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Disambig Dieser Artikel behandelt die größte der Shimsom-Inseln; für die Inselkette siehe Shimsom-Inseln.

Die große Shimsom-Insel ist die größte der Shimsom-Inseln im Südmeer. Sie war über Jahrhunderte ein wichtiger Handelsposten zwischen dem Erdkönigreich und dem Südlichen Wasserstamm.[3][2]

Geschichte[]

Jahrhundertelange Handelsposten[]

Der Wasserstamm hielt auf der Insel von alters her Märkte ab; generell boten alle Shimsom-Inseln stets Handelsposten und ziehenden Jahrmärkten entlang ihrer Flüsse[Anm. 1] eine Heimat[2]. Einige große Qarmat aus Torf und Stein wurden dort über die Jahrhunderte hinweg sorgsam instand gehalten und bildeten wichtige Zentren des Handels und der Gemeinschaft für alle, die ihre Bedeutung kannten.[4]

Sieger der Platin-Affäre[]

Aufgrund der Platin-Affäre im Jahre 9 ÄY gab es eine massive Einschränkung des internationalen Handels, welcher sich fortan nur über wenige ausgewählte Shang-Städte ereignen sollte.[1] Weil für die Region um das Südmeer nur eine solche Shang-Stadt vorgesehen war, waren die Ortsansässigen aller Shimsom-Inseln schließlich gezwungen, einen permanenten Sieger unter ihnen zu bestimmen. Die Wahl fiel auf den am weitesten landeinwärts liegenden Hafen der größten Insel. Rasch wurde dort aus ungeschliffenen Yesso-Holzstämmen[5] und Stein am Ort der alten Märkte um die Qarmat herum[2] eine Stadt errichtet: Port Tuugaq. Händler vom Südlichen Wasserstamm konnten den neuen Zöllen aus dem Weg gehen, indem sie sich von den frisch etablierten Stadtgrenzen fernhielten und ihre Ware wie Elfenbein, Häute und nahezu unverderbliche getrocknete Kabeljauflundern über Mittelsmänner und -frauen bewegten. Zu ihrer Zufriedenheit konnten jene, anders als die Menschen in der größeren Shang-Stadt Bin-Er, im Gebiet rund um Port Tuugaq nach Belieben ein und aus gehen.[2]

In der Entwicklungszeit von Projekt Eintracht diente die Tundra der großen Shimsom-Insel als Schießplatz zum Testen der Waffe.[6] Es gab Berichte über helle Lichter und laute Geräusche entlang der Tundra außerhalb von Port Tuugaq. Mama Ayunerak vom Orden des Weißen Lotus reiste im Jahr 17 ÄY deshalb zu ihren Kameraden in den Süden, um einen möglichen spirituellen Aufruhr zu untersuchen.[7] Doch Avatar Yangchen reiste ebenfalls nach Port Tuugaq, da sie vermutete, das Projekt Eintracht halte sich noch immer dort auf.[8][9] Die beiden entschlossen sich zur Zusammenarbeit und tauschten Informationen aus.[10] Sie entdeckten in der Gegend, aus der die spirituellen Störungen berichtet worden waren, eigentümliche Mulden auf einem Feld. Yangchen nutzte den Avatar-Zustand, um den Schnee darüber zu entfernen, und so entdeckten sie und Mama den mittlerweile verlassenen Schießplatz mit Kratern im Kiesboden.[6] Yangchen verließ in der Folge Port Tuugaq und die Shimsom-Insel mit der Gewissheit, dass sich Projekt Eintracht nicht mehr dort aufhielt.[11]

Zu Lebzeiten Jianzhus[]

Um das Jahr 305 VG war die Insel noch immer ein wichtiger Handelspartner von Omashu. Dank kräftiger, verlässlicher Winde war es für Händler einfach und preisgünstig, auf dem Weg gen Süden die große Shimsom-Insel mit Schiffen direkt anzulaufen und somit am südwestlichen Erdkönigreich inklusive Yokoya vorbeizufahren. Gehandelte Güter waren etwa Gold, Gewürze, wertvolle Bücher und Schriftrollen.[3]

Geografie[]

Lage[]

Die große Shimsom-Insel liegt als Teil einer Inselkette zwischen dem Erdkönigreich und dem Südlichen Wasserstamm im Südmeer.[3][2]

Landschaft[]

Kräftige und verlässliche Winde gen Süden erreichen die Insel.[3] Generell ist der Süden der Erde anfällig für rasch vom Horizont anrollende Stürme.[12]

Der Insel ist mindestens ein Fluss zuzuordnen.[Anm. 1][2] Die Insel hat eine Kiesküste. Der Boden war, jedenfalls während Yangchens Besuch 17 ÄY, gefroren, die Nachtluft war eiskalt[13] und es gab eine frische Schicht zuckrigen Schnees[14]. Außer Sicht der Wachstationen Port Tuugaqs war ein kleiner Hügel mit einer abgewandten Schräge.[15]

Eine Tundra lag um Port Tuugaq.[7] Landeinwärts gibt es einen großen Hügel, wobei auf der einen Seite eine steile Felswand abfällt, mit einem Feld mit kiesigem Boden jenseits der Felswand, in welches in sehr regelmäßigen Abständen mehrere Mulden beziehungsweise Krater in Form perfekter Halbkreise geschossen wurden. Dazu wurden mit einem kleinen Haufen an Steinen, die reflektierende Mineralien enthalten, Entfernungsmarkierungen gesetzt.[6]

Lebensraum[]

Die Insel hatte mehrere Häfen und diente stets als Raum des internationalen Handels. Der am weitesten landeinwärts[Anm. 1] liegende Hafen wurde im Zuge der Platin-Affäre im Jahre 9 ÄY als Handelspunkt des Shang-Systems ausgewählt. Deswegen wurde dort rasch aus Holzstämmen und Stein an diesem Ort eine Stadt gebaut: Port Tuugaq. Ein Palisadenzaun grenzte die kleine Stadt vom Rest der Insel ab.[2]

In der Tundra der Insel scheint absolut kein Lebewesen zu leben.[16]

Hinter den Kulissen[]

Trivia[]

  • Im englischen Original ist die Größe der Insel im Eigennamen (Shimsom) Big Island bereits ersichtlich, während sie im Deutschen als die große Shimsom-Insel oder die größte [Shimsom-]Insel beschrieben wird.

Anmerkungen[]

  1. 1,0 1,1 1,2 Aus der Beschreibung ist es schwer, die Geographie zu deuten. Man kann es sich womöglich so vorstellen, dass Ästuare in Shimsom-Inseln hineinreichen. Port Tuugaq liegt landeinwärts an einem ebensolchen Fluss.

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 Theater, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 77 f.)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 2,8 Grundlagen der Spionage, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 301)
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Der Test, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 7)
  4. Grundlagen der Spionage, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 309)
  5. Grundlagen der Spionage, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 304)
  6. 6,0 6,1 6,2 Spuren, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 321–324)
  7. 7,0 7,1 Gespräche, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 318)
  8. Die Sache durchziehen, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 288 ff.)
  9. Gespräche, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 312)
  10. Gespräche, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 318 f.)
  11. Versöhnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 362 ff.)
  12. Träume innerhalb von Träumen, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 293)
  13. Grundlagen der Spionage, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 310)
  14. Spuren, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 321)
  15. Grundlagen der Spionage, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 302 f.)
  16. Spuren, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 322)
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