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Qoute1 (Weiß) So kann ich mehr Zeit mit dir verbringen. Wir sollten mal verreisen, nur wir zwei, vielleicht ein paar heilige Stätten der Luftnomaden besuchen. Qoute2 (Weiß)
— Kelsang zu Kyoshi (Quelle)

Kelsang war ein Luftnomade und Luftbändiger-Meister, welcher am Südlichen Lufttempel aufwuchs. Er war unter den Luftnomaden sehr angesehen und stand in der Gunst des Abt Dorje, welcher ihn darauf vorbereitete den Südlichen Lufttempel zu übernehmen.[6] Er war einer der Meister, welcher Avatar Kuruk das Luftbändigen näherbrachte, wodurch er zu einem Gefährten Kuruks wurde.[7] Nach Kuruks Tod fiel ihm die Aufgabe zu, den neuen Avatar im Erdkönigreich zu finden.[8][9][10] Durch das Vernichten einer Flotte der Fünften Nation[11], und das Nehmen der Avatar-Relikte[12], wurde er zu einem Außenseiter unter den Luftnomaden und er bereute diese für den Rest seines Lebens.[13] Kelsang starb bei einem Konflikt mit seinem Freund Jianzhu.[4][5]

Geschichte[]

Jugend[]

Kelsang wuchs am Südlichen Lufttempel auf. Eines Tages erwischte er Avatar Kuruk und dessen Begleiter Jianzhu dabei, wie sie sich heimlich in den Pferch schlichen, um dort mit einem Himmelsbison eine Spritztour zu machen. Er drückte sie dabei fünf Minuten mit einem Luftstoß an eine Wand, sodass ihre Lippen flatterten. Als dann von dem Abt des Tempels und Kuruks Ältesten entschieden wurde, dass sie nicht ohne einen Aufpasser reisen dürften, wurde Kelsang diese Aufgebe auferlegt, von welcher er nicht begeistert war und er protestierte sogar, dass er mit zwei Bisondieben nichts zu tun haben wollte.[3]

Kuruks Gefährte[]

Vor dem Beginn der Reise mit Kuruk und Kelsang fehlte noch ein weiteres Mitglied, welches sie auf der Reise begleiten sollte. Es sollte ein Oberlehrer der königlichen Feuerakademie sein. Er wurde kurzfristig krank und so wurde eine jüngere Verwandte mit dem Namen Hei-Ran geschickt, welche sie begleiten sollte. Direkt zu Beginn der Reise konnten Kelsang und Jianzhu das erste Mal so etwas wie Verbundenheit teilen, was den Beginn einer legendären Freundschaft bedeuten sollte, denn Kuruk verliebte sich auf den ersten Blick in Hei-Ran und so kam es, dass er ihr ein Liebesgeständnis machte, was Hei-Ran jedoch ablehnte, weshalb Kelsang und Jianzhu sich über ihn lustig machten. Als sie auf dem Himmelsbison losflogen, bat Kuruk sie plötzlich um zusätzliches Bändigungstraining. Kelsang und die Anderen wunderten sich, da Kuruk eigentlich ein Naturtalent war und alle Elemente bereits bändigen konnte. Er erklärte, dass die besten Pai-Sho-Meister nie aufhören würden zu lernen und mit jeder Partie besser werden würden und so sagte er, dass auch Kelsang, Hei-Ran und Jianzhu den Avatar besser machen könnten. So fingen sie an, wenn immer die Möglichkeit da war, haltzumachen und zu trainieren. Dabei wuchs auch Kelsang immer enger mit seinen Begleitern zusammen und sie alle wurden zu guten Freunden, welche zu den Gefährten von Avatar Kuruk wurden. Das Training zahlte sich aus und eines Tages erzählte er seinen Freunden, dass er zufällig über Nacht in die Geisterwelt gelangt war. Daraufhin bat Kuruk Kelsang, ihn dorthin zu führen. Dem stimmte Kelsang zu, denn er wollte unbedingt nicht der einzige sein, welcher die Wunder der Geisterwelt gesehen hatte und er wollte auch nicht dafür ausgelacht werden und so machten sie sich auf den Weg zu einer grünen Aue, welche in der Nähe von Yaoping lag und unter welcher Avatar Yangchen oft meditiert hatte. Sie machten sich bereit und begannen an dem Ort zu meditieren.[7]

Eines Tages griff sich Kuruk den Gleiter von Kelsang und flog damit fort, ohne ihm und den Rest seiner Freunde zu erklären, wo er hinwollte. Am nächsten Morgen fanden Kelsang, Hei-Ran und Jianzhu ihn blindlings durch die Straßen von Yaoping kriechen, wobei er Schaum vor dem Mund hatte. Kelsang und den Anderen erzählte Kuruk, dass ein boshafter Geist ihn unfähig gemacht hätte, zu sprechen. Daraufhin suchten sie gemeinsam einen Arzt auf, welcher erklärte, dass Kuruk nichts fehlen würde.[11] Als Kelsang, Hei-Ran und Jianzhu von einer kurzen Reise zurückkamen, um nach Kuruk zu sehen, lagen überall zerbrochene Glasflaschen auf dem Boden, doch Kelsang verurteilte ihn dafür nicht, dass er so viel Wein getrunken hatte. Nach diesem Vorfall zog sich Kuruk immer weiter zurück und dies zerstörte langsam aber allmählich den Bund zwischen der Freundschaft, welche Kelsang geschlossen hatte, da auch Kelsang seinen eigenen Weg ging, nachdem Kuruk sich zurückgezogen hatte.[14]

Im Jahr 316 VG gab es keine wirklichen Herausforderungen auf der Welt und jeder der Gefährten Kuruks ist seinen eigenen Weg gegangen, auch Kelsang, welcher von Abt Dorje darauf vorbereitet wurde, den Südlichen Lufttempel zu übernehmen. Im gleichen Jahr heiratete auch Hei-Ran Junsik und Kelsang hatte sie zuvor nie glücklicher erlebt. Eines Tages tauchte Kuruk aus heiterem Himmel vor seiner Tür auf und gab ihm ein Gedicht, welches er für Hei-Ran geschrieben hatte, um ihr seine Liebe zu gestehen. Nachdem Kelsang das Gedicht gelesen hatte, tadelte er Kuruk für sein selbstsüchtiges Verhalten und seine Dummheit, die Beziehung seiner Freundin zu zerstören und er zwang Kuruk, dass Gedicht vor seinen Augen zu zerstören. Kelsang war sich nach dem Vorfall nicht sicher, ob er das Richtige getan hatte, da Hei-Ran Kuruk immer in einem Teil ihres Herzens geliebt hatte und er dachte sich, dass alles anders gekommen wäre, wenn Hei-Ran und Kuruk zusammengekommen wären.[15]

Die Suche nach Kuruks Nachfolger[]

Nach dem frühen Ableben von Avatar Kuruk kam seinen Freunden, Lehrern und weiteren bekannte Bändigern die Pflicht zu, den nächsten Avatar zu finden. Als Kuruk im Sterben lag, war es sein letzter Wunsch, dass seine Gefährten den neuen Avatar finden sollten und so versprach auch Kelsang ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Er begab sich zusammen mit seinem Freund Jianzhu auf die Suche nach dem neuen Avatar im Erdkönigreich. Damit kein Chaos auf der Welt ausbrach, half auch Kelsang dabei, den Frieden auf der Welt zu bewahren. Ein Mal sah Kelsang, wie Tagakas Großvater einen Teil der Fünften Nation und seiner Familie um die Südspitze des Erdkönigreichs herumführte. Kelsang sah diese als eine Bedrohung an und flog auf seinem Bison in Richtung der Flotte. Als er dort ankam, erschuf er einen Sturm, welcher eine zehn Meter hohe Welle erzeugte und die komplette Flotte vernichtete. Nach diesem Vorfall wurde er zu einem Außenseiter unter den Luftnomaden.[16][11]

Im Jahr 305 VG, nachdem schon sieben Jahre der Suche nach dem neuen Avatar vergangen waren, da die traditionelle Methode der Erdbändiger für die Identfikation des Erdavatars, die Richtungsgeomantie, keinen Erfolg zeigte, was die beiden Freunde sehr bedrückte, da sie Kuruk schon wieder enttäuscht hatten. Bei einem Besäufnis, welches der Ertränkung des Frustes diente, kamen er und Jianzhu auf die Idee, die Methode der anderen Nationen auszuprobieren. Sie begannen mit der Methode der Luftnomaden, welche mithilfe der vier Avatar-Relikte funktioniert. Dorje wäre mit dieser unkonventionellen Anwendung der Methode nicht einverstanden, weshalb Kelsang sich die Relikte einfach nahm. Sie begannen ihren Test in der Stadt Yokoya, welche perfekt für ihr kleines Experiment war. Er breitete die verschiedenen Spielzeuge in der Versammlungshalle von Yokoya aus, welche noch zu den vier Relikten hinzukamen. Als dann Jianzhu auftauchte, sagte dieser zu ihm, dass er nicht gedacht hätte, dass es so viele Spielzeuge wären. Kelsang antwortete seinem Freund darauf, dass es tausende von Spielzeugen seien, aber er nicht helfen brauche, da er es sowieso nicht verstehen würde.[8]

Als dann die Eltern mit ihren Kindern kamen und die Kinder sich an dem Test versuchten, führte das zu purem Chaos, da die Kinder die Spielzeuge, welche sie sich genommen hatten, wieder zurücklegen mussten. Die Kinder fingen an zu weinen und deren Eltern wurden wütend, da ihr Kind abgelehnt wurde. Als dann auch Aoma, die Tochter der Dorfvorsteherin, abgelehnt wurde, versuchte Kelsang die Eltern zu beruhigen, indem er fragte, ob ihre Tochter nicht einfach während einer Brise erdgebändigt hätte. Nach einer zehnminutigen Diskussion half ihm dann schließlich Jianzhu weiter, indem er den Eltern mitteilte, dass nicht jedes Kind besonders sein könne. Suzus Vater verlangte sogar Geld für die Überprüfung von Suzu, da er drohte, dass er sonst einfach mit ihr gehen würde. Das Kind nahm sich als erstes Spielzeug eines der Relikte, was Kelsang überraschte, woraufhin dieser Jianzhu ein Zeichen gab. Daraufhin machte Jianzhu dem Bauern ein Angebot, nach welchem er fünfzig Silberstücke im Jahr bekommen würde, wenn sie der Avatar wäre. Der Bauer jedoch wollte mehr und forderte ihn auf, ihm sechzig Silberstücke im Jahr zu geben und zehn, wenn sie es nicht wäre. Jianzhu wies ihn zuerst ab und fragte ihn, wieso er ihm Geld geben solle, wenn das Kind nicht der Avatar sei. Doch als sich das Kind ein weiteres Spielzeug der vier Relikte nahm, fing Kelsang an zu hüsteln und mit den Fußballen auf den Boden zu klopfen. Jianzhu bemerkte dies und akzeptierte den Deal.[9]

Am Ende stellte sich heraus, dass auch dieses Kind nicht der Avatar war und sie ging mit dem Bauern fort von der Halle. Bevor sie gehen konnten, wies Jianzhu darauf hin, dass er seine andere Tochter nicht vergessen solle, welche vor der Versammlungshalle stand. Suzus Vater entgegnete, dass dies nicht seine Tochter sei, sondern nur eine Waise und ging mit seiner Tochter hinfort. Kelsang ging zu dem Mädchen und fragte sie nach ihrem Namen. Sie stellte sich als Kyoshi vor, woraufhin Kelsang ihr anbot, sich ein Spielzeug zu nehmen. Jianzhu mischte sich jedoch ein und fragte ihn, ob sie nicht viel zu alt sei, da sie deutlich größer wäre als jedes Kind in ihrem Alter. Kelsang ignorierte ihn und bot dem Mädchen an, sich ein Spielzeug aus der Halle zu nehmen. Nachdem sich das Mädchen die Tonschildkröte genommen hatte, welches eines der vier Relikte war, sagt er zu ihr, sie könne sich drei weitere Spielzeuge aussuchen. Das Mädchen jedoch rannte einfach mit dem Relikt weg. Jianzhu wies ihn darauf hin, dass sie das Relikt wieder zurückholen müssten, doch er antwortete, dass es schon irgendwann wieder zurückkommen würde und dass er sich nun wohl dem Zorn von Dorje stellen müsse, da das Relikt weg war.[10]

Adoption von Kyoshi[]

Seit 308 VG kümmerte sich Kelsang um Kyoshi. Er fand Kyoshi in ihrem Nest, unter dem Haus des Schmiedes, in welchem sie fest umklammert ein Buch an ihre Brust gedrückt hatte, welches er nicht lesen durfte. Er nutzte jeden Freiraum, der ihm beim Südlichen Lufttempel zustand, um nach Yokoya zu fliegen und sich dort um Kyoshi zu kümmern. Er zog sie eigenhändig auf. Jedes Mal, wenn er wieder zurück zum Südlichen Lufttempel musste, sorgte er dafür, dass sie in irgendeiner Familie unterkam und Essen bekam und bettelte sogar für Almosen, damit sie weiterhin Essen bekam. In einem Jahr, während eines Feuerwerks kehrte Kelsang nach Yokoya zurück, um sich um Kyoshi zu kümmern. Vor seiner letzten Abreise hatte er einem Bauern Geld gegeben, womit er Kyoshi versorgen sollte. Doch als er zum Feuerwerk wiederkam, sah er deutlich den Gewichtsverlust, den Kyoshi erlitten hatte und schwor darauf, sie nie wieder alleine zu lassen. Als sie nach dem Vorfall gemeinsam draußen saßen und Mittag aßen, bemerkte Kelsang, dass Kyoshi die ganze Zeit über in den Himmel starrte. Daraufhin kam ihm eine Idee, welche er Kyoshi in das Ohr flüsterte. Sie suchten ein Seil und Kelsang, welches um Kelsangs Taille passte und band Kyoshi an das andere Ende. Dann flog er am Nachmittag mit seinem Gleiter und Kyoshi hing unter ihm an dem Seil, dabei lachten sie und hatten sehr viel Spaß. [17][18][19]

Entdeckung von Yun[]

Auf einer Reise im Jahr 298 VG waren Kelsang und Jianzhu in dem Dorf Makapu, um sich dort an dem Vulkan umzuschauen. Am letzten Tag ihrer Reise sahen sie, wie sich eine Menschenmenge am Marktplatz bildete. Dort entdeckten sie einen Jungen mit dem Namen Yun, welcher Leuten beim Pai-Sho-Spiel durch das Blindbeutelmanöver Geld aus der Tasche zog. Sie dachten sich nichts dabei und gingen davon aus, dass das Kind nur eine Glückssträhne hätte, doch dann fiel ihnen auf, dass Yun Tricks und Fallen benutzte, welche Kuruk vor jedem geheim gehalten hatte, außer ihm und Jianzhu. Als Jianzhu ihn dann auch noch Erdbändigen sah, war er sich sicher, dass es sich um den Avatar handelte und so erklärte er ihn zu diesem. Da dies nicht der Legitimität entsprach, versuchten sie es geheim zu halten. Als der neue Avatar gefunden war und Jianzhu diesen zum Schutz nach Yokoya verfrachtete, überredete Kelsang seinen Freund dazu, Kyoshi als Dienstmädchen einzustellen, sie bekam sogar ein Zimmer, welches deutlich über den Qualitäten lag, von dem Zimmer eines Bediensteten, wie etwa ein richtiges Bett.[20][17][18]

Qoute1 (Weiß) Alle Zweifel, die er noch gehabt haben mochte, lösten sich in Wohlgefallen auf, als er Yun erdbändigen sah. Qoute2 (Weiß)
— Kelsang zu Kyoshi (Quelle)

Kelsangs Vermutung[]

Eines Tages wurde Kelsang von Jianzhu vom Training für Yun verbannt, da er laut ihm Yun vom Luftbändigen träumen ließe, sodass er sich nicht auf das Training von einem Element konzentrieren könne. Um sich nicht nutzlos zu fühlen, half er in der Küche mit, indem er Teigtaschen schnitt. Dort traf er auf Kyoshi, welche sich wunderte, was er hier unten machen würde. Nachdem er ihr den Grund erklärt hatte, half Kyoshi ihm bei seiner Arbeit und sie hatten dabei viel Spaß, da er mithilfe des Luftbändigens Mehlwolken auf Kyoshis Stirn schoss. Des Weiteren erzählte er ihr, dass sie mehr Zeit verbringen sollten, da ihm ein wenig Pause vom Avatar guttun würde und schlug ihr vor zu verreisen. Als dann Tante Mui auftauchte, wurde ihre Unterhaltung unterbrochen, da es laut Tante Mui Zeit für Poesie sei. Als der erste Kandidat kläglich versagt hatte, begann Kelsang plötzlich eine bei Seeleuten und Bauern beliebte Melodie zu singen, bei der die Anderen mit einstimmten. Nachdem mehrere Personen ihren Teil gesungen hatten, rief plötzlich einer Kyoshi und prompt war sie an der Reihe. Kyoshi sang ein Lied, welches alle zum Lachen brachte, sodass sie weiter machte. Es fiel Kyoshi recht einfach, Worte zu finden und sie machte einfach weiter. Als Kelsang dieses Lied hörte, packte er Kyoshi mit weit aufgerissen Augen am Arm und fragte, woher sie dieses Lied kenne.[21]

Qoute1 (Weiß) Mein Haar wie die sternlose Nacht, klebt beim Lächeln an meinen Lippen. Ich flecht es in deines, wir segeln davon, vereint im Schiff uns’rer Herzen.Meinen Weg erhellt ein Licht, es führt dich in die Nacht. Ich halt dich fest und liebe dich, bis unser Ende naht. Qoute2 (Weiß)
— Kyoshi zum Küchenpersonal, Kelsang und Tante Mui (Quelle)

Nachdem er Kyoshi in ein leeres Studienzimmer geführt hatte, welches ziemlich staubig war, entschuldigte er sich eine halbe Stunde lang bei ihr, weil er ihr wehgetan hatte. Dann erklärte er ihr, warum er die Kontrolle verloren hätte. Sie hätte genau die Gedichtzeilen hervorgezaubert, welche Kuruk vor langer Zeit geschrieben hätte. Kyoshi erwiderte, dass er sich irren würde, da Yun der Avatar sei. Dann erklärte er, wie er und Jianzhu damals Yun entdeckt hätten und erklärte ihr, dass die Entdeckung nicht ganz der Legitimität entsprach, da sie ihn nicht auf normale Weise gefunden hätten. Kyoshi protestierte, dass das alles doch darauf hinweisen würde, dass Yun der Avatar sei und fragte ihn, warum er ihr das antun würde. Das Studienzimmer, in welchem sie sich befanden, wurde immer staubiger, sodass sich Kelsangs Augen röteten, weshalb sie das Zimmer wechselten und sich in Kyoshis Zimmer begaben. Nachdem er und Kyoshi in ihrem Zimmer angekommen waren, fragte Kyoshi ihn nochmals, ob er wirklich glaube, dass sie der Avatar sei, nur aufgrund einiger Liedzeilen, welche sie sich ausgedacht hätte. Darauf erzählte er ihr eine Geschichte, welche sie aber keinem weitersagen solle.[22]

Es war eine Geschichte, welche sich vor etwa zwanzig Jahren ereignet hätte, als sich Kuruks Gefährten noch nahegestanden hätten. Damals hätte Jianzhu angefangen auf dem Hof seiner Familie zu arbeiten und Hei-Ran hätte ihre Lehrtätigkeit an der Königliche Feuerakademie für Mädchen aufgenommen und hätte im selben Jahr noch ihren Mann Junsik geheiratet, den Vater von Rangi. Damals wäre auch noch Abt Dorje am Leben gewesen und Kelsang wäre auch noch nicht in seiner Gunst gefallen, sodass er darauf vorbereitet worden wäre den Südlichen Lufttempel zu übernehemen. Kyoshi unterbrach ihn und fragte, was Kuruk gemacht hätte. Kelsang erklärte, dass Kuruk Sachen getan hätte, welche Kuruk so täte, wie rumreisen oder auch Herzen brechen. Dann fuhr er in der Geschichte fort und erzählte, dass Kuruk eines Tages aus heiterem Himmel vor seiner Tür gestanden hätte und ihm ein Bekenntnis ewiger Liebe gegeben hätte, welches in Gedichtsform geschrieben worden wäre. Zu dieser Zeit wäre Hei-Ran schon zwei Monate verheiratet gewesen und Jianzhus Vater wäre krank geworden. Dann erklärte er, dass das Gedicht von Kuruk ein strenges Metrum benutzte und dass er das Gedicht nicht wie Kyoshi gesungen hätte, aber der Inhalt genau der Gleiche gewesen wäre. Kyoshi unterbrach ihn ein weiteres Mal und bemerkte, dass er sich ziemlich gut an die Details erinnern konnte, was sie dann auch zum Ausdruck brachte, woraufhin er antwortete, dass dies einen guten Grund hätte, da Kuruk das Gedicht Hei-Ran geben wollte. Dann hätte er sich eingemischt und hätte ihn für diese Dummheit getadelt, die Beziehung seiner Freundin zerstören zu wollen und hätte ihn gezwungen, das Gedicht vor seinen Augen zu zerstören. Er fuhr fort und erklärte, dass er sich bis heute nicht sicher sei, ob er das Richtige getan hätte.[23]

Nachdem er seine Geschichte fertig erzählt hatte, erklärte er ihr, dass es immer noch am wahrscheinlichsten sei, dass Yun der Avatar sei, aber es auf jeden Fall in Betracht gezogen werden müsse, da ihr einziges Kriterium nur daraus bestand, dass Kuruk damals unmögliche Dinge getan hätte. Kyoshi bat ihn daraufhin, die Sache für das Erste geheim zu halten, um diese verarbeiten zu können. Es bestände auch noch die Möglichkeit, dass Yun das Feuerbändigen lernen würde oder Kelsang das Gedicht vergessen würde. Kelsang akzeptierte dies und erklärte, dass sie es für eine gewisse Zeit geheim halten könnten.[24]

Kampf gegen die Fünfte Nation[]

Reise zum Ostmeer[]

Im Jahre 296 VG machte sich Yun mit Kelsang und Jianzhu und weiteren Meistern auf den Weg zum Ostmeer, in der Nähe des Südpols, um dort einen neuen Vertrag mit Tagaka zu unterschreiben. Auf Yuns Bitte durfte sogar Kyoshi mit zum Ostmeer.[25] Auf dem Weg zum Ostmeer reiste Kelsang mit Yun, Kyoshi und Rangi auf seinem Bisonweibchen Pengpeng, da Yun darauf bestand etwas Zeit für sich zu haben, was Jianzhu widerwillig zuließ. Kelsang erklärte, dass er, Jianzhu und Hei-Ran nicht genug positiven Einfluss auf Kuruk gehabt hätten, sodass Jianzhu diese Zeit als eine Zeit des großen Versagens ansah und sie deshalb ungerne allein reisen lassen würde. Der Rest, der mit zum Ostmeer reiste, befand sich auf einem Boot, welches Kelsang durch Luftstöße antrieb, sodass sie gleich aufblieben, da Pengpeng deutlich schneller war als das Boot. Sie flogen drei weitere Stunden gen Süden, wobei es immer kälter wurde, sodass sie sich dicke gefütterte Jacke überzogen und in Decken einwickelten, bis Kelsang schließlich sagte, dass sie da seien.[26]

Ankunft[]

Kelsang hatte das Ziel, Pengpeng auf einem tiefblauen Eisberg, welcher in die Höhe ragte und einem Berg von Yokoyas Umgebung glich, zu landen. Es wurde ein neutraler Ort ausgewählt, sodass Yun und seine Meister nicht erdbändigen konnten und Tagaka sollte ohne ihre Flotte zu der Verhandlung auftauchen. Nachdem er Pengpeng auf dem eisigen Strand gelandet hatte, half er den Anderen herunter und es wurden letzte Vorkehrungen getroffen, wie das künstliche Verändern von Amaks Pupillen durch Spinnenschlangenextrakt, wodurch sich seine Pupillen von einem blassen Blau zu einer blaugrünen Farbe veränderten. Tagaka hatte zuvor die Forderung gestellt, dass in beiden Parteien keine Wasserbändiger mitgebracht werden sollten. Da Amak eine Wasserbändiger war, musste seine Kleidung gewechselt werden und auch der Wolfsschwanz musste abrasiert werden. Kelsang wies dann darauf hin, dass Tagaka nun kommen würde. Nach dem kurzen undramatischen Auftritt Tagakas, tauschte sich Yun mit dieser aus. Sie sagte ihm, dass ihr nicht klar wäre, dass er mit so vielen Männern gekommen wäre. Nach kurzem Austausch beider Personen mit gegenseitigem Lob, gab Tagaka von sich, dass sie sich auf die morgigen Verhandlungen freuen würde und fragte sie, ob sie sich nicht in ihr Lager begeben sollten, da sie müde und hungrig seien. Während des Abendessens ging alles normal von statten, doch plötzlich fragte Tagaka den Avatar, ob er Spaß hätte, woraufhin er antwortete, dass ihre Gastfreundschaft unübertroffen sei. Als Tagaka dann antwortete, dass sie das freue, da sie davon überzeugt wäre, dass sie noch in dieser Nacht getötet werden würde, brach auf einmal ein Schweigen ein. Nachdem Yun ihr versicherte, dass die Soldaten nur einer Ehrengarde angehörten und sie nur die Absicht hatten, mit anzusehen wie sie Geschichte schreiben würden, erwiderte sie, dass sie sich um die Soldaten keine Sorgen machen würde, sondern eher um diese Drei, wobei sie auf Jianzhu, Hei-Ran und Kelsang zeigte. Sie begründete ihre Befürchtungen für jeden. Als dann die Begründung für Kelsang kam, fing er an sich zu schämen, was man auch deutlich an seinem Gesichtsausdruck erkennen konnte. Tagaka erklärte, dass ihr Vater ihn den lebenden Taifun nannte. Einmal hätte ihr Großvater und ein Teil der Familie die Flotte westwärts geführt, um die Südspitze des Erdkönigreichs herum. Kelsang solle laut Tagaka in ihnen eine ziemlich große Bedrohung gesehen haben, denn er kam auf seinem Bison an und beschwor einen riesigen Sturm, welcher dann eine zehn Meter hohe Welle erzeugte, wobei viele Menschen um das Leben kamen. Nach dem Vorfall hätten sie Angst vor ihm gehabt und er würde sie vom Südlichen Lufttempel beobachten. Nach der Rede war Kelsang der Scham am ganzen Körper anzusehen. Nachdem Yun Tagaka versicherte, dass sie nicht zu befürchten hätte, schnippte sie mit den Fingern und das Essen war beendet.[27]

Qoute1 (Weiß) Mein Vater nannte ihn den Lebenden Taifun [...] Wir Kriminellen haben einen Hang zu theatralischen Spitznamen, aber in diesem Fall passte die Bezeichnung perfekt. Qoute2 (Weiß)
— Tagaka bei dem gemeinsamen Abendessen (Quelle)

Nach dem Essen, als Tagaka das Zelt bereits verlassen hatte, war Yun ziemlich aufgebracht, wegen der Worte welche Tagaka über Kelsang und Jianzhu von sich gegeben hatte. Kelsang versuchte die Taten zu rechtfertigen, indem er klarstellte, dass sie damals keine Hilfe von einem Avatar gehabt hätten. Nach diesen Worten verließ Kelsang das Zelt und setzte sich auf einen Hocker, welcher von einer Wache Tagakas zurückgelassen wurde. Plötzlich tauchte Kyoshi vor ihm auf und er erklärte ihr, dass er dachte, dass die Schande, welche durch das Versagen von Kuruk auf ihm lastete, nur noch stärker wurde mit dem Vernichten der Flotte der Fünften Nation. Dann erzählte er ihr, wie sehr er sein ganze Volk durch diese Aktion enttäuscht hätte und wie er dadurch zu einem Außenseiter wurde. Nach seinen Worten fing Kyoshi an ihn zu umarmen und sagte ihm, dass er sie nie enttäuschen würde. Nachdem Kelsang die lange Umarmung über sich ergehen lassen hatte, hörte er plötzlich einen Teller zerschellen, was aus dem Zelt kam. Daraufhin sagte er zu Kyoshi, dass sie besser schon mal vorgehen solle. Der Lärm in dem Zelt wurde immer lauter und Kyoshi fragte nach, ob es ihnen gut ginge, woraufhin er antwortete, dass er nachsehen würde, aber sie solle sofort gehen.[28]

Kampf[]

Am nächsten Morgen bereiteten sich die Gruppe um Kelsang auf die Verhandlungen vor. Kelsang blieb die Zeit über in Kyoshis Nähe. Für die Verhandlungen mussten sie den Berg hinaufsteigen. Der Gipfel des Berges ging in ein Plateau über, wobei Tagaka mit ihren Wasserbändigerfähigkeiten einen Eisklotz bändigte, der einem Tisch ähnelte. Dazu bändigte sie Eishocker und stellte die dazu gehörenden Utensilien auf den Tisch, welche für die vertraglichen Verhandlungen von Nöten waren, dann entschuldigte sie sich, dass ihre Fähigkeiten im Wasserbändigen nicht mit denen ihres Vaters oder Großvater vergleichbar wären. Nach genauem Studieren beider Kopien des Dokuments, kam es zu einer hitzigen Debatte, aufgrund von mehreren Punkten, unteranderem, dass sich Tagaka zur Schutzherrin des Südpols ernannt hatte. Als dann alle Punkte bezüglich des Dokuments geklärt waren, ging es über zu dem Teil, in welchem es um die verbalen Ergänzungen ging, wie das Verfahren mit den Geiseln von Zeizhou. Yun forderte, dass Tagaka alle Geiseln zurückgeben müsse, inklusive derer, welche schon verkauft wären. Daraufhin reagierten alle Meister sehr wütend, bis auf Kelsang, welcher ganz gelassen blieb. Tagaka antwortete, dass sie damit einverstanden sei und erklärte, dass sie die Geiseln nicht wirklich gebrauchen könne und sie somit alle haben könnten. Als nächstes erzählte sie, dass sie Schreiner benötige und Yun fragte, warum sie Schreiner benötige. Sie informierte ihn, dass sich die Macht der Piraten an den Schiffen messen würde und dass sie für Schiffe Holz und Handwerker benötigen würde. Darauf erklärte sie, dass sie einen Ort mit Bäumen, Tischlern und einen Hafen zum Andocken wolle und dass sie genau wüsste, wo sie diesen Ort finden würde. Yun gab daraufhin ein Signal, dass sie Yokoya meinte, doch Tagaka benötigte nur eine winzige Handbewegung und Amak wurde durch einen Stalagmit aus Eis durchbohrt. Dann fragte sie auf rhetorische Weise, ob sie wirklich geglaubt hätten, dass sie ihre Landsleute nicht erkennen würde. Nach dieser Aktion schnappten sich zwei von Tagakas Wachen die Geisel, die nach den Verhandlungen eigentlich auf die Seite von Kelsangs Gruppe übergehen sollte. Die Wachen gingen mit der Geisel den gleichen Weg zurück, den sie gekommen waren. Plötzlich tauchten Wasserbändiger aus der Eisoberfläche auf, welche auf Tagakas Seite waren und die ganze Zeit im Hintergrund gewartet hatten. Die Wasserbändiger zogen Rangi, Jianzhu und Hei-Ran unter das Eis. Kelsang konnte durch seine Luftbändigerreflexe rechtzeitig in die Luft springen und fuhr dann seinen Gleiter aus, sodass er seinem Angreifer entkommen konnte. Währenddessen lieferten sich Yun und Tagaka einen Kampf, bei welchem sie ihn in Eis hüllte, sodass er nicht mehr bändigen konnte. [29]

Zur gleichen Zeit begann auch ihre Flotte den Weg nach Yokoya anzutreten, um so vor der anderen Gruppe Yokoya zu erreichen, was auch der Grund war, warum sie Yun mit Eis umhüllte. Yun konnte jedoch noch rechtzeitig Kelsang zurufen, dass er die Schiffe aufhalten solle. Doch Tagaka rief, dass er es diesmal nicht schaffen würde, die Flotte zu erreichen und aufzuhalten und sie schickte einen gefährlichen Schwarm von kleinen Eisnadeln auf ihn. Er hatte nicht einmal Zeit in Panik zu geraten und die Flügel seines Gleiters wurden daraufhin zerfetzt und er stürzte ins Meer.[30]

Nach dem Kampf[]

Nachdem der Kampf, durch Kyoshis verblüffende Tat, gewonnen war, wurde Kelsang in das Krankenzimmer im Avatar-Anwesen in Yokoya gebracht, da er bei dem Kampf stark verletzt wurde. Er machte sich Sorgen, da Kyoshi drei Tage lang geschlafen hatte und so erklärte er dem Rest die Sache, welche er und Kyoshi für eine gewisse Zeit geheim gehalten hatten, dass sie der Avatar wäre. Dabei war er sich immer sicherer, dass es nicht Yun wäre, aufgrund der Tat, welche sie am Eisberg vollbracht hatte. Als Kyoshi dies erfuhr, war er immer noch sehr blass und selbst seine Luftbändiger-Tätowierungen schienen zu verblassen. Er hatte viel Blut verloren, weshalb er ein Heilmittel nehmen musste, um wieder auf die Beine zu kommen. Kyoshis Reaktion war sehr sauer und sie sagte ihm, dass sie für ihn nur ein zweiter Versuch sei, da er unbedingt einen Avatar ausbilden wolle und Yun eher auf Jianzhu angewiesen war. Er antwortete und schaute dabei weg, dass es eine Zeit gegeben hätte, wo jeder alles bekommen hätte, was er wolle, doch dass diese Zeit seit Jahren vorbei sei.[31]

Tod[]

Nachdem Jianzhu sich mit Kyoshi und Yun in die Nähe der Xishaan-Berge begeben hatte, wurde Kelsang misstrauisch, da ihm niemand sagen konnte, wohin Jianzhu mit den Beiden hingereist wäre. Deshalb brach er in das abgeschlossene Büro von Jianzhu ein und entdeckte dort eine Karte. Sofort machte er sich auf den Weg zu dem Ort auf der Karte und da Jianzhu Pengpeng benutzt hatte, musste er den Weg mit seinem Gleiter zurücklegen. Als er dort ankam, färbten sich seine Bandagen rot und seine Wunden öffneten sich, welche er zuvor beim Kampf mit der Fünften Nation abbekommen hatte. Jianzhu fragte ihn, wie er sie gefunden hätte und er antwortete, dass ihm niemand Auskunft gäben konnte, wo sie seien, nicht einmal Hei-Ran oder Rangi, sodass er in das Büro von Jianzhu eingebrochen sei, weil dieses abgeschlossen war und dort die Karte gefunden hätte und so zu diesem Ort gelangt sei. Nachdem Jianzhu darauf wütend antwortete, wie wenig Kelsang noch von ihm halten würde, bemerkte Kelsang, dass etwas nicht stimmte und stellte sich vor Kyoshi und frage, wo Yun sei, welcher zuvor von einem Geist getötet wurde. Jianzhu versuchte daraufhin von der Frage abzulenken, indem er ihm erzählte, dass Kyoshi der wahre Avatar sei, doch Kelsang fiel nicht auf diese Ablenkung herein und wiederholte seine Frage. Als Jianzhu diesem dann mitteilte, dass Yun tot sei und von einem Geist mitgenommen worden sei, schrie Kyoshi plötzlich, dass Jianzhu lügen würde und dass Jianzhu Yun dem Geist zum Fraß vorgeworfen hätte, woraufhin Kelsang die Absicht hatte, mit Kyoshi zu gehen und Jianzhu zurück zu lassen, da dieser laut ihm nicht mehr in der Lage sei, dem Avatar zu dienen, woraufhin Jianzhu ihn fragte, wo er denn hinwolle, da auch bei den Lufttempeln der Avatar an ihn gehen würde, weil er bei den Äbten zuvor in Ungnade gefallen sei.[4]

Qoute1 (Weiß) Du wirst für den Rest deines Lebens keinen Umgang mehr mit Kyoshi haben! [...] Du bist nicht mehr in der Lage, dem Avatar zu dienen! Qoute2 (Weiß)
— Kelsang zu Jianzhu (Quelle)

Kelsang blieb daraufhin stehen und bat Kyoshi wegzulaufen, dann stürzte er sich auf Jianzhu und erzeugte mit seinem Stab eine Luftböe, um so seinem ehemaligen Freund den Wahnsinn auszutreiben und ihn dabei nicht zu töten. Jianzhu jedoch, immer noch von seinem Wahnsinn getrieben, bändigte ein Stück Feuerstein von einem Felsen, welches scharf wie eine Rasierklinge war, und schnitt ihm damit einen fingerlangen Schnitt in den Hals, woraufhin er leblos mit dem Kopf auf den Boden knallte und tot war.[5]

Vermächtnis[]

Nach Kelsangs Tod forderte Avatar Kyoshi den Ältestenrat auf, den früheren hochgeschätzten Status Kelsangs wiederherzustellen. Des Weiteren forderte sie, eine Statue von ihm errichten zu lassen.[32]

Qoute1 (Weiß) Ich möchte, dass Meister Kelsangs Name wieder seinen früheren, hochgeschätzten Status zurückbekommt. [...] Tatsächlich wäre eine Statue schön. Qoute2 (Weiß)
— Kyoshi zu Jinpa (Quelle)

Aussehen[]

Kelsang hatte eine furchterregende Erscheinung. er hatte einen massigen Körper, welcher von einer Luftbändigerrobe umgeben war. Hinzu kommt, dass er riesige Hände und breite Schultern hatte. Früher hatte ereinen drahtigen schwarzen Bart. Er hatte breite Schultern und große Hände. Da er ein Luftbändigermeister war, hatte er auch Tätowierungen.[12][33][34]

Persönlichkeit[]

Kelsang war ein sehr fürsorglicher Mensch, welcher sehr gut mit Kindern umgehen konnte und sogar eines adoptierte. Für Kyoshi, welche er wie sein eigenes Kind behandelte, sorgte er, sodass es ihr immer gut ging und ging sogar soweit, dass er Familien anbettelte, nur damit sie was zu essen bekam. Er nutzte jede freie Minute, die ihm zustand, um sich um sie zu kümmern und versuchte sie auch aufzumuntern, durch Späße und Streiche.[17][35][36] Des Weiteren konnte Kelsang auch gut andere Menschen zum Lachen bringen, wie etwa durch ein Reimspiel.[37] Kelsang war sich seiner Pflichten nach Kuruks Tod bewusst und sorgte dafür, dass der Frieden bewahrt wurde. Einmal ging er jedoch zu weit und brach die Regeln der Luftnomaden, indem er eine Flotte der Fünften Nation zerstörte. Dies bereute er für den Rest seines Lebens.[11][13]

Fähigkeiten[]

Kelsang konnte luftbändigen, wobei er auch seinen Stab dafür benutzte, um luftzubändigen. Des Weiteren war es ihm möglich, mit seinen Luftbändigungsfähigkeiten eine ganze Flotte zu zerstören und so eine zehn Meter hohe Welle zu erzeugen. Des Weiteren war es ihm möglich, die Geisterwelt zu betreten.[11][38][39]

Beziehungen[]

Dorje[]

Qoute1 (Weiß) Ich hab dir nie erzählt, wie sehr ich wegen meiner Taten im Südlichen Lufttempel an Ansehen verloren habe. [...] Ich habe gegen meinen Glauben als Luftbändiger verstoßen. Ich habe meine Lehrer, ja mein ganzes Volk enttäuscht. Qoute2 (Weiß)
— Kelsang zu Kyoshi (Quelle)

Einst stand Kelsang in der Gunst von Abt Dorje und wurde darauf vorbereitet, den Südlichen Lufttempel zu übernehmen, doch durch das Nehmen der Avatar-Relikte und das Vernichten einer Flotte der Fünften Nation verschlechterte sich sein Ruf und er fiel in Ungnade.[6][12][11]

Jianzhu[]

Qoute1 (Weiß) Im Ernst, Kel? So wenig hältst du heutzutage von mir? Sobald ich den Avatar mal allein auf eine Reise mitnehme, verfällst du in Panik und brichst in mein Zimmer ein? Ich kann nicht einmal mehr denen vertrauen, die mir am nächsten stehen?! Qoute2 (Weiß)
— Jianzhu vor Wut schreiend zu Kelsang nach dessen Ankunft in den Xishaan-Bergen. (Quelle)

Kelsang und Jianzhu lernten sich in jungen Jahren kennen, als der Mönch dazu beauftragt wurde, Kuruk und Jianzhu auf ihrer Reise zu begleiten, da es ihnen nicht erlaubt wurde, alleine zu verreisen. Zu Beginn war seine Beziehung zu ihm holprig, doch je mehr er mit ihm reiste, desto besser lernten sie sich kennen und wurden so zu engen Freunden.[40] Die Freundschaft der vier wurde später oft als legendär beschrieben.[41]

Nach dem Tod von Kuruk machten es sich beide zusammen zur Aufgabe, den neuen Avatar im Erdkönigreich zu finden.[16] Dabei häufte sich Jianzhu Reichtum an und gewann massiv an politischer Bedeutung; er wurde quasi wie ein Erdkönig. Kelsang missbilligte den augenscheinlichen Machthunger und riskierte damit, völlig ins Abseits gedrängt zu werden.[41]

Nachdem der „Avatar“ gefunden war, griff Jianzhu zu extremen Methoden, um das Training von Yun voranzutreiben. Er und Hei-Ran hielten es vor Kelsang geheim, dass sie Yun durch Sifu Amak zu einem Attentäter ausbilden ließen, um sich vor seinen Feinden schützen zu können, weil er sie wahrscheinlich schon früher zur Rede gestellt hätte, wenn er das herausgefunden hätte.[42] Und auch ansonsten versuchte Jianzhu, Kelsang von Yuns Training eher fernzuhalten, damit die Gegenwart des Mönches Yun nicht dazu brachte, vorzeitig vom Luftbändigen zu träumen, und er sich immer nur auf ein einziges Element konzentrieren konnte.[43]

Im Avatar-Anwesen in Yokoya gingen Gerüchte um, die einst legendäre Freundschaft wäre insbesondere zwischen Jianzhu und Kelsang erkaltet.[41] Nachdem sich Kyoshi als wahrer Avatar herausgestellt hatte, wollte Kelsang Jianzhu, welcher dem Avatar sein Leben widmen wollte, den Umgang mit ihr verbieten. Der Streit eskalierte; und während Kelsang seinem Freund lediglich mit dem geringstmöglichen Schaden den Wahnsinn austreiben wollte, tötete Jianzhu den Luftnomaden. Dabei blitzte in seinem Gesicht eine tiefe, wahrhaftige Traurigkeit auf.[4][5]

Jianzhu hatte Kelsang mit dem Spitznamen „Kel“ angeredet, als er ihn damit konfrontieren wollte, wie groß das Misstrauen des Mönches trotz ihrer langen Geschichte geworden wäre. Kurz darauf nannte er ihn aber beim vollen Namen, als er ihn auf das seiner Ansicht nach wirklich Entscheidende aufmerksam machen wollte: Kyoshis Identität als Avatar.[Anm. 1][44]

Kuruk[]

Kelsang lernte Kuruk zur selben Zeit kennen wie Jianzhu, als er sie auf den Reisen begleiten sollte. Dabei war auch ihr Start holprig und er wurde zu Beginn von Kuruk als ein Grießgram abgestempelt, mit welchem man keinen Spaß haben könne, doch mit der Zeit wurde ihre Beziehung immer besser und sie wurden zu guten Freunden. Kelsang brachte Kuruk auch das Luftbändigen besser bei, da dieser darum bat.[7] Er probierte stehts, Kuruk davor zu stoppen etwas Törichtes zu tun, wie das Übergeben des Gedichts, was Kuruk für Hei-Ran schrieb.[15]

Kelsang verurteilte Kuruk nicht für die Ausübung seines ungebändigten Verlangens nach Alkohol und dem Umgang mit Frauen. Wie seine anderen Freunde wurde Kelsang von Kuruk im Unklaren darüber gelassen, dass jener dadurch seine Kämpfe mit den Geistern verarbeitete, um sie zu schützen.[45]

Kyoshi[]

Qoute1 (Weiß) So kann ich mehr Zeit mit dir verbringen. Wir sollten mal verreisen, nur wir zwei, vielleicht ein paar heilige Stätten der Luftnomaden besuchen. Qoute2 (Weiß)
— Kelsang zu Kyoshi (Quelle)

Als Kelsang mit seinem damaligen Freund Jianzhu auf der Suche nach dem Avatar in der Stadt Yokoya die Methode der Luftnomaden ausprobieren wollte, was als eine Art Experiment diente, traf er das erste Mal auf Kyoshi. Als sich herausstellte, dass sie nicht ein weiteres Kind eines Bauern war, sondern eine Waise, sprach Kelsang sie darauf an, ob sie sich nicht ein Spielzeug aussuchen wolle. Nachdem sie sich ein Spielzeug ausgesucht hatte, bot er ihr an, sich ein weiteres Spielzeug auszusuchen, doch sie zögerte und rannte weg.[8] Nach diesem Vorfall kümmerte sich Kelsang um Kyoshi und nutzte jede freie Minute, welche ihm am Südlichen Lufttempel zustand, um Zeit mit ihr zu verbringen und sich um sie zu kümmern, damit es ihr gut ging und ging sogar so weit, dass er vor anderen Familien Yokoyas bettelte, nur damit sie etwas zu essen bekam. Er hatte ein sehr enges Verhältnis zu Kyoshi und kümmerte sich um sie, als wäre es sein eigenes Kind. Kelsang versuchte sie immer zum Lachen zu bringen, sodass sie glücklich war, wie etwa durch das Fliegen mit seinem Gleiter.[36][19] Des Weiteren erzählte er ihr auch Geschichten aus der Geisterwelt. Wenn Kelsang ihr über die Wunder der Geisterwelt erzählte, machte sie dies sehr glücklich.[46] Er besorgte ihr einen Job in Jiazhus Haus, als der neue Avatar gefunden war, damit sie ein Dach über dem Kopf hatte und Essen hatte und öfter Zeit mit ihr verbringen konnte. Sie bekam sogar ein Zimmer, welches deutlich über den Standards eines Bedienstesten lagen.[17][18]

Hei-Ran[]

Qoute1 (Weiß) Hei-Ran nahm die Lehrtätigkeit an der Königlichen Feuerakademie auf und heiratete noch im selben Jahr Rangis Vater, Junsik. Ich habe sie nie glücklicher gesehen. Qoute2 (Weiß)
— Kelsang zu Kyoshi (Quelle)

Kelsang und Hei-Ran lernten sich auch zu der Zeit kennen, als Kelsang Kuruk und Jianzhu auf ihrer Reise begleiten sollte, denn auch die Feuerakademie stellte einen Begleiter, doch da der eigentliche Begleiter krank wurde, nahm Hei-Ran diesen Platz ein und begab sich mit ihnen auf die Reise und so wuchsen auch sie zu guten Freunden zusammen, die sich gegenseitig beim Bändigen trainierten und den anderen verbesserten. Eines Tages verfasste Kuruk ein Liebesgeständnis an Hei-Ran, doch zu dieser Zeit war sie bereits zwei Monate mit ihrem Mann Junsik verheiratet und Kelsang hatte sie nie glücklicher gesehen, sodass er Kuruk für seine Dummheit und Selbstsucht tadelte und ihn zwang, das Gedicht vor seinen Augen zu verbrennen, um so die glückliche Ehe seiner Freundin zu schützen.[15]

Pengpeng[]

Pengpeng war Kelsangs Himmelsbison und seine stätige Begleiterin auf Reisen, bis zu seinem Tod. Auch nach dem Tod Kelsangs blieb Pengpeng noch bei dem Mündel Kelsangs und begleitete Kyoshi und Rangi auf ihrer Reise.[47][48]

Yun[]

Kelsang war einer der Mentoren, welche Yun das Bändigen beibringen sollten und nahm ihn auch viele Male auf seinem Bison mit auf Reisen nach entfernte Ziele. Kelsang half die meiste Zeit bei der Ausbildung des Avatars, wurde jedoch durch Jianzhus Hand einige Male vom Training des Avatars verbannt.[43]

Hinter den Kulissen[]

Trivia[]

  • Kelsang besitzt den gleichen Namen wie zwei Angehörige des Buddhismus. Eines davon war der siebte Dalai Lama. Beide tragen den Namen Kelsang Gyatso.

Anmerkungen[]

  1. Da dies die einzigen beiden Momente in den Romanen waren, in denen Jianzhu Kelsang mit Namen anredete (statt mit dem Personalpronomen „du“), ist unklar, ob Jianzhu seinen Freund im Alltag „Kelsang“ oder „Kel“ nannte.

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. Der Eisberg, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 93)
  2. Der Geist, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 162)
  3. 3,0 3,1 Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 216)
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Der Geist, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 162–165)
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 Der Geist, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 165 f.)
  6. 6,0 6,1 Enthüllungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 64)
  7. 7,0 7,1 7,2 Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 217 ff.)
  8. 8,0 8,1 8,2 Der Test, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 8 ff.)
  9. 9,0 9,1 Der Test, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 14 ff.)
  10. 10,0 10,1 Der Test, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 16-22)
  11. 11,0 11,1 11,2 11,3 11,4 11,5 Der Eisberg, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 93 f.)
  12. 12,0 12,1 12,2 Der Test, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 10)
  13. 13,0 13,1 Der Eisberg, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 97)
  14. Zweite Chance, Der Schatten von Kyoshi (Seite 312-318)
  15. 15,0 15,1 15,2 Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 63 ff.)
  16. 16,0 16,1 Der Test, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 11 f.)
  17. 17,0 17,1 17,2 17,3 Ehrliche Arbeit, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 52 f.)
  18. 18,0 18,1 18,2 Enthüllungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 62)
  19. 19,0 19,1 Das Erbe, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 170 f.)
  20. Enthüllungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 59 ff.)
  21. Ehrliche Arbeit, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 54-57)
  22. Enthüllungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 58-63)
  23. Enthüllungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 63 ff.)
  24. Enthüllungen, Die Avatar-Chroniken (Seite 65 ff.)
  25. Versprechen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 73 f.)
  26. Der Eisberg, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 81 f.)
  27. Der Eisberg, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 82-95)
  28. Der Eisberg, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 96-99)
  29. Der Eisberg, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 106-113)
  30. Der Eisberg, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 113-121)
  31. Die Spaltung, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 132 f.)
  32. Heimsuchung, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 501 f.)
  33. Ehrliche Arbeit, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 52)
  34. Die Spaltung, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 132)
  35. Der Test, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 18)
  36. 36,0 36,1 Ehrliche Arbeit, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 54 f.)
  37. Ehrliche Arbeit, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 55 f.)
  38. Der Geist, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 165)
  39. Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 218)
  40. Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 216–219)
  41. 41,0 41,1 41,2 Ehrliche Arbeit, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 53)
  42. Das Ritual, Der Schatten von Kyoshi (Seite 160–163)
  43. 43,0 43,1 Ehrliche Arbeit, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 52)
  44. Der Geist, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 162 f.)
  45. Zweite Chance, Der Schatten von Kyoshi (Seite 314 f.)
  46. Fragen und Meditation, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 384)
  47. Der Eisberg, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 80)
  48. Das Erbe, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 170)
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