Avatar-Wiki
Advertisement
Avatar-Wiki
30px-exz
Qoute1 (Weiß) Freundlichkeit ist der Weg zum Verständnis.[Anm. 1] Qoute2 (Weiß)
— Taqukaq (Quelle)

Taqukaq[3] war ein Meister des Wasserbändigens, der Avatar Roku während dessen Ausbildung zum vollwertigen Avatar das Wasserbändigen lehrte.[4] Er war einer der berühmtesten Wasserbändiger in der Welt.[2]

Geschichte[]

Kindheit und Jugend[]

Taqukaq wurde in der späten Kyoshi-Ära im blühenden Nördlichen Wasserstamm in einer Zeit des Friedens und der Spiritualität geboren. Als Kind war er schon immer mit der Geisterwelt des Nordens verbunden. Seine Fähigkeit, die Welt durch Augen wahrzunehmen, die mehr als die Oberfläche sahen, erlaubte ihm, mehr aus seinen bescheidenen Verhältnissen zu machen. Er war von den Geistern fasziniert, die sein Zuhause bewohnten, und zwar insbesondere von Tui und La, dem Mond- und Meeresgeist. Er beobachtete und studierte sie, sodass er durch ihre Bewegungen Geheimnisse über das Wasserbändigen erlernte.

Als netter junger Mann suchte Taqukaq nach Wegen, um dem Nördlichen Wasserstamm zu dienen. Seine Persönlichkeit machte ihn perfekt als Diplomat für das Oberhaupt seines Stammes. In dieser Rolle reiste er um die Welt, um Bünde mit anderen Nationen zu stärken, aber die Spannungen der Welt führten auch dazu, dass Spionage zu einem Unterstrom seiner diplomatischen Reisen wurde.

Da nicht jeder, mit dem er sich beschäftigte, das ernsthafte Bedürfnis zur Kooperation hatte, lernte Taqukaq schnell, dass Worte und Taten in diplomatischen Kreisen nicht dasselbe waren.[1] Bei einem seiner Aufträge verbrachte er Zeit zwischen der Feuernation und dem Nördlichen Wasserstamm, als er Behauptungen von gestohlener Wasserstammtechnologie seitens der Feuernation untersuchte.[3] Dabei fand er heraus, dass einer seiner Kollegen, sein bester Freund Nai, Geheimnisse an die Feuernation verkaufte. Als die Jahre vergingen, erhielt Taqukaq den Titel des Meisters. Seine Fähigkeit, einen schnellen Nebel zu erzeugen, erlaubte ihm, an Sicherheitskontrollpunkten und Handelsembargos ohne eine Spur von Problemen vorbeizuziehen. Als er den Titel verdiente, konnte niemand seine Fähigkeiten als Wasserbändiger hinterfragen.[1]

Training mit Roku[]

Taqukaq rappelt sich auf

Taqukaq besiegt von seinem Schüler

Nach Rokus Training mit den Luftnomaden bat der Avatar, dass Taqukaq ihn im Wasserbändigen unterrichte. Taqukaq verweigerte anfangs Rokus Bitte, da er als junger Mann von der Feuernation verraten wurde[1] und da er glaubte, dass jegliche Untertanten aus der Feuernation dem Feuerlord gegenüber treuer sein würden als den Menschen der vier Nationen.[3][1] Roku weigerte sich, einen anderen Lehrer zu suchen und Taqukaq war letzten Endes überzeugt, nachdem Roku seine Hingabe nach jahrelangem Leben im Norden bewies.[3] Nach jahrelangem Training verlor Taqukaq ein Duell gegen seinen Schüler, welcher seinen Sieg und damit auch seine Meisterung des Elements in Form einer großen Welle, mit der Taqukaq an den Palast von Agna Q'ela geschleudert wurde, besiegelte.[4] Während Rokus Ausbildung entwickelte sich zwischen dem Schüler und Meister eine lebenslange Freundschaft[1] und auch nach Rokus Ausbildung arbeiteten die beiden leise gemeinsam. In der Öffentlichkeit, jedoch, versuchte Taqukaq seine Distanz von dem Avatar zu wahren, um nicht von Beschuldigungen behindert zu werden, die ihn als Rokus Puppe postulierten.[2]

Vier-Nationen-Gipfeltreffen[]

Als aktiver Diplomat und Anführer in der Welt führten seine Reisen ihn in die Hauptstädte der Welt, da er regelmäßig Pflichten erhielt, seine Heimat zu vertreten. Taqukaq strebte, die beiden Wasserstämme nicht nur im Namen miteinander zusammenbringen.[2] Auch unternahm er aber auch heimliche Missionen im Namen seines eigenen Volkes und des Avatars.[5]

Anlässlich des Vier-Nationen-Gipfeltreffens und der Technologischen Fachtagung wurde Taqukaq von Roku nach Hari Bulkan geschickt, um dafür zu sorgen, dass der Gipfel reibungslos verlief. Sowohl der Avatar als auch der Wasserbändigermeister sahen ein mögliches politisches Ereignis vorher, das beim Gipfel vorfiel. Taqukaq reiste als einer der Delegierten seines Stammes dorthin und wollte sich nicht als Rokus Spion offenbaren.[6] Gleichzeitig war er im geheimen Auftrag der Wasserstämme und sollte herausfinden, ob die Feuernation Entwürfe von Wasserstammschiffen gestohlen hatte. Aufgrund dieser Aufgabe verbrachte Taqukaq entscheidende Zeit, an Orten zu ermitteln, an denen er nicht zugelassen war. Seine Fähigkeiten und sein Ansehen bewahrten ihn vor Problemen.[7] Trotz dessen musste der Meister den Leibwächtern seines Stammes weismachen, dass sie ihre Zeit nicht damit verbringen mussten, ihn abzusichern.[8] So wie die anderen Delegierten wurde Taqukaq im Tako-Wohnheim untergebracht. Als ein Delegierter der Wasserstämme war seine Unterkunft im Erdgeschoss. Tagsüber während des Gipfels beherbergte sein Zimmer Kletterausrüstung sowie Dietriche. Jeden Abend verließ er sein Zimmer, um die Feuernation auszuspionieren.[9] Ein Logbuch mit Taqukaqs Spionage lag versteckt in einem falschen Fach einer Kiste, die dem Nördlichen Wasserstamm im Lagerhaus des Gipfels gehörte.[10] Während seines Aufenthalts in Hari Bulkan fand Taqukaq inmitten seiner Ermittlungen ein Lager von mit Meteoritenmetall gefüllten Kisten aus dem Erdkönigreich. Taqukaq bewahrte den Schein und versuchte, die Wahrheit über den Diebstahl herauszufinden.[11]

Aussehen[]

Taqukaq in Vollansicht

Taqukaq war gebräunt und hatte blaugraue Augen. Im erwachsenen Alter hatte er lange graue Haare, die er in sechs gebündelten Haarsträhnen trug und dazu einen Wolfsschwanz auf dem Kopf. Er trug eine Halskette des Wasserstamms und ein blaues Anorak mit weißem gefütterten Fell sowie blaue Hosen.[4]

Persönlichkeit[]

Taqukaq war ein stolzer,[2] netter Mann der leisen Töne mit angeborenem Charisma und einer Wucht von Persönlichkeit, die er bei diplomatischen Missionen zu seinem Vorteil nutzte. Er war gegenüber jenen, die ihm für seine Mission ihre selbstlose Hilfe anboten, achtsam, aber akzeptierte jene, die ihre Absichten ernsthaft bewiesen. Auch war er Bürgern der Feuernation gegenüber skeptisch und der Überzeugung, dass ihre höchste Loyalität dem Feuerlord galt. Taqukaq erwies sich jedoch als kompromissbereit, wenn man seine Ehrlichkeit und Offenheit unter Beweis stellte.[3]

Taqukaq war von Kind auf mit der Geisterwelt des Nordens verbunden, die ihm eine tiefgründige Wahrnehmung der Welt erlaubte. Er war geduldig und wusste die Bedeutung und Lehre der Geister zu schätzen. Schon in seiner Jugend wollte Taqukaq seinem Volk dienen. Er besaß eine hohe Auffassungsgabe, die ihm in der Diplomatie sowie im Wasserbändigen zugute kamen. Ein Verrat von nahestehenden Menschen hatte die Folge, dass Taqukaq den Menschen nicht mehr so leicht vertraute, bis man sich sein Vertrauen bei ihm verdiente.[1][3]

Taqukaq schätzte immer eine Situation ein, bevor er handelte und stürmte nie kopfüber in einen Kampf. Sein Umgang mit Wörtern machte ihn zu einer wertvollen Bereicherung bei Verhandlungen und erlaubte ihm Zutritt zu Bereichen, die gewöhnlichen Bürgern verwehrt blieben. Auch wenn er ein Mann der Worte und nicht der Gewalt war, war er kein leicht zu bequatschender Mensch und konnte die Motivationen der meisten Menschen mit einem Blick erfassen und litt nicht an Grausamkeit. Er war ein hingebungsvoller Lehrer und brachte seinen Schülern fast alles bei, was er wusste, aber behielt einige Geheimnisse für sich. Allerdings teilte er seine hartgewonnenen Fähigkeiten und Wissen nicht zwanglos und nur diejenigen verdienten sein Vertrauen, die Interesse an Frieden, dem Helfen von anderen, Diplomatie und Gleichgewicht aufwiesen. Insbesondere jene, die sich als Verbündete der Wasserstämme zeigten, bewirkten viel, um seine Zuneigung zu gewinnen. Er war willens, seine Expertise und Unterstützung an die auszudehnen, deren Herz am rechten Fleck war, aber deren Methoden und Handlungen unzureichend waren, insbesondere falls diejenigen daran scheiterten, den Wert von ruhigen Wörtern oder von heimlichen Taten zu verstehen. Taqukaq war ein leiser Lehrer und half seinen Schülern oft, die wahren Lehren selbst zu erkennen, statt sie ihnen geradeheraus zu vermitteln. Er wollte immer, dass diejenigen, die er lehrte, erfolgreich waren, und sobald er sich der Lehre einer Person widmete, wurde seine Unterstützung anlaufend und bedeutungsvoll. Der übergreifende Ton und Stil von Meisterungsbedingungen, die Taqukaq seinen Schülern aufgab, unterstrichen Gewaltlosigkeit und alternative Mittel der Problemlösung. Taqukaq war mehr als willens zu kämpfen, wenn er musste, aber oft fand er, dass seine Schüler zuerst zum Kampf tendierten, und Taqukaq hoffte, dieses Muster zu brechen.[5]

Taqukaq glaubte zutiefst an Weltfrieden und Gleichgewicht und er zögerte nicht, an geheimen Angelegenheiten teilzunehmen, die einige Konflikte heimlich und friedvoll lösen konnten. Er nahm zwar nicht an Attentaten oder simplen Entführungen teil, aber falls er einen brauenden Krieg aufhalten konnte, wie durch das temporäre Entführen eines wichtigen Generals, um dieser Person einen kritischen Beweis, der den Konflikt schwächte, zu zeigen, tat er es. Bei der Benötigung von Hilfe war Taqukaq auch dazu bereit, andere für geheimnisvolle, wichtige Missionen einzuspannen.[5]

Fähigkeiten[]

Wasserbändigen[]

Taqukaq war ein talentierter Wasserbändiger, dessen Fähigkeiten auf dem Niveau eines Wasserbändigungsmeisters waren.[4] Taqukaq besaß über eine hohe Auffassungsgabe, die ihm erlaubte, seine Bändigungskünste zu verbessern.[1] Als Wasserbändigungsmeister beherrschte Taqukaq mehrere Wasserbändigungstechniken. Es war ihm möglich, einen schnellen Wasserstrahl zu erschaffen, der durch verwundbare Materialen schneiden konnte. Er war in der Lage, mittels Eis und Wasser mit Leichtigkeit durch seine Umgebung zu gleiten, während er Gegner aus dem Gleichgewicht brachte. Nicht zuletzt konnte er eine Welle Nebel in einem Gebiet erschaffen, indem er sich nahen Wasserquellen ermächtigte.[5]

Diplomatie und Spionage[]

Taqukaq war ein innovativer Staatsmann,[2] dessen Talent für Worte sowie sanftmütige Persönlichkeit ihn für die Rolle des Diplomaten für seinen Stammesoberhaupt perfekt machten.[1]

Beziehungen[]

Nördlicher Wasserstamm[]

Taqukaq besaß ein hohes Ansehen im Nördlichen Wasserstamm und galt als ein Würdenträger seines Stammes. Er wurde mit wichtigen diplomatischen Missionen sowie Spionageaufträgen anvertraut.[2] Die Delegierten seines Stammes standen nominell hinter ihm.[12]

Südlicher Wasserstamm[]

Als Mitglied des Nördlichen Wasserstammes stand Taqukaq in der Kritik des Geschwisterstammes, dessen Mitglieder sich von der nördlichen Selbstpräsentation in ihrer Souveränität bedroht und verärgert fühlten.[8]

Nai[]

Nai war Taqukaqs bester Freund. Als Taqukaq von dessen Verrat lernte, war er zutiefst erschüttert und die Offenbarung prägte ihn fortan, sodass er sich anderen gegenüber nicht mehr so schnell öffnete und achtsamer mit seinem Vertrauen umging.[1]

Pohu[]

Pohu war Taqukaqs Rivale aus dem Südlichen Wasserstamm,[13] zumindest in akademischer Hinsicht.[7]

Roku[]

Taqukaq war ein guter Freund Rokus.[14] Die Freundschaft war anfangs von Taqukaqs kritischer Ansicht der Feuernation geprägt, doch diese legte sich, nachdem Roku seine Loyalität zu dem Nördlichen Wasserstamm bewies.[3]

Dies führte dazu, dass Taqukaq etwas Anderes an Roku bemerkte, eine Offenheit und einen Willen, die er zu vertrauen lernen konnte. Er willigte auf Rokus Bitte ein und öffnete sich infolge dessen gegenüber dem, was zu einer lebenslangen Freundschaft wurde.[1] Als einer der berühmtesten Wasserbändiger in der Welt trug Taqukaq die dualen Bürden, für Rokus Taten respektiert sowie beschuldigt zu werden. Um seine Loyalität gegenüber seinem Freund sowie seinem eigenen Volk zu vereinbaren, arbeiteten er und der Avatar leise gemeinsam, aber in der Öffentlichkeit bewahrte der Wasserbändigermeister seine Distanz zum Avatar, um nicht als dessen Puppe beschuldigt zu werden.[2] Er und Roku teilten ihre Sorgen angesichts möglicher politischer Spannungen wie bei dem Gipfelereignis.[6]

Hinter den Kulissen[]

Trivia[]

  • Taqukaq birgt im Aussehen eine Ähnlichkeit zu Avatar Kuruk.

Anmerkungen[]

  1. Hierbei handelt es sich um eine freie Übersetzung aus dem Englischen.

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 Avatar Legends – Das Rollenspiel: Wan Shi Tongs Handbuch der Abenteuer (Seite 22)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 Avatar Legends – Das Rollenspiel: Wan Shi Tongs Handbuch der Abenteuer (Seite 100)
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 3,6 Avatar Legends – Das Rollenspiel: Grundregelwerk (Seite 53)
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Das Vermächtnis
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 Avatar Legends – Das Rollenspiel: Wan Shi Tongs Handbuch der Abenteuer (Seite 23)
  6. 6,0 6,1 Avatar Legends – Das Rollenspiel: Wan Shi Tongs Handbuch der Abenteuer (Seite 96)
  7. 7,0 7,1 Avatar Legends – Das Rollenspiel: Wan Shi Tongs Handbuch der Abenteuer (Seite 97)
  8. 8,0 8,1 Avatar Legends – Das Rollenspiel: Wan Shi Tongs Handbuch der Abenteuer (Seite 103)
  9. Avatar Legends – Das Rollenspiel: Wan Shi Tongs Handbuch der Abenteuer (Seite 104)
  10. Avatar Legends – Das Rollenspiel: Wan Shi Tongs Handbuch der Abenteuer (Seite 105)
  11. RPG-Kickstarter. Magpie Games. Avatar Legends: The Roleplaying Game (Abgerufen: 27.02.2022)
  12. Avatar Legends – Das Rollenspiel: Wan Shi Tongs Handbuch der Abenteuer (Seite 102)
  13. Avatar Legends – Das Rollenspiel: Wan Shi Tongs Handbuch der Abenteuer (Seite 101)
  14. Avatar Legends – Das Rollenspiel: Grundregelwerk (Seite 44)

Weiterführende Links[]

Bild von Iroh Das Avatar-Wiki hat einige Bilder von Taqukaq
Advertisement