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   – Irahs (Diskussion) 10:25, 25. Okt. 2018 (UTC)
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Der Hundertjährige Krieg, auch bekannt als der Krieg oder der große Krieg, war ein globaler Konflikt der vier Nationen, der ein ganzes Jahrhundert dauerte. Dabei kämpfte die Feuernation gegen die anderen drei Nationen, nämlich das Erdkönigreich, die Wasserstämme und die Luftnomaden. Doch während des eskalierenden Konflikts, wurden auch mehrere kleine Fraktionen in die Schlacht verwickelt. Der Krieg wurde von Zosin begonnen, der die Feuernation durch ein weltweites Imperium erweitern und verbreiten wollte, da er in seiner Nation Wohlstand sah, den er mit dem Rest der Welt teilen wollte.

Durch die Ausnutzung der Abwesenheit des Avatars, sowie ihrer militärischen, wirtschaftlichen und technischen Überlegenheit, war die Feuernation in der Lage, in den anderen Nationen große Verluste und Zerstörungen von Leben auszurichten, sowie den berüchtigten Völkermord an den Luftnomaden zu begehen, welche fälschlicherweise davon ausgingen, dass ihre Lufttempel für andere unzugänglich waren.

Im Laufe der hundert Jahre drang die Feuernation immer weiter in Gebiete des Erdkönigreichs vor, und errichtete mehrere Kolonien auf dem Kontinent. Nach vielen Jahren hatten sie die Luftnomaden ausgerottet, den südlichen Wasserstamm beinahe ganz vernichtet und hatten viele Teile des Erdkönigreich eingenommen. Die einzigen Festungen, bei deren Eroberung sie scheiterten, waren der Nördliche Wasserstamm und einige Städte des Erdkönigreiches, wie Ba Sing Se oder Omashu.

Doch nach der Rückkehr des Avatars, wurden die Strategien der Feuernation immer aggressiver, und sie gingen größere Risiken ein, um die mögliche Rettung der Welt durch Avatar Aang zu verhindern. So starteten sie zum Beispiel einen gewaltigen Angriff auf den Nördlichen Wasserstamm, als sie erfuhren dass der Avatar dort Zuflucht fand. Sie mussten aber in letzter Sekunde eine große Niederlage einstecken, als der Meeresgeist La und der Avatar eingriffen. Einen ähnlichen Versuch starteten sie in Ba Sing Se, wo sie die Mauern mit einem gewaltigen Bohrer niederbrechen wollten, aber auch hier durch den Avatar aufgehalten wurden. Sie konnten aber auch mehrere große Siege feiern, wie die Kapitulation von Omashu und die letztendliche Eroberung von Ba Sing Se.

Dennoch konnte der Krieg ein Jahr nach der Rückkehr des Avatars beendet werden, durch eine Kombination der Anstrengung der zwei verbleibenden Nationen, der Zerstörung der Luftschiffflotte Ozais (durch Team Avatar), welcher Zosins Kometen nutzen wollte, um dem Erdkönigreich den Todesstoß zu verpassen, Aangs Sieg über Feuerlord Ozai und der Krönung des neuen Feuerlords Zuko, welcher die Absicht hatte, den Frieden und die Harmonie in den Nationen wiederherzustellen.

Da am Ende plötzlich wieder mehrere Städte des Erdkönigreichs, die von der Feuernation besetzt wurden, rebellierten (einschließlich Omashu), Avatar Aangs Sieg über Feuerlord Ozai gefeiert wurde, Ba Sing Se durch den Orden des weißen Lotus zurückerobert wurde, war die bereits vom Krieg geschwächte Feuernation offen, für die Herrschaft von Feuerlord Zuko und die Möglichkeit den Frieden wieder zu gewinnen.

Allerdings hatte der hundertjährige Krieg die Welt für immer verändert; eine ganze Nation war (bis auf einen überlebenden) komplett ausgelöscht worden, und konnte sich nur geringfügig in den folgenden 70 Jahren erholen. Die Feuernation war durch seine autokratische Diktatur zu einem rassistischen Staat geworden, und viel Mühe musste aufgebracht werden, um wieder eine tolerante Haltung unter seinen Menschen herzustellen. Außerdem hatten sich die vier Nationen durch die ehemaligen Kolonien der Feuernation vermischt, und so wurde ein völlig neuer, souveräner Staat gegründet; Die Vereinte Republik der Nationen.

Präludium

Zosins Plan

138 Jahre vor dem Ende des Krieges, begann Feuerlord Zosin zu fühlen, dass seine Nation in vielerlei Hinsichten so glücklich war, dass er diesen Wohlstand mit dem Rest der Welt "teilen" wollte. Er sprach mit seinem besten Freund Avatar Roku über seinen Plan, und versuchte ihn zu überzeugen, das "Erfolgreichste Reich der Geschichte" zu erweitern. Roku weigerte sich, ihm zu Helfen und erinnerte seinen langjährigen Freund daran, dass die vier Nation das sein sollen, was sie waren: Vier unabhängige Nationen.

Rokus Eingriff

Roku und sozin

Roku besiegt Zosin und warnt ihn.

Einige Jahre später entdeckte Roku jedoch, dass Zosin, trotz seiner Warnung, bereits Kolonien im Erdkönigreich errichtet hatte, und ging zu ihm, um seinen Freund zur Rede zu stellen, welcher ihn jedoch angriff. Der Avatar bezwang den Feuerlord, zerstörte seinen Palast und warnte ihn, dass wenn er die anderen Nationen nicht in Ruhe ließe, würde er ihm ein für alle mal ein Ende bereiten.

25 Jahre später, brach der Vulkan auf Rokus Insel so extrem aus, dass Zosin auch Meilen weit entfernt die Zerstörung sehen und fühlen konnte. So flog er mit seinem Drachen los, um seinem Freund zur Hilfe zu eilen. Die beiden nutzten ihre vereinten Bändigerkräfte, um die gewaltigen Lavaströme aufzuhalten, doch schließlich wurde Roku von giftigen Gasen überwältigt. Zosin erkannte, dass Rokus Tod ihm in der Verwirklichung seiner Pläne entgegenkäme und so ließ er seinen alten Freund zum sterben zurück. Der neue Avatar wurde als Luftnomade geboren, nämlich als Avatar Aang.

Vorstadium

Völkermord an den Luftnomaden

siehe Hauptartikel: Genozid an den Luftnomaden

Lufttempel zerstörung

Der östliche Lufttempel während des Angriffs der Feuernation.

Feuerlord Zosin beschloss beim Angriff auf die Luftnomaden die Kraft eines Kometen zu nutzen, der später sogar nach ihm benannt wurde, um mit dessen Energie und seiner Feuerbändigerarmee einen Völkermord an den Luftnomaden zu begehen. So wollte er es schaffen, den Avatar-Zyklus zu stoppen, in dem er den neuen Avatar bereits im Kindesalter eliminierte bzw. in Gewahrsam nahm. So hätte die Feuernation eines der größten Hindernisse für ihren Sieg überwinden können. Allerdings konnte Aang, der bereits vor vor dem Krieg den Lufttempel verließ, sich so vor dem Gemetzel retten. Fast alle anderen Luftnomaden wurden direkt beim ersten Angriff getötet, während die Überlebenden von der Feuernation gejagt wurden, bis im Verlaufe des hundertjährigen Krieges alle Luftnomaden tot waren. Nur Aang war noch am Leben und Zosin verbrachte den Rest seines Lebens nur noch damit diesen zu finden. An diesem Genozid, also den Angriffen der Feuernation auf alle der vier Lufttempel, waren gewaltige Mengen an Panzerfahrzeugen und Soldaten beteiligt. Tausende Luftnomaden wurden schließlich mit ihren Bisons und Lemuren ermordet. Diese Tat ist das größte Verbrechen, dass die Feuernation in ihrer langen Geschichte je begangen hatte. Selbst 74 Jahre nach Kriegsende haftete der Feuernation immer noch der Makel an, einen beinahe vollständigen Genozid an einer der vier Nationen verübt zu haben. Die Arbeit zur Wiedergutmachung dieser Tat dürfte wohl ganze Jahrhunderte in Anspruch nehmen.

Verbreitung

Truppen der Feuernation

Einer der ersten Angriffe der Feuernation im Erdkönigreich

Vor dem Anschlag auf die Luftnomaden, begannen Zosin und seine Truppen die ersten Angriffe auf das westliche Erdkönigreich. Zosins Hauptziel war es, den Avatar (Roku) zu überlisten, sowie die Küste des westlichen Teils des Kontinents zu sichern, um diesen als Inszenierungsort zu nutzen, damit er seine Armee von dort aus in das ganze Erdkönigreich vorantreiben konnte, sowie um seine Truppen zu versorgen. Desweiteren war es sein Ziel, die Haupthandelszentren des Erdkönigreichs lahm zu legen und zu zerstören, um die gute Wirtschaft des Erdkönigreichs zu schwächen. Nach mehreren Schlachten, einschließlich den entscheidenden Siegen der Feuernation in der Schlacht von Han Tui, der Schlacht von Garsai und der Schlacht von Taku, gelang es der Feuernation rasch im Erdkönigreich Fuß zu fassen.

Die Kriegsanstrengungen der Feuermarine konzentrierten sich größtenteils auf den westlichen Teil der Welt, aber Zosin erweiterte das Gebiet nach Norden, und zog schließlich 15 Jahre nach beginn des Krieges, seine Truppe für einen ersten Angriff auf den Nördlichen Wasserstamm zusammen. Die Attacke scheiterte jedoch an der tückischen Landschaft des Nordpols. Der Kampfverbände beider Seiten bestanden aus Bodentruppen das Wasserstamms und der Feuernation.

Mittelstadium

ZG

Die Folgen des Krieges im Erdkönigreich

Feuerlord Azulon bestieg den Thron nach dem Tod seines Vaters Zosin. Er begann nach Süden vorzurücken, zum Südlichen Wasserstamm, sowie nach Osten, in Richtung der Mauern von Ba Sing Se. Vierzig Jahre nach Beginn des Krieges griff die Feuernation den, damals blühenden, Südlichen Wasserstamm an, wahrscheinlich aus den selben Gründen wie die Luftnomaden: um ein mögliches Hinderniss aus dem Weg zu räumen. Denn wenn der Avatar beim Völkermord auf die Luftnomaden tatsächlich gestorben wäre, würde er im Wasserstamm wiedergeboren werden. Die ersten Attacken bestanden mehrheitlich aus Bombenangriffen auf Wasserstamm-Dörfer, später jedoch beschränkten sich die Angriffe mehr und mehr auf die, deutlich weniger kostspieligen, Überraschungsangriffen, gefolgt von Plünderungen usw.

Hama, umzingelt von Feuersoladten

Die letzte Wasserbändigerin des Südpols, Hama, wurde überwältigt

Die Wasserbändiger des Südlichen Wasserstamms kämpften gegen die Feuerbändiger, welche eine besondere Taktik ausgetüftelt hatten: Bei ihren Angriffen nahmen sie immerwieder mehr und mehr der Wasserbändiger gefangn, so dass die Nichtbändiger auf sich allein gestellt waren. Unter diesen Gefangenen war Hama, welche vor allem einen tiefen Hass auf ihre Entführer entwickelte, aber schließlich als einzige aus der Gefangenschaft entkommen konnte und führte ihren eigenen persönlichen Krieg im Verborgenen. Der Südliche Wasserstamm blieb schwach, und die Opfer der ständigen Angriffe taumelten am Rande des Aussterbens. Schließlich führten Die Südlichen Räuber, eine brutale Überfallstruppe, die die Küsten der Südsee plünderten und verwüsteten, einen weiterern Versuch den südlichen Wasserstamm zu schwächen und über das bisher verschont gebliebene südliche Erdkönigreich herzufallen durch.

Ewigsturm

Der Ewigsturm

Die Nachwirkung der Angriffe auf den Südlichen Wasserstamm war nicht nur materiell sondern auch spirituell. Als die Harmonie dort verloren ging, verschwand auch das Südlicht am Südpol und ein Schneesturm, der viele Jahrzehnte andauern sollte, fing an dort zu wüten, wo einst das Geisterportal gewesen war und wurde seither als Ewigsturm bezeichnet.

Bald stand das Erdkönigreich unter vielen großen Angriffen. Mit dem Sturz der Hu Xin Provinzenförderung konnte die Feuernation weiter in den Kontinent vordringen, und die Kontrolle über das gesamte nordwestliche Drittel übernehmen. Tausende kamen in den massiven gewalttätigen Kämpfen während der Kampagne umsleben.

Im 94sten Jahr des Krieges, wurde der Südliche Wasserstamm weiter mit kleinen Attacken angegriffen, die dem Ziel dienten ,die Wasserbändiger des Südstammes nun endgültig zu beseitigen. Die Angreifer, die berüchtigten Südlichen Räuber, erhielten die Information, dass eine letzte Wasserbändigerin, bei der es sich zufälligerweise um Katara handelte, übrig geblieben war und erhielten den Befehl diese mal keine Gefangenen zu machen und sie zu töten. Allerdings blieb Katara unentdeckt, denn während dieser Razzia gab sich Kya, Kataras Mutter, als die letzte Wasserbändigerin zu erkennen, und versuchte so ihre Tochter zu beschützen, was ihr gelang. Kya wiederum wurde vom Anführer der Räuber getötet. Ihr Akt bedeutete aber gleichzeitig, dass die wahre Identität des letzten Wasserbändigers für die Feuernation unentdeckt geblieben war. Katara fand später den Avatar Aang, was als unmittelbare Folge der Aktion ihrer Mutter gesehen werden kann.

Belagerung von Ba Sing Se

Das Camp der Feuernation innerhalb der Mauern von Ba Sing Se

Im Erdkönigreich konnte die Feuernation noch einige Triumphe feiern. Sie eroberten jede grösßere Stadt des Erdkönigreichs bis auf Omashu und Ba Sing Se. Als sie Schließlich die Mauer erreichten, und mit der 600-tägigen Belagerung unter General Iroh begannen, schafften es sogar die Äußere Mauer zu durchbrechen. Doch ihr Vorrücken wurde unterbrochen, als Lu Ten, der Sohn von Heerführer General Iroh auf dem Schlachtfeld starb. Iroh befahl daraufhin den sofortigen Rückzug. Allerdings wurden seine Soldaten auch ohnehin schon allmählich Schwächer, da sie tagelang in Kämpfe verwickelt waren und somit langsam die Motivation verloren.

Endstadium

Hoffnungsberaubung

In den letzten Jahren entspannte sich die Grausamkeit des hundertjährigen Kriegs ein wenig, da die Feuernation kurz vor dem Siege stand. Auf Azulons Tod hin, wurde Ozai zum neuen Feuerlord gekrönt. Irohs Truppen zogen sich aus Ba Sing Se zurück, obwohl sie über den westlichen Teil herrschten. Dort begannen sie mit der Planung des Bohrers. Die nördlichen Berge wurden zurückgelassen, so dass sich einige Flüchtlinge hierher begeben und im Lufttempel einnisten konnten.

Gefangene Erdbändiger

Erdbändiger, Gefangene der Feuernation, ohne jegliche Hoffnung, je wieder nach Hause zu kommen

Doch die eroberten Westufer des Erdkönigreichs wurden unter strenge Kontrolle gesetzt, denn hier war General Fongs Festung die einzige übriggebliebene Millitärbasis des Erdkönigreichs, verborgen in einer Gebirgskette. Mehrere Stützpunkte wurden eingerichtet. Prinz Zuko begann seine Suche nach dem Avatar, drei Jahre nach seiner Verbannung, in der Hoffnung, so wieder seinen Ehre zurück gewinnen zu können. Zhao, ein eifriger und ehrgeiziger Marineoffizier, begann mit der Planung der Eroberung des Nördlichen Wasserstamms. Jeder Versuch einer Rebellion wurde hart bestraft. Schließlich begann die Feuernation keine Gefangenen des Erdkönigreichs mehr in ihr Land zu bringen, sondern sie als Sklaven auf Werften und Offshorefabriken einzusetzen.

Ein weiteres Problem des Erdkönigreichs war es, dass die meisten ihrer Dörfer und Städte sich jetzt unter der Regierung der Feuernation befanden, und sich die eigentlichen Bewohner jetzt dem Willen von Feuerlord Ozai unterwerfen mussten, wenn sie nicht Aufgespürt werden wollten. Nur die wesentlichen Gebiete ließ man nicht unbeaufsichtigt. Auch wenn die großen Städte Omashu und Ba Sing Se zu diesem Zeitpunkt frei waren, kontrollierte die Feuernation die Mehrheit des Kontinents.

Team Avatar

DerJungeimEisberg

Avatar Aang kehrt zurück

Das Schicksal des Erdkönigreiches und des Wasserstamms schien sich zum Positiven zu wenden, als der Avatar, gefunden von Katara, zurückkehrte. Dies zog aber auch sofort die Aufmerksamkeit von Zuko und Zhao auf sich, und sie verfolgten ihn um die halbe Welt. Als der Avatar nach Norden reiste, um am Nordpol einen Wasserbändigerlehrer zu finden, wurde Zhao zum Admiral befördert. Eine kleine Gruppe griff die nördlichen Berge an, wurden aber direkt wieder bei einer Schlacht beim Nördlichen Lufttempel besiegt. Allerdings bescherte die Niederlage der Feuernation eine wichtige Erfindung - den Heißluftballon.

Nachdem sie erfuhren, dass es dem Avatar gelungen war, den Nordpol zu erreichen, befahl Zhao fast der gesamten Flotte einen Angriff auf den nördlichen Wasserstamm zu starten. Jedoch scheiterte der Versuch, den Wasserstamm einzunehmen, da Avatar Aang und La, der Geist des Meeres, eingriffen, und die ganze Flotte zerstörten. Zhao wurde von La ins Tal des Vergesses gebracht, das in der Geiasterwelt liegt, denn der Feuerbändiger wollte Tui, den Geist des Mondes, vernichten, damit die Wasserbändiger ihre Macht verloren. Nach dem eines der Hauptziele der Feuernation nicht mehr zu erobern galt, und die Marineflotte sehr stark geschrumpft war, setzte Ozai seine Truppen wieder hauptsächlich für die langsamen, aber sicheren Fortschritte, im Erdkönigreich ein, während er seine Tochter Azula auf die Suche nach den beiden Verrätern, Prinz Zuko und Iroh, schickte.

Neo Ozai

Omashu, eingenommen von der Feuernation, jetzt unter dem Namen "Neo Ozai".

Nach der großen Niederlage am Nordpol konnte die Feuernation jedoch bald wieder einen großen Erfolg feiern, nämlich mit der Einnahme der Stadt Omashu, durch Bumis Kapitulation. So war Ba Sing Se die letzte große Stadt im Erdkönigreich, welche unbesiegt war. Auch wenn ein Großteil der Bevölkerung von Omashu, durch die Angabe einer Pest, fliehen konnte, blieb die Stadt unter Aufsicht eines Gouverneurs der Feuernation, und wurde von Prinzessin Azula in Neo Ozai umbenannt.

Die nächste große Schlacht der Feuernation würde ein weiteres Mal an den Mauern von Ba Sing Se stattfinden. Obwohl es dem Bohrer, einer leistungsfähigen und gewaltigen mechanisierten Belagerungswaffe, gelang ein Loch in die äußere Mauer zu brechen, wurde sie vom Avatar zerstört, der ebenfalls gerade die Stadt erreicht hatte. Der Angriff scheiterte, und das gebohrte Loch wurde mit Trümmern zugeschüttet.

Die Eroberung des Erdkönigreichs

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Prinzessin Azula, Mai und Ty Lee konnten sich in Ba Sing Se einschleichen

Prinzessin Azula, Mai und Ty Lee, ein Trio von der Feuerakademie für Mädchen, infiltrierten Ba Sing Se. Sie hatten die Kyoshi-Kriegerinnen zuvor überwältigt und deren Uniform ansich genommen. Azula infiltrierte das Gericht des Erdkönigs und sicherte sich die Loyalität des Dai Li. Sie überzeugte Long Feng einen Staatsstreich gegen den Erdkönig zu starten. Am Ende überlistete sie ihn, und übernahm die Kontrolle über die Hauptstadt. Sie hatte auch ihren Onkel gefasst, und Prinz Zuko auf ihre Seite gezogen und ihn damit gelockt, dass er wieder die Liebe seines Vaters bekäme. Mit der Eroberung von Ba Sing Se hatte die Feuernation das gesamte Erdkönigreich unterworfen. Nur die zerfetzten Teile des Wasserstamms und einige Döfer des Erdkönigreichs konnten sich ihnen noch widersetzen. Azula erfuhr auch, dass Ba Sing Se eine Invasion in die Feuernation während einer Sonnenfinsternis im Spätsommer geplant hatte, da durch die Sonnenfinsterins alle Feuerbändiger für einen geriungen Zeitraum machtlos waren. Da der westliche Teil der Nation sich immer noch von dem Angriff auf den Nordpol erholte, hätte die Invasion erfolgreich verlaufen können, hätte das Dai Li nicht den Rat der Fünf verhaftet. Doch da die Feuernation wusste, dass sie immer noch angegriffen werden könnten, schmiedeten sie Pläne um sich zu schützen, und diese Information der bevorstehenden Invasion zu ihrem Vorteil zu nutzen.

Ba Sing Ses Mauern

Die Mauern von Ba Sing Se werden vom Dai Li nieder gerissen und markieren den Niedergang des Erdkönigreichs

Erschwerend kam hinzu, dass Avatar Aang bei einem Versuch Prinzessin Azula , die ihn mit einem Blitz traf, aufzuhalten, getötet wurde. Obwohl Katara ihn, durch das Wasser der Geisteroase des Südpols, wiederbeleben konnte, blieb er im Koma und die ganze Welt schien ihn für tot zu halten. Nach dem die Botschaft von Aangs Tod in der Welt verbreitet wurde, verloren die Wasserstämme und das Erdkönigreich die Hoffnung, und die Feuernation erklärte sich zum Sieger dieses brutalen Krieges. Aang und seine Freunde reisten währenddessen inkognito durch die Feuernation, und warteten auf den richtigen Zeitpunkt, zu zuschlagen.

Einige Wochen später rief Feuerlord Ozai seine Generäle zu einer Kriegsberatung auf. Einer von ihnen, Shinu, sagte, dass es nach der Eroberung von Ba Sing Se in einigen Orten des Erdkönigreichs zu Aufständen gekommen wäre, und das Militär des Erdkönigreichs im Süden und einigen Teilen des Nordens die Feuernation von ihrem endgültigen Sieg im hundertjährigen Krieg abhielt. Als Zuko sagte, dass die Leute des Erdkönigreichs voller Hoffnung seien, und vieles Ertragen könnten, meinte Azula dass man sie ihrer Hoffnung berauben und niederbrennen sollte. Ozai nutzte diese Idee, und wollte auf die Rückkehr von Zosins Kometen warten, um das Erdkönigreich endgültig niederzubrennen.

Episode 3x10

Die Invasionstruppe erreicht das Festland der Feuernation und greift an.

Obwohl die Feuernation mittlerweile fast alles Kontrollierte, wurden sie von einer multinationalen Invasionstruppe angegriffen, unter der Leitung von Hakoda, Stammführer des südlichen Wasserstamms und dem Avatar. Sie schienen wirklich zu Gewinnen, und die Hauptstadt der Feuernation einzunehmen, doch schließlich stellte sich der vermeindliche Erfolg tatsächlich als sorgfältig geplante Falle der Feuernation heraus. Obwohl sie von der neuen Feuernations-Luftwaffe überrascht wurden, und die meisten der Rebellenanführer gefangen genommen wurden, bewiesen sie dass die Feuernation noch so lange Wiederstand leisten, solange die Hoffnung erhalten bleibe.

Allerdings war der Tag der schwarzen Sonne nicht ein Totalausfall für diejenigen, die gegen die Feuernation standen. Während der Finsternis sah König Bumi die Chance, auf die er gewartet hatte. Er befreite sich und seine Stadt im Alleingang. Auch Iroh konnte sich aus seinem Gefängnis befreien und kämpfte gegen die Wachen als "Ein-Mann-Armee".

Ozai der Phoenix König

Ozai krönt sich selbst zum Phönix-König, Herrscher der Welt

Prinz Zuko realisierte die Folgen der Feuernation und schloss sich Team Avatar an, damit er Avatar Aang das Feuerbändigen beibringen konnte, um damit diesem beim Kampf gegen den Feuerlord zu helfen. Diese Entwicklung steigerte aber die Gefahr vor der Feuernation. Zeitgleich wurde Prinzessin Azula von ihren Verbündeten im berüchtigsten Gefängnis der Feuernation, dem Brodelnden Fels verraten, was sowohl ihrer Psyche als auch ihren Führungsstärken schadete.

Feuerlord Ozai krönte sich noch vor der Ankunft von Zosins Kometen selbst zum Phönix-König und ernannte seine Tochter zum neuen Feuerlord. Ozai wollte die Macht des Kometen nutzen, um seine Feinde auszulöschen und den Krieg zu beenden. Team Avatar musste also schnell handeln, um diese Katastrophe verhindern zu können.

Abschluss

Niedergang des Anführers

Energiebändigen

Aang nimmt Ozais Feuerbändigen mit Energiebändigen und beendet somit den Krieg

Als Zosins Komet zurück kehrte, startete Feuerlord Ozai, durch seine Flotte aus Luftschiffen, einen gewaltigen Angriff auf das Erdkönigreich. Als er beim Wulong Wald ankam, und diesen sofort niederbrannte, konfrontierte ihn Avatar Aang. Obwohl Aang Ozai das Angebot machte, den Krieg friedlich zu beenden, griff der Feuerlord ihn an. Anfangs dominierte Ozai den Kampf, zumal Aang nicht vollen Einsatz zeigte, da er nochimmer nicht vorhatte den Feuerlord zu töten. Als Ozai kurz davor stand, zu gewinnen, wurde Aang rücklinks gegen einen Stein gestoßen, welcher seine Narbe berührte und die Blockade in seinem siebten Chakra löste. So konnte er schließlich in den Avatarzustand gelangen. Im Avatarzustand griff Aang zur Offensive. Trotz Ozais mächtigen Feuerbändigungskräften wurde er zurückgedrängt. Gerade als Aang den entscheidenden Schlag hatte führen können, verließ er den Avatarzustand und anstatt Ozai zu töten, nahm er ihm das Bändigen indem er das Energiebändigen anwandte.

Azula war nach dem Verlust ihrer beiden Verbündeten Mai und Ty Lee sehr durch ihre psychische Instabilität geschwächt. Dies ließ sie jegliches Vertrauen in ihre Diener verlieren, und so verbannte sie alle und hatte zum Schluss weder Schutz noch Verbündete. Dies, und ihre anschließende Niederlage, sorgten dafür dass sie nie mehr in diesem Krieg kämpfte.

Abschluss

Die LSF wird sabotiert

Die Luftschiffe werden zerstört

Während Aang und Ozai sich bekämpften, sabotierten drei Mitglieder des Team Avatars, Suki, Sokka und Toph, die Luftschifflotte. Mit einem "Luftschiff-Sturzflug"-Trick konnten sie die ganze Flotte zerstören. Der Orden des weißen Lotus, unter der Anführung von Großlotus Iroh, eroberte erfolgreich Ba Sing Se zurück, was eine kolossale Niederlage für die Feuernation bedeutete. Zuko und Katara fanden und besiegten Azula. So konnte Zuko den Platz als Thronfolger und neuer Feuerlord einnehmen.

Nachdem Omashu und Ba Sing Se befreit waren und ihr Anführer besiegt war, war die Feuernationarmee nicht mehr in der Lage zu kämpfen und sich aufzustellen. So siegten das Erdkönigreich und der Wasserstamm schließlich im Hundertjährigen Krieg.

Nachwirkungen

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Aang und Zuko sprechen zu den Kriegshelden

Nach diesem Sieg wurde Zuko zum Feuerlord gekrönt und erklärte den Krieg offiziell für beendet. Bei seiner Krönung versprach er vor einem Publikum aus der ganzen Welt, dass er seine Herrschaft zum Wiederaufbau der vom Krieg zerstörten Welt widmen würde, und dies mit der Hilfe seines Freundes, Avatar Aang, tun würde.

Nach dem er von Aang besiegt war, wurde Ozai verhaftet und in eine Zelle gesteckt. Azula wurde in eine Psychiatrie auf einer Insel in der Nähe der Feuernation gebracht, wo sie institutionalisiert wurde.

Die Welt begann mit dem Prozess des Wiederaufbaus, auch in Ba Sing Se begann man mit der Wiederherstellung, und Iroh kehrte in seinen Teeladen zurück.

Mit der Bewegung zur Wiederherstellung der Harmonie, wurde ein entscheidender Schritt in Richtung Frieden begangen, in dem man die Kolonien der Feuernation aus dem Erdkönigreich entfernen wollte. Doch nach dem er sah, was für harte Arbeit seine Leute innerhalb des Erdkönigreiches geleistet hatten, zog Feuerlord Zuko seine Unterstützung der Bewegung zurück, und die Welt stürtze beinahe erneut in die Fängen des Krieges, was Aang jedoch verhindern konnte. Nach mehreren Treffen und Besprechungen war die Entscheidung gefallen, wie es mit den Kolonien weiter gehen würde; man gründete die Vereinte Republik der Nationen, ein Staat, in der Bändiger und Nichtbändiger aus aller Welt in Frieden zusammenleben können.

Das Südlicht

Das wiederhergestellte Südlicht

Auch der Nördliche Wasserstamm, der schon am Ende des Krieges angefangen hatte seinem Schwesternstamm im Süden zu helfen und wieder aufzubauen, machte weiter fortschritte. Das war allerdings nur Materiel und nicht Spirituell sodass der Ewigsturm auch weiterhin am Südpol wütete. Erst viele Jahre nach dem Tod von Avatar Aang reiste der neue Avatar Korra in Begleitung ihrer Freunde und dem Oberhaupt des Nördlichen Wasserstamms Unalaq mit seinen Kindern zum Ewigsturm und erreichte dort den gefrorenen Geisterwald das Herz des Südpols. Alleine auf sich gestellt schaffte es Avatar Korra das Geisterportal mithilfe des Avatar-Zustands wieder zu öffnen und das Südlicht erstrahlte wieder am Nachthimmel. Dadurch war der erste Schritt das Gleichgewicht am Südpol wieder herzustellen getan.

Trivia

  • Der hundertjährige Krieg könnte ein Anspielung auf die Kriege der realen Welt sein, nämlich zum Hundertjährigen Krieg der realen Welt (der eigentlich 116 Jahre dauerte, {1337-1453}) und den ersten Weltkrieg (der erste Krieg, bei dem alle großen Mächte der Welt beteiligt waren {1914 - 1918}).
  • Die Waffen, die während des Hundertjährigen Kriegs benutzt und erfunden wurden, sind größtenteils die gleichen wie die, die während des Ersten Weltkriegs eingesetzt wurden. So zum Beispiel die Luftschiffe, die U-Boote und Panzer.
  • Die Absicht mehr Macht zu erlangen, indem man Kolonien aufstellt könnte eine Anspielung auf den Kolonialismus ´der echten Welt sein, der im 19. Jahrhundert stattfand.
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