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Qoute1 (Weiß) Die gehören zur Kang-Shen-Sekte. Sie sind Nichtbändiger, die glauben, dass geheime Reinigungszeremonien sie gegen die Elemente immun machen würden. Mok muss einige von ihnen rekrutiert haben, damit sie an vorderster Front kämpfen. Qoute2 (Weiß)
Kirima im Vorlauf des Angriffs auf Tes Palast. (Quelle)

Kang Shen war eine fanatische Sekte, die die Gefährlichkeit des Bändigens für ihre Mitglieder leugnete.[2]

Geschichte[]

Vorbereitungen auf den Angriff[]

Für den Angriff auf Tes Palast rekrutierte Mok einige Mitglieder der Kang-Shen-Sekte für sein Vorhaben. Er plante dabei, sie an vorderster Front einzusetzen. Am Tag der Mission hatte ihnen jemand mit Tinte das Zeichen für „unverwüstlich“ auf die Stirn geschrieben; sie bereiteten sich mit nacktem Oberkörper im Pferdestand vor und gaben im Chor für Dritte unverständliches „Kauderwelsch“ von sich. Der Anführer der Gruppe wanderte mit einem Bündel glimmender Räucherstäbchen in der Hand zwischen den Mitgliedern umher und strich ihnen auf ritueller Weise über die Brust, wodurch Aschespuren auf ihrer Haut hinterlassen wurden. Ohne Rüstung und Schilde machten sie sich in die Schlacht auf. Zudem waren viele von ihnen unbewaffnet und wollten mit bloßen Händen kämpfen.[2]

Eine Stunde vor Beginn steigerten sich die Kang Shen in eine Raserei, verletzlich und nackt bis auf ihren Glauben.[3]

Massaker und Gehorsam[]

Wie von Kyoshi zuvor prognostiziert[1] wurden viele von ihnen brutal getötet: Die ersten Steine von Tes Wache flogen in hohem Bogen durch die Luft und fällten die ungeschützten Kang-Shen-Anhänger.[4] Nur ein paar Mitglieder überlebten.[5] Zusammen mit den anderen Gefolgsleuten Moks machten sie vielleicht ein paar Hundert Mann aus, durch die massiven Verluste bei den Kang Shen durch die Steinangriffe womöglich sogar weniger.[6]

Der Angriff war aber insgesamt ein Erfolg und es gelang, Xu Ping An zu befreien. Die überlebenden Kang-Shen-Anhänger sanken auf die Knie und neigten ihre Köpfe, im Unterschied zur Stammtruppe, welche strammstand.[5]

Nach dem Lei Tai zwischen Xu Ping An und Kyoshi verschwanden die meisten Gelbnacken in Anbetracht der Tötung Xu Ping Ans durch den Avatar zügig. Erst nach einem mächtig nachhallenden „Hinfort“ aus dem Avatar-Zustand verschwanden auch Wai und die restlichen Daofei, von denen die meisten überlebende Kang-Shen-Anhänger waren, in den Feldern.[7]

Dogma[]

Lao Ge:„Es ist erstaunlich, aber man kann den Geist dazu bringen, so einiges zu glauben.“
Lek:„Besonders, wenn die Leute verzweifelt sind. Es heißt, Menschen, die mit ansehen mussten, wie ein Freund oder Geliebter von einem Bändiger getötet wurde, schließen sich häufig der Sekte an. Wenn du dich erst mal derart hilflos fühlst, dann tust du alles, was dir Mut macht.“
— Die Fliegende Operngesellschaft über die Sekte und ihre Anhänger. (Quelle)

Überzeugungen[]

Die Mitglieder der Kang-Shen-Sekte waren Nichtbändiger, die glaubten, dass geheime Reinigungszeremonien sie gegen die Elemente beziehungsweise das Bändigen jener immun machen würden. Dabei verließen sie sich bei Kämpfen weder auf Rüstungen noch auf Schilde, häufig waren sie sogar gänzlich unbewaffnet, sondern waren mit nichts gekleidet als ihrem fanatischen Glauben an die eigene Unverwüstlichkeit. Menschen, die mit ansehen mussten, wie ein Freund oder Geliebter von einem Bändiger getötet wurde, schlossen sich häufig der Sekte an. Um sich also aus ihrer enorm großen Hilflosigkeit zu befreien, griffen sich nach allem, was ihnen Mut machte, also auch fanatischen Überzeugungen.[2][3]

Reinigungsritual[]

Zur Vorbereitung eines großen Kampfes ließen sich die Kang-Shen-Anhänger das Schriftzeichen für „unverwüstlich“ mit Tinte auf ihre Stirnen schreiben. Mit nacktem Oberkörper, tief im Pferdestand, gaben sie Rufe im Chor von sich, während ihr Anführer mit einem Bündel glimmernder Räucherstäbchen in der Hand zwischen ihnen umherwanderte, auf rituelle Weise mit den rauchenden Spitzen auf ihre Brust strich und dabei Aschespuren auf ihrer Haut hinterließ.[1] Später begaben sie sich in Raserei, um auf Betriebstemperatur zu kommen.[3]

Beziehungen[]

Gelbnacken/Herbstblüte[]

Mok rekrutierte sie für den Angriff auf Tes Palast, wodurch sie Teil des Kampfverbandes wurden. Er benutzte die Sektenmitglieder jedoch lediglich als Kanonenfutter.[2] Das führte auch zu massiven Verlusten ihrerseits, änderte aber nichts an der Treue der Sekte zu Moks Vorhaben oder der Herbstblüte.[5][6]

Sie bewahrten sich dennoch eine gewisse Eigenständigkeit von den Gelbnacken-Mitgliedern, denn nach der Befreiung Xu Ping Ans sanken die Überlebenden Kang-Shen-Mitglieder vor jenem auf die Knie und neigten die Köpfe in Anbetung, während die Stammtruppe soldatengleich strammstand.[5]

Quellen[]

  • Die Avatar-Chroniken

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 1,2 Im Angesicht der Tradition, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 386)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Im Angesicht der Tradition, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 386 f.)
  3. 3,0 3,1 3,2 Im Angesicht der Tradition, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 390)
  4. Der Überfall, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 396)
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 Der Überfall, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 415)
  6. 6,0 6,1 Die Herausforderung, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 420)
  7. Pflicht und Schuldigkeit, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 439)
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