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Yakone war ein gefürchteter Krimineller und Gangsterboss, welcher jahrelang in Republicas Unterwelt aktiv war und lange Zeit nicht gefasst werden konnte. Es gelang ihm, seine verbotene Fähigkeit des Blutbändigens lange geheimzuhalten, doch schließlich wurde er verurteilt und Avatar Aang nahm ihm die Bändigungskräfte.[1] Zudem war Yakone der Vater von Noatak und Tarrlok.[2]

Geschichte

Leben in Republica

Irgendwann vor 128 NG fand Yakone heraus, dass es möglich ist, das Blut in Menschen zu bändigen und so den Menschen selbst zu kontrollieren, sogar ohne vom Vollmond abhängig zu sein. Mit dieser Fähigkeit erarbeitete er sich den Ruf als gefürchtetster Krimineller von Republica. Obwohl er oft für bestimmte Verbrechen angezeigt wurde, gelang es ihm immer weider, sich von all seiner Schuld freisprechen zu lassen.[1]

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Yakone verliert seine Bändigungsfähigkeiten.

Im Jahr 128 NG wurde Yakone von Toph Beifong und ihrer Metallbändiger-Polizei sowie Avatar Aang gefangen genommen. Er wurde des Blutbändigens beschuldigt, was zu diesem Zeitpunkt als illegal galt. Vor Gericht verteidigte Yakones Anwalt den Kriminellen damit, dass das Blutbändigen ohne Vollmond völlig unmöglich sei. Sokka wehrte dies aber ab und erklärte, dass er in seinem Leben schon vielen außergewöhnlichen Bändigern begegnet sei und es außergewöhnliche Bändiger gäbe. Mit dieser Begründung wurde Yakone zu lebenslanger Haft verurteilt.[1]

Leben am Nördlichen Wasserstamm

Nachdem er mithilfe seiner alten Freunde aus dem Gefängnis entkam, ließ Yakone sein Gesicht umoperieren und zog zum Nördlichen Wasserstamm. Er nahm eine andere Identität an, heiratete eine Frau und bald darauf wurden seine Söhne Noatak und Tarrlok geboren. Sobald feststand, dass die beiden Wasserbändiger waren, unterrichtete er sie. Irgendwann offenbarte er ihnen dann seine wahre Identität. Er erklärte seinen Söhnen, dass es nun ihre Bestimmung war, sich in seinem Namen an den Avatar zu rächen und sein begonnenen Plan, Republica zu erobern und zu regieren, vollenden.[2]

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Yakone wird von Noatak blutgebändigt.

Auf der „Jagd“, wie sie es vor ihrer Mutter verheimlichten, lehrte Yakone seinen Söhnen das Blutbändigen. Hatten diese mit Tieren als Übungsobjekte begonnen, so mussten sich seine Söhne schließlich gegenseitig Blut bändigen. Tarrlok jedoch verweigerte sich dem Befehl, woraufhin ihn sein Vater als Schwächling betitelte. Noatak nahm seinen Bruder in Schutz, bändigte das Blut im eigenen Vater und bezeichnete ihn als den wahren Schwächling. Daraufhin verschwand Noatak und Yakone sollte ihn niemals wiedersehen.[2]

Nach Noataks Verschwinden suchten Yakone und Tarrlok mehrere Tage nach ihm, vergeblich. Im Glauben, er wäre in einem Sturm umgekommen, gaben die beiden auf. Yakone verlor nie wieder ein Wort über seinen Traum, Republica zu erobern, und beendete das Training mit Tarrlok. Ein paar Jahre später verstarb er.[2]

Aussehen

Während seiner Zeit in Republica war Yakone ein streng aussehender Mann mit grauen Augen, Koteletten und runder Gesichtsform. Seine Haarfarbe war braun und seine Frisur kurzgeschnitten. Auffällig an seinem Gesicht waren die Falten unter den Augen und an der Stirn. Er trug keine traditionelle Kleidung der Bewohner des Wasserstammes. Zu formellen Anlässen wie bei einem Restaurantbesuch trug er einen langen dunkelblauen Mantel mit weißem Fell mit dunkelblauem Anzug drunter, welche an die übliche Bekleidung der Wasserstämme angelehnt waren.[1] Nach seiner Gesichtsoperation sah Yakone jünger aus. Er trug längere braune Haare, die hinten zu drei dünnen, langen Pferdeschwänzen geflochten waren, besaß braune Augen und hatte zudem ein viel kantigeres Gesicht mit spitzem Kinn. Des Weiteren hatte er sich seiner alten Kleidung, die er als Gangster trug, entledigt und trug im Wasserstamm die ortsübliche blau-weiße Winterkleidung mit weißen Fellkragen und einem schwarzen Oberteil drunter sowie Stiefel.[2]

Persönlichkeit

Yakone war ein krimineller und gewaltttäiger Mann aus Republica, der mit seinen Blutbändigungs-Fähigkeiten viele Verbrechen begangen hat. Nachdem er vom Gericht als schuldig befunden wurde, zögerte er nicht, seine Fähigkeiten an allen Anwesenden des Prozesses auszuüben, um zu flüchten. 

Yakones neue Identiät

Mit seiner neuen Identität scheint Yakone zunächst ein neues Leben zu beginnen

Als er ein neues Leben am Nördlichen Wasserstamm begann, heiratete er und bekam zwei Söhne. Er schien sich zunächst komplett von seinem alten Leben abgewandt zu haben. Als seine beiden Söhne sich allerdings als Wasserbändiger erwiesen, trainierte er sie, in der Hoffnung, sie konnten sich eines Tages in seinem Namen an dem Avatar rächen, da dieser ihm einst seine Bändigungsfähigkeiten genommen hatte. Während des Trainings zwang er seine Söhne, erst an Tieren und dann sogar an sich gegenseitig Blut zu bändigen.

Nachdem Noatak weggelaufen war, änderte sich Yakones Persönlichkeit drastisch. Seinen Traum komplett vor sich zerstört sehend, führte er das Training von Tarrlok nicht mehr fort und war nicht länger daran interessiert, sich an dem Avatar zu rächen. 

Fähigkeiten

Yakone war ein sehr mächtiger Wasserbändiger und war als eines von wenigen Individuen des Blutbändigens fähig. So war es ihm möglich, das Blut im Körper anderer so zu bändigen, dass seine Opfer wie Puppen von ihm kontrolliert werden konnten. Er hatte das Blutbändigen allerdings auf mehrere Arten weiterentwickelt: Zum einen brauchte Yakone weder seine Arme noch seine Hände zu bewegen, um seine Opfer zu kontrollieren. Gleichzeitig war er nicht mehr den Vollmond angewiesen, geschweige denn überhaupt auf den Mond.

Yakone blutbändigt Toph

Yakone blutbändigt Toph, um sich zu befreien

Yakone konnte den Opfern Schaden zufügen, indem er ihre Körperglieder schmerzhaft verdrehte und sie in der Luft bewegte. Er stellte sein Können zur Schau, als er den ganzen Gerichtssaal unter seine Kontrolle brachte, als er mit Handschellen gefesselt war und dies ihm scheinbar kaum Energie gekostet hatte. Yakone konnte es selbst mit dem Avatar aufnehmen und es gelang ihm, diesen eine Zeit lang zu überwältigen, doch seine Fähigkeiten erwiesen sich schließlich als nutzlos gegen den Avatar-Zustand.[2]

Yakone war in der Lage, ein Straußenpferd zu reiten und erwies sich als ein sehr guter Lehrer, der seinen Söhnen das Wasserbändigen erfolgreich beibrachte und zeigte ihnen wie man tagsüber Blutbändigen konnte; ihm war es mitunter möglich, Noatak das Blutbändigen auf psychischer Basis beizubringen.[2]

Beziehungen

Ehefrau

Zu seiner Ehefrau hegte Yakone eine glückliche Beziehung, welche jedoch nach Noataks Verschwinden Schaden erlitt, da beide mit dem Verlust ihres Sohnes nicht umgehen konnten und sich voneinander distanzierten.[2]

Noatak

Noatak war Yakones erstgeborener Sohn, wodurch auf ihm im Gegensatz zu seinem Bruder mehr Druck und Verantwortung lastete. Noatak wollte seinen Vater nicht enttäuschen und blieb meistens gehorsam, um möglichst wenig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dadurch erntete er Yakones Anerkennung, aber gleichzeitig wuchs der Druck auf ihn dadurch. Als sich seine Fähigkeiten weiterentwickelten und er sich als ein Naturtalent im Wasser- und Blutbändigen entpuppte, geriet er immer mehr ins Rampenlicht, sodass Yakone schließlich seine Hoffnung auf Vergeltung größtenteils auf Noatak allein setzte. Als Tarrlok sich jedoch bei einer weiteren Übung zum Blutbändigen weigerte, Noataks Blut zu bändigen und Yakone ihm darauf schaden wollte, stellte sich Noatak zum ersten Mal gewalltätig gegen ihn und konfrontierte ihn mit dem Wissen, dass er nicht sein Racheengel sei. Dadurch war ihr Verhältnis gebrochen, doch nach Noataks Verschwinden hatte Yakone seine Hoffnungen, die er in ihn gesetzt hatte, nicht aufgegeben und hatte sein Leben riskiert, als er tagelang in der Tundra nach ihm vergebens suchte. Der Verlust seines Sohnes und damit auch seiner Chance, durch ihn letztlich Rache auszuüben, traf ihn sehr, sodass er jene Hoffnungen aufgab. Er sah Noatak nie wieder und starb unter der Annahme, dass er in der Tundra umgekommen wäre.[2]

Tarrlok

Als Yakone damit begann, seine Söhne zu unterrichten, behandelte er beide gleich. Nachdem sich Noatak jedoch als besserer Wasserbändiger zeigte, behandelte Yakone Tarrlok oft schlecht und verglich ihn mit seinem Bruder. Über ausbleibende Erfolge und langsame Fortschritte war er sehr erbost und schrie ihn an. Als Tarrlok sich weigerte, bei seinem Bruder die Fähigkeit des Blutbändigens anzuwenden, bezeichnete er ihn sogar als Schwächling und wollte ihm etwas antun, bis Noatak einschritt. Nach dem Verschwinden Noataks führte Yakone das Training nicht mehr weiter fort.[2]

Stammbaum

Yakone
Yakones Frau
NoatakTarrlok

Hinter den Kulissen

Synchronisation

Produktionsnotizen

Yakone-Konzept-1

Konzeptzeichnung von Yakone

Trivia

  • In Athna, einer athapaskischen Sprache, die von der gleichnamigen Gruppe der Ahtna, eines der indigenen Völker Alaskas, gesprochen wird, kann das Wort „Yakone“, etwa die Bedeutung „Blutspritzer auf dem Schnee“ besitzen.
  • Yakone ist der erste bekannte männliche Blutbändiger und auch der erste bekannte Charakter, der nur mittels des eigenen Geistes diese Fähigkeit einsetzen konnte.[1][2]
    • Des Weiteren ist er die zweite bekannte Person, die Aang und Sokka blutgebändigt hatte sowie die erste bekannte Person, die Toph blutbändigte.[1]
  • Yakone ist der zweite bekannte Charakter, neben Ozai,[7] dem von Aang die Bändigungsfähigkeiten genommen wurden.[1]
  • Yakone ist die erste und einzige bekannte Person in der Welt von Avatar, die sich einer plastischen Gesichtschirurgie unterzog.[2]
  • Yakone ist einer von wenigen Wasserbändigern, neben Tahno, die eine helle Haut besaßen; diese Eigenschaft wurde später an seinen Sohn Noatak weitervererbt.
  • Obwohl er ein Meister des Wasserbändigens war, hatte man Yakone nie Wasserbändigen gesehen.
  • Yakone war einer von den wenigen bekannten Charakteren, die Anführer eines kriminellen Syndikats waren.

Quellen

Einzelnachweise

Weiterführende Links

250px-Iroh painting Das Avatar-Wiki hat einige Bilder von Yakone
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