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Qoute1 (Weiß) Wickelt ihn in Wolle und macht sie nass, bevor ihr die Kiste zunagelt, damit das ganze Ding verfault. Das wird den Geruch überdecken, bis wir die Güter entsorgen können. Qoute2 (Weiß)
— Eine Anweisung Taels zur Beseitigung einer Leiche. (Quelle)

Tael war um das Jahr 17 ÄY als Sekretär in Chaisees Verband in Jonduri tätig.[1]

Geschichte[]

Rekrutierung von Kavik[]

Im Jahr 17 ÄY beobachtete der Verband, geleitet vom „Boss-Boss“, potentielle neue Rekruten in einem Gebäude namens Kee-Hop-Händlerverband. Zwei Auserwählte wurden anschließend mit einem Boot zum Unterschlupf des Verbands gefahren, wo Tael vor der Tür wartete. Er wurde auf sie aufmerksam und kritzelte zur Registrierung etwas auf seine Schiefertafel. Einer der beiden Auserwählten fühlte sich aufgrund seiner Erfolge bei den Spielen im Kee-Hop-Händlerverband besonders erlesen und warf seinen Geldsack auf die Schiefertafel, wodurch Tael beinahe beides fallen ließ. Der Auserwählte gestand zwar, dass ihr „kleiner Test [...] clever“ gewesen, er aber seiner Ansicht nach „ein bisschen profitabler“ als der andere Rekrut wäre. Tael blickte verwirrt drein ob des Geldes und seiner Aussage, sodass er nachhakte, von was für einem „Test“ der Junge denn spreche. Jener war überzeugt, dass der Verband die Kandidaten den Abend über beim Spielen beobachtet hätte, um zu schauen, wer am meisten Geld machte. Er wollte, so als ob die beiden unter einer Decke stecken müssten, den anderen Auserwählten dazu bringen, ihm beizupflichten, aber jener setzte eine ausdruckslose, dumpfe Miene auf und starrte stur geradeaus. Der erste Auserwählte versuchte es mit Argumenten, warum es keine andere Erklärung für die lange Wartezeit und die Selektion der Kandidaten hätte geben können, aber der Bootsfahrer schaltete sich ein und erklärte, dass sie spät dran waren und sie das sonst unsichere Boot nicht überfrachten wollten. Tael hatte genug und wies den Jungen an zu verschwinden. Er bot an, ihn wieder zurückzubringen, aber danach wollten sie ihn nie wiedersehen. Anschließend zeigte er mit seinem Kreidestück auf den anderen Auserwählten und sagte, er dürfe bleiben. Während sich der Bootsmann um den Abgewiesenen kümmerte, murrte Tael, wie unhöflich er die Aktion jenes Jungen fand. Danach fischte er einen kompliziert geschnitzten Holzschlüssel aus seinem Gewand und stieß ihn ins Türloch. Bevor er den Schlüssel jedoch umdrehte, gestand er dem verbliebenen Rekruten leise, dass sie sie sehr wohl beobachtet hätten, allerdings Botenläufer präferierten, welche „sich dumm stellen und unbemerkt bleiben“ konnten. Tael öffnete die Tür und hieß ihn beim Verband willkommen.[4]

Tael und Kavik stellten sich einander vor. Ersterer erklärte, dass der Verband per Auftrag bezahlte. Sie würden ihm etwas zu tun geben und er sollte die Sache erledigen, ohne Fragen zu stellen. Tael fand, dass Kavik sich „glücklich schätzen“ könnte, dort sein zu dürfen. „Boss-Boss“ hätte „ein gutes Gefühl“ bei ihm. Weiter erwähnte er akute Spannungen bei den Docks und zeigte seine Sympathie dafür, einen Wasserbändiger verfügbar zu haben. Kavik bemerkte, dass Tael dies wusste, ohne es ihm gesagt zu haben, und Tael grinste, stolz auf seine Beobachtungsfähigkeit. Ihm war nämlich aufgefallen, dass Kavik öfter aufs Wasser schaute und eine bestimmte Reaktion auf das Meer und den Mond zeigte; man könne „sein Element nur schwer ignorieren, wenn man so reichlich davon umgeben“ sei. Im Anschluss erklärte Tael, dass der „Boss-Boss“ es pflegte, Leute schnell zur Arbeit einzuteilen, und erwähnte, bei Sonnenaufgang einen Auftrag für Kavik zu haben, wobei er einen Partner bekommen sollte, welcher in einem Wettbewerb im Unterschlupf gerade dabei war, ermittelt zu werden. Tael bat Kavik, mitzukommen und sich die Geschehnisse an der Wand anzusehen, wofür sie die Gruppe der Zuschauer umrundeten, bis sie eine Lücke fanden, durch die sie einen Blick auf das Geschehen erhaschen konnten. Es handelte sich um ein Duell im Messerwerfen. Ein gut gekleideter Junge namens Shigoro war drauf und dran, den Wettkampf zu gewinnen. Sein Gegner, ein Junge namens Jujinta, wollte aber nicht aufgeben und bemerkte Tael. Er rief Tael zu sich und rekapitulierte, dass Tael gesagt hatte, Shigoro würde im Falle eines Sieges beim nächsten Auftrag seinen Platz bekommen, was Tael bejahte. Jujinta entschied sich schließlich dazu, seinem Gegner ohne Vorwarnung einen Dolch in die Schulter zu rammen, und Jujinta gestand zwar Tael gegenüber seine Niederlage ein, fand aber, der Verband könnte Shigoro „eine Weile nicht zur Arbeit schicken“. Gegen diese Logik konnte Tael nichts einwenden und wandte sich anschließend an Kavik, schlug ihm auf den Rücken und stellte ihm seinen neuen Partner Jujinta vor, zuversichtlich, dass die beiden „ein großartiges Team abgeben“ würden.[5]

Kaviks erster Auftrag[]

Später an dem Abend kam Tael dann zu Jujinta und Kavik hinüber und unterbrach ihren schleppenden Austausch mit dem Hinweis, dass die Zeit gekommen war. Kavik wies darauf hin, dass jene schon eine Stunde zuvor hätte beginnen können aufgrund der eingetretenen Helligkeit, doch Tael erläuterte, dass „auch die Strömung in die richtige Richtung gehen“ müsse, damit sie nicht von den Felsen der Napfschneckenzähne zermahlen und wieder an den Strand gespült werden würden. Doch nun sollten sie mitkommen, und Tael führte die beiden zur Rückseite der Halle. Tael stieß die Flügel der breiten Tür auf und ließ das Licht des neuen Tages herein. Er zeigte Kavik, auf den kleinen Kiesstrand hinter der Halle deutend, seine erste Aufgabe: „Entsorgungsdienst“. Es stellte sich heraus, dass damit die Entsorgung zweier Leichen gemeint war. Kavik musste sich übergeben, wofür Tael neben wahrscheinlich noch weiteren Verbandsmitgliedern ihm Platz machte. Tael bereitete Kavik und Jujinta anschließend auf ihre Aussage vor für den Fall, dass Beamte von außerhalb Jonduris aufkreuzen würden, um Fragen zu stellen: Alle Anwesenden hätten „beobachtet, wie zwei Personen namens Kavik und Jujinta zusammen mit einem Kerl, der wie ein hoher Beamter des Erdkönigreichs angezogen war, und einem Jungen mit Pockennarben, der die neueste Mode aus Bin-Er trug, in ein Boot gestiegen und zu einer Reise aufgebrochen“ und nur Jujinta und Kavik zurückgekehrt wären, wobei „[et]was faul gewesen sein“ müsste. Tael rieb sich sein juckendes Auge und erklärte dem Neuling, dass der Verband durch das Prinzip „Schuld durch Assoziation“ die Loyalität der Rekruten sicherstellte. Kavik solle froh sein, dass in Jonduri das Gesetz respektiert werden würde, und sie sie nicht wie angeblich „die wahrhaft widerwärtigen Verbrechergruppen im Erdkönigreich“ dazu zwängen, „das Verbrechen selbst zu begehen“. Jujinta erkundigte sich ungerührt nach den Taten der Verstorbenen und Tael bezeichnete sie als „Spione“ – und Spione missfielen dem „Boss-Boss“ sehr. Tael trat näher, um sich den Erdkönigreichsbeamten genauer anzusehen. Er hob den herabhängenden ellenlangen Bart des Mannes an und ließ ihn wieder fallen, identifizierte ihn als „hohes Tier“, einen Erdweisen. Den anderen stieß er mit dem Fuß an und stellte ihn als Zwischenhändler mit für ihn viel zu wertvollen Geschenken vor, woran man einen Eingeschleusten besonders gut erkannte. Anschließend drängte Tael Kavik und Jujinta, die Leichen ins Boot zu schaffen, bevor sie noch das Zeitfenster verpassten und gegen die Gezeiten rudern müssten statt mit ihnen.[6]

Jujinta wusste genau, wie der Auftrag auszuführen war. Womöglich hatte Tael ihm Anweisungen gegeben, als Kavik noch unter Schock stand, oder er wusste schlicht bereits, wie man sich Mordopfern entledigte. Einen Einsatz von Jujintas Messer – „um die Stücke kleiner zu machen, darum hatte Tael sie beide geschickt“, wie Jujinta meinte – lehnte Kavik auf dem Boot ab. Nachdem die Mission abgeschlossen war und die beiden Botenläufer zurück zur Küste gerudert waren, sagte Tael ihnen, sie hätten es gut gemacht und sie sollten sich in der Woche darauf melden, denn dann gäbe es mehr Arbeit. Der Lohn für die Mission wurde gezahlt und die beiden waren in den Feierabend entlassen.[7]

Razzia im Lagerhaus[]

Vorbereitung[]

Ein paar Tage vor Beginn ihrer nächsten Mission erläuterte Tael Kavik und Jujinta den Auftrag: mit ein paar anderen Verbandsmitgliedern sollten die beiden zu einer bestimmten Zeit in ein bestimmtes Lagerhaus in der Nähe der Docks gehen und jeden, den sie darin fanden, „nachdrücklich des Hauses verweisen“, wobei das Zusammenschlagen einiger Leute dabei ausdrücklich gebilligt wurde. Mehr Informationen erhielten Botenläufer der unteren Ebene tendenziell nicht.[8] Zum Einsatzleiter des Verbands war Pang bestimmt worden. Tael gab ihm die Information, dass in den Tagen vor dem Einsatz „immer mal wieder Leute ein- und rausgegangen“ und sie in jener Nacht „nicht in voller Stärke“ anwesend wären, sondern nur mit fünf Arbeitern. Eine Verbandsstärke von neun Mitgliedern hätte demnach ein Verhältnis von etwa zwei zu eins zugunsten des Verbands erzielen müssen. Dies erwies sich jedoch als gigantische Fehlkalkulation, wie die eingesetzten Verbandsmitgliedern feststellten, als sie gut zwei Dutzend stattlichen Arbeitern gegenüberstanden. Recht behalten hatte Tael aber mit seiner selbstzufriedenen Erklärung, was die Existenz von Regenwasser in einem gigantischen Metallbehälter mit dünnen Wänden nahe der Decke anging, welches wahrscheinlich im Brandfall als Löschwasser vorgesehen war.[9]

Nachbereitung[]

Nach der Razzia stellte Tael mit Kavik fest, wie groß der von Letzterem angerichtete Sachschaden im Lagerhaus war. Während er Kavik durch das Chaos führte, sagte er, dass Kavik „das Ganze offensichtlich nicht wirklich durchdacht“ hätte. Stück für Stück diktierte Tael Kavik die einzelnen Warenzustände für das Logbuch. So waren fünf Paletten gegerbte Komodorhino-Häute unbrauchbar, wie er mit dem Kopf in der entsprechenden Kiste feststellte, aber überraschenderweise die anschließend betrachteten zehn Dutzend Stempelrohlinge in Ordnung. Letztlich wurde nach der Durchsicht etwa die Hälfte der Güter als „unbrauchbar“ deklariert. Stempelrohlinge waren zwar in Ordnung, doch Kavik endete, wie Tael hervorhob, mitten in einer Pechsträhne, denn zwanzig Fässer gepunktete Meerpflaumen, getrocknet, waren unbrauchbar, ebenso zwanzig Fässer gestreifte Meerpflaumen, getrocknet, und auch eine ganze Kiste voll Nerzschlangenfell, Kragen und Krausen, wie auch fünfhundert Gebinde zweitklassige Polarkamelwolle. Kavik versuchte, den von ihm angerichteten Schaden dadurch zu rechtfertigen, dass ihre Gegner „alles [...] verbrennen“ wollten; er hätte die Waren nicht „zerstört“, sondern „die Hälfte davon gerettet“. Tael fand dies eine „kühne Behauptung“ und wollte sehen, ob der „Boss-Boss“ ihm zustimmen würde. Tael führte Kavik nach draußen, wo ein Wagen auf sie wartete.[10]

Sie wurden von Pang und der übrigen Verbandseinheit vor der Tür erwartet. Pang grinste selbstzufrieden, weil es den Anschein machte, dass Kavik, der Neuling, die Schuld an dem Schlamassel trägen müsste. Tael wies Pang zurecht und erklärte, dass er auch Rechenschaft ablegen müssen würde. Pang konnte es nicht fassen und seine Zunge zuckte durch seine Zahnlücke. Als Nicht-Wasserbändiger konnte er seiner Ansicht nach keine Schuld tragen, doch Tael blieb durch Pangs Einwand ungerührt und fand, als Anführer der Razzia hätte Pang die Verantwortung für seine Niederlage zu tragen. Pang verwies darauf, dass Tael eine zu kleine Gruppe ins Lagerhaus geschickt und die Gruppe im Stich gelassen hätte. In Anbetracht der Umstände hätte die Gruppe ihr Bestes gegeben, beharrte Pang weiter und war außer sich darüber, mit Kavik zusammen in einem Topf geworfen und bestraft werden zu sollen. Er bot an, es Chaisee persönlich zu erklären, sofern er es müsste, und wies jedweden Schuldvorwurf von sich. Tael blieb stehen und verzog das Gesicht, als hätte er sich den Zeh angestoßen und würde sich mehr über die eigene Dummheit ärgern als über den eigentlichen Schmert. Er drehte sich langsam um und rammte Pang die Faust in den Bauch. Es war nicht auf den ersten Blick zu erkennen, dass sich darin ein Messer befand. Pangs Augen traten hervor und er stieß ein schwaches Keuchen aus. Ein dunkler Tropfen seines Blutes fiel auf den Boden, und dann breitete sich Pangs Blut auf dem Boden aus. Tael bekundete, keine „Chaisee“ zu kennen; er hielt Pang mit einer Hand am Nacken und stieß mit der anderen die Spitze des Messers weiter aufwärts. Pangs blutiges Röcheln übertönte alles im Lagerhaus, bis es schließlich erstarb. Tael wies Verbandsmitglieder an, Pangs Körper in Wolle zu wickeln und sie nasszumachen, bevor sie die Kiste zunagelten, damit „das ganze Ding verfault“. Dies würde den Geruch überdecken, bis sie die Güter entsorgen konnten. Zwei Männer trugen Pangs Leiche ohne Schwierigkeiten weg, bevor Tael den aufgrund der Situation zusammengekauerten Kavik gebot aufzustehen und dabei die Klinge der Mordwaffe mit einem Tuch abwischte. Der „Boss-Boss“ hätte keine Zeit, darauf zu warten, dass Kavik „ein Rückgrat gewachsen“ sein würde. Just in dem Moment trat Jujinta zwischen die beiden, unerschüttert von Pangs Tod oder Taels Verhalten. Jujinta wollte seinen „Partner“ Kavik schützen, doch Tael erläuterte ihm trocken, dass er sie nur zusammengebracht hatte, um „[et]was zu lachen“ zu haben, und drohte anschließend mit einer weiteren der zahlreichen zu entsorgenden Kisten, sollte er nicht sofort lockerlassen. Kavik, der genau wie Jujinta im Gegensatz zu Tael keine Waffen mehr bei sich hatte, beschwichtigte die Situation und war bereit, Tael auf die Straße hinaus zu folgen und mit ihm in die Kutsche zu steigen, ehe sie zusammen davonfuhren.[11]

Weil Kavik während der Fahrt sorgenvoll dreinblickte, fragte Tael ihn, ob er etwas auf dem Herzen hätte. Kaviks Ansicht nach war Pang „durch und durch loyal“ gewesen, hätte für den Verband gekämpft; Kavik artikulierte sein Missfallen darüber, wie Tael es ihm zurückzahlte. Tael erklärte, es ginge ihn nichts an, worin Pang sein Vertrauen gesetzt hatte, aber es wäre ihm schwergefallen, „die Klappe zu halten“, und er hätte „die Razzia verpatzt“. Leute, die zu viele Schwierigkeiten machten und nicht genug Nutzen brächten, würden in Jonduri öfter mal verschwinden. Kavik wollte weiter wissen, was aus den Arbeitern werden würde. Tael äußerte, dass man jene aufgrund ihrer Familien nicht leicht verschwinden lassen könnte und man ihnen aufgrund fehlender Wasserbändiger-Fähigkeiten auch nicht die Verluste bei den Frachtgütern anhängen könnten, sodass sie fürs Erste gesund und munter in der Zelle des Hafenmeisters säßen. Tael klopfte mit den Knöcheln gegen die Kutschwand und hielt es für nötig zu erwähnen, dass Kavik, wenn er sich recht erinnerte, keine Verwandten in der Stadt hätte, wodurch Kavik innerlich in Angst und Schrecken versetzt wurde. Die Kutsche kam zum Stehen und nachdem der Fahrer die Tür geöffnet hatte, bedeutete Tael Kavik, zuerst auszusteigen. Sie erblickten das Gebäude vom Boss-Boss, in welches Tael Kavik befahl hineinzugehen und dabei das Buch bei sich zu behalten. Sie gingen zum Eingang und Tael öffnete ihm die Tür wie einem Ehrengast. Kavik fragte, ob er denn nicht mitkomme, doch Tael wurde befohlen, draußen zu bleiben, und sah sich nur als Kaviks „bescheidener Chauffeur“. Er teilte Kavik noch die Anweisung des Boss-Bosses mit, dass der Wasserbändiger sich drinnen einen Platz suchen und warten sollte, und Kavik ging anschließend ins Gebäude, bevor die Tür hinter ihm zuschlug.[12]

Aussehen[]

Tael war ein schmächtiger Kerl und sah mit seiner Schiefertafel wie ein Sekretär aus. Er trug ein Gewand.[13]

Persönlichkeit[]

Qoute1 (Weiß) Na ja, die [Arbeiter] haben Familien, also können wir sie nicht so leicht verschwinden lassen. Und es wird schwer, ihnen die Verluste bei den Frachtgütern anzuhängen, weil keiner von ihnen Wasserbändiger ist. [...] Wenn ich mich recht erinnere, hast du keine Verwandten in der Stadt, oder? Qoute2 (Weiß)
— Taels Logik mit beiläufiger Morddrohung an Kavik. (Quelle)

Tael gehörte im übertragenen Sinne „zu den Mistkerlen [...], die arme Haustiere mit der Nase in den eigenen Mist drückten, damit sie etwas lernten“, ritt also auf den Niederlagen anderer herum, damit sie sie nicht verdrängen konnten.[14] In seiner Machtposition spielte er mit dem Leben anderer Menschen, vor allem auch seiner Untergebenen, sprach beiläufig Morddrohungen aus[15] und tötete sie auch alltäglich.[16] Vollkommen ungerührt und ohne Würgereiz hielt Tael sich in der unmittelbaren Umgebung von Leichen auf.[17]

Tael war von seinen eigenen Fähigkeiten, etwa seiner Beobachtungsgabe, überzeugt.[18] Fehler bei sich selbst sah er nicht, auch wenn es eine große Fehlkalkulation beim Zahlenverhältnis im Lagerhaus gab. Lieber machte er andere Menschen für Fehler verantwortlich.[19][20]

Fähigkeiten[]

Tael hatte eine ausgeprägte Beobachtungsfähigkeit, was sich zeigte, als er aufgrund von Kaviks Blickrichtungen feststellte, dass jener ein Wasserbändiger war.[18] Nichtsdestotrotz fehlkalkulierte er in erheblicher Weise die Zahl der anwesenden Arbeiter im Lagerhaus, was aber auch auf die schlechte Beobachtungsgabe seiner Botenläufer zurückzuführen sein konnte.[9]

Beziehungen[]

Kalyaan[]

Qoute1 (Weiß) Mir wurde befohlen, hier draußen zu bleiben. Ich bin nur dein bescheidener Chaffeur. Der Boss-Boss sagt, du sollst dir einen Platz suchen und warten. Qoute2 (Weiß)
— Taels Bezugname auf den „Boss-Boss“ im Gespräch mit Kavik. (Quelle)

Kalyaan, von Tael stets als „Boss-Boss“ bezeichnet, war sein Vorgesetzter. Tael führte seine Anweisungen ohne Tadel aus, ob bei der Rekrutierung, den dunklen Missionen oder als Chaffeur Kaviks.[21][17][12]

Im Gespräch mit Kavik sprach Kalyaan beiläufig davon, Tael dafür umzubringen, dass er den Schaden nicht selbst im Logbuch verzeichnet und dadurch zugelassen hatte, dass Kavik die darin enthaltenen Informationen über die Lagerbestände aufschnappen konnte.[22]

Kavik[]

Qoute1 (Weiß) Wir bezahlen per Auftrag, Kavik. Wir geben dir was zu tun und du erledigst die Sache, ohne Fragen zu stellen. Du kannst dich glücklich schätzen, hier zu sein, verstehst du? Boss-Boss hatte ein gutes Gefühl bei dir. Bei den Docks ist dieser Tage ordentlich was los, da ist es mir lieber, wenn ich einen Wasserbändiger verfügbar habe. Qoute2 (Weiß)
— Tael bei ihrem Kennenlernen zu Kavik. (Quelle)

Tael gliederte Kavik in den Verband ein und kannte seinen Nutzen für Missionen als Wasserbändiger und Botenläufer.[1] Er gab ihm Raum, sich beim Anblick der Leichen am Strand zu übergeben,[23] und gab sich pseudo-empathisch, als er nach der Ermordung Pangs vor seinen Augen fragte, ob er „[et]was auf dem Herzen“ hätte. Er genoss es aber auch, mit Kaviks Angst vor negativen Konsequenzen zu spielen, etwa bei der ausführlichen Dokumentierung des von ihm angerichteten Schadens im Lagerhaus[14] oder bei einer beiläufigen Morddrohung.[20]

Jujinta[]

Qoute1 (Weiß) (seufzend) Juji, ich hab euch beide nur zusammengebracht, weil ich dachte, dann gibt's was zu lachen. Und wenn du nicht sofort lockerlässt ... Nun, es gibt hier noch reichlich Kisten, die wir loswerden müssen. Qoute2 (Weiß)
— Tael zu Jujinta bei dessen Widerstand. (Quelle)

Tael hatte Jujinta, den er in entmündigender Absicht „Juji“ nannte, nur mit Kavik zusammengebracht, weil er dachte, es gäbe dann etwas zu lachen.[24] Er teilte ihn für Drecksarbeit ein und war bereit, ihm die Verantwortung im Falle des Scheiterns anzulasten.[17] Tael drohte ihm sofort mit Ermordung, als er sich ihm gegenüber etwas widersetzend verhielt.[24]

Pang[]

Kavik:„Pang war durch und durch loyal. Er hat für den Verband gekämpft, und so zahlst du es ihm zurück?“
Tael:„Worin Pang sein Vertrauen gesetzt hat, geht mich nichts an. Es fiel ihm schwer, die Klappe zu halten, und er hat die Razzia verpatzt. Leute, die zu viele Schwierigkeiten machen und nicht genug Nutzen bringen, verschwinden in Jonduri öfter mal.“
— Kavik und Tael über die Ermordung Pangs. (Quelle)

Tael schickte Pang mit falschen Informationen und dadurch mit zu wenig Verbandsmitgliedern in das Lagerhaus.[25] Tael betrachtete Pang aber als verantwortlich für das Schlamassel bei der Razzia, weil er der Anführer der Mission war. Von Pangs Ausbruch blieb Tael ungerührt, fand aber, Pang hätte eine zu große Klappe. Letztlich war Tael also genervt von ihm und sah die von Pang eingebrachten Schwierigkeiten größer als seinen Nutzen. In einem für ihn alltäglichen Akt ermordete Tael sohin Pang mit seinem Messer.[16][20]

Hinter den Kulissen[]

Trivia[]

  • Taels Name ist die Bezeichnung einer einstigen chinesischen Währungseinheit. Möglicherweise wurde der Name aus dem Grund gewählt, weil er zu seinem Beruf als Sekretär im Verband passt und er dabei auch häufig den Wert von Dingen und Menschen beziffert.

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 1,2 Das Wagnis, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 201 ff.)
  2. Das Wagnis, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 201)
  3. Die Abrechnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 268 f.)
  4. Das Wagnis, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 198–202)
  5. Das Wagnis, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 203 ff.)
  6. Offene Fragen, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 230 ff.)
  7. Offene Fragen, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 232 ff.)
  8. Das Zahlenspiel, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 251)
  9. 9,0 9,1 Das Zahlenspiel, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 254 ff.)
  10. Die Abrechnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 265 ff.)
  11. Die Abrechnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 267 ff.)
  12. 12,0 12,1 Die Abrechnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 269 ff.)
  13. Das Wagnis, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 201 f.)
  14. 14,0 14,1 Die Abrechnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 266)
  15. Die Abrechnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 269 f.)
  16. 16,0 16,1 Die Abrechnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 267 f.)
  17. 17,0 17,1 17,2 Offene Fragen, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 231)
  18. 18,0 18,1 Das Wagnis, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 203)
  19. Die Abrechnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 267)
  20. 20,0 20,1 20,2 Die Abrechnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 270)
  21. Das Wagnis, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 203 f.)
  22. Die Sache durchziehen, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 284)
  23. Offene Fragen, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 230)
  24. 24,0 24,1 Die Abrechnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 269)
  25. Das Zahlenspiel, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 255 f.)
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