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Qoute1 (Weiß) Was macht ihr Dreckfresser hier? Das ist das Gebiet der Feuerbändiger! Qoute2 (Weiß)
— Ein Feuerbändiger der Gang der Feuernation zu einem Erdbändiger. (Quelle)
Qoute1 (Weiß) Übernimm dich nicht, Aschemacher! Das Land gehört den Erdbändigern. Qoute2 (Weiß)
— Ein Erdbändiger zu einem Feuerbändiger. (Quelle)

Rassismus war eine Art der gesellschaftlichen Begegnung in der Welt zwischen Personen unterschiedlicher Ethnie oder nationaler Zugehörigkeit mit dem Ziel, die andere Seite zu diskriminieren beziehungsweise zu erniedrigen.

Geschichte[]

Erd- und Feuerbändiger[]

Wenn unterschiedliche Kulturen in Anspannung zusammenlebten, wie durch den Hundertjährigen Krieg verursacht, dachten sich Menschen rassistische Spitznamen aus.[1] So nannte der Kolonist Kunyo Toph Beifong im Jahre 101 NG ein „dreckiges Mädchen“[2] und sie und ihre Schüler drei Tage später zudem „Dreckleutchen“[3], in Anlehnung an ihre Erdkönigreich-Nationalität. Als Smellerbee erfuhr, dass Sneers mit Kori Morishita zusammen war, nannte er seine Freundin ein „Aschemonster“ und war fassungslos darüber, dass er mit ihr in einer Beziehung war.[4]

Durch Avatar Aangs Schlussfolgerung infolge des Scheiterns der Bewegung zur Wiederherstellung der Harmonie, dass das Gebiet der ehemaligen Kolonien zu einer neuen, ethnisch gemischten Verwaltungseinheit werden sollte[5], lebten Menschen, die aus der Feuernation und dem Erdkönigreich stammten, dort zusammen. In Kranichfisch-Stadt führte dies zu Revierkämpfen um das Gebiet. Dabei nannten Bändiger der beiden Gruppierungen die andere „Dreckfresser“ beziehungsweise „Aschemacher“.[6]

Gan Jin und Zhang[]

Oberhaupt der Gan Jin:„Ihr Zhang hättet vielleicht nicht so viele Kranke, wenn ihr nicht so unglaublich schmuddelig wärt.“
Oberhaupt der Zhang:„Wenn ihr Gan Jin nicht so sauber wärt, würdet ihr vielleicht nicht so alt werden.“
Oberhaupt der Gan Jin und Oberhaupt der Zhang. (Quelle)

Der Konflikt zwischen Gan Jin und Zhang beinhaltete ebenfalls einige rassistische Vorurteile. Die Gan Jin sahen die Zhang als schmutzig, unrein und diebisch an, die Zhang wiederum betrachteten die Gan Jin als zu sauber, verwöhnt und aufgeblasen. Diese Vorurteile verallgemeinerten sie und warfen sie einander gegenseitig an den Kopf.[7]

Feuernation gegenüber Wasserstämmen[]

Qoute1 (Weiß) Ha ha! Ignoranter Bauer! Glaubst du wirklich, du kannst mich mit einem Bumerang besiegen? Qoute2 (Weiß)
— Azula zu Sokka. (Quelle)
Qoute1 (Weiß) Wie hast du dieser Schneebäuerin Katara gezeigt, mich zu besiegen? Qoute2 (Weiß)
— Azula zu einer Vison von Ursa. (Quelle)
Qoute1 (Weiß) Was hab ich dir über diese Eisbauern gesagt? Genauso feige wie primitiv! Qoute2 (Weiß)
Junho zu Yeh-Lu. (Quelle)

Unter Feuerlord Ozai wurde eine Vormachtstellung der Feuernation propagiert und demzufolge eine Diskriminierung anderer Kulturen. Die Anhänger des Regimes, darunter Ozais Tochter Azula wie auch Mitglieder seiner Armee wie die Komodorhinos verwendeten die Bezeichnung „Bauern“ mit Zusätzen wie „ignorant“ beziehungsweise in abgewandelten Formen, die eine Verbindung zur Wasserstamm-Herkunft, insbesondere zum Südlichen Wasserstamm, herstellen sollten, beispielsweise „Schneebäuerin“ oder „Eisbauern“. Damit wurde ein Vorurteil der Primitivität geschürt.[Anm. 1] Auch nach dem Ende des Hundertjährigen Krieges hielten diese Vorstellungen bei den Personen weiterhin an.[8][9][10]

Konflikt der Wasserstämme[]

Es gab im Konflikt zwischen den Wasserstämmen, angefangen beim Wiederaufbau des Südens, Auffassungen von Menschen des Nördlichen Wasserstamms, dass Menschen beim Südlichen Wasserstamm rückständig seien, weshalb sie von einer „richtigen Zivilisation“ beaufsichtigt werden müssten, wogegen andersrum es Extremisten, darunter die Patrioten des Südlichen Wasserstamms, gab, welche die Menschen aus dem Norden als „Schurken“ bezeichneten und ihnen pauschal Vorwürfe an den Kopf warfen, die auf eine angebliche Gier nach ihrem Reichtum und angebliche Erniedrigungsabsicht abspielten, welche sich nur im Einzelfall bewahrheiteten.[11][Anm. 2]

Hinter den Kulissen[]

Trivia[]

  • Mutmaßlich entstanden die Triaden infolge der Feindschaften und Revierkämpfe in Kranichfisch-Stadt.

Anmerkungen[]

  1. In der Regel spricht eine Nation, in der die Landwirtschaft den größten Wirtschaftssektor darstellt, die meisten Menschen der Bevölkerung also als Bauern tätig sind, für eine wenig fortgeschrittene wirtschaftliche Entwicklung in dem Land, so genannte Entwicklungsländer. Besonders der Südliche Wasserstamm hatte zur Zeit des Hundertjährigen Krieges einen solch niedrigen Entwicklungsstandard (vgl. u.a. Der Junge im Eisberg). Im Gegensatz dazu war die Feuernation ein Industriestaat mit höherer wirtschaftlicher Entwicklung und einem geringeren Bauernanteil an der Gesamtbevölkerung. Daraus resultierte die Konnotation der Primitivität Sokkas und Kataras, während die entsprechenden Bürger der Feuernation darauf herabblickten (vgl.: Wikipedia: „Wirtschaftssektor“.
  2. Diese Pauschalisierungen, die Einzelfälle einer ganzen Gruppe zurechnen, können als typisches Merkmal für eine rassistische Gesinnung betrachtet werden.

Einzelnachweise[]

  1. Das Versprechen (Seite 90 (Premium))
  2. Das Versprechen Band 2 (Seite 14)
  3. Das Versprechen Band 2 (Seite 65)
  4. Das Versprechen Band 3 (Seite 35)
  5. Das Versprechen Band 3 (Seite 70)
  6. Ungleichgewicht Band 1 (Seite 15f.)
  7. Grabenkämpfe
  8. Die Suche Band 1 (Seite 37–40)
  9. Die Suche Band 1 (Seite 50f.)
  10. Der Spalt Band 2 (Seite 15–18)
  11. Nord und Süd Band 2 (Seite 39–43)
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