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Qoute1 (Weiß) Nur Gerechtigkeit wird Frieden bringen. Qoute2 (Weiß)
— Avatar Kyoshi gibt Aang einen Rat (Quelle)

Kyoshi war der Erd-Avatar nach Kuruk und vor Roku. Sie wurde 312 VG geboren und besiegte einst einen großen Eroberer des Erdkönigreichs.[2]

Geschichte[]

Frühe Kindheit[]

Kyoshi wurde im Jahre 312 VG im Erdkönigreich geboren.[3] Ihr genauer Geburtsort war ihr selbst nicht bekannt.[4] Zum Zeitpunkt ihrer Geburt war das Erdkönigreich aufgrund von sogenannten Daofei-Gruppen außer Gleichgewicht geraten, darunter war der Gelbnacken-Aufstand.[5] Ihre Eltern waren zwei Verbrecher namens Jesa, eine Nonne aus dem Östlichen Lufttempel, und ein Erdbändiger namens Hark aus dem Erdkönigreich. Gemeinsam führten sie eine Daofei-Gruppe namens die Fliegende Operngesellschaft an.[6][7][8] Nach Kyoshis Geburt zogen sich ihre Eltern zurück aus ihren kriminellen Geschäften und reisten mit ihrer Tochter durch das gesamte Erdkönigreich, ohne lange an einem Ort zu verweilen und ohne ihr zu sagen, wo es jedes Mal als Nächstes hinging. Als Kyoshi fünf oder sechs Jahre alt war, wurde sie schließlich in einem Bauerndorf von ihren Eltern ausgesetzt, die ihr eine Truhe mit ihren Besitztümern samt dem Tagebuch ihrer Mutter hinterließen.[4]

Leben in Yokoya[]

Schwere Anfänge[]

Einige Tage nachdem ihre Eltern sie ausgesetzt hatten, verbrachte die junge Kyoshi einen Tag abgrundtiefster Müdigkeit, als sie von Türschwelle zu Türschwelle fortgeschickt wurde und die ihr hinterlassenen Truhe den ganzen Tag lang erschöpft mit sich schleppte.[9] Kyoshi wurde von den Bewohnern Yokoyas wie eine Aussätzige behandelt.[10] Die Bauern teilten ihr Essen nicht mit ihr, sodass sie sie zum Verhungern überließen.[11] Sie kämpfte infolgedessen mit Hungersnot sowie daraus resultierendem Gewichtsverlust.[12] Um zu überleben, war Kyoshi gezwungen, sich von Essensresten aus dem Müll zu ernähren.[11] Aus Angst davor, aufgrund ihrer Herkunft noch schlimmer von den Bauern behandelt zu werden, verheimlichte Kyoshi die Vergangenheit ihrer Eltern.[13] Sie wurde von anderen Dorfkindern, unter anderem Aoma, schikaniert und körperlich verletzt. Dies geschah unter dem Vorwand, dass sie miteinander spielen würden, ehe ein unbedarfter Erwachsener sie dabei überraschte und eine mit blauen Flecken bedeckte Kyoshi sowie Aoma mit einem Stein in der Hand vorfand.[14]

Treffen auf Kelsang[]

Im Jahre 305 VG hielten Erdweise Jianzhu sowie Mönch Kelsang in der Versammlungshalle von Yokoya einen Test zur Identifizierung der Reinkarnation Kuruks ab, dem die siebenjährige Kyoshi heimlich aus der Veranda zugesehen hatte. Als Suzu und ihr Vater die Halle verließen, lief dieser fast Kyoshi um, welche daraufhin von Jianzhu bemerkt wurde. Jianzhu rief dem Bauern hinterher, dass er seine andere Tochter vergessen hätte, doch der Bauer entgegnete ihm, dass sie zu keinem gehörte.[15]

Qoute1 (Weiß) Das ist nicht meine. [...] Die gehört keinem. Qoute2 (Weiß)
— Suzus Vater zu Jianzhu über Kyoshi (Quelle)

Der Erdbändiger gesellte sich neugierig zu ihr nach draußen, um sie näher zu untersuchen, doch Kyoshi fing vor Furcht zu zittern an und machte Anstalten zu fliehen, bevor ihre Neugier über sie siegte und sie somit an Ort und Stelle blieb. Kelsang stieß ihnen dazu und hockte sich vor sie lächelnd hin, um ihr ihre Angst zu nehmen und fragte sie nach ihrem Namen. Nach Zögern und wachsamen Mustern der zwei erwachsenen Männern verriet sie ihm flüsternd ihren Namen. Als er sie fragte, ob sie gerne ein Spielzeug hätte und sie dazu einlud, eines der Spielzeuge in der Halle zu nehmen, regte sich Kyoshi nicht und hielt stattdessen den Blickkontakt mit dem Mönch aufrecht bis er blinzelte, währenddessen sie den Moment nutzte, um sich schnell eine Tonschildkröte zu nehmen und auf ihren Platz auf der Veranda wieder zurückzukehren. Sie beobachtete die Reaktionen der beiden Männer ebenso gebannt wie sie die ihre, während sie sich die Tonschildkröte an die Brust drückte. Ihr wurden von dem Mönch drei weitere Spielzeuge angeboten, was in ihr Furcht auslöste, da sie unter der Annahme war, dass das Versprechen von mehr eine Lüge sein würde und sie am Ende mit nichts dastehen würde. Sie lehnte ab, während sich ihr Griff um die Tonschildkröte verhärtete. Als Kelsang im Begriff war, sie zu beruhigen, wich Kyoshi ein paar Schritte zurück bevor sie den Hügel mit dem Spielzeug in ihren Händen hinunterlief. Am Ende des Hügels bog sie auf halbem Wege zur Straße dann scharf ab, woraufhin sie zwischen zwei Häusern und damit aus den Augen der zwei Männern verschwand.[16]

Später spürte Kelsang sie unter dem Haus des Schmieds in ihrem Nest auf, das sie rund um ihre Truhe erbaut hatte, als sie das Tagebuch ihrer Mutter fest an ihre Brust gedrückt hatte und Kelsang es nicht lesen durfte.[17] Kelsang hatte sie in den darauffolgenden neun Jahren eigenhändig aufgezogen und sich so viel wie möglich in Yokoya aufgehalten, um auf Kyoshi zu achten. Wann immer er sie verlassen musste, sorgte er dafür, dass sie bei irgendeiner Familie unterkam und hatte dafür um Almosen gebettelt, damit sie weiterhin zu essen hatte.[18] Die Zeiten während Kelsangs Abwesenheiten verbrachte sie mit „einsamen, elenden“ Nächten.[19]

Drei Jahre später war die ungefähr zehnjährige Kyoshi zur Zeit des Erntefestes anlässlich der ersten Ente in Yokoya an einem Fieber erkrankt und verbrachte jene Nacht, während der eine Feuerwerksvorstellung abgehalten wurde, zitternd auf dem Boden eiens Geräteschuppens und bekam nichts von der Vorführung mit. Die Hitze in ihrem Schädel führte dazu, dass sie zur Dämmerung des darauffolgenden Morgens aufwachte, worauf sie sich auf die Suche nach draußen nach kühlender Luft begab. Ihre Suche führte sie in die Außenbezirke der Stadt, wo sie auf das Feuerwerksfeld des Vorabends stieß, welches verwüstet worden war. Aus Angst, für die Zerstörung verantwortlich gemacht zu werden, verwischte sie ihre Fußspuren und lief davon.[20]

Noch im selben Jahr kehrte Kelsang ins Dorf zurück und schaute den Bauern, dem er Kyoshi im Zuge seiner Abwesenheit anvertraut hatte, misstrauisch an, als dieser schwor, Kyoshi mit Kelsangs hinterlassenem Geld gut versorgt zu haben. Aufgrund ihres Gewichtsverlustes und ihrer blassen Haut zeigte Kelsang sich nicht überzeugt und versprach ihr, sie niemals wieder so lange allein zu lassen.[12] Zu jenem Zeitpunkt hatte Kyoshi wie die anderen Dorfkinder Begeisterung am Drachensteigen entdeckt und hatte wochenlang wie hypnotisiert zu den Drachen in der Luft hochgestarrt. Als sie mit Kelsang draußen zu Mittag aß, bemerkte dieser ihren sehnsüchtigen Blick zum Himmel und suchte mit ihr zusammen nach einem langen Seil, dessen Ende sie um seine Taille schnürten, mithilfe dessen Kyoshi den Mönch am gleichen Nachmittag hoch im Himmel wie einen Drachen fliegen ließ, wobei sie gemeinsam lauthals lachten und das Lachen des anderen trotz des Höhenunterschieds hörten.[21]

Kelsang erzählte Kyoshi Geschichten über seine Erfahrungen in der Geisterwelt.[22]

Als Dienerin Yuns[]

Kapitel 2 bis einschließlich 6
Zuständig: PW

Sechs bis sieben Jahre später,[23] als Jianzhu mit Yun nach Yokoya kam, wurde Kyoshi auf Kelsangs Bitte von Jianzhu in dessen Anwesen eingestellt.[24] Die Bedienstetenliste führte sie als Erdbändigerin auf,[25] trotz der Tatsache, dass Kyoshi die Grundlagen nicht beherrschte. Nach ihrer Einstellung bekam Kyoshi ihre Pflichten noch während dem Bau des Anwesens in dessen unfertigen Skelett beigebracht und lernte zu dieser Zeit Rangi kennen. Auf die darauffolgenden Wochen erlebte Kyoshi, wie das Mädchen die Leute um sich herum anschrie bis sie zur Erkenntnis kam, dass dies ihre Art der Zuneigung war.[26] Im Dorf wurde infolge Kyoshis Anstellung viel über ihre tatsächlichen Tätigkeiten im Herrenhaus gerätselt. Die Gerüchte unter den Bauernkindern umfassten, dass sie als ungewollte Waise die dreckigsten Arbeiten abbekam und verrichten würde, wie sich mit „Unrat, Kadavern und Ähnlichem” abzugeben. Tatsächlich sah es in Wahrheit etwas anders aus, da sie hauptsächlich als Yuns Kindermädchen seinen Sachen hinterherräumte. Nicht lange nach ihrer Einstellung erkannten die Vorarbeiter Kyoshis Drang nach Ordnung, sodass sie zu Yuns Vollzeitdienerin ernannt wurde. Ihr fiel die regelmäßige Aufgabe zu, Geschenke an Yun in Form von Erbstücken, Antiquitäten sowie Kunstwerke zu sortieren und wegzuräumen.[27] Kyoshi nahm ihre Pflichten im Anwesen ernst und aufgrund von Kelsangs Stellung als Lehrer des Avatars wurden die Gelegenheiten, gemeinsam Zeit zu verbringen, über die Zeit geringer.[28] Während ihrer Zeit unter der Dienerschaft bekam sie Geschichten über Yuns Erfolge dank seines Charms mit und musste sich nach ihrem Arbeitsantritt für eine lange Zeit über ihre Gefühle für den jungen Mann vergewissern, dessen intimen Charakterzüge sie im Glauben ließen, in ihn verliebt zu sein.[29] Als sie eines Nachmittags einen Strauß Feuerlilien, die ein Admiral der Feuermarine für Yun geschickt hatte, im Geschenkzimmer des Anwesens arrangierte, wurde sie bei ihrer Arbeit von Yun beobachtet, als dieser mit dem Kopf auf ihrem Schoß lag. Sie streute ihm Blütenblätter auf sein Gesicht, um ihn zu ärgern und es kam beiderseits fast zu einem Kuss. Es entwickelte sich daraus ein Insider zwischen den beiden, sodass Yun abermals in der Nähe von Feuerlilien auffällig in ihre Richtung schielen würde, als ob er darüber resümieren würde, was hätte sein können.[30]

Kyoshi bekam eines Tages im Jahre 296 VG die Aufgabe, einen Krug mit eingelegtem Würztang zum Anwesen zu bringen. Allerdings wurde sie dabei von Aoma, Jae und Suzu gestellt. Aoma erdbändigte den Krug aus Kyoshis Händen und drohte, ihn jede Sekunde fallen zu lassen. Kyoshi versuchte, in dieser Geiselnahme-ähnlichen Situation, die Ruhe nach außen darzustellen, eine Wartestellung durch Nutzung des Neutralen Jings. Sie folgte still dem Pfad durch das brachliegende Feld, während Aoma Kyoshi damit aufzog, keine Eltern zu haben. Innerlich musste die Dienerin des Hauses regelmäßig einen Aufschrei unterdrücken, als Aoma es so aussehen ließ, dass sie die Kontrolle über den Krug verlöre. Kyoshi zügelte sich, keinen Laut von sich zu geben, um ihren Mobbern keinen Anlass für weitere Gemeinheiten zu geben. Die Mobber werteten dies als elitäres Verhalten eines „edle[n] Dienstmädchen[s]“, die sich „einen Dreck um so was wie Feldarbeit“, beispielsweise die möglicherweise vorgezogene Ausbaggerung der Kanäle zum Gipfel, wie von Aomas Eltern für notwendig erachtet, scheren würde. Kyoshi wäre laut Suzu „zu fein dafür, sich die Hände schmutzig zu machen“, und ebenso nicht willens, um in ein Boot zu steigen, wie Jae es ihr vorwarf. Kyoshi empfand das Verhalten der drei als heuchlerisch, denn Außenseiter wie sie hätten nicht die Möglichkeit bekommen, um ein Gewerbe oder etwas anderes zu erben, und sie schätzte sich dankbar dafür, dass Kelsang und Jianzhu sie aufgenommen hatten, bevor sie auf der Straße vor den Augen aller verhungert wäre. Kyoshi presste die Zunge gegen ihren Gaumen, so fest sie konnte, und zügelte sich, ihnen nicht die Meinung zu sagen. Aoma verlangte von Jae und Suzu ironisch, Kyoshi in Ruhe zu lassen, und erklärte, sie würden Kyoshi bei ihrer Arbeit als Dienstmädchen helfen. Kyoshi schauderte, als Aoma ihr mittels Bändigen erneut verdeutlichte, wer die Kontrolle über den Krug hatte, und wieder drohte, es fallen zu lassen. Die Einsicht, dass sie nur noch wenige Meter bis zum Anwesen brauchte, half Kyoshi, die Situation durchzustehen, und als sie das Anwesen erreichten, kommentierte Suzu hinter Kyoshi verächtlich, sie wüsste nicht, was sich ihre Eltern dabei gedacht hätten, „diese Felder einem Ganjinesen zu verkaufen“. Kyoshi, für die der Anblick ihres Zuhauses der schönste war, den sie sich vorstellen konnte, presste die Lippen aufeinander, da sie sich daran störte, wie Suzu ihren Kommentar gemeint haben musste.[31]

Qoute1 (Weiß) Vielleicht wussten sie, dass das Land genauso wertlos und unproduktiv ist wie ihre Kinder. Qoute2 (Weiß)
— Kyoshi murmelnd über Jae, Suzu und Aoma. (Quelle)

Sie murmelte ihre Mutmaßung, dass die Eltern der drei vielleicht wussten, „dass das Land genauso wertlos und unproduktiv“ wäre „wie ihre Kinder“. Sie hatte laut genug gesprochen, damit die anderen drei sie hören konnten, und Jae und Suzu drohten Kyoshi Gewalt an, während Aoma noch immer die Kontrolle über den Krug besaß. Kyoshi wappnete sich gegen den ersten Schlag und ging auf die Zehenspitzen, um zumindest einen Gesichtstreffer zu verhindern. Doch obwohl Kyoshi sich bereits auf ein paar Verletzungen, in der Hoffnung, wie wären nicht stark genug, damit „Tante“ Mui sie bemerkte, eingestellt hatte, kam es nicht dazu, denn die Gruppe wurde plötzlich von Rangi gestellt. Kyoshi wurde klar, dass es das erste Mal sein musste, dass die anderen Kinder jemanden aus der Feuernation aus der Nähe sahen, und dann noch eine Person, die so furcherregend wirken konnte wie Rangi. Als Rangi ausführte, dass die Dreiergruppe „nicht befugt“ wäre, sich auf dem Gelände aufzuhalten, den Bezitz des Avatars zu berühren oder die Angestellten seines Haushalts zu belästigen, fiel Kyoshi auf, dass sie es nur auf den dritten Platz der Aufzählung geschafft hatte. Aoma gab sich gelassen und deutete an, Kyoshi hätte die Gruppe gebeten, den schweren Behälter ins Haus zu bringen, während sie Kyoshi ein strahlendes Lächeln zuwarf, dass einer Drohung gleichkommen sollte für den Fall, dass Kyoshi sie verriet. Dies war an sich nichts Ungewöhnliches, aber da an jenem Tag etwas Wehleidiges hervor blitze, verstand Kyoshi mit einem Mal, dass Aoma ihr tatsächlich bei der Auslieferung helfen wollte, um hineingebeten zu werden und den Avatar aus der Nähe sehen zu können, was Kyoshi jeden Tag konnte. Jene empfand einen Hauch von Mitleid für Aoma, allerdings nicht genug, um Rangi deswegen zurückzuhalten. Die Feuerbändigerin schaffte es, die Gruppe dazu zu bringen, den Topf abzusetzen und sich zu entfernen, allerdings nahm Aoma die Aufforderung wörtlich und versuchte, ihrem Widersacher vor dem Rückzug noch eine Schwierigkeit zu bereiten: sie warf den Topf weit hoch gen Himmel. Rangi stieß Kyoshi mit dem Ellenbogen in die Seite und forderte sie auf, den Krug mittels Erdbändigung zu fangen, doch Kyoshi erwiderte, sie könnte dies nicht tun. Rangi war beharrlich, führte an, die Bedienstetenliste führte Kyoshi als Erdbändigerin, doch Kyoshi blieb aufgrund ihres Problems mit der Erdbändigung, von dem Rangi nichts wusste, keine andere Wahl als sich auf Rangi zu werfen, ihr dabei zuzurufen, sie sollte aufpassen, und sie abzuschirmen, wobei sie zu Boden fielen. Der Einschlag kam allerdings nicht und Rangi forderte Kyoshi mit einem gemurmelten „Dummkopf!“ auf, von ihr herunter zu steigen. Rangi trommelte mit den Fäusten gegen Kyoshis schützende Arme, bis das größere Mädchen schließlich auf die Knie hoch kam und sah, wie rot Rangis Gesicht und Ohren geworden waren. Kyoshi halt ihr auf, während der Krug völlig still neben ihnen in der Luft stand. Die Kiesel auf dem staubigen Pfad vor Kyoshis Füßen beganen zu beben und zu hüpfen, bis sie eine Botschaft darstellten: „Gern geschehen“. Kyoshis Kopf ruckte hoch und sie blinzelte zum Haus in der Ferne hinüber. Nur eine ihr bekannte Person war dazu in der Lage gewesen: Yun. Das Mädchen konnte nicht ausmachen, von wo aus Yun sie beobachtete, aber sie stellte sich das verspielte, spöttische Grinsen vor, das auf seinem Gesicht wohl hätte liegen müssen. Kyoshi kannte niemanden, der mit der Erde so leserlich über die Distanz schreiben konnte, musste aber kichern, als Yun dennoch „Lieblingsdomen“ statt -damen schrieb. Rangi fragte Kyoshi, ob Yun wüsste, dass sie nicht antworten konnten, aber nachdem Yun weiter mit den Steinen herumalberte, beschloss Rangi energisch, dass alle wieder zur Tagesroutine zurückkehrten müssten. Kyoshi käme zu spät zur Arbeit. Sie pflückte den Krug von der unsichtbaren Plattform und folgte Rangi zum Anwesen, langsam gehend, um Rangi nicht mit ihren langen Beinen zu überholen. Kyoshi spürte, wie die Stille sich in Rangis schlanker Gestalt verdichtete, bis die Feuerbändigerin auf halber Strecke anfing, Kyoshi zurechtzustutzen: es wäre „armselig“, wie sie sich „rumschubsen“ ließe, sie sollte als Dienerin des Avatars „wenigstens ein bisschen mehr Selbstachtung“ besitzen, doch Kyoshi lächelte und erklärte murmelnd, sie hätte „nur versucht, die Lage zu entspannen“. Doch Rangi wies dies zurück, kritisierte Kyoshis Bereitschaft, sich von der Gruppe um Aoma schlagen zu lassen sowie ihr Erdbändigen, und schlug vor, Aoma als Anführerin „irgendwo allein zu überraschen und sie richtig übel zuzurichten“, um „ein deutliches Zeichen“ zu setzen. Kyoshi jedoch hatte nicht richtig zugehört: Rangis Rüstung, durch den Sturz durcheinandergebracht, hatte sie vom größten Teil des Schlachtplans abgelenkt. Nichtsdestotrotz antwortete sie passend, warum man zu Gewalt greifen sollte, stupste die Feuerbändigerin sanft mit dem Krug in den Rücken und ergänzte, sie hätte doch „schließlich starke Helden“ wie Rangi, die sie beschützten. Rangi gab daraufhin ein Würgegeräusch von sich.[32]

Qoute1 (Weiß) Ich hab gern Spaß! Qoute2 (Weiß)
— Kyoshi in entrüstetem Flüsterton zu Kelsang. (Quelle)

Sie gingen durch das Tor des Herrenhauses und durchschritten anschließend den Durchgang in der Wand aus gestampftem Lehm, wodurch sich kurz ein kühler Schatten auf sie legte. Rangi nickte den Wachmännern zu, die das Metall ihrer breitkrempigen Helme aus Zeiten in dem Militär des Erdkönigreichs mit den persönlichen Grüntönen Jianzhus bemalt hatten, wobei sich Kyoshi immer fragte, ob das gegen das Gesetz verstieß oder nicht. Sie erblickte anschließend wie gewöhnlich hochrangige Bändigungsmeister, was ihr stets einen Nervenkitzel verschaffte. Mui kam aus einem der Seitenflure auf Kyoshi zu und nutzte ihren Schwung, um Kyoshi einen harten Klaps ins Kreuz zu verpassen. Jene jaulte auf und packte ihren Krug fester. Mui zischte, sie sollte niemals Essen so herumtragen, dass die Gäste des Anwesens es sehen konnten, und verlangte, dass sie fortan den Dienstboteneingang benutzte. Sie scheuchte Kyoshi anschließend die Treppen zu einem Tunnel hinab, wobei die großgewachsene Kyoshi hart mit der Stirn gegen den obersten Stützbalken stieß. Sie schlurften die Korridore entlang. Mui fragte Kyoshi, ob sie so viel in der Sonne gewesen wäre, da ihre Sommersprossen wieder dunkler geworden wären. Sie fragte, warum sie nie die von ihr gegebene Abdeckcreme benutzte, welche echtes, zerstoßenes Perlmutt enthielt. Kyoshis Schädel pochte unangenehm. Sie erwiderte mit der Frage, ob sie „etwa wie ein blutloser Geist rumlaufen“ sollte. Mui äußerte eine Ansicht über die Wichtigkeit des Aussehens, welche Kyoshi nervte. Sie stiegen ein paar Stufen hinauf, wobe Kyoshi schließlich daran dachte, sich zu ducken. Anschließend gingen sie durch die Halle. Da Kyoshi die Hände voll hatte, konnte Mui sie nicht dazu anweisen, einen Spalthammer aus einem Hackklotz zu ziehen. Sie betraten die Küche, wo Kyoshi den Krug auf dem nächsten freien Tisch absetzte. Sie streckte sich und ihre Arme zitterten nach der plötzlichen Befreiung. Es fühlte sich für sie an wie die Verabschiedung von einem anhänglichen Kind. Rangi, welche ihr gefolgt war und deren Stimme das Dienstmädchen zusammenzucken ließ, erinnerte Kyoshi daran, dass sie an dem Tag für die Geschenke zuständig wäre. Kyoshis Freundin führte hinzu, dass sie nicht zu viel Zeit in der Küche verschwenden sollte, da sie „kein Küchenmädchen“ wäre. Die Arbeitskräfte in der Nähe, darunter tatsächliche Küchenmädchen, warfen Kyoshi finstere Blicke zu, was sie mit einer Grimasse erwiderte. Die Dörfler hielten Kyoshi für eingebildet, weil sie im Herrenhaus lebte, und Bedienstete hielten Kyoshi für eingebildet, weil sie Yun nahestand. Kyoshi dachte, man könnte es „nicht allen recht machen“, als Rangi von dannen ging. Kyoshi entdeckte Kelsang inmitten der Köche. Er sah auf, als er Kyoshi entdeckte, und erklärte, er wäre „verbannt“ worden, damit Yun nicht vorzeitig vom Luftbändigen träumte. Kyoshi schlängelte sich zu ihm durch und küsste den Mönch auf die Wange. Sie bat darum, ihm zu helfen, wusch sich die Hände in einer Spüle in der Nähe, griff sich einen Teigklumpen und begann mit der Arbeit. Sie wusste, dass Kelsangs gute Laune nur gespielt war, und machte sich Sorgen wegen des Grabens, der sich Gerüchten zufolge zwischen ihm und Jianzhu aufgetan hatte. Sie bemerkte, tief in Gedanken versunken, die kleine Mehlwolke, die sich plötzlich vom Tisch erhoben hatte, erst in dem Moment, als sie Kyoshi an der Stirn traf. Sie blinzelte zu Kelsang hinüber, der offensichtlich dafür verantwortlich gewesen war, dies aber ironisch von sich weisen wollte, da ein „anderer Luftbändiger“ statt seiner es gewesen wäre. Kyoshi kicherte und griff den Mehlklumpen aus der Luft, welcher daraufhin zwischen ihren Fingern zerplatzte. Sie ermahnte Kelsang, dies zu unterlassen, damit Mui sie nicht herausschmiss. Kelsang, offenbar Leser von Kyoshis Gedanken, wollte im Gegenzug, dass Kyoshi nicht seinetwegen so besorgt gucken sollte. Er wollte lieber, dass sie gemeinsam mehr Zeit verbrachten. Kyoshi hätte große Lust darauf gehabt, mit ihm auf Reisen zu ein paar heiligen Stätten der Luftnomaden zu gehen, aber sie war sich ihrer Pflicht bewusst, jeden Tag ihre Aufgaben zu erledigen. Sie wies darauf hin, doch er verdrehte nur die Augen und meinte, Kyoshi wäre in ähnlicher Weise „gegen Spaß allergisch“ wie Abt Dorje. Er beschoss sie mit einem weiteren Mehlklumpen, ohne dass sie ausweichen konnte. Sie flüsterte entrüstet, dass sie gern Spaß hätte, und wischte sich die Nase mit dem Handrücken ab. Mui unterbrach die Debatte, indem sie eine Poesiezeit verkündete. Nachdem bereits Kelsang und Lee ihre Zeilen zum Besten gegeben hatten, rief jemand, dass Kyoshi nun an der Reihe sein sollte. Schließlich wäre sie sonst nie in der Küche und sie sollten „das Beste draus“ machen. Diese Initiative traf Kyoshi unvorbereitet. Sie fing jedoch Kelsangs Blick auf und wertete dies als Herausforderung, um zu beweisen, dass sie zu Spaß bereit wäre. Bevor sie sich selbst bremsen konnte, ergriff der Rhythmus von ihr Besitz und sie sang aus voller Brust die ersten Zeilen heraus, die ihr einfielen, wobei sie ihren Teigkloß rhythmisch auf die Tischplatte knallte und auf diese Weise den Takt zu ihrem Lied klopfte. Was sie nicht wusste war, dass sie die Zeilen von Kuruks Gedicht wiedergab. Sie bekam nicht einmal die Chance, sich Gedanken über das düstere Ende zu machen, da Kelsang sie am Arm gepackt hatte und sie mit sehr weiten Augen anstarrte. Sie schrie, dass er ihr wehtäte, und Kelsang ließ sie los, bevor er sie mit gepresster, atemloser Stimme fragte, woher sie „DIESES LIED“ kannte.[33]

Qoute1 (Weiß) Du irrst dich. Yun ist der Avatar. Jianzhu hat ihn vor zwei Jahren gefunden. Das weiß doch wirklich >jeder<. Qoute2 (Weiß)
— Kyoshi zu Kelsang. (Quelle)

Kelsang nahm Kyoshi zur Seite, führte sie in ein leeres Studierzimmer und entschuldigte sich eine halbe Stunde lang unter Tränen dafür, dass er ihr wehgetan hatte. Er erzählte ihr anschließend, warum er die Kontrolle verloren hatte. Seine Vermutung, Kyoshi könnte der wahre Avatar sein, waren die schlechtesten Neuigkeiten, die sie je bekommen hatte. Sie fuhr sich mit den Fingern durchs Haar und warf den Kopf zurück. In der Bücherei, in der sie sich versteckten und die für sie wie ein Minenschacht aussah, entgegnete sie, dass er sich irren würde. Schließlich wäre Yun, der Avatar, von Jianzhu zwei Jahre zuvor gefunden worden, was „doch wirklich jeder“ wüsste. Kelsang widersprach der Eindeutigkeit und erzählte ihr von den Fehlschlägen rund um Yuns Entdeckung. Kyoshi lehnte sich an eine Leiter und hielt sich krampfhaft an den Sprossen fest. Nachdem Kelsang die Geschichte ohne jedweden Präzedenzfall weiter erzählt hatte, fragte er, ob Yun Kyoshi, da die beiden sich nahe standen, je von den Details erzählt hätte, was Kyoshi mit einem Kopfschütteln beantwortete. Sie fand es seltsam, nun, da Kelsang es erwähnte. Der Mönch erzählte von dem Jungen aus Makapu, der Kuruks Blindbeutelmanöver im Pai-Sho spielte. Kyoshi konnte sich sehr gut vorstellen, wie Yun mit seinen Redekünsten den Leuten das Geld aus der Tasche zog, in einem fort lächelnd und scherzend, bis in den Bankrott seiner Gegenüber, die am Ende noch froh wären, ihn kennengelernt zu haben. Da Kuruks Lieblingsstrategie auf brachialem Können in dem Spiel basierte, hörte Kyoshi richtigerweise heraus, dass Kuruk das Pai-Sho-Spiel „ziemlich ernst genommen“ hatte. Sie selbst hatte zwar nichts für Pai-Sho übrig, erinnerte sich aber daran, dass die die Meister oft darüber sprechen gehört hatte, dass ein Spielstil so individuell wäre wie eine Unterschrift, eine unverkennbare Identität, die sich auf dem Spielbrett offenbarte. Kelsang beendete seine Erzählung mit Jianzhu, dem eine ganze Gerölllawine von den Schultern gefallen sein müsste, und dessen Restzweifel sich definitiv beim Anblick von Yuns Erdbändigerfähigkeiten in Wohlgefallen aufgelöst hätten. Kyoshi erinnerte sich an Yuns unglaubliche Erdmanipulationen am Morgen, was in ihren Augen nur der Avatar fertigbringen könnte. Sie erwiderte zu Kelsang, dass sie das Problem nicht verstünde, da all das doch der „Beweis“ dafür wären, dass Yun der Avatar wäre. Sie wollte wissen, wieso er ihr dann etwas Gegenteiliges gesagt hätte und warum er ihr das antun würde. Kyoshis plötzlicher Ausbruch wurde ohne jedes Echo von den Massen verblassten, zerbröselnden Papiers um sie herum verschluckt. Kelsang schlug vor, aus dem Studierzimmer zu verschwinden.[34]

Sie liefen schweigend die Korridore des Herrenhauses entlang und nahmen dabei, durch Kelsangs Anwesenheit gerechtfertigt, den kürzesten Weg, vorbei an Wandkalligrafien und zarten Vasen , wobei sich Kyoshi wie ein Diebin fühlte, als sie an den ausgestellten Schätzen vorbeischlenderten, nicht besser als ein Eindringling, der sich an den Wachen vorbeigeschlichen hatte und nun unbezahlbare Kostbarkeiten in einen Sack stopfte. Die Schlafsäle der Bediensteten schienen ihr „Undankbar“ zuzurufen, denn ihr war bewusst, dass nicht alle Bediensteten dort leben konnten und dass ein richtiges Bett sowie eine verschließbare Holztür mehr waren, als viele andere Diener im Erdkönigreich hatten. Sie zwängte sich gemeinsam mit Kelsang in ihr Zimmer. Sie machten sich so klein wie möglich, worin sie als großgewachsene Menschen viel Übung hatten. Kelsang bemerkte, dass Kyoshi noch immer ihr Erbe aus der Zeit vor Yokoya besaß: eine schwere, verschließbare Truhe, die in einer Ecke stand, und obendrauf ein in Leder eingebundenes Tagebuch mit Erklärungen, was sich in der Truhe befand. Kelsang sagte, er wüsste, wie wertvoll diese Gegenstände für sie wären, und er würde nie vergessen wie er sie einst unter dem Haus des Schmieds aufgespürt hatte. Kyoshis Beziehung zu diesen Gegenständen war komplizierter, als Kelsang ahnte. Sie hörten weiter hinten im Flur die Piniendielen quietschen und warteten, bis die Schritte verklungen waren. Während Kelsang sich aufs Bett setzte, lehnte Kyoshi an der Tür und stemmte sich dagegen, als wollte sie eine angreifende Armee davon abhalten, sie einzutreten. Sie hatte auf dem Weg vom Studierzimmer zur Kammer genug Mut zusammen gekratzt und fragte Kelsang schließlich, ob er dachte, sie wäre der Avatar, weil sie sich „ein dummes Lied ausgedacht“ hätte. Er entgegnete, dass er glaubte, sie „könnte“ der Avatar sein, weil sie genau die Gedichtzeilen hervorgezaubert hätte, die Kuruk lange Zeit zuvor geschrieben hätte. Kyoshi brauchte eine bessere Erklärung, und Kelsang bat sie, die kommende Geschichte für sich zu behalten. Sie hörte zu, als er von den Ereignissen zwanzig Jahre zuvor erzählte, als Kuruks Gefährten sich noch nahe gestanden waren, aber jeder sich aufgrund mangelnder Herausforderungen zunehmend seinem eigenen Leben zugewandt hatte. Für Kyoshi war es ein seltsames Gefühl, zu hören, wie die Vergangenheit all dieser ehrwürdigen Bändiger ausgesehen hatte, irgendwie befriedigend, aber zugleich auf unangenehme Weise voyeuristisch, als würde sie Dinge ausspionieren, die sie nichts angingen.[35]

Sie erkundigte sich schließlich nach dem, was Kuruk gemacht hätte. Jeder wäre einfach Kuruk gewesen, herumgereist und hätte reihenweise Herzen gebrochen, bis er schließlich eines Tages aus heiterem Himmel vor Kelsangs Tür aufgetaucht war mit einem Gesicht, das sein Bekenntnis ewiger Liebe auszudrücken vermochte. Kelsang erklärte, Kuruk hätte ein strengeres Metrum benutzt als in dem Matrosenliedchen und es zudem nicht gesungen, aber der Inhalt wäre exakt der gleiche gewesen wie der, den Kyoshi aus einer Eingebung heraus vorgetragen hätte. Kyoshi fand, dass dies das Argument nur abschwächte, und bemerkte, dass Kelsang sich „übertrieben genau an die Details zu erinnern“ schien. Jener erklärte, dass der Grund dafür darin bestände, dass Kuruk vorgehabt hatte, das Gedicht der damals verheirateten Hei-Ran zu geben. Kyoshi, die dies selbst für Kuruks Verhältnisse als absolut anstandslos ansah, wollte fragen, was dann passiert wäre, und Kelsang erklärte, dass er sich eingemischt hätte. Kyoshi konnte unmöglich sagen, ob Kelsang seine Entscheidung bereute oder stolz auf sie war, doch nachdem Kelsang ihr von den Details erzählt hatte, ließ Kyoshi sich das Ganze rasch durch den Kopf gehen und sagte mit mehr Inbrunst, als sie es beabsichtigt hatte, dass er das Richtige getan hätte, denn ihr war klar, es hätte Rangi nie gegeben, wenn Hei-Ran sich gegen deren Vater Junsik und für Kuruk entschieden hätte. Kelsang sagte, er würde es nie erfahren, und erwähnte noch die Tragödie um Ummi, doch Kyoshi wusste nicht, wer das war, und hatte auch nicht die Absicht zu fragen. Die Dinge waren für sie ohnehin schon kompliziert genug und Kyoshi, obgleich keine Spezialistin für die Geschichte der Avatare, hielt immer weniger von Kuruk. Kelsang wünschte sich endlich Gewissheit, klagte über die unbestimmte Art und Weise, in der sich das Leben entwickelte, und erwähnte, obwohl er eigentlich nicht darüber sprechen sollte, dass Yun Probleme mit dem Feuerbändigen hätte. Kelsang sagte, er machte sich Sorgen, dass Jianzhu „zu immer extremeren Mitteln“ griff, denn er hätte „so viel aufs Spiel gesetzt, um den idealen Ersatz für Kuruk zu finden, dass er bei jedem Rückschlag mehr Druck“ ausüben würde. Kyoshi wurde durch die Information darüber, dass Yun nicht Feuerbändigen konnte, mehr erschüttert als durch alles andere bisher Gehörte. Yun hatte für sie die Aura eines Jungen, der Unmögliches vollbringen konnte, und er war ihr Freund, aber sie glaubte dennoch so fest an den Avatar wie jeder andere. Jemandem wie ihm mit seiner Schlauheit und seinem Talent hätte es ihrer Auffassung nach eigentlich ganz leichtfallen sollen, das Feuer zu meistern. Kelsang spürte ihre Furcht und versuchte, sie zu beschwichtigen, indem er aussagte, es wäre „immer noch am wahrscheinlichsten, dass Yun der Avatar“ wäre. Daran hätte sich nichts geändert, aber man müsste Kyoshi fortan ebenfalls in Betracht ziehen, wenn das einzige Kriterium mittlerweile daraus bestände, was Kuruk damals alles an unmöglichen Dingen vollbracht hätte.[36]

Kelsang fügte nach einem Moment des Schweigens hinzu, dass er diese neuen Verwicklungen nicht sonderlich schlimm fände, da Kyoshi eines Avatars würdige Eigenschaften hätte. Sie schnaubte und wollte wissen, welche das wären. Nachdem er mit „selbstlose Bescheidenheit“ geantwortet hatte, widersprach sie prompt lautstark, und als ihr auffiel, dass Kelsang sich über sie lustig machte, bedachte sie ihn mit einem finsteren Blick. Er stand auf und entschuldigte sich für die unklare Situation. Er hätte nicht mit ihren Eltern sprechen können wie bei den anderen Dorfkindern. Mit mehr Informationen wäre die Frage vielleicht Jahre zuvor beantwortet gewesen. Kyoshi verzog das Gesicht und trat mit der Ferse gegen ihre Truhe, um einem plötzlichen Anflug von Ärger Luft zu machen. Mit dem Tritt gegen die hölzerne Seitenwand erzeugte sie ein trommelartiges Geräusch. Sie zischte, dass ihre Eltern bestimmt „liebend gern ein so wertvolles Kind wie den Avatar gehabt“ hätten, „das ganz große Los“. Kelsang lächelte sie sanft an und vermutete, dass sie so oder so stolz auf ihre Tochter gewesen wären, jedenfalls er wäre es. Kyoshi machte sich Sorgen darüber, dass die neue Situation ihr inniges Verhältnis, ihre kleine Welt zerstören könnte, sobald Kelsang das Zimmer verlassen und Jianzhu davon erzählen würde, und fragte ihn, ob sie es geheim halten könnten, zumindest eine Zeit lang, bis sie es verarbeitet oder die Zweifel beseitigt wären. Kelsang schwieg, doch Kyoshi bat hartnäckig darum. Letztlich willigte er ein, dies eine Zeit lang zu tun, aber wies sie darauf hin, dass sie es am Ende Jianzhu und den anderen sagen müssten. Sie müssten sie Wahrheit herausfinden.[37]

Kelsang ging aus dem Zimmer und Kyoshi blieb einfach mitten im Raum stehen, reglos und mit beiden Füßen fest auf dem Boden, da sie so am besten denken konnte. Die neue Situation war ein Albtraum für sie. Obwohl sie keine politische Würdenträgerin war, war sie keine Idiotin, war sich also über das labile Gleichgewicht im Klaren, das Jianzhu und Yun aufgebaut hatten, und auch über die Erleichterung, die Menschen beim Anblick Yuns verspürten: nach über zehn Jahren voller Zweifel war jemand greifbar, jemand, der einen scharfen Geist besaß, ein Erbe für das Vermächtnis Yangchens, ein spät erfülltes Versprechen, jemand, der den Menschen das Vertrauen gab, die Welt könnte doch noch gerettet werden. Sie selbst dagegen würde als „Avatar Kyoshi“ am Ende nur Dreck sein, den man über das Feuer scharrte. Ihr Blick fiel auf das auf der Truhe liegende Tagebuch und ihr Puls beschleunigte sich abermals. Sie fragte sich, ob ihre Eltern Zurücklassenschaften behalten hätten, wenn die Chance bestand, dass sie einen gewissen Wert gehabt hätten, als es an ihrer Tür klopfte. Sie dachte an den Geschenkedienst, den sie völlig vergessen hatte, schob die Gedanken an das Gespräch mit Kelsang von sich und öffnete die Tür. Sie wusste aus Erfahrung, dass sie mit jedem Ärger fertig werden würde, und da Kelsang sich nicht sicher war, müsste man sich auch nicht darüber den Kopf zerbrechen. Sie machte sich eher Sorgen um Rangi, würde sie herausfinden, wie lange Kyoshi sich in ihrem Zimmer versteckt hatte, doch zu ihrer Überraschung stand Yun an der Tür und sagte, er hätte nach ihr gesucht.[38]

Kyoshi und Yun saßen auf dem Boden eines der zahllosen Empfangszimmer des Anwesens. Kyoshi drückte gespielte Verblüffung darüber aus, dass Yun als Junge keine Schwerter mochte, und wies ihn an, die Waffe auf den Stapel für die Waffenkammer zu legen, damit Rangi es ihm womöglich eines Tages beibringen könnte. Kyoshi räumte gemäß ihrer Aufgabe im Herrenhaus auf. Das Empfangszimmer war voll mit Geschenken von Besuchern für Yun, und sie machte ihn auf ein lackiertes kreisrundes Brett mit Gittermuster und leuchtenden Edelsteinen aufmerksam: ein Yuns Meinung nach rech hübsches Pai-Sho-Brett, allerdings Yuns vierundvierzigstes insgesamt, weshalb Kyoshi es wegwerfen wollte. Yuns Einwand, sie wäre „einfach skrupellos“, ignorierte sie. Sie ging ihren Pflichten nach; sie brauchte ein bisschen Gewohnheit nach Kelsangs Worten. Kyoshi bemerkte Yun neue Lederschuhe in weichem Grauton und mit schneeartigem Pelzbesatz. Angewidert hielt sie sie für aus der Haut von Schildkrötenseehundbabys gemacht. Kyoshi fand, sie passten Yun nicht, und wollte sie dem Jungen gegen seinen Willen von den Füßen reißen. Yun erhob allerdings ihr gegenüber die Stimme und bat sie nachdrücklich darum, dies zu lassen. Dieses für Yun untypische Verhalten brachte sie zum Ablassen. Dann setzte Yun sich auf und fixierte Kyoshi mit einem tiefen Blick und koketten Lächeln. Kyoshi fragte, was los wäre, und er entgegnete, er wollte mit ihr verreisen, er würde sie bei sich brauchen, was Kyoshi sehr überraschte, denn Begleiterin des Avatars sein zu können war eine unschätzbare Ehre. Sie hatte einen Tagtraum, in dem sie eng an Yun gedrückt, den Wind im Haar, in den Sonnenuntergang flog, und wollte mehr über die Reise erfahren und Yun erklärte ihr, es ginge zum Ostmeer, in die Nähe des Südpols, zu Vertragsverhandlungen mit Tagaka, woraufhin ihr Tagtraum zerplatzte.[39]

Kyoshi stieß Yuns Hände von ihren Schultern, setzte sich wieder ordentlich auf die Knie und fragte schockiert nach, ob er wirklich mit der Fünften Nation verhandeln und ausgerechnet sie dabei haben wollte.

Treffen mit Tagaka[]

Kapitel 7
Zuständig: PW, Korra, Christian

Identifizierung als Avatar[]

Nach Kyoshis beeindruckender Demonstration des Erbändigens im Kampf gegen Tagaka, wachte sie erst wieder im Krankenzimmer des Avatar-Anwesens in Yokoya auf. Jianzhu saß neben ihr, als sie wieder zu sich kam. Er unterhielt sich eine Weile einfühlsam mit ihr und versuchte sie so dazu zu bringen, ihm zu erzählen, wie sie zu diesen starken Bändiger-Kräften kam. Kyoshi wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass Kelsang aus der Not heraus den anderen von dem Verdacht, dass Kyoshi der Avatar sein könnte, erzählt hatte. Sie entgegnete daraufhin, dass sie nichts von diesen Fähigkeiten gewusst hatte. Nachdem Jianzhu das Zimmer verlassen hatte, verließ Kyoshi ihr Krankenbett und machte sich auf dem Weg zu Yun und Rangi. Als sie das Zimmer mit den beiden betrat, war es jedoch nicht wie sonst, wenn sie gemeinsam mit ihnen Zeit verbrachte. Sie waren in Gedanken woanders und erst nach mehrmaligen Fragen von Kyoshi berichtete Yun ihr von dem Verlust von vielen Wachleuten, sowie dass Tagaka mit einem Gefangenentransport auf dem Weg in die Hauptstadt Ba Sing Se sei. Als Kyoshi versuchte Yun aufzumuntern, erwiderte Rangi plötzlich, Kyoshi sollte aufhören ihnen die Wahrheit zu verschweigen. In dem Glauben, die beiden wüssten nichts von Kelsangs Verdacht, konnte sie sich unter der Aussage von Rangi nichts vorstellen. Erst als Rangi ihr wütend entgegnete, dass Kelsang den Verdacht, dass sie der Avatar sein könnte, gegenüber den anderen geäußert hatte, wurde ihr klar, dass dies inzwischen jeder im Haus wusste. Aus Ärger, dass Kyoshi dieses Geheimnis den beiden verschwiegen hatte, verließen Yun und Rangi den Raum. Kyoshi besuchte anschließend Kelsang in seinem Zimmer, um ihn zur Rede zu stellen. Vor Wut, dass er den Anderen davon erzählt hatte, vergaß sie ganz darüber erleichtert zu sein, dass er noch am Leben war. Kelsang erkannte die Situation und erklärte ihr, dass er nach dem, was Kyoshi im Kampf gegen Tagaka geleistet hatte, den Anderen von dem Verdacht erzählen musste. Dies traf bei Kyoshi lediglich nur auf Unverständnis.[40]

Ja Jianzhu nicht sicher war, welcher der beiden Kinder der Avatar sei, hatte er angeordnet, sowohl Yun als auch Kyoshi wie den Avatar zu behandeln. Außerdem sollte nun mit Kyoshi einen Feuerbändiger-Test für Neugeborene durchgeführt werden. Dafür entzog Hei-Ran einem Raum die Feuchtigkeit und bat Kyoshi sich zusammen mit ihr in diesen zu setzen. Hei-Ran griff in einen Beutel und zog einen kleinen Ball aus Birkenrindenfasern und Baumwolle, gemischt mit besonderen Ölen hervor. Sie sagte, wenn Kyoshi nun atmen und ihre innere Hitze spüren würde, würde sich der Ball entzünden und sie wäre somit eine Feuerbändigerin und der Avatar. Hei-Ran hielt den Ball dicht unter Kyoshis Nase. Nachdem zwei Minuten kein Resultat zu sehen war, erhitzte Hei-Ran die Luft im Raum noch weiter in der Hoffnung so würde Kyoshi das Feuerbändigen leichter fallen. Jedoch entzündete sich der Ball auch nach weiteren 10 Minuten nicht und Hei-Ran brach den Test ab. Die Identität des Avatars konnte mit dieser Methode nicht geklärt werden.[41]

Jianzhu musste sich etwas anderes überlegen, um die Identität des Avatars zu klären. Unter dem Vorwand einer spirituellen Übung und mit der Begründung, Kelsang würde noch mehr Zeit brauchen, um gesund zu werden, reiste er alleine mit Yun und Kyoshi in ein abgelegenes Dorf im Xishaan-Gebirge. Er erklärte, sie seien hier, um mit einem Geist zu kommunizieren, welcher die Identität des Avatars aufdecken könne. An einem breiten Felsabsatz, welcher in einen der Berge geschlagen worden war, forderte Jianzhu die beiden auf, sich in die Mitte zu setzen und zu meditieren. Mit der Hilfe von Yun und Jianzhu, welcher gleichzeitig noch ein Räucherstäbchen angezündet hatte, gelang es ihr erstaunlich einfach zu meditieren. Jianzhu forderte Kyoshi und Yun auf, die Augen zu schließen und geschlossen zu halten. Durch die Meditation wurden beide weitgehend bewegungsunfähig. Ihre Augen konnte Kyoshi dennoch öffnen und vergwisserte sich so, dass es Yun noch gut ging. Als sie dann versuchte, in Richtung von Jianzhu zu blicken, sah sie, wie sich ein Loch im Berg aufgetan hatte und ihnen ein großer, grün leuchtender Augapfel entgegenblickte. Kyoshi war von dem Anblick des Geistes geschockt und wollte sich bewegen. Es war jedoch so, als hätte sie jemand betäubt und sie blieb bewegungsunfähig sitzen. Jianzhu hingegen zeigte sich vom Anblick des Geistes, welchen er Großvater Glühwurm nannte, unbeeindruckt. Er bat diesen um seinen unfehlbaren Rat, welcher der beiden Kinder der Avatar sei. Der Geist entgegnete, dass er das Blut als Preis brauchen würde, um dies zu beantworten. Ein Schleimteppich voller menschlicher Zähne ergoss sich aus dem Loch im Berg und bewegte sich auf Yun und Kyoshi zu. Kyoshi hatte Todesangst und hätte alles getan um diesen Schrecken zu beenden. Der Schleim streckte sich nach ihr aus. Yun warf sich noch Kyoshi entgegen, in der Hoffnung, sie aus der Situation befreien zu können, was jedoch nicht half. Der Schleim kroch zuerst unter die Kleider von Yun und begann mit den Zähnen seine Haut aufzuschlitzen, um an das Blut von ihm zu kommen. Abgelenkt von dem Geschehen konnte der Schleim erneut Form annehmen und begann sich um Kyoshis Fußgelenk zu wickeln. Einige Augenblicke später färbte sich der Schleim blutfarben und der Geist bestätigte, dass Kyoshi der Avatar war. Jianzhu begab sich zu Kyoshi und Yun, trennte den restlichen Schleim von Kyoshis Knöcheln ab und zog ausschließlich sie in Sicherheit. Die Befreiung Kyoshis aus den Zwängen des Geistes machten diesen allerdings so wütend, dass ihm das Blut als Preis für die Beantwortung der Frage nicht mehr ausreichte. Er schnappte sich Yun und riss ihn in das Felsloch, woraufhin Jianzhu dieses umgehend mit einer Wand verschloss. Kyoshi versuchte vor Verzweiflung zu schreien, doch das Einzige, was aus ihrer Kehle drang, war Feuer. Es schlug kraftlos gegen den Hang des Berges und erlosch schließlich. Es war das erste Mal das Kyoshi, wenn auch ungewollt, das Feuer bändigte.[42]

Kyoshi stand taumelnd auf, konnte aber durch ihre verklebten Augenlider kaum etwas sehen. Durch das Feuer war das Innere ihres Mundes voller Brandblasen. Sie nahm verschwommen war, wie Jianzhu auf sie zu kam. Aus Wut, dass er Yun kampflos dem Geist überlassen hatte, stürzte sie sich auf ihn. Ineinander verkeilt rollten sie über den Boden und stürzten schließlich vom Rand des Felsabsatzes. Sie verlor Jianzhu aus dem Griff, als ihre Schulter gegen eine Baumwurzel schlug. Kyoshi überschlug sich noch mehrmals und kam schließlich am Fuß des Berges auf. Obwohl sie Schmerzen hatte, kämpfte sie sich sofort wieder auf die Beine, schaute sich nach Jianzhu um, konnte ihn aber nirgends entdecken. Sie nahm jedoch das Rumpeln von Steinen war, riss den Kopf nach oben und sah, wie Jianzhu auf sie zu kam. Kyoshi versuchte, einen Felsen hinter Jianzhu auf ihn zu ziehen, doch dieser konnte den Angriff ohne Probleme abwehren und der Felsen traf Kyoshi beinahe selbst. Mit der einzigen Erdbändiger-Technik, welche Kyoshi kannte, versuchte sie den Stand von Jianzhu zu untergraben, was ihr jedoch auch nicht gelang, da der Erdbändiger jeden ihrer Schritte vorhersehen und abwehren konnte. Er blieb direkt vor ihr stehen und ließ sich von seiner Erdplattform auf Augenhöhe mit ihr heben. Er versuchte Kyoshi mit seiner warmen Stimme zu besänftigen, was ihm aber nicht gelang, da sie wahren Hass auf ihn verspürte. Sie biss sich so fest auf die Lippe, dass diese anfing zu bluten. Kyoshi zielte mit einer Feuerfaust, einer Technik, die sie eigentlich nicht kennen konnte, auf Jianzhu, woraus jedoch lediglich ein normaler Faustschlag wurde, welcher kurz vor seinem Gesicht endete. Als Jianzhu erkannte, dass Kyoshi verzweifelt versucht ihm wehzutun, bildete er aus den umliegenden Steinen ein paar Felsfesseln. Diese verformten sich um Kyoshis Hände und wurden so zu einem Paar Handschellen, welche Jianzhu zusammen mit Kyoshi in die Luft hob. Der Angriff auf sie geschah so schnell, dass sie nicht einmal Zeit hatte, darauf zu reagieren. Auf brutalere Art versuchte er nun Kyoshi zu überzeugen, dass seine Handlungen gerechtfertigt gewesen wären. Er ließ Kyoshi wieder zu Boden fallen und zwang sie mit den Handschellen auf alle Viere. Als Kyoshi ihm vorwarf, Yun nur benutzt zu haben, reichte es ihm und er entschied sich dafür, Kyoshi eine Lektion zu erteilen. Er trat mit dem Fuß auf den Boden, woraufhin sich ein Maulkorb aus Steinen auf Kyoshis Gesicht legte, welcher nur ihre Augen frei ließ. Ihr Mund und ihre Nase füllten sich mit Staub und sie begann an ihrem eigenen Element zu ersticken. Während sie immer mehr an Bewusstsein verlor und ihre Sicht begann zu verschwimmen, beschrieb Jianzhu ihr, dass ohne seinen Einfluss das Erdkönigreich in Chaos verfallen würde und sie ohne ihn nur ein hilfloser Avatar wäre. Sie konnte es kaum wahrnehmen, aber Jianzhu ging neben ihr in die Hocke und flüsterte ihr ins Ohr, dass er sein Leben der einzigen Sache gewidmet hätte, sicherzustellen, dass der nächste Avatar nicht derart ausgenutzt werden würde. Und so sehr sie ihn auch bekämpfte, er würde sein Leben ihr, Kyoshi, widmen. Plötzlich befreite er Kyoshi von den Handschellen, welche sie auf dem Boden hielten und sie fiel vornüber auf den Boden. Sie lag einige Minuten einfach nur auf dem Boden, verabscheute jeden Atemzug und jeden vergeblichen Versuch, sich aufzurichten.[43]

Als sie es endlich schaffte sich aufzurichten, verspürte sie plötzlich einen Windstoß. In diesem Moment erschien Kelsang, der trotz seiner Verletzungen, die er sich bei der Begegnung mit Tagaka zugezogen hatte, mit seinem Gleiter zu ihnen geflogen war, nachdem er durch die unerklärliche Abwesenheit der drei Erdbändiger misstrauisch geworden war. Kyoshi wäre am liebsten zu Kelsang gelaufen, hätte sich hinter ihm versteckt und geweint. Doch aus Angst, sie würde es nur noch schlimmer machen als es eh schon war, blieb sie stehen und traute sich nicht zu reden. Kelsang konnte allerdings gut erkennen, wie ängstlich Kyoshi war und stellte sich schützend vor sie. Als Kelsang Jianzhu fragte, wo Yun sei, versuchte dieser erst der Frage auszuweichen und erst beim zweiten Nachfragen von Kelsang, gab Jianzhu zu, dass Yun tot war. Kyoshi konnte nicht mit ansehen, wie er versuchte, den Tod herunterzuspielen und klärte Kelsang darüber auf, dass Jianzhu Yun einfach kampflos aufgegeben hatte und so auch für seinen Tod verantwortlich war. Kelsang erklärte, dass Jianzhu nicht mehr in der Lage sei, dem Avatar zu dienen, und dass er nun mit Kyoshi verschwinden würde. Das ärgerte Jianzhu so sehr, dass er entgegnete, dass Kelsang Kyoshi nirgendwo vor ihm verstecken könne. Kelsang gab Kyoshi den Befehl wegzulaufen, bevor er Jianzhu angriff, um ihr Zeit zu verschaffen. Dieser konnte im Kampf gegen den verletzten Kelsang jedoch schnell die Überhand gewinnen und sorgte mit nur einer Bewegung seines Handgelenks dafür, dass sich ein scharfes Stück Feuerstein von einem Felsen ablöste, welches kurz darauf Kelsangs Hals durchbohrte. Kelsang brach leblos auf dem Boden zusammen. Da Kyoshi dabei zusehen musste, wie Kelsang vor ihren Augen starb, begannen ihre Augen weiß zu glühen und sie begab sich das erste Mal[44] unkontrolliert in den Avatar-Zustand.[45]

Sie fand sich in einer komplett veränderten Landschaft wieder, als sie wieder zu sich kam. Die Bäume hinter ihr waren verschwunden, an den Stümpfen abgeknickt oder mitsamt Wurzeln herausgerissen. Vor ihr zogen sich tiefe Risse kreuz und quer über das Gestein. Sie fiel auf den Boden, blieb dort liegen und weinte. Ihre Finger krallten sich in den Boden, tasteten vergeblich nach dem, was sie verloren hatte. Sie gab sich die Schuld am Tod von Kelsang, da sie feige gewesen war. Als sie bemerkte, dass in der Entfernung der Boden bebte und dies vermutlich Jianzhu war, kämpfte sie sich wieder auf die Beine und rannte zu dem Ort, wo die drei Erdbändiger bei ihrer Ankunft gelandet waren. Pengpeng wartete dort immer noch, hatte jedoch wegen ihrer spirituellen Bindung zu Kelsang auch etwas von seinem Tod mitbekommen. Als Kyoshi ihr verzweifelt erklärte, dass er fort ist und auch nie wiederkommen werde, stieg Pengpeng mit Kyoshi in die Höhe und flog davon. Kyoshi sagte erst, sie solle heimwärts fliegen. Ihr fiel dann allerdings auf, dass sie Yokoya fortan nicht mehr als ihr Zuhause bezeichnen mochte und korrigierte ihren Satz einfach nur mit Yokoya. Da sie sich nicht auf den Platz von Kelsang setzen wollte, saß Kyoshi zusammengekauert im Passagiersattel von Pengpeng. Sie sah wie vom Ozean dunkle Regenwolken auf sie zutrieben, doch sie dachte, wenn sie schnell genug fliegen würden, würden sie es noch vor dem Eintreffen des Unwetters bis Yokoya geschafft haben. Sie rief Pengpeng noch einmal zu, dass sie sich beeilen solle. Obwohl sie Jianzhu zurückgelassen hatten, fühlte es sich für Kyoshi so an, als würde er sie verfolgen und jeden Moment den Arm nach ihr ausstrecken können, um sie an der Schulter zu packen.[46]

Flucht vor Jianzhu[]

Verlassen von Yokoya[]

Während ihres Rückfluges nach Yokoya war Kyoshi aus Erschöpfung eingeschlafen und musste nach dem Aufwachen feststellen, dass sie sich bei dem Wetter verschätzt hatte, da bereits die ersten Regentropfen fielen. Kyoshi nutzte die verbliebene Flugzeit zum Nachdenken und kam zu dem Entschluss, dass von nun an jede Entscheidung, die sie zu treffen hatte, leicht war. Sie erreichten schließlich Yokoya, als es inzwischen aus dem Himmel mit Regen schüttete, worauf schon die ersten Blitze über den Himmel zuckten. Vollkommen durchnässt, landeten sie in den Ställen, wo Kyoshi von Pengpeng hinuntersprang und ihren Weg durch den Schlamm zum Herrenhaus watete. Am Dienstboteneingang wartete unter dem Torbogen Rangi auf sie, welche sie nach ihrem Aufenthaltsort sowie nach dem Verbleib der anderen fragte. Kyoshi erzählte der Feuerbändigerin von den Ereignissen und vertraute ihr ihre Identität als Avatar an sowie die Tatsache, dass sie fortan nicht mehr in Yokoya bleiben könne. Als Rangi den Vorschlag unterbreitete, auf Jianzhus Rückkehr zu warten, um ihn gemeinsam zur Rede zu stellen, verlor Kyoshi die Fassung und schrie ihr verzweifelt entgegen, dass sie tot waren und sie von Yokoya weg müsse.[47]

Qoute1 (Weiß) RANGI! SIE SIND TOT! ICH MUSS HIER WEG! Qoute2 (Weiß)
— Kyoshi schreit Rangi verzweifelt an. (Quelle)

Rangis Schweigen ließ Kyoshi unter der Annahme, dass sie nun auch Rangi aus Ungläubigkeit verloren hatte, worauf sie sich ohne ein Lebewohl an ihr vorbeischob und zu ihrem Zimmer lief. Dort packte sie ihre Habseligkeiten in einen Beutel und entschied sich letztendlich dafür, die Sachen auf ihrem Regal ebenfalls mitzunehmen, sodass sie die Tonschildkröte als Andenken an Kelsang miteinpackte. Sie nahm die grüne Kampfbekleidung, die Jianzhu ihr geschenkt hatte, vom Kleiderständer und stopfte sie ebenfalls in ihren Sack. Das Ledertagebuch ihrer Mutter kam oben drauf und Kyoshi zeigte sich in dem Moment dankbar dafür, dass sie ihrem Zerstörungsdrang nie nachgekommen war. Nachdem sie fertig eingepackt hatte, verließ sie ihr Zimmer mit dem Beutel samt der Truhe ihrer Eltern. Sie wurde von keinem der Bediensteten aufgehalten und passierte Orte, die mit Yun und Kelsang in Verbindung standen, welche ihr Herzschmerz bereiteten. Sie nahm einen Umweg zum Holzhackplatz des Anwesens, wo sie die noch im Holzblock feststeckende Axt befreite und mitnahm. Sie benutzte die Axt, um die Truhe aufzubrechen und fand darin zwei verzierte goldene Kriegsfächer aus Metall, die mit Bronze legiert waren sowie eine Kopfbedeckung aus dem gleichen Material und schließlich einen einfachen Lederbeutel mit einem Etui, welches Schminke enthielt. Sie entnahm die Gegenstände der Kiste und füllte sie in ihren Beutel, wonach sie die leere Truhe zurückließ und sich zurück zu den Ställen begab. Sie blieb wie angewurzelt stehen, als sie dort Rangi vorfand, welche Pengpeng mit Reiseutensilien ausrüstete. Sie half Kyoshi auf Pengpeng und übernahm den Führersitz, mit Kyoshi auf Pengpengs Rücken, und teilte ihr mit, dass sie nach Südwesten fliegen mussten, um dem Sturm zu entwischen. Verdutzt fragte Kyoshi sie, wieso sie ihr half, worauf die Feuerbändigerin erwiderte, dass sie sie nicht alleine im Sturm sterben lassen würde. In dem Moment verspürte Kyoshi tiefe Dankbarkeit für ihre Freundin und sie flogen in die Luft.[48]

Sie und Rangi kämpften die ganze Nacht hindurch gegen das Wetter. Bei Sonnenaufgang sprachen sie über Kyoshis Identifizierung als Avatar, beide nach wie vor verblüfft von den Ereignissen. Rangi hatte Schwierigkeiten damit, die derzeitige Entwicklung nachzuvollziehen und erzählte stattdessen, wie solch ein Vorfall in der Geschichte der Feuernation nie vorgekommen war, was Kyoshi innerlich nervte. Als Rangi mit ihrer Erzählung über die Traditionen der Feuernation anlässlich der Enthüllung der Identität des Avatars fortfuhr, fragte Kyoshi sie, worauf sie hinaus wollte. Daraufhin gab ihr die Feuerbändigerin zu verstehen, dass alles einen gepflegten Ablauf zu haben hatte und dass sie Meister für Kyoshi finden mussten, die sie unterweisen konnten. Als Rangi ihr von ihrem Plan erzählte, sie vorübergehend alleine mit ihren Vorräten kampieren zu lassen und in der Zwischenzeit nach einem geeigneten Meister für Hilfe zu suchen, reagierte Kyoshi panisch und teilte ihr verzweifelt mit, dass sie dadurch nur wieder Jianzhu ausgeliefert werden würde. Kyoshi sprang nach vorn, um selbst die Zügel zu ergreifen, als sich ihr Streit ausartete, was zur Folge hatte, dass Kyoshi erstmalig Gebrauch von ihrem Status als Avatar machte und Rangi offiziell befahl, die Zügel loszulassen. Ungewohnt an die neue Dynamik, verhielt sich die Feuerbändigerin in ihrer Antwort distanziert, zum Missfallen Kyoshis. Es folgte ein langes Schweigen zwischen den beiden bis sie den Tod ihres Freundes einsacken ließen. Für Kyoshi stand fest, dass sie Bändigungsmeister finden musste, die nicht Teil von Jianzhus Netzwerk waren, ehe sie ihn konfrontieren konnte. Rangi ließ sich widerwillig auf das Vorhaben ein, doch Kyoshi befahl ihr als Avatar aus Wohl zu ihrem eigenen Schutz, sie nicht zu begleiten. Im Gegensatz zu ihrem vorherigen Befehl ignorierte Rangi diesen jedoch, zur heimlichen Erleichterung Kyoshis, und reagierte nur spottisch, als Kyoshi ihr von der Gefahr von weiteren Geheimnissen erzählte. Ihrer Sache sicher, schloss sich Rangi Kyoshis Vorhaben an und beanspruchte prompt die erste Schlafschicht für sich. Kyoshis verzweifelter letzter Versuch, ihre Freundin davon abzubringen, scheiterte und sie hörte an, wie Rangi ihr ihre Treue schwur. Trotz ihrer beider Müdigkeit hatten beide Schwierigkeiten mit dem Schlafen, sodass Kyoshi eine im Schlaf weinende Rangi beobachtete und ihren Standpunkt änderte und nun davon überzeugt war, dass sie die vor sich liegende Etappe überstehen würden, solange sie aufeinander achtgaben. Sie starrte schließlich das Wasser an bevor sie die Tonschildkröte aus ihrem Beutel herausholte und sie zum Erdbändigenüben benutzte. Mit Mühe brachte sie die kleine Tonschildkröte zum Schweben, wobei sie sie sich jedoch zitternd wie ein Kreis in der Luft drehte. Kyoshi wertete dies allerdings als ersten Erfolg. In ihren Rachegedanken an Jianzhu gefangen, bemerkte sie zu spät, wie die Tonschildkröte in Risse zerfiel und daraufhin nacheinander zerbröselte. Sie versuchte vergeblich, das Spielzeug zu retten, doch fing nichts als eine Handvoll Staub, welcher ihr durch die Finger entglitt und von einer kräftigen Brise fortgetragen wurde, wodurch ihr einziges Andenken an Kelsang im Winde verwehte.[49]

Treffen auf Die Fliegende Operngesellschaft[]

Kapitel 14 bis einschl. 16
Zuständig: Korra

Kyoshi vertraute Rangi die Vergangenheit ihrer Eltern an und erzählte ihr von dem Tagebuch ihrer Mutter, in dem geschrieben stand, wo es einen Unterschlupf einer Daofeigruppe gab und wie sie mithilfe eines Geheimcodes Hilfe bekommen würden.[7][50] Später auf ihrem Flug hatte Kyoshi einen Albtraum, in dem sie versuchte eine Metallschachtel aufzubrechen, doch der falsche Boden der Schachtel, der den wahren Inhalt verbarg, öffnete sich nicht. Sie hörte die sanfte Stimme ihrer Mutter, die ihr sagte, es nicht zu erzwingen, da die Schachtel sonst kaputt gehen und deren Inhalt verschüttet werden würde. Neben ihrer Mutter erblickte sie ihren Vater, der Make-up aufgetragen hatte und sie warm und heiter anschaute. Bei ihrem Anblick wurde die Metallschachtel in Kyoshis Händen heiß, bevor sie sich in Kyoshis Fleisch versengte. Kyoshi ließ die Schachtel fallen und wollte schreien, doch ihre Zähne schwammen lose in ihrem Mund. Das Gesicht ihres Vaters wandelte sich in Jianzhus, auf den Kyoshi sich Wut erfüllt stürzen wollte, doch sie konnte ihn nicht erreichen. Ihre Mutter amüsierte sich über ihre Hilflosigkeit und zwinkerte ihr mit einem grünen, glühenden Auge zu, woraufhin ihr Augapfel anschwoll und wuchs bis er aus seiner Höhle fiel und sich immer weiter ausdehnte bis er schließlich auch das andere Auge samt Jesas gesamtes Gesicht und zuletzt die ganze Welt verschlungen hatte. Kyoshi selbst fiel der Verschlingung des Auges zum Opfer und fand sich in Dunkelheit wieder und suchte verzweifelt nach Halt, als die Stimme Jianzhus ihr zuflüsterte, sie niemals allein zu lassen und dass sie immer auf sie achtgeben würden. Kyoshis Panik wallte sich auf bis sie von Rangi aus ihrem Schlaf aufgeweckt wurde, als sie verkündete, dass sie in Qinchao angekommen waren.[51] Sie erreichten Qinchao in der Abenddämmerung und unternahmen einen Aufklärungsflug über der Chamäleonbucht, währenddessen Rangi den Ort inspizierte. Kyoshi war im Gegensatz dazu beschäftigt gewesen, sich von ihrem Albtraum zu erholen und gesellte sich danach zu Rangi. Sie zeigte auf eines der Gebäude der Stadt, welches im Tagebuch ihrer Mutter verzeichnet war, und identifizierte es als Madam Qijis Teehaus. Sie versteckten Pengpeng in einem Außenbezirk der Stadt, um nicht durch die Anwesenheit eines Bisons aufzufallen und begaben sich zu Fuß in die Stadt. Der Anblick der Stadt stellte sich als erbärmlich heraus. Es war das erste Mal in neun Jahren, dass Kyoshi derart offenes Flachland sah, welches einfach brachlag. Bei ihrem Gang wurden sie von den Bewohnern der Stadt angestarrt, unter denen einige sich für den Fall von Gefahr von ihren Plätzen erhoben. Der magere Zustand der Lebensumstände der Bewohner entging auch nicht Rangis Aufmerksamkeit, welche Kyoshi sagte, dass Menschen so nicht leben sollten. Kyoshi nahm dies allerdings anders auf und antwortete angespitzt, dass Menschen es konnten und auch taten. Daraufhin gestand Rangi ihr, dass sie von Kyoshis Vergangenheit als Waise auf den Straßen Yokoyas durch Tante Mui wusste, obwohl Kyoshi dies vor ihr zu verbergen versucht hatte. Die Offenbarung ließ Kyoshi um ein Haar stolpern, doch sie riss sich rechtzeitig zusammen und weiterlaufen. Rangi zeigte sich mitfühlend und begründete, dass sie aufgrunddessen Kyoshi immer antrieb, sich zu wehren. Dies entlockte nur ein bitteres Lachen von Kyoshi, die die Schuld an ihre Vergangenheit schon längst ihren Eltern und nicht den Yokoyanern zugeschrieben hatte. Sie erklärte Rangi, dass das Wehren ihrerseits unverhältnismäßig gewesen wäre und wechselte daraufhin das Thema, indem sie nach dem Zustand in der Feuernation fragte. Auf ihre Frage, ob denn die Feuernation ihren Wohlstand unter allen Bürgern teilte, antwortete Rangi kurzgebunden, dass es dem nicht so war, aber dass sie hoffte, dass es eines Tages dazu kommen würde.[52]

Sie überquerten die Stadtgrenze und kamen ohne weitere Probleme am Teehaus an, deren Eingang sie sich vorsichtig näherten. Dort befand sich ein alter Mann, dem sie Geld gaben bevor sie eintraten. Ihre Ankunft wurde von den Gästen nicht negativ aufgenommen und die beiden begaben sich zu einem Tisch in der Mitte. Kyoshi wartete ungeduldig auf jemanden, der laut dem Tagebuch sie mit einem bestimmten Satz begrüßen würde. Sie wurde erneut an den Verlust von Yun und Kelsang erinnert, als sie auf ein Pai-Sho-Tisch in der Nähe schaute. Sie wurde von Rangis Stuhlkippeln über die Ankunft von jemandem in ihre Richtung alarmiert. Es war ein Junge, der sie mit Zorn anstarrte und sie daraufhin durch zusammengebissene Zähne nach ihrer Getränkewahl fragte. Kyoshi sagte den Satz aus dem Tagebuch auf und erhielt die erwartete Antwort, ehe der Junge den Türsteher beim Namen verfluchte. Der Mann, Lao Ge, gab sich unbekümmert und sagte, dass die beiden sich reingeschlichen haben mussten, als er sich von ihrem Geld etwas zu trinken besorgt hatte. Der Junge stürmte daraufhin in die Küche. Rangi drückte Kyoshi ihre Fassungslosigkeit über die Ereignisse aus, zu dem Kyoshi entgegnete, dass sie ihre Ehre immer noch retten konnte, doch Rangi zeigte sich stattdessen um Kyoshis Ehre besorgt statt ihrer eigenen. Ihr Gespräch wurde abrupt von der Rückkehr des Jungen unterbrochen, welcher ein Tablett dampfender Tassen zu ihnen brachte und sie ihnen servierte. Er setzte sich mit seiner eigenen Tasse Tee gegenüber von ihnen, während hinter ihm ein großgewachsener Mann, dessen lautlosen Füße ihrer und Rangis Aufmerksamkeit nicht entging, und eine Frau den Raum mit ihrer Präsenz füllten. Kyoshi identifizierte die Herkunft der Frau und deduzierte, dass sie vom Wasserstamm abstammte. Sie stellten sich hinter den Jungen und musterten sie und Rangi mit einem Blick eines Wolfs. Kyoshi redete sich ein, keine Angst zu haben und stellte überrascht fest, dass dem wirklich so war. Der Junge stellte sie beide zur Rede, worauf Kyoshi entgegnete, dass sie die Passwörter aufgesagt und dadurch das Recht hatte, Beistand von ihnen zu erhalten. Ihr Gegenüber zeigte sich wider Erwarten unbeeindruckt und äußerte seinen Verdacht, dass sie und Rangi Gesetzeshüter waren, was Kyoshi innerlich fluchend verneinte. Drei Männer, die im Teehaus als Gäste gesessen hatten, warfen daraufhin hastig ein paar Münzen auf den Tisch und verließen vor Furcht das Lokal. Der Junge legte einen flachen Stein vor Kyoshi und Rangi auf den Tisch hin und verkündete ihnen seine Theorie bezüglich ihrer Hintergrundgeschichte, doch Kyoshi wiederholte nur ihre vorherige Antwort. Die Situation eskalierte und artete sich fast in einen Kampf aus. Kyoshi gestand ihren abgrundtiefen Hass für Daofei, zur Verwirrung Rangis. Die Erdbändigerin fuhr dessen ungeachtet vor und beanspruchte hartnäckig ihr Recht auf Beistand. Bevor die Dinge noch schlimmer wurden, vermied Kyoshi dies, indem sie eines der Kriegsfächer ihrer Mutter auf den Tisch legte, was die Aufmerksamkeit der Daofei erregte, die geschockt Halt machten. Lao Ge fand als Erster seine Sprache wieder und tauchte zwischen Kyoshi und Rangi, die gemeinsam mit den anderen zusammenzuckten, plötzlich am Tisch auf, als er rief, dass es sich um Jesas Fächer handelte. Er studierte die Waffe fieberhaft, aber der Junge sprang auf und fragte sie, woher sie die Fächer hatte. Kyoshi offenbarte, dass sie sie von ihren Eltern geerbt hatte und bestätigte auf die erstaunte Frage vom Wasserstammmädchen, dass sie die Tochter von Jesa und Hark war. Lao Ge jubelte, im Gegensatz zu seinen Kollegen, die sich für eine Beratung zurückzogen. In der Zwischenzeit sah sich Kyoshi dem kritischen Blick ihrer Freundin ausgeliefert, doch ihre Rechtfertigungen stießen auf Schweigen. Rangi antwortete ihr, dass ihre Familiengeschichte nicht das Problem war, sondern ihre aggressive Herangehensweise, was bei Kyoshi auf Unverständnis traf. Sie erklärte ihr, dass man auf diese Art und Weise unter diesen Kreisen Respekt zollte. Rangi bezeichnete ihre Aktion schlicht als lebensmüde und beruhigte sie. Sie warnte sie, vorsichtiger zu sein, woraufhin Kyoshi sich widerwillig bei ihr entschuldigte. Das Daofei-Trio kehrte daraufhin zurück und stellte sich mit großer Förmlichkeit vor ihnen auf, um sie formell zu grüßen. Der große Mann stellte sich zuerst mit dem Namen Wong vor. Ihm folgte die Frau, die sich als Kirima vorstellte. Der Junge stellte sich ihnen als Lek vor. Im Gegenzug verriet Kyoshi ihnen ihren sowie Rangis Namen, zum Missfallen der Feuerbändigerin. Kirima fragte sie, was sie zu ihnen führte, woraufhin Kyoshi ihnen von ihrer Vergangenheit erzählte, deren Lücken Lao Ge füllte. Lek zeigte sich ihrer Geschichte ungläubig, wurde aber von Kirima dazu aufgefordert, Kyoshi weiterreden zu lassen. Als sie fortfuhr, beobachtete sie Rangis Reaktion von der Seite und vermutete, wie sie über alternative Szenarien nachdachte. Leks Skepsis verärgerte Kyoshi weiterhin bis sie schließlich sagte, dass sie das Anwesen in Yokoya nicht aus freien Zügen verlassen hatte und sie an dem Herrn des Hauses für die Ermordung ihrer Freunde Rachen ausüben wollte. Sie brauchte die Ressourcen, die ihre Eltern ihr hinterlassen hatten, um ihn zu Fall zu bringen.[53]

Qoute1 (Weiß) Ich brauche die Ressourcen meiner Eltern. Wenn sie mir in diesem Leben wenigstens eine Sache ermöglichen können, dann soll es die Rache für meinen Verlust sein. Qoute2 (Weiß)
— Kyoshi zu der Fliegenden Operngesellschaft (Quelle)

Ihr Gesicht glühte vor Hitze und Kyoshi dachte, sie würde explodieren. Sie wusste nicht, was sie tun würde, falls ihre Eltern den Raum betraten, doch eine Begegnung mit ihren Eltern blieb ihr zu ihrer Erleichterung erspart, als Lek ihr traurig ihren Tod verkündete. Lek zeigte sich schockiert von ihrer Abneigung zu ihren Eltern, wovon Kyoshi unberührt blieb. Sie stellte klar, dass sie nicht da war, um ihre Eltern zu treffen, sondern um das einzufordern, was sie ihnen schuldig waren und zählte an den Fingern alles ab, was in dem Tagebuch an Ressourcen geschrieben stand. Zu ihrer Verwunderung amüsierte dies Kirima und Wong, welche ihr mitteilten, dass die Informationen aus dem Tagebuch veraltet waren und dass das Teehaus inzwischen ihr einziger Stützpunkt war und sie nichts mehr hatten. Die Enthüllung ließ Kyoshi mit der gleichen Müdigkeit wie aus Kindheitstagen übermannen, an die sie sich in den Moment zurückerinnerte. Wong klärte sie über ihre schlechte Situation auf. Lek ergänzte, dass ihr Tagebuch mindestens zehn Jahre alt sein musste und bis in eine Zeit reichen musste, zu der ihre Gruppe noch echten Einfluss hatte. Als er seiner Wut frei Luft gab, zeigte sich Rangi heimlich selbstgefällig bevor sie Kyoshi zum Gehen überreden wollte. Als sie Kyoshi sagte, wie sie weiter fortfahren sollten, unterlief ihr der Fehler vom Fliegen zu sprechen. Die Implizierung eines Himmelsbisons erweckte das Interesse der Daofei, welche ihnen eine Partnerschaft anboten. Sie würden mit ihnen weiterreisen, um an bessere Jobmöglichkeiten zu kommen und im Austausch Kyoshi im Erdbändigen unterrichten. In dem Moment realisierte Kyoshi ihren Fehler, vor ihnen ihre Erdbändigerfähigkeiten demonstriert zu haben, was die Konsequenz hatte, dass sie sich ohne die Enthüllung ihrer Identität als Avatar nicht mehr in den anderen Elementen unterweisen lassen konnte. Rangi und Lek stritten miteinander, während Kyoshi verzweifelt ihr Gesicht in den Händen vergrub und ihren gescheiterten Plan Revüe passieren ließ. Lao Ge unterbrach den Streit, als er eine leere Flasche auf den Tisch knallte und sie von der Ankunft der Polizei in Kenntnis setzte.[54]

Aufenthalt in Hujiang[]

Kapitel 18 und 19
Zuständig: Korra, Christian

Die Gruppe näherte sich auf Pengpeng einer Reihe hoch aufragender Gipfel des Taihua-Gebirges, weit außerhalb des letzten Außenpostens, welcher auf der Karte eingezeichnet war. Kurz darauf tauchte im Talkessel die Daofei-Siedlung Hujiang auf. Sie landeten dort, wo Jesa früher Longyan versteckt hatte, während sie sich in der Stadt aufhielt. Als sie eine der größeren Straßen erreichten, warnte Rangi Kyoshi, dass sie sich dieses mal lieber zurückhalten und nicht hereinstürmen solle als würde ihr alles gehören, so wie sie es in Madame Qijis Teehaus getan hatte. Kirima wiedersprach Rangi jedoch, mit der Begründung dass sie in dieser Stadt nicht zu zaghaft seien dürften, da man sie sonst für schwach halten und dies laut Wong schnell zu einer Herausforderung führen würde. Sie gab sich, wie die anderen auch, besonders viel Mühe ernst und imposant zu wirken.[55]

Als sie am Basar ankamen, fiel Wong zum wiederholten Mal auf, dass sich an diesem Tag mehr Leute als gewöhnlich in der Stadt aufhielten. Lek und Kirima nahmen seine Anmerkung ernst und schauten sich um, ob sie etwas Ungewöhnliches feststellen konnten. Auch Rangi schaute um sich und ihr fiel auf, dass an einer Stelle des Basars die Leute irgendjemandem zuhörten. Ein Redner, welcher sich eine Mondpfirsichblüte in den Kragen gesteckt hatte, schaute aus der Menge hervor und redete sich immer mehr in Rage. Lek und Kirima war sofort klar, dass es sich um eine Rekrutierung von Daofei für einen Feldzug handelte. Sie mussten sofort wieder aus der Stadt verschwinden, da sie nicht als Rekruten infrage kommen wollten. Hastig begaben sich alle auf den Rückweg. Zu ihrem Unglück prallten sie an einer Straßenecke mit jemandem zusammen. Wie sich schnell herausstellte, war es ein bekannter Daofei-Anführer namens Mok, welcher ebenfalls eine Mondpfirsichblüte am Re­vers trug. Kirima, Lek und Wong stellten sich förmlich bei ihm vor, Rangi tat es ihnen gleich und auch Kyoshi versuchte es ihnen nachzumachen, machte dabei jedoch einen Fehler, welcher Mok sofort auffiel. Kirima entschuldigte dies dadurch, dass Rangi und Kyoshi neu in der Gruppe waren und ihnen Respekt und Tradition noch beigebracht werden müsse. Ohne weiter darauf einzugehen, sagte Mok, dass er sowieso etwas mit der Fliegenden Operngesellschaft besprechen wollte und es deswegen gut sei, sie zufällig getroffen zu haben. Er lud sie auf ein Gespräch am Abend ein, worauf die Gruppe freundlich zusagte.[56]

Kyoshi fragte sich, was hier gerade vor sich ging, wollte darüber jedoch nicht auf offener Straße sprechen, zumal ihr nun erst auffiel, wie viele Leute auf der Straße eine Mondpfirsichblüte bei sich trugen. Das Verhalten von Mok erinnerte Kyoshi in diesem Moment an ein wenig an Jianzhu, welcher einmal die Regel eingeführt hatte, dass jeder Diener mit ihm über jede Haushaltsangelegenheit reden dürfe. Das führte rasch dazu, dass die Diener sich gegenseitig verpetzten, falls sie mitbekamen, wie ein anderer etwas falsch gemacht hatte. Irgendwann wurde Kyoshi klar, dass er es von Anfang an so geplant hatte. So kam sie sich nun auch in den Straßen von Hujiang vor. Jeder auf der Straße könnte mithören und etwas an Mok verpetzen. Sie folgte den anderen in eine Unterkunft, in welcher sie offen miteinander reden konnten. Kirima erklärte, dass sich die Fliegende Operngesellschaft in schlechteren Zeiten einmal der Herbstblütengesellschaft verpflichtet hat. Das waren Leute wie Mok, welche eine Mondpfirsichblüte bei sich trugen. Aus Überzeugung, dieser würde ihnen etwas antun, wenn sie sich dagegen wehren würden mitzuhelfen, entschied sich die Gruppe der Einladung von Mok zu folgen.[57]

Training und Überfall auf Tes Palast[]

Kapitel 20, Korra

Auf dem Weg zu Tes Palast verbrachte Kyoshi die meiste Zeit mit Training. Wong brachte ihr bei, wie sie am besten mit den Fächern umging und verwob Gesang in das physische Training. Als Kyoshi mit den Fächern besser umgehen konnte, wurden auch ihre Bändigungsfähigkeiten besser, da sie sich nun besser fokussieren konnte. Genauso trainierte Lek sie im Abwehren von Geschossen, die er bereitwillig bereitstellte. Natürlich trainierte auch Rangi sie, sowohl im Feuerbändigen als auch im Nahkampf, indem sie Kyoshi auf einem Balken balancieren ließ und sie dabei angriff. Rangi schlug eines Tages aber auch vor, Kyoshi nun einigen Weisen als Avatar vorzustellen, damit sie dort statt von Daofei trainiert würde, doch außer Hei-Ran selbst fiel ihnen niemand ein, der nicht unter Jianzhus Fittichen stand, und selbst bei Rangis Mutter waren sie sich nicht sicher. Als dann auch Kirima zu ihnen stieß und mit Kyoshi trainieren wollte, schickte Rangi sie allerdings wieder fort und Kyoshi in den Pferdestand. Sie erklärte dem Avatar, dass sie nicht wolle, dass sie das Wasser- vor dem Luftbändigen lernte, da es gegen den Zyklus stünde.[58]

Luftbändigen aus späterem Kapitel (?)

Gegen Ende des Tages traf sie sich noch mit Lao Ge. Er erzählte ihr, dass Schuld und Trauer ihr Wasser- bzw. Luftchakra blockierten und Ersteres ihnen bei ihrem Plan, Statthalter Te zu töten, Probleme bereite. Mit einer kleinen Anekdote zu Guru Shoken und seinen Idealen stellte er ihre Motivation und ihre Zielstrebigkeit infrage und stellte in den Raum, ob sie in der Lage wäre, dem Statthalter ohne Vorbehalte das Leben zu nehmen, ob sie frei nach Guru Shoken den Geist der Erleuchtung selbst töten würde, der Kyoshi in ihrem Fall in Gestalt von Rangis Urteil über sie im Weg stünde. Lao Ge erwähnte noch dazu, dass Yangchen selbst eine Leserin der Werke des Gurus gewesen sei, was Kyoshi aufhorchen ließ. Sie stellte ihm zum Abschluss noch die verrückte Frage, ob er selbst dieser Guru sei, was sie nicht glaubte. Lao Ge verneinte, deutete aber an, ein Zeitgenosse von ihm gewesen zu sein.[59]

23 - 25, Quammy

Lei Tai gegen Xu Ping An[]

Kyoshi bemerkte schnell, dass die Befürchtung, Xu Ping An würde seine Schreckensherrschaft fortsetzen, wahr werden würde. Er und seine Anhänger blieben vor einem nahe gelegenen Reisfeld stehen, welches sie kurz darauf begannen niederzutrampeln und stürmten auf ein Haus einer Zivilistenfamilie am anderen Ende des Feldes zu. Kyoshi sah ein, dass sie mit der Befreiung von Xu Ping An einen Fehler gemacht hatte und entschied sich aus Angst um die Sicherheit der Familie und um Xu Ping An ein Ende zu setzen, dafür einzugreifen. Die anderen aus ihrer Gruppe waren erst dagegen, weil sie keinen richtigen Plan hatten. Als Kyoshi äußerte, sie würde auch alleine etwas gegen Xu Ping An tun, hielt die Gruppe jedoch zu ihr und sie flogen gemeinsam auf Pengpeng in die Nähe des Zivilistenhauses. Kyoshi hoffte innerlich nicht zu spät zu kommen, doch als sie unten am Haus eintrafen, welches inzwischen von den Gelbnacken besetzt wurde, bot sich ihnen ein Bild des Schreckens. Diese hatten die Zivilisten geschlagen, ihre Gesichter waren geschwollen und blutig. Den Mann der Familie hatten sie gefesselt, aufgehängt und unter ihm ein Feuer entfacht. Kyoshi forderte Xu mehrmals auf, damit aufzuhören und die Familie freizulassen, jedoch folgte er dieser Aufforderung nicht. Sie war so bestürzt über die Situation, dass sie nach eigener Aussage schon durch die alleinige Existenz von Xu beleidigt wurde. Da Kyoshi keinen anderen Ausweg fand der Familie zu helfen und Xu aus Zigan fernzuhalten, forderte sie ihn auf Grundlage des Daofei-Kodex, zu einem Lei Tai heraus.[60]

Kyoshi war sich zwar über die Stärke von Xu unsicher, glaubte jedoch, dass sie ihn im Duell schlagen könnte. Sie einigten sich darauf, das Duell mit Bändigen und Waffen durchzuführen. Die anderen der Fliegenden Operngesellschaft waren nicht begeistert von der Herausforderung, hatten jedoch auch keine Idee, Xu anders aufzuhalten. Kyoshi trat hinter Rangi, umarmte sie und spürte ihre Wärme. Sie entschuldigte sich bei ihr, dass sie ihr schonwieder so eine schreckliche Entscheidung antun würde. Für Kyoshi überraschend antwortete Rangi, dass sie es dieses mal durchgehen lassen würde, da sich der Avatar ständig mit solchen Leuten wie Xu abgeben müsse und es nun das erste mal sein könnte, dass Kyoshi ihre Pflicht erfüllt, seitdem sie aus Yokoya geflohen waren. Anschließend bat Lao Ge darum, einen kurzen Moment lang mit Kyoshi zu sprechen. Er war entsetzt darüber, dass Kyoshi es für die richtige Methode hielt, Xu in einem Lei Tai zu bekämpfen. Seiner Meinung nach hätte sie Xu direkt und ohne Ankündigung umbringen müssen.[61]

Als das Duell schließlich von einem jungen Schiedsrichter eröffnet wurde, griff Kyoshi nach ihren Fächern, war jedoch zu langsam, um einen schnellen Angriff von Xu noch rechtzeitig abzuwehren. Entgegen der Erwartung, dass Xu ein Erdbändiger sei, schoss er mit einem Blitz auf sie.[62] Kyoshi wurde getroffen, brach zusammen und wurde für einen Moment bewusstlos. Während sie scheinbar leblos am Boden lag, feuerte Xu weiterhin mehrere Blitze auf sie. Jedoch schmerzte ihr keiner der Blitzschläge so wie der Erste. Sie stellte sich tot, bis sie wieder gänzlich zur Besinnung gekommen war und entschied sich noch so lange liegen zu bleiben, bis sich ihr die richtige Gelegenheit bot zurückzuschlagen. Als diese gekommen war, trat Kyoshi, mit voller Kontrolle über ihre Kräfte, in den Avatar-Zustand ein. Ihre glühenden Augen und das Bändigen mehrerer Elemente erschreckte Xu und seine Anhänger. Kyoshi packte Xu am Kragen und hob ihn auf einem Tornado hoch in die Luft.[63]

Qoute1 (Weiß) Du hast vergessen, dass immer jemand über dir steht, um dich zu richten. Qoute2 (Weiß)
— Kyoshi im Avatar-Zustand, während sie Xu in die Luft hebt. (Quelle)

Sie zweifelte einen Moment daran, ob es die richtige Entscheidung wäre ihn umzubringen. Xu versuchte währenddessen sich aus den Händen von Kyoshi zu befreien und spuckte einen Flammenstoß in Richtung von Kyoshis Gesicht. Diese lenkte das Feuer mit einer leichten Bewegung ihres Kopfes zur Seite und der Flammenstoß verfehlte sein eigentliches Ziel. Als Kyoshi klar wurde, dass Xu sein Verhalten niemals ändern würde, ließ sie ihn in den Tod stürzen und kehrte dann zum Boden zurück. Dort schickte sie die restlichen Daofei fort. Diese gingen erst, als sie ihnen den Befehl dazu gab. Anschließend begrüßte sie ihre besorgten Freunde, welche sich, während sie sich im Avatar-Zustand befand, in einen Schutzraum geerdbändigt hatten. Durch die schweren Verletzungen, welche sie durch das Duell davongetragen hatte, wurde sie vorübergehend bewusstlos.[64]

Konfrontation mit Jianzhu[]

Kapitel 28, 30 und 31
Zuständig: Korra, Quammy

Enthüllung ihrer Identität an die Welt[]

Kapitel 32
Zuständig: PW






Konfrontation mit Chin[]

Qoute1 (Weiß) Ich habe Chin den Eroberer getötet. Chin war ein schrecklicher Tyrann und er schickte seine Armee in alle entfernten Winkel des Kontinents. Als sie zur Landenge der Halbinsel kamen, auf der wir lebten, verlangte er unsere sofortige Kapitulation. Ich warnte ihn. Ich würde es niemals zulassen, dass er unsere Heimat besetzt. Aber er ließ sich nicht davon abbringen. An diesem Tag trennten wir uns vom Festland. Ich erschuf die Insel Kyoshi, damit mein Volk für alle Zeit vor Eindringlingen sicher ist. Qoute2 (Weiß)
— Kyoshis Aussage über die Geschehnisse. (Quelle)
Kyoshi und Chin

Kyoshis Abtrennen der Insel vom Festland.

Eine große Herausforderung für das Erdkönigreich stellte der Eroberungsfeldzug von Chin dar. Der Kriegsherr, Chin, versuchte, das gesamte Erdkönigreich zu beherrschen. Kyoshi hielt ihn zunächst nicht auf, sodass Chins Armee das gesamte Land mit Ausnahme Ba Sing Ses und Yokoya besetzen konnte. Als sie die Landenge der Halbinsel erreichten, auf der sich Yokoya befand, verlangte er von Kyoshi und den anderen Bewohnern die sofortige Kapitulation. Kyoshi trat ihm gegenüber und warnte ihn: sie würde es niemals zulassen, dass er ihre Heimat besetzte. Chin ließ sich aber nicht davon abbringen und ging in Kampfstellung. Kyoshi setzte mit ihren Fächern Luftbändigen ein und wehte ihm seine Kleidung mit Ausnahme von Schuhen, Hut und Lendenschutz vom Körper. Sie schloss ihre Augen und ließ ihre Augen wie beim Avatar-Zustand aufglühen. Mittels ihrer Fächer bändigte sie links und rechts von sich die Erde, um sie aufzuspalten. Anschließend trennte sie die beiden Landteile und bändigte Lava in den Zwischenraum. Mit einem starken Windstoß stieß sie den Erdplattenteil, auf dem sie sich befand, vom Rest der Kontinentalplatte des Erdkönigreichs weg, bis die neu entstandene Insel Kyoshi aufs Meer hinaus trieb. Chin, der sich geweigert hatte, aus dem Weg zu gehen, stürzte bei diesem Vorgang in die Tiefe und starb.[65]

Gründung der Kyoshi-Kriegerinnen[]

Hauptartikel: Kyoshi-Kriegerinnen
Gründung Kyoshi-Kriegerinnen

Kyoshi trainiert die Kyoshi-Kriegerinnen.

Im Laufe ihres Lebens setzte Kyoshi sich oft für Frauen ein, welche auf den Straßen von Männern drangsaliert wurden. Schließlich kam es dazu, dass der Avatar ihnen Unterricht in Selbstverteidigung anbot und über Jahre hinweg ausbildete. Diese wurden später als die Kyoshi-Kriegerinnen bekannt.[66]

Der Bauernaufstand von Ba Sing Se[]

Nach Chins Tod half Kyoshi der Welt dabei, im Gleichgewicht zu leben. Zu ihren größten Herausforderungen in der Zeit gehörte der Bauernaufstand von Ba Sing Se. Kyoshi wurde vom 46. Erdkönig in den Palast des Erdkönigreichs gerufen und verlangte von ihr, die Revolution zu stoppen, welche bereits den Oberen Ring erreicht und viele Denkmäler und öffentliche Gebäude, welche die alte Ordnung repräsentierten, zerstört hatte. Dem Erdkönig war es nicht wichtig, wie Kyoshi es schaffte, er verlangte lediglich, dass er die aufständischen Bauern „zerquetschte“. Kyoshi weigerte sich, dies zu tun, doch der König duldete keinen Widerspruch und befahl ihre Verhaftung. Kyoshi trat mit dem linken Fuß nach hinten auf den Boden, welcher dadurch Risse bekam, und zog ihre Fächer, mit denen sie um sich herum die Wachen mit einem gewaltigen Luftstoß nach außen besiegte. Mit einem eingeklappten Fächer, den Kyoshi dem Erdkönig vor das Gesicht hielt, betonte Kyoshi, dass sie als Avatar es war, dem nicht zu widersprechen wäre. Sie fragte ihn, ob er willens wäre, einen Kompromiss einzugehen, worin er einwilligte. Sie möge die Revolution ebenfalls nicht, aber jeder im Königreich müsste eine Stimme haben, falls das Gleichgewicht über der Tyrannei herrschen sollte. Dafür, dass er den Beschwerden der Bauern mehr Beachtung schenken würde, wollte sie seine Interessen und Ba Sing Ses kulturelles Erbe beschützen.[2]

Kyoshi trainiert Dai Li

Kyoshi trainiert das Dai Li.

Nachdem der Erdkönig seine Einverständnis erklärt hatte, gründete sie unverzüglich in Einklang mit ihrer Abmachung eine Elitegruppe von Erdbändigern, welche still und präzise operieren würde sowie allgemein gefürchtet wäre. Diese Gruppe wurde als das Dai Li bekannt.[2]


Tod[]

Kyoshi erreichte ein Alter von 230 Jahren und ging damit als ältester Avatar in die Geschichte ein.[2]

Vermächtnis[]

Kyoshi in Revierkämpfe

Auch in ihrem späteren Leben versuchte Kyoshi, Frieden ins Erdkönigreich zu bringen.

Kyoshi wurde auch nach ihrem Tod hinaus für ihre Bestrebungen nach Veränderungen im Erdkönigreich von anderen erinnert. Auch war der Welt bekannt, dass sie sowohl Männer als auch Frauen liebte, stieß jedoch zumindest im militäristisch unterdrückerischen Erdkönigreich auf keine Akzeptanz bezüglich ihrer sexuellen Orientierung. Jedoch galt sie als Vorbild und Inspiration für diejenigen wie sie und ihre Geschichte wurde Jahrhunderte später noch herum erzählt.[67] Es entwickelte sich der Tag des Avatar, eine Tradition im Dorf Chin, an dem jährlich der Ermordung „Chins des Großen“ gedacht und der Avatar rituell gehasst wurde, während sich auf der Insel Kyoshi der Kyoshi-Tag entwickelte als Feierlichkeit zum Inseljubiläum.[65] Auf der Insel wurde zu ihren Ehren eine große Statue errichtet.[68] Zusätzlich wurden Statuetten sowie Spielpuppen mit zusätzlichem Accessoire von ihr hergestellt.[69][70] Viele Jahre nach dem Hundertjährigen Krieg wurden die Kyoshi-Brücke sowie die Kyoshi-Freiheitsmedaille, welche die höchste Auszeichnung im Erdkönigreich war, nach ihr benannt.[71][72]

Fortexistenz nach dem Tod[]

Erscheinungen in Aangs Leben[]

Kyoshi im Dorf Chin

Kyoshi gesteht ihren Mord an Chin.

Fast zwei Jahrhunderte nach ihrem Tod betrachtete Avatar Aang eine Statue von ihr, die zu ihren Ehren in einem Dorf auf der Kyoshi-Insel errichtet wurde.[68] Einige Zeit später erschien sie Aang in einer Vision mitunter all seiner früheren Reinkarnationen, als ihm Roku den Avatar-Zustand erklärte. In der Vision bändigte sie im Avatar-Zustand zwei Statuen vor einem Berg.[73] Als Aang später am Tag des Avatar im Dorf der Chin des Mordes an Chin angeklagt wurde und sich vor den Bewohnern dafür verantworten musste, erschien Kyoshi und gestand die Tat begangen zu haben. Sie erzählte ihre Ansicht der Ereignisse, wonach sie wieder verschwand.[65]

Später trafen sie und Aang sich in der Geisterwelt, als Aang seine Verbindung zu seinen früheren Leben wiederherstellen musste, nachdem er im Putsch von Ba Sing Se durch einen Blitzangriff Azulas tödlich verletzt wurde. Aang fand Kyoshi in einem Bambuswald vor und sie entschuldigte sich für die Geschehnisse im Dorf Chin. Sie erzählte ihm, wie sie den Bauernaufstand in Ba Sing Se bezwang und als Folge dessen das Dai Li gründete, in der Hoffnung, dass das Dai Li die kulturelle Geschichte des Erdkönigreiches beschützen würde. Aang zeigte sich von ihrer Offenbarung schockiert und bekam gesagt, dass jede Handlung einen Effekt hätte, sowohl einen positiven als auch einen negativen. Sie half ihm auf Hei Bai und schickte ihn weiter zu ihrem Vorgänger Kuruk.[2]

Kyoshi spricht zu Aang

Kyoshi berät Aang.

Als Aang vor der Ankunft von Zosins Kometen auf einer Löwenschildkröte Rat bei seinen früheren Leben suchte, um den Krieg auf gewaltlose Weise zu beenden, kontaktierte er auch Kyoshi. Als sie ihm erzählte, dass sie Chin aufhielt und die Welt daraufhin eine Zeit des Friedens kehrte, erwiderte Aang, dass sie ihn nicht wirklich umgebracht hätte und dass er durch seine eigene Stur in sein Verderben gefallen war. Kyoshi sah keinen Unterschied darin und versicherte ihm, dass sie alles Nötige getan hätte, um Chin aufzuhalten. Zum Abschied bot sie Aang den Rat an, dass nur Gerechtigkeit Frieden bringen würde. Aang bereute jedoch, sie um Hilfe gebeten zu haben.[74]

Als Aang versuchte, eine Verbindung zu Yangchen aufzubauen, um eine Lösung für den Konflikt mit Eisengrau zu finden, erschien Kyoshi in einer Vision, die Aangs wiederhergestellte Verbindung zu den Avataren repräsentierte, nachdem er die Verbindung zu Roku behoben hatte.[75]

Erscheinungen in Korras Leben[]

Alle Avatare

Kyoshi und andere Avatare erscheinen vor Korra, um ihre Bändigerkräfte wiederherzustellen.

Nachdem Amon Korra die Bändigungskräfte nahm, und sich Korra zur Kippe am südlichen Wasserstamm begab, erschien Aang, in Begleitung von Kyoshi, Roku, Kuruk und Yangchen inklusive allen früheren Avataren, um ihr zu helfen. Sie versetzten sich gemeinsam in den Avatar-Zustand, um ihre Fähigkeiten wiederherzustellen.[76]

Qoute1 (Weiß) ... Andernfalls wird die Welt in Dunkelheit versinken. Du wirst sterben und unsere Ära wird enden. Qoute2 (Weiß)
— Kyoshi zu Korra über den Fall, dass sie sich nicht mit ihrem Avatar-Geist verbinden könnte. (Quelle)
Korra und Kyoshi

Kyoshi schwebt vor Korra und hilft ihr sich wieder mit Raava zu verbinden.

Sie erschien ebenfalls, als Korra unter Amnesie litt, um sie vor den Konsequenzen zu warnen, falls sie es nicht schaffen sollte, sich wieder mit Raava zu verbinden.[77]

Als Unalaq zusammen mit Vaatu auf Raava einschlug, um die Verbindungen zu zerstören, sah Korra Kyoshi und die anderen Avatare in einer Vision. Der dunkle Avatar schaffte es allerdings die Verbindung zu trennen und Kyoshi verschwand.[78]

Aussehen[]

Qoute1 (Weiß) Der schmale Spiegel glich einem Riss im Schleier des Universums, der einen Blick auf die andere Seite ermöglichte. Ein mächtiges, unerschütterliches, ewiges Wesen blickte Kyoshi entgegen. Ein Wesen, das eines Tages als Avatar durchgehen mochte. Qoute2 (Weiß)
— Beschreibung von Kyoshis Kostüm (Quelle)
Kyoshi Komplettansicht

Komplettansicht von Kyoshi

Kyoshi besaß dunkelgrüne Augen.[65] Ihr Gesicht war mit Sommersprossen versehen, welche bei langem Aufenthalt unter der Sonne dunkler wurden und die Farbe von Mohnsamen annahmen.[1]

Bereits im Alter von sieben Jahren war Kyoshi viel größer als Gleichaltrige und als mancher Jugendliche, sodass sie aufgrund ihrer Körpergröße unterbewusst beim ersten Anblick älter eingestuft wurde. Als Waise war sie unterernährt, was zu hohlen Wangen, aufgesprungenen Lippen sowie zu Gewichtsverlust und einem blassen Gesicht führte.[12][79] Aufgrund ihrer Körpergröße passte ihr ihre Kleidung nicht, die aus einem fadenscheinigen Mantel, aus dessen Ärmel ihre Ellenbogen herausguckten, und Sandalen, deren Riemen durch ihre übergroßen Füße fast gesprengt wurden, bestand.[80] Zusätzlich war ihr Körper zu ihrer Zeit als Waise von blauen Flecken geprägt, welche aus Streitereien mit den Dorfkindern Yokoyas abstammten.[14]

Neun Jahre später trug Kyoshi bei dem Treffen mit Tagaka unter einer langen Wickeljacke mit weiter Schärpe mit exquisiter Stickerei eine Bluse mit einer grünen Seidenhose und zwei verschiedene Faltenröcke untenrum.[81] Diese Kleidung diente als Kampfbekleidung.[82] Die Kleidung bestand unter anderem aus einem Kettenhemd, welches in die Jacke eingearbeitet war, deren Stoff während dem Überfall auf Tes Palast durch einen Pfeilschuss an einigen Stellen eingerissen worden war, wonach die metallenen Kettenglieder sichtbar waren.[83][84]

Das Kabuki-Makeup der Fliegenden Operngesellschaft, welches Kyoshi im Gesicht auftrug, bestand aus Kaminrot sowie Eierschalengelb mit schwarzem Kajalpulver. Das Kajal trug sie auf ihren Augenbrauen. Das goldene Stirnband sowie die goldene Krone ihrer Mutter trug sie auf ihrem Haupt, dazu einen flammend roten Lidschatten, der sich von ihren Augen hoch bis zu ihrer Schläfe zog, das weiße Öl auf ihren Wangenknochen sowie Mundwinkel und blutroten Lippenstift.[85] Kyoshi hatte weiche Handinnenflächen,[86] welche infolge ihrer Verbrennung in ihrem Lei Tai gegen Xu Ping An vernarbt waren.[44]

In ihren erwachsenen Jahren war Kyoshi groß gewachsen und hatte eine starke Ausstrahlung. Ihr Gesicht war markant und durch ihre Kabuki-Schminke über ihr Erscheinungsbild ausschlaggebend. Ihre weiße Schminke war über ihr ganzes Gesicht inklusive ihres Halses aufgetragen. Über ihren grünen Augen verlief eine rote Linie, die von der Nase bis zum seitlichen Kopfende führte. Darüber war eine halb so dünne, schwarze Linie aufgetragen. Sie trug dazu blutroten Lippenstift. Kyoshi hatte braune voluminöse Haare, die am Hinterkopf langführten und von ihrer goldenen Kopfbedeckung im Stirnbereich verdeckt wurden. Die Kopfbedeckung war wie ein Halbkreis aufgebaut, mit einem mittigen und vertikalen Einschnitt bis zur Basis, wo ein goldenes Quadrat platziert war. Am Punkt, an dem die Kopfbedeckung am Kopf saß, hingen zwei gleichlange Stricke mit einem Besen ähnlichen Ende bis zum Hals-, Schulter-Übergang. Die Robe von Kyoshi war sehr speziell geprägt. Die Halskrause, gewölbte edele Ärmel und ausstehende Hemdenden an den Händen waren golden gefärbt. Sie trug braunschwarze Handschuhe, bei denen die Handfläche weiß gefärbt war. Die mit dunkelgrünen Ansätzen verzierte hellgrüne Robe war wie ein Bademantel am Oberkörper mit einem dunkelgrünen Band zugeknotet und hing bis ein wenig über ihre Taille. An ihrem zugeknotetem Band waren ihre goldenen Fächer verstaut. Im unteren Körperbereich wurde eine Art von langem Kleid bis zu den Füßen von ihr eingesetzt, welches eine dunkelgrüne Basis hatte und grüne Ansätze an den Seiten, die das Ganze nochmal ausschmückten. Sie trug zudem braune Stiefel, die als die größten Stiefel aller Avatare betitelt wurden.[65]

Persönlichkeit[]

Fähigkeiten[]

Bändigen[]

Kyoshi war im Erwachsenenalter fähig, den Avatar-Zustand kontrolliert zu nutzen. Ihr war es möglich, eine große Landmasse vom Festland abzuspalten und Lava zu bändigen sowie einen Windstoß zu erzeugen, der so stark war, dass die von ihr abgespaltene Landmasse auf dem Meer um Meilen in die Distanz gerückt wurde.[65]

Wasserbändigen[]

Heilen[]

Erdbändigen[]

Feuerbändigen[]

Luftbändigen[]

Tessenjutsu[]

Kyoshi benutzte ihre Fächer im Einklang mit Luftbändigen, um ihre Luftströme zu verstärken. So konnte sie mittels Luftbändigen mehrere umzingelnde Gegner mit einer Bewegung mit ihrer Fächer überwältigen sowie eine abgespaltene Landmasse um Meilen fortbewegen.[2][65]

Sonstiges[]

Kyoshi besaß kein Wissen über den Bau eines Drachens fürs Drachensteigen.[19]

Beziehungen[]

Jesa und Hark[]

Zuständig: Korra

Aoma[]

Zuständig: Korra

Kelsang[]

Qoute1 (Weiß) Mich hast du nie enttäuscht. [...] Hörst du? Nie! Qoute2 (Weiß)
— Kyoshi zu Kelsang (Quelle)

Kelsang war die Person, die sich ab ihrer ersten Begegnung in Yokoya kümmerte. Kyoshi der es oft sehr schlecht ging, half er und tat alles dafür, damit es ihr gut ging und sie ausreichen zu Essen bekam, über die Jahre hinweg bauten die Beiden eine sehr enge Beziehung zueinander auf und für Kyoshi war Kelsang der Vater, den sie nie hatte. Er nutzte jeden Moment, der ihm frei war, um nach Yokoya zu fliegen und sich um Kyoshi zu kümmern, was sie immer sehr glücklich macht. Dabei machten sie Dinge, die Kyoshi immer sehr viel Spaß machten, wie etwa das Fliegen mit dem Gleiter von Kelsang oder er erzählte ihr Geschichten aus der Geisterwelt, denen sie wie gebannt zuhörte. Kelsang war Kyoshi so wichtig, dass sie nach seinem Tod bei den Luftnomaden forderte, seinen alten Rang wieder herzustellen und eine Statue von ihm errichten zu lassen.

Rangi[]

Yun[]

Lek[]

Zuständig: Korra

Qoute1 (Weiß) Kein Wunder, dass Lek und sie nicht miteinander auskamen. Sie hatten zu viel gemeinsam, ihnen haftete der gleiche Gestank an. Qoute2 (Weiß)

Kirima[]

Wong[]

Lao Ge[]

Jianzhu[]

Zuständig: PW

Tagaka[]

Mok[]

Xu Ping An[]

Jinpa[]

Hei-Ran[]

Zoryu[]

Chaejin[]

Huazo[]

Nyahitha[]

Qoute1 (Weiß) Ich schwöre dir: Ich hätte von Anfang an gewusst, dass du seine Reinkarnation bist, wenn sie dich zu mir gebracht hätten! Ihr beide seid genau gleich! Qoute2 (Weiß)
— Nyahitha zu Kyoshi (Quelle)

Kuruk[]

Yangchen[]

Weißer Lotus[]

Qoute1 (Weiß) Es war ihr lieber, wenn eine Geheimgesellschaft ihr zur Abwechslung einmal half, statt ihr mit Hackebeilen nachzujagen. Qoute2 (Weiß)
— Kyoshi nahm die Hilfe des Ordens an. (Quelle)

Aang[]

Korra[]

Kyoshi half ihrer späteren Inkarnation Korra dabei, sich wieder mit ihrem Avatar-Geist zu verbinden,[77] bevor die Verbindungen Korras zu ihren Vorleben schließlich zerstört wurden.[78]

Familie[]

Hark
Jesa
Kyoshi
Koko

Hinter den Kulissen[]

Synchronisation[]

Produktionsnotizen[]

Trivia[]

Die Legende von Korra Intro Kyoshi

Kyoshi im Intro von Die Legende von Korra

  • Sie repräsentiert das Element Erde im Intro von Die Legende von Korra.[91]
  • Kyoshi ist der einzige namentlich bekannte Erd-Avatar.
  • Kyoshi soll nur mit einer Hand einen Hai-Tintenfisch erlegt haben.[92]
  • Kyoshi ist in Avatar Legends – Das Rollenspiel: Grundregelwerk einer von fünf legendären NPCs. Ihre Spezialtechniken heißen „Feueratem“ (Feuerbändigen), „Staubtreppe“ (Erdbändigen) und „Erdbeben“ (Erdbändigen, seltene Technik).

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 50), Ehrliche Arbeit
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Flucht aus der Geisterwelt
  3. The Lost Lore of Avatar Korra (Archiv von Welcome to Republic City). Avatar Kyoshi (Abgerufen: 01.10.2020)
  4. 4,0 4,1 Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 210 f.), Die Einführung
  5. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 8), Der Test
  6. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 239 f.), Verpflichtungen
  7. 7,0 7,1 Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 208), Die Einführung
  8. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 232), Die Vereinbarung
  9. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 215), Die Einführung
  10. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 211), Die Einführung
  11. 11,0 11,1 Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 244), Die Vereinbarung
  12. 12,0 12,1 12,2 Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 170), Das Erbe
  13. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 212), Die Einführung
  14. 14,0 14,1 Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 27 f.), Neun Jahre später
  15. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 17), Der Test
  16. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 17-20), Der Test
  17. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 62 f.), Enthüllungen
  18. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 52 f.), Ehrliche Arbeit
  19. 19,0 19,1 Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 171), Das Erbe
  20. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 167 f.), Das Erbe
  21. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 170 f.), Das Erbe
  22. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 48), Ehrliche Arbeit
  23. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 59), Enthüllungen
  24. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 53), Ehrliche Arbeit
  25. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 30), Neun Jahre später
  26. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 33), Neun Jahre später
  27. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 71), Versprechen
  28. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 54), Ehrliche Arbeit
  29. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 75 f.), Versprechen
  30. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 142 f.), Verzweifelte Maßnahmen
  31. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 23–26), Neun Jahre später
  32. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 27–34), Neun Jahre später
  33. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 48–57), Ehrliche Arbeit
  34. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 58–61), Enthüllungen
  35. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 61–64), Enthüllungen
  36. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 64 ff.), Enthüllungen
  37. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 66 f.), Enthüllungen
  38. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 68 f.), Enthüllungen
  39. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 70–73), Versprechen
  40. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 122-133), Die Spaltung
  41. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 136 ff.), Verzweifelte Maßnahmen
  42. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 145-156), Der Geist
  43. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 156-161), Der Geist
  44. 44,0 44,1 Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 440), Pflicht und Schuldigkeit
  45. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 161-166), Der Geist
  46. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 166-170), Das Erbe
  47. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 171 ff.), Das Erbe
  48. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 173-178), Das Erbe
  49. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 179-186), Die Entscheidung
  50. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 203), Die Einführung
  51. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 195 f.), Die Einführung
  52. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 196-199), Die Einführung
  53. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 199-213), Die Einführung
  54. Der Aufstieg von Kyoshi, Die Einführung
  55. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 276-282), Die Stadt
  56. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 283-287), Die Stadt
  57. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 287-291), Die Stadt
  58. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 345-354), Vorbereitungen
  59. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 355-358), Vorbereitungen
  60. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 422-428), Die Herausforderung
  61. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 428-431), Die Herausforderung
  62. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 431 ff.), Die Herausforderung
  63. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 434-439), Pflicht und Schuldigkeit
  64. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 437 ff.), Pflicht und Schuldigkeit
  65. 65,0 65,1 65,2 65,3 65,4 65,5 65,6 Der Tag des Avatar
  66. Muscheln (Seite 27 ff.)
  67. Revierkämpfe Band 1 (Seite 56 f.)
  68. 68,0 68,1 Die Kriegerinnen von Kyoshi
  69. Ungleichgewicht Band 2 (Seite 16)
  70. Die Ruinen des Imperiums Band 3 (Seite 26)
  71. Frischer Wind
  72. Die Krönung
  73. Der Avatar-Zustand
  74. Zosins Komet, Teil 2: Die alten Meister
  75. Der Spalt Band 3 (Seite 26)
  76. Die Entscheidung
  77. 77,0 77,1 Wie alles begann, Teil 1
  78. 78,0 78,1 Finsternis bricht herein
  79. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 17 f.), Der Test
  80. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 18), Der Test
  81. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 80), Der Eisberg
  82. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 173), Das Erbe
  83. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 400), Der Überfall
  84. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 436), Pflicht und Schuldigkeit
  85. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 393), Im Angesicht der Tradition
  86. Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 466), Abschiede
  87. Synchron-Forum (Abgerufen: 11.10.2020)
  88. Synchron-Forum, 08.02.2018. RE: Die Legende von Korra (USA, 2012-); f'f. (Abgerufen: 20.12.2023)
  89. IMDb (Abgerufen: 11.10.2020)
  90. Internet Movie Database. Die Legende von Korra (2012–2014): Full Cast & Crew (Abgerufen: 20.12.2023)
  91. Willkommen in Republica (Intro)
  92. Korra allein

Weiterführende Links[]


Bild von Iroh Das Avatar-Wiki hat einige Bilder von Kyoshi
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