Avatar-Wiki
Advertisement
Avatar-Wiki
30px-lwa
Disambig Dieser Artikel behandelt den Anführer der Gelbnacken; für andere Bedeutungen siehe Shu (Begriffsklärung).
Qoute1 (Weiß) Glaub ja nicht, mir wäre nicht aufgefallen, wie du mich seit letzter Nacht angeschaut hast. Wie du mich mit deinen Blicken verurteilt hast. Eines hast du dabei allerdings nicht begriffen: Männer wie ich sind über jedes Urteil erhaben! Ich tue, was ich will, und die Welt hat sich meinem Willen zu beugen – die Leute sollten dankbar sein, dass sie mir dienen dürfen! Qoute2 (Weiß)
— Xu Ping An zu Kyoshi. (Quelle)

Xu Ping An war der berüchtigte Anführer der Gelbnacken und ihres Gelbnacken-Aufstands. In dem Glauben, für etwas Höheres auserwählt zu sein, terrorisierte er mit seiner Gruppierung in Mordlust die Siedlungen des Erdkönigreichs.[1][6] Er war zudem ein begabter Feuerbändiger und Blitzbändiger.[2]

Geschichte[]

Frühes Wirken[]

Zu einem Zeitpunkt vor 305 VG begann er mit seinen Anhängern den Gelbnacken-Aufstand.[7] Sie plünderten, mordeten und zerstörten wild und in dem Glauben, keine Konsequenzen befürchten zu müssen.[8] Xu und die Gelbnacken nahmen sich auch unbewaffnete Männer, Frauen und Kinder zum Opfer.[9] Sie wurden von Jianzhu im Jahre 304 VG besiegt. Im Gegensatz zu vielen seiner Anhänger wurde Xu nicht hingerichtet, sondern von Jianzhu mit großem Widerwillen am Leben gelassen. Dies war eine Gefälligkeit gegenüber dessen Verbündeten in der Feuernation, welche seine seltene Fähigkeit des Blitzbändigens erforschen wollten, was Xu zu einem wertvollen, aber gefährlichen Untersuchungsobjekt machte. Er wurde in ein Gefängnis in Tes Palast gesteckt, einem der sichersten Gefängnisse in der Region um Zigan.[3][10] Jianzhu führte ihn in Berichten, die er persönlich dem Erdkönig schickte, zusammen mit den Opfern der Schlacht am Zhulu-Pass auf.[11] Xu hatte in seiner Gefangenschaft offenbar keinen Zugang zu Literatur.[12]

Acht Jahre später[]

Racheschwur[]

Acht Jahre nach seiner Gefangennahme wurde Xu von seinen Anhängern und der Fliegenden Operngesellschaft befreit. Er zeigte sich zwar berührt von der Loyalität seiner Männer und heuchelte, er könnte damit bereits als glücklicher Mann sterben, doch diese Maske ließ er sogleich fallen, denn er schwor Rache und begann mit seinen Anhängern einen wilden Feldzug.[3][1] Bei einem nahegelegenen Reisfeld folterten die Gelbnacken eine Familie. Er selbst las ein Buch, welches er sich bei der erstbesten Gelegenheit gegriffen hatte, während der Mann der Bauernfamilie an einem Seil über einen Kessel hing und auf Xus Kommando angehoben und abgesenkt wurde. Kyoshi erreichte mit der Fliegenden Operngesellschaft den Ort, trat den Kessel um und stellte Xu zur Rede, was jenen nicht sonderlich beeindruckte. Xu verstand nicht, warum Kyoshi seinen Respekt für seine Rettung nicht annahm. Jene forderte ihn zu einem Lei Tai heraus. Xu versuchte den Grund herauszufinden, da solche Herausforderungen üblicherweise dem Zweck dienten, Kränkungen aus dem Weg zu räumen. Kyoshi fauchte, er hätte sie mit seiner schlichten Existenz gekränkt. Da es der Daofei-Kodex, welcher ihm vor seinen Anhängern die Macht verlieh, es untersagte, eine solche Herausforderung abzulehnen, nahm er sie an.[4][5]

Duell mit Kyoshi und Tod[]

Bei dem Kampf schleuderte Xu einen Blitz nach dem anderen auf Kyoshi, wobei er ihr beteuerte, dass es nicht so weit hätte kommen müssen, und erklärte, warum er angeblich über jedweder Verurteilung durch andere stünde. Xu genoss die Qual, die Rangi, welche Xu anflehte aufzuhören, verspürte. Kyoshi gelang es aber, das Blatt zu wenden, indem sie sich in den Avatar-Zustand versetzte und fortan das Kampfgeschehen kontrollierte. Sie gab ihm eine letzte Chance, nun, da er wusste, dass sein Handeln Konsequenzen hatte, doch Xu blieb uneinsichtig und wurde in der Folge vom Avatar getötet.[2][13]

Vermächtnis[]

Qoute1 (Weiß) Jetzt willst du uns kaltblütig ermorden, wie du's mit Xu gemacht hast. Blitze und zahllose Messer sollen dich zerfetzen, weil du deine eingeschworenen Brüder erschlagen hast! Qoute2 (Weiß)
— Mok zu Kyoshi über Xu. (Quelle)

Trotz der Umstände um Xus Ermordung verfolgte er Avatar Kyoshi in ihren schlaflosen Nächten. Die Erinnerung an ihn stahl sich an ihren Geist, als sie von ihren liebsten Menschen hätte träumen können, und sie dachte viel über ihn nach, darüber, wie schwer er sich in ihrem Griff angefühlt und wie sie ihn letztlich nach einem Entschluss, den sie gefasst hatte, ermordet hatte. Mok schwor Kyoshi gegenüber Rache für seinen ermordeten „Bruder“. [14]

Nach Xus Ermordung zögerte Kyoshi nicht, weitere Menschen, die ihrer Ansicht nach eine ähnlich große Bedrohung für die Welt darstellten, zu töten.[15]

Aussehen[]

Xu hatte ein blasses, hübsches Gesicht sowie struppiges, dunkles Haar.[16] Genau wie seine Gruppierung trug er bei den Jagdzügen ein gelbes Halstuch.[17] Bei seiner Befreiung im Jahre 296 VG trug er einen schlichten, zerlumpten Umhang mit Kapuze.[18]

Persönlichkeit[]

Qoute1 (Weiß) Du hattest das größte Geschenk auf der Welt: meinen Respekt. Und du hast es weggeworfen. Warum? Qoute2 (Weiß)
— Xu Ping An zu Kyoshi. (Quelle)

Xu Ping An war ein blutrünstiger Irrer, ein geisteskranker Psychopath, der sich selbst als „General von Pandimu“ bezeichnete. Pandimu war ein Ort, der nur in Xus Kopf existierte. Er bestand darauf, dass die „Einwohner“ ihm verpflichtet wären als Gegenleistung für den „Schutz“, welchen ihr ihnen angeblich bot. Xu war das „Gehirn“, das „Herz“ und die „Seele“ der Gelbnacken. In dieser Position steuerte und exekutierte er die Mordlust seiner Gruppierung, worin Xu das Mittel zur Auslebung seiner narzisstischen Persönlichkeitsstörung sah.[1]

Er lebte seinen Wunsch nach Selbstdarstellung am liebsten vor großem Publikum aus. Er selbst hätte vorgeblich die Aufgabe, „Gleichgewicht“ herzustellen zwischen seiner eigenen und der Gegenseite. Er versteckte sich selbst hinter einer höheren, nur für ihn erkennbaren Bestimmung. Bei der Ausführung seiner Pläne auf dieser Grundlage genoss er nach eigener Aussage „die Arbeit selbst, nicht bloß ihre Früchte“. Dabei drückte er nach außen ein dem Wortsinn nach „eigenartiges“ Charisma aus.[5]

Das größte Geschenk auf der Welt wäre sein Respekt, denn er nahm für sich in Anspruch, die ultimative Instanz zu sein, frei von Verurteilung durch andere. Andere Menschen dürften sich damit glücklich schätzen, seine Diener zu sein. Kyoshi belehrte ihn eines Besseren. Sie setzte ihm Konsequenzen, bewies ihm, dass immer jemand über ihm stand, um ihn zu richten. Auch nachdem er erfahren musste, da seine Handlungen Konsequenzen hatten, blieb er stur. Zweifel an seiner Position perlten an ihm ab. Eine Person, die ihn verurteilte und bestrafte, besaß in seinen Augen keinerlei Legitimation. Dabei nagte Xu an den Strukturen, die er für seinen eigenen Machtgewinn und sein eigenes Überleben brauchte, denn er war blind gegenüber der Tatsache, dass seine Existenz nicht sein eigener Verdienst, sondern auf verdrehte Art und Weise ein Geschenk der Welt war, und welche ihn aus unerfindlichen Gründen gewährt worden war. Dieses Geschenk hatte er sein ganzes Leben lang ausgenutzt, sodass unmittelbar vor seinem Tod nichts davon mehr übrig war.[2]

Zudem liebte Xu Literatur. In seiner Zeit im Gefängnis vermisste er es zu lesen, sodass er sich nach seiner Befreiung bei der ersten Gelegenheit ein Buch griff.[5]

Fähigkeiten[]

Feuerbändigen[]

Xu Ping An war ein Feuerbändiger. Er war sogar in der Lage, Feuerladungen aus dem Mund zu spucken.[19]

Xu besaß die Fähigkeit des Blitzbändigens und konnte sie effizient und mehrmals hintereinander einsetzen.[20][21]

Beziehungen[]

Mok[]

Xu:„Acht Jahre. Du hast acht verdammte Jahre gebraucht, um mich zu befreien?“
Mok:(keuchend) „Es tut mir leid, Bruder! Wir haben unser Bestes gegeben!“
Xu:„Euer Bestes?! Für euer Bestes habt ihr fast ein Jahrzehnt gebraucht! Was wäre das Zweitbeste gewesen? Drauf warten, dass meine Zelle verrostet und einstürzt?“
— Xu Ping An und Mok. (Quelle)

Xu Ping An war außer sich vor Wut darüber, dass Mok acht Jahre gebraucht hatte, um ihn zu befreien. Dieser beharrte zwar darauf, dass die Gruppe ihr Bestes gegeben hätte, aber Xu stieß Mok trotzdem von sich, um seinen Zorn darüber zu verdeutlichen.[22]

Kyoshi[]

Kyoshi und die Fliegende Operngesellschaft erhielten Xus tiefsten Respekt und er wollte sogar eine Feier für sie abhalten, tilgte jedenfalls jedwede Schuld gegenüber seiner Gruppierung.[23] Er verstand nicht, weshalb Kyoshi seine Wertschätzung nicht annahm. Er genoss es anschließend, Kyoshi leiden zu lassen, indem er Rangi, Kyoshis Schwachstelle, einer Qual aussetzte.[24]

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Die Herausforderung, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 418–422)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Pflicht und Schuldigkeit, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 434–439)
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Der Überfall, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 413–417)
  4. 4,0 4,1 Die Herausforderung, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 422 f.)
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 Die Herausforderung, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 424–429)
  6. Der Test, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 20)
  7. Der Test, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 8)
  8. Der Eisberg, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 96)
  9. Der Eisberg, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 104)
  10. Der Hinterhalt, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 452)
  11. Die Herausforderung, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 419)
  12. Die Herausforderung, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 425)
  13. Die Herausforderung, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 431 ff.)
  14. Unerledigte Geschäfte, Der Schatten von Kyoshi (Seite 23 f.)
  15. Wieder Zu Hause, Der Schatten von Kyoshi (Seite 364)
  16. Der Überfall, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 414)
  17. Der Überfall, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 416 f.)
  18. Der Überfall, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 412 f.)
  19. Pflicht und Schuldigkeit, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 438)
  20. Die Herausforderung, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 433)
  21. Pflicht und Schuldigkeit, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 434–438)
  22. Der Überfall, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 414 f.)
  23. Der Überfall, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 415 f.)
  24. Pflicht und Schuldigkeit, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 435 f.)
Advertisement