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Certificate.png Diese Seite wurde zum Artikel des Monats April 2020 gewählt.

Yangchen war der Avatar nach einem bestimmten Feuer-Avatar und die Vorgängerin von Avatar Kuruk. Sie wurde als Luftnomadin am Westlichen Lufttempel geboren, wo sie großgezogen wurde und galt als anmutig sowie mächtig.[2] Trotz ihrer Herkunft aus einer friedvollen Kultur wurde sie von vielen gefürchtet, da sie vor nichts haltmachte, um das zu tun, „was immer nötig ist“, um den Frieden und das Gleichgewicht in der Welt zu wahren.[2] Nach ihrem Tod blieb aufgrund ihrer Hingabe eine ganze Generation von jeglichen Kriegsdrohungen verschont.[1]

Geschichte

Leben

Yangchen wurde im Westlichen Lufttempel aufgezogen.[2] Wie alle anderen Avatare meisterte auch sie die vier Elemente und auch den Avatar-Zustand.[1]

Yangchens erste Mission als Avatar.

Boma, ihr Meister, versprach den Nonnen an ihrem Heimattempel, auf den jungen Avatar aufzupassen, bis sie „bereit“ sein würde. In der Woche nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung ließ der König von einer fortschrittlichen Stadt nach Avatar Yangchen rufen. Sie war zu jener Zeit unerfahren, aber voller Tatendrang, und flog in einer stürmischen Nacht mit ihren Lemuren Pik und Pak sowie ihrem Meister, welcher der Ansicht war, mitkommen zu müssen, obwohl Yangchen selbst fand, er hätte seine Pflicht erfüllt und sie wäre bereit, sich allein um die Angelegenheit zu kümmern, auf einem Himmelsbison in jene Siedlung. Der König selbst bedankte sich bei ihr für ihre Sorge und ihr Kommen, da die Seherinnen ein großes Unglück für die Nacht vorhersagten. Yangchen konnte ihre Ausführungen nicht verstehen, ebenso wie der König, aber Yangchen wusste trotz ihres Alters und der Tatsache, dass sie noch nicht im Einklang mit der Geisterwelt stand, dass die Seherinnen Recht hätten. Sie wartete auf einer Klippe außerhalb der Stadt, bis sich kurz nach Mitternacht ein gigantischer Geist aus dem Meer erhob. Yangchen spürte ihn, noch bevor sie ihn sehen konnte. Boma fragte seine Schülerin, was dort vor sich gehen würde, woraufhin Yangchen wahrheitswidrig entgegnete, es wäre nichts, womit sie nicht fertig werden könnte. Sie wurde von dem durchdringenden und intensiven Gefühl der Trauer des Geistes überwältigt und hatte Angst. Sobald er die Küste erreichte, stellte sie sich dem Geist, und bat ihn um Gnade gegenüber den Menschen. Der Geist stieß den Avatar zu Boden. Sie überlebte, aber Boma und ihr wurde bewusst, dass er eine Gefahr für die Stadt darstellen würde.[3]

Die Errichtung von Lady Tienhais Statue durch Yangchen.

Während ihr Meister die Stadtbewohner evakuierte, lieferten sich Yangchen und der Geist einen erbitterten Kampf über eine ganze Nacht, den niemand gewinnen konnte und der bloß Ruinen hinterließ. Als der Tag anbrach, forderte Yangchen ihn schließlich auf, ihr sein Anliegen mitzuteilen. Dieser stellte sich dem Avatar als General Eisengrau vor und erzählte ihr von Lady Tienhai.[4] Als Eisengrau die Einwohner angriff, versetzte sich Yangchen ungewollt in den Avatar-Zustand, in welchem sie ihre Position als Avatar bekräftigte und von ihm verlangte, ihr zuzuhören. Sie trafen eine Vereinbarung.[5] Diese sah vor, dass Yangchen ein Denkmal für Tienhai errichten sollte, sodass sie die Tienhai-Statue auf der Klippe erbaute. Zudem sollte das Land wieder in seinen natürlichen Zustand zurückkehren, ohne menschliche Zivilisation. Damit wollte Yangchen beweisen, dass Menschen fähig wären, zu bewahren und zu beschützen, und dass ein Gleichgewicht zwischen Geister- und Menschenwelt möglich wäre. Aus diesem Grund führte sie ihr restliches Leben lang jedes Jahr die Luftnomaden zu dem Gebiet, um ein Fest zu feiern – später als Yangchens Festtag bekannt – welches sicherstellte, dass der Ort ohne Zivilisation blieb, da die Anwohner wussten, dass er den Luftnomaden heilig war.[6]

Sie handelte einige Verträge mit Tuloks Großvater, Anführer der Fünften Nation, aus, laut denen die Piratentruppe die südlichen Küstenlinien des Erdkönigreichs in Frieden zu lassen.[7]

Yangchen starb im Jahr 345 VG und wurde als Avatar Kuruk vom Nördlichen Wasserstamm wiedergeboren, im Einklang mit dem Avatar-Zyklus.[8]

Vermächtnis

Eine Statue von Yangchen im Westlichen Lufttempel

Aufgrund ihrer Beiträge, die maßgeblich für die langanhaltende Harmonie in der Welt sowohl während als auch nach ihrer Lebzeit waren, erlangte Yangchen einen hohen Stellenwert im Erdkönigreich sowie unter den Luftnomaden, welche sie für ihre Leistungen mit jeweils einer Statue von ihr im Westlichen und Östlichen Lufttempel verehrten und damit ihrem Avatar ihre Dankbarkeit ausdrückten.[1] Die Menschen im Erdkönigreich huldigten sie, indem sie Gebete an sie ausrichteten, um Schutz gewährt zu werden.[9] Außerdem wurden ihre politischen Entscheidungen von Gelehrten analysiert, die schließlich Abhandlungen über sie verfassten, welche von den Menschen gelesen wurden.[10]

Ein Bild zu Gedenken an Yangchen.

Die Tradition von Yangchens Festtag wurde vor dem Hundertjährigen Krieg jährlich von den Luftnomaden gefeiert, jedoch geriet dieses Fest durch den Genozid an den Luftnomaden über Zeit in Vergessenheit.[5][6] Nach dem Ende des Krieges wurde es aber von Avatar Aang unter dem Namen Freundschaftsfesttag der Geister wieder eingeführt und das Fest wurde von Menschen aus aller Welt gefeiert.[11]

Erscheinungen in Aangs Leben

Aang sah Yangchen nach der Belagerung des Nordens zum ersten Mal in einer seiner spirituellen Visionen von Roku, in der sie eine starke Windböe in einem großen Kornfeld außerhalb des Waldes bändigte und sah sie danach erneut inmitten seiner Inkarnationen.[12]

Einige Wochen nach dem Putsch von Ba Sing Se und Azulas schwerem Angriff auf Aang in Ba Sing Se,[13] wodurch Letzterer sich eine Zeit lang im Koma befand,[14] suchte der Luftbändiger Yangchen in der Geisterwelt auf. Da Aang sich infolge dieses Angriffs nicht mehr in den Avatar-Zustand versetzen konnte und seine Verbindung zu den Avataren gefährdet war, musste er in der Geisterwelt die vier Avatare des Avatar-Zyklus vor ihm aufsuchen, um seine Verbindung zu ihnen zu bewahren. Yangchen war der früheste der vier Avatare vor ihm, weshalb er sie zuletzt antraf. Im Vergleich zu den Avataren, mit denen Aang vor ihr gesprochen hatte, erzählte Yangchen ihm sehr wenig über ihr eigenes Leben, aber war dennoch verständnisvoll und mitfühlsam gegenüber seinem Scham und seiner Betrübnis.[15]

Sie war geehrt, ihn zu sehen, woraufhin Aang seine Freude über die Begegnungen mit seinen vergangenen Leben ausdrückte. Yangchen fragte ihn, ob er durch seine Begegnungen etwas gelernt hätte. Er entgegnete ihr daraufhin, dass kein Avatar perfekt wäre und dass sie alle genauso wie er Schwierigkeiten und Fehler begangen hatten. Yangchen nahm dieses Geständnis als positiv auf und hielt ihn für äußerst weise. Als Aang sie fragte, wieso der Avatar statt eines Menschen kein mächtiger unsterblicher Geist wäre und ob dies nicht besser wäre, widersprach sie ihm. Sie erzählte ihm, dass der Avatar gegenüber allen Menschen Mitgefühl empfinden müsse und dass dies nur durch das Zusammenleben mit ihnen gewährleistet werden könne. Er müsse menschliche Gefühle wie Trauer, Wut, Freude und Glück empfinden können, um Verständnis für die Kostbarkeit von menschlichem Leben aufbauen zu können, sodass er alles dafür tun würde, um jenes zu schützen. Würde es sich, so wie Aang beschrieben hatte, bei dem Avatar um einen auf einer Bergspitze wohnenden Geist handeln, hätte er nicht viele Gemeinsamkeiten mit normalen Menschen. Dies sei der Grund dafür, dass der Avatar immer wieder als ein Mensch neugeboren werde und in jeder Reinkarnation von Neuem lernen müsse, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.[15]

Yangchen teilt Aang mit, dass er sich zukünftig auf seine Freunde verlassen müsse.

Am Ende ihres Treffens teilte sie ihm schließlich mit, dass der Geist des Avatars nun geheilt wäre, doch dass sein Körper noch Zeit zum Heilen bräuchte. Als sie ihm mit der rechten Hand an die Stirn fasste, glühten ihre und Aangs Tätowierungen weiß auf und sie stellte fest, dass seine Fähigkeit den Avatar-Zustand zu erreichen eingeschränkt war. Er könne nicht mehr erwarten, Hilfe von seinen früheren Leben zu erhalten und müsse sich stattdessen auf seine Freunde verlassen. In ihren letzten Worten teilte sie ihm mit, dass er sich an seine Reise in die Geisterwelt nach dem Aufwachen nicht mehr erinnern werde und verabschiedete sich von ihm mit den Worten, „[B]is wir uns wiedersehen, Aang“.[15]

Aang ersucht sich verzweifelt Rat bei Yangchen und hofft, dass sie ihn verstehen werde.

Später, als Aang auf der Löwenschildkröte meditierte, um die Avatare nach Rat zu fragen, um Feuerlord Ozai während Zosins Kometen zu besiegen ohne ihn zu töten, begegnete er Yangchen erneut. Aang war der Auffassung, dass sie seine Ansicht, Ozai ohne Gewalt aufzuhalten, aufgrund ihrer gemeinsamen Herkunft teilen würde und war froh darüber, sie zu sehen. Sie bestätigte seine Ansicht, dass alles Leben heilig sei, doch wies ihn darauf hin, dass der Avatar sich niemals von der Welt lösen dürfe und so geistige Erleuchtung erreichen könne, da der Avatar der Welt verpflichtet wäre und demnach nicht nach seinen eigenen Bedürfnissen handeln dürfe. Aufgrunddessen gab sie ihm den Rat, dass er seine eigenen geistigen Bedürfnisse unterordnen und so selbstlos und im Interesse der Welt handeln müsse, was Aang nur noch weiter entmutigte, da dieser sich letztendlich dazu gezwungen sah, den Feuerlord zu töten.[16] Als Aang im Kampf gegen Ozai mit dem Rücken gegen einen Stein geriet, welcher sich in seine Narbe bohrte, erschienen ihm Visionen seiner Avatare und darunter auch eine Vision von Yangchen, kurz bevor er in den Avatar-Zustand wechselte.[17]

Yangchen versucht, Aang vor etwas zu warnen.

Etwa zwei Jahre nach Ende des Hundertjährigen Krieges erschien sie Aang in Yu Dao einen Tag vor Yangchens Festtag in verhüllter Verkleidung der Luftnomaden und lockte ihn auf einen Balkon.[18] Als sie sich ihm offenbarte, war Aang überrascht sie zu sehen, konnte sie allerdings nicht hören, als sie ihn über etwas zu warnen versuchte und kurz darauf verschwand.[19] Nach ihrem plötzlichem Verschwinden versuchte Aang sie am Abend darauf durch Meditation zu kontaktieren, um herauszufinden, was sie ihm mitteilen wollte.[20] Schließlich kam er darauf, dass Yangchens Festtag anstand und dass sie ihn daran erinnern wollte.[21] Später, als Aang mit seinen Freunden im Rahmen des Festes eine heilige Wiese, auf der damals von den Luftnomaden das Fest zelebriert wurde, besuchen wollte und stattdessen eine Stadt vorfand,[22] erschien Yangchen ihm erneut und führte Aang dazu, das Gelände hinter der Erdigen Feuerraffinerie zu untersuchen, wo er einen verseuchten Fluss vorfand.[23] Einige Zeit danach erschien sie ihm ein weiteres Mal, doch wie bei den anderen Malen davor konnte er sie nicht hören.[24] Stattdessen nahm er diesmal eine Vision von ihr wahr, in der ein riesiges Monster aus Panzerplatten und Gestein eine Siedlung zerstörte. Als Aang sie fragte, ob es sich dabei um eine Vision aus der Vergangenheit oder der Zukunft handelte, verschwand ihr Geist jedoch wieder.[25]

Aang trifft Yangchen in der Geisterwelt.

Später am selben Tag, als Aang in Gesellschaft der Luftlehrlinge beim zeremoniellen Mahl des Festtages zum Gebet ansetzte, ging er in die Geisterwelt hinüber, wo er sich auf einer grünen Wiese an einem zubereiteten Tisch gegenüber Yangchen wiederfand, die das Gebet für ihn beendete.[26] Er war froh sie dieses Mal hören zu können und erzählte ihr von seinen misslungenen Versuchen zur Kontaktaufnahme.[27] Sie erzählte ihm, dass alle Avatare wie seine Meditationsperlen in einer Kette miteinander verbunden wären und dass durch den Kontaktabbruch zu Roku auch Aangs Kontakt zu allen anderen Avataren vor ihm getrennt wurde. Sie fügte hinzu, dass das zeremonielle Mahl als temporäre Verbindung diene und dass Traditionen wie Yangchens Festtag dem Avatar ermöglichen würden, auf die Vergangenheit zuzugreifen.[28] Aang entschuldigte sich für den Vorfall mit Roku und merkte an, wie sich die Welt inzwischen verändert hätte und dass Rokus Ratschlag nicht mehr zeitgemäß war, woraufhin Yangchen ihm erzählte, dass seine früheren Leben nicht dazu bestimmt waren, ihn zu binden, sondern ihn zu führen. Eine Trennung von jenen, die vor ihm kamen, würde darin resultieren, dass die Fehler aus der Vergangenheit schlichtweg wiederholt werden würden, woraufhin sie Aang von ihrer eigenen Geschichte zu Beginn ihrer Zeit als Avatar erzählte, um ihm ihre eigenen Fehler aufzuweisen.[29]

Yangchen erzählt Aang von ihrer Begegnung mit General Eisengrau.

Sie erzählte ihm von ihrer Begegnung mit General Eisengrau, doch bevor sie Aang von den Einzelheiten ihres Abkommen erzählen konnte, wurde Aangs Meditation durch ein weiteres Erdbeben unterbrochen, woraufhin die Verbindung zu Yangchen getrennt wurde.[30]

Etwas später erschien Yangchens Geist erneut auf dem Gelände der Erdigen Feuerraffinerie, doch wie zuvor schon war es Aang nicht möglich sie zu hören.[31] Um mit ihr wieder Kontakt aufzunehmen, stieß er den Luftlehrlingen bei, damit sie das zeremonielle Mahl beenden konnten, doch bei einem weiteren Erdbeben ging die zeremonielle Vase kaputt. Mithilfe eines Steins und Erdbändigen, ersetzte Aang das Medaillon mit der Insignie der Feuernation seiner Meditationsperlenkette und stellte dadurch seine Verbindung zu seinen früheren Leben wieder her.[32]

Aang bittet Yangchen, ihre Geschichte zu Ende zu erzählen.

Yangchen lächelt Aang zu.

Nachdem er sich mit Roku wieder versöhnt hatte,[33] begab sich Aang auf den Weg zu Yangchen und bat sie darum, ihre Geschichte zu Ende zu erzählen, um die Bedingungen ihrer Vereinbarung mit General Eisengrau zu lernen.[34] Sie erzählte ihm, dass Eisengrau versprach, seine Rüstung nie wieder gegen die Menschheit aufzunehmen und wie sie im Gegenzug ein Denkmal in Gedenken an seine Freundin Lady Tienhai gebaut hatte und ihm dazu noch versprochen hatte, dass das Land zu seiner alten Form zurückkehren werde, als Zeichen des Gleichgewichts zwischen der Geisterwelt und der menschlichen Welt. Ebenso erzählte sie ihm, wie sie einmal im Jahr mit den Luftnomaden an Tienhais Klippe vor der Statue Tienhais ein Fest feierte und wie diese Tradition nach ihrem Tod als Yangchens Festtag bekannt wurde. Sie bestätigte Aang, dass das Metall, das ausgegraben wurde, die Rüstung von General Eisengrau war, dessen Rückkehr bevorstand. Als sie darüber klagte, dass ihr Versprechen nun gebrochen wäre, schlug Aang vor, seine Rüstung wieder zu begraben und das Land in den natürlichen Ursprung zurückzubringen, doch Yangchen lächelte nur stumm und sagte ihm stattdessen, dass er zu seinen Freunden zurückkehren solle.[6]

Erscheinungen in Korras Leben

Yangchen gemeinsam mit allen anderen Avataren.

Yangchen erschien Korra zum ersten Mal gemeinsam mit all ihren vergangenen Inkarnationen, welche für die neu geschaffene Verbindung, die sie zu ihrer spirituellen Seite aufgebaut hatte, standen, nachdem ihr von Aang ihre Bändigungsfähigkeiten sowie die Macht des Energiebändigens übertragen wurden.[35]

Beim Angriff Unalaqs auf Raava hatte Korra Visionen von ihren vergangenen Leben, darunter von Yangchen, welche sie vor dem Wiedererlangen ihrer Bändigungsfähigkeiten gesehen hatte. Jedoch wurde diese Verbindung zu Korra aufgrund Unalaqs Angriff getrennt, woraufhin es zur vorzeitigen Zerstörung des Lichtgeistes kam. Dies war die letzte Instanz, in der Korra Yangchen samt anderer Avatare zu sehen bekam.[36]

Aussehen

Yangchen.

Yangchen trug die Luftbändiger-Tätowierungen, die sie als eine Meisterin des Luftbändigens auszeichneten. Sie hatte lange braune Haare sowie braune Augen und trug hellgelbe Kleidung samt Kragen mit einer orangenen Luftbändiger-Robe darüber sowie einer Meditationshalskette mit dem Symbol ihres Geburtselements darauf am Hals.

In der regnerischen Nacht auf dem Weg in Tienhais Stadt trug sie zudem helle Regenkleidung mit Kapuze.[3]

Persönlichkeit

Yangchen teilte grundsätzlich die Überzeugung ihres Volkes, dass alles Leben heilig wäre. Als Avatar wäre man aber der Welt verpflichtet und müsste diese Überzeugung seiner Aufgabe unterordnen.[16] Dennoch widmete sie sich dem Schutz des Lebens und damit der Philosophie der Luftnomaden, da sie Abkommen mit Kriminellen abschloss, um Blutvergießen zu verhindern.[7] Außerdem müssten bei der Ausübung der Avatar-Pflichten die eigenen geistigen Bedürfnisse sowie das Streben nach Erleuchtung hintenangestellt werden.[16]

Das Verlangen Yangchens, ein pflichtbewusster Avatar zu sein, zog sich durch ihr Handeln. Sie wollte sich selbst gegenüber ihren Mentoren und der Welt beweisen, und trat selbst dann zuversichtlich auf, wenn sie innerlich tiefe Überwältigung und Angst verspürte.[3] Ein Avatar müsste nach Yangchen mitfühlend sein, Emotionen verspüren, unter Menschen leben und menschliche Erfahrungen machen, denn nur so könnte man den Wert des menschlichen Lebens verstehen.[15]

Yangchen war sehr belesen, studierte viele Werke in ihrem Leben[37], darunter die von Guru Shoken, welche sie mit großer Hingabe las, aber auch die seiner philosophischen Gegner.[38]

Fähigkeiten

Bändigen und Avatar-Zustand

Als Avatar besaß sie große Macht, da sie alle vier Elemente und auch den Avatar-Zustand meisterte.[1]

Luftbändigen

Yangchen beim Luftbändigen.

Ihre Luftbändiger-Tätowierung bewies ihren Meistergrad in dieser Bändigungsdisziplin. Im Avatar-Zustand konnte sie sogar mit Luftwellen den Himmel und die Wolken verändern und bewegen.[12]

Medium

Als Trägerin des Avatar-Geistes konnte Yangchen eine Brücke zwischen der materiellen und der Geisterwelt darstellen.[15]

Verhandlungsgeschick

Yangchen besaß offenbar das Talent, lange haltende und stabile Verträge auszuhandeln.[7]

Beziehungen

Bändigungslehrer

Die Freundschaft Yangchens und anderer Avatare zu ihren Gefährten war legendär. Demnach hätten zwei von Yangchens engen Freunden und Bändigungslehrern ihre Leben geopfert, um sie vor ihren Feinden zu beschützen.[39]

Boma

Boma passte auf Yangchen auf, war eine Art Aufsichtsperson für sie. Auch wenn der Avatar sich nach dem Meistern aller Elemente als bereit ansah, um allein auf Reisen zu gehen, begleitete Boma sie in Absprache mit Nonnen von Yangchens Heimattempel dennoch in Tienhais Stadt. Er unterstützte Yangchen und gemeinsam konnten sie die Herausforderungen bewältigen, wobei sich der eine auf den anderen verlassen konnte. Die beiden verband eine Freundschaft.[3][4][6]

Hinter den Kulissen

Synchronisation

Produktionsnotizen

  • Als bei der Pacific Media Expo am 28. Oktober 2006 nach dem Namen des weiblichen Luft-Avatars gefragt wurde, antwortete Co-Serienmacher Bryan Konietzko scherzhaft, dass sie „Avatar Susan“ hieße, was darauf schließen lässt, dass die Avatare vor Aang und Roku zu dem Zeitpunkt noch nicht entwickelt waren.[42]

Trivia

  • Sie trug eine ähnliche Kette wie die von Aang und den anderen Mönchen, denn diese Ketten dürfen nur vollausgebildete Mönche und Schwestern tragen.

Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Welcome to Republic City (Abgerufen: 11. Januar 2020)
  2. 2,0 2,1 2,2 The Lost Lore of Avatar Aang (Archiv von nick.com). Yangchen (Abgerufen: 11.01.2020)
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Der Spalt Band 2 (Seite 51–54)
  4. 4,0 4,1 Der Spalt Band 2 (Seite 58–62)
  5. 5,0 5,1 Der Spalt Band 2 (Seite 67–70)
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 Der Spalt Band 3 (Seite 27f.)
  7. 7,0 7,1 7,2 Der Test, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 21)
  8. Der Test, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 11)
  9. Der Überfall, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 404)
  10. Der Junge aus Makapu, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 37)
  11. Der Spalt Band 3 (Seite 75f.)
  12. 12,0 12,1 Der Avatar-Zustand
  13. Ein fataler Niedergang
  14. Aang erwacht
  15. 15,0 15,1 15,2 15,3 15,4 Flucht aus der Geisterwelt
  16. 16,0 16,1 16,2 Zosins Komet, Teil 2: Die alten Meister
  17. Zosins Komet, Teil 4: Avatar Aang
  18. Der Spalt Band 1 (Seite 7-9)
  19. Der Spalt Band 1 (Seite 10)
  20. Der Spalt Band 1 (Seite 13)
  21. Der Spalt Band 1 (Seite 14)
  22. Der Spalt Band 1 (Seite 29-31)
  23. Der Spalt Band 1 (Seite 34 ff.)
  24. Der Spalt Band 1 (Seite 60)
  25. Der Spalt Band 1 (Seite 61)
  26. Der Spalt Band 2 (Seite 37-38)
  27. Der Spalt Band 2 (Seite 38-39)
  28. Der Spalt Band 2 (Seite 39)
  29. Der Spalt Band 2 (Seite 50 ff.)
  30. Der Spalt Band 2 (Seite 70)
  31. Der Spalt Band 3 (Seite 22)
  32. Der Spalt Band 3 (Seite 23 f.)
  33. Der Spalt Band 3 (Seite 24)
  34. Der Spalt Band 3 (Seite 26f.)
  35. Die Entscheidung
  36. Finsternis bricht herein
  37. Der Eisberg, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 87)
  38. Vorbereitungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 356f.)
  39. Vorbereitungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 350)
  40. IMDb (Abgerufen: 13.03.2020)
  41. Deutsche Synchronkartei (Abgerufen: 13.03.2020)
  42. Gowa-Chan. Avatarspirit.net. Pacific Media Expo (Abgerufen: 29.03.2020)

Weiterführende Links

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