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Qoute1 (Weiß) Kranichfisch-Stadt wird eine Stadt nur für Bändiger. Wir verdienen einen Ort, der nur uns gehört. Qoute2 (Weiß)
— Liling zu Aang. (Quelle)

Liling war eine Firmenchefin[2], Erdbändigerin und Verfechterin einer Vormachtstellung der Bändiger im Zuge des Aufstands der Bändiger-Extremisten[3].[4] Sie war bis zu ihrer Inhaftierung im Jahre 102 NG Mitglied im Geschäftsrat von Kranichfisch-Stadt.[1][5]

Geschichte[]

Sichere Kindheit und schwieriges Erwachsenenleben[]

Liling wuchs in einem kleinen Ort im nordwestlichen Erdkönigreich auf in der Nähe von der Stelle, wo später Kranichfisch-Stadt erbaut wurde, die damals aber noch unberührte Wildnis war. Sie verspürte Sicherheit in ihren Kindheitstagen. Als sie älter wurde, zog sie nach Ba Sing Se, wo sie den größten Teil ihres Erwachsenenlebens verbrachte.[2] Dort gründete sie eine Familie und zog ihre Töchter Ru und Yaling auf.[6]

Dai Li reißt Mauer von Ba Sing Se ein

Fall von Ba Sings Ses Mauer.

Das Leben der Familie in der Großstadt änderte sich durch den Putsch von Ba Sing Se. Sie waren gezwungen zu fliehen mit nichts als der Kleidung an ihren Leibern und dabei ihr Heim, ihre Freunde und alles andere hinter sich zu lassen. Sie machte dafür aber nicht die erobernde Feuernation oder Prinzessin Azula, welche die Mauern überwand und die Gefahr des Dai Li ausschaltete und kontrollierte, verantwortlich, sondern gestand Feuerlord Ozai sogar zu, er hätte lediglich wie ein starker Bändiger gehandelt und eine Schwäche ausgenutzt. Im Zuge dessen gab sie Erdkönig Kuei die Schuld, da er als Nichtbändiger nicht stark genug gewesen wäre, um seine Leute zu führen und die Stadt zu beschützen. Aus dieser Anschauung entwickelte sich ein Trauma und der vehemente Wille, nicht noch einmal zuzulassen, dass Nichtbändiger ihr Leben zerstörten.[6]

Nach dem Ende des Hundertjährigen Krieges kehrte sie, in Nostalgie an die Sicherheit ihrer Kindertage, zurück in die Gegend, in der sich nun Kranichfisch-Stadt entwickelt hatte, und startete dort ein Unternehmen. Womöglich bereute sie es, nicht mehr getan zu haben, um die schnelle Entwicklung der Stadt zu lenken.[2] Sie trat dem Geschäftsrat der Stadt bei, in welchem sich ein paar Geschäftsführer zusammengetan hatten, um das Wachstum der Stadt zu überwachen.[1][7] Zudem hatte sie ein Sicherheitsteam von dreißig Männern und Frauen, allesamt Bändiger sowie Bürger von Kranichfisch-Stadt in Einklang mit ihrer Ideologie, zusammengestellt, um ihre Fabriken zu beschützen.[1] Insgeheim plante sie eine Verschwörung der Bändiger gegen die Nichtbändiger in der Stadt mit dem Ziel, gegen Macht von Nichtbändigern vorzugehen, da sie Bändiger als die natürlichen Anführer betrachtete.[8]

Verschwörung gegen die Nichtbändiger in Kranichfisch-Stadt[]

Liling fordert Abstimmung

Eine leidenschaftliche Liling bei der Ratssitzung.

Im Jahre 102 NG erreichte Team Avatar die Stadt, wobei Avatar Aang von Lao Beifong zu einem Treffen des Geschäftsrats eingeladen wurde. Jener schlug vor, dem Problem der Bändiger-Gewalt gegen Nichtbändiger mit einem Verbot des Bändigens in der Öffentlichkeit zu begegnen, um den Terror zu beenden. Bändiger-Mitglieder des Geschäftsrats protestierten lautstark gegen diesen Vorstoß, welchem sich Liling allerdings nicht anschloss.[9] Sie präsentierte sich als moderate Alternative, indem sie den Kompromissvorschlag des Avatars, eine Polizeitruppe einzusetzen, unterstützte und anbot, ihre eigenen Sicherheitsleute mit der Aufgabe zu betrauen. Damit erreichte sie die Unterstützung beider Fraktionen des Rates und eine Anbiederung beim Avatar.[1] Insgeheim verabscheute sie Lao Beifong jedoch für seinen Vorschlag und dieses Treffen erhöhte ihre Verabscheuung von Nichtbändigern.[8]

Liling und ihre Töchter

Liling und ihre Töchter.

Sie verlangte von ihren Töchtern, Bändiger, die durch die Maschinisierung ihre Arbeit verloren und sich dadurch einem kriminellen Leben verschrieben hatten, anzuheuern, damit sie die Maschinen der Erdigen Feuerraffinerie sabotierten[10][11], und zudem auch weitere von Nichtbändigern geführte Fabriken.[12] Liling wies ihre Töchter dabei explizit an, „keine losen Enden“ zu hinterlassen, damit die Aktion nicht auf sie zurückfiel.[11] Nachdem ein angeheuerter Mann aber dennoch entwischte und vom Avatar mitgenommen wurde, empfand sie dies als unglücklich, wollte aber eine Streiterei ihrer Töchter und einen Familienkonflikt vermeiden, um ihr großes Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Sie betrachtete ihren Plan als initiiert und unaufhaltsam.[13] Er beinhaltete die Ruinierung der Fabriken und die Zerstörung ihrer Maschinen. Damit wollte sie erwirken, dass die Aufträge nicht schnell genug erfüllt werden konnten und die Nichtbändiger somit am Ende wären.[8]

Liling sichert Aang bedingungslose Hilfe zu

Liling sichert Aang Hilfe zu.

Am nächsten Tag suchte Avatar Aang mit seinen Freunden Liling in ihrem Anwesen auf, um sie und die anderen von Bändigern geführten Unternehmen von Kranichfisch-Stadt darum zu bitten, den Geschädigten beim Wiederaufbau zu helfen. Liling suchte Aang als erstes auf, da sie offenbar bei der Ratssitzung einen guten Eindruck bei ihm hinterlassen hatte. Liling hieß Team Avatar Willkommen und sprach mit dem Avatar über die Veränderungen, die in Kranichfisch-Stadt geschehen waren, von dem heiligen Boden der Luftnomaden und Yangchens Festtag bis zu dem rasanten und unkontrollierten Fortschritt, der sich in der Stadt breitgemacht hatte. Schließlich brachte Aang das Gespräch zu dem Konflikt zwischen Bändigern und Nichtbändigern. Liling war überrascht darüber, dass der Avatar beabsichtigte, in der Stadt zu bleiben, doch Aang war bestrebt, bei der Lösung des Problems zu helfen. Um die Kluft zwischen den beiden Gruppen zu schließen, schlug Aang vor, dass Liling und andere Bändiger, denen prominente Unternehmen in der Stadt gehörten, den von Nichtbändigern geführten Firmen in ihrer Not beistehen könnten. Liling spielte ihre Rolle und präsentierte sich kooperativ sowie angewidert von dem Konflikt. Sie willigte ein, ihre Mitbewerber zu unterstützen, angeblich als Geste ihres „guten Willens“. Bevor sie die Einzelheiten besprechen konnten, zerstörte Lilings Katze ihre Statue mit dem Ergebnis, Aangs Lemur Momo die Schelte seines Besitzers dafür kassieren zu lassen. Lilings beschwichtige die Szene aber und rief ihre Töchter zu sich. Da Yaling genau wie ihre Mutter eine Erdbändigerin war, konnte jene die Statue problemlos reparieren. Als Toph Beifong aufzeigen wollte, sie wäre eine bessere Bändigerin als Yaling, hatte Liling kurz Angst um ihre Meteoritenvase, welche Toph dafür hernahm, allerdings fiel es Toph leicht, die Form präzise zu verändern. Als Team Avatar sich schließlich verabschieden wollte, konkretisierte Liling, dass sie Vorräte und Werkzeuge an die betroffenen Fabriken senden würde, um sie schnellstmöglich wieder aufzubauen. Aang bot Liling dafür als Gegenleistung ein gutes Wort beim Feuerlord, Zuko, an, was ihren Geschäften dienlich gewesen wäre, aber sie gab sich bescheiden und lehnte ab.[2][14]

Lilings Rede

Lilings Ansprache beim Treffen besorgter Bürger.

Lilings Hauptsorge galt der Versammlung, die sie am Tag darauf abends halten wollte.[15] Jene fand in den alten Minen der Erdigen Feuerraffinerie statt. Es waren einige Bändiger eingeladen, darunter auch weitere Mitglieder des Geschäftsrats.[16] Liling informierte die Anwesenden über Lao Beifongs Forderung des Verbots des Bändigens in der Öffentlichkeit zwei Tage zuvor und hetzte auf dieser Grundlage gegen ihn. Sie behauptete, dass Lao die Bändiger verdrängen und durch Maschinen ersetzen wollte, die von Menschen wie ihm kontrolliert werden würden. Dadurch stachelte sie die Zuschauerschaft an, welche verlautbarten, nicht ersetzt werden zu wollen und sich nicht kampflos geschlagen geben zu wollen. Sie verbreitete die Ansicht, dass es zur natürlichen Ordnung der Welt gehörte, dass Bändiger die Anführer wären. Sie leitete ihn ihren Äußerungen eine Höherwertigkeit der Bändiger im Vergleich zu Nichtbändigern her und davon den Auftrag ab, sich gegen Bestrebungen zu wehren, die ihren Platz streitig machen wollen würden. Aus diesem Grund müssten sich alle Bändiger der verschiedenen Nationen der Welt vereinigen. Auf die Nachfrage hin, was genau sie tun sollten, da die Hälfte des Geschäftsrates aus Nichtbändigern bestand und diese sich beim Erdkönig beschweren könnten, sodass dieser seine Armee gegen sie einsetzen könnte, erläuterte sie ihren Plan, um Nichtbändiger legal aus der Stadt zu vertreiben und um zu verhindern, dass die Aufmerksamkeit des Erdkönigs geweckt werden würde. Sie zeigte sich zuversichtlich, auf diesem Wege das „Ungleichgewicht in der Welt“ zu richten und Kranichfisch-Stadt zu einer Stadt nur für Bändiger zu machen, was im Publikum auf sehr große Zustimmung stieß.[8] In diesem Moment erfuhr sie, dass Yaling Toph zu der Veranstaltung mitgebracht hatte, da sie dachte, Toph würde Teil der Bewegung werden wollen und an Lilings Plan glauben. Als jene allerdings ihre wahren Ansichten darlegte und Liling als „irre“ bezeichnete, desmaskierten sich weitere Mitglieder von Team Avatar, die im Publikum untergetaucht waren. Als der Avatar sich offenbarte, war Liling schockiert, was sich allerdings schnell in Enttäuschung umschlug. Sie gab an, dass sie niemals Aangs Feind werden wollte, und stachelte die Menge gegen den Avatar auf, der sie angeblich in ihrer größten Not verstoßen würde, was die Stimmung gegen Aang richtete. Liling griff Aang an und forderte die anderen Bändiger dazu auf, den Avatar aus der Stadt zu vertreiben. Ein Kampf entstand, bei welchem Team Avatar erfolgreich war, da Yaling von Suki gechiblockt wurde. Liling verschaffte ihren Töchtern und ihren anderen Verbündeten Zeit zur Flucht und ließ sich gefangen nehmen, damit ihre Pläne weiterlaufen konnten und ihre Töchter nicht inhaftiert werden konnten.[4]

Yaling befreit Liling

Yaling befreit Liling.

Liling wurde in eine Metallzelle gesperrt, die sich in der Erdigen Feuerraffinerie befand, welche von Team Avatar und Laos Sicherheitstruppe bewacht wurde. Team Avatar erörterte, ob Aang an Liling ein Exempel statuieren sollte und ihr ihre Bändigungskräfte nehmen sollte.[17][18][19] Aang suchte das Gespräch mit ihr. Er ersuchte ihre Kooperation, um eine Lösung zu suchen, die verhindern konnte, dass sowohl ihren Anhängern als auch den Nichtbändigern in dieser Stadt nichts zustieß. Liling hatte für diesen Ansatz allerdings nur Ablehnung übrig. Sie respektierte seinen Glauben, die Welt durch Taten ändern zu können, und seine Treue gegenüber den friedlichen Idealen der Luftnomaden, aber sie stellte ihn auf die Probe bei der Frage, wie weit er gehen würde, um die Nichtbändiger der Stadt zu beschützen.[20] Yaling und anderen Bändigern gelang es kurz darauf, Team Avatar abzulenken, indem das Gebäude des Geschäftsrats in Brand gesteckt wurde, und anschließend die Wachen der Erdigen Feuerraffinerie auszuschalten, um Liling aus der Zelle zu befreien.[21]

Liling energisch zu ihren Töchtern

Liling spricht zu ihren Töchtern.

Liling und Yaling kehrten nach Hause zurück, wo Ru bereits mit gepackten Koffern wartete. Liling hatte allerdings nicht die Absicht, die Stadt zu verlassen. Obwohl der Avatar von ihren Machenschaften wusste, blieb Liling entschlossen, ihn und seine Freunde aus der Stadt zu vertreiben. Rus Einwand der Möglichkeit, in einer anderen Stadt neu anfangen zu können, schmetterte sie ab mit der Erinnerung an ihr traumatisches Ereignis an die Flucht aus Ba Sing Se, was sie nicht erneut geschehen lassen wollte. Doch in diesem Moment konfrontierte Ru ihre Mutter. Ru warf ihr vor, die Tatsachen zu verdrehen, da nicht der Erdkönig, sondern die erobernde Feuernation Schuld an den Zuständen gehabt hätte, aber Liling verteidigte den damaligen Feuerlord, den sie als starken Bändiger betrachtete, der lediglich eine Schwäche ausnutzte. Ru wurde zornig und fragte ihre Mutter, ob sie auch sie als Schwächling sehen würde, weil sie nicht bändigen konnte. Liling war zunächst überrascht von diesem Ausbruch, lag anschließend aber eine Hand auf die Schulter ihrer Tochter und versicherte ihr, sie genau so sehr zu lieben wie ihre Schwester, aber die Welt nun einmal so aufgebaut wäre, dass Bändiger mächtig und Nichtbändiger nicht mächtig waren. Demzufolge wäre es das beste für Nichtbändiger, diesen Umstand einzusehen. Schlussendlich wies Liling Ru an, die Koffer auszupacken. Am nächsten Tag würde sie eine Gruppe Bändiger zur Erdigen Feuerraffinerie führen und den Avatar aus ihrer Heimatstadt vertreiben.[6]

Liling begräbt Ru

Liling begräbt Ru.

Als sie am nächsten Tag allerdings besagte Aktion ausführen wollte, wurde die Gruppe in eine Falle geführt. Team Avatar war vorbereitet und nachdem der Avatar sich weigerte aufzugeben, stürmten die Bändiger-Extremisten in eine Sackgasse, wo sie ausgeschaltet wurden. Liling wies Yaling an, sich um die Erdbändigerin Toph zu kümmern.[22] Als Ru ihrer Mutter beichtete, dass sie es gewesen war, die die Aktion verriet, war Liling schockiert über den Verrat ihrer eigenen Tochter. Ru warf ihr vor, schreckliche und egoistische Dinge getan zu haben zu Leiden harmloser Menschen, und als sie anschließend versuchte, das Chi ihrer Mutter zu blockieren, stieß Liling sie zu Boden. Sie riss mittels Erdbändigung eine Erdspalte in den Boden und beabsichtigte, das aus ihrer Sicht undankbare Kind lebendig zu begraben. Kurz vor dem Abschluss bemerkten Katara und Aang das Geschehen.[23][24] Aang setzte Luftbändigen auf die Frau ein und holte Ru aus der Spalte heraus. Liling hob einen sehr großen Felsen hoch und konstatierte, dass ihre Botschaft alle Bändiger der Welt erreichen würde. Der Avatar könnte nicht verhindern, dass Kranichfisch-Stadt befreit werden würde und andere Bändiger für ihre Privilegien kämpfen sowie die Nichtbändiger vertreiben würden. Aang beabsichtigte, zumindest Liling aufzuhalten, versetzte sich in den Avatar-Zustand und wollte um ein Haar der Frau ihre Bändigungsfähigkeiten nehmen, wurde aber von Katara davon überzeugt, dies zu unterlassen, obwohl Ru es als einzige Möglichkeit ansah, damit Liling die Lektion lernte. Liling warf ihrer Tochter vor, ein „dummes, undankbares Kind“ zu sein, wurde im Gegenzug dafür von aber als „miese Mutter“ bezeichnet.[25] Obwohl einige der Bändiger entkommen konnten, wurden die meisten von ihnen sowie Liling und Yaling festgenommen. Liling und Yaling wurden in die Metallzelle gesteckt und saßen mit dem Rücken zu Ru als Ausdruck ihrer Abscheu.[5] Liling saß anschließend im Gefängnis von Kranichfisch-Stadt, aber es gab Pläne, sie an einen sichereren Ort zu verlegen.[26]

Vermächtnis ihres Wirkens[]

Nicht-Bändiger werden gefangen genommen

Gewalt gegen Nichtbändiger.

Wie von ihr vorhergesagt zeigten ihre Worte letztendlich Wirkung. Die Vormachtstellung der Bändiger wurde im Wesentlichen gefestigt, sichergestellt durch weitere Bändiger-Extremisten auf der ganzen Erde[26], und war noch Jahrzehnte nach ihrer Festnahme präsent. Yakone und Triaden terrorisierten später Nichtbändiger in Republica durch die schiere Macht, die ihnen ihre Bändigungskräfte verliehen, und Bändiger hatten im Großen Rat die Möglichkeit, Nichtbändiger hart zu unterdrücken.[27][28][29] Dies gipfelte schließlich in der von Amon angeführten Anti-Bändiger-Revolution.[30] Faktisch wurden die Probleme erst durch das Wahlrecht für Nichtbändiger und die Wahl eines Nichtbändiger-Präsidenten, Raiko, gelöst, etwa siebzig Jahre nach Lilings Festnahme.[31][32]

Aussehen[]

Liling mit verschränkten Armen

Liling mit verschränkten Armen.

Liling hatte graue Augen und im Jahr 102 NG lange braune, oben verbundene Haare mit einer langen Strähne vor dem Gesicht. Sie trug ein typisches Ganzkörpergewand, welches Ähnlichkeiten mit Kataras hatte, und darüber eine offene Jacke der gleichen bläulichen Farbe mit einer Erhebung über den Schultern und um die Hüfte von einem weißen Gürtel zusammengebunden. Ihre Ärmel waren weit und lang. An den Füßen ragten ihre Schuhe nur manchmal ein wenig unter dem Rock heraus.

Persönlichkeit[]

Qoute1 (Weiß) Wir werden das Ungleichgewicht in der Welt richten! Kranichfisch-Stadt wird eine Stadt werden, die nur Bändigern gehört! Qoute2 (Weiß)
— Liling beim Treffen besorgter Bürger. (Quelle)
Lilings Plan ist ins Rollen gebracht

Diabolische Liling.

Liling erlebte eine Kindheit in Sicherheit und Idylle, was ihr Geborgenheit gab.[2] Die Flucht aus Ba Sing Se löste in ihr ein Trauma aus, wodurch sie eine Paranoia entwickelte. Sie fürchtete konkret, das Ereignis, durch Nichtbändiger in die Flucht getrieben zu werden und alles zu verlieren, könnte sich wiederholen, weshalb sie sich darauf ausrichtete, Maßnahmen zu ergreifen, um sich selbst Macht zu sichern.[6] Sie war geschickt darin, ihre wahren Absichten zu vertuschen, und es gelang ihr, sogar den Avatar zu täuschen.[2][14] Die Rhetorik der Hetzrede beherrschte sie perfekt und konnte sie nutzen, um eine Zuschauermenge selbst hinter ihre extremistischen Vorgehensweisen zu versammeln.[8]

Ihr Zweck heiligte für sie die Mittel.[Anm. 1] Von ihren Töchtern erwartete sie, gefährliche Missionen auszuführen, und die Zerstörung ganzer Existenzen in der Stadt war sie bereit zu zerstören.[8][10][11][12] Sie sah sich selbst als Beschafferin einer besseren Welt für die Bändiger-Gemeinschaft und gerechtfertigt durch Verfechtung einer angeblichen „natürlichen Ordnung“.[8][Anm. 2]

Zudem lebte sie in Kranichfisch-Stadt in einem großen Anwesen mit extravaganter Einrichtung, einer Katze und teuren Gegenständen, beschrieb ihre Lebensumstände aber stets als „bescheiden“.[2]

Fähigkeiten[]

Rhetorik[]

Das Mittel der Rhetorik, insbesondere bei Hetzreden angewandt, konnte sie gut zum eigenen Vorteil nutzen.[8]

Erdbändigen[]

Liling beim Erdbändigen

Liling beim Erdbändigen.

Liling war eine starke Erdbändigerin. Sie konnte große Felsen heben und auch viele kleine Stücke zielgerichtet und gleichzeitig auf Gegner schießen. Außerden konnte sie Erdspalten in Menschengröße in den Boden bändigen.[4][23][24][25]

Beziehungen[]

Ru[]

Qoute1 (Weiß) Ru hat andere Talente. Qoute2 (Weiß)
— Liling über Rus fehlende Erdbändiger-Fähigkeiten. (Quelle)
Liling und Ru

Liling und Ru im Gespräch mit Sokka und Katara.

Liling führte mit Ru vor der Konfrontation, auch wenn Liling ihre beiden Töchter benutzte, um ihre eigenen Pläne voranzutreiben,[33] ein recht stabiles Familienleben in guten Verhältnissen. Obgleich Ru nicht bändigen konnte, sah sie durchaus, dass ihre Tochter andere Fähigkeiten besaß, und liebte sie offenbar genau so sehr wie ihre Schwester. In gleicher Weise bezog sie Ru und Yaling in den Plan der Anheuerung der Kriminellen ein. Sie bemerkte aber nicht, welche Schmerzen der große Widerspruch zwischen Ideologie und Rus Nichtbändiger-Dasein ihrer Tochter am Ende bereitete.[6][10][11][14]

Qoute1 (Weiß) Ich begrabe dich, du undankbares Kind! Qoute2 (Weiß)
— Liling nach Rus Verrat. (Quelle)
Liling verbal giftig zu Ru

Liling verbal giftig zu Ru.

Liling war nach Rus Verrat der Auffassung, ihr Handeln wäre zum Wohle Rus und ihrer Schwester gewesen, doch Ru und sie gerieten nach Rus Verrat aneinander und ihre Tochter warf ihr Egoismus vor. Nachdem Ru sogar Lilings Chi blockieren wollte, empfand sie ihre Tochter, welche andere Auffassungen über ihre Anschauungen besaß als sie, als undankbar und dumm. Zudem fühlte sie sich von Ru verraten, während Ru sogar die Wegnahme ihrer Bändigungsfähigkeiten als legitim ansah, um ihre Mutter vom Unrecht ihrer Sichtweise zu überzeugen.[23][25]

Yaling[]

Liling umarmt Yaling

Liling und Yaling bei einer Umarmung.

Yaling:„Ich hatte Angst, dich nie wiederzusehen.“
Liling:„Schh, alles gut. Ich wusste, du würdest mich befreien.“
— Yaling und Liling bei der Befreiung Lilings. (Quelle)

Liling und Yaling hatten, auch wenn Liling ihre beiden Töchter benutzte, um ihre eigenen Pläne voranzutreiben,[33] ein enges Verhältnis voller Liebe. Sie lebten in stabilen Verhältnissen. Liling hielt große Stücke auf die Bändigungsfähigkeiten ihrer Tochter und traute ihr viel zu. Im Gegenzug bekam sie große Besorgnis während ihrer ersten Gefangenschaft sowie Loyalität und Treue zurück.[6][11][13][14][21][22]

Stammbaum[]

Liling
RuYaling

Hinter den Kulissen[]

Produktionsnotizen[]

  • Liling wurde von Peter Wartman so designt, dass ihr Gesicht immer teilweise verdeckt war, was andeuten sollte, dass sie etwas verheimlichte.[34]
  • Faith Erin Hicks hatte, als sie mit Bryan Konietzko und Michael Dante DiMartino Story-Ideen für Ungleichgewicht ausgetauscht hatte, den Schöpfern in ihrer ersten Aussage vorgeschlagen: „Avatar hat viele Böse Väter, wie wäre es dieses Mal mit einer Bösen Mutter?“ Die beiden waren gerne damit einverstanden und Lilings Charakter war geboren.[35]
  • Hicks nannte Liling „Bad Mom Liling“ und liebte es, sie zu schreiben.[36]
  • Die Autorin Faith Erin Hicks liebt das Antagonisten-Trio aus Ungleichgewicht sehr und hatte es sogar selbst gezeichnet.[37]
  • Das Kostüm des finalen Designs von Liling basiert vor allem auf dem Stil des Erdkönigreichs (besonders vom Ba-Sing-Se-Storybogen), aber Peter Wartman gab ihr breite, spitze Schulterpolster, um ihre Rolle des Bösewichts anzudeuten.[38]

Trivia[]

  • Liling ist der zweite bekannte Charakter, bei welchem Aang erwogen hat, die Bändigungskräfte zu nehmen. Der erste war Ozai, der dritte Yakone. Liling ist der einzige Charakter, bei dem es nicht durchgezogen wurde.[29][39]
  • Der Vater (oder die Väter) von Ru und Yaling und somit Partner von Liling ist vollkommen unbekannt.

Anmerkungen[]

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Ungleichgewicht Band 1 (Seite 39–43)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 2,6 2,7 2,8 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 11–17)
  3. Avatar Legends – Das Rollenspiel: Grundregelwerk (Seite 70)
  4. 4,0 4,1 4,2 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 50–71)
  5. 5,0 5,1 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 70 ff.)
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 Ungleichgewicht Band 3 (Seite 24–28)
  7. Ungleichgewicht Band 1 (Seite 13)
  8. 8,0 8,1 8,2 8,3 8,4 8,5 8,6 8,7 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 45–49)
  9. Ungleichgewicht Band 1 (Seite 32 ff.)
  10. 10,0 10,1 10,2 Ungleichgewicht Band 1 (Seite 51–55)
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 Ungleichgewicht Band 1 (Seite 62–73)
  12. 12,0 12,1 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 6–9)
  13. 13,0 13,1 Ungleichgewicht Band 1 (Seite 74 ff.)
  14. 14,0 14,1 14,2 14,3 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 18–22)
  15. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 24)
  16. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 42 ff.)
  17. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 74 ff.)
  18. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 5 ff.)
  19. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 10 f.)
  20. Ungleichgewicht Band 3 (Seite 8 f.)
  21. 21,0 21,1 Ungleichgewicht Band 3 (Seite 14–20)
  22. 22,0 22,1 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 39–47)
  23. 23,0 23,1 23,2 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 57 ff.)
  24. 24,0 24,1 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 63)
  25. 25,0 25,1 25,2 Ungleichgewicht Band 2 (Seite 64–69)
  26. 26,0 26,1 Avatar Legends – Das Rollenspiel: Grundregelwerk (Seite 75)
  27. Willkommen in Republica
  28. Treffen der Extreme
  29. 29,0 29,1 Botschaften aus der Vergangenheit
  30. Buch I – Luft im Verlauf
  31. Ein rebellischer Geist (Recap)
  32. Erinnerungen
  33. 33,0 33,1 Ungleichgewicht (Seite 78) (Premium)
  34. Grunenwald, Joe. Comicsbeat, 05.07.2019. INTERVIEW: Faith Erin Hicks and Peter Wartman on their latest AVATAR: THE LAST AIRBENDER GN (Abgerufen: 09.03.2020).
  35. Hicks, Faith Erin. Twitter, 01.10.2019. How about a Bad Mom this time? (Abgerufen: 09.03.2020)
  36. Hicks, Faith Erin. Twitter, 01.10.2019. "Imbalance volume 3 is out today! (Abgerufen: 09.03.2020.)
  37. Hicks, Faith Erin. Instagram, 01.10.2019. Imbalance volume 3 is out today! (Abgerufen: 09.03.2020.)
  38. Ungleichgewicht (Seite 228) (Premium)
  39. Zosins Komet, Teil 4: Avatar Aang

Weiterführende Links[]

Bild von Iroh Das Avatar-Wiki hat einige Bilder von Liling
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