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Qoute1 (Weiß) Die Erdige Feuerraffinerie ist die Zukunft. Qoute2 (Weiß)
— Satoru über den Betrieb. (Quelle)

Satoru war ein Ingenieur der Erdigen Feuerraffinerie. Er war der Neffe des Co-Gründers Loban.[1] Zudem war Satoru der Erfinder wichtiger technologischer Konstruktionen wie des Gabelstaplers.[2]

Geschichte[]

Ausreißer[]

Satoru beim Betteln im Unteren Ring

Satoru beim Betteln im Unteren Ring von Ba Sing Se.

Satoru wuchs bei seinen Eltern in der Feuernation auf. Sie arbeiteten für die Regierung von Feuerlord Ozai. Nachdem der Hundertjährige Krieg vorbei war und seine Eltern sich dem Neo-Ozai-Verbund angeschlossen hatten, konnte Satoru die Situation nicht mehr ertragen und nahm Reißaus. Er reiste nach Ba Sing Se, wo er über Monate im Unteren Ring um Essen bettelte.[3]

Obhut bei seinem Onkel[]

Als sein Onkel Loban von Satorus Situation erfuhr, suchte er nach seinem Neffen. Nachdem er ihn gefunden hatte, bekam Satoru von ihm Essen, eine Bleibe und Arbeit. Satoru begann, ihn zu bewundern, da er sich im Gegensatz zu seinen Eltern nicht für Politik interessierte.[3] Loban stellte Satoru für seinen Betrieb, die Erdige Feuerraffinerie, ein.[4] Als Ingenieur begann er dort mit der Fertigung von Maschinen für den Betrieb, darunter den Gabelstapler.[2]

Nach der Wahl der Koalitionsregierung von Yu Dao machte Loban Satoru im Jahr 102 NG kurzzeitig zum Interimsleiter der Fabrik, damit er gemeinsam mit seinem Geschäftspartner, Lao Beifong[5], diese Regierung in Yu Dao treffen konnte.[1][6]

Erste Begegnung mit Team Avatar[]

In dieser Zeit drang Team Avatar zusammen mit den Luftlehrlingen in das Gelände der Erdigen Feuerraffinerie ein, damit Aang mit dem Verantwortlichen sprechen konnte. Satoru bemerkte, wie Aang die Wachen des Geländes besiegte, ohne sie anzurühren, was ihn beeindruckte. Er stellte sich vor und gab an, dass es eine Ehre für ihn wäre, den Avatar zu treffen. Er erklärte, dass er der Ingenieur des Betriebs war, doch bevor Aang Satoru darum bitten konnte, mit ihm über den Ort, an welchem der Betrieb errichtet wurde, zu sprechen, gelang Satoru noch deutlich mehr in einen Zustand der Glücksgefühle. Dies lag daran, dass er Toph Beifong erblickte, welche er sofort anhimmelte. Er bestand darauf, sie durch die Erdige Feuerraffinerie zu führen, wobei die anderen sich auf Tophs Nachfrage hin auch „anschließen“ durften.[7]

Er begann damit, die Geschichte der Raffinerie zu erzählen, wobei er Aangs Einwand, dass die Gegend historisch von den Luftnomaden verwendet wurde, überhörte.[8] Er zeigte ihnen die Fertigungsstraßen, welche den Weg in die Zukunft ebnen würden.[9] Anschließend entdeckte Sokka einen Gabelstapler, welchen jener bis zum Motorschaden antrieb, während Satoru den anderen Anwesenden von der Kristallablagerung unter ihren Füßen erzählte. Anschließend überprüfte Satoru den Gabelstapler, wodurch er zu dem Schluss kam, eine Weile für die Reparatur zu benötigen[2], aber Toph reparierte den Motor binnen Sekunden durch ihr Metallbändigen, was Satoru begeisterte. Toph erwähnte, dass selbst ihr schlechtester Schüler das hätte zurechtbändigen können, wodurch Satoru von der Beifong Akademie des Metallbändigens erfuhr und eine Partnerschaft zwischen jener und der Erdigen Feuerraffinerie vorschlug, wobei Toph andeutete, dass sie auch gerne in einer privaten Partnerschaft mit ihm wäre, wobei sich Satoru und Toph tief in die Augen blickten.[10]

Aang versucht, die Heiligkeit des Bodens zu erklären

Aang versucht, Satoru die Heiligkeit des Bodens unter der Raffinerie zu erklären.

Aang unterbrach dieses Geschehen und versuchte noch einmal, ihm von Yangchens Festtag zu erzählen, wegen dem dort keine Raffinerie und auch keine Stadt stehen dürfte. Satoru wusste nicht so recht, was er dazu sagen sollte, doch Toph sprang ihm zur Seite und verteidigte die Raffinerie. Katara schlug sich auf die Seite von Aang und verwies auf den verdreckten Fluss, doch Satoru entgegnete, dass jener Zustand nichts mit der Raffinerie zu tun hätte. Aang widersprach vehement, aber Toph schritt ein und bat Satoru, seine Worte zu wiederholen, wobei sie feststellte, dass er nicht gelogen hätte.[11]

Aang und Toph begannen einen Streit miteinander, doch in dem Moment setzte ein Erdbeben ein. Satoru versicherte, dass kein Erdbändiger der Raffinerie mächtig genug wäre, um ein solches zu verursachen. Das Erdbeben verursachte einiges an Unordnung und Satoru bat die Gruppe darum zu gehen, damit sein Onkel es nicht so vorfände, da Satoru die Verantwortung trug.[12] Kurz darauf bemerkten sie aber, dass eine der Maschinen verrückt spielte, wobei Aang und Toph die Arbeiter herausschaffen und die Maschine abschalten sollten. Satoru beschrieb ihnen ein Kabel, dessen Stecker sie ziehen müssten. Da Toph die Maschine aber stattdessen zerstörte und Loban unmittelbar darauf eintraf und ihn mit dem Schaden konfrontierte, wurde dies hinfällig.[13] Loban erzählte seinem gerade eintreffenden Geschäftspartner, dass Satoru offenbar zu schusselig für das Tragen von Verantwortung wäre und bereute die Entscheidung, sie ihm zu überlassen, wobei Satoru um Vergebung bat und versicherte, das wieder zu richten. Doch Lao schenkte dem Schaden und Satoru wenig Beachtung, da er Toph, seine Tochter, erblickte.[5]

Satoru und Loban nach den Produktionsausfällen

Satoru und Loban nach den kurzzeitigen Produktionsausfällen.

Satoru stellte Lao zur Rede, da jener ihm gesagt hatte, dass er keine Familie hätte. Lao bejahte diese Version und sagte, Toph wäre nicht seine Tochter. Nachdem Aang, Sokka und Katara Lao als Lügner bezeichneten und jener sich abwandte, sprach Satoru mit Toph und fragte, ob er wirklich ihr Vater war. Daraufhin mischte Loban sich ein und wies Satoru an, sich um seinen eigenen Kram zu kümmern. Ferner fragte er seinen Neffen, ob er an dem Tag nicht schon genug angerichtet hätte, und forderte ihn auf, die Arbeiter der Raffinerie zurückzuholen. Sokka erklärte, dass jene aus Angst vom Gelände geflüchtet wären, und Satoru fügte hinzu, dass er Zeit bräuchte, um die Fertigungsstraße wieder zum Laufen zu bringen. Loban hakte nach, ob beide der Fertigungsstraßen außer Betrieb wären, woraufhin Satoru entgegnete, dass er sich nicht sicher war und die Bändigerstraße noch laufen könnte. Loban schrie Satoru an, er sollte die Arbeiter zur Weiterarbeit auffordern, da sie ersetzt werden könnten, damit ein Zeitplan eingehalten werden konnte. Satoru fügte sich und machte sich auf den Weg.[14]

Tatsächlich gelang es Satoru, die Angestellten wieder an ihren Arbeitsort zu bewegen. Er entschuldigte sich bei ihnen, wies aber auf die Notwendigkeit hin, schneller voranzukommen, um die Produktionsausfälle wieder aufzuholen. Ein Arbeiter entgegnete, dass es nach den Geschehnissen schwierig wäre, sich zu konzentrieren. Satoru hatte Verständnis dafür, führte aber an, dass seinem Onkel der Zeitplan sehr wichtig war. Er bat die Arbeiter, ihr Bestes zu geben, beruhigte sie und war sich sicher, dass das Schlimmste überstanden wäre. Just in dem Moment bändigte Toph ein Loch in die Wand und betrat die Fabrik, um mit ihrem Vater zu sprechen. Die Arbeiter standen wie angewurzelt davor und Satoru zeigte ihr die Richtung zu Laos Büro.[15]

Satoru geht nach einem Gespräch mit Toph

Satoru nach dem Gespräch mit Toph.

Toph machte sich auf den Weg dahin, aber Satoru eilte ihr nach, um sie dorthin zu bringen, da sie es nicht alleine fände. Toph entgegnete zynisch, ob er denn keine Angst hätte, dass er Ärger mit seinem Onkel bekäme, denn sie würde ja nicht wollen, dass Satoru wieder „katzbuckeln“ müsste. Satoru fragte sie, was falsch daran war, dass er seinen Onkel respektierte, woraufhin Toph antwortete, dass es einen großen Unterschied zwischen dem Zeigen von Respekt und dem Verhalten als wehleidigen Diener gäbe. Satoru entgegnete, dass Toph keine Ahnung hätte, wovon sie sprach, da Loban für Satoru da gewesen wäre, als er ihn brauchte, und er ihm dankbar wäre. Zudem wäre Loban seine Familie. Er zeigte auf Laos Büro und ging anschließend niedergeschlagen davon.[16]

Qoute1 (Weiß) Hört ihr endlich mal auf, hier einzubrechen?! Wie soll ich so alles wieder zum Laufen bringen?! Qoute2 (Weiß)
— Satoru zu Sokka und Toph. (Quelle)

Später, als Sokka Laos Büro betreten wollte, lief Satoru ihm hinterher, da er dort nicht hinein dürfte. Doch als Sokka von einer Eisenmine erzählte, von der nicht einmal Lao wusste, folgten die Anwesenden Sokka dorthin.[17] Dort angekommen fanden sie heraus, dass Loban trotz Laos Ansicht, dass es zu gefährlich wäre, dort nach Eisenerz zu schürfen, diese Mine errichtet hatte, was Satoru überraschte. Nichtsdestotrotz verteidigte Satoru seinen Onkel, welcher nicht böse, sondern lediglich ein talentierter Geschäftsmann wäre, der niemanden absichtlich in Gefahr bringen würde, doch Toph widersprach und bat Satoru darum, ihr bei dieser Sache zu vertrauen.[18] Es stellte sich heraus, dass Toph richtig lag, da die Mine kurze Zeit später einzustürzen begann und drohte, die Anwesenden zu zerquetschen, wobei nur Tophs Metallbändigen dies verhinderte.[19]

Satoru und Toph in der Eisenmine

Satoru und Toph beim Gespräch in der Eisenmine.

Während Toph die Last über sich stemmte, bat Katara Satoru darum, ihr ihren Wasserschlauch zu bringen. Satoru fragte, ob das ihr letztes Wasser wäre, was Katara bejahte, aber dies im Falle von Tophs Scheitern ohnehin irrelevant wäre. Satoru ging zu Toph herüber, steckte ihr den Schlauch in den Mund und sagte ihr, sie sollte trinken. Nachdem der Schlauch leer war, entschuldigte sich Satoru für diesen Umstand und sagte ihr, er könnte sich bei den anderen noch nach weiterem Wasser erkundigen, aber Toph bat ihn darum, bei ihr zu bleiben und mit ihr zu reden. Satoru erwiderte, ob dies ihr nicht die Konzentration erschweren würde, woraufhin Toph ihre Anstrengung herunterspielte. Satoru erzählte ihr von seiner Vergangenheit, wie er von Zuhause ausgerissen war und Loban ihn aufgenommen hatte, als er im Unteren Ring am Betteln war. Er erklärte ihr, dass er seinen Onkel dafür bewunderte und wertschätzte, dass jener sich nicht für Politik interessierte wie seine Eltern, bemerkte aber nun, dass Loban sich stattdessen für Geld interessierte. Satoru führte aus, dass er Angst gehabt hätte, erneut auf der Straße zu landen, und stimmte Tophs Worten aus ihrem Gespräch davor nachträglich zu, dass er ein wehleidiger Diener wäre, was Toph jedoch nunmehr abstritt. Gerade als Satoru Toph für ihren Mut lobte und ihre Großartigkeit betonte, bat Lao Satoru um Entschuldigung, damit er ein Gespräch mit Toph allein führen konnte.[20]

Satoru und die anderen konnten schließlich aus der Mine befreit werden.[21] Er war sehr besorgt aufgrund der durch Erschöpfung verursachten Bewusstlosigkeit Tophs und kniete vor ihr.[22]

Satoru und Sokka auf dem Gabelstapler

Satoru und Sokka auf dem Gabelstapler.

Später sah er, wie sein Onkel mit ein paar Komodorhinos Eisengraus Maske auf einem Gabelstapler zu Aang und Sokka fuhr, um ihnen dies mitzuteilen. Aang drängte darauf, sie zurückzuholen, wobei Satoru und Sokka sich sogleich auf den Weg machten. Sokka fragte Satoru, ob er das Fahrzeug fahren dürfte, was Satoru ihm verwehrte.[23] Sie erreichten Loban rechtzeitig und Satoru stellte ihn zur Rede. Er warf ihm vor, dass seine Gier ihnen in der Mine beinahe ihre Leben gekostet, doch Loban seine Lektion nicht gelernt hätte. Dieser erzählte Satoru von seiner Absicht, ihn zu seinem Nachfolger zu machen, doch stellte fest, dass er „nicht das Zeug dazu“ hätte. Anschließend forderte Loban Vachir und Kahchi auf, sich um Satoru und Sokka zu kümmern.[24]

Sokka gab Satoru seine Keule, womit jener aber nichts anfangen konnte. Während Satoru panisch vor Kahchi wegrannte, erklärte Sokka ihm, dass er ständig gegen stärkere Gegner kämpfen würde und der Trick wäre, sie zu überlisten. Satoru wurde kreativ und schlug mit der Keule auf den Motor des Gabelstaplers ein, welcher dadurch etwas kollabierte und Einzelteile auf Kahchi schoss, die jenen außer Gefecht setzen. Satoru fragte Sokka, ob er dies mit „Überlisten“ meinte, was Sokka bejahte. Als jedoch Eisengrau direkt vor ihnen stand, wollte Satoru wissen, ob dieser Rat auch bei Gegnern dieser Größe anwendbar wäre.[25]

Loban versuchte, die Maske selbst zu verladen, welche allerdings in Richtung Eisengraus Kopf gezogen wurde. Loban hing an einem Seil, welches an der Maske befestigt war, und Satoru griff nach Loban, um ihn herunterzuziehen, gefolgt von Sokka. Zunächst forderte Satoru seinen Onkel zum Loslassen auf, doch nachdem sie immer mehr an Höhe gewannen, forderte Sokka das Gegenteil.[26]

Katara erzeugte mit Wasserbändigen eine Röhre, durch die Sokka, Loban und Satoru nach unten gelangen sollten. Die Voraussetzung dafür war, dass Loban die Maske losließ. Er konnte dies zunächst nach eigener Aussage nicht tun, Satoru redete aber auf ihn ein, sodass er es schlussendlich tat. Unten angekommen erkundigte sich Satoru nach Lobans Wohlbefinden, woraufhin jener entgegnete, dass er dank Satoru am Leben wäre.[27]

Kohlkopfhändler spricht Satoru an, Jingbo verteilt Essen

Satoru im Gespräch mit dem Kohlkopfhändler.

Nach dem Sieg über Eisengrau wurde Satoru vom Kohlhändler auf den Gabelstapler angesprochen, welchen jener Mann als „außergewöhnlich“ beschrieb.[28]

Beim Freundschaftsfesttag der Geister[]

Als die Feierlichkeiten des Freundschaftsfesttags der Geister drei Monate nach dem Sieg über Eisengrau stattfanden, war Satoru gerade am Speisen, bis Toph ihn gegen den Arm schlug und darauf hinwies, dass die Raffinerie zwei Wochen zuvor wiedereröffnet hatte und er sie noch nicht dorthin eingeladen hätte, obwohl sie eine Partnerschaft eingehen wollten. Satoru entgegnete, dass er angenommen hätte, sie würde ohnehin hereinmarschieren, wann immer es ihr passte. Sie entgegnete mit einer gespielten Empörung, dass ihr Vater sie gut erzogen hätte.[29]

Als Gesellschafter des Betriebs[]

Die verbliebenen Bändiger der Erdigen Feuerraffinerie kündigen

Die restlichen Bändiger der Raffinerie bei ihrer Kündigung.

Nachdem Loban den Luftlehrlingen beigetreten war, erhielt Satoru mehr Freiheiten. Gemeinsam mit Lao Beifong wollte er der neu entstandenen Kranichfisch-Stadt zu Wohlstand verhelfen.[4] Er wurde Gesellschafter des Unternehmens und verbesserte die Erzverarbeitungsmaschine der Raffinerie, die Nichtbändigerstraße der Produktion. Dadurch wurde sie so effektiv, dass kaum noch Bändiger benötigt wurden, da die Maschine und Nichtbändiger die Arbeit erledigen konnten, und das Unternehmen expandierte rasant durch den technologischen Fortschritt. Da fähige Bändiger ohnehin höhere Gehälter bekamen, wurden einige von ihnen entlassen. Dies verärgerte die anderen Bändiger, da sie das Gefühl hatten, durch Maschinen ersetzt worden zu sein, sodass sie, darunter die Erdbändiger-Wachen, aus Protest kündigten. Da weitere Fabriken, die von Nichtbändigern geleitet wurden, sich an Satorus Maschinen orientierten und ähnliche installierten, entwickelte sich dieses Problem zu einem Konflikt zwischen Bändigern und Nichtbändigern in der jungen Kranichfisch-Stadt. Die Feuerraffinerie stellte zudem Nichtbändiger-Wachen ein, da sie mit Einbrüchen zu kämpfen hatte.[30]

Satoru präsentiert die effizientere Erzverarbeitungsmaschine

Satorus Präsentation der effizienteren Erzverarbeitungsmaschine.

In dieser Situation besuchten Katara und Toph, ebenfalls neue Gesellschafterin des Unternehmens, die Fabrik, wo sie von Satoru begrüßt wurden. Satoru informierte sie über den Ursprung der neuen Wache und den Fortschritt in der Fabrik. Er räumte ein, dass sie Lage „kompliziert“ wäre. Toph hatte kein Verständnis für die Probleme und pflichtete Satoru bei, da sie als Bändigerin seine Maschinen „toll“ fände.[30]

Bei der Sabotage von Nichtbändiger-geführten Fabriken, der auch die Erdige Feuerraffinerie zum Opfer fiel, zerstörte eine Explosion die Erzverarbeitungsmaschine. Als Toph am nächsten Tag Satoru in der Fabrik aufsuchte, war er niedergeschlagen, da die Reparatur Monate in Anspruch nehmen würde. Toph korrigierte ihn, da Satoru keine Monate, sondern lediglich sie brauchen würde, wobei sie die Maschine wieder in Form bändigte. Satoru erzählte ihr währenddessen, dass ihn Schuldgefühle plagten, da die Maschinen den Bändigern den Lebensunterhalt wegnahmen. Toph entgegnete, dass Menschen stets ein Sündenbock bräuchten und es auch ohne Satorus Erfindungen nicht genügend Arbeitsplätze für jeden fähigen Bändiger gäbe. Satoru schloss daraus, dass er sich nicht mehr schuldig fühlen sollte, wobei er Toph die Worte aus dem Mund nahm.[31]

Am nächsten Tag wurde der Brandanschlag auf das Gebäude des Geschäftsrats verübt. Satoru erfuhr davon und alarmierte Avatar Aang und Katara. Zusammen mit Toph eilten sie zu dem Gebäude, in dem sich die Nichtbändiger-Ratsmitglieder des Geschäftsrats befanden. Nachdem der Brand gelöscht und die Menschen darin von Toph befreit wurden, eilte Satoru zu jenen.[32] Der Brand war allerdings nur eine Ablenkung. Satoru, Lao, Aang, Katara und Toph erreichten die Erdige Feuerraffiniere erst, nachdem Liling, welche darin als Gefangene gehalten wurde, längst befreit worden war.[33]

Beim Angriff auf die Erdige Feuerraffinerie positionierten sich Satoru und Sokka im Gebäudeinneren hinter abgesperrter Tür. Als Bändiger-Extremisten die Tür eintraten, bewaffnete sich Satoru mit einem einfachen Rohr. Sokka versuchte, seine Muskeln spielen zu lassen, wodurch sich die Eindringlinge allerdings nicht abhalten ließen.[34]

Vierfachverbeugung in Kranichfisch-Stadt

Vierfache Verbeugung.

Später, nachdem Liling und die meisten Angreifer in Gewahrsam genommen wurden, gaben Aang und Suki die Gründung der neuen Polizei von Kranichfisch-Stadt bekannt. Satoru fragte sie, ob er wirklich glaubte, dass, nach allem was passiert war, Bändiger und Nichtbändiger zusammenarbeiten könnten, um die Stadt zu beschützen, worauf sich die beiden sehr zuversichtlich zeigten. Lao, Satoru, Aang und Suki verbeugten sich voreinander, bevor Satoru mit Lao zur Seite ging.[35]

Aussehen[]

Satoru trug im Jahr 102 NG eine beinahe-rechteckige Brille und struppige, braun-gräuliche Haare. Seine Arbeitsuniform umfasste eine Schutzbrille, die beim Einsatz um den Kopf gespannt wurde, ansonsten um den Hals hing, graue Ganzkörperkleidung mit schwarzem Gürtel, darüber eine graue Schürze mit roten Rändern und Bändern sowie dem Firmenlogo der Erdigen Feuerraffinerie auf der Brust. Seine Ärmel waren hochgekrempelt. Er trug graue Stiefel mit beige-ockerfarbener Klette über der Fußoberseite. Später wechselte er zu einer runderen Brille und einer Schürze ohne Logo.

Persönlichkeit[]

Satoru war ein sehr kreativer Ingenieur, der neue Maschinen wie den Gabelstapler entwarf.[2] Er konnte durch große Taten in große Begeisterung versetzt werden, wodurch er manchmal einem euphorischen Fan glich.[7]

Satoru strebte danach, sich selbst und seine Erfindungen zu verbessern[30] und dadurch Nichtbändigern dabei zu helfen, Dinge zu erreichen, die vorher nur Bändigern möglich waren. Er war leidenschaftlich bei der Sache, seinen Angestellten und den Menschen von Kranichfisch-Stadt zu helfen.[4] Satoru fühlte sich schuldig, als die Bändiger ihre Arbeit verloren, und bekam ein schlechtes Gewissen, was zeigte, dass die Moral seinem Ehrgeiz nicht gänzlich weichen musste.[31]

Er hatte eine Abneigung gegenüber Politik,[3] wusste aber stets von eigenartigen Geschehnissen in der Kranichfisch-Stadt.[4] Zudem war er ein Visionär.[9]

Fähigkeiten[]

Ingenieur[]

Allgemein[]

Satoru war ein begnadeter Mechaniker, der in der Lage war, selbst komplizierte Maschinen zu reparieren. Seine technologischen Fähigkeiten zeigten sich auch darin, dass er Maschinen wie den Gabelstapler erfinden und konstruieren konnte.[2] Satoru hatte große Fahrkünste. Er war in der Lage, den von ihm erfundenen Gabelstapler zu fahren.[23]

Bekannte Erfindungen[]

  • Gabelstapler[2]
  • Erzverarbeitungsmaschine[30]

Waffen[]

Qoute1 (Weiß) Was soll ich damit machen?! Ich kann nicht kämpfen! Ich bin Ingenieur! Qoute2 (Weiß)
— Satoru zu Sokka nach Erhalt der Keule. (Quelle)

Satoru hatte keinerlei Kampfesfähigkeiten und war absolut ungeübt mit Waffen. Mit Sokkas Hilfe gelang es ihm allerdings, sie taktisch in Form einer List einzusetzen und so gegen einen erfahrenen Gegner die Oberhand zu erlangen.[25]

Satorus Bewaffnung mit dem Rohr

Satorus Bewaffnung mit dem Rohr.

Bei dem Angriff Lilings auf die Erdige Feuerraffinerie wusste er sich in einer Situation nicht anders zu helfen, als sich mit einem einfachen Rohr gegen die herannahenden Bändiger zu bewaffnen, was seine mangelnde Kampfeserfahrung untermauerte.[34]

Beziehungen[]

Seine Eltern[]

Satoru reißt aus seinem Elternhaus aus

Satoru beim Ausreißen aus seinem Elternhaus.

Satoru hatte eine gänzlich andere Auffassung von Politik als seine Eltern. Aus diesem Grund lief er letztendlich von Zuhause weg. Er zog ein Leben in bitterer Armut dem bei seinen Eltern offenbar vor.[36]

Loban[]

Loban und Satoru im Unteren Ring

Loban und Satoru im Unteren Ring von Ba Sing Se.

Qoute1 (Weiß) Als ich ihn gebraucht habe, war er für mich da. Dafür werde ich ihm für den Rest meines Lebens dankbar sein. Außerdem ist er mein Onkel, klar? Meine Familie. Qoute2 (Weiß)
— Satoru zu Toph vor Laos Büro. (Quelle)

Loban holte Satoru nach dessen Flucht von den Straßen des Unteren Rings in Ba Sing Se und gab ihm geordnete Verhältnisse und eine Perspektive. Satoru bewunderte seinen Onkel.[3] Als Satoru jemanden brauchte, war Loban für ihn da, wofür er seinem Onkel auf ewig dankbar wäre. Zudem war er nach dem Ausreißen aus seinem Elternhaus Satorus einzige Familie.[16]

Qoute1 (Weiß) Als mein Onkel erfuhr, was passiert war, suchte er mich. Er gab mir Essen, ein Dach über dem Kopf und Arbeit. Ich bewunderte ihn so sehr. Im Gegensatz zu meinen Eltern interessiert er sich nicht für Politik. Aber jetzt hab ich gemerkt, dass er sich eben nur für Geld interessiert. Ich hatte Angst, wieder auf der Straße zu landen und wollte es nicht wahrhaben. Qoute2 (Weiß)
— Satoru zu Toph in den Minen. (Quelle)

Satoru sah Loban zunächst als talentierten Geschäftsmann und guten Menschen an, der niemals jemanden absichtlich in Gefahr bringen würde.[18] Als jener allerdings trotz des Vorfalls in der Eisenmine, der ihnen beinahe ihre Leben kostete, an seiner Gier festhielt, war Satoru enttäuscht von seinem Onkel, wogegen Loban seinem Neffen vorwarf, nicht das Zeug dazu zu haben, sein Nachfolger zu werden.[24]

Satoru:„Onkel! Es ist Zeit, loszulassen!“
Loban:I... Ich k... kann nicht!
Satoru:„Doch, du kannst. Atme tief durch. Und lass los.
— Satoru und Loban. (Quelle)

Später gelang es Satoru, dass Loban seine Gier zurückstellte. Jener erkannte, dass er ohne seinen Neffen den Angriff Eisengraus nicht mehr überlebt hätte, und drückte tiefe Dankbarkeit gegenüber Satoru aus.[27] Nachdem Loban den Luftlehrlingen beigetreten war, erlangte Satoru deutlich mehr Freiheiten im Betrieb.[4]

Aang[]

Satoru hatte vor ihrer ersten Begegnung sehr viel über Aang gelesen und fand ihn in persona sogar noch deutlich beeindruckender.[1] Allerdings stand dies in keinem Verhältnis zu der Art und Weise, wie Satoru Toph anhimmelte, welche Satoru alle anderen Menschen vergessen ließ.[37]

Toph Beifong[]

Qoute1 (Weiß) Ich bin gestorben und im Himmel auferstanden! Ich bewundere Euch schon seit langem, Lady Beifong! Erst habt Ihr die Welt gerettet … mit der Unterstützung des Avatars natürlich … und dann habt ihr eine ganz neu Art des Bändigens entdeckt, das nicht einmal der Avatar beherrscht! […] Es wäre mir eine Ehre … nein, es wäre der Höhepunkt meines Lebens, wenn ich Euch durch die Erdige Feuerraffinerie führen dürfte! Qoute2 (Weiß)
— Satoru bei der ersten Begegnung mit Toph Beifong. (Quelle)
Satoru beim ersten Erblicken Toph Beifongs

Satoru beim ersten Erblicken Toph Beifongs.

Satoru schwärmte eine Zeit lang romantisch für Toph.[4] Er bewunderte sie mehr als jede andere Person und himmelte sie und ihre Taten an,[37] vor allem während des Hundertjährigen Krieges.[4] Nachdem Toph den Motor des Gabelstaplers im Handumdrehen zurechtbändigte, fragte er, ob ihre Großartigkeit überhaupt keine Grenzen kennte. Toph und Satoru hatten eine hervorragende Chemie.[10]

Ihre idyllische Beziehung wurde angeknackst durch Satorus Verhalten gegenüber Loban, wodurch Toph in ihm einen „wehleidigen Diener“ sah, doch Satoru erklärte ihr, dass er großen Respekt und Dankbarkeit gegenüber Loban hätte und sie dies nicht verstehen könnte.[16] Als sie sich in der Mine aussprachen, nahmen beide ihre Aussagen von zuvor zurück. Satoru wünschte sich, Tophs Mut zu besitzen, und hob ihre Großartigkeit hervor. Satoru kümmerte sich liebevoll um sie, als er ihr mit dem Wasserschlauch zu trinken gab, und Toph brauchte seine Nähe in ihrer angestrengten Situation.[20] Als Toph vor Erschöpfung bewusstlos wurde, kniete Satoru besorgt vor ihr.[22]

Toph boxt Satoru gegen den Arm

Tophs ausgedrückte Zuneigung.

Sie gingen eine Partnerschaft ein, zumindest geschäftlich. Toph boxte ihm beim Freundschaftsfesttag der Geister gegen seine Schulter.[29] Damit drückte Toph üblicherweise ihre Zuneigung aus.[38]

Hinter den Kulissen[]

Produktionsnotizen[]

  • Gene Luen Yang dachte bei seinen Arbeiten an den Comics sehr lange über eine mögliche Liebesgeschichte für Toph nach. Da von allen Charakteren Toph die drastischsten Schritte unternommen hätte, um vor ihrer Vergangenheit zu fliehen, und in die Zukunft sehen würde, ohne zurückzublicken, ergab es für Yang Sinn, dass ihr Verehrer (oder zumindest einer von ihnen) die Zukunft widerspiegelt. Da die Zukunft den Nerds gehöre, hatte er Satoru auf diese Art gestaltet.[39]
  • Obgleich Satoru aus der Feuernation stammt, sollte er als Leiter der Erdigen Feuerraffinerie leitet, wurde er von Gurihiru in Grau gekleidet, um politische Neutralität darzustellen. Die Zeichnerinnen waren der Ansicht, dass er ein bisschen zu ernst aussehe, sodass sie ihm gerne noch etwas mehr Farbe verliehen hätten.[40]

Trivia[]

  • Sein Name könnte übersetzt so viel wie „Weisheit“ bedeuten, was zu seinem Beruf und seinen Erfindungen passt.[41]
  • Satoru wird oftmals von Fans als beliebtes Shipping mit Toph in Verbindung gebracht.
  • Satoru hat nicht nur namentliche Ähnlichkeit mit Hiroshi Sato. Beide waren in der Industrie in ähnlichen Unternehmen tätig und Erfinder.

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Der Spalt Band 1 (Seite 43 ff.)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Der Spalt Band 1 (Seite 54 ff.)
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Der Spalt Band 3 (Seite 9 f.)
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 4,6 Avatar Legends – Das Rollenspiel: Grundregelwerk (Seite 77)
  5. 5,0 5,1 Der Spalt Band 1 (Seite 75 f.)
  6. Der Spalt Band 1 (Seite 59)
  7. 7,0 7,1 Der Spalt Band 1 (Seite 43–47)
  8. Der Spalt Band 1 (Seite 48 f.)
  9. 9,0 9,1 Der Spalt Band 1 (Seite 50–53)
  10. 10,0 10,1 Der Spalt Band 1 (Seite 57–60)
  11. Der Spalt Band 1 (Seite 62–65)
  12. Der Spalt Band 1 (Seite 68 ff.)
  13. Der Spalt Band 1 (Seite 71–74)
  14. Der Spalt Band 2 (Seite 6 f.)
  15. Der Spalt Band 2 (Seite 25 f.)
  16. 16,0 16,1 16,2 Der Spalt Band 2 (Seite 31 f.)
  17. Der Spalt Band 2 (Seite 56 f.)
  18. 18,0 18,1 Der Spalt Band 2 (Seite 63 f.)
  19. Der Spalt Band 2 (Seite 76)
  20. 20,0 20,1 Der Spalt Band 3 (Seite 8–11)
  21. Der Spalt Band 3 (Seite 19)
  22. 22,0 22,1 Der Spalt Band 3 (Seite 21)
  23. 23,0 23,1 Der Spalt Band 3 (Seite 31)
  24. 24,0 24,1 Der Spalt Band 3 (Seite 33 f.)
  25. 25,0 25,1 Der Spalt Band 3 (Seite 43–46)
  26. Der Spalt Band 3 (Seite 47 f.)
  27. 27,0 27,1 Der Spalt Band 3 (Seite 55 f.)
  28. Der Spalt Band 3 (Seite 69)
  29. 29,0 29,1 Der Spalt Band 3 (Seite 75 f.)
  30. 30,0 30,1 30,2 30,3 Ungleichgewicht Band 1 (Seite 35–38)
  31. 31,0 31,1 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 30 f.)
  32. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 13 ff.)
  33. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 21)
  34. 34,0 34,1 Ungleichgewicht Band 3 (Seite 51 ff.)
  35. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 70 f.)
  36. Referenzfehler: Es ist ein ungültiger <ref>-Tag vorhanden: Für die Referenz namens AT33 9f. wurde kein Text angegeben.
  37. 37,0 37,1 Der Spalt Band 1 (Seite 46 f.)
  38. Auf die Bühne, fertig, los
  39. Der Spalt (Seite 46 (Premium))
  40. Der Spalt (Seite 228 (Premium))
  41. Vorname.com (Abgerufen: 10.04.2020)

Weiterführende Links[]

Bild von Iroh Das Avatar-Wiki hat einige Bilder von Satoru
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