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Qoute1 (Weiß) Wollt ihr uns helfen dieses Luftschiff wieder startklar zu kriegen oder lieber Bekanntschaft damit machen? Qoute2 (Weiß)
Korra stellt die Crew des Luftschiffes vor die Wahl (Quelle)

Der Sandhai[1] ist eine Tierart, welches in der Si-Wong-Wüste im Erdkönigreich lebt und jagt.[2]

Geschichte[]

Bei dem Fluchtversuch aus dem Luftschiff des Erdkönigreichs, in dem Korra und Asami entführt wurden, zerstörte Korra versehentlich dessen Kontrollfunktion, woraufhin das Luftschiff in der Wüste abstürzte. Die nun gestrandete Crew des Luftschiffs bemerkte, dass sich etwas im Wüstensand regte. Der Luftschiff-Kapitän ging zunächst von einer Luftspiegelung aus, die die Wüste hervorgerufen hat, nachdem die Bewegung im Sand jedoch näher kam, mutmaßte eines der anderen Crewmitglieder, dass es sich um einen Geist handeln könnte, da er Gerüchte darüber gehört hatte, dass seit der Rückkehr der Geister diese die Wüste gerne heimsuchen würden.[2]

Mit Korras und Asamis Unterstützung gelang es der Crew, das Luftschiff zu reparieren und es zu starten, jedoch sprang ein Sandhai aus dem Sand unterhalb des Luftschiffes auf jenes zu und brach es mit seinem Kiefer entzwei. Daraufhin hatte Asami die Idee, aus den Restteilen einen eigenen Sandsegler nach Vorbild der Sandbändiger-Gruppen zu bauen, um damit die Wüste verlassen zu können. Als sie losfuhren wurden sie sogleich von dem Sandhai verfolgt. Nach zwei erfolglosen Versuchen, den Sandsegler zu verschlingen, tauchte der Sandhai unter und sprang unterhalb des Sandseglers wieder heraus, wodurch der dieser in die Luft geschleudert wurde. Kurz, bevor der Sandhai den Sandsegler fast in der Luft verschlingen konnte, nutzte Korra ihr Feuerbändigen, um den Sandsegler, nach dem Rückstoßprinzip, genügend zu beschleunigen und somit aus dem Angriffsbereich zu entkommen. Der Sandhai ließ daraufhin vom Sandsegler ab, da Korras Feuerbändigen sein Maul verletzt hatte.[2]

Anatomie[]

Sandhai Ganzkörperansicht

Darstellung eines Sandhaies

Sandhaie sind Tiere, welche sich mit der Größe eines Luftschiffes des Erdkönigreichs vergleichen lassen können, wenn sie nicht sogar noch größer sind.[2]

Sie besitzen mehrere Flossen, mit denen sie manövrieren und sich schnell im und auf dem Wüstensand bewegen können, darunter Brust-, Bauch- und Afterflossen sowie eine Schwanz- und eine durchgehende Rückenflosse, wobei letztere in der Mitte eine für Haie typische Finne besitzt.[2]

Diese Tierart besitzt ein Maul, welches es, mittels einer Art Wangenmembran, auf etwa die Hälfte seiner Körperlänge weiten kann, wenn es geöffnet wird und acht Zahnreihen beherbergt. Dabei sind jeweils eine Zahnreihe auf beiden Seiten der oberen Hälfte der Wangenmembran platziert, jeweils zwei Reihen am Ober- und Unterkiefer und jeweils eine Reihe an den beiden Wangen selbst. Die Zahnwurzeln sind in die vielfarbige Muskulatur eingebettet, welche es dem Sandhai ermöglicht, das Maul zusammen zu ziehen, sodass es während der Fortbewegung geschlossen bleibt und den Widerstand beim beim „Schwimmen" zu minimieren.[2]

Obwohl der Sandhai, anders als andere Fische, nicht im Wasser lebt, besitzt er auf beiden Körperseiten Kiemen mit je drei Kiemenspalten.[2]

Sandhaiangriff

Das Maulinnere eines Sandhais ist farblich sehr vielfältig.

Farblich sind Sandhaie mit einer größtenteils dunkelbraunen Haut und einer gelben bis hellbraunen Färbung auf der Bauchseite und der Rückenflosse ihrem Lebensraum angepasst. Die Rückenflosse selbst weist dunkelbraune Strahlen auf, welche mit einer helleren Flossenhaut verbunden sind. Der zu einer Finne ausgewachsene Flossenstrahl, der etwa mittig der Rückenflosse liegt, ist, wie die anderen Strahlen, dunkelbraun. Die Augen sind gelblich mit schwarzen Pupillen. Farbliche Abweichungen finden sich im Maulinneren des Tieres, wo das Zahnfleisch und die Muskulatur auf den Kiefern und der Wangenmembran Farben von hell- und dunkelgrün, türkis, violett, fleischfarben, aber auch gelb oder hellbraun aufweisen. Bei geschlossenem Maul fallen die dunkelrosane Oberlippe des Sandhais sowie das hellrosane Äußere der Wangenmembran auf, welche sich im ungeweiteten Zustand wie eine zweite Oberlippe über jene erstreckt.[2]

Die genaue Färbung von Sandhaien ist wie folgt:

  • dunkelbraun (Haut, Brustflossen, Schwanzflosse, Strahlen der Rückenflosse, Finne)
  • hellbraun (Bauch, Bauchflossen, Afterflossen, Zahnfleisch der Wangenmembran)
  • gelb (Flossenhaut der Rückenflosse, Unterlippe, Augen)
  • dunkelrosa (Oberlippe)
  • hellrosa (Wangenmembran)
  • türkis (Inneres der Wangenmembran)
  • grün (Zahnfleisch der ersten Zahnreihe des Oberkiefers, Zahnfleisch der ersten und zweiten Zahnreihe des Unterkiefers)
  • violett (Zahnfleisch der zweiten Zahnreihe des Oberkiefers, Rachen)
  • fleischfarben (Zahnfleisch der Wangen)
  • schwarz (Pupille)[2]

Verhalten[]

Da Sandhaie im Sand leben, begrenzt sich ihr Lebensraum auf die Wüste Si Wong. Sie „schwimmen" im Sand der Wüste, wo sie Nahrung suchen und Beute jagen, wobei sie instinktiv auf kleinste Vibrationen achten.[1] Sie bleiben die meiste Zeit unter der Oberfläche, um sich unbemerkt ihrer Beute zu nähern. Erst, wenn sie näher an die Oberfläche kommen, erkennt man an der Bewegung im Sand und später auch an der großen Finne, dass sie in der Nähe sind.[2]

Fähigkeiten[]

Ähnlich wie der Seismische Sinn von Toph und den Dachsmaulwürfen verfügen Sandhaie über einen feinen Sinn, mit dem sie kleinste Vibrationen im Wüstensand spüren können.[1]

Sandhai will Segler fressen

Nachdem der Sandhai Asamis Sandsegler in die Luft warf, weitet er sein Maul, um seine Beute zu erwischen.

Durch ihre Körperform und ihre zahlreichen Flossen können Sandhaie so stark beschleunigen, dass sie sich selbst aus dem Sand katapultieren können und trotz ihrer Größe können Sandhaie problemlos aus der Luft in den Sand hineintauchen.[2]

Mit diesen Fähigkeiten entwickelten Sandhaie eine Jagdtechnik, in welcher sie abtauchen und von unterhalb der Beute wieder aus dem Sand springen, um jene in die Luft zu werfen. Gleichzeitig nutzen die Tiere dann ihre Wangenmembran, um das Maul stark zu weiten, um ein Entkommen der sich in der Luft befindlichen Beute auszuschließen.[2]

Hinter den Kulissen[]

Reale Vorlage[]

Das Maul des Sandhaies sowie sein Jagdverhalten ähneln denen von Hechtschleimfischen[3] und werden in der Fachsprache buccopalatale Membrane genannt.[4] Der Sandhai selbst erinnert am ehesten den Makrelenhaiartigen, auch den Lamniformes genannt, der Hai-Ordnung der auch bekannte Haiarten, wie beispielsweise der Weiße Hai oder der Riesenhai, angehören.

Produktionsnotizen[]

In einem früheren Entwurf wollte Bryan Konietzko den Sandhai eher nach einem Hammerhai gestalten.[3]

Quellen[]

Einzelnachweise[]

Weiterführende Links[]

Bild von Iroh Das Avatar-Wiki hat einige Bilder von Sandhaien
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