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Der Si-Wong-Kaktus ist eine Pflanze, die in den trockenen und unwirtlichen Lebensbedingungen der Wüste Si Wong zu finden ist.[2]

Geschichte

Sokka und Momo trinken Kaktussaft

Sokka und Momo schlürfen genüsslich den Saft des Kaktus.

Nachdem Team Avatar aus Wan Shi Tongs Bibliothek gejagt worden waren, mussten sie feststellen, dass Appa von Sandbändigern gestohlen wurde. So blieb ihnen nichts anderes übrig, als sich zu Fuß durch die Wüste zu kämpfen. Als ihnen das Wasser ausging und sie Durst bekamen, kamen sie an einem Kaktus vorbei. Sokka machte sich sofort darüber her und trank mit Momo von dem Saft. Katara, Aang und Toph hielten sich zurück, da sie nichts von unbekannten Pflanzen essen und trinken wollen.[2]

Nach ein paar Sekunden traten erste Halluzinationen auf und die beiden führten sich verrückt auf. Momo flog im Kreis herum und Sokka gab merkwürdige Sätze von sich. Unter anderem sagte er alberne Werbesprüche für den Saft des Kaktus. Am nächsten Tag fühlte er sich allerdings schon besser und die Halluzinationen hatten aufgehört.[2]

Phytotomie

Si-Wong-Kakteen sind dunkelgrün und mit Stacheln und Blüten besetzt. Sie sind aus mehreren kugelförmigen Einheiten aufgebaut. Außen an den Kugeln verlaufen vertikale Kerben, die an der Spitze in jeweils einer Blüte enden. An den Seiten wächst meist je eine weitere, kleinere Kugel, wodurch der Kaktus beim Wachsen an Höhe gewinnt.[2]

Kaktussaft

Sokka zerteilt den Kaktus

Sokka schneidet eine Kaktuseinheit in der Mitte durch, um an den Saft zu gelangen.

Die einzelnen Kugeln eines Kaktus sind innen hohl und enthalten dort einen weißen Saft mit einer halluzinogenen Wirkung für Menschen und Tiere. Schon wenige Sekunden nach dem Trinken treten erste Anzeichen für eine benebelte Sinneswahrnehmung auf, motorische Fähigkeiten sind an sich nicht betroffen. Der Effekt hält einige Stunden an und hinterlässt keine Nachwirkungen.[2]

Hinter den Kulissen

Reale Vorlage

Der Kaktus in der Si Wong Wüste ähnelt mit seinem kugelförmigen Aufbau dem Ferocactus wislizeni, einem Vertreter der Kakteen in Nordamerika, allerdings treffen die hallozinogenen Eigenschaften des Kaktussafts mehr auf die Lophophora williamsii zu.

Trivia

  • Als Jianzhu bei der Aufspürung Kyoshis und Rangis am Fuße des Taihua-Gebirges in einen Daofei-Hinterhalt geriet, ließ er lange, dünne Zacken aus den Felsen schießen, in denen sich seine Feinde versteckten, in Folge dessen das Gelände so aussah wie von Si-Wong-Kakteen übersät.[1]

Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Schlussfolgerungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 361)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 In der Wüste
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