Avatar-Wiki
Advertisement
Avatar-Wiki
Unkanon30px-exzCertificate
Disambig Dieser Artikel behandelt die Mechanikerin; für andere Bedeutungen siehe Lian (Begriffsklärung).
Certificate Diese Seite wurde zum Artikel des Monats Mai 2021 gewählt.
UnKanon-30px Dieser Artikel ist nicht Teil des offiziellen Kanons.
Qoute1 (Weiß) Ich nehme den Magiern die Macht und gebe sie den Denkern! Qoute2 (Weiß)
— Lian zum Team Avatar (Quelle)

Lian, auch die Schöpferin genannt, war eine Mechanikerin, die viele Maschinen für die Feuernation, aber auch für ihre eigenen Zwecke konstruierte.[1]

Geschichte[]

Nachdem Katara von Aang und Sokka aus dem Gefängnis eines Lagers der Feuernation befreit wurde erzählte sie ihnen, dass sie durch das Belauschen einiger Soldaten erfuhr, dass ein Mädchen, welche Lian die Schöpferin genannt wurde, ebenfalls in diesem Gefängnis gefangen gehalten wurde. Angeblich wurde Lian dazu gezwungen, Maschinen zu konstruieren, welche den Krieg für die Feuernation entscheiden sollten und so überredete Katara ihre Freunde sie ebenfalls zu befreien.[1]

Vor Lians Zelle kam es zu einem Kampf mit ihrem Bewacher, dem Gefängnisaufseher. Als Lian Aang als Luftbändiger erkannte und merkte, dass das Team Avatar den Kampf zu gewinnen schien, nutzte sie die Ablenkung des Kampfes und flüchtete unbemerkt. Durch eine zurückgelassene Landkarte jedoch konnte das Team Avatar ihrer Spur folgen und so fanden sie Lian auf einer versteckten Insel.[1]

Lian erklärt Team Avatar ihren Plan

Lian erklärt dem Team Avatar ihren Plan (DS-Version)

Lian bietet Aang an zusammenzuarbeiten (PSP-Version)

Lian bietet Aang an sich ihr anzuschließen (PSP-Version)

Immer noch in der Annahme, dass Lian nur aus Angst vor der Feuernation und Verwirrung vor ihnen floh, verriet sie ihnen, dass die Feuernation nicht in der Nähe war und diese sie nur bei ihrer Arbeit störte. Lian erklärte weiter, dass die Kriegsmaschinen ihr gehörten und sie genug gebaut hat, um der Welt Frieden zu schenken. Sie erzählte Aang von Zosins Komet und dass seine Avatarausbildung nicht rechtzeitig beendet werden konnte und so bot sie ihm an mit vereinten Kräften den Krieg zu beenden. Aang jedoch warf Lian vor, dass ihre Maschinen schuld an der Vernichtung von Dörfern unschuldiger Menschen waren und er ihr nicht helfen konnte. So erklärte Lian Aang und seine Freunde daraufhin zu ihren Feinden und drohte ihm an seine Verbindung zum Avatargeist zu unterbrechen und ihn so seiner Macht zu berauben, damit er nicht mehr ihre Pläne vereiteln konnte. Mit dieser Drohung aktivierte sie einen Prototyp, der das Team Avatar Angriff und nutzte abermals die Gelegenheit um zu flüchten.[1]

Aang äußerte den Verdacht, Lian könnte zum Lufttempel geflohen sein, um dort die Avatar-Statuen zu vernichten. Obwohl dies nicht seine Verbindung zum Avatargeist trennen konnte, wollte Aang die Zerstörung der Statuen trotzdem nicht zulassen und so flogen sie zum Lufttempel.[1]

In der Nähe des Lufttempels angekommen überredete Aang Katara, Sokka und Haru, der sich dem Team in Omashu anschloss, die in der Nähe befindliche Siedlung vor Lians Maschinen zu beschützen, während er zum Lufttempel flog und die Statuen vor ihrer Zerstörung bewahrte, doch während seiner Abwesenheit wurden seine Freunde überwältigt und von den Maschinen verschleppt.[1]

Auf der Suche nach seinen Freunden folgte Aang einem künstlichen Tunnel, der ihn zu einer Siedlung führte. In einem Tempel in der Nähe rettete Aang die anderen und Zuko, der ebenfalls von Lians Maschinen in Omashu gefangen und entführt wurde, sich aber sofort nach seiner Rettung gegen das Team Avatar wandte, und drang mit ihnen tiefer in diesen ein, wo er abermals auf Lian traf.[1]

Lian wird von Team Avatar konfrontiert

Die finale Konfrontation mit Lian (GBA-Version)

Vor ihrer finalen Konfrontation erklärte Lian, dass sie den Bändigern die Schuld am Krieg gab, da sie es waren, die statt einer Welt vier getrennte Nationen erschufen. Sie wollte die Grenzen verwischen und alle Bändiger vernichten, die sich nicht ihrer Sache anschließen wollten, wie es Yuan, Hiryu und ein unbekannter Soldat der Feuernation taten. Laut Lian bot sie sogar Zuko an sich ihr anzuschließen, doch als dieser ablehnte, hielt sie ihn weiterhin als Gefangenen. Ein letztes Mal bot sie Aang an mit ihr zusammenzuarbeiten, doch als sich dieser weiterhin gegen ihr Vorhaben aussprach, aktivierte sie den Ultimaton, welcher, laut ihrer Aussage, ein vollwertiger Avatar war und von ihren verbündeten Bändigern gesteuert wurde.[1]

Nachdem Katara Aang rettete und vom Ultimaton verletzt wurde, versetzte sich Aang in den Avatar-Zustand und zerstörte die Maschine endgültig.[1]

Aussehen[]

Lian Portrait GBA

Lians Portait im GBA-Spiel

Lian war ein junges Mädchen mit dunklen Haaren und heller Haut. Sie trug ihre Haare hinter dem Kopf zusammengebunden mit einer Mütze oder einem Haarband auf dem Kopf.[1]

Auffällig waren ihre Tätowierungen: Unter ihrem linken Auge trug sie das Tattoo eines halben Zahnrads und auf ihrem rechten Handrücken war das Tattoo eines weiteren Zahnrads. Das Motiv des Zahnrads ließ sich außerdem auf ihrem Kleid finden.[1]

Persönlichkeit[]

Lian Charaktermodell Avatar - Der Herr der Elemente

Lians Charaktermodell (Wii-Version)

Lian war nicht nur sehr talentiert im Konstruieren und Bauen von Maschinen, sie schien dafür auch eine Leidenschaft zu besitzen, was sowohl ihre Zahnrad-Tätowierungen und das Zahnradsymbol auf ihrer Kleidung andeuten, als auch die Tatsache, dass sie ungern bei ihrer Arbeit gestört werden wollte.[1]

Ebenfalls war sie sehr überzeugt von ihren Fähigkeiten, da sie über ihren „mechanischen Avatar“ behauptete, dass er mehr Avatar war, als Aang es jemals sein würde. Ihr Ziel war es mithilfe dieser Maschinen sowohl den Krieg zu beenden als auch die Bändiger zu ersetzen.[1]

Obwohl sie den Bändigern die Schuld an dem Krieg gab, gab sie zu, dass Bändiger nicht ganz nutzlos waren, wobei sie sich auf ihre Verbündeten bezog, die den Ultimaton steuerten. Doch trotz ihres Angebotes sich mit ihr zu verbünden und ihrer Aussage, dass sie einen freien Willen hatten bezeichnete Lian ihre Verbündeten als „ihre Bändiger“.[1]

Sie war auch listig, denn sie ließ sich von der Feuernation gefangen nehmen und gab vor, die Maschinen für sie zu bauen, nutzte dies jedoch nur als Vorwand, damit die Feuernation sie mit Ressourcen versorgte. Auch stellte sie Team Avatar mehrere Fallen, so nutzte sie beispielsweise aus, dass sich Aang von der Gruppe trennte und nahm den Rest gefangen oder lockte sie in einen Raum, den sie verschloss und sie sie dort den Angriffen einer Monstermaschine aussetzte.[1]

Trotz ihrer hohen Intelligenz war sie aber scheinbar auch sehr engstirnig, da sie das Bändigen als „Magie“ bezeichnete und der Meinung war sie könnte die Bändiger mit Maschinen nachahmen und sogar den Avatar ersetzen.[1]

Fähigkeiten[]

Lian war eine sehr talentierte Mechanikerin, die sich durch ihre Errungenschaften und ihre unermüdliche Arbeit im Bau von Maschinen den Beinamen „die Schöpferin“ unter den Soldaten der Feuernation verdiente. Neben verschiedenen Panzern war Lians Spezialität die Schöpfung von Robotern, die das Bändigen nachahmen konnten, so baute sie mit den sogenannten „Sturm“-Einheiten künstliche Luftbändiger, mit den „Tränkern“ Wasserbändiger, mit „Stampfern“ Erdbändigern und der „Inferno“-Einheit Feuerbändiger.[1] Die Krone ihrer Schöpfung war der Ultimaton, der alle vier Elemente „bändigen“ konnte und somit einen mechanischen Avatar darstellte.[1]

Beziehungen[]

Für ihre Pläne überzeugen konnte Lian Yuan, Hiryu und einen unbekannten Soldat der Feuernation, diese halfen ihr nicht nur beim Bau des Ultimaton, sondern versorgten und steuerten diesen auch. Yuan erklärte Haru, dass sie freiwillig für Lian arbeiteten und dass sie alle nur den Frieden wiederherstellen wollten. In der PlayStation Portable- und in der Nintendo DS-Version trösteten Yuan und Hiryu sie und Yuan sagte zu Haru, dass sie sich um Lian kümmern wollten, was darauf hindeutet, dass sie sich um Lian sehr sorgten.

Ein weiterer Verbündeter Lians war Bumis Konsul, der sich in Omashu Team Avatar in den Weg stellte und der Überzeugung war, dass es weitaus wichtigere Dinge gab als die Feuernation und den Avatar. Er behauptete, dass er Teil eines Plans war, der die Sicherheit des Erdkönigreiches garantieren würde.[1]

Zu Lians Feinden zählte unter anderem ihr Gefängnisaufseher und die Feuernation selbst. Auch das Team Avatar erklärte sie endgültig zu ihren Feinden, nachdem sie zweimal ihr Angebot zur Zusammenarbeit ablehnten.[1]

Da sie Bändiger trotz allem als nützlich ansah und mit ihnen zusammenarbeitete, zählten nur jene Bändiger zu ihren Feinden, die sich ihr nicht anschließen wollten.[1]

Hinter den Kulissen[]

Produktionsnotizen[]

  • Je nach Spielversion unterscheidet sich das Schicksal von Lian:
    • In der Xbox-, PlayStation2-, Nintendo GameCube- und der Nintendo Wii-Version sieht man, wie sie ihre Hände schützend vor sich hält, während Trümmer des zerstörten Ultimaton herunterfallen, womit angedeutet werden könnte, dass sie gestorben ist.
    • In der PlayStation Portable- und in der Nintendo DS-Version bricht Lian zusammen und ist und enttäuscht von der Tatsache, dass ihre ultimative Schöpfung verloren hat, woraufhin von ihren Verbündeten vor allem Yuan ihr beisteht, aber ihr auch zu verstehen gibt, dass der Ultimaton dem wahren Avatar nicht ebenbürtig sein konnte und dass der menschliche Geist unermesslich sei.
      • In der Nintendo DS-Version sagt Yuan zu Haru, dass sie einander für gewisse Zeit nicht wiedersehen können und dass er und die anderen sich um Lian kümmern werden, was darauf hindeutet, dass die Gruppe untertauchen möchte.
      • In der PlayStation Portable-Version sagt Yuan zwar ebenfalls, dass er und Haru einander eine Weile nicht sehen werden, schwört aber, dass Lian, die anderen und er selbst für ihre Verbrechen büßen werden, wodurch man annehmen kann, dass sich die Gruppe hier selbst stellt und in ein Gefängnis gesperrt wird.
    • In der Nintendo Game Boy Advance-Version bleibt ihr Schicksal unklar, da sie am Ende nicht mehr zu sehen ist.[1]
  • Die PC-Version des Spiels ist die einzige, in der Lian überhaupt nicht vorkommt.
  • Neben dem Ende weist das Game Boy Advance-Spiel die wohl größten Unterschiede bezüglich Lian auf:
    • In dieser Version folgt das Team Avatar ihrer Spur zwar bis zur Vierpfoteninsel, doch werden Katara und Sokka (Haru folgte dem Team nicht und blieb in Omashu) bereits im dortigen Höhlensystem entführt, als Aang sich kurzweilig von ihnen trennt. Auch findet er den Tunnel auf jener Insel, der zu Lians Unterschlupf in einem Waldgebiet führt. Dort findet und befreit Aang seine Freunde wieder und spürt mit ihnen Lian auf, die ihnen ihre Ansichten erklärt und sie mit dem Ultimaton angreift, als Aang sich weiterhin weigert sich ihr anzuschließen. Somit überspringt dieses Spiel sowohl die Verfolgung zum Lufttempel als auch das Aufspüren der entführten Freunde zur Siedlung und dem dort befindlichen Tempel, wo es zum finalen Kampf kommt und überträgt Lians Basis und jenen Kampf auf, wie anzunehmen ist, die Vierpfoteninsel.
      • Dabei scheint Lians Unterschlupf auch kein alter, verfallener und umfunktionierter Tempel zu sein, wie es in den anderen Spielen der Fall ist, sondern eine von Lian erbaute Basis.
    • Während ihr Aussehen und ihre Kleidung in allen Versionen größtenteils identisch sind unterscheidet sich ihr Äußeres besonders in der Nintendo Game Boy Advance-Version des Spiels:
      • So trägt sie in allen anderen Versionen eine Mütze, hat hier aber stattdessen ein Haarband.
      • Ebenso trägt sie ein Oberteil mit beidseitig langen Ärmeln, während sie ihren linken Arm in den anderen Versionen nie ganz bedeckt und stattdessen eine Mischung aus Handschuh und Armmanschette trägt, wobei ihre Schulter frei bleibt.
      • Der Schnitt ihres Kleidersaumes ist, im Vergleich zu ihrem Kleid in anderen Spielversionen, gespiegelt worden.
  • Da der Dialog von Version zu Version leicht variiert, sind einige Informationen, die Lian preisgibt, nur in einzelnen Versionen zu finden, beispielsweise gibt sie im Game Boy Advance-Spiel zu, sich absichtlich gefangen genommen haben zu lassen oder erwähnt im Nintendo DS-Spiel, dass Zuko sich ihr nicht anschließen wollte, während die anderen Versionen diesen Dialog nicht aufweisen.
    • In der Nintendo DS-Version fügt Lian außerdem hinzu, dass sich Zuko für sie durch seine Entscheidung als unnützlich erwiesen hat. Da hier das Team Avatar Zuko nicht gefangen, sondern verletzt und zurückgelassen vorfindet, wird Lian in diesem Spiel besonders grausam dargestellt.[1]

Trivia[]

Lian Rückblick Avatar - Die Erde brennt

Lian im Intro von Avatar: Der Herr der Elemente - Die Erde brennt.

  • Lian kommt in der Rückblende des Intros von Avatar: Der Herr der Elemente - Die Erde brennt zusammen mit Iroh und Zuko vor, als Katara über die Feinde spricht, die sich dem Team Avatar in der Vergangenheit gestellt haben, dort sieht man eine nur in diesem Spiel vorkommende Abbildung von ihr.
    • In dieser Abbildung scheint die Tätowierung unter ihrem linken Auge zu fehlen.[2]
  • Lians Ziele waren denen von Amon sehr ähnlich, der ebenfalls das Bändigen auslöschen wollte, um Gleichheit für alle zu schaffen.
    • Dabei glich ihre Vorgehensweise eher Hiroshi Sato, der, wie sie, versuchte mithilfe seiner Erfindungen Nichtbändiger den Bändigern gleichzustellen.[3]

Quellen[]

Einzelnachweise[]

Weiterführende Links[]

Bild von Iroh Das Avatar-Wiki hat einige Bilder von Lian (Mechanikerin)
Advertisement