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Erläuterung: Andere Nationen fehlen noch. PhoenixWright12321 (Diskussion) 03:26, 25. Apr. 2020 (UTC)

In der Welt waren verschiedene Systeme zur Rechtsdurchsetzung etabliert. Diese unterschiedlichen Methoden und Standards vereinten das gemeinsame Ziel, ein geordnetes Zusammenleben zu ermöglichen.

Luftnomaden[]

Rechtsgeschichte[]

Aufgrund der speziellen Kultur der Luftnomaden setzten sie sich ungern mit weltlichen Belangen auseinander. Allerdings hatten sie trotzdem eine Verwaltung für ihre Lufttempel.[1] Recht leiteten sie aus ihren traditionellen Praktiken her.[2] Durch den Genozid an den Luftnomaden im Jahre 0 NG gerieten viele ihrer Traditionen in Vergessenheit.[3]

Strafverfahren[]

Ältestenrat

Ältestenrat.

Vorsteher wie der Ältestenrat eines Tempels konnten sich mit Vergehen von Luftnomaden auseinandersetzen und darüber entscheiden. Dabei wurden auch die Wünsche eines Avatars respektiert und berücksichtigt.[4]

Strafen[]

Luftnomaden, die getötet hatten, egal ob direkt oder indirekt, wurden üblicherweise von denen getrennt, die spirituell rein geblieben waren. Dies galt auch für Namen und Aufzeichnungen bzw. Verzeichnisse.[2]

Wasserstämme[]

Rechtsgeschichte[]

Formell standen die Wasserstämme seit jeher unter gemeinsamer Regierung des Nördlichen Wasserstammes und hatten als gemeinsame Nation die gleichen Regeln.[5] Durch den Hundertjährigen Krieg verloren die Stämme im Norden und im Süden allerdings den Kontakt zueinander.[6] Dadurch und aufgrund der Überfälle auf den Südlichen Wasserstamm, welche dem Südstamm schwer zusetzten,[7][8] gelang es lediglich dem Nordstamm, sich stärker weiterzuentwickeln. Es entstanden dort richtige Gesetze, während der Südliche Wasserstamm lange rückständig blieb.[9]

Nach dem Ende des Hundertjährigen Krieges und durch den Wiederaufbau des Südens änderte sich die Rechtssituation. Unter anderem entstand das Recht für jedes Mitglied der Wasserstämme, sich vor einem Gericht zu verantworten, anstatt sich einfach einer Strafe aussetzen zu müssen.[10]

Strafverfahren[]

Während des Hundertjährigen Krieges[]

Sokka verbannt Aang

Verbannung Aangs.

Während des Krieges bestand ein Strafverfahren in öffentlicher Anschuldigung und Isolation, bis der Stammesführer des Südlichen Wasserstamms vor dem gesamten Dorf seine Entscheidung beziehungsweise das Strafmaß verkündete, welches sofort in die Tat umgesetzt wurde.[11]

Nach dem Wiederaufbau des Südens[]

Personen, die einer Straftat verdächtigt wurden, wurden in Gewahrsam genommen und bis zum Prozessbeginn in eine Art Untersuchungshaft gesteckt.[12]

Gerichtssaal des Südlichen Wasserstamms

Gerichtssaal beim Südlichen Wasserstamm.

Gerichtsprozesse in den Wasserstämmen waren öffentlich und konnten somit von einer Vielzahl an Menschen besucht werden. Diese Personen durften dem Prozess folgen, ihn dabei aber nicht stören und auch nicht aufstehen. Den Vorsitz führte ein einzelner Richter, während Angeklagte ihm gegenüber saßen und der Raum bewacht wurde. Staatsanwälte oder Rechtsanwälte waren nicht Bestandteil des Verfahrens. Beim Südlichen Wasserstamm gab es einen Gerichtssaal im Palast des Südlichen Wasserstamms.[12]

Im Prozess selbst wurden Zeugen angehört, bis der Richter entschied, dass er genug Informationen für das Urteil beisammen hatte. Dies wurde nach einer kurzen Pause verkündet. Freigesprochene Angeklagte wurden unmittelbar in die Freiheit entlassen, während Verurteilte unverzüglich ihre Strafe antraten.[12]

Strafen[]

Gefängnis des Südlichen Wasserstamms

Das Gefängnis des Südlichen Wasserstamms zur Verbüßung von Freiheitsstrafen.

Zu den bekannten Strafen zählten Verbannung,[11] Freiheits- sowie Todesstrafen.[12] Vor dem Hundertjährigen Krieg verwendete der Südstamm wahrscheinlich die Brücke ohne Wiederkehr für Verbannungen von Personen, die ein schweres Verbrechen begangen hatten. Die Personen mussten sie überqueren und es wurde sichergestellt, dass sie nicht zurückkehren konnten. Auf der anderen Seite befand sich das gefährlichste Gebiet am ganzen Südpol, wo man nicht lange überleben konnte.[13] Für Verrat konnte man während des Hundertjährigen Kriegs vom Südpol verbannt werden,[11] nach dem Wiederaufbau des Südens war für ein Verrat, beispielsweise in Form einer Verschwörung zu einem Attentat gegen das Oberhaupt der Wasserstämme, üblicherweise die Todesstrafe vorgesehen, allerdings konnte ein Richter Gnade walten lassen und das Strafmaß in eine lebenslange Freiheitsstrafe umwandeln.[12]

Sicherheitsbehörden[]

Innerhalb der Wasserstämme wurden Recht und Ordnung durch das Militär durchgesetzt, nicht von einer separaten Polizei.[10][12][14]

Quellen[]

Einzelnachweise[]

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