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Qoute1 (Weiß) Oh, das ist süß. Diese Nichtbändiger-Wachen sollen die Fabrik beschützen. Im Gegensatz zu uns sind sie nichts. Zeigen wir es ihnen. Qoute2 (Weiß)
— Yaling zu ihren Komplizen bei der Befreiung ihrer Mutter Liling. (Quelle)

Yaling war eine Erdbändigerin und an der Seite ihrer Mutter Liling in Kranichfisch-Stadt in den Aufstand der Bändiger-Extremisten[2] involviert.[3][4]

Geschichte[]

Flucht aus Ba Sing Se[]

Dai Li reißt Mauer von Ba Sing Se ein

Fall von Ba Sing Ses Mauer.

Yaling wuchs mit ihrer Schwester Ru und ihrer Mutter in Ba Sing Se auf. Das Leben der Familie änderte sich allerdings schlagartig durch den Putsch von Ba Sing Se. Sie waren gezwungen zu fliehen mit nichts als der Kleidung an ihren Leibern und dabei ihr Heim, ihre Freunde und alles andere hinter sich zu lassen. Ihre Mutter machte dafür aber nicht die erobernde Feuernation beziehungsweise Prinzessin Azula verantwortlich, sondern Erdkönig Kuei, da er als Nichtbändiger nicht stark genug gewesen sei, um seine Leute zu führen und die Stadt zu beschützen. Yaling und ihre Schwester wuchsen mit vielen Ressentiments gegen Nichtbändiger von ihrer Mutter auf.[5]

Nach dem Hundertjährigen Krieg zog die Familie in die neu entstandene Kranichfisch-Stadt in der Gegend, in der Liling aufgewachsen war.[6]

Verschwörung gegen die Nichtbändiger[]

Sabotage-Rekrutierung[]

Im Jahre 102 NG verlangte Liling von ihren Töchtern, Bändiger, die durch die Maschinisierung ihre Arbeit verloren und sich dadurch einem kriminellen Leben verschrieben hatten, anzuheuern, damit sie die Maschinen der Erdigen Feuerraffinerie sabotierten[7][8], und zudem auch weitere von Nichtbändigern geführte Fabriken.[9] Liling wies ihre Töchter dabei explizit an, „keine losen Enden“ zu hinterlassen, damit die Aktion nicht auf sie zurückfiel.[10]

Yaling besiegt die Gang der Feuernation

Leichter Sieg gegen die Gang der Feuernation.

So suchten die beiden Mädchen eine Gang der Feuernation auf und brachen die Tür ein. Yaling überließ Ru das Reden, und als sich der Anführer der Gang der Feuernation weigerte, knackte Yaling mit den Fingern und demonstrierte ihr Erdbändigen. Gegen ihren Erdbändigungs-Angriff hatten die Gangmitglieder keine Chance. Nachdem Yaling alle besiegt hatte, ließ sie spielerisch weitere Steine über ihrer Hand tanzen und Ru fragte den Anführer, ob er es sich vielleicht noch einmal überlegen wolle. Der Anführer lenkte ein und Yaling vergrub die Steine in ihrer Faust.[11]

Nach der Sabotage der Erdigen Feuerraffinerie wurden die Gangmitglieder vom Team Avatar verfolgt. Avatar Aang konfrontierte den Anführer an einer Klippe und besiegte ihn im Kampf. Aang verlangte von ihm, den Grund des Angriffs zu erfahren, und obwohl er dem Avatar nichts verraten wollte, ließ Yaling von ihrer Zuschauerposition etwas abseits aus den Mann mit einem Felsstück, auf dem er stand, von der Klippe stürzen. Gegenüber ihrer Schwester äußerte Yaling ironisches Bedauern und scherzte, „diese alten Klippen zerbrösel[te]n so leicht“. Ru fragte skeptisch nach, ob das nötig gewesen wäre, da der Mann nichts gesagt hätte, und Yaling antwortete ihr mit einer Erinnerung an die Worte ihrer Mutter, „keine losen Enden“ zu lassen. Sie würde nur sicherstellen, dass er die Klappe halte. Aang konnte den fallenden Mann aber retten, was die beiden Schwestern beunruhigte.[12]

Liling und ihre Töchter

Yaling, Ru und ihre Mutter in ihrem Anwesen.

Zurück in ihrem Anwesen hakt Liling bei ihren Töchtern nach, was geschehen war, und Yaling erklärte, alles für das Verhindern der losen Enden getan zu haben, doch Ru habe „gar nicht geholfen“. Ru fand diese Schuldzuschreibung für das Einmischen des Avatars nicht fair. Liling brachte ihre Töchter zum Schweigen. Sie erklärte, dass es zwar unglücklich, aber nicht mehr zu ändern wäre, und wollte deswegen keinen Streit unter ihren Töchtern, denn es stünden „wichtigere Sachen auf dem Spiel“. Yaling und Ru entschuldigten sich. Liling legte ihre Hände auf die Schultern ihrer Töchter und erklärte ihnen, sie um das alles um ihrer Familie und der Zukunft ihres Zuhauses willen gebeten zu haben. Sie forderte daher Zusammenhalt ein und beide Töchter erklärten, das verstanden zu haben. Liling sah ihren ins Rollen gebrachten Plan als unaufhaltsam an.[13]

Metallbändiger-Training unter Toph Beifong[]

Am nächsten Tag suchte das Team Avatar Liling in ihrem Anwesen auf, um auszuloten, ob die als engagiert aufgefallene Ratsfrau womöglich beim Wiederaufbau der durch zerstörerische Aktionen betroffene, von Nichtbändigern geführte Unternehmen helfen könnte. Bevor sie die Einzelheiten besprechen konnten, zerstörte Lilings Katze eine Kyoshi-Statuette im Anwesen, ließ aber Aangs Lemur Momo als Täter aussehen, sodass Aang sein Tier schalt. Lilings beschwichtige die Szene aber und rief ihre Töchter zu sich. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde demonstrierte Yaling, genau wie ihre Mutter eine Erdbändigerin, ihre Fähigkeiten; sie konnte, nachdem Ru etwas Wasser auf den Steinhaufen goss, die Statuette problemlos reparieren. Aang bewertete Yalings Darbietung als „wirklich großartiges Erdbändigen“, doch Toph Beifong schloss sich dem überschwänglichen Lob nicht an und äußerte sich gewiss, eine bessere Erdbändigerin zu sein als Yaling. Liling hatte kurz Angst um ihre Meteoritenvase, welche Toph dafür hernahm. Allerdings fiel es Toph leicht, die Form präzise zu verändern. Yaling machte große Augen, als sie erkannte, dass Toph zum Metallbändigen imstande war. Sie war gänzlich beeindruckt von Tophs Kontrolle über das Metall und Toph meinte, es sei „cool“, und deshalb habe sie es auch erfunden. Anschließend leitete sie das Gesprächsthema über zur Lady-Tienhai-Klippe und fragte, ob Yaling dort schon einmal gewesen wäre, was Yaling verneinte, wobei diese nach wie vor begeistert auf das Metall blickte. Sie wollte, dass Toph die Form noch einmal änderte, und ihr Wunsch wurde erfüllt.[14]

Yaling bittet Toph um Bändigerunterricht

Yalings Bitte an Toph.

Schließlich verabschiedete sich Team Avatar von der Familie. Yaling suchte erneut das Gespräch mit Toph und sagte, sie wolle das Metallbändigen erlernen. Sie fragte, ob Toph es ihr beibringen könnte. Toph antwortete, dass die Fähigkeit sehr schwer zu meistern sei und nicht einmal der Avatar sie beherrschte, und Yaling schmierte ihrer Gegenüber mit Worten Honig ums Maul, nannte sie „die größte Erdbändigerin aller Zeiten“ und zudem „Sifu“. Das brachte Toph schließlich dazu einzuwilligen und sie forderte Yaling auf, sie am Folgetag am Strand bei den Docks zu treffen, um ihr Training zu beginnen.[15]

Nachdem die Gäste aufgebrochen waren, fragte Ru ihre Schwester, was sie dort täte. Yaling wusste nicht, was sie meinte, und Ru fragte zweifelnd, ob es klug sei, „mit den Freunden des Avatars abzuhängen“. Yaling sah die Sache sehr locker, denn schließlich war Toph eine Erdbändigerin und als solche vermutete sie sie letzten Endes auf ihrer Seite. Ru fand das keine gute Idee, doch Yaling interessierte sich nicht für die Meinung ihrer Schwester. Sie wollte Metallbändigen lernen und diesen Weg einschlagen, um das zu erreichen. Mit einem ernsten Blick wies Yaling Ru noch an, ihrer Mutter nichts von ihrem Treffen mit Toph zu sagen, da sie schon genug Sorgen hätte mit einer für den Folgetag geplanten Versammlung.[16]

Toph hatte allerdings die Fußspuren von Ru und Yaling wiedererkannt und zudem bemerkt, dass Yaling gelogen hatte mit der Behauptung, noch nie bei der Lady-Tienhai-Klippe gewesen zu sein. Die beiden waren die Teenager, welche die Feuerbändiger angeheuert hatten, und Toph wollte den verabredeten Metallbändiger-Unterricht nutzen, um insgeheim an Informationen über die Absichten ihrer Mutter zu kommen.[17]

Yaling und Toph am Strand

Yaling und Toph Beifong am Strand.

Und so begannen Toph und Yaling früh am nächsten Morgen[18] mit dem Training am Strand. Toph entspannte sich auf einer Liege unter einem Sonnenschirm, während Yaling alles daransetzte, ein kleines Stück Metall zu bändigen, doch lediglich den Sand darum manipulierte. Toph kommentierte mit gespieltem Bedauern, dass Yaling es „fast geschafft“ hätte. Yaling verstand nicht, warum das so schwer für sie war, und Toph riet ihr zur Geduld, denn schließlich war es Yalings erster Trainingstag im Metallbändigen. Sie berichtete von ihrem vergeblichen Versuch, Aang das Metallbändigen beizubringen, doch dem ausgezeichneten Luftbändiger fehle „das Gefühl für Metall“. Yaling wollte mehr darüber wissen und Toph zeigte sich zuversichtlich, dass Yaling es aus dem Grund auch sicher schaffen werde: die beiden Erdbändiger hätten als Einzige „einen Hang dazu“. Yaling stimmte ihr zu; sie habe sofort eine große Ähnlichkeit zwischen ihnen beiden gespürt. Toph zeigte sich erfreut, Yaling kennengelernt zu haben, und lästerte über Aangs angeblich sozial gehemmten Charakter, durch den er „ziemlich stressig sein“ könne. Nachdem Toph das ausgesprochen hatte, wechselte sie das Thema auf Liling: es sei ein Ausdruck ihrer Großzügigkeit, den Unternehmen der Nichtbändiger zu helfen, was sie nicht hätte tun müssen, bloß weil der Avatar gefragt hatte. Yaling stimmte in das Lob für ihre Mutter ein: sie sei in der Tat großzügig und wolle den Leuten in Kranichfisch-Stadt, um deren Zukunft sie sich sorge, helfen. Toph sagte, sie verstehe das, aber sie beklagte die Arbeitslosigkeit vieler Bändiger in der Stadt aufgrund der Maschinen in den Fabriken der Nichtbändiger. Für sie jedenfalls wäre es „okay“, würde nichts davon repariert werden, wie sie Yaling scheinbar anvertraute, und Yaling sah es genauso. Yaling fasste sich an den Nacken und fragte Toph, ob sie und der Avatar „eng“ miteinander seien. Toph, welche froh war, dass Yaling angebissen hatte, meinte, sie und Aang seien nicht wirklich eng und sie hänge nur mit ihm herum, weil er Dinge umsonst bekomme, und er sei zwar ganz nett, aber, und Yaling ergänzte ihren Gedanken: soft. Toph unterstrich dies noch einmal. Yaling berichtete von einer Unzufriedenheit vieler Menschen in der Stadt bezüglich der Entwicklungen seit dem Ende des Hundertjährigen Krieges, welche ein „Ungleichgewicht“ ausgelöst hätten, insbesondere in der Beziehung zwischen Bändigern und Nichtbändigern. Es stand ein Treffen besorgter Bürger bevor, welche die „natürliche Ordnung“ der Dinge wiederherstellen wollten, und Yaling lud Toph dazu ein. Toph nahm die Einladung an und Yaling gab ihr das Passwort – „Ungleichgewicht“[19].[20]

Toph informierte später das restliche Team Avatar darüber und sie entschieden, dass Toph mit Yaling zu dem Treffen gehen sollte, während die anderen sich verkleiden sollten, um die Versammlung zu beschatten.[21]

Eskalation auf der Versammlung[]

Ru ist fassungslos über Yalings Begleitung

Yalings Begleitung sorgt für Fassungslosigkeit.

Zu Beginn der Versammlung in den alten Minen unter der Stadt[19], auf welcher neben ihrer Mutter auch weitere Mitglieder des Geschäftsrats zugegen waren, ging Yaling mit Toph nach vorne. Sie hörten der Rede von Liling zu, in welcher jene die Menge gegen die Nichtbändiger aufwiegelte, was sichtlich Gefallen bei Yaling fand, bevor sie die Stufen zur Bühne emporstieg, gefolgt von Toph. Ru sprach ihre Schwester an, fragte, ob sie verrückt sei, eine Freundin des Avatars mitzubringen, doch Yaling antwortete zuversichtlich, dass Toph nicht wie der Avatar sei; sie wolle Teil ihrer Bewegung werden und glaube an den Plan ihrer Mutter. Auf Lilings Frage hin, ob das stimmte, verneinte Toph allerdings, was das Trio ratlos und gar wütend schweigen ließ.[22]

Toph erklärte, Liling fertigzumachen und zu verhaften, woraufhin Yaling sie des Verrats bezichtigte und angriff. Sie schmiss mehrere Steine auf Toph, doch jene wich aus und konfrontierte sie mit dem Zerstören der Fabrik ihres Vaters inklusive der Maschinen Satorus, was ihr alleiniges Recht sei als geschäftsführende Gesellschafterin. Yaling sprang hoch und warf Toph vor, sich von ihresgleichen abgewandt zu haben und stattdessen Nichtbändiger vorzuziehen. Toph entgegnete, dass es sich dabei um ihre Freunde und Familie handelte und sie jene immer Menschen wie Yaling vorziehen würde. In dem Moment mischte sich Aang ein und es entstand ein großer Kampf, zumal Liling die Menge gegen den Avatar ausspielte. Yaling und Toph führten aber ihren Zweikampf fort; Yaling hatte sich mit Felshandschuhen ausgerüstet. Yaling warf Toph vor, „eine lausige Lehrerin“ zu sein, welche ihr nichts über das Metallbändigen beigebracht habe, während sie Toph mit ihren Felshandschuhen boxen wollte, was jedoch aufgrund einer Schutzbarriere nicht gelang. Toph fand dies keine schlimme Beleidigung und zudem sei es unwahr, wobei sie auf ihre Schule „voller feiger Holzköpfe“ verwies, doch Yaling könne kein Metallbändigen, weil sie „eine miese Bändigerin“ sei. Dabei hatte Toph ihre Barriere unter Yalings Handschuhe geschoben und ihre Gegnerin schließlich am Torso nach hinten gestoßen. Yaling landete trotz den Rückstoßes auf den Füßen und meinte, sie sei eine tolle Bändigerin, gar eine bessere als Toph, wofür Letztere, jetzt ebenfalls mit Felshandschuhen ausgerüstet, einen Beweis sehen wollte. Yaling sprang auf Toph zu und die beiden Mädchen stießen Felshandschuh an Felshandschuh zusammen. Dabei fielen beide stark nach hinten und prallten mit dem Rücken auf den Boden auf. Ru schrie auf und eilte zu ihrer Schwester, um ihr zu helfen. Yaling sagte, es gehe ihr tut, aber es tat weh und sie brauchte eine Sekunde, bevor sie aufstehen könne. Dazu bekam sie aber keine Möglichkeit, weil Sokka und Suki die Mädchen stellten. Yaling, während sie sich mit dem Handgelenk über das verschrammte Gesicht wischte, sah keine Chance, dass er sie mit seinem „kleinen Spielzeug-Bumerang“ aufhalten könnte, und meinte, er solle es doch „mit einer richtigen Waffe“ versuchen. Sokka versuchte, auf Yalings Schwester Ru, eine Nichtbändigerin, einzureden, was Yaling mit einem Steinwurf und der Aufforderung, die „Klappe“ zu halten, schließlich unterbrach. Suki blockierte daraufhin das Chi Yalings, wodurch sie nicht mehr bändigen konnte. Ru musste Yaling stützen und Liling bot ihren Töchtern einen Fluchtweg, während sie selbst das Team Avatar aufhalten wollte. Yaling wollte mit ihrer Mutter gemeinsam fliehen, doch Liling war es wichtiger, dass ihre Töchter und Unterstützer entkamen und das Ziel weiterverfolgten. Yaling erklärte wütend, kämpfen zu können, doch Liling wies sie auf das blockierte Chi hin, wodurch sie „quasi nutzlos“ sei. Gestützt von Ru begab sich Yaling also durch den Fluchttunnel nach draußen.[23]

Als sie draußen auf den Straßen von Kranichfisch-Stadt waren, fiel Yaling auf die Knie zusammen und verlangte von Ru, sie nicht anzufassen. Ganz und gar entsetzt realisierte Yaling, dass das Mädchen ihr die Bändigerkräfte genommen hatte, als sei nichts dabei. Ru wollte ihre Schwester ermuntern und erklärte den nur vorübergehenden Zustand der Chi-Blockade, doch Yaling machte sich Sorgen, sollten ihre Kräfte doch nicht mehr zurückkehren, denn in dem Fall wäre sie genau wie Ru, und mit dem Gedanken kam Yaling nicht klar. Ru stand auf, schluckte ihre Wut über Yalings Worte hinunter und reichte ihrer Schwester die Hand, damit sie nach Hause zurückkehren und einen Plan für die Befreiung ihrer Mutter entwickeln könnten.[24]

Befreiung ihrer Mutter[]

Yaling befreit Liling

Befreiung ihrer Mutter.

In ihrem Zuhause ließ Yaling spielerisch Steine über ihrer Hand tanzen und vergrub die Steine schließlich in ihrer Faust. Sie konstatierte, dass die Chi-Blockade weg sei und sie wieder bändigen könne. Es sei also an der Zeit, ihre Mutter aus der Gefangenschaft zu holen, erläuterte sie Ru. Jene wollte eine Nacht-und-Nebel-Aktion aufgrund der strengen Bewachung in der Erdigen Feuerraffinerie durch den Avatar, seine Freunde und Lao Beifongs Sicherheitstruppe. Yaling alerdings wollte sich nirgends hineinschleichen und schlug stattdessen ein Ablenkungsmanöver vor. Mit einer solchen Finte sollte das Team Avatar von der Fabrik weggelockt werden. Ru willigte resigniert ein.[25] Und so wurde unter Anleitung Yalings ein Brandanschlag auf das Gebäude des Geschäftsrats verübt. Yaling und weitere Bändiger standen schließlich bei der Befreiungsaktion Laos Nichtbändiger-Wache sowie Sokka und Suki gegenüber. Yaling fand die Konstellation „süß“ und betrachtete ihre Gegner im Gegensatz zu ihnen als wertlos. Yaling verlangte zuerst die Ausschaltung Sukis aufgrund ihrer Chi-Blocker-Fähigkeiten. Yaling rannte auf ihre Gegner zu und fragte, ob sie sie wiedererkannten. Suki erinnerte Yaling daran, dass sie von Toph „verprügelt“ worden sei. Die Erdbändiger konnten Sokka und Suki schnell einfangen. Um ein Haar wurde Yaling vom Knüppel einer Wache erwischt, doch elegant kontne Yaling sich wenden und von ihrer Gegnerin ob der angeblich drohenden Niederlage die Kapitulation einfordern. Sie weigerte sich jedoch und verwies auf die Erfüllung ihrer Pflicht, woraufhin Yaling erwiderte, es sei ihre Pflicht, vor ihr, Yaling, zu knien. Mit einem kleinen Erdstück traf sie die Wache am Arm, bevor eine Erdwelle ihre Gegnerin von den Füßen holte. Yaling nahm die Schlüssel von der Wache an sich und ging mit ihrer Gruppe ins Gebäude. Dort fand sie ihre Mutter und öffnete deren Zelle. Sie befreite ihre Mutter und die beiden umarmten sich. Yaling erklärte, Angst gehabt zu haben, sie niemals wiederzusehen, doch Liling beruhigte ihre Tochter und die beiden gingen heim.[26]

Dort angekommen, es war inzwischen Abend, trafen sie beiden auf Ru, welche bereits die Koffer gepackt hatte, doch Liling hatte andere Pläne. Yaling sah mit an, wie ihre Schwester und ihre Mutter in einen tiefen Streit gerieten, denn Liling wollte, anders als damals in Ba Sing Se, nicht zulassen, dass ihrer Auffassung nach erneut ihr Leben durch Nichtbändiger zerstört werden würde. Für den Folgetag plante Liling einen Angriff auf die Erdige Feuerraffinerie.[5][27]

Angriff auf die Erdige Feuerraffinerie[]

Als sie am nächsten Tag allerdings besagte Aktion ausführen wollten, wurde die Gruppe in eine Falle geführt. Team Avatar war vorbereitet und nachdem der Avatar sich weigerte aufzugeben, stürmten die Bändiger-Extremisten in eine Sackgasse, wo sie ausgeschaltet wurden.[28]

Yaling schwingt Steinsäule umher

Toph gegen Yaling.

Liling wies Yaling an, sich um die Erdbändigerin Toph zu kümmern. Sie nahm sich der Aufgabe gern an und sprang auf einem Erdkatapult nach oben auf das zur Verteidigung der Erdigen Feuerraffinerie errichtete Mauerlabyrinth. Dort brachte sie die arglose Toph zu Fall. Yaling provozierte Toph damit, dass sie sie nicht hören konnte, wenn sie, Yaling, nicht den Boden berührte, und konnte einem Angriff der Blinden ausweichen. Toph ließ sich auf das Spiel ein und verlagerte den Kampf weiter in die Höhe, indem sie die Wand der Fabrik emporlief und Yaling aufforderte, ihr zu folgen. Yaling bändigte sich hoch und verfehlte ihre Gegnerin mit einem Stein. Sie kamen beide oben an und Yaling bändigte sich eine Steinsäule. Sie fragte Toph, wo ihr Monolog bliebe, „alles friedlich regeln“ zu können, und Toph wollte davon nichts wissen; das sei eher „Aangs Ding“. Mit einem Felshandschuh blockte Toph die Vorstöße von Yalings Steinsäule ab und erklärte, lieber zu kämpfen.[4]

Yaling holte immer wieder mit ihrer Steinsäule aus und Toph wich erst aus, blockierte den folgenden Angriff dann mit einem gebändigten Schutzschild. Ihr Kampf auf dem Dach verursachte im Inneren der Fabrik, wo sich etwa Sokka aufhielt, eine Menge Lärm. Das Dach brach schließlich ein und die beiden landeten unten, wobei Yaling kopfüber im Schutt landete, während Toph die Nützlichkeit eines Metallseils entdeckte. Yaling richtete sich aber schnell wieder auf und die beiden Mädchen standen sich erneut gegenüber.[29] Yaling bändigte Steine in Tophs Richtung, während jene Yalings Handgelenk mit dem Metallseil fesselte. Allerdings konnte Yaling mit ihren Füßen Toph das Fundament zu Stehen entreißen und jene zu Boden werfen. Yaling nannte ihre Gegnerin eine „Enttäuschung“ und machte sich, während sie einen Haufen Erde zum nächsten Angriff hochhob, darüber lustig, dass „die stärkste Bändigerin der Welt“ so dumm sei, „sich mit einem Haufen Nichtbändiger einzulassen“, obgleich sie als Bändiger doch besser seien als jene. Toph entgegnete jedoch souverän, niemals so dumm zu sein, sich für besser zu halten als „er“, weil sie bändigen konnte und „er“ nicht. Yaling wusste nicht, wen Toph damit meinte, und wurde daraufhin von Sokkas Bumerang außer Gefecht gesetzt.[30]

Obwohl einige der Bändiger entkommen konnten, wurden die meisten von ihnen sowie Liling und Yaling festgenommen. Liling und Yaling wurden in die Metallzelle gesteckt und saßen mit dem Rücken zu Ru als Ausdruck ihrer Abscheu.[31]

Aussehen[]

Yalings Morgenrock

Yalings Morgenrock.

Yaling hatte helle Haut, die im Jahr 102 NG makellos glatt war, und Mandelaugen mit grünen Iriden. Sie hatte ihr fülliges, braunes Haar mit einem grünen Haargummi zu einem Pferdeschwanz gebunden, wobei eine Haarsträhne vorne rechts nach rechts oben abstand. Ihr typisches Obergewand war in zwei verschiedenen Grüntönen gehalten, lag an den Armen eng an und war in der Mitte des Vorderkörpers durch einen braunen, mit Kreismustern verzierten Gürtel sowie am Hals durch Bändchen zusammengebunden. Das Gewand reichte bis zu den Beinen und wurde dort über der weiter sitzenden Hose, wiederum in den beiden Grüntönen, getragen. Am Fuß saß die Kleidung wieder eng, war allerdings unten nur am Fußbogen festgemacht, sodass Ballen und Ferse frei blieben.[32][33] Morgens im eigenen Zuhause trug sie stattdessen einen langen, hellgrünen und faltigen Morgenrock mit einer Spur Weiß am Kragen – allerdings nicht ganz am Rand – sowie als Band, welches rechts über der Brust mit einer halben Schleife geknotet war und im Übrigen herunterhing. Ein weiteres weißes Band reichte unter der Brust ein Mal um ihren Körper herum.[34]

Persönlichkeit[]

Yaling:„Ups. Diese alten Klippen bröseln so leicht.“
Ru:„War das nötig? Er hätte nichts gesagt.“
Yaling:„Du hast Mom gehört. Keine losen Enden. Ich gehe nur sicher, dass er die Klappe hält.“
— Ru und Yaling zu Yalings Versuch, den Ganganführer auszuschalten. (Quelle)

Yaling hatte keinerlei Skrupel, nötigenfalls über Leichen zu gehen, um den Plan ihrer Mutter ohne lose Enden auszuführen. Sie kommentierte die Aktion sogar zynisch und mit breitem Grinsen.[35] Yaling stellte gern ihre Erdbändigungsfähigkeiten zur Schau.[11] Zudem hatte sie keine gute Menschenkenntnis und ihr eigenes Geltungsbedürfnis stand ihr im Weg, Tophs Finte zu durchschauen.[16][36] Yaling war rachsüchtig, was besonders nach Tophs Verrat zum Ausdruck kam.[37][33]

Fähigkeiten[]

Erdbändigen[]

Yalings Steinespiel

Yalings Steinespiel.

Yaling war eine sehr gute Erdbändigerin. Zu ihren typischen Figuren gehörte es, Steine spielerisch über ihre Hand tanzen zu lassen und schließlich in der Faust zu vergraben.[38][39] Sie konnte die zerbrochene Kyoshi-Statuette in ihren Händen mit etwas beigegebenem Wasser detailgetreu rekonstruieren.[40] Yaling konnte mit einem Erdkatapult auf eine Mauer springen und äußerst agil im Kampf bewegen, ohne den Boden zu berühren.[41] Zudem beherrschte sie mehrere Angriffe, etwa mit der Steinsäule[42][43] oder der Erdwelle[44].

Obwohl sie es versuchte, hatte sie – jedenfalls am ersten Tag – keinen Durchbruch beim Metallbändigen.[45][46]

Sonstige Fähigkeiten[]

Yaling konnte direkt Lösungen für ihre Probleme finden,[47] wie etwa zu sehen war, als sie direkt einen Plan für die Befreiung ihrer Mutter parat hatte, nach ihre Chi-Blockade abgeklungen war.[25] Dass sie diesen Plan direkt mit anderen Anhängern ihrer Mutter umsetzen konnte, spricht dafür, dass auch Yaling die anderen Radikalen begeistern beziehungsweise motivieren und dann anführen konnte.[48]

Beziehungen[]

Liling[]

Yaling:„Ich hatte Angst, dich nie wiederzusehen.“
Liling:„Schh, alles gut. Ich wusste, du würdest mich befreien.“
— Yaling und Liling bei der Befreiung Lilings. (Quelle)
Liling umarmt Yaling

Liling und Yaling bei einer Umarmung.

Liling benutzte ihre Kinder, um ihre Pläne voranzutreiben. Yaling und Ru, ihrerseits untereinander in einem Spannungsverhältnis, versuchten beide, ihre Mutter stolz zu machen, mussten aber auch damit klarkommen, dass Liling schreckliche Dinge von ihnen verlangte.[49] Yaling und ihre hatten nichtsdestotrotz ein enges Verhältnis voller Liebe. Sie lebten in stabilen Verhältnissen. Liling hielt große Stücke auf die Bändigungsfähigkeiten ihrer Tochter und traute ihr viel zu. Im Gegenzug bekam sie große Besorgnis während ihrer ersten Gefangenschaft sowie Loyalität und Treue zurück.[5][8][13][50][26][28]

Ru[]

Qoute1 (Weiß) Ich habe alles versucht, um es [dass der angeheuerte Mann vom Avatar erwischt wurde] zu verhindern! Ru hat gar nicht geholfen Qoute2 (Weiß)
— Yaling schiebt die Schuld auf Ru. (Quelle)

Yaling und Ru arbeiteten beide zusammen an der Ausführung des Plans ihrer Mutter. Bei der Rekrutierung der Gang der Feuernation überließ Yaling ihrer Schwester des Reden, während sie selbst mit ihren Bändigerfähigkeiten die Gangmitglieder einschüchterte.[11] Unabgesprochen mit ihrer Schwester versuchte Yaling, den Ganganführer nach der Ertappung durch Team Avatar zu töten, um sicherzustellen, dass es, wie von ihrer Mutter verlangt, „keine losen Enden“ gäbe. Der Tötungsversuch scheiterte aber und Yaling schob später vor ihrer Mutter die Schuld auf Ru. Ihre Mutter forderte die beiden dazu auf, als Familie zusammenzuhalten, um die Zukunft ihres Zuhauses sicherzustellen.[51]

Am Folgetag äußerte Ru Zweifel an Yalings Idee, sich von Toph Beifong im Metallbändigen unterrichten zu lassen. Yaling waren Rus Einwände egal, solange sie ihrer Mutter nichts von ihrer Verabredung mit Toph erzählte, damit jene sich nicht deswegen sorge. Ru, wenngleich nicht aus Überzeugung, lenkte ein.[52] Später war Ru geschockt und fragte ihre Schwester, ob sie „verrückt“ sei, als Yaling Toph auf das Treffen besorgter Bürger mitbrachte. Rus Zweifel an Yalings Handlung erwiesen sich sogleich als richtig.[36] Als Yaling im anschließenden Kampf gegen Toph zu Boden gestoßen wurde, machte sich Ru sofort Sorgen um ihre Schwester und eilte zu ihr hin, um ihr aufzuhelfen. Als Sokka anschließend auf Ru einreden wollte, unterbrach Yaling dies, woraufhin ihr Chi von Suki blockiert wurde. Ru stützte ihre Schwester.[53]

Ru:„Yaling.“
Yaling:„Fass mich nicht an. Das Mädchen [Suki] ... nahm mir mein Bändigen. Als wäre es nichts.“
Ru:„Das ist nur vorübergehend. Eine Chi-Blockade dauert nicht ewig. Deine Kräfte kommen zurück.“
Yaling:„Und was, wenn nicht? Dann wäre ich genau wie du.“
— Ru und Yaling nach der Flucht aus den Minen. (Quelle)
Ru und Yaling

Ru und Yaling.

Yalings schlimmster Albtraum war es, ihre Bändigerfähigkeiten zu verlieren, denn dann wäre sie wie ihre Schwester, eine Nichtbändigerin. Dies sagte Yaling ihr nach der Flucht aus den Minen offen ins Gesicht und nahm keinerlei Rücksicht auf Rus Gefühle. Trotzdem reichte Ru ihrer Schwester die Hand, damit jene aufstehen und sie beide gemeinsam an einem Plan zur Befreiung ihrer Mutter arbeiten konnten.[54][24] Sie hatten unterschiedliche Meinungen, ob die Befreiungsaktion eher schleichend bei Nacht oder eher aggressiv mit einer Finte verlaufen sollte, doch letztlich gab Ru Yalings Vorschlag einer Finte und der Konzeption, „alles“ Nötige zu tun, nach, ohne wirklich überzeugt zu sein.[25]

Ru liebte zwar ihre Mutter und ihre Schwester, aber konnte nicht akzeptieren, was sie planten, sah die beiden im Unrecht und wandte sich deshalb schließlich gegen sie, indem sie den Plan ihrer Mutter ans Team Avatar verriet.[55]

Stammbaum[]

Liling
RuYaling

Toph Beifong[]

Qoute1 (Weiß) Es ist ... so toll. Deine Kontrolle über das Metall ist perfekt! [...] Toph, warte! Ich will das Metallbändigen wirklich lernen. Bringst du es mir bei? [...] Ich weiß, dass ich es mit deiner Hilfe lernen kann. Denn nur der größte Erdbändiger aller Zeiten hätte es erfinden können. Qoute2 (Weiß)
— Yaling zu Toph, ihre Metallbändiger-Fähigkeiten preisend. (Quelle)

Nachdem Yaling bei ihrer ersten Begegnung, bei der Yaling ihre Bändigerfähigkeiten demonstrierte, kurz skeptisch war, da Toph Beifong den Eindruck machte, sie sei eine bessere Bändigerin als sie, wandelte sich ihr Gefühl sogleich in vollkommene Bewunderung, als Toph ihre Metallbändiger-Fähigkeiten demonstrierte. Yaling bat Toph um eine Unterweisung und schmeichelte sich bei ihr ein, indem sie sie als „die größte Erdbändigerin aller Zeiten“ bezeichnete und „Sifu“ nannte. Toph willigte schließlich ein, was Yaling sehr freute. Die Bedenken ihrer Schwester Ru ignorierte sie; Yaling war sicher, dass eine Bändigerin wie Toph Beifong, obwohl sie mit dem Avatar befreundet war, am, Ende auf ihrer Seite stehen würde. Ihrer Mutter sollte Ru nichts davon sagen, dass Yaling sich mit Toph verabredet hatte.[34]

Toph Beifong:„Deswegen weiß ich, dass du es letztlich schaffen wirst. Du bist eine Erdbändigerin wie ich. Wir sind die Einzigen, die einen Hang dazu haben.“
Yaling:„Ja. Wir sind uns sehr ähnlich. Das habe ich sofort gespürt.“
— Toph Beifong und Yaling konstatieren augenscheinliche Gemeinsamkeiten. (Quelle)

Toph wollte das Training mit Yaling als Vorwand nutzen, um Informationen über Yalings Mutter Liling zu erlangen.[17] Dies gelang Toph besser als gedacht, denn sie konnte Gemeinsamkeiten wie ihre Erdbändiger-Fähigkeiten unterstreichen und ein enges Verhältnis zum Avatar leugnen. Yaling gab Toph die gewünschten Informationen und sogar das Passwort für die Veranstaltung am Abend ohne aufkommende Zweifel Beim Metallbändigen gab es keinerlei Erfolge bei Yaling und Toph riet ihr zu Geduld, denn schließlich war es ja ihr erster Tag.[20]

Yaling brachte Toph zur Veranstaltung mit, wo Toph ihr offenbarte, dass sie in Wahrheit nicht auf derselben Seite standen. Yaling sah dies als Verrat und stürzte sich wütend auf sie. Toph hingegen fand, Yaling sei im Unrecht, denn sie hatte die Fabrik ihres Vaters zerstört und führe sich auf, als hätte sie „das Recht, die Welt zu regieren“. Toph sah sich als Geschäftsführende Gesellschafterin der Erdigen Feuerraffinerie als Einzige mit dem Recht versehen, Satorus Maschinen zu zerlegen. Yaling warf Toph vor, sich von ihresgleichen abgewandt zu haben und stattdessen Nichtbändiger vorzuziehen, und Toph entgegnete, dass es sich dabei um ihre Freunde und Familie handelte und sie jene immer Menschen wie Yaling vorziehen würde.[32] Die Tirade an gegenseitigen Vorwürfen ging kurz darauf weiter: Toph sei „eine lausige Lehrerin“, die ihr, Yaling, „nichts über das Metallbändigen beigebracht“ habe; Yaling könne nicht Metallbändigen, weil sie „eine miese Bändigerin“ sei. Yaling war erpicht darauf klarzustellen, dass sie „eine tolle Bändigerin“ und eine bessere als Toph sei. Toph forderte einen Beweis dafür ein und gingen erneut aufeinander los, wobei beide stark zurückgestoßen wurden.[56]

Yaling:„Was für eine Enttäuschung du bist. Ich glaub's nicht, dass die stärkste Bändigerin der Welt so dumm ist, sich mit einem Haufen Nichtbändiger einzulassen. Wir sind besser als die!“
Toph Beifong:(grinsend) „Ich wäre nie so dumm zu glauben, dass ich besser bin als er, weil ich bändigen kann und er nicht.“
— Yaling und Toph Beifong unmittelbar vor Sokkas Bumerang-Einsatz. (Quelle)
Steinsäule

Showdown.

Beim Angriff auf die Erdige Feuerraffinerie kam es schließlich zum Showdown zwischen Toph und Yaling. Yaling konnte Toph in Schwierigkeiten bringen, weil sie es nutzen konnte, dass ihre Gegnerin sie nicht hören konnte, wenn sie den Boden nicht berührte. Der Kampf wurde auf das Dach der Fabrik und schließlich ins Innere verlagert. Yaling konnte Toph tatsächlich besiegen und sah in ihrer Gegnerin eine „Enttäuschung“, die trotz ihrer Fähigkeiten auf der falschen, angeblich unterlegenen Seite kämpfen würde, doch Toph bekam Hilfe von Sokka und erklärte, sie wäre nie so dumm zu glauben, aufgrund der Existenz von Bändiger-Fähigkeiten besser zu sein als jener. Am Ende stand also der Sieg für Tophs Seite gegen Yaling nicht aufgrund der Bändiger-Fähigkeiten, sondern aufgrund der Philosophie und Freundschaft.[4][29][30]

Sokka[]

Sokka:(zu Ru und Yaling) „Sorry Mädels. Ihr geht nirgends hin.“
Yaling:„Als könntest du uns mit deinem kleinen Spielzeug-Bumerang aufhalten. Versuch's mit einer richtigen Waffe.“
— Sokka und Yaling in den Minen. (Quelle)
Qoute1 (Weiß) Bändiger haben unglaubliche Fähigkeiten. Aber Nichtbändiger haben Bumerangs. Qoute2 (Weiß)
— Sokka, als er Yaling in der Erdigen Feuerraffinerie besiegt. (Quelle)

In den Minen machte Yaling Sokkas „kleinen Spielzeug-Bumerang“ verächtlich.[57] Es war am Ende aber genau dieser Bumerang jenes unterschätzten Nichtbändigers Sokka, der sie in der Erdigen Feuerraffinerie zu Fall brachte.[58]

Suki[]

Qoute1 (Weiß) Sie ... hat mein Chi blockiert! Ich kann nicht bändigen! Qoute2 (Weiß)
— Yaling nach Sukis Chi-Blocken zu Ru. (Quelle)

In den Minen wurden Ru und Yaling von Sokka und Suki gestellt. Als Sokka auf Ru einzureden versuchte, wollte Yaling ihn mittels Erdbändigen zum Schweigen bringen, woraufhin Suki Yalings Chi blockierte. Yaling verlor daraufhin zeitweilig ihre Bändigerfähigkeiten,[59] als sei es nichts, was Yaling später sehr beschäftigte.[24]

Qoute1 (Weiß) Erledigt zuerst das Mädchen. Sie ist eine Chi-Blockerin. Qoute2 (Weiß)
— Yalings Anweisung an die anderen Bändiger-Extremisten. (Quelle)

Bei der Befreiung Lilings unterschätzte Yaling Suki absolut nicht und forderte von ihren Gefährten, die Chi-Blockerin zuerst zu erledigen. Dies gelang auch, sodass Yalings Seite gegen die Nichtbändiger gewann.[48]

Avatar[]

Yaling teilte die Aversion ihrer Mutter gegen den Avatar. In ihrer Naivität machte sie einen Unterschied zwischen jenem und Toph, welche „nicht wie er“ sei.[60]

Hinter den Kulissen[]

Produktionsnotizen[]

Yaling und Ru Konzeptzeichnungen

Konzeptzeichnungen zu Yaling und Ru von Peter Wartman.

  • In Ungleichgewicht (Premium) findet sich Konzeptzeichnungen zu Yaling und Ru von Peter Wartman. Die Designs der beiden Schwestern wurden mehrfach umgearbeitet, bis schließlich die finalen Entwürfe zustande kamen. Wartman wollte, dass ihre Kostüme ihre Persönlichkeiten und Rollen in der Geschichte widerspiegeln: Yaling als „eine Kämpferin, die zuerst zuschlägt und dann vielleicht trotzdem keine Fragen stellt“ – weshalb sie praktische Kleidung trägt, die sich gut zum Kämpfen eignet –[61] und Ru als jemand, der „sich mehr auf ihren Verstand verlässt, um Probleme zu lösen“ – und deshalb edlere Kleidung trägt[61].[62] Zudem zeichnete Wartman Yaling groß und zäh, weil für Yaling ausschließlich Lösungen mit roher Gewalt infrage kommen.[61]
  • Faith Erin Hicks liebt „rauflustige Mädels als Bösewichte“; beispielsweise verliebte sie sich beim Schauen von Avatar – Der Herr der Elemente sofort in die „Teenie-Bösewichte“ Azula, Mai und Ty Lee. Und so wollte sie, als sie die Chance bekam, ihre eigene Avatar-Geschichte zu schreiben, „noch mehr böse, junge Frauen einbauen“, was die Initialzündung für Yaling und Ru war.[63] Generell liebt Hicks das Antagonisten-Trio aus Ungleichgewicht sehr und hatte es sogar selbst gezeichnet.[64]
  • Hicks mochte es auch nach Fertigstellung der Geschichte sehr, wie Yaling in der Szene mit der Gang der Feuernation „reinkommt und einfach alle vermöbelt“.[65] Sie hob des Weiteren das Panel hervor, als Yaling mit einem kleinen Grinsen an ihrer Mutter vorbeiläuft, um Toph vor der Erdigen Feuerraffinerie zu bekämpfen.[66]
  • Yaling hat eine Lösung für all ihre Probleme und sei so laut Peter Wartman ein gutes Gegenstück zu Toph. Er lobte zudem, wie Faith Erin Hicks Yalings Storybogen gehandhabt hat.[47]
  • Hicks wollte einen Weg finden, wie Yaling und Toph kämpfen konnten, ohne dass Toph, „die beste Bändigerin der Welt“, ihre Gegnerin einfach überrollt, und entschied sich daher für die funktionierende Lösung, die beiden dafür auf das Dach der Fabrik zu schicken.[67]
  • Die Idee, dass Yaling im Kampf gegen Toph die Steinsäule umherschwingt, stammt von Todd Balthazor.[68][67]

Trivia[]

  • Über den Vater (oder die Väter) von Ru und Yaling ist nichts bekannt.
  • Wie Avatar Legends – Das Rollenspiel: Grundregelwerk enthüllt, saß Liling nach ihrer endgültigen Festnahme im Gefängnis von Kranichfisch-Stadt, aber es gab Pläne, sie an einen sichereren Ort zu verlegen. Unklar ist, ob dies auch auf Yaling zutrifft.

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 25 ff.)
  2. Avatar Legends – Das Rollenspiel: Grundregelwerk (Seite 70)
  3. Ungleichgewicht Band 1 (Seite 71–76)
  4. 4,0 4,1 4,2 Ungleichgewicht Band 3 (Seite 47–51)
  5. 5,0 5,1 5,2 Ungleichgewicht Band 3 (Seite 24–28)
  6. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 14 f.)
  7. Ungleichgewicht Band 1 (Seite 51–55)
  8. 8,0 8,1 Ungleichgewicht Band 1 (Seite 62–73)
  9. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 6–9)
  10. Ungleichgewicht Band 1 (Seite 73)
  11. 11,0 11,1 11,2 Ungleichgewicht Band 1 (Seite 51–55)
  12. Ungleichgewicht Band 1 (Seite 62–74)
  13. 13,0 13,1 Ungleichgewicht Band 1 (Seite 74 ff.)
  14. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 12–21)
  15. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 22 f.)
  16. 16,0 16,1 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 23 f.)
  17. 17,0 17,1 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 25 ff.)
  18. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 27)
  19. 19,0 19,1 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 42)
  20. 20,0 20,1 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 32–36)
  21. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 37 ff.)
  22. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 44–51)
  23. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 51–67)
  24. 24,0 24,1 24,2 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 72 f.)
  25. 25,0 25,1 25,2 Ungleichgewicht Band 3 (Seite 10 f.)
  26. 26,0 26,1 Ungleichgewicht Band 3 (Seite 14–20)
  27. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 35)
  28. 28,0 28,1 Ungleichgewicht Band 3 (Seite 39–47)
  29. 29,0 29,1 Ungleichgewicht Band 3 (Seite 54 ff.)
  30. 30,0 30,1 Ungleichgewicht Band 3 (Seite 60 ff.)
  31. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 70 ff.)
  32. 32,0 32,1 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 50–53)
  33. 33,0 33,1 Ungleichgewicht Band 3 (Seite 48 ff.)
  34. 34,0 34,1 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 18–24)
  35. Ungleichgewicht Band 1 (Seite 71 ff.)
  36. 36,0 36,1 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 50 f.)
  37. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 50 f.)
  38. Ungleichgewicht Band 1 (Seite 55)
  39. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 10)
  40. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 18 f.)
  41. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 48 f.)
  42. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 50)
  43. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 54)
  44. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 19)
  45. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 32 f.)
  46. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 59)
  47. 47,0 47,1 Ungleichgewicht (Seite 160) (Premium)
  48. 48,0 48,1 Ungleichgewicht Band 3 (Seite 16–20)
  49. Ungleichgewicht (Seite 78) (Premium)
  50. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 18–22)
  51. Ungleichgewicht Band 1 (Seite 71–75)
  52. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 22 ff.)
  53. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 62 ff.)
  54. Ungleichgewicht (Seite 149) (Premium)
  55. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 33 ff.)
  56. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 59–62)
  57. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 63)
  58. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 61 f.)
  59. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 63 f.)
  60. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 50)
  61. 61,0 61,1 61,2 Grunenwald, Joe. Comicsbeat, 05.07.2019. INTERVIEW: Faith Erin Hicks and Peter Wartman on their latest AVATAR: THE LAST AIRBENDER GN (Abgerufen: 26.05.2024)
  62. Ungleichgewicht (Seite 229) (Premium)
  63. Ungleichgewicht (Seite 53) (Premium)
  64. Hicks, Faith Erin. Instagram, 01.10.2019. Imbalance volume 3 is out today! (Abgerufen: 26.05.2024.)
  65. Ungleichgewicht (Seite 57) (Premium)
  66. Ungleichgewicht (Seite 197) (Premium)
  67. 67,0 67,1 Ungleichgewicht (Seite 200) (Premium)
  68. Ungleichgewicht (Seite 55) (Premium)

Weiterführende Links[]

Bild von Iroh Das Avatar-Wiki hat einige Bilder von Yaling
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