Avatar-Wiki
Advertisement
Avatar-Wiki
30px-lwa
Qoute1 (Weiß) Ihr schäbigen Tunichtgute! Qoute2 (Weiß)
— Einer der Patrioten des Südlichen Wasserstamms über Schneeleopardenkaribus (Quelle)

Das Schneeleopardenkaribu[1] oder Schneeleopardenrentier[2][3] ist ein katzenartiges Tier, welches von Patrioten des Südlicher Wasserstamms als Transportmittel genutzt wurde.[1]

Geschichte[]

Nahrung für Schneeleopardenkaribus

Ablenkung durch Robbenfleisch.

Als Katara und Sokka von der Versammlung der Patrioten flohen, wurden sie von zwei Mitgliedern verfolgt, welche auf Schneeleopardenkaribus saßen. Katara wasserbändigte einen Schlitten und die beiden Geschwister sprangen auf, doch sie waren damit nicht schnell genug und wurden beinahe von den Tieren eingeholt. Sokka hatte die Idee, Robbenfleisch von Ashuna zu werfen, damit sie Tiere diesem nachjagen und von ihnen ablassen würden, was gelang. Ihre beiden Reiter fielen bei der Richtungsänderung vom Sattel und beschimpften die Tiere als „schäbige Tunichtgute“.[1]

Anatomie[]

Der Vierbeiner hat einen stämmigen Körperbau, ist eine große Leopardenart und hat auffallend kleine Körperanhänge (Ohren und der Schwanz), perfekt für die Minimierung des Hitzeverlustes.[Anm. 1] Dazu kommt das weiße Fell, sodass die Art gut in der Südlichen Tundra überleben kann. Auf diesem Fell sind schwarze Punkte, im Gesicht etwas kleiner als beim Rest des Körpers.[1]

Ihr Kopf verfügt über eine kleine Schnauze und ist vorne gewölbt, sodass das Schneeleopardenkaribu die für polare Regionen charakteristische dünne kalte Luft angemessen atmen kann. Oben sind zwei große braune Geweihe angewachsen. Mit ihren breiten Füßen mit sichelförmigen, gespaltenen Hufen, ist die Fortbewegung im tiefen Schnee gut möglich. Wie bei allen anderen Großkatzen hat der Schneeleopardenkaribu Eckzähne und eine Anordnung der Zähne, die mit anderen vergleichbaren Fleischfressern übereinstimmt.[1]

Verhalten[]

Trotz der Möglichkeit der Domestizierung sind sie von typischen Raubtierinstinkten geleitet, sodass sie von ihrer Aufgabe abgelenkt werden können, wenn sie Nahrung wie Robbenfleisch erspähen. Dieser rennen sie dann jagend hinterher.[1]

Fähigkeiten[]

Schneeleopardenkaribus sind schnelle Jäger, auch mit menschlicher Last auf ihnen.[1]

Nutzen[]

Das Tier wurde von Menschen mit einem Sattel und Reitgeschirr versehen und geritten, diente damit als Transportmittel.[1]

Hinter den Kulissen[]

Reale Vorlage[]

  • Das Tier ist ein Hybrid aus einem Schneeleopard und einem Karibu (nordamerikanischer Vertreter des Ren). Auf der Raubkatze basiert die Körperhaltung, das Muster, die vier Beine und das Gesicht, auf dem Karibu basiert das Geweih, die Hufe und die weiße Fellfarbe, welche Karibus am Hals haben.

Produktionsnotizen[]

  • Einer der Gründe, warum Gene Luen Yang es geliebt hatte, mit Gurihiru zusammenarbeiten, war nach eigener Aussage der, dass er „ihnen willkürliche Tierkombinationen vorlegen und einfach abwarten“ konnte, was sie daraus machten. Sie enttäuschten ihn nie, auch nicht beim Schneeleopardenkaribu.[2]
  • In der Verfolgungsszene aus Nord und Süd Band 1 waren anstatt der Schneeleopardenkaribus ursprünglich Eisbärhunde geplant.[2][3]

Trivia[]

  • In Nord und Süd Band 1 und damit im Inhalt selbst werden die Tiere als „Schneeleopardenkaribus“ bezeichnet, doch in der Premium-Version der Trilogie entschied sich der Übersetzer Michael Schuster in den Kommentaren des Kreativteams für die Bezeichnung „Schneeleopardenrentier“.
  • Neben dem Eisleoparden ist der Schneeleopardenkaribu der zweite bekannte Leopard, der bei den Wasserstämmen auftauchte.[4]

Anmerkungen[]

  1. In unserer Welt könnte dieses Phänomen mit der so genannten Allenschen Regel (nach Joseph Asaph Allen, 1838–1921) erklärt werden. Diese besagt, dass bei nahen Verwandten homoiothermer (gleichwarmer) Organismen die relative Länge der Körperanhänge in kalten Klimazonen geringer ist als bei verwandten Arten und Unterarten in wärmeren Gebieten. Der biologische Grund für diesen Zusammenhang liegt darin, dass alle Extremitäten eine Vergrößerung der Körperoberfläche bewirken, und da homoiotherme Tiere ihre Körpertemperatur unabhängig von der Umgebungstemperatur konstant halten, ist es in kälteren Gebieten vorteilhaft, eine möglichst geringe Körperoberfläche zu besitzen. In wärmeren Gebieten sind umgekehrt auffällig große Körperanhänge zu beobachten, wodurch die Kühlung des Körpers verbessert wird. Tiere in heißen Gebieten haben, der Allenschen Regel entsprechend, zudem oft besonders lange Beine, möglicherweise weil der größere Abstand vom hitzestrahlenden Boden einen (Selektions-)Vorteil darstellt. Vgl: Wikipedia.

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8 1,9 Nord und Süd Band 1 (Seite 68ff.)
  2. 2,0 2,1 2,2 Nord und Süd (Seite 70) (Premium)
  3. 3,0 3,1 Nord und Süd (Seite 233) (Premium)
  4. Der Tag des Avatar
Advertisement