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Qoute1 (Weiß) Bin-Er ist eine Stadt der Vernunft und des Handels. Wir sind keine abergläubischen Hinterwäldler wie die Höflinge von Tienhaishi, die auf Orakel bauen, und auch keine kleingeistigen Lords der Feuernation, die in ihren Schlössern hocken und um bessere Ernten beten. Qoute2 (Weiß)
— Noehis Sichtweise von den Shangs inklusive ihr selbst. (Quelle)

Madame Noehi war eine Shang-Kauffrau und führte in Bin-Er das Perlenmonopol.[3][2]

Geschichte[]

Als Noehis Vater, aus einer Adels- oder Kaufmannsfamilie stammend und durch die Etablierung des Shang-Systems nach der Platin-Affäre Inhaber des Perlenmonopols, an einem Herzschlag starb, hinterließ er seiner Tochter sein Unternehmen. Das Unternehmen war unter Leitung Noehis sehr erfolgreich.[1][2]

Noehi war im Jahr 17 ÄY bei der Sitzung in der Versammlungshalle Bin-Ers, einem Treffen der Shangs von Bin-Er mit Avatar Yangchen, anwesend. Sie hielt sich zunächst unauffällig im Hintergrund. Schließlich aber, als der Avatar die Shangs, welche von den Arrangements infolge der Platin-Affäre wirtschaftlich sehr profitiert hatten, dazu bringen wollte, großzügig die notleidende Bevölkerung zu unterstützen, unterbrach Noehi Yangchen und stellte die Frage, ob ein Geist bei ihnen im Raum wäre. Yangchen verstand die Frage nicht und erkundigte sich nach dem Namen der Frau. Noehi stellte sich selbst mit einem schnellen, eingeübten Lächeln vor und kniff die Augen zusammen. Mit großer Ironie erinnerte Noehi Yangchen an ihr „[großes] Geschick in spirituellen Angelegenheiten“, etwa die Heimsuchung des Saowon-Klans in der Feuernation oder bei ihrem Kampf mit General Eisengrau, wobei sie den Kopf neigte und wiedergab, von manchen gehört zu haben, die Stadt sei nicht von dem Geist, sondern eigentlich von einem großen Taifun eingeebnet worden. Yangchen schwieg, war in der Defensive, und Noehi bemerkte das und feixte. Sie gab ihr zu verstehen, wenn sie „nicht gerade von einer leuchtenden Präsenz heimgesucht“ würden, welche das Silber in ihren Beuteln forderte, keinen Sinn in ihren Forderungen zu sehen. Schließlich sei Bin-Er „eine Stadt der Vernunft und des Handels“. Die Shangs seien „keine abergläubischen Hinterwäldler wie die Höflinge von Tienhaishi, die auf Orakel bau[t]en, und auch keine kleingeistigen Lords der Feuernation, die in ihren Schlössern hock[t]en und um bessere Ernte bete[te]n“. Sie fasste ihren Punkt zusammen: Yangchen habe keinerlei Recht, den Shangs zu sagen, was sie zu tun hätten. Yangchen konnte darauf nichts erwidern und Noehi versetzte ihr den letzten Stoß, indem sie aussprach, dass der Avatar dort „keinerlei Macht“ habe. So sei es nun einmal.[4]

Yangchen suchte verloren um Hilfe, weil Noehi die Wahrheit ausgesprochen hatte und sie das wie einen Schlag traf. Zongdu Henshe drückte diplomatisch aus, dass die Shangs über Yangchens „Ratschlag nachdenken“ würden, und die Shangs wechselten zufriedene Blicke. Yangchen versuchte mehrfach, zu einer Antwort anzusetzen, und sagte schließlich, dass sie doch „mit Sicherheit [...] den langfristigen Nutzen“ würden, der sich aus einer Investition in die Menschen der Stadt ergäbe, und dass die Geister auf jene Menschen herablächeln würden, „die sich um ihre Nachbarn kümmer[te]n.“ Die Shangs im Raum, nicht nur Noehi, mussten ein Lächeln unterdrücken. Sich ihrer Macht sicher erwiderte Noehi, dass die Geister, sollten sie ein Problem mit Bin-Er haben, es ihnen bisher noch nicht gezeigt hätten. Und dann verspottete sie Yangchen, indem sie mit übertrieben geweiteten Augen über die Schulter nach oben spähte, wobei sie versuchte, besonders drollig zu wirken, als suchte sie nach einem gerade von ihr angedeuteten Phantom. Die anderen Shangs fanden das urkomisch und lachten den Avatar aus. Doch im weiteren Verlauf des Gesprächs kam Yangchen auf einen Weg, die Shangs augenblicklich verstummen zu lassen: Sie gab preis, den Schiffsverkehr der Stadt beobachtet zu haben, und deutete an, dem Erdkönig Feishan von den geheimen Einkünften Bin-Ers erzählen zu wollen. Niemand kicherte mehr; die Shangs schwiegen, und Yangchen zeigte sich zuversichtlich, eine Einigung mit ihnen zu erreichen.[5]

Der Rest der Besprechung ging vorüber, der Tee wurde rasch getrunken und der Avatar ging.[6] In der Nachbesprechung mit Henshe und Sidao, einem Spion der Shangs im Gefolge des Avatars, kaute Madame Noehi nervös auf ihrem Fingerknöchel herum und erwiderte auf eine Bitte Henshes an die Shangs, Ruhe zu bewahren, panisch, dass der Erdkönig sie alle dem Erdbogen gleichmachen würde und befahl Henshe harsch, doch selbst zu versuchen, ruhig zu bleiben. Als Henshe begann, die Defizite des Shang-Systems aus seiner Sicht zu schildern, nämlich dass ihrer aller Existenz vom Wohlwollen der Staatsoberhäupter der Erde abhing, schnaubte Noehi und fragte, ob Henshe sagen wollte, er wisse einen Weg, diesen Mangel zu beheben. In der Folge beruhigte Henshe die Gemüter, indem er Projekt Eintracht ins Spiel brachte und damit Zuversicht in Anbetracht der desaströsen Situation vermittelte. Als die Shangs schließlich aufbrachen, gab ihm Madame Noehi zum Abschied mit, dass das, was ihr gehöre, auch wirklich ihr gehöre, und sie das, was sie sich verdient habe, „auf keinen Fall aufgeben“ wolle. Henshe habe dafür zu sorgen, dass es auch so bleibe, was Henshe mit einer Verbeugung zusicherte, damit Noehi seine verächtliche Miene nicht sah.[7]

Während der Explosionen in Bin-Er hörten die Shangs den Lärm und sahen das Licht, hatten aber keine Kenntnis von den Details zu Projekt Eintracht. Sie verkrochen sich in ihren Herrensitzen.[8]

Aussehen[]

Noehi war von einer Schulter zur anderen mit Perlen behängt.[9]

Persönlichkeit[]

Qoute1 (Weiß) Was mir gehört, gehört mir, Henshe. Ich werde das, was ich mir verdient habe, auf keinen Fall aufgeben. Also sorgt besser dafür, dass das so bleibt. Qoute2 (Weiß)
— Noehi geigt Henshe die Meinung. (Quelle)

Noehi war äußerst spitzzüngig. Offensichtlich erteilte sie häufig Menschen in einer heiklen sozialen Situation eine sanfte Abfuhr. Auf solche Situationen war sie gut vorbereitet.[3] In solch einer überlegenen Machtposition fühlte sich Noehi sehr sicher und wusste auch Spott einzusetzen.[10]

Die Shangs inklusive sie selbst waren für Noehi keine auf Orakel setzenden, „abergläubischen Hinterwälder“ und auch keine „kleingeistigen Lords“, die betend „in ihren Schlössern hocken“, sondern Menschen der Vernunft und des Handels.[11]

Sie hing sehr an ihrem Wohlstand und stellte es so dar, ihn „verdient“ zu haben, auch wenn sie das Perlenmonopol von ihrem Vater geerbt hatte. Noehi war unter keinen Umständen bereit, ihn aufzugeben. Deshalb war sie nach Yangchens Andeutung, die Shangs an den Erdkönig auszuliefern, sehr panisch.[12][2]

Beziehungen[]

Yangchen[]

Qoute1 (Weiß) Ihr habt hier keinerlei Macht, Avatar. So ist es nun einmal. Qoute2 (Weiß)
— Noehi spitzzüngig zu Yangchen. (Quelle)

Madame Noehi nahm sich das Recht heraus, den Avatar in ihren Ausführungen zu unterbrechen, und gab Yangchen mit spitzer Zunge zu verstehen, dass sie keinerlei Recht habe, den Shangs zu sagen, was sie zu tun hätten.[3] Auf Yangchens Hinweis, dass die Shangs das Wohlwollen der Geister gewinnen könnten, reagierte Noehi mit großem Spott.[13]

Doch letztlich konnte Yangchen das Blatt gegen Noehi und die anderen Shangs noch radikal wenden, indem sie den Erdkönig ins Spiel brachte.[14]

Feishan[]

Qoute1 (Weiß) Ruhig?! Der Erdkönig wird uns dem Erdboden gleichmachen, Henshe! Qoute2 (Weiß)
— Noehi panisch über den Erdkönig. (Quelle)

Die Aussicht auf das, was Erdkönig Feishan mit den Shangs anstellen würde, wenn er von den Betrügereien zu seinem Nachteil erführe, machte Noehi regelrecht panisch.[12]

Henshe[]

Noehi blaffte Henshe an, als jener die Shangs dazu aufforderte, Ruhe zu bewahren, er solle doch selbst ruhig zu bleiben versuchen bei der Aussicht auf Erdkönig Feishans potentielle Taten, die den Shangs drohten. Sie schnaubte, als Henshe suggerierte, die Nachteile des Shang-Systems für die Shangs, nämlich dass ihre Existenz vom Wohlwollen der Staatsoberhäupter abhing, beheben zu können. Sie hörte sich seine Ausführungen zum Projekt Eintracht an, gab ihm aber zum Abschied mit auf den Weg, dass er dafür zu sorgen habe, dass sie ihren Wohlstand gefälligst behalten könne. Henshe verachtete das, wofür Noehi stand, nämlich dass sie so tat, als hätte sie ihre Reichtümer mit bloßen Händen aus dem Meer geklaubt, obwohl sie wahrscheinlich noch nie eine Schneckenauster ohne Schale gesehen hätte. Sie und die anderen Kaufleute würden Unternehmergeist und Risikobereitschaft vortäuschen, aber dabei bloß aus einem Fluss tränken, dem sich noch niemand nähern durfte.[7] Von dieser Verachtung zeugte auch, dass Henshe die Shangs nicht in die Einzelheiten von Projekt Eintracht einweihte, als er die Kontrolle darüber ausübte.[8]

Hinter den Kulissen[]

Trivia[]

Quellen[]

  • Die Avatar-Chroniken

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 Theater, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 78)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Andere Optionen, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 103)
  3. 3,0 3,1 3,2 Theater, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 82 f.)
  4. Theater, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 73–83)
  5. Ein Spiel nach Punkten, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 84–88)
  6. Notfallpläne, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 89)
  7. 7,0 7,1 Andere Optionen, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 100–103)
  8. 8,0 8,1 Die Machtdemonstration, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 345)
  9. Theater, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 82)
  10. Ein Spiel nach Punkten, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 84 f.)
  11. Theater, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 83)
  12. 12,0 12,1 Andere Optionen, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 100)
  13. Ein Spiel nach Punkten, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 85)
  14. Ein Spiel nach Punkten, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 86 ff.)
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