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Das Rad der Bestrafung wurde in Chin genutzt, um die angemessene Bestrafung für eine nach dem Justizsystem des Dorfes für schuldig befundene Person zu finden. In dem Fall drehte der Angeklagte an dem Rad und nahm sein Schicksal praktisch selbst in die Hand.[1]

Geschichte[]

Aufgrund dessen, dass sich Kyoshi für den Tod von Chin, welcher Held des Dorfes Dorf war, verantwortlich bekannte, wurde Aang für schuldig befunden. In dem Dorf wurden die Strafen mittels des Rades der Bestrafung selbst ausgelost, sodass auch Aang dieses betätigte.[1]

Während es sich drehte, brüllten die Dorfbewohner, die dem Prozess beiwohnten, die unterschiedlichsten schlimmen Strafen. Katara flehte, es möge bei „Sozialer Dienst“ anhalten, doch es blieb bei „in siedendem Öl gekocht werden“ stehen. Gerade in diesem Moment wurde das Dorf von den Komodorhinos überfallen. Tong flehte Aang an, die Angreifer zu vertreiben, doch Aang entgegnete ironisch, dass er es bedauere. Er solle doch in siedendem Öl gekocht werden. Daraufhin drehte Tong kurzerhand das Ergebnis des Rades auf „Sozialen Dienst“, bestätigte es und Aang griff in das Geschehen ein.[1]

Während des Angriffs wurde das Rad von einem Komodorhino mit seinen Hörnern an drei Stellen durchbohrt. Bürgermeister Tong, der sich dahinter versteckte, wurde nur knapp verfehlt.[1]

Aussehen[]

Das Rad der Bestrafung war transportabel und ähnlich wie ein Glücksrad aufgebaut. Es war aus einem mittelbraunen Holz gefertigt und stand auf einem Sockel mit vier Füßen. Damit es sich gleichmäßig drehte, hing das Rad in einer Gabel. Ein Zeiger an der Spitze des Konstrukts zeigte das Strafmaß an. Insgesamt wurden acht Bestrafungen in bildlicher Form auf dem Rad festgehalten. Die Zeichnungen waren sehr einfach und in einem einheitlichen Stil gestaltet.[1]

Anwendung[]

Im Fall, dessen, dass eine Person für schuldig befunden wurde, drehte sie an dem Rad und nahm ihr Schicksal praktisch selbst in die Hand. Das Rad hielt dabei von allein wieder an. Dabei zeigte ein kleiner, brauner Pfeil an der Spitze des Konstrukts auf die Bestrafung. Die Bestrafungen gingen von mildem sozialen Dienst bis hin zu schlimmeren Dingen wie auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden.[1]

Bestrafungen

Die Bestrafungen

Folgende Bestrafungen waren laut dem Rad der Bestrafungen möglich:[2]

  • auf einem Nagelbrett liegen (Foltermaschine[1])
  • ausgepeitscht werden
  • in siedendem Öl gekocht werden
  • von einem Hai gefressen werden
  • Fallgrube mit Spießen
  • von einem Schnabeltierbären übel zugerichtet werden (gefressen werden[1])
  • auf einem Scheiterhaufen verbrannt werden
  • sozialer Dienst

Hinter den Kulissen[]

Produktionsnotizen[]

Fehler[]

  • Während sich das Rad bei Aangs Verfahren drehte, rief ein Bewohner: „dem Bären zum Fraß vorwerfen“. Dies ist inkorrekt oder zumindest ungenau, dass es Bären gibt und es sich hier um einen Schnabeltierbären handelt.[1]
  • Für gewöhnlich stehen „in siedendem Öl gekocht werden“ und „Sozialer Dienst“ zwei Felder auseinander. Als Tong das Rad dreht, damit Aang das Dorf verteidigen möge, sind es benachbarte Felder.[1]
  • Die Ausrichtung der Bilder ist so, dass die geloste Bestrafung für gewöhnlich aufrecht steht. Als sich Tong versteckt, sind die Bilder nicht zum Zentrum ausgerichtet, sondern alle in eine Richtung.[1]

Quellen[]

Einzelnachweise[]

Weiterführende Links[]

Bild von Iroh Das Avatar-Wiki hat einige Bilder vom Rad der Bestrafung
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