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Die Richtungsgeomantie war die traditionelle Methode, mit welcher Avatare aus dem Erdkönigreich aufgespürt werden sollten, welche aber während der Suche nach Avatar Kuruks Nachfolger zunehmend infrage gestellt wurde.[1]

Geschichte[]

Bewährte Tradition[]

Die Methode hatte sich bewährt, da sie logistisch umsetzbar und effizient war, was zur Mentalität der Erdbändiger passte. In der Regel konnte man beim ersten Versuch direkt die Identität des neuen Avatars ermitteln.[1]

Suche nach Kuruks Nachfolger[]

Doch als nach dem Tod Avatar Kuruks im Jahre 312 VG[2] erneut die Richtungsgeomantie angewandt werden sollte, ergaben sich Komplikationen.[1] Die Ursache hierfür bestand wohl darin, dass Jesa und Hark, die Eltern des neuen Avatars, Kyoshi, in deren Kindheit nie lange an einem Ort geblieben waren und die beiden ihrer Tochter nie verrieten, wohin es als nächstes ging, sie aber durch das gesamte Erdkönigreich mitnahmen, sodass sich ihre Position kontinuierlich änderte.[3][Anm. 1]

Abwärts in der Hierarchie der Erdbändiger – von Lu Beifong über Buro, dem König von Omashu, bis zu Neliao, der Gärtnerin – versuchten sich verschiedene Personen an dem Werfen der Trigramme, aber die Expeditionen brachten jeweils keinen Erfolg. Jianzhu hatte an mehreren von ihnen teilgenommen. Die Vorhersagen der Knochen sandten ihn in Einöden, in leere Kristallkatakomben unterhalb Ba Sing Ses oder in eine Gegend in der Wüste Si Wong, in der es selbst für Sandbändiger zu trocken war. Auch Jianzhu selbst versuchte sich mehrfach am Werfen der Knochentrigramme, musste aber ebenfalls diverse Fehlschläge einstecken. Sein letzter Versuch führte ihn zu Schildkrötenseehunden auf einem Eisberg am Nordpol, wonach er die Richtungsgeomantie aufgab und nach einem Besäufnis mit seinem Freund Kelsang entschied, die Methoden der anderen Nationen auszuprobieren.[1]

Verfahren[]

Die Richtungsgeomantie beinhaltete eine Reihe von Ritualen, die es ermöglichten, die größte und bevölkerungsreichste der Vier Nationen auf möglichst effiziente Weise zu durchsuchen. Dabei wurde von den Meistern des Erdbändigens ein Satz besonderer Knochentrigramme ausgeworfen und interpretiert. Das Ergebnis half, die Hälfte des Erdkönigreichs als möglichen Ort des neugeborenen Avatars auszuschließen, der nächste Wurf halbierte diesen Bereich erneut und das Ganze ging so lange weiter, bis man das Gebiet insoweit eingegrenzt hatte, dass man vor der Haustür des Erdavatarkindes stand.[1]

Hinter den Kulissen[]

Trivia[]

Trigramme

Acht Trigramme

Womöglich basieren die Trigramme auf den Acht Trigrammen, zu Prophezeiungen genutzte Symbole aus der Philosophie des alten China.

Anmerkungen[]

  1. Dieser Zusammenhang wird sehr stark angedeutet und die Erklärung fügt sich in die Lücke des Grundes der gescheiterten Richtungsgeomantie ein, es ist allerdings nicht eindeutig bestätigt, dass darin tatsächlich der Grund lag.

Quellen[]

Einzelnachweise[]

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