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Qoute1 (Weiß) Huazo und ihr Klan haben nach und nach wie die Aasgeiergreife Stücke aus den anderen Inseln herausgebissen! Lieber lasse ich mich in ein Häufchen Asche verwandeln, als ihr Shuhon zu überlassen! Ihr und ihrem Bastard von Sohn! Qoute2 (Weiß)
— Sanshur Keohso zu Kyoshi. (Quelle)

Sanshur Keohso war der Baumwollhändler der Stadt Nord-Chung-Ling und Hauptsponsor des Marktes im Jahre 295 VG.[2]

Geschichte[]

Als Mitglieder des Saowon-Klans während des Szeto-Fests im Jahre 295 VG eine Prozession nach Nord-Chung-Ling abhielten, stellte sich ein Mob an Ortsansässigen jener entgegen. Sanshur Keohso führte die Meute an; alle anderen scharrten sich um ihn. Huazo Saowon stieg aus ihrer Sänfte und wie zwei Duellanten marschierten sie und Sanshur Keohso aufeinander zu. Mit schauspielerischer Lautstärke, um von allen Anwesenden gehört zu werden, sprachen die beiden miteinander: Huazo begrüßte ihn und erklärte, sich Sorgen um seine Gesundheit gemacht zu haben aufgrund der vielen unbeantwortete Briefe von ihr an ihn. Sanshur entgegnete, dass mit seiner Gesundheit „alles in bester Ordnung“ sei und sie sich ihren Besuch hätte sparen können, da die Antwort auf ihre Anfragen noch immer dieselbe wäre wie beim ersten Mal, nämlich „Nein“. Der Markt stünde nicht zum Verkauf und das Ackerland auch nicht, erklärte der Marktplatzleiter, und seine Cousins seien seiner Meinung, dass kein einziger Quadratzentimeter der Insel Shuhon jemals in die Hände des Saowon-Klans fallen sollte. Als Huazo allerdings selbstbewusst einwandte, dass sie jüngst den Salzbetrieb sowie das Ferienhaus von Linsu, welcher offenbar nicht so heimattreu und -verbunden wäre, abgekauft hätte, verfinsterte sich Sanshurs Blick und die Menge hinter ihm wurde unruhig. Huazo hätte also beschlossen, das Szeto-Fest im neuen „Außenposten“ ihres Klans zu feiern, und sei deshalb nun dort. Sanshur ergänzte einen Hinweis auf ihre „derart große Leibgarde im Schlepptau“ und starrte den Saowon-Trupp an. Huazo erklärte dies mit dem Angriff auf den Königspalast aus der vorangegangenen Nacht, direkt unter den Augen Feuerlord Zoryus, wie Huazo genüsslich betonte. Die Kunde von Yuns Angriff breitete sich unter den nur mit Arbeitsausrüstung bewaffneten Keohso-Marktarbeitern aus und Sanshur verlangte von Huazo, aufzupassen, was sie über ihren rechtmäßigen Feuerlord sagte. Huazo provozierte weiter, erwiderte, lediglich Tatsachen zu nennen, die bei verschiedenen Leuten in der Hauptstadt der Feuernation näher zu erfragen wären, etwa bei Lady Mizgen, der laut Hörensagen ein Fuß amputiert werden musste. Doch Huazo schloss das Thema und gab an, sich einfach nur in ihrem kleinen Dorf amüsieren und das Wasser genießen zu wollen. Sie sagte Sanshur auf Wiedersehen und ging gemächlich zu ihrer Sänfte zurück, doch dann stellte einer ihrer Leibwächter hinter dem Rücken seiner Lady Blickkontakt mit Sanshur her und spuckte zum Abschied auf den Boden. Dadurch eskalierte die Situation und die Keohso warfen mehrere große Steine in Richtung Huazos, die ihnen den Rücken zugewandt hatte. Kyoshi schritt ein und lenkte die Brocken in den Ozean um. Während sich Hei-Ran einmischte, um die Saowon aus ihrer Gefechtsbereitschaft zu bringen, versuchte Kyoshi, den Keohso-Mob im Zaum zu halten. Sie baute sich vor den aufgebrachten Marktleuten auf, um Sanshur und seine Männer einzuschüchtern und mit einem warnenden Blick anzusehen, der unterstreichen sollte, was sie gerade zuvor mit den Steinen angestellt hatte.[3]

Nach einer Konversation zwischen Hei-Ran, Huazo und Kyoshi, die als Avatar erkannt wurde, sowie zwischen Rangi und Koulin wandte sich die Saowon-Prozession schließlich um und zog ab. Unvermittelt tauchte Sanshur Keohso neben Kyoshi auf und sie schauten beide der Kolonne nach. Sanshur bezeichnete sie als „doppelzüngige Teufel“ und zeigte sich erfreut über die Anwesenheit des Avatars und dass er sie in ihre Schranken verwies. Kyoshi aber funkelte ihn an, dass es seine Leute gewesen wären, welche sie beim Steineschmeißen erwischt hatte. Als würde es das Verhalten seiner Klansleute entschuldigen, erwiderte Sanshur, dass Huazo und ihr Saowon-Klan sich „nach und nach wie die Aasgeiergreife Stücke aus den anderen Inseln herausgebissen“ hätten. Er wollte sich lieber „in ein Häufchen Asche verwandeln“ lassen, als Huazo und „ihrem Bastard von Sohn“ Shuhon zu überlassen. Ein anderer Mann aus der Menge von Marktleuten pflichtete ihm bei und erklärte, dass sie keine Bauerntrampel seien und „von den schmutzigen Tricks [wüssten]], die Chaejin, der Thronräuber, am Hof [abzöge]“. Sanshur proklamierte ihre Unterstützung für „den legitimen Feuerlord Zoryu, lang möge seine Flamme brennen“, und fragte Kyoshi, ob sie etwa sagen wollte, ihre Loyalität zur Krone wäre falsch. Kyoshi fand, das Letzte, was der Feuerlord nun bräuchte, wäre, dass sie in seinem Namen zu Gewalt griffen, hatte aber keine Antwort darauf, ob die Marktleute die Beleidigungen, wie sie auch „diese Schlange“ an Kyoshis Gefährtin gerichtet hatte, also einfach hinnehmen sollten. Es herrschte Schweigen von Kyoshi und ihren Gefährtinnen und Sanshur erklärte, Kyoshi brauche sich keine Sorgen zu machen, denn die Marktleute stünden ihr „gegen diese Ma'inka-Würmer zur Seite“, sie könnte auf sie zählen. Die Marktleute klapperten mit ihren Werkzeugen, priesen den Avatar und den Feuerlord und schmähten die Saowon; Sanshurs Männer sahen wirklich wütend aus, doch um Sanshurs Männer machte sich Hei-Ran in dem Moment keine Sorgen und empfahl Kyoshi zu gehen.[4]

Nachdem in den Melonenkartoffelfeldern bei Nord-Chung Ling die gut lesbare Botschaft „Ehre sei Feuerlord Chaejin“ aufgetaucht war,[5] begannen sich die Klansleute der Saowon und Keohso bereits zu versammeln. Von einer Seite kam Sanshur auf den Platz, gefolgt von einer überaus großen Truppe von Schlägertypen, Verstärkung, die Sanshur nach der Ankunft Huazos am Vortag wohl von seinem Klan angefordert hatte. Huazo begrüßte Sanshur höhnisch und verwies auf das vorgebliche „Wirken der Geister“. Sanshur brüllte und bekam ein rotes Gesicht, als er seine Ansicht darlegte, dass es sich nicht um eine Willenserklärung der Geister, sondern einfach um Verrat der Saowon handelte. Auf sein Zeichen rückten die Truppen der Keohso vor und auch die Gegenseite wollte diese Auseinandersetzung. Kyoshi stellte sich zwischen die beiden Gruppen und Sanshur wies sie schreiend an, aus dem Weg zu gehen. Ausländer würde das nichts angehen und Beleidigungen und Niedertracht dieses Ausmaßes erforderten, Feiertag hin oder her, eine Reaktion, fand Sanshur. Der Beginn des Kampfes konnte nur noch kurz hinausgezögert werden, und es war schließlich Rangi, die mit einem Kinnhaken gegen Koulin den Kampf zwischen Keohso und Saowon eröffnete.[6]

Aussehen[]

Sanshur Keohso war 295 VG ein Mann mittleren Alters mit buschigen Koteletten und war verglichen mit den übrigen Marktarbeitern gut gekleidet.[2]

Persönlichkeit[]

Sanshur war ein heimattreuer und -verbundener Keohso, der sich über die Zugehörigkeit zu seinem Klan definierte, auch wenn er es aufgrund seiner Position als Baumwollhändler und Marktplatzleiter zu etwas mehr Wohlstand gebracht hatte als die anderen Saowon in Nord-Chung-Ling.[7]

Männer, die um ihr Image fürchteten, neigten zum unüberlegten Handeln, und so traf es auch bei Sanshur zu, als er fürchtete, was die Botschaft in den Melonenkartoffelfeldern für seinen Klan bedeuten würde.[8]

Fähigkeiten[]

Sanshur Keohso besaß einen Meister-Titel.[1]

Er bewies zudem Führungsqualitäten und schloss die Reihen der anwesenden Mitglieder seines Klans hinter sich.[2][9][8]

Beziehungen[]

Keohso-Klan[]

Sanshur stellte sich an die Spitze der Meute, die sich der eintreffenden Saowon-Prozession entgegenstellte. Trotz seines sichtbar höheren Wohlstands verachteten seine Klanmitglieder ihn nicht, sondern scharrten sich stattdessen um ihn. Der Teil der Insel war Keohso-Territorium und entsprechend wollten Sanshur und die Marktleute das Gebiet verteidigen. Sanshur Keohso war mit dem Rest seines Klans in der Unterstützung für Feuerlord Zoryu absolut einig.[10][4]

Nachdem Sanshur die Ankunft Huazos miterlebt hatte, forderte er wohl von seinem Klan Verstärkung an, und es kam eine überaus große Truppe von Schlägertypen, die aus anderen Siedlungen der Insel Shuhon nach Nord-Chung-Ling gekommen sein mussten. Seine Entrüstung über den offenbaren Verrat der Saowon konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass seine Worte gleichzeitig an die Dörfler appellierten, die keine eingefleischten Keohso-Loyalisten waren. Sanshur hatte schreckliche Angst davor, dass die Botschaft ein Schandmal für seinen Klan bedeuten könnte. Die Truppen der Keohso hörten während des Kampfes auf sein Kommando.[8]

Zoryu[]

Qoute1 (Weiß) Wir unterstützen den legitimen Feuerlord Zoryu, lang möge seine Flamme brennen. Qoute2 (Weiß)
— Sanshur Keohso zu Kyoshi über die Unterstützung Feuerlord Zoryus. (Quelle)

Wie auch die anderen Mitglieder des Keohso-Klans unterstützte Sanshur Feuerlord Zoryu, den sie als rechtmäßigen Herrscher betrachteten.[11] Er wollte eine lang andauernde Herrschaftszeit für ihn.[9]

Saowon-Klan[]

Qoute1 (Weiß) Meine Cousins sind meiner Meinung. Nicht ein einziger Quadratzentimeter der Insel Shuhon wird jemals den Saowon in die Hände fallen. Qoute2 (Weiß)
— Sanshur Keohso über die Vorstöße der Saowon auf seiner Heimatinsel. (Quelle)

Sanshur Keohso lehnte Huazos Anfrage zu einem Erwerb von Markt und Ackerland direkt ab und ließ ihre weiteren Briefe unbeantwortet. Die große Saowon-Prozession provozierte ihn und seine Marktleute erfolgreich und jene schmissen Steine in Huazos Richtung.[12] Sanshur störte sich sehr an der Vorgehensweise des Saowon-Klans, „wie die Aasgeiergreife“ Stücke von Feuerinseln herauszubeißen und dadurch seinen Einflussbereich zu erweitern. Die Marktleute unterstützten Feuerlord Zoryu und waren nicht bereit, Huazo und „ihrem Bastard von Sohn“, dem „Thronräuber“, die Insel Shuhon zu überlassen. Huazo war für Sanshur eine „Schlange“, den Saowon-Klan schmähte er etwa als „Ma'inka-Würmer“ und „doppelzüngige Teufel“.[4]

Aufgrund der Botschaft in den Melonenkartoffelfeldern, die Chaejin zum Feuerlord proklamierte, sah Sanshur in den Saowon Verräter und wollte gewaltsam darauf reagieren.[13]

Kyoshi[]

Qoute1 (Weiß) Macht Euch keine Sorgen! Wir stehen Euch gegen diese Ma'inka-Würmer zur Seite! Ihr könnt auf uns zählen! Qoute2 (Weiß)
— Sanshur Keohso zu Avatar Kyoshi. (Quelle)

Sanshur Keohso freute sich sehr über die Anwesenheit des Avatars und dass Kyoshi die Saowon in ihre Schranken verwies. Er bot ihr Unterstützung in der Auseinandersetzung mit jenen an und gemeinsam mit den anderen Marktleuten pries er den Avatar. Kyoshi hatte zuvor zwar seine Leute beim Steineschmeißen erwischt, hatte aber keine Antwort darauf, wie sie sonst mit den Beleidigungen hätten umgehen sollen.[4]

Qoute1 (Weiß) Aus dem Weg, Avatar! Das hier geht Ausländer nichts an! Beleidigungen und Niedertracht dieses Ausmaßes erfordern eine Reaktion, Feiertag hin oder her! Qoute2 (Weiß)
— Sanshur Keohso während des Klankampfes zu Kyoshi. (Quelle)

Als die Botschaft in den Melonenkartoffelfeldern aber schließlich die Keohso zur Gewaltbereitschaft provozierte und Kyoshi verlangte, dass alle friedlich in ihr Quartier zurückkehren sollten, schrie Sanshur Kyoshi an, sie solle aus dem Weg gehen. Die Angelegenheit würde Ausländer nichts angehen und „Beleidigungen und Niedertracht dieses Ausmaßes [...] eine Reaktion“ erfordern.[13]

Hinter den Kulissen[]

Trivia[]

  • Da Sanshur Keohso einen Meistertitel hatte, war er höchstwahrscheinlich Feuerbändiger.
  • Als einziges Klanmitglied ist bei Sanshur Keohso der Klanname als Nachname genannt. Dies gilt zwar auch für Huazo Saowon, allerdings nur in der deutschen Übersetzung. Vielleicht ist es von F.C. Yee im Original beabsichtigt gewesen zu betonen, dass Sanshur zum Keohso-Klan gehört, auch wenn er keinen Adelstitel hat und/oder Höfling ist. Familiennamen werden nämlich häufig dann angefügt, wenn die familiäre Herkunft eines Charakters bedeutsam ist, aber die Stellung nicht durch einen Titel wie „Prinz“ (im Falle der Königlichen Familie der Feuernation) zum Ausdruck gebracht werden kann.

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 192)
  2. 2,0 2,1 2,2 Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 191)
  3. Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 191–195)
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 198 f.)
  5. Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 222)
  6. Resignation, Der Schatten von Kyoshi (Seite 230–234)
  7. Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 191 f.)
  8. 8,0 8,1 8,2 Resignation, Der Schatten von Kyoshi (Seite 231)
  9. 9,0 9,1 Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 199)
  10. Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 191–194)
  11. Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 193 f.)
  12. Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 192–195)
  13. 13,0 13,1 Resignation, Der Schatten von Kyoshi (Seite 231 f.)
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