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Disambig Dieser Artikel behandelt die Mutter von Katara und Sokka; für andere Bedeutungen siehe Kaya (Begriffsklärung).
Qoute1 (Weiß) Lass sie gehen und ich gebe dir die gewünschte Information. Qoute2 (Weiß)
— Kya bittet Yon Rha, Katara nichts zu tun.

Kya war die Ehefrau von Hakoda und die Mutter von Sokka und Katara.[2]

Geschichte[]

Kindheit und Familie[]

In einem strengen Winter in Kyas Kindheit begrub ein Schneesturm das ganze Dorf für viele Wochen. Kya fiel auf, dass sie ihre Freundin Nini seit dem Schneesturm nicht mehr gesehen hatte. Mit Freunden machte sie sich auf den Weg zu Ninis Familie, doch dort fanden sie niemanden vor. Das einzige Lebenszeichen, das sie vorfanden, war ein flackerndes Feuer im Kamin. Während die Stammesmänner sich auf die Suche nach der Familie begaben, blieb Kya im Haus. Dort hörte sie eine Stimme hinter sich, die sich über die Kälte beklagte. Als Kya sich daraufhin umdrehte, entdeckte sie Nini am Feuer, welche ganz blau war und rief um Hilfe. Bei der Rückkehr der anderen war ihre Freundin jedoch verschwunden.[3]

Später heiratete Kya den Stammesführer Hakoda[2] und wurde um 84 NG[Anm. 1][4] herum Mutter von Sokka und ein Jahr später von Katara,[2] die sich als Wasserbändigerin herausstellte.[2] Wann immer ihre Tochter eine Erkältung bekam, behandelte Kya sie mit einer besonderen Paste aus Fischöl und Pfefferbeeren und trug sie ihr auf die Brust auf, was immer gewirkt hatte.[5]

Überfall der Südlichen Räuber[]

Katara sieht Yon Rha

Kya und Yon Rha werden von Katara überrascht.

Um 93 NG oder 94 NG[Anm. 1][1] wurde der Südliche Wasserstamm von den Südlichen Räubern angegriffen, deren damaliger Anführer Yon Rha Kya in ihrem Haus aufsuchte und über den Aufenthaltsort des letzten Wasserbändigers ausfragte, welcher sich seinem Informanten zufolge im Dorf befand.[2]

Kya

Kya schenkt ihrer Tochter ein letztes beruhigendes Lächeln.

Als die achtjährige[1] Katara das Iglu betrat, bat Kya ihren Angreifer, ihrer Tochter nichts zu tun und beruhigte jene, als sie sagte, dass sie Angst hätte. Nachdem Katara das Iglu mit der Aufgabe, ihren Vater zu finden, verließ, fragte Yon Rha sie nach der Identität des Wasserbändigers.

Kya bestritt, dass es Wasserbändiger gab und erklärte, dass die letzten Wasserbändiger des Dorfes vor langer Zeit von der Feuernation weggebracht wurden. Als Yon Rha ihr klarmachte, dass er nicht gehen würde, solange er die gesuchte Information nicht haben würde, gab sie nach. Wissend, dass ihre Tochter die Gesuchte war, gab sie vor, selbst die letzte Wasserbändigerin zu sein und bot sich ihm als Gefangene an. Yon Rha kündigte daraufhin an, dass sie keine Gefangenen nehmen würden und tötete sie stattdessen.[2] Sie wurde anschließend abseits der Siedlung des Stammes begraben.[6]

Vermächtnis[]

Kataras Halskette

Kyas Halskette ist das einzige Andenken an sie.

Kyas Tod hinterließ tiefe Spuren in ihrer Familie, insbesondere bei ihrer Tochter, Katara, welche Jahre später weiterhin oft um sie trauerte und als Andenken an sie ihre Halskette behielt und zu jeder Zeit trug. Kyas Tod trug auch dazu bei, dass beide ihrer Kinder großes Misstrauen gegenüber der Feuernation hegten. So machte Katara die Feuernation für den Tod ihrer Mutter verantwortlich.[2][7]

Kataras Halluzination

Katara hat eine Vision von Kya im Sumpf.

Der Tod ihrer Mutter hatte auch zur Folge, dass Katara schneller erwachsen und pflichtbewusster wurde, indem sie viele Aufgaben übernahm, die in ihrem Dorf anfielen, wie das Waschen der Wäsche, Nähen oder Geburtshilfe.[8][9] Sechs Jahre nach Kyas Tod konnte Sokka sich nicht mehr an ihr Gesicht erinnern und stattdessen hatte ihre Tochter inzwischen ihren Platz als Mutterfigur in Sokkas Leben eingenommen, was ebenso auch in größeren Gruppenkonstellationen wie innerhalb Team Avatars durchschien.[10]

Bei ihrer Suche nach Aang und Sokka im Nebligen Sumpf hatte Katara eine Vision von Kya, ein Zeichen dafür, dass Katara innerlich immer noch mit ihrer Mutter verbunden war. In Wirklichkeit hatte es sich dabei jedoch um einen Baumstamm gehandelt.[11] Kataras Hass auf die Feuernation, der in Verbindung mit Kyas Tod stand, artete aus, als sie Zuko, den derzeitigen Kronprinzen der Feuernation, bei einem Streit ironisch fragte, ob er ihr nicht ihre Mutter wieder zurückbringen könne, worauf sie sich gemeinsam auf die Suche nach Yon Rha begaben, damit Katara Rache an jenem ausüben konnte. Letztendlich, jedoch, entschied sie sich dagegen und ließ ihn am Leben, aber dafür war sie imstande, Zuko für seine vergangenen Fehler zu verzeihen.[2] Trotz der Konfrontation mit dem Mörder ihrer Mutter konnte Katara mit ihrem Tod noch nicht vollständig abschließen.

Konflikt um Malina[]

Qoute1 (Weiß) Katara, Liebes … wach auf! [...] Das musst du sehen! Es hat aufgehört zu schneien und die Sonne scheint … das ganze Dorf ist wie neu. Qoute2 (Weiß)
— Kya in Kataras Traum zu ihrer Tochter. (Quelle)
Kataras Traum

Kataras Traum.

Als Katara und Sokka das erste Mal seit dem Ende des Hundertjährigen Kriegs zum Südlichen Wasserstamm reisten, träumte Katara während der Schifffahrt von ihrer Mutter. Sie träumte, sie wäre wieder ein kleines Mädchen und ihre Mutter würde sie wecken, um die strahlende Pracht eines größeren und wie neu geborenen Igludorfes zu sehen, bis Sokka sie aus dem Schlaf riss, da das Schiff angelegt hatte. Katara beschrieb diesen Traum über ihre Mutter mit den Gefühlen „glücklich und traurig auf einmal … aber zum größten Teil glücklich“.[12]

Katara:„Warum musste sie es sein?“
Sokka:„Du kennst sie doch kaum!“
Katara:„Ich kenne sie gut genug, um zu wissen, dass sie nicht gut genug für Vater ist!“
Sokka:„Hör mal, ich glaube, für uns wird niemand, außer Mutter, gut genug für Vater sein. Aber das ist okay, denn Vater kann selbst entscheiden, wer gut für ihn ist.“
— Sokka und Katara nach dem beobachteten Kuss. (Quelle)

Nachdem Sokka und Katara entdeckten, dass ihr Vater Malina geküsst hatte, eine Frau, die er im Zuge des Wiederaufbaus des Südens nach dem Hundertjährigen Krieg kennengelernt hatte,[13] spielte Kyas Vermächtnis erneut eine große Rolle für ihre Kinder, insbesondere für Katara. Sie war der Ansicht, dass Malina nicht gut genug für ihren Vater wäre, doch Sokka widersprach mit dem Hinweis darauf, dass für sie wahrscheinlich niemand außer ihrer Mutter gut genug für ihren Vater wäre. Dieser wüsste selbst, welche Person gut für ihn wäre.[14] Letztendlich verband Katara ihre Abneigung gegenüber Malina mit ihrer Abneigung gegenüber dem Wiederaufbau des Südens.[15] Sie hatte Angst, Malina würde den Südlichen Wasserstamm nicht verstehen und ihn zu sehr verändern.[16]

Qoute1 (Weiß) Weißt du, als Sokka und ich zurückgekommen sind, hatte ich gehofft, ein Zuhause zu finden, in dem alles so ist, wie es sein sollte … Aber ich weiß jetzt, dass das nicht möglich ist. Denn ein Zuhause, in dem alles so ist, wie es sein sollte … ist ein Zuhause, in dem du bist, Mama. Qoute2 (Weiß)
— Katara am Grab ihrer Mutter. (Quelle)
Katara und Sokka vor Kyas Grab

Katara und Sokka vor Kyas Grab.

Doch später begriff Katara, dass ein Zuhause, in dem „alles so ist, wie es sein sollte“, nicht möglich wäre, denn das wäre ein Zuhause, in dem Kya war. Durch diese Erkenntnis arrangierte sie sich mit Malina und war der Auffassung, dass Kya sie gemocht hätte, auch wenn sie ganz anders wäre als sie. Katara bedankte sich an ihrem Grab für den Mut, den ihre Mutter ihr weitergegeben hätte, und dafür, dass sie die ganze Zeit bei ihr gewesen wäre.[17]

Katara benannte ihre Tochter nach ihrer Mutter.[18]

Aussehen[]

Kya hatte blaue Augen und langes, locker nach hinten gebundenes, dunkelbraunes Haar, aus denen zwei Haarsträhnen seitlich des Gesichts rausfielen. Sie war gebräunt und trug bis zu ihrem Tod ihre Halskette sowie eine Winterbekleidung mit weißem Pelzbesatz und der Insignie der Wasserstämme darauf. Zudem trug sie dunkelblaue Handschuhe.[2]

Persönlichkeit[]

Kya war eine liebevolle Frau und Mutter, welche Mut bewies, als sie vorhatte, ihre Freiheit für ihre Tochter zu opfern. Sie stellte die Interessen anderer Menschen vornean, da sie Yon Rha darum bat, alle anderen in Frieden zu lassen, wenn sie ihm die Identität des Wasserbändigers, angeblich sie selbst, verriet. Sie scheute nicht davor zurück, einem fremden Mann eine Notlüge ins Gesicht zu erzählen.[2]

Fähigkeiten[]

Kya konnte eine Paste aus Fischöl und Pfefferbeeren zubereiten.[5]

Kya war eine Nichtbändigerin.[2]

Beziehungen[]

Hakoda[]

Die Ehepartner Hakoda und Kya hatten ein enges Band zueinander. Hakoda war bereit, einen Kampf mittendrin einzustellen, als er hörte, dass Kya in Gefahr war, womit er sie über seinen Stamm stellte.[2]

Sokka[]

Qoute1 (Weiß) Als meine Mutter starb, war das die schlimmste Zeit meines Lebens. Wir hatten keine Familie mehr. […] Katara […] füllte die Leere, die Mutter hinterlassen hatte. […] Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wie meine Mutter aussah. […] Wenn ich versuche, mich an meine Mutter zu erinnern, erscheint mir immer nur ein Gesicht: das von Katara. Qoute2 (Weiß)
— Sokka zu Toph über Kya und Katara. (Quelle)

Sokka war durch den Tod Kyas am Boden zerstört und fühlte eine große Leere in sich, da seine Familie wegbrach. Katara nahm Kyas Platz ein, wodurch Sokka sich statt an Kya stets an Katara erinnerte, wenn es um die Mutterfigur für ihn ging.[10]

Katara[]

Qoute1 (Weiß) Als ich [Malina] gerettet habe, habe ich einen Mut gespürt, der mir bekannt vorkam. Das war dein Mut, Mama, den du an mich weitergegeben hast. Qoute2 (Weiß)
— Katara am Grab ihrer Mutter. (Quelle)

Kya und Katara standen sich sehr nahe. Obwohl Katara noch jung war, als ihre Mutter starb,[2] hatte ihr Tod weitreichende Folgen für Kataras Persönlichkeit und späteres Leben. So hatte sie Probleme damit, den Tod ihrer Mutter zu überwinden und erbte Kyas Halskette, welche eine tiefe Bedeutung für sie hatte und trug sie immer bei sich. Beim vorzeitigen Verlust der Kette wurde sie panisch.[19] Das, was sie von Kya gelernt hatte, behielt sie im Gedächtnis, wie das Anfertigen einer Paste.[5] Katara spürte, wie Kya ihren Mut an sie weitergegeben hatte. Er half ihr, verschiedene große Ereignisse zu bewältigen. Sie wusste in ihrem Inneren, dass ihre Mutter immer bei ihr war. Dies gab ihr schlussendlich Hoffnung und Zuversicht.[17]

Stammbaum[]

Pakku
Kanna
Unbekannt
Hakoda
Kya
Aang
KataraSokka
BumiKyaTenzin
Pema
JinoraIkkiMeeloRohan

Hinter den Kulissen[]

Synchronisation[]

Produktionsnotizen[]

Kya (Nichtbändigerin) Konzeptzeichnung

Konzeptzeichnung.

  • Die Sammeledition von Buch I – Wasser enthielt ein Artheftchen mit Kommentaren, in dem steht, dass ursprünglich Katara selbst den Namen „Kya“ tragen sollte. Dies ist auch dem Artbook zu entnehmen.[22] Nach der Pilotfolge wurde dies jedoch umgeändert und stattdessen wurde ihre Mutter so benannt. Dies lag daran, dass bereits ein Videospielcharakter den Namen „Kya“ trug. Um einem möglichen Gerichtsverfahren zu entgehen, bat Nickelodeon daher die Macher, den Namen zu ändern.
  • Auf der englischen Nickelodeon-Webseite wurde ihr Name „Kaya“ geschrieben.[23]

Trivia[]

  • Kataras Vision von ihrer Mutter im Nebligen Sumpf zeigte eine Frau in Wasserstamm-Bekleidung, welche von hinten aufgrund von Kataras Reaktion mindestens Kya ähneln dürfte.[2][11]
  • Kyas Name wurde nur einmal erwähnt, als Hakoda ihren Namen schrie, nachdem er von Katara von dem Mann in ihrem Iglu erfuhr.[2]
  • Kyas Vergangenheit ähnelt der von Yasuko Sato. Beide Frauen wurden von Feuerbändigern umgebracht, die in ihr Haus eingedrungen waren und starben, als ihre Kinder noch sehr jung waren. Ihr Tod hatte zur Folge, dass ihre jeweiligen Ehepartner handelten: Hakoda zog mit seinen Stammesmännern in den Krieg und Hiroshi Sato schloss sich Amon an.[24][25]

Anmerkungen[]

  1. 1,0 1,1 1,2 Laut den Avatar Extras zu „Schatten der Vergangenheit“ war Katara beim Tod ihrer Mutter acht Jahre alt. Da Katara zu Beginn der Serie laut der alten Avatar-Website von Nickelodeon 14 Jahre alt war, wird sie mit größter Wahrscheinlichkeit im Jahr 85 NG geboren worden sein. Damit wurde sie 93 NG acht Jahre alt und bis zu ihrem neunten Geburtstag im nächsten Jahr könnte der Angriff der Südlichen Räuber stattgefunden haben.

Quellen[]

Einzelnachweise[]

Weiterführende Links[]

Bild von Iroh Das Avatar-Wiki hat einige Bilder von Kya (Nichtbändigerin)
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