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Qoute1 (Weiß) Aang, du musst aktiv dein eigenes Schicksal gestalten und das Schicksal dieser Welt. Qoute2 (Weiß)
— Kuruk zu Aang. (Quelle)

Kuruk war ein Wasser-Avatar und direkter Nachfolger von Avatar Yangchen sowie Vorgänger von Avatar Kyoshi.[3]

Geschichte[]

Leben[]

Anfänge als Avatar[]

Kuruk wurde im Jahre 345 VG beim Nördlichen Wasserstamm geboren.[1][3] Als Kind hatte er nicht immer gutes Betragen.[4]

Die Weisen des Nördlichen Wasserstamms führten die geheime Prozedur zur Identifikation des neuen Avatars durch und konnten in dem Verfahren fehlerfrei Kuruk ausmachen. Als sie es dem jugendlichen Kuruk mitteilten und den Wasserbändiger voller Vertrauen baten, das Bändigen der anderen Elemente zu versuchen, war Kuruk erstaunt festzustellen, dass sich der leuchtende Kristall unter seinem Befehl in die Luft heben ließ. Wenige Wochen später sollte in Agna Qel'a ein großes Festmahl für den neuen Avatar abgehalten werden. Die Nacht hindurch löcherte er die Ältesten, woher sie gewusst hatten, dass er der Avatar war. Sie verrieten es ihm nicht im Detail, aber die fehlerfreie Prozedur sei ein gutes Vorzeichen für seine Ära. Sie waren sich sicher, dass Yangchens Nachfolger „sich ihrem Vermächtnis als würdig erweisen und ihr Frieden würde hundert Generationen lang fortdauern“ würde. Kuruk gab auf, lächelte und nickte. Kuruk saß schließlich beim großen Festmahl, bei welchem er und seine Stammesmitglieder eigentlich feiern und sich vergnügen sollten, doch der unerschütterliche Glaube der anderen an ihn und seine Fähigkeiten verhinderte, dass die Freude wirklich in Kuruks Herzen ankam.[5]

Das Erdbändigen fiel Kuruk ausgesprochen leicht. Allerdings geriet er mit seinen Bändigungslehrern in eine Auseinandersetzung über seinen Erdbändigungsstil, welcher sehr von seinem Wasserbändigerstil beeinflusst war anstatt von der typischen Haltung eines Erdbändigers. Kuruk wünschte sich, dass seine älteren Lehrer verstehen könnten, dass er alle Elemente als miteinander verbunden ansah und daher für ihn nicht strikt voneinander separiert gehörten. Jedoch stimmte ihm überraschenderweise nur eine einzige Person zu: ein jüngeres Mitglied der Erdkönigreichsdelegation namens Jianzhu. Trotz ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten verbrachten Kuruk und Jianzhu immer mehr Zeit zusammen. Sie bedurften beide eines wahren Freundes und fanden einander. Nachdem sie nach verblüffend langer Zeit schließlich eine Partie Pai Sho gespielt hatten, waren die Bande zwischen den beiden unzerstörbar und vollkommen. Die beiden Jungen setzten sprichwörtlich ihre Masken auf und erduldeten höflich die Lehrstunden ihrer Ältesten, bis Kuruk – dem Verständnis der traditionellen Lehrmeister nach – Feuer- und Luftbändigen gemeistert hatte, denn am Ende erwartete ihn als Geschenk ein Himmelsbison. So gab er sich vor seinen Lehrern als Musterschüler und verkniff sich den inneren Drang, deren Form zu korrigieren. Kuruk erfand sogar eine Technik, die ihm Pfeiltätowierungen hätte einbringen können: das Luftkissen.[6]

Weil Jianzhu und Kuruk es aber nicht abwarten konnten, kam es, dass einer der Novizen des Südlichen Lufttempels die beiden dabei erwischte, wie sie sich in den Pferch schlichen, um eine Spritztour mit einem Himmelsbison zu starten. Der Mönch drückte sie mit einem Luftstoß, welcher ihnen minutenlang die Lippen flattern ließ, an die Wand. Später knieten sie vor dem Abt des Tempels und Kuruks Älteren, um ihre Strafe bangend. Man schalt sie für ihre Dummheit und sie durften bis auf Weiteres nur noch mit einem Aufpasser reisen. Für jene Begleiterrolle wurde ihnen der gleiche Mönch zugewiesen, der ihnen so übel zugesetzt hatte: Kelsang. Schockiert stellten sie fest, dass er in ihrem Alter war.[7]

Ihre Gruppe wurde durch ein junges Mädchen aus dem Sei'naka-Klan namens Hei-Ran komplettiert, welches krankheitsbedingt für einen älteren Verwandten einsprang und dafür ihren Dienst bei der Feuerarmee aufgab[8]. Kuruk verliebte sich, als sie im Hafen des ersten Lords auf ihn zukam, auf den ersten Blick in sie und wollte unbedingt, dass die Aushilfsregelung permanent wurde. Er nahm seinen Mut zusammen, brachte seinen ganzen Charme auf und fragte nach einer Romanze an. Hei-Ran erklärte unverzüglich und kühl, dass sie kein Interesse an einer Beziehung mit dem Avatar hätte. Während Jianzhu und Kelsang das scheinbare Elend und Scheitern ihres Freundes mit ansahen, sich gegenseitig auf den Rücken schlugen und darüber lachten, wie brutal Hei-Ran Kuruk hatte abblitzen lassen, blinzelte Hei-Ran den Avatar an, schenkte ihm ein schiefes Lächeln und murmelte, dass sich ihr Verbot von Romanzen lediglich auf ihre Arbeitszeit beschränkte.[9]

In der neuen Gruppenkonstellation durften sie endlich die Welt auf einem Himmelsbison bereisen. Während eines Fluges überraschte Kuruk seine drei Begleiter mit der Bitte um mehr Bändigungstraining. Sie waren zwar jung und keine etablierten Experten ihrer jeweiligen Disziplin, und außerdem war Kuruk bereits Meister aller vier Elemente, doch der Avatar war davon überzeugt, dass man nie aufhören sollte zu lernen und dass sich beispielsweise Pai-Sho-Großmeister, die Genies, einzig durch mehr gespielte Partien von mittelmäßigen Gesellen unterschieden. Jianzhu, Kelsang und Hei-Ran könnten den Avatar und sie alle sich gegenseitig besser machen. Und so übten sie, wann immer sie auf ihren Reisen Halt machten. Die vier Bändiger trainierten miteinander, wobei sie gegenseitig ihre Angewohnheiten identifizierten, korrigierten und ausmerzten, und dabei quasi kommunizierten, ohne zu sprechen, als wäre ihr Geist zu einer Einheit verschmolzen. Kuruk sah, dass seine Gefährten das Potential für Größe, für unorthodoxes Denken, besaßen, das weit über das hinausging, was ihre Älteren von ihnen erwarteten oder sogar von ihnen wollten.[10]

Nachdem Kuruk die Elemente erlernt hatte, reisten Jianzhu und weitere Begleiter mit Kuruk zu einem kleinen, unbewohnten Atoll, damit er den Avatar-Zustand zum ersten Mal auslösen konnte, ohne dabei jemanden zu verletzen. Allerdings fingen Kuruks Augen an zu glühen und er hing fünf Meter hoch in der Luft, umgeben von einer Kugel aus Wasser, und als seine Augen schließlich wieder normal aussahen und er herunterkam, war die Insel nicht mehr da. Die anderen aus der Reisegruppe überlebten nur knapp.[11]

Sie erlebten weitere gemeinsame Abenteuer. Nachdem Kelsang von einer versehentlichen Reise in die Geisterwelt berichtet hatte, wobei sich seine Schilderungen deutlich von denen der älteren Mönche unterschieden, was Kuruk für den Knackpunkt hielt, weil Menschen den Verstand verlören, sobald die Tatsachen nicht zu ihren Vorstellungen passten, wollte Kuruk sich von seinem Freund in die Geisterwelt führen lassen. Sie reisten zu einer grünen Aue in der Nähe der Stadt Yaoping im Erdkönigreich, angeblich einst ein bevorzugter Übungsort Yangchens. Kelsang und Kuruk setzten sich einander gegenüber ins Grab. Obwohl es Kuruks Idee gewesen war, vertiefte er sich nicht sofort in die Meditation. Er nahm sich einen Moment Zeit, um zuzuschauen, wie Kelsangs Atemzüge seine borstigen Barthaare zum Beben brachten. Er spürte Jianzhus und Hei-Rans Blicke in seinem Rücken, voller Wärme, und er liebte seine Freunde, das Leben und die Welt so sehr.[12]

Erste Begegnung mit einem dunklen Geist[]

Kuruk öffnete die Augen in der Geisterwelt und fand sich allein, ohne Kelsang, in einem zischenden grauen Sumpfland wieder. Etwas glitt durch das Wasser; es war nichts Lebendiges, aber etwas Ähnliches, was Kuruk beunruhigte. Er hörte einen Schrei und das Schlagen einer Trommel. Er stellte sich dem schmutzigen Wasser, das ihn umgab, und ruderte sich kämpfend mit den Armen an eine solide Küste, wo er den Ursprung fand: ein Geist. Es handelte sich um den Herzgänger vom Berg Yaoping[13], welcher sich mit seinen Spinnenbeinen gleichenden Armen in den Boden krallte und seinen gesichtslosen Kopf immer wieder gegen die Erde schlug. Auch der Schrei, der aus keinem erkennbaren Mund kam, verstummte nicht. Kuruk wollte seinen Schrecken herunterschlucken und den Geist ansprechen, doch da wickelte sich ein langer Schwanz um seinen Hals und riss ihn in die Höhe. Die widerliche Haut der Kreatur presste sich an seinen Körper. Abscheu ergriff von Kuruk Besitz, während er sich vorkam, als wäre er an eine Leiche gefesselt. Das Wesen schleuderte ihn zu Boden; Kuruk schlug auf und verlor vor Schmerz das Bewusstsein – seine ätherische Gestalt ahmte seinen materiellen Körper nach. Ehe alles um ihn herum schwarz wurde, erhaschte er noch einen Blick auf das, was der Geist so wild mit seinem Schädel attackierte: Es war ein Teich aus Eis und die silbern schimmernde Fläche zeigte die Stadt Yaoping.[14]

Mit einem Keuchen erwachte Kuruk. Kelsang saß ihm noch immer gegenüber und befand sich offenbar an einem schöneren Ort in der Geisterwelt. Zur Überraschung Hei-Rans und Jianzhus sprang Kuruk auf und stahl Kelsangs Gleiter. Er bändigte eigens eine heftige Windbö herbei und glitt auf ihr nach Yaoping, ohne sich zu erklären. Er wusste, dass der monströse Geist einen Riss zwischen der Geisterwelt und der materiellen Welt entdeckt haben musste und, sollte er durchbrechen, jeden abschlachten würde, der ihm über den Weg lief. Die Salzminen im Berg Yaoping waren der einzige Ort, von dem aus man von oben auf die Stadt hinunterblicken konnte, wie Kuruk es beim Blick in den See getan hatte. Er landete dort und blieb vor dem Loch in der Welt stehen. Kuruk nahm all seinen Mut zusammen und sprintete hinein. Weil er durch den Spalt in die Geisterwelt übergetreten war, standen ihm seinen Bändigungskräfte zur Verfügung, wie er von Kelsang wusste, und er konnte den wutentbrannten Geist direkt angreifen. Mit der Hilfe aller vier Elemente gelang es dem Jäger Kuruk schließlich, die Bestie niederzuringen. Durch seinen Sieg war die Stadt gerettet.[15]

Am nächsten Morgen fanden seine Freunde den Avatar, wie er blindlings durch die Straßen Yaopings kroch, mit Schaum vor dem Mund. Erst nach Tagen konnte Kuruk wieder sprechen. Den Geist zu vernichten hatte ihn einen Teil seiner selbst gekostet. Er war innerlich verletzt, doch verlor er etwas Unverzichtbareres als Blut, nämlich seine Lebenskraft, und kein Heiler vermochte etwas dagegen auszurichten. Kuruk, einem Kind des Nordens, das sein Leben lang Kälte getrotzt hatte, war kalt und nichts schien durch seine Adern gepumpt zu werden. Er versuchte, Kelsang, Jianzhu und Hei-Ran zu erzählen, was geschehen war, und konnte es nicht; die Worte blieben ihm jedes Mal in der Kehle stecken. Also erfand er stattdessen eine Geschichte über einen boshaften Geist, der ihn ausgetrickst und eine Zeit lang seiner geistigen Fähigkeiten beraubt hatte – ähnlich wie die Dinge, die umherstreunenden Kindern widerfuhren, in den düsteren Märchen, die sich die einfachen Leute erzählten. Seine Freunde ließen ihn im Bett eines Gasthauses zurück und suchten nach einem Arzt. Der Doktor kam vorbei, sagte, ihm fehle körperlich nichts, und verordnete ihm Ruhe. Kuruk wollte sterben. Eines Tages, als alle anderen unterwegs waren, kam ein freundliches Dienstmädchen und brachte ihm entgegen der Anweisungen des Arztes ein Glas Branntwein. Er brannte in seiner Kehle, die erste Empfindung seit Tagen, die die Eiseskälte durchdrang. Er trank, so viel er konnte, und spürte, wie die Flüssigkeit auf die Wunde in seinem Inneren drückte wie ein glühend heißes Eisen auf ein abgetrenntes Glied. Als die junge Frau lächelte und ihm sanft eine Hand auf die Brust legte, umklammerte der Avatar sie, als würde er ertrinken. An das Gesicht der Frau konnte sich Kuruk später nicht mehr erinnern, aber sehr wohl an die Gesichter seiner Freunde, als sie sie fanden, ein Gewirr aus Armen und Beinen, die unter der Decke hervorragten, während ringsum auf dem Boden verstreut zerbrochene Flaschen lagen.[16]

Jagd auf Geister[]

Die Gruppe ließ sich jedoch nicht unterkriegen und setzte ihre Abenteuer fort. Weil er seine Freunde so sehr liebte, stellte sich Kuruk dem nächsten Geisterangriff abermals allein, denn sie hätten, wenn sie davon erfahren hätten, darauf bestanden, ihm zu helfen, aber er wollte sie um jeden Preis davor und dem davon ausgehenden Schaden beschützen. Bei einem Besuch in der Feuernation hatte Kuruk einen Albtraum: Er sah einen Spalt in einem Höhlensee, der einen Winkel der Insel Ma'inka mit heiligem Wasser versorgte. Mitten in der Nacht schlich Kuruk sich dorthin und sprang ins Wasser, womit er es entweihte. Statt mit seinem Kopf auf den steinernen Grund aufzuschlagen, schwamm und schwamm er senkrecht in die Tiefe, bis er auf einen Klumpen gekrümmter Schnäbel traf, die schnappend und hackend versuchten, an die Oberfläche zu gelangen. Er stach, schreiend und mit geschlossenen Augen, mit Eis und Stein auf die Phönixaale[13] ein. Unsauber und ohne hinzusehen gelang es Kuruk, die Tat zu vollbringen, bevor er sich aus dem See zurückzog und weinte, wobei seine Tränen den felsigen Rand des Beckens benetzten und sich mit dem heiligen Wasser mischten.[17]

Mit einem inneren Gefühl kalter Leere kroch er, bis er zu Füßen eines Mannes ankam, der verwirrt und angeekelt auf ihn herabblickte. Der Mann stellte sich als Nyahitha vor und sagte, die Ältesten der Bhanti hätten ihn nach einer erhaltenen Vision geschickt, um dem Avatar zu helfen. Nyahitha schaffte Kuruk zu einem Lagerplatz im Dschungel und wandte Feuer-Reiki bei ihm an. Dadurch bestätigte sich Kuruks Ahnung, dass sein Geist beim Kontakt mit den Kreaturen Schaden nahm. Nyahitha reparierte, was er konnte, sagte jedoch, dass jeder weitere Kampf dieser Art einen permanenten Tribut fordern würde. Kuruk wäre für die „längste Ära“ in den Avatarsgeschichtsbüchern bereits aus dem Rennen. Kuruk amüsierte sich darüber, mal einem Arzt zu begegnen, der kein Blatt vor den Mund nahm, bevor er einen Schwall Blut auf die Robe des Feuerweisen erbrach. Nyahithas ernste Warnungen zementierten Kuruks Entscheidung, seinen Gefährten nichts von den Geisterübertritten zu erzählen. Er fing an, immer mehr Pausen zwischen seinen Missionen mit ihnen zu machen, und nutzte die Zeit, um mit Nyahitha Nachforschungen anzustellen. Sie besuchten die verborgene Bibliothek der Bhanti, eines der größten Archive spirituellen Wissens in der materiellen Welt. Darin vertieften sie sich gemeinsam in Schriftrollen und dicke Wälzer, die älter waren als die Vier Nationen selbst. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Geister versuchten, sich durch neu entstandene Risse in der Barriere zwischen der Geisterwelt und dem Reich der Menschen einen Weg zu bahnen. Sie wussten jedoch nicht, warum die Geister das taten, oder wo diese Risse plötzlich herkamen. Normalerweise waren die Stellen, an denen Geister hinüberwechseln konnten, uralt, heilig und sehr selten. Besondere Umstände wie die Dämmerstunden geheiligter Tage waren vonnöten, um den Übergang möglich zu machen. Doch das schien sich nun geändert zu haben. Sie suchten auch nach einer besseren Technik, Kuruks Gegner zu bezwingen, fanden jedoch keine; möglicherweise musste man erst noch eine erfinden. Kuruk überlief ein heftiges Zittern, als er das letzte vielversprechende Buch der Bhanti-Bibliothek zuschlug, ohne die rettende Lösung gefunden zu haben.[18]

Weitere Angriffe lehrten ihn, dass er den finsteren Wesen in der Geisterwelt selbst nachstellen konnte: Manchmal folgte er ihnen anhand der Spuren großer Störungen und Stürme durch die sich fortwährend wandelnde Landschaft und manchmal verließ er sich auf seine übernatürlichen Fähigkeiten als Spurenleser bei kleinen Anhaltspunkten. Stets musste er von der materiellen Welt aus durch einen Riss in die Geisterwelt übertreten, damit er seinen physischen Körper zur Verfügung hatte. Ohne sein Bändigen hatte er keine Chance, und es war sinnvoller, auf der Geisterseite zu kämpfen, um den Kollateralschaden bei den Menschen gering zu halten. Also jagte er. Er wanderte durch das Reich jenseits des Materiellen und suchte nach Geistern mit mörderischen Absichten, die versuchten, zu den Menschen durchzubrechen. Jedes Mal, wenn er einen fand, gab er zunächst sein Bestes, das wild gewordene Wesen irgendwie zu beschwichtigen, und musste dafür stets mit Blut, Schweiß und gebrochenen Knochen bezahlen. Nichts zeigte Wirkung. Um Leben zu retten, musste er kämpfen. Und er musste töten. Nyahitha und er verrieten niemandem, was sie taten, und Kuruk vernichtete eine riesige Anzahl an Geistern.[19]

Die Welt drehte sich weiter und kompetente Leute kümmerten sich um ihre Geschicke. Kuruk, der nie viel für Besprechungen übrig gehabt hatte, bei denen sich die Schnelldenker ans Schneckentempo der langsamsten Köpfe anpassen mussten, verschlief sie irgendwann nur noch, erschöpft vom nachklingenden Schmerz und dem Wein, mit dem er ihn betäubte.[20] Jianzhu und Hei-Ran mussten oftmals bei Versammlungen hochrangiger Beamter den schönen Schein wahren, während Kuruk einen Rausch ausschlief oder die weiblichen Abgesandten anbaggerte.[21] Wenn er aufwachte, hatte Jianzhu zwangsläufig eine Lösung mit den Diplomaten, Ministern und Botschaftern ausgehandelt. Seine Nächte verbrachte er auf Feiern, in Tavernen oder bei Bändiger-Wettkämpfen:[20] Kuruk reiste viel herum und brach viele Herzen.[22] Er liebte es, andere, insbesondere Mädchen, mit seinen Bändiger-Fähigkeiten zu beeindrucken. Für junge Nonnen der Luftnomaden bändigte er einen Tornado mit Lotusblüten darin, er forderte einfache Zivilisten der Feuernation zu Agni Kais heraus und legte sich mit Erdbändigern im Länger-Felsen-Hochheben an.[23] Generell verbrachte er viele Tage auf der Suche nach guten Gegnern in der materiellen und in der Geisterwelt, um sie zu Bändiger-Duellen herauszufordern, in der Regel nur zu Unterhaltungszwecken.[3] Auch dem Pai-Sho-Spiel räumte Kuruk, der zu einem Meister des Spiels wurde, stets Zeit ein.[24] Kuruk versuchte, sich so menschlich wie möglich zu fühlen, Zeit mit so vielen Menschen wie möglich zu verbringen. Insgeheim hoffte er, dass Nyahitha irgendwann eine heilige Schrift finden würde, in der geschrieben stand, dass dies die offizielle Behandlung seiner Symptome sei: dem Leben nah sein, Freude empfinden, sich der Berührung warmer Körper hingeben. Doch nein, sein hedonistischer „Heilungsprozess“ offenbarte lediglich seine eigene Schwäche, sonst nichts, und Nyahitha setzte sich selbst der gleichen Behandlung aus.[20]

Kuruk bemerkte kaum, wie die Gemeinschaft seiner Freunde zerbrach. Sie alle folgten ihrem eigenen Weg. Es gab keine wirklichen Herausforderungen mehr und seine Freunde waren zum selben Schluss gekommen, nämlich dass sie in der Gesellschaft des Avatars nichts erreichen könnten, was irgendwie von Wert gewesen wäre. Ihm kam es vor, als spielten sie an einem Tag noch ihre tägliche Partie Pai Sho, und am nächsten hielt er Jianzhus Brief in Händen, voller Vorwürfe, weil er nicht zu Hei-Rans Hochzeit mit Junsik erschienen war. Zwei Monate später stand Kuruk, außer sich vor Kummer und einen Tag nach einem Kampf mit einem Geist, in dem Kuruk den Avatar-Zustand genutzt hatte, um seinen Frust über seine Zurückhaltung bei Hei-Ran, vor Kelsangs Tür mit einem Gedicht, das er als Liebesgeständnis für sie geschrieben hatte. Der Luftbändiger redete ihm das aus, tadelte ihn für seine Selbstsucht und seinen Versuch, die glückliche Beziehung Hei-Rans zu zerstören, und zwang ihn, das Gedicht zu vernichten.[25][22]

Konfrontation mit Großvater Glühwurm[]

Kuruk nutzte seinen Kummer, um sich gemeinsam mit Nyahitha in weitere Nachforschungen zu stürzen und noch längere Expeditionen in die Geisterwelt zu unternehmen. Schließlich fand er heraus, wie die Tunnel in die materielle Welt geschaffen wurden, wobei ihm wieder einmal sein Wissen über die Natur zu Hilfe kam: Tiere übernahmen oft die Bauten anderer Tiere, und Geister nutzten die Risse in der Wirklichkeit, die von einem einzigen Geist erschaffen worden waren. Kuruk begann, sich allein darauf zu konzentrieren, den Ausgangspunkt dieser Tunnel ausfindig zu machen, statt sich weiter um die Geister zu kümmern, die sie benutzen wollten. Immer näher und näher kam er der Quelle und schließlich begegnete er Großvater Glühwurm, wodurch er auch endlich einen Geist gefunden hatte, der bereit war, mit dem Avatar zu sprechen. Er erfuhr, dass Großvater Glühwurm die Macht besaß, die Grenze zwischen der materiellen und der spirituellen Welt anzunagen. Durch die selbst geschaffenen Risse ließ er einen Hauch seiner Essenz entweichen, um sich nach Belieben in der Wärme und im Chaos der Welt der Sterblichen suhlen zu können. Der clevere und abgefeimte Räuber hatte hier und da Menschen als Leckerbissen mitgenommen. Der Fehler, den Kuruk bei seinem Gespräch mit Großvater Glühwurm beging, geschah in dem Moment, als sie sich miteinander bekannt machten. Geister mit selbst gewählten Namen waren unglaublich mächtig und gefährlich, das hatte ihm Nyahitha gesagt, zudem lag große Macht darin, sich jemandem vorzustellen. Großvater Glühwurms Namen zu erfahren, vervollkommnete den Fluch, der über die Jahre langsam im Avatar herangewachsen war:[26] Er sollte nach ihrem Kampf in der physischen Welt vom Unglück verfolgt sein. Jeder, dem er von Großvater Glühwurm erzählte, sollte auf dieselbe Weise verflucht sein – jeder, der auch nur von seiner Existenz erfuhr. Nyahitha glaubte später, der Geist hatte die Absicht, den Avatar von seinen Verbündeten zu isolieren. Auf diese Weise könnten sie ihm nicht helfen, den Geist endgültig auszuschalten.[27] Die beiden würden dauerhaft miteinander verbunden sein, erklärte der Geist, und vielleicht würden sie ja Spaß zusammen haben.[28]

Kuruk, halbtot vor Erschöpfung, zeigte dem menschenfressenden Geist seine Auffassung von Spaß: Ihr Kampf hätte beinahe ein klaffendes Loch in der Barriere zwischen den Reichen erschaffen. Großvater Glühwurm war stärker als die anderen Geister, doch Kuruk war zu stur, um zu sterben. Ihre Energien verbissen und verhakten sich ineinander wie zwei alte, schartige Klingen. Mit einem Treffer, der das Grundgestein um sie herum nahezu bersten ließ, verwundete Kuruk Großvater Glühwurm schwer, wobei der Geist ein Vielfaches an Größe und Macht einbüßte. Er entkam jedoch, schlängelte sich durch ein endloses Labyrinth der Finsternis davon. Der Avatar fand dieses Ergebnis akzeptabel; es stand schließlich im Einklang mit einem ernüchternden Geheimnis im Pai Sho, das die meisten Anfänger niemals lernten: Auf der höchsten Spielstufe endete die Hälfte der Partien zwischen Meistern mit einem unbefriedigenden Unentschieden. Er hatte seinem Feind bleibenden Schaden zugefügt – genug, um sicherzustellen, dass er sich mindestens ein, zwei Generationen lang von der Menschenwelt fernhalten würde. Im Gegenzug hatte Großvater Glühwurm auch ihn gezeichnet. Beide würden sie niemals ganz von dieser Begegnung genesen. Sie würden einen Teil des anderen für immer in ihrem Innersten tragen, ganz wie alte Freunde.[29] Der Kampf mit Kuruk hatte so eine große Wirkung auf Großvater Glühwurm gehabt, dass jener fortan seinen Avatar-Geist unmissverständlich wiedererkannte.[30]

Seine Reisen in die Geisterwelt hielt Kuruk in privaten Tagebüchern fest, so auch seine Begegnung mit Großvater Glühwurm.[31]

Ummi[]

Kuruk küsst Ummi

Kuruk und Ummi.

Er führte seinen wilden Lebensstil fort, war aber nach dem Verlust seiner Freunde einsam.[32] Beides änderte sich, als er Ummi vom Südlichen Wasserstamm beim Neumondfest der Wasserstämme traf[23], nicht viel später nach dem Gedicht an Hei-Ran.[22] Er verliebte sich auf den ersten Blick in die junge Frau. Er lernte sie kennen und gab ihr bald eine Verlobungskette, welche sie annahm.[23]

Die Hochzeit fand bei der Geisteroase statt. Dabei jedoch wurde sie von einer unsichtbaren Kraft ins Wasser gezogen und in die Geisterwelt verschleppt. Kuruk nahm an, dass Koh, der Gesichtsräuber ihn damit für seine Untätigkeit in der Vergangenheit bestrafen wollte. Seit dem Jahr seiner Hochzeit reiste er bis zu seinem Tod jährlich zum Jubiläum des Vorfalls in die Geisterwelt in dem Versuch, seine Geliebte zu befreien, hatte dabei jedoch keinen Erfolg.[23] Koh hegte einen Groll gegen den Avatar.[33]

Tod[]

Kuruk starb im Jahre 312 VG[3] im Alter von nur dreiunddreißig Jahren. Er hatte kurz zuvor angeordnet, dass seine engsten Gefährten den nächsten Avatar aufspüren und sich seiner annehmen sollten.[34]

Nach seinem Tod[]

Qoute1 (Weiß) Ich werde Koh weiter jagen, bis Ummi und ich wieder vereint sind. Qoute2 (Weiß)
— Kuruk über seine Mission nach dem Tod zu einer späteren Inkarnation, Aang. (Quelle)

Seine Suche nach Ummi setzte Kuruks Geist in der Geisterwelt fort und bekam durch ein späteres Leben, Aang, einen Hinweis.[23] Er hätte den Gesichtsräuber wohl nach dem Finden getötet, wenn er nicht realisiert hätte, dass jener das Gesicht seiner Geliebten gestohlen hatte, sodass er ihn nicht töten konnte, ohne zugleich Ummi zu töten.[3]

Vermächtnis[]

Folgende Notlage[]

Kuruks Ableben sorgte für eine Notlage, da es Kelsang und Jianzhu lange Zeit nicht gelang, einen neuen Avatar zu präsentieren, was zu einem gefährlichen Machtvakuum führte. Es gelang ihnen nicht, das Nicht-Finden eines neuen Avatars geheim zu halten, was Daofei-Gruppen und korrupte Politiker zu ihrem Vorteil nutzen konnten.[35][36]

Meinung Kyoshis über Kuruk[]

Kyoshi, welche die Adoptivtochter Kelsangs sowie Dienerin Yuns war, welcher zunächst für Kuruks Nachfolger gehalten wurde, erfuhr von Kuruk in ihren Jugendjahren. Aufgrund dessen unverantwortlicher Verhaltensweisen hielt sie anfangs nichts von ihm.[22] Auch zu Beginn ihrer Zeit als identifizierter Avatar änderte sich dies zunächst nicht.[37] Vielmehr war die der Ansicht, die Menschen sollten „endlich aufhören, Kuruks Amtszeit als Avatar schönzureden.“ Sie verstand nicht, was ihr Vorgänger geleistet hatte, um sich die Gunst der Leute zu verdienen.[38] Es war ungewohnt für sie, sich im Zusammenhang mit einem möglichen Sieg Kuruks gegen Großvater Glühwurm erstmals vorzustellen, ihr Vorgänger könnte einmal zu etwas gut gewesen sein, und das Gefühl erfüllte sie mit Hoffnung.[39] Nichtsdestotrotz mochte es Kyoshi nicht, gegenüber Nyahitha mit „Kuruks Reinkarnation“ als Avatar vorgestellt zu werden, auch wenn es ihr Recht war, wenn sie dadurch die Hilfe bekam, die sie haben wollte.[40] Die gegenseitigen Schuldzuweisungen von Hei-Ran und Nyahitha bezüglich Kuruks Niedergang störten Kyoshi massiv. Ihrer Ansicht nach war Kuruk für sich selbst verantwortlich und der Rest lediglich Ausreden in Kuruks Namen.[41]

Nyahitha:„Einige Weisen, so auch ich, glauben, dass der Avatar in umgekehrter Reihenfolge die Kette abschreiten muss, wenn er mit seinen vergangenen Inkarnationen kommunizieren will. Du kannst nicht mit Yangchen oder den Avataren vor ihr sprechen, ehe es dir nicht gelungen ist, mit Kuruk Verbindung aufzunehmen.“
Kyoshi:„Na toll! Jetzt ist Kuruk also auch noch eine Wand, die mich davon abhält, mich voll zu entfalten!“
Nyahitha:„Er ist keine … Ich schwöre dir: Ich hätte von Anfang an gewusst, dass du seine Reinkarnation bist, wenn sie dich zu mir gebracht hätten! Ihr beide seid genau gleich!“
Kyoshi:(empört dreinschauend)“
Nyahitha:„Ihr idealisiert beide Yangchen, seid beide stur wie Felsbrocken, wenn’s darum geht, euch durchzusetzen, und ihr habt beide eure Emotionen nicht im Griff! Merk dir meine Worte: Eines Tages wirst du wegen deiner persönlichen Gefühle irgendwas schrecklich vermasseln, genau wie er!“
— Nyahita und Kyoshi über mögliche Gemeinsamkeiten zwischen Kuruk und ihr. (Quelle)

Während Kyoshi Kuruk für einen miserablen Avatar hielt, idealisierte sie im Gegensatz dazu geradezu Avatar Yangchen.[42] Als Nyahitha seine Auffassung äußerte, dass Kyoshi für einen Kontakt mit weiteren Avataren wie Yangchen zunächst Kontakt mit ihrem direkten Vorgänger Kuruk aufnehmen musste, betrachtete Kyoshi jenen als eine „Wand“, welche sie davon abhalte, sich „voll zu entfalten“. Nyahitha fand, Kyoshi und Kuruk seien „genau gleich“, worüber sie sich empörte, doch er machte ihre Idealisierung Yangchens, ihre Sturheit bei der Durchsetzung ihres Willens sowie ihre unkontrollierten Emotionen als Gemeinsamkeiten aus, was Kyoshi nicht weiter besprechen wollte.[43] Kyoshis Abneigung gegenüber Kuruk intensivierte sich durch die Vision von Kuruks glücklichen Jugendtagen noch weiter in regelrechte Verbitterung und sie gab Kuruk die Schuld dafür, seine ihn liebenden Freunde von sich gestoßen und zugelassen zu haben, dass sie Pfade in ihren Untergang beschritten hätten.[44]

Als sie ihn dann schließlich traf, konfrontierte sie ihn massiv. Kyoshi war der Ansicht, sein Name gehörte wie ihrer „in die Gosse“, und sie sagte, dass sie ihn hasste und er unwürdig mit Yangchens Vermächtnis umgegangen sei. Sie schlug seine Hand, die ihr Hilfe anbot, aus.[45]

Qoute1 (Weiß) Ich bin froh, dass ich dich endlich gefunden habe, Avatar Kuruk. Qoute2 (Weiß)
— Kyoshi nach dem Betrachten von Kuruks dunklen Erinnerungen. (Quelle)

Kyoshis Meinung zu ihm änderte sich massiv, als sie die Wahrheit über seine Geistermissionen erfuhr. Sie war ernsthaft froh, diesen wahren Kuruk kennengelernt zu haben.[46]

Wann immer der junge Avatar Kyoshi eine unverfängliche Einladung zu einem Bankett akzeptierte, eine spirituelle Zeremonie leitete oder einen neuen Kanal oder eine Brücke segnete, kam irgendwann der Gastgeber, der Statthalter oder der mit dem größten Landbesitz – oftmals handelte es sich dabei um ein- und dieselbe Person – und wollte mit ihr unter vier Augen über materielle Dinge sprechen, mit denen sie Kuruk oder die „große“ Yangchen Kyoshis Ansicht nach niemals behelligt hätten.[47]

Sonstiges Vermächtnis[]

Kuruks Statue

Kuruks Statue im Heiligtum des Südlichen Lufttempels.

Wie alle anderen Avatare erhielt Kuruk eine Statue im Heiligtum des Südlichen Lufttempels.[48][49]

Hei-Ran war auch viele Jahre nach Kuruks Tod der Auffassung, Nyahitha habe ihn zugrunde gerichtet, während jener wiederum meinte, Hei-Ran und die anderen Gefährten Kuruks hätten dies getan.[50] Nyahitha sah die Verantwortung neben den Avatarsgefährten um Hei-Ran zudem bei Großvater Glühwurms Fluch, während Hei-Ran fand, Nyahithas schlechte Laster hätten auf Kuruk abgefärbt.[51] Die Erdweisen gaben der Losgelöstheit der Luftnomaden die Schuld an Kuruks Versagen als Avatar[52] und waren sehr involviert in der Suche nach dem Nachfolger.[53] Und diese Distanzierung der Luftnomaden wurde durch den Verlust spiritueller Stätten verstärkt, die Luftnomaden seit Jahren schützten, denn Avatar Kuruks Mission, dunkle Geister zu vernichten, ließ viele spirituelle Stätten in der menschlichen Welt unbeaufsichtigt.[52]

In seiner Heimat beim Nördlichen Wasserstamm wurde Kuruks Erwähnung in nobleren Kreisen aufgrund seines wahrgenommenen Versagens als Avatar verpönt.[54]

Yun spielte vor seiner falschen Identifikation als Avatar vor Touristen das Blindbeutelmanöver beim Pai Sho, zog also komplett zufällig seine Spielsteine, und legte dabei jedes Mal exakt die Zugfolge für Kuruks Lieblingsstrategie. Anders als Yun hatte Kuruks tatsächliche Nachfolgerin Kyoshi aber nichts für Pai Sho übrig.[24][55]

Kuruk hatte Großvater Glühwurm bei ihrem Kampf nachhaltig geschwächt, wovon Yun später bei seinem Kampf gegen den Geist profitierte. In jenem Kampf kam es mehrfach, von Yun initiiert, zu einem Vergleich der beiden Menschen, wobei Yun darauf verwies, „aus zuverlässiger Quelle“ von einer Ebenbürtigkeit im Erdbändigen zu wissen, während der der Geist den Avatar als besseren Kämpfer ansah, da Großvater Glühwurm Yun ohne die Schwächung durch Kuruk „mit einem Wimpernschlag erledigt“ hätte. Yuns schmutziger Trick zum Bezwingen des Geistes kommentierte jener damit, dass „nicht einmal Kuruk [...] sich derart schändlich“ verhalten hätte. Nach dem Kleinkriegen seines Gegners wollte Yun von jenem aber mit Kuruk in Ruhe gelassen werden.[56]

Erscheinungen zu Kyoshis Lebenszeit[]

Das erste Mal, dass sich Kuruk ihr gegenüber bemerkbar machte, fand während eines Kampfes gegen die Besatzung der Fünften Nation statt, als sie nur schwach eine rauchige Stimme mit einem Akzent wahrnahm. Kuruk lobte Kyoshis Handeln und sagte ihr, dass die Leute für eine lange Zeit Geschichten über sie erzählen werden würden. Zu diesem Zeitpunkt wusste Kyoshi nicht, dass sie der Avatar war und konnte weder die Quelle der Stimme orten, noch hatte sie eine Ahnung, wer zu ihr gesprochen hatte.[57]

Einige Wochen darauf erschien Kuruk ihr in ganzer Gestalt am Südlichen Lufttempel, als Kyoshi in ihrem Zimmer meditierte und sie zunächst sein Spiegelbild in einem Wassertümpel sah. Er bat sie um Hilfe.[58] Die Erscheinung löste sich aber anschließend direkt wieder in Luft auf, ohne dass Kyoshi etwas damit anfangen konnte. Allerdings erinnerte sie die Erfahrung an die Tatsache, dass sie mit ihren vorherigen Leben kommunizieren konnte, und sie versuchte dies in der Folge mehrmals gezielt zu erreichen. Ihre Meditationen führten mehrfach zu Erscheinungen von Kuruks verschwommener Gestalt, welche nicht zu entschlüsselnde Bruchstücke von Sätzen ausspuckte. Ihre Versuche gab Kyoshi schließlich auf. Gelegentlich suchte aber Kuruk den Kontakt und erschien ihr ungebeten mit Gestalt und/oder Stimme.[59]

Ein weiteres Mal trat Kuruk mit Kyoshi in Kontakt, als diese mit Jinpa auf Yingyong über Yangchens Insel flog, welche Kuruk bei seinem ersten Eintritt in den Avatar-Zustand zerstört hatte[60]. Kyoshi verspürte dabei einen stechenden Schmerz im Schädel und fiel vom Bison ins Wasser. Kuruk rief mehrfach Kyoshis Namen und eine undeutliche Gestalt von ihm erschien im Wasser vor Kyoshi. Er versuchte ihr mitzuteilen, dass er seine Hilfe brauche und ohne sie nicht könne, doch dann fuhr Jinpas Hand, um Kyoshi zu retten, durch Kuruks Leib und löste seine Erscheinung auf.[61]

Qoute1 (Weiß) Ich hab Kuruk nicht gefunden. Nur seine Erinnerungen. Und das … das waren nicht die, nach denen ich gesucht hatte. Qoute2 (Weiß)
— Kyoshi über die Visionen von Kuruks Leben zu Nyahitha. (Quelle)

Nachdem Kyoshi Hei-Ran erzählt hatte, dass sie keine Verbindung zu Kuruk oder anderen Avataren herstellen konnte, regte jene an, Nyahitha in Nord-Chung-Ling aufzusuchen. Sie kannte jenen als Freund Kuruks und als „Experte[n] für spirituelle Angelegenheiten“, wusste aber nichts von seinen Geistermissionen mit Kuruk.[62] Nyahitha half Kyoshi, mit Kuruk in der Geisterwelt zu kommunizieren. Seiner Ansicht nach brauchte Kyoshi den Kontakt zu Kuruk auch, um mit weiteren Vorgängern wie Yangchen in Kontakt treten zu können. Sie versuchten, durch Meditation Kyoshis an dem von Kuruk viel zur Meditation genutzten Ort außerhalb Nord-Chung-Lings eine Vision Kuruks herbeizuführen.[63] Kyoshi sah in der Folge Abschnitte wie bei einem Schauspiel, auf das sie keinerlei Einfluss nehmen konnte, aber gezwungen war, es sich anzusehen, aus Kuruks frühem Leben: von seiner Bekanntgabe als Avatar über den Beginn seiner Freundschaften mit Jianzhu, Kelsang und Hei-Ran bis hin zu gemeinsamen Reisen der Gefährten, Bändigungsübungen und Kelsangs Anleitung für Kuruks erste Reise in die Geisterwelt. Allerdings konnte Kyoshi mit den gezeigten Erinnerungen nichts für sie Wichtiges anfangen und es trieb sie an die Belastungsgrenze zu sehen, dass Kuruk so viel Zeit mit Kelsang verbringen durfte. Kyoshi wollte es mit einem weiteren Kontaktversuch probieren, doch Nyahitha riet davon ab. Seiner Ansicht nach müsste sie, um mit Kuruk oder anderen Vorgängern sprechen zu können, zunächst von ihrem Groll ablassen. Kyoshi bewertete ihre Reise nach Nord-Chung-Ling und ihre gesetzte Hoffnung darin, von Kuruk Antworten erhalten zu könne, unmittelbar darauf als einen Fehler.[64]

Qoute1 (Weiß) KYOSHI. KYOSHI. SO JEMAND BIST DU NICHT. Qoute2 (Weiß)
— Kuruks deutliche Stimme an der Klippe zu Kyoshi. (Quelle)

Deutlicher als normalerweise hörte Kyoshi Kuruks Stimme am Abgrund vor Jianzhus Haus in der Feuernation, wo sie Huazo Saowon mit dem Leben bedrohte, wenn sie oder ihr Sohn Chaejin ihr nicht mitteilen würde, wo sich Yun aufhielt. Kuruks Stimme redete ihr eindringlich zu, dass sie nicht „so jemand“, eine kaltblütige Mörderin, wäre. Sein heiseres Grollen übertönte dabei das Tosen der Wellen und das Pfeifen des Windes an dem Ort. Kyoshi ließ anschließend von dem Vorhaben ab und erkannte die Wahrheit, nämlich dass die beiden tatsächlich nichts über Yuns Verbleib wussten.[65]

Am nächsten Tag[66] tauchte Kyoshi unter Lebensgefahr zu Yangchens Insel, um mit Kuruk erneut in Kontakt zu treten. Tatsächlich gelang es, in die Geisterwelt überzutreten, und Kuruk weckte sie auf einer grünen Wiese. Kuruk war lässiger gekleidet als bei dem einen Mal zuvor, als er ihr vollständig erschienen war, und schenkte seinem Nachfolger im Avatar-Zyklus ein schiefes Lächeln. Er erläuterte ihr, dass er schon lange versucht hatte, mit ihr in Kontakt zu treten, aber er brauchte dafür ihre Hilfe, denn beide Seiten müssten einen Kontakt eines Avatars mit einem früheren Leben wirklich wollen. In diesem Sinne wäre auch seine Botschaft im Südlichen Lufttempel, ihre Hilfe zu benötigen, zu verstehen gewesen. Er wollte Kyoshi Antworten auf ihre Fragen zu Yun und Großvater Glühwurm geben. Kyoshi wunderte sich darüber, in der Umgebung keine Geister zu sehen, woraufhin Kuruk erklärte, dass jene ihn mieden, weil er früher Jagd auf sie gemacht hatte. Kyoshi war fassungslos, als sie dies hörte, und ließ ihrer Wut freien Lauf. Kuruk wollte anfangen, von Yangchen zu sprechen, doch Kyoshi ließ es nicht zu. Sie war der Ansicht, sein Name gehörte wie ihrer „in die Gosse“, und sie sagte, dass sie ihn hasste und er unwürdig mit Yangchens Vermächtnis umgegangen sei. Durch diesen Wutausbruch erzeugte sie Risse in der Umgebung. Einen Moment lang blickte Kuruk ihrer heranziehenden Vernichtung entgegen, bevor er sich ihr mit einer Miene zuwandte, die seine völlige Kapitulation widerspiegelte, und ihr sanft eingestand, dazu „jedes Recht“ zu haben. Dadurch stoppte Kuruk den Riss in aller letzter Sekunde, direkt vor ihren Füßen. Kyoshi sah ein, dass sie jenes Recht, sich in ihrem Zorn zu verlieren, eigentlich nicht hätte. Allmählich und langsam begann die Umwelt damit, sich wieder aufzubauen, was Kuruk, trotz der nur knapp entronnenen Gefahr, gelassen beobachtete. Er sagte ihr schließlich, dass sie für Antworten gekommen war, und streckte die Hand aus, um ihr etwas zu zeigen, doch sie schlug seine Hand beiseite. Bei dieser Berührung allerdings begann ein erneuter Käfig der Erinnerungen Kuruks für Kyoshi.[67]

Anders als bei der Meditation in Nord-Chung-Ling, wo Kyoshi zugesehen hatte, wie seine Jugend sich vor ihren Augen entfaltete, stand Kuruk dieses Mal neben ihr und beide sahen still mit an, wie die Schrecken seines späteren Lebens ihren Anfang nahmen. Es hatte keinen passenden Moment gegeben, ihn anzusprechen. Dennoch war sie dankbar, dass er diesmal bei ihr gewesen war. Diese Erinnerungen, von denen Kyoshi anschließend behutsam zurücktrat, allein ansehen zu müssen, wäre für sie unerträglich gewesen. Sie schaute Kuruk an und musterte sein angespanntes aber stoisches Gesicht. Zur Zeit seines Todes musste er unter seinen Kleidern mehr Narben als heile Haut gehabt haben. Sein Erscheinungsbild in der Geisterwelt hatte sich an seine eigene Wahrnehmung und seine Vorlieben angepasst. Er erinnerte sich an die Version seiner selbst aus der Zeit, bevor die schlimmsten Tage seines Lebens angebrochen waren.[68]

Die Wiese um sie herum war inzwischen komplett wiederhergestellt. Kyoshi fragte Kuruk nach dem Grund für die große Zahl an wütenden Geistern in seiner Ära, und sie verstand nun, dass Kuruk sich nur jenen Wesen gestellt hatte, die sich durch nichts als den Tod hatten besänftigen lassen. Kuruk vertagte die Antwort auf einen anderen Tag und wollte ihr zur Hilfe seine Erinnerungen an die Avatarschaft und Großvater Glühwurm mit ihr teilen. Da Kyoshi sich an diesen Abschnitt ihres vorigen Lebens erinnerte, würde sie Yun in der materiellen Welt finden können, versicherte Kuruk ihr, und Kyoshi glaubte ihm, wie sie feststellte. Neugierig wollte Kyoshi seine übrigen Erinnerungen erfragen, doch Kuruk spannte den Unterkiefer an und sah keinen Wert für sie aus den Ereignissen nach dem Verlust seiner Freunde. Kuruks Kummer im Gesicht verriet ihr aber die Wahrheit über seine Einsamkeit. Sie verstand nun den wahren Kuruk und war aufrichtig froh, ihn endlich gefunden zu haben. Kuruk zog die Schultern hoch, doch dann entspannte er sich. Kyoshi hatte nicht in Erwägung gezogen, dass er diese Verbindung ebenso sehr gebraucht haben könnte wie sie – wenn man davon ausging, dass ein vergangenes Leben noch irgendetwas brauchen konnte.[69]

Mit plötzlichem Widerwillen wollte Kuruk ihr noch eine weitere Sache erzählen, war sich aber unsicher, ob es den Schmerz wert wäre, den es bei Kyoshi womöglich auslösen würde. Sie meinte aber: „Wenn schon, denn schon.“ Kuruk seufzte und führte sie zum Rand der Wiese und weiter zum Horizont bis zu einem trocken gelegten, toten Sumpf. Ein großer Riss offenbarte sich auf dem Schlickboden am Grund des Beckens und Kuruk erklärte, dass Yun der Schöpfer dieses Risses war und die Geisterwelt auf die Gefühle reagierte. Anders als Kyoshis Riss heilte der Riss aber nicht, weil Yun an seinem Groll festhielt, wofür Kyoshi Großvater Glühwurms Einfluss verantwortlich machte, was Kuruk jedoch mit sanfter, aber unnachgiebiger Stimme zurückwies. Er erklärte ihr, dass Geister zwar vom Körper eines Menschen Besitz ergreifen, gar mit ihr verschmelzen könnten, um ihr eine neue Gestalt zu verleihen, aber nicht die Gedanken einer Person übernehmen könnten. Kuru äußerte sein Bedauern darüber. Anschließend begann ein Regen und Kuruk blies den Ausflug ab, was die Erscheinung beendete und Kyoshi in die materielle Welt zurückholte, ohne dass sie sich von Kuruk verabschieden konnte. Mit der Hilfe seines hinterlassenen „Geschenks“, der Verbindung aus dem Kampf zwischen dem Avatar und Großvater Glühwurm, konnte sie nun aber Yuns Präsenz spüren.[70]

Als Kyoshi nach dem Kampf im Avatar-Anwesen in Yokoya dringend Wasser benötigte, um Rangi heilen zu können, wisperte sie bittend in die Vergangenheit hinein und spürte in der Ferne Stimmen, die ihr halfen, ihr zeigten, wo sie suchen mussten. Kuruk versperrte ihr nicht länger den metaphorischen Pfad zu ihren Voravataren, sondern der Wasseravatar öffnete die Tür und wies ihr den Weg.[71] Kyoshi dachte zunächst, als sie später den Fuchs geschickt bekommen hatte, um sie an einen spirituellen Ort zu führen, dass Kuruk ihn geschickt hatte, damit sie miteinander kommunizieren konnten. Als sie eine Präsenz vor sich wahrnahm, lächelte sie und scherzte, keine Erinnerung von ihm durchleben zu wollen, wie er in dem Teich des Ortes geschwommen war. Allerdings war dies keine Erscheinung von Kuruk, sondern von Yangchen; durch Kyoshis Verbindung zu Kuruk wurde es ihr möglich, auch mit anderen Avataren in Kontakt zu treten.[72]

Erscheinungen zu Aangs Lebenszeit[]

Aang sieht seine Inkarnationen

Kuruk erscheint Aang gemeinsam mit den anderen Avataren.

Kuruk erschien Aang inmitten seiner anderen Inkarnationen, als Roku ihn über den Avatar-Zustand lehrte und sah eine Vision, in der Kuruk verstärkt am Wasserbändigen war und eine riesige Welle erschuf.[73]

Aang erfuhr schließlich Kuruks Namen von Kyoshi in der Geisterwelt,[23] als er sich nach einem schweren Angriff Azulas durch Blitzbändigen in Ba Sing Se im Koma befand.[74] Da Aang sich infolge dieses Angriffs nicht mehr in den Avatar-Zustand versetzen konnte und seine Verbindung zu den Avataren gefährdet war, musste er in der Geisterwelt die vier Avatare des Avatar-Zyklus vor ihm aufsuchen, um seine Verbindung zu ihnen zu bewahren. Er traf auf Kuruk in der Gegend von Kohs Höhle, welcher ihn zunächst durch seinen plötzlichen Überfall erschreckte. Aufgrund des Bärenpelzes mit dem Bärenkopf, das er trug, war Aang zuerst der Annahme, dass Koh ihm das Gesicht genommen und mit dem Gesicht eines Bären ersetzt hätte. Kuruk versicherte ihm, dass er ihn nicht verletzen würde und stellte sich ihm vor. Er fragte Aang danach, ob er eine wunderschöne Frau mit langem, braunem Haar gesehen hätte. Als Aang ihn fragte, wer sie sei, antwortete Kuruk, dass sie seine Frau sei und erzählte ihm von seiner Lebensgeschichte. Daraufhin erinnerte sich Aang an eines der Gesichter von Koh, welches eine Frau zeigte, die auf die Beschreibung Kuruks passte und erzählte ihm davon. Kuruk bedankte sich bei Aang und war fest entschlossen, Koh aufzuspüren, bis er und Ummi wieder miteinander vereint wären und eilte davon und sagte Aang, er solle sich zu Avatar Yangchen begeben. So wie Letztere es schließlich voraussagte, behielt Aang jedoch seine Erinnerung an die Geschehnisse in der Geisterwelt nicht.[23]

Aang spricht mit Kuruk

Aang sucht Rat bei Kuruk.

Später, als Aang auf der Löwenschildkröte meditierte, um die Avatare nach Rat zu fragen, um Feuerlord Ozai während Zosins Kometen zu besiegen ohne ihn zu töten, erschien ihm Kuruk erneut. Dieser gab ihm den Rat, sein Schicksal und das der Welt aktiv zu gestalten, da er selbst dem während zu seiner Lebzeit nicht nachgekommen sei. Aang interpretierte dies so, dass Kuruk wie die anderen Avatare, die er vor ihm kontaktiert hatte, glaubte, dass es notwendig war, Gewalt zu benutzen, um die Welt zu beschützen, obwohl Kuruk dies nie geradeheraus gesagt hatte.[75]

Als Aang im Kampf gegen Ozai mit dem Rücken gegen einen Stein geriet, welcher sich in seine Narbe bohrte, erschienen ihm Visionen seiner Voravatare und darunter auch eine Vision von Kuruk, kurz bevor er in den Avatar-Zustand wechselte.[76]

Als Aang versuchte, eine Verbindung zu Yangchen aufzubauen, um eine Lösung für den Konflikt mit Eisengrau zu finden, erschien Kuruk in einer Vision, die Aangs wiederhergestellte Verbindung zu den Avataren repräsentierte, nachdem er die Verbindung zu Roku behoben hatte.[77]

Erscheinungen zu Korras Lebenszeit[]

Alle Avatare

Kuruk gemeinsam mit allen anderen Avataren.

Auch zu Avatar Korras Lebzeit erschien Kuruk einige Male. Das erste Mal offenbarte er sich ihr gemeinsam mit all ihren vergangenen Inkarnationen, welche für die neu geschaffene Verbindung, die sie zu ihrer spirituellen Seite aufgebaut hatte, standen, nachdem ihr von Aang ihre Bändigungsfähigkeiten sowie die Macht des Energiebändigens übertragen wurden.[78]

Korra:„Wie kann ich die Verbindung [zum Avatar-Geist] wiedererlangen?“
Kuruk:„Geh zurück! Geh zurück an den Anfang! Finde Raava ...!“
— Kuruk und Korra über ihre Verbindung zum Avatar-Geist (Quelle)
Korra und Kuruk

Kuruk erzählt Korra von Raava.

Nachdem Korra ihre Erinnerungen und infolgedessen ihre Verbindung zu ihrer spirituellen Seite samt ihren vergangenen Leben verlor und diese wiederzuerlangen versuchte, erschienen ihr die Avatare des letzten Avatar-Zyklus, die ihr dabei halfen. Darunter war auch Kuruk, welcher ihr sagte, dass sie an den Anfang zurückkehren müsse und sie an Raava wies, um sich mit ihrem Avatar-Geist wieder zu verbinden.[79]

Beim Angriff Unalaqs auf Raava hatte Korra Visionen von ihren vergangenen Leben, darunter von Kuruk, welche sie vor dem Wiedererlangen ihrer Bändigungsfähigkeiten gesehen hatte. Jedoch wurde diese Verbindung zu Korra aufgrund des Angriffs Unalaqs getrennt, woraufhin es zur vorzeitigen Zerstörung des Lichtgeistes kam. Dies war die letzte Instanz, in der Korra Kuruk samt anderer Avatare zu sehen bekam.[80]

Aussehen[]

Kuruk Gesicht

Kuruks Gesicht.

Kuruk hatte schwarze Haare und hellblaue Augen. Er hatte einen sportlichen, etwas kräftigen Körper. Kuruk trug eine dicke Winterbekleidung vom Wasserstamm und eine Halskette mit weißen Bändern und einer blaugefärbten Perle in der Mitte. Er trug einen kurzen Bart. Seine Bekleidung enthielt eine Kopfbedeckung in Form eines Eisbärhundes, dessen Fell über seinen Rücken reichte.[75] Kuruk hatte eine heisere Stimme und einen Akzent.[57] Beizeiten war Kuruk auch lässiger gekleidet in einer blassblauen Sommertunika des Wasserstamms statt der üblichen Felle. Die scharfen Zähne und Klauen wilder Tiere hingen beim Gespräch mit Kyoshi in der Geisterwelt an Lederriemen um seinen Hals und baumelten von seinen Handgelenken.[81]

Während seiner Zeit am Östlichen Lufttempel trug Kuruk eine individuelle Luftbändigerrobe, welche der von Aang ähnelte; allerdings bestand seine aus variierenden Blautönen.[23]

Persönlichkeit[]

Humor[]

Kuruk hatte einen schrägen Sinn für Humor mit gewisser Ironie.[82] Meist grinste er dabei.[83]

Kampfbereitschaft[]

Er war mutig und scheute sich nie vor einem Duell. Dies waren meist jedoch nur Kämpfe, um zu imponieren. Kämpfe zur Aufrechterhaltung vom Gleichgewicht zwischen den Nationen und Bevölkerungsgruppen gab es nicht. Als Koh jedoch Kuruks Verlobte bei der Hochzeit raubte, war er sofort bereit, zu kämpfen, und seine Verlobte zu rächen.[23]

Verantwortungsbewusstsein[]

Die größte Zeit seine Lebens war er verantwortungslos, gegenüber seiner Verantwortung als Avatar für Frieden zu sorgen und liebte es vor Frauen mit seinen Fähigkeiten anzugeben oder sich öffentlich mit anderen Bändigern zu duellieren.[23] Er war unter seinen Freunden nur sehr selten dafür bekannt, ernsthafte Anweisungen zu geben, etwa seinen Nachfolger zu suchen.[35] Häufig schlief Kuruk seinen Rausch aus oder machte den Damen schöne Augen, während seine Gefährten den Schein wahren mussten.[21] In Wahrheit kompensierte er damit aber seine notwendigen Geistermissionen, durch die er seine eigene Gesundheit ruinierte.[84]

Kuruk war sogar bereit, die gerade frisch geschlossene Ehe von Hei-Ran und Junsik zu zerstören und gab damals Kelsang ein Gedicht zur Korrektur. Erst nachdem Kelsang ihn hart für seine Selbstsucht gerügt hatte, ließ er von der Idee ab.[22]

Weisheit[]

Kuruks Entscheidungen galten selten als weise. Jianzhu gab sich die Schuld dafür, ihn nicht auch noch in Weisheit unterrichtet zu haben.[85]

Lebensstil[]

Kuruk galt als vergnügungssüchtig und ging seinen Gelüsten nach.[86] Nachdem er sich in Ummi verliebt hatte, änderte Kuruk seinen Lebensstil und wurde für eine kurze Zeit sesshaft.[23]

Reue[]

Reue existierte bei Kuruk erkennbar erst nach dem Verlust seiner Verlobten. So gab er Aang mit, dass er sich schuldig für Ummis Verlust sah. Aang gegenüber äußerte er, dass er sie hätte retten können, wenn er aufmerksamer gewesen wäre.[23]

Gelassenheit[]

Kuruk bewies im Gespräch mit Kyoshi große Gelassenheit, indem er Ruhe bewahrte und beschwichtigende Dinge sagte, als Kyoshi mit ihrem Wutausbruch Risse in der Geisterwelt erzeugte.[87]

Empathie[]

Wenn es nicht gerade um seine Bändigergegner ging, konnte Kuruk es nicht ertragen, mit anzusehen, wie andere litten.[88]

Fähigkeiten[]

Kuruk war ein Naturtalent, was das Bändigen anbelangte, und besaß einen scharfen Verstand dazu.[89] Die Elemente waren für ihn alle miteinander verbunden. Eins ging ins nächste über, sie teilten dieselbe Energie. Es zerriss ihn, seine Identität von einem Element zum anderen immerzu hin- und herwechseln zu müssen, und er wollte alles in einem Geist zu vereinen statt seinen Geist in vier Teile aufzuspalten. Darin sah Kuruk die Stärke des Avatars.[6]

Erdbändigen[]

Das Erdbändigen war Kuruk von Anfang an sehr leicht gefallen.[2] Kuruk wurde ein meisterhafter und vielseitiger Erdbändiger, der Steine sehr präzise bändigen konnte oder sich häufig mit anderen starken Erdbändigern in Wettbewerben maß, in denen es darum ging, wer länger einen großen Felsen hochheben konnte.[90][23]

Luftbändigen[]

Kuruks Lotustornado

Kuruk beeindruckt Nonnen mit seinen Fähigkeiten.

Gern beeindruckte Kuruk andere mit einem Lotus-Tornado.[23]

Kuruk erfand mit dem Luftkissen eine Luftbändiger-Technik, mit der er sich Pfeiltätowierungen hätte verdienen können. Dabei wurde jenes Luftkissen unter einem schweren Objekt erzeugt, sodass es sich mühelos über den Boden bewegen ließ. Es eignete sich perfekt dafür, all die Statuen ordentlich aufzustellen, die in den Lufttempeln herumlagen.[4]

Er erfand laut Jinpa zudem angeblich einen Luftbändiger-Partytrick, bei dem der Bändiger die Arme ausbreitete und ein paar Handbreit über dem Boden schwebte, ohne einen Sturm in seiner Nähe zu verursachen. Er erforderte großes Können und hatte keinerlei praktischen Nutzen.[91]

Pai Sho[]

Seinen scharfen Verstand nutzte Kuruk auch beim Pai Sho, das er sehr ernst nahm, wodurch er mehrere Tricks und Fallen im Spiel entwickelte, die er vor allen anderen außer seinen Gefährten geheim hielt. Er wurde als einer der besten Spieler aller Zeiten bezeichnet.[24]

Dichtkunst[]

Qoute1 (Weiß) Ich hab zwei Bronzemesser, die schneiden bis ins Herz, versprechen Sünde und locken die Männer wie das Licht die Motten.

Mein Haar wie die sternlose Nacht, klebt beim Lächeln an meinen Lippen. Ich flechte es in deines, wir segeln davon, vereint im Schiff uns’rer Herzen.

Meinen Weg erhellt ein Licht, es führt dich in die Nacht. Ich halt dich fest und liebe dich, bis unser Ende naht.

Qoute2 (Weiß)
— Kuruks Liebesgedicht an Hei-Ran. (Quelle)

Kuruk zeigte im Rahmen seiner Bemühungen um Hei-Ran seine Dichtkunst. Dabei benutzte er ein strenges Metrum.[22]

Surfen[]

Kuruk reitet Welle

Surfender Kuruk.

Kuruks liebstes Verkehrsmittel war zu Wasser.[92] Kuruk surfte auf einem Floß oder einem Surfbrett per Wasserbändigen auf großen Wellen.[73][75][23]

Witz[]

Als Vermächtnis verhielt sich die Tatsache, dass er die Menschen stets zum Lächeln bringen konnte, in ähnlichem Maße wie die Verehrung Yangchens.[93]

Jagd[]

Kuruk, der sein Ziel nie aus den Augen ließ, soll der größte Jäger der Welt gewesen sein.[94] Viele Trophäen schmückten die volle Montur seines Körpers. Er machte schließlich auch Jagd auf Geister.[95]

Spurenlesen[]

Kuruks übernatürliche Fähigkeiten als Spurenleser ermöglichten es ihm, selbst im Eis, auf bloßem Fels oder anhand des kleinsten deplatzierten Grashalms zu erkennen, dass seine Beute dort vorbeigekommen war.[96]

Beziehungen[]

Gefährten[]

Kuruk liebte seine Gefährten sehr: ihre Intelligenz, ihr Streben, ihren schieren Edelmut. Er hielt sie für wahrhaft gute Menschen und erkannte ihr Potential für Größe. Sie unternahmen gemeinsame Abenteuer und konnten sich gegenseitig und die Welt besser machen. Beim gemeinsamen Training konnten sie, so kam es ihnen jedenfalls vor, miteinander kommunizieren, ohne zu sprechen, als wäre ihr Geist zu einer Einheit verschmolzen.[12][97]

Seinen Gefährten erzählte Kuruks nichts von den gefährlichen Geisteroperationen, denn sie wären ihm beim nächsten Mal garantiert ungeachtet der Gefahr gefolgt und hätten sich bereitwillig geopfert, um ihn zu beschützen. Die vor Leben sprühenden Seelen von Hei-Ran, Kelsang und Jianzhu mit derartiger Verderbnis zu beflecken, wäre für ihn eine Tragödie gewesen – viel zu schrecklich, um sie auch nur in Erwägung zu ziehen. Das konnte er niemals zulassen, selbst dann nicht, wenn es seine eigene Vernichtung bedeutete.[98]

Nachdem die Gefährten seiner Jugend von seiner Seite gewichen waren, war Kuruk einsam gewesen. Er mochte der Mittelpunkt einer Welt gewesen sein, die ihn feierte, aber er war ganz und gar allein gewesen.[32]

Jianzhu[]

Qoute1 (Weiß) Die größte Verantwortung gegenüber der Welt gleich nach dem Avatar trägt derjenige, der sein Denken beeinflusst. Ich mag Kuruk das Erdbändigen vermittelt haben, jedoch keine Weisheit. Qoute2 (Weiß)
— Jianzhu zu Kyoshi (Quelle)

Von allen Personen kannte Jianzhu Kuruk am besten.[89] Er war ein enger Begleiter und berühmter Freund Kuruks.[58][99] Jianzhu war bei ihrem ersten Aufeinandertreffen der Einzige der Erdkönigreichsdelegation gewesen, der Kuruks Sichtweise auf das Bändigen teilte. Sie verbrachten immer mehr Zeit zusammen und wurden wahre Freunde. Sie teilten gemeinsame Interessen wie das Pai-Sho-Spielen.[6] Kuruk erkannte in seinen Gefährten inklusive Jianzhu das Potential für Größe, für unorthodoxes Denken, welches weit über das hinausging, was ihre Älteren von ihnen erwarteten oder sogar von ihnen wollten. In diesem Geiste lehrte Jianzhu Kuruk das Erdbändigen.[100][85]

Als sie Kuruk mit dem Dienstmädchen unter der Decke vorfanden, war es Jianzhu egal; er war der Ansicht, der Avatar solle sein Verlangen stillen, wenn es ihn überkam. Erst viel später in seinem Leben verstand Kuruk den Unterschied zwischen Jianzhus Reaktion und Nicht-Verurteilung.[97]

Jianzhu kümmerte sich stets anstelle von Kuruk um die politischen Verhandlungen auf Versammlungen, während der Avatar seinen Rausch ausschlief.[20] Der Erdweise resümierte, dass Kuruk nicht in der Lage gewesen wäre, seine persönlichen Talente für eine effektive Führung auf globaler Ebene einzusetzen.[89] Er gab sich selbst die Schuld daran, Kuruk keine Weisheit vermitteln zu haben, weshalb Kuruk seiner Ansicht nach so schlechte Entscheidungen getroffen hätte.[85]

Hei-Ran[]

Qoute1 (Weiß) Hei-Ran hat Kuruk immer mit einem Teil ihres Herzens geliebt. Qoute2 (Weiß)
— Kelsang zu Kyoshi (Quelle)

Hei-Ran war eine berühmte Begleiterin und Freundin von Kuruk.[58][99] Kuruk erkannte in seinen Gefährten inklusive Hei-Ran das Potential für Größe, für unorthodoxes Denken, welches weit über das hinausging, was ihre Älteren von ihnen erwarteten oder sogar von ihnen wollten. In diesem Geiste lehrte Hei-Ran Kuruk das Feuerbändigen.[100]

Kuruk verliebte sich auf den ersten Blick in Hei-Ran. Er war überzeugt, dass ihm die Geister am Tag ihrer ersten Begegnung im Hafen des ersten Lords eine traumschöne Vision in Form des nachtschwarzhaarigen Mädchens gezeigt hatten, und machte ihr sofort eine romantische Offerte. Sie lehnte zwar ab, während sie im Dienst war, machte ihm aber dennoch heimlich Hoffnungen auf private Zeit zusammen.[9]

Hei-Ran verlor jedoch, obwohl sie das niemals zugegeben hätte, in dem Moment, als sie Kuruk mit dem Dienstmädchen unter der Decke vorfanden, einen Großteil ihres Respekts vor ihm. Die Tür zum Herzen der Feuerbändigerin war zwar nicht für immer verschlossen, aber sie war mit einem heftigen Ruck zugezogen worden. Einen Teil von sich würde sie immer verschlossen halten vor jenen, die keine Selbstbeherrschung besaßen.[97]

Eines Tages verfasste Kuruk ein Liebesgedicht für sie und beabsichtigte, es ihr zu geben. Das Gedicht war ein schwacher Versuch, die Zeit zu einem Punkt zurückzudrehen, wo er seinem Empfinden nach noch kein so kläglicher Versager gewesen war, der Yangchens Gaben missbrauchte, damals, als für ihn noch die Möglichkeit bestand, sich Hei-Rans Liebe ehrlich zu verdienen.[101] Nachdem ihm das Unterfangen von Kelsang ausgeschlagen wurde, vernichtete er das Gedicht. Obwohl es zu keiner Beziehung zwischen den beiden kam, hatte Kuruk den Worten Kelsangs zufolge immer einen Platz in Hei-Rans Herzen gehabt.[102]

Hei-Ran fühlte sich beim Training Yuns und den Strapazen mit dem Schüler dabei an dessen vermeintlichen Vorgänger-Avatar Kuruk erinnert.[103]

Kelsang[]

Qoute1 (Weiß) Ich habe ihn für seine Dummheit getadelt, für seine Selbstsucht und für seinen Versuch, die glückliche Beziehung seiner Freundin zu zerstören. Und dann habe ich ihn gezwungen, das Liebesgeständnis vor meinen Augen zu zerstören. Qoute2 (Weiß)
— Kelsang über Kuruks Vorstoß mit dem Liebesgedicht. (Quelle)

Kelsang war ein berühmter Begleiter und Freund Kuruks.[58][99] Kuruk hielt Kelsang zunächst für einen Griesgram, mit dem man keinen Spaß haben konnte.[7] Schon bald erkannte Kuruk allerdings in seinen Gefährten inklusive Kelsang das Potential für Größe, für unorthodoxes Denken, welches weit über das hinausging, was ihre Älteren von ihnen erwarteten oder sogar von ihnen wollten. In diesem Geiste lehrte Kelsang Kuruk das Luftbändigen. Zudem war es Kuruk aufgrund dieser Denkweise wichtig, von Kelsang statt den älteren Mönchen zum ersten Mal in die Geisterwelt geführt zu werden.[12]

Kelsang verurteilte Kuruk für sein Verhalten mit dem Dienstmädchen nicht, als sie ihn mit ihr unter der Decke vorfanden. Erst viel später in seinem Leben verstand Kuruk den Unterschied zwischen Kelsangs Reaktion und Gleichgültigkeit.[97]

Der Mönch war in der Lage gewesen, Kuruk sein Liebesgeständnis an die verheiratete Hei-Ran auszureden, und tadelte ihn zudem, was von ihrer engen Freundschaft, aber auch von der Bereitschaft zu klaren Worten zeugte, wenn sie angebracht waren.[22]

Nyahitha[]

Kuruk und Nyahitha arbeiteten im Geheimen an der Planung von und den Nachforschungen zu Kuruks Geisterjagden. Sie waren dabei wie Leute, die vom Taschendiebstahl ins organisierte Verbrechen abrutschten: Sie steckten zu tief drin, um sich jemals selbst wieder herausziehen zu können.[104][105] Nyahitha war in dem Zusammenhang auch Kuruks Zechkumpan, weil Kuruk ein Ventil für seine Depression brauchte, die sich aus dem Umgang mit besagten Geistern entwickelt hatte.[106]

Jagdgefährten seiner Jugend[]

In seiner Jugend hatte Kuruk Jagdgefährten. Diese hätten ihn sicherlich dafür verachtet, im Kampf mit den Phönixaalen von Ma'inka[13] keinen sauberen Todesstoß ausgeführt zu haben.[107]

Ältere Meister[]

Kuruk hatte Meinungsverschiedenheiten mit seinen älteren Bändigungsmeistern, welche seine Form kritisierten; er nehme beim Erdbändigen beispielsweise nicht die „Haltung eines Erdbändigers“ an, also nicht „locker und wacklig“, sondern mit viel „Herumgestampfe“. Kuruk konnte nur schwer begreifen, warum er die Elemente strickt voneinander trennen sollte, und sah Stärke darin, sie als ineinander übergehend zu begreifen. Nichtsdestotrotz gab er nach und erduldete er die Lehrstunden der Ältesten, statt die Traditionen an jeder Front zu bekämpfen. Er gab sich als Musterschüler und verkniff es sich, die Lehrer für ihre Form zu kritisieren, so gern er dies auch getan hätte.[6] Kuruk trainierte aber später mit seinen Gefährten in seinem Sinne und wollte auch aufgrund der unorthodoxen Denkweise Kelsangs lieber von jenem statt den älteren Mönchen in die Geisterwelt geführt werden.[12]

Geister[]

Weil er Jagd auf Geister gemacht hatte, mieden ihn die meisten Geister später.[95]

Großvater Glühwurm[]

Qoute1 (Weiß) »Ich biete dir Macht und du greifst zu schmutzigen Tricks? Nicht einmal Kuruk hätte sich derart schändlich ver… aaah! Qoute2 (Weiß)
— Großvater Glühwurms Vergleich von Yun und Kuruk. (Quelle)

Bei ihrem Kampf konnte Kuruk Großvater Glühwurm nachhaltig schwächen.[108] Dadurch war der Geist für einige Jahrzehnte gezwungen, sich von der Menschenwelt fernzuhalten. Doch dafür hatte Großvater Glühwurm auch Kuruk gezeichnet und mit seinem Fluch[27] belegt. Beide würden sie niemals ganz von dieser Begegnung genesen. Sie würden einen Teil des anderen für immer in ihrem Innersten tragen, ganz wie alte Freunde.[68]

Als Yun Großvater Glühwurm mit einem Trick kleinkriegte, war der Geist der Ansicht, dass sich „nicht einmal Kuruk [...] derart schändlich“ verhalten hätte, was für große Abgebrühtheit Kuruks in ihrem Duell sprach, aber ohne gänzlich ehrlos zu sein.[109]

Ummi[]

Qoute1 (Weiß) Mit Ummi in meinem Leben beschloss ich, meine unverantwortliche Lebensweise zu ändern und mich niederzulassen. Qoute2 (Weiß)
— Kuruk zu Aang. (Quelle)

Ummi war Kuruks Liebe des Lebens, in die er sich auf den ersten Blick verliebte. Für ihn war sie die schönste Frau, die er jemals gesehen hatte. Sie war es, die ihn dazu brachte, sein bisheriges verantwortungsloses Verhalten zu ändern und sesshaft zu werden. Schließlich verlobten sie sich und wollten heiraten, bis Ummi an ihrem Hochzeitstag von Koh weggenommen wurde. Kuruks Gefühle für seine Frau blieben auch nach ihrem Verschwinden bestehen und seine Suche nach ihr streckte sich auch bis über seinen Tod hinaus.[23]

Koh[]

Kuruk und Koh hatten eine feindschaftliche Beziehung zueinander. Kuruks Einstellung und sein prahlerisches Auftreten brachten ihm den Groll des Gesichtsräubers ein, welcher ihn dafür bestrafte, indem er an seinem Hochzeitstag in der Geisteroase seine Verlobte Ummi von ihm nahm und deren Gesicht raubte. Kuruk jagte ihn anschließend, selbst nach seinem Tod noch.[23]

Yangchen[]

Qoute1 (Weiß) Meine Entscheidungen haben letztendlich Kuruks Leid herbeigeführt. Der arme Junge dachte, es sei seine Pflicht, mein Vermächtnis und mein Ansehen zu wahren. Also hat er diese Bürde allein auf sich genommen, ohne sie zu teilen. Ich hätte vielleicht so manches anders gemacht, hätte ich geahnt, wie viel Leid ich meinem Nachfolger bereiten würde. Qoute2 (Weiß)
— Yangchen über Kuruks Erbe zu Kyoshi. (Quelle)

Der Grund, warum es zu Kuruks Zeit so viele wütende Geister gab, lag darin, dass Yangchen sich in Konflikten zwischen Menschen und Geistern überwiegend auf die Seite der Menschen geschlagen hatte. Manche Menschen hielten sich nicht an die Versprechen, die Yangchen den Geistern machte im Gegenzug dafür, dass sie die Menschen in Frieden lassen sollten, was die Geister finster und zornig machte. Das waren diejenigen Geister, die Kuruk, welcher es für seine Pflicht hielt, Yangchens Vermächtnis und Ansehen zu wahren, zur Strecke bringen musste. Yangchen bereute es später, ihrem Nachfolger diese große Bürde und dieses Leid bereitet zu haben.[110]

Kyoshi[]

Kuruk versuchte mehrfach, Kontakt mit Kyoshi aufzunehmen, um ihr bei ihrer Suche nach Yun zu helfen.[81] Kyoshi verachtete ihren Voravatar aber immer mehr.[44] Sie konfrontierte ihn wütend, und er wollte ihr erst die Rolle Yangchens bei seinem Lebensweg erzählen, doch Kyoshi verehrte Yangchen sehr. Sie hasste Kuruk für seinen Umgang mit ihrem Vermächtnis und schlug seine Hilfe aus.[45] Kyoshis Meinung zu ihm änderte sich massiv, als sie die Wahrheit über seine Geistermissionen erfuhr. Sie war ernsthaft froh, diesen wahren Kuruk kennengelernt zu haben. Um Kyoshis Verehrung Yangchens nicht zu zerstören, ließ er davon ab, ihr von ihrem differenzierteren Vermächtnis zu erzählen. Er wollte ihr auch keinen weiteren Schmerz bereiten, die ein Blick auf die Auswirkungen von Yuns Groll bei ihr auslösen würde, doch gemeinsam stellten sie sich dieser Wahrheit. Kuruk konnte Kyoshi schließlich dabei helfen, Yun zu finden.[111]

Aang[]

Qoute1 (Weiß) Danke, Aang. Meine Suche ist also noch nicht vorbei. Qoute2 (Weiß)
— Kuruk nach Erhalt einer wichtigen Information zu Aang (Quelle)

Kuruk bekam von seinem späteren Leben Aang den wichtigen Hinweis, dass Koh das Gesicht seiner geliebten Ummi noch immer besaß, und motivierte Kuruk dadurch, seine Suche hartnäckig fortzusetzen. Ansonsten erzählte Kuruk Aang von seiner gelassenen Handhabung als Avatar und riet ihm, stattdessen aktiv sein eigenes Schicksal und das Schicksal der Welt zu gestalten.[23][75]

Korra[]

Kuruk half seinem späteren Inkarnation Korra dabei, sich wieder mit ihrem Avatar-Geist zu verbinden,[79] bevor die Verbindungen Korras zu ihren Vorleben schließlich zerstört wurden.[80]

Hinter den Kulissen[]

Synchronisation[]

In Avatar – Der Herr der Elemente sowie in Die Legende von Korra wird Kuruk im Deutschen und Englischen von jeweils den gleichen Synchronsprechern gesprochen.

  • Im Deutschen wird Kuruk von K. Dieter Klebsch gesprochen.[112][113]
  • Im Englischen von Jim Meskimen.[114][115]

Produktionsnotizen[]

Qoute1 (Weiß) Vor den Kyoshi-Romanen war die Hauptquelle für Informationen über Kuruk sein kurzes Erscheinen vor Aang in Avatar – Der Herr der Elemente, wo er zugab, dass er ein Avatar war, der es >>eher locker anging<< und die Menschen ihre Probleme selbst lösen ließ. Es gab auch das Minispiel Flucht aus der Geisterwelt, wo gezeigt wird, wie Kuruk die Welt bereist, Bändiger zu Wettstreiten herausfordert und sein Bestes gibt, Luftnomadennonnen mit einem Lotus-Tornado zu beeindrucken. Die folgenden Hintergründe über Kuruk stellen einen >>Retcon<< dar: Ich bin zurückgegangen und hab Kuruks Handlungen im Spiel einen tieferen Grund gegeben. Warum? Damit mir mehr Aspekte seines Lebens zur Verfügung standen, mit denen Kyoshi sich auseinandersetzen oder sich von ihnen herausfordern lassen konnte. Wir sprechen oft von der Notwendigkeit, gut ausgearbeitete Figuren zu erschaffen, aber in Wahrheit gestalten sich die Figuren gegenseitig aus. Qoute2 (Weiß)
— F.C. Yee im begleitenden Kommentar zum gestrichenen Bonuskapitel. (Quelle)

Es folgt eine Szene, wie Kuruk und Nyahitha zum Neumondfest am Nordpol, der Heimat von Avatar Kuruk, weiterreisten. Dort wanderte Kuruk anonym die Straßen an den Kanälen entlang, verirrte sich aber in seiner eigenen Heimatstadt und wollte mit einer Fähre fahren, um rechtzeitig wieder beim Palast einzutreffen. Allerdings waren alle Fähren voll und ihm kam nicht der Gedanke, eine in Beschlag zu nehmen, indem er sich als der Avatar zu erkennen gab. Eine junge Frau in einer der Fähren erbarmte sich schließlich und ließ ihn mitfahren. Mit der Frau namens Ummi kam er ins Gespräch und er hörte den lebensfrohen Geschichten der Frau aus dem Süden sehr gerne zu. Yee schildert anschließend einen noch unverhohleneren Retcon-Versuch: In Flucht aus der Geisterwelt lernt Kuruk Ummi beim Neumondfest kennen und es wird stark darauf hingedeutet, dass sein Blick durch einen Raum voller Menschen ausgerechnet auf sie fällt und er sich sofort verliebt. Als am Ende der Bootsfahrt das Boot schwankte, rutschte Kuruks Kaputze herunter und die beiden sahen erstmals die Gesichter voneinander. Der Avatar fiel rückwärts über die Kante ins Wasser. Später auf dem Fest, wie Kuruk gegenüber Kyoshi erläuterte, kam es Kuruk immer, wenn er die atemberaubende Ummi ansah, so vor, als wäre es das erste Mal, und das ganze Neumondfest habe er sie wie ein Narr mit offenem Mund angestarrt. Mit dieser Stelle habe Yee versucht, die zuvor erwähnte Szene aus Flucht aus der Geisterwelt zu erklären. Zudem wollte er, dass „Kuruk sich nicht nur wegen ihres Aussehens in Ummi verliebt“ hat, weshalb es den Moment in der Kontinuität gebraucht habe, als sie sich begegnet sind, ohne sich wirklich ansehen zu können. Allerdings wurde die Szene letztendlich herausgeschnitten, weil sie, abgesehen von den logischen Brüchen, nicht wirklich notwendig war. Dennoch ist Yee sich sicher, dass noch mehr hinter Kuruks Liebe stecke als bloß Ummis Aussehen – ein bisschen was dürfe man den Figuren schon zutrauen. Auch Yees Darstellung von Kyoshi und Kuruk, die zusammen wie „zwei Trottel“ wirken sollten mit einer eher geschwisterlichen Beziehung zueinander – im Kontrast zu dem weisen Rat, den Roku Aang erteilt und Aang später Korra –, fiel der Nachbearbeitung etwas zum Opfer, aber Yee glaubt, dass ein bisschen davon auch im Schlussentwurf noch herüberkäme.[116]

Trivia[]

  • Avatar Kuruk hatte vom Aussehen her eine große Ähnlichkeit mit Hakoda und Taqukaq.
  • Kuruks Name ist ein Palindrom, klingt also rückwärts genauso wie vorwärts. Dasselbe gilt sonst nur für Appa und Ikki.
  • In der Pawnee-Sprache der Indianer trägt das Wort „Kuruk“ die Bedeutung „Bär“. Tatsächlich trägt Kuruk auch ein Bärenfell als Bekleidung über seinem Kopf.
  • Koh zufolge soll ein Avatar versucht haben, ihn vor rund 800 bis 900 Jahren vor der Belagerung des Nordens zu töten, wie in Die Belagerung des Nordens, Teil 2 erwähnt wird. Es liegt aufgrund von Kuruks Verbindung zu Koh nahe, dass es sich bei dem Avatar um Kuruk handelte, allerdings hätte Kuruk dafür mehrere hundert Jahre älter sein müssen.
  • Bisher ist Kuruk der einzig bekannte Avatar, dessen Vorgängerin und Nachfolgerin Frauen waren.
  • Mit einem Todesalter von nur 33 Jahren ist Kuruk der Avatar mit der kürzesten bekannten Lebensspanne. Ironischerweise lebte seine Nachfolgerin Kyoshi länger als alle Avatare vor ihr.
  • Kuruk hatte einen ähnlichen Leitsatz wie Asami Sato, der lautete: „Lieber um Verzeihung bitten, als auf Erlaubnis warten.“

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 Der Test, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 11)
  2. 2,0 2,1 Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 214)
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 The Lost Lore of Avatar Korra (Archiv von Welcome to Republic City). Avatar Kuruk (Abgerufen: 24. Mai 2021)
  4. 4,0 4,1 Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 215)
  5. Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 213 f.)
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 214 f.)
  7. 7,0 7,1 Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 216)
  8. Der Junge aus Makapu, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 45)
  9. 9,0 9,1 Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 217)
  10. Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 217 f.)
  11. Der Geist, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 146 f.)
  12. 12,0 12,1 12,2 12,3 Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 218 f.)
  13. 13,0 13,1 13,2 Das Treffen, Der Schatten von Kyoshi (Seite 375)
  14. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 311 f.)
  15. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 312 f.)
  16. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 313 f.)
  17. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 314 f.)
  18. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 315 ff.)
  19. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 317 f.)
  20. 20,0 20,1 20,2 20,3 Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 318)
  21. 21,0 21,1 Der Hinterhalt, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 454)
  22. 22,0 22,1 22,2 22,3 22,4 22,5 22,6 Enthüllungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 63 ff.)
  23. 23,00 23,01 23,02 23,03 23,04 23,05 23,06 23,07 23,08 23,09 23,10 23,11 23,12 23,13 23,14 23,15 23,16 23,17 Flucht aus der Geisterwelt
  24. 24,0 24,1 24,2 Enthüllungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 60 f.)
  25. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 318 f.)
  26. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 319 f.)
  27. 27,0 27,1 Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 188)
  28. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 320)
  29. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 320 f.)
  30. Prolog, Der Schatten von Kyoshi (Seite 12)
  31. Der Geist, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 152 f.)
  32. 32,0 32,1 Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 322)
  33. Die Belagerung des Nordens, Teil 2
  34. Der Test, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 11 f.)
  35. 35,0 35,1 Der Test, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 12)
  36. Das Ritual, Der Schatten von Kyoshi (Seite 160 f.)
  37. Vergangene Leben, Der Schatten von Kyoshi (Seite 54 f.)
  38. Das Ritual, Der Schatten von Kyoshi (Seite 157)
  39. Das Ritual, Der Schatten von Kyoshi (Seite 159)
  40. Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 185)
  41. Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 189)
  42. Spirituelle Übungen, Der Schatten von Kyoshi (Seite 207 f.)
  43. Spirituelle Übungen, Der Schatten von Kyoshi (Seite 208 f.)
  44. 44,0 44,1 Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 220 f.)
  45. 45,0 45,1 Zweite Chance, Der Schatten von Kyoshi (Seite 306–309)
  46. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 321 ff.)
  47. Die Einladung, Der Schatten von Kyoshi (Seite 37 f.)
  48. Der südliche Lufttempel
  49. Das Südlicht
  50. Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 186)
  51. Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 188 f.)
  52. 52,0 52,1 Avatar Legends – Das Rollenspiel: Grundregelwerk (Seite 40)
  53. Avatar Legends – Das Rollenspiel: Grundregelwerk (Seite 35)
  54. Avatar Legends – Das Rollenspiel: Grundregelwerk (Seite 42)
  55. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 125)
  56. Intermezzo: Überleben, Der Schatten von Kyoshi (Seite 225–228)
  57. 57,0 57,1 Der Eisberg, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 121)
  58. 58,0 58,1 58,2 58,3 Heimsuchung, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 503)
  59. Vergangene Leben, Der Schatten von Kyoshi (Seite 52 ff.)
  60. Vergangene Leben, Der Schatten von Kyoshi (Seite 55)
  61. Vergangene Leben, Der Schatten von Kyoshi (Seite 48–51)
  62. Das Ritual, Der Schatten von Kyoshi (Seite 157 f.)
  63. Spirituelle Übungen, Der Schatten von Kyoshi (Seite 208–211)
  64. Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 213–220)
  65. Der Abgrund, Der Schatten von Kyoshi (Seite 276 f.)
  66. Zweite Chance, Der Schatten von Kyoshi (Seite 301)
  67. Zweite Chance, Der Schatten von Kyoshi (Seite 303–309)
  68. 68,0 68,1 Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 321)
  69. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 322 f.)
  70. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 323 ff.)
  71. Wieder Zu Hause, Der Schatten von Kyoshi (Seite 364)
  72. Das Treffen, Der Schatten von Kyoshi (Seite 372 ff.)
  73. 73,0 73,1 Der Avatar-Zustand
  74. Ein fataler Niedergang
  75. 75,0 75,1 75,2 75,3 Zosins Komet, Teil 2: Die alten Meister
  76. Zosins Komet, Teil 4: Avatar Aang
  77. Der Spalt Band 3 (Seite 26)
  78. Die Entscheidung
  79. 79,0 79,1 Wie alles begann, Teil 1
  80. 80,0 80,1 Finsternis bricht herein
  81. 81,0 81,1 Zweite Chance, Der Schatten von Kyoshi (Seite 305)
  82. Der Test, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 16)
  83. Der Junge aus Makapu, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 38)
  84. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 315–318)
  85. 85,0 85,1 85,2 Die Spaltung, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 128)
  86. Der Junge aus Makapu, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 41)
  87. Zweite Chance, Der Schatten von Kyoshi (Seite 307 f.)
  88. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 323)
  89. 89,0 89,1 89,2 Der Junge aus Makapu, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 44)
  90. Enthüllungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 61)
  91. Die Rektorin, Der Schatten von Kyoshi (Seite 106)
  92. The Lost Lore of Avatar Aang (Archiv von nick.com). Character: Avatar Kuruk (Abgerufen: 03. Februar 2020)
  93. Heimsuchung, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 500)
  94. Die Meister des Avatars, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 340)
  95. 95,0 95,1 Zweite Chance, Der Schatten von Kyoshi (Seite 306)
  96. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 317)
  97. 97,0 97,1 97,2 97,3 Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 314)
  98. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 316)
  99. 99,0 99,1 99,2 Der Eisberg, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 91)
  100. 100,0 100,1 Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 218)
  101. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 319)
  102. Enthüllungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 64 f.)
  103. Der Junge aus Makapu, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 44 f.)
  104. Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 190)
  105. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 316–319)
  106. Avatar Legends – Das Rollenspiel: Grundregelwerk (Seite 39)
  107. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 315)
  108. Intermezzo: Überleben, Der Schatten von Kyoshi (Seite 225)
  109. Intermezzo: Überleben, Der Schatten von Kyoshi (Seite 227)
  110. Das Treffen, Der Schatten von Kyoshi (Seite 374 ff.)
  111. Verlorene Freunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 321–325)
  112. Synchronkartei - Der Herr der Elemente (Abgerufen: 15.09.2020)
  113. Synchronkartei - Die Legende von Korra (Abgerufen: 15.09.2020)
  114. IMDb - Avatar: The Last Airbender (Abgerufen: 15.09.2020)
  115. IMDb - The Legend of Korra (Abgerufen: 15.09.2020)
  116. Bonus-Kapitel, Der Aufstieg von Yangchen (Seite 404–411)

Weiterführende Links[]

Bild von Iroh Das Avatar-Wiki hat einige Bilder von Kuruk
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