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Qoute1 (Weiß) Passt gut auf, Schüler! Euer Meister wird diesem dreckigen Mädchen eine Lektion erteilen! Qoute2 (Weiß)
— Kunyo zu Toph Beifong (Quelle)

Kunyo war ein Feuerbändiger, der Zuko und Azula in der Hauptstadt der Feuernation[2] und später Kinder bei Yu Dao in einem Dojo in ebenjener Disziplin unterrichtete.[1]

Geschichte[]

Aufeinanderstoßen mit Azula[]

Kunyo lehrte die Geschwister der Königlichen Familie der Feuernation, Zuko und Azula, im Feuerbändigen. Während einer Einheit war Kunyo der Auffassung, Azula hätte für eine ihrer Formationen die Arme zu weit ausgestreckt. Azula wollte ihm erklären, dass man so eine größere Explosion hinbekäme, doch Kunyo wollte anscheinend, dass Azula die Formation auf die gleiche Art machte wie er. Azula empfand dies als „die dumme Art“. Als er sich umgedreht hatte, fackelte Azula seine Hose ab. Als Azula diese Geschichte beim Essen am gleichen Tag ihrem Vater Ozai erzählte, fand er, ihr Lehrer klänge nach einem „Narren“, und er beschloss, ihn in die Kolonien der Feuernation zu schicken, was Azula begeisterte. Zuko versuchte ihn zu verteidigen, wurde aber von Ozai mundtot gemacht, da Azula weitaus besser im Feuerbändigen wäre als er, wodurch Kunyos Exil besiegelt war.[6]

Betreiben eines Dojos[]

Mutmaßlich ließ dieser sich anschließend bei Yu Dao nieder und gründete „Meister Kunyos Feuerbändiger-Dojo“, in welchem er Kinder ausbildete, die Schüler des Kunyo.[1] Er stellte Rüstungen der Feuernation in Kindergröße her.[7]

Durch die Bewegung zur Wiederherstellung der Harmonie waren Kunyo und seine Schüler gezwungen, das Gebäude bei Yu Dao zu verlassen,[8] da das Ziel jener Bewegung war, die Kolonien aufzulösen und die Kolonisten in die Feuernation zurückkehren zu lassen.[9]

Auseinandersetzung mit Toph Beifong[]

Kunyo trainiert seine Schüler

Trainingseinheit mit seinen Schülern.

Als Feuerlord Zuko jedoch seine Unterstützung für die Bewegung kündigte, kamen sie zurück in das Dojo, um zurückzufordern, was rechtmäßig ihres wäre. Da Toph Beifong in der Zeit ihrer Abwesenheit dort allerdings die Beifong Akademie des Metallbändigens aufgebaut hatte, entbrannte, als sie gerade in einer Trainingseinheit waren, ein Streit über die Frage, welcher Meister in dem Gebäude seine jeweiligen Schüler unterrichten durfte. Kunyo bezweifelte, dass es Metallbändigen überhaupt gab, wodurch Toph ihm mittels dieser Technik eine Kopfbedeckung aus metallenen Waffen, die an der Wand hingen, aufsetzte. Kunyo kündigte gegenüber seinen Schülern an, dem „dreckigen Mädchen eine Lektion [zu] erteilen“. Toph war bereit, doch Sokka hielt die beiden mit dem Hinweis auf, wenn die beiden dort kämpften, würde es kein Gebäude mehr geben, um das sie sich streiten könnten. Er schlug vor, dass weil es sich um eine Schule handelte, sie denjenigen Schülern gehören sollte, die am erfolgreichsten bändigten. Kunyo war einverstanden und kündigte einen „Kampf bis zum Tod“ an. Sokka verhandelte stattdessen einen „Kampf bis zum Sturz“, womit sich seine Schüler einverstanden zeigten.[10]

Kunyo-Salut

Der Kunyo-Salut.

Sokka zeigte Kunyo die Tür und sagte, sie sollten drei Tage später wiederkommen. Kunyo fragte sich, warum sie warten sollten, doch Toph verbog dadurch Kunyos Kopfbedeckung noch mehr und wies darauf hin, dann würden die beiden das unter sich klären. Kunyo grummelte und verließ das Gebäude mit der Zusicherung, drei Tage zu warten. Draußen ließ er seinen Gegnern allerdings, bevor sie endgültig abgingen, noch den Kunyo-Salut seiner Schüler zeigen, um sie einzuschüchtern, was erfolgreich gelang.[11]

Der Kampf bis zum Sturz[]

Kunyo geht zu Boden

Ein zu Boden gehender Kunyo.

Als der Tag des Kampfes gekommen war, öffnete er mit großer Euphorie die Tür der Schule und riet, die „Feinde des Kunyo“ sollten sich darauf vorbereiten, „in den Flammen [ihres] eigenen Versagens geröstet zu werden“. An seiner Kopfbedeckung, die mittlerweile wieder stolz emporgerichtet war, trug er Fahnen. Als Sokka die Kopfbedeckung ansprach, wies er auf diese praktische Eigenschaft hin sowie darauf, dass er sie abnehmen könnte, wann immer er wollte. Sie fragte Toph nach ihren Schülern. Jene antwortete, sie wüsste nicht, wo sie waren, was aber ohnehin keine Rolle spielte. Sie sagte ihm, er könnte seine Schule zurückhaben und er gewänne diesen Kampf. Als sie sich gerade auf die Knie fallen lassen wollte, um sich zu ergeben, intervenierte aber das Team Beifong, indem sie Metallmünzen metallbändigten. Kunyo hielt das für irgendeinen Trick von den „Dreckleutchen“ und befahl seinen Schülern den Angriff. Jene zogen im Kampf aber den Kürzeren und stellten das Feuer ein, da sie damit nur die Münzen erhitzten. Kunyo schrie in Rage, dass sie es nicht wagen sollten, aufzuhören, und dass sie niemals das Feuer einstellen sollten. Daraufhin griff das Team Beifong Kunyo direkt mit den Metallmünzen an, welche ihn ins Gesicht trafen und dafür sorgten, dass er zu Boden ging. In Anbetracht ihrer Niederlage verließ Kunyo, gestützt von seinen Schülern, die Schule.[12]

In der Folge reichte Kunyo eine offizielle Beschwerde beim Palast der Feuernation über ein „dreckiges Mädchen“ und einen „Schneewilden“ ein, welche seine Schule übernommen hatten.[4] Aufgrund der anstehenden Schlacht um Yu Dao hatte der Feuerlord allerdings keine Zeit für diese Angelegenheit.[13]

Aussehen[]

Kunyo hatte bei der Auseinandersetzung mit Toph graue Haare, welche hinten zu einem Zopf gebunden waren. Zeitweise trug er die aus einer Waffe hergestellte Kopfbedeckung, die er während des Kampfes bis zum Sturz beflaggt hatte. Er trug einen spitzen, seitlich abstehenden Schnurrbart. Am Körper trug er eine Shaolin-Kung-Fu-Uniform in schwarzgrau mit roten Rändern. Auf der linken Seite war eine Flamme abgebildet. An seinem Gürtel hing ein gelbes Bändchen. Er trug graue Schuhe.[3]

Persönlichkeit[]

Kunyo euphorisch

Euphorischer Kunyo.

Kunyo war konservativ und traditionell gestrickt, was Methoden und Ansichten anging. Er erkannte andere Bändigungsdisziplinen und Kulturen nicht an und äußerte sich abfällig über sie[14] mit rassistischen Spitznamen wie die Bezeichnung als „dreckiges Mädchen“ oder als „Schneewilden“.[4] Wenn er falsch lag, entwickelte sich Trotz. Nachdem Toph aus Waffen eine Kopfbedeckung metallgebändigt hatte, trug er bei einer späteren Gelegenheit an dieser stolz patriotische Flaggen.[15][3]

Er war eine zielstrebige Person, wenn es um das Trainieren von Schülern ging.[1] Letztlich war er damit ein sehr guter Ausbilder, der sogar Zuko und Azula aus der Königlichen Familie trainieren durfte.[2] Nach seiner Verbannung ins Exil wurden die Erfolge des Trainings der Schüler des Kunyo sogar von Sokka und Toph Beifong anerkannt.[16] Dafür stellte er sogar Rüstungen der Feuernation in Kindergröße für seine Schüler her, was seine Hingabe aufzeigte und militärischen Drill andeutete.[7] In seinen Ausbildungsmethoden schien sein Traditionalismus durch. Traditionelle Formen statt Kreativität sollten beim Lernen der Figuren den Vorrang haben.[2]

Furcht zeigte er nicht und Aufgeben war bei Auseinandersetzungen keine Option für ihn. Auch von seinen Schülern erwartete er dies, da er sie einen „Kampf bis zum Tod“ austragen lassen wollte[17] und verlangte, niemals das Feuer einzustellen, auch wenn man dabei war, den Kampf zu verlieren.[5]

Fähigkeiten[]

Kunyo war ein Meister-Feuerbändiger.[14] Er hatte eine Begabung dafür, Schüler erfolgreich zu trainieren.[11]

Beziehungen[]

Azula[]

Azula:„Beim Training heute meinte Meister Kunyo, ich würde für eine meiner Formationen meine Arme zu weit ausstrecken. Ich hab ihm erklärt, dass man so eine größere Explosion hinbekommt! Es war ihm egal. Er wollte, dass ich die Formation auf die gleiche Art mache wie er. Die dumme Art. Also hab ich, als er sich umgedreht hat, seine Hose abgefackelt!“
Ozai:„Hm. Dein Lehrer klingt nach einem Narren. Ich werde ihn in die Kolonien schicken.“
Azula:„Recht so! Was für ein Dummkopf!“
— Azula und Ozai am Essenstisch. (Quelle)

Kunyos traditionelle Sichtweise beim Unterrichten geriet in Konflikt mit Azulas Persönlichkeit. Letztlich fackelte sie seine Hose ab und war dafür verantwortlich, dass der „Dummkopf“ in die Kolonien geschickt wurde.[2]

Zuko[]

Qoute1 (Weiß) Er ist kein Dummkopf! Er denkt nur, richtiges Feuerbändigen fängt mit ... Qoute2 (Weiß)
— Zuko beim Versuch, Kunyo gegenüber Ozai und Azula zu verteidigen. (Quelle)

Vor Kunyos Verbannung setzte sich Zuko bei seinem Vater für Kunyo ein und widersprach Azulas Aussage, Kunyo wäre ein „Dummkopf“. Er verstand, dass Kunyo Feuerbändigen so lehren wollte, wie es seit jeher als richtig angesehen wurde. Zukos Einsatz wurde von Ozai aber abgeschmettert.[2]

Qoute1 (Weiß) Meine Schüler und ich haben wegen der Bewegung zur Widerherstellung der Harmonie dieses Gebäude verlassen! Aber jetzt, da der Feuerlord wieder bei Sinnen ist und seine Unterstützung für die Bewegung aufgekündigt hat ... sind wir gekommen, um zurückzufordern, was rechtmäßig unser ist! Qoute2 (Weiß)
— Kunyo über Zukos Handlungen (Quelle)

Als Zuko die Bewegung zur Wiederherstellung der Harmonie vereinbart hatte, mussten Kunyo und seine Schüler das Dojo verlassen. Als Zuko seine Unterstützung später wieder aufkündigte, fand Kunyo, der Feuerlord wäre „wieder bei Sinnen“. Somit empfand er Zukos ursprüngliche Zustimmung als großen Fehler.[8]

Schüler des Kunyo[]

Kunyo erwartete von seinen Schülern Höchstleistung und war auch in der Lage, sie dazu anzuspornen. Seine Mentalität färbte auf sie ab.[17] Er stellte sogar Rüstungen in Kindergröße für seine Schüler her.[7]

Toph Beifong[]

Toph und Kunyo fichten den Konflikt um das Schulgebäude aus. Sie bewies ihm die Existenz des Metallbändigens auf provokante Art, indem sie eine verbogene Waffe an seinem Kopf anbrachte. Kunyo wollte ihr eine Lektion erteilen, doch stattdessen stimmte er zu, sie stellvertretend durch einen Kampf zwischen ihren jeweiligen Schülern zu besiegen.[18]

Toph war in Eingeständnis ihres scheinbaren Versagens in Bezug auf das Training ihrer Schüler bereit, vor ihm auf die Knie zu fallen und ihm seinen Sieg zuzugestehen,[19] obwohl Toph Beifong sich prinzipiell vor niemandem verneigte.[20]

Kunyo hielt letztlich nicht sonderlich viel von Toph und bezeichnete das Mädchen aus dem Erdkönigreich vom abfällig-rassistisch als ein „dreckiges Mädchen“, welches seine Schule übernommen hätte.[4]

Sokka[]

Kunyo hielt Sokkas Idee, die Schüler statt der Lehrer gegeneinander antreten zu lassen, für eine gute.[18] Nachdem Sokka spöttisch seine neue Kopfbedeckung bemerkte, hielt Kunyo ihm die Praktikabilität dieser entgegen, was das Tragen von Fahnen anging und dass er sie wann immer er wollte abnehmen könnte.[3]

Kunyo hielt letztlich nicht sonderlich viel von Sokka und bezeichnete den Jungen vom Südlichen Wasserstamm abfällig-rassistisch als einen „Schneewilden“, welcher seine Schule übernommen hätte.[4]

Hinter den Kulissen[]

Produktionsnotizen[]

  • Gene Luen Yang schrieb Kunyo als die Verkörperung des Kolonialismus. Er würde einem ziemlich klar machen, dass man sich, wann immer man über das Thema Kolonialismus spreche, klar machen müsse, dass jeder Kolonialist „einen Tritt in den Hintern verdient“ hätte. Das Versprechen gehe auf ein paar Verwicklungen des Kolonialismus, auch positive Folgen dieser schlimmen Situationen ein, aber die Botschaft seiner Niederlage sei schlicht, dass „ein Kolonialist einfach nur mal den Hintern versohlt“ bekommen solle.[21]
  • Die Inspiration für Kunyo war der Schauspieler James Hong.[22]

Quellen[]

Einzelnachweise[]


Weiterführende Links[]

Bild von Iroh Das Avatar-Wiki hat einige Bilder von Kunyo
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