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Qoute1 (Weiß) Wir bleiben. Falls ihr dem Boss-Boss sagen wollt, ihr hättet den Schwanz eingekniffen und wärt weggerannt, nur zu, aber wenn ihr auch nur eine Sekunde lang glaubt ... He! Qoute2 (Weiß)
— Pangs Worte an seine Gruppe, bis er deren eigenwilligen Rückzug bemerkte. (Quelle)

Pang war in der frühen Ära Yangchens ein Mitglied von Chaisees Verband in Jonduri. Er leitete die Razzia in einem Lagerhaus jener Stadt.[2]

Geschichte[]

Frühe Jahre[]

Pang stammte aus dem Erdkönigreich. Während eines Kampfes wurden ihm die unteren Vorderzähne ausgeschlagen.[2]

Razzia im Lagerhaus[]

Für Chaisees Verband führte Pang im Jahre 17 ÄY die neunköpfige Gruppe,[2] die den Auftrag hatte, ein bestimmtes Lagerhaus in Jonduri zu betreten und alle sich darin befindenden Menschen „nachdrücklich des Hauses [zu] verweisen“, nötigenfalls mit Gewalt.[4] Tael informierte Pang vor Beginn der Mission darüber, dass etwa fünf Arbeiter zur Zeit der Razzia in dem Gebäude erwartet wurden, gemessen an den Bewegungen der vorangegangenen Tage, sodass sie „nicht in voller Stärke“ anwesend wären. Pang trug diese Informationen an seine Gruppe weiter und allgemein wurde eine Überzahl im Verhältnis von zwei zu eins erwartet.[2]

Nachdem sie die Lagerhausfront erreicht hatten, hob Pang den Fuß und trat gegen die Tür des Arbeiterzugangs, wobei der Riegel brach. Er stürmte in das Gebäude und seine Gruppe folgte ihm dichtauf. Nachdem sie zunächst im Inneren keine Arbeiter vorgefunden hatten, saugte Pang geräuschvoll an seiner Zahnlücke und schlussfolgerte, die Arbeiter hätten „wohl Angst gekriegt und sich zwischen den Kisten verkrochen“. Er verglich die Situation mit einem Haufen Kinder, mit dem man durch einen Obstgarten jagen würde. Daraufhin gaben sich ihre Gegner jedoch zu erkennen und es stellte sich heraus, dass jene zahlenmäßig tatsächlich den Verbandsmitgliedern weit überlegen waren. Einer der Verbandsmitglieder stieß Pang ärgerlich gegen den Ellenbogen und erinnerte ihn an die Aussage, es handelte sich um fünf Arbeiter, wofür Pang Tael verantwortlich zeichnete, aber es brachte ihnen nichts, denn es waren fünfmal so viele Gegner wie prognostiziert. Die zahlreichen Arbeiter wurden wütend, doch Pang befahl seinen Männern zu bleiben. Schließlich wollte doch sicherlich niemand von ihnen ihrem „Boss-Boss“ erzählen, sie hätten „den Schwanz eingekniffen und [wären] weggerannt“, fand Pang, und war gerade dabei, die Konsequenzen zu verdeutlichen, als er feststellen musste, dass niemand mehr hinter ihm stand. Seine Leute schafften es nicht nach draußen, denn die Tür war bereits wieder verriegelt, und Pang wurde von einem Arbeiter mit der Schulter voran wie ein Rammbock getroffen.[5]

Pang überlebte den Treffer und wurde wie die meisten Verbandsmitglieder von den Arbeitern in der Nähe der Hauptkorridore der Ladezone zusammengetrieben und gezwungen, sich auf den Boden zu setzen. Trotz dieser Position lachte und prahlte Pang gegenüber dem Anführer der Lagermannschaft, weil Kavik und Jujinta aus seiner Gruppe die Arbeiter von einer hohen Position auf einem Kistenstapel aus ablenkten und währenddessen ein weiteres Verbandsmitglied das Logbuch aus dem Lagerhaus schaffen konnte, wodurch die Arbeiter ihr Druckmittel verloren. Der Anführer der Lagermannschaft konnte die Loyalität der Verbandsleute gegenüber Chaisee nicht nachvollziehen und sah ein, dass es von Anfang an offenbar für die Arbeiter keine Aussicht auf Verhandlungen gegeben hatte. Anschließend machte er sich daran, den leicht entzündbaren Holzkistenstapel von Kavik und Jujinta in Brand zu stecken. Pang fragte ihn schreiend, was er denn mache, denn dadurch fliege „doch ruckzuck die ganze Bude in die Luft“. Der Anführer der Lagermannschaft gab sich resigniert, zog sein Vorhaben durch und ließ sich anschließend neben Pang auf den Boden plumpsen in der Ansicht, sie alle sollten gemeinsam warten, „bis genug Schaden angerichtet“ wäre. Die anderen Arbeiter verteilten das Feuer auf andere Kistenstapel in der ganzen Halle, doch es gelang Jujinta und Kavik schließlich, ein Wasserreservoir auf ihrer Höhe zu nutzen, um die Flammen zu löschen, auch wenn dadurch das Lagerhaus geflutet wurde.[6]

Pangs Ermordung[]

Nach der Razzia stellte Tael mit Kavik fest, wie groß der von Letzterem angerichtete Sachschaden im Lagerhaus war. Die Verbandseinheit wartete am Ausgang; Pang grinste Kavik höhnisch an und nickte, als Tael ihn nach draußen führte, denn ganz im Sinne der Tradition schien es, als trage der Neue die Schuld für den Schlamassel. Tael maßregelte Pang aber, „nicht so selbstzufrieden“ zu gucken, denn auch er müsste für die Angelegenheit Rechenschaft ablegen. Pang konnte es nicht fassen und seine Zunge zuckte durch seine Zahnlücke. Als Nicht-Wasserbändiger konnte er seiner Ansicht nach keine Schuld tragen, doch Tael blieb durch Pangs Einwand ungerührt und fand, als Anführer der Razzia hätte Pang die Verantwortung für seine Niederlage zu tragen. Pang verwies darauf, dass Tael eine zu kleine Gruppe ins Lagerhaus geschickt und die Gruppe im Stich gelassen hätte. In Anbetracht der Umstände hätte die Gruppe ihr Bestes gegeben, beharrte Pang weiter und war außer sich darüber, mit Kavik zusammen in einem Topf geworfen und bestraft werden zu sollen. Er bot an, es Chaisee persönlich zu erklären, sofern er es müsste, und wies jedweden Schuldvorwurf von sich. Tael blieb stehen, verzog das Gesicht, drehte sich langsam um und rammte Pang die Faust in den Bauch. Es war nicht auf den ersten Blick zu erkennen, dass sich darin ein Messer befand. Pangs Augen traten hervor und er stieß ein schwaches Keuchen aus. Ein dunkler Tropfen seines Blutes fiel auf den Boden, und dann breitete sich Pangs Blut auf dem Boden aus. Tael bekundete, keine „Chaisee“ zu kennen; er hielt Pang mit einer Hand am Nacken und stieß mit der anderen die Spitze des Messers weiter aufwärts. Pangs blutiges Röcheln übertönte alles im Lagerhaus, bis es schließlich erstarb. Tael wies Verbandsmitglieder an, Pangs Körper in Wolle zu wickeln und sie nasszumachen, bevor sie die Kiste zunagelten, damit „das ganze Ding verfault“. Dies würde den Geruch überdecken, bis sie die Güter entsorgen konnten. Zwei Männer trugen Pangs Leiche ohne Schwierigkeiten weg, bevor Tael die Klinge der Mordwaffe mit einem Tuch abwischte.[1]

Tael erwähnte später gegenüber Kavik, nachdem jener Pangs zweifellose Loyalität als Grund aufführte, warum er hätte überleben sollen, dass es ihn, Tael, nichts anginge, worin Pang sein Vertrauen gesetzt hätte, aber es fiele Pang „schwer, die Klappe zu halten“, und er hätte „die Razzia verpatzt“. Mit anderen Worten: die Kosten-Nutzen-Rechnung wäre zu Pangs Nachteil ausgefallen und derartige Vorkommnisse in Jonduri wären nichts Ungewöhnliches.[7]

Aussehen[]

Pang war im Jahre 17 ÄY ein hagerer Mann. Ihm fehlten die unteren Vorderzähne, welche ihm einige Jahre zuvor ausgeschlagen worden waren.[2]

Persönlichkeit[]

Pang ging als Anführer voran und besaß auch nach der Wende der Situation zu seinem Nachteil als Einziger den Mut, seinen Mann zu stehen.[5] Er neigte dazu, überheblich zu werden und gar zu lachen, wenn sich die Situation als vorteilhaft für seine Seite darstellte.[8][9] Er war nicht bereit, die Verantwortung für seine Razzia zu übernehmen, weil er die Fehler bei anderen sah.[10]

Fähigkeiten[]

Durch einen Tritt konnte Pang den Riegel einer Tür brechen.[11] Pang war kein Wasserbändiger.[12][10]

Beziehungen[]

Chaisees Verband[]

Qoute1 (Weiß) Pang war durch und durch loyal. Er hat für den Verband gekämpft [...]. Qoute2 (Weiß)
— Kaviks Einschätzung bezüglich Pangs Loyalität. (Quelle)

Pang war gegenüber Chaisees Verband absolut loyal. Dies wurde vor allem deutlich, als er als Einziger nicht zum Rückzug bereit war, als sich die Verhältnisse im Kampf als nachteilig erwiesen. Kavik schätzte Pang ebenso als durch und durch loyal ein.[7]

Tael[]

Kavik:„Pang war durch und durch loyal. Er hat für den Verband gekämpft, und so zahlst du es ihm zurück?“
Tael:„Worin Pang sein Vertrauen gesetzt hat, geht mich nichts an. Es fiel ihm schwer, die Klappe zu halten, und er hat die Razzia verpatzt. Leute, die zu viele Schwierigkeiten machen und nicht genug Nutzen bringen, verschwinden in Jonduri öfter mal.“
— Kavik und Tael über die Ermordung Pangs. (Quelle)

Tael schickte Pang mit falschen Informationen und dadurch mit zu wenig Verbandsmitgliedern in das Lagerhaus.[13] Tael betrachtete Pang aber als verantwortlich für das Schlamassel bei der Razzia, weil er der Anführer der Mission war. Von Pangs Ausbruch blieb Tael ungerührt, fand aber, Pang hätte eine zu große Klappe. Letztlich war Tael also genervt von ihm und sah die von Pang eingebrachten Schwierigkeiten größer als seinen Nutzen. In einem für ihn alltäglichen Akt ermordete Tael sohin Pang mit seinem Messer.[1][7]

Kavik[]

Kavik war Teil von Pangs Verbandsgruppe bei der Razzia.[11] Pang war ihm gegenüber schadenfroh, als er annahm, der Neue müsste die Verantwortung für das Schlamassel dabei übernehmen.[10]

Der Wasserbändiger war sehr schockiert aufgrund der Ermordung Pangs vor seinen Augen und konnte kaum hinsehen.[14] Kavik konnte Taels Mord an dem durch und durch dem Verband loyal dienenden Pang überhaupt nicht nachvollziehen und ihm stieg bei Taels Rechtfertigung Galle in die Kehle.[7]

Jujinta[]

Jujinta war Teil von Pangs Verbandsgruppe bei der Razzia.[11] Aufgrund seiner unerschütterlichen Persönlichkeit wurde Jujinta durch Pangs Tod nicht im Geringsten erschüttert.[15]

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 1,2 Die Abrechnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 267 f.)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Das Zahlenspiel, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 254 f.)
  3. Das Zahlenspiel, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 254)
  4. Das Zahlenspiel, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 251)
  5. 5,0 5,1 Das Zahlenspiel, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 255 ff.)
  6. Das Zahlenspiel, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 260–264)
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 Die Abrechnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 270)
  8. Das Zahlenspiel, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 256)
  9. Das Zahlenspiel, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 261)
  10. 10,0 10,1 10,2 Die Abrechnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 267)
  11. 11,0 11,1 11,2 Das Zahlenspiel, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 255)
  12. Das Zahlenspiel, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 264)
  13. Das Zahlenspiel, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 255 f.)
  14. Die Abrechnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 268)
  15. Die Abrechnung, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 269)
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