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Qoute1 (Weiß) Meister Jianzhu, ich bitte um Verzeihung für meinen Einwand. Doch wie Ihr wisst, ist es meine Pflicht als Berater von Meister Beifong, sicherzustellen, dass bei jeder wichtigen Entscheidung beide Seiten gegeneinander abgewogen werden. Qoute2 (Weiß)
— Hui zu Jianzhu, nachdem er Lu Beifong beeinflusst hatte. (Quelle)

Hui war der einflussreiche Kämmerer Lu Beifongs.[4]

Geschichte[]

Konflikt mit Jianzhu[]

Beginn des politischen Spiels[]

Zu einer Zeit nach dem Ende des Gelbnacken-Aufstands kam Hui ins Amt. Nach dem Tod Wumei Beifongs verschlimmerte sich Huis Zerstörungswut, welche von Jianzhu als „dreist“ klassifiziert wurde, und er übte immer mehr Einfluss auf seinen Meister aus.[7] Hui handelte mit Geheimnissen, weshalb er sich einen sicheren Rückzugsort eingerichtet hatte: sein schlichtes, schmuckloses Studienzimmer beziehungsweise Büro war schalldicht.[8]

Etwa ab dem Jahr 297 VG war Hui in einem politischen Spiel mit Jianzhu. Obwohl Lu Beifong zugestimmt hatte, sich nicht in Jianzhus Angelegenheiten mit dem Avatar, damals offiziell Yun, einzumischen, flüsterte Hui seinem Meister ein, dass ein Mann von solch niedriger Abstammung wie Jianzhu nicht den Avatar trainieren dürfte.[9] Hui hatte beschlossen, Jianzhu als Trittleiter zu benutzen, um im Leben als eine Art „Strohmann[Anm. 1] voranzukommen.[7]

Feier in Lu Beifongs Anwesen[]

Symbol des Fliegenden Ebers

Das Symbol des Fliegenden Ebers der Beifong-Familie.

Kurz nach dem Sieg über Tagaka und die Fünfte Nation im Jahre 296 VG richtete Lu Beifong eine Feier vor den versammelten Erdweisen für den Avatar in seinem Anwesen aus, um an jenen Sieg über die Piraten des Ostmeers zu erinnern. Hui steckte hinter dieser Einladung, die das Siegel des fliegenden Ebers trug,[10] welches Hui mit dem Elfenbeinstempel seines Meisters daraufgesetzt hatte. Hui, der sich mit einem Sonnenschirm vor der Sonne schützte, war es, der Jianzhu und Hei-Ran an der Spitze ihrer Karawane begrüßte. Er selbst öffnete die Tür von Hei-Rans Kutsche, wahrscheinlich um als Erster ihre Hand ergreifen zu können. Er machte ein Kompliment über Hei-Rans Aussehen und versuchte, sich bei ihr einzuschleimen. Er erkundigte sich nach den noch nicht eingetroffenen Kelsang und Yun, wobei Jianzhu ihn diesbezüglich hinhalten musste. Der Kämmerer führte die beiden anschließend in die Empfangshalle im Inneren des Anwesens.

Jianzhu wollte Lu Beifong dazu bewegen, ein Darlehen für den Südlichen Wasserstamm zu gewähren, damit jenem beim Aufbau einer ordentlichen Marine geholfen werden konnte, was zuvor stets von Tagakas Anwesenheit in den Gewässern unmöglich gemacht wurde. Jianzhu argumentierte, dass der Stamm mit hochseetauglichen Schiffen, die eine größere Reichweite hatten, vom Handel profitieren und sich selbst vor ihren Nachbarn schützen könnten, ähnlich wie ihre Cousins vom Nördlichen Wasserstamm. An dieser Stelle schaltete sich Hui, welcher plötzlich an Lus Seite aufgetaucht war, in das Gespräch ein und wies darauf hin, dass sie selbst, das Erdkönigreich, ihre Nachbarn wären. Er stellte infrage, warum man die Südpolstämme gegenüber dem Erdkönigreich stärken sollte. Er brachte die Chuje-Inseln ins Spiel, ein umstrittenes Gebiet, welches vom Erdkönigreich und vom Wasserstamm beansprucht wurde. Jianzhu überkam eine Welle von vertrautem Zorn, die Hui bei ihm auslöste, da er keinen Grund, nicht einmal persönliche Gier, hätte, um den Südlichen Wasserstamm arm, unterentwickelt und verletzlich halten zu wollen.

Jianzhu argumentierte gegen Hui, dass er mit den Häuptlingen des Südens bereits gesprochen hatte und jene begeistert von der Aussicht wären sowie ein Abkommen zum gegenseitigen Schutz angeregt hätten. Hei-Ran und Jianzhu versuchten weiterhin, Lu zu überzeugen, indem sie ausführten, dass die Feuermarine zu der Zeit im Ostmeer am meisten Macht ausstrahlten und sowohl das Erdkönigreich als auch der Südliche Wasserstamm es vorziehen würden, Herren über ihre eigene Gewässer zu sein. Die Chuje-Inseln gäben darüber hinaus keinen Anlass für Bedenken, da sie wertlos waren, keinen strategischen Nutzen boten und nach Jianzhus Ansicht lediglich dazu dienten, den „Nationalstolz aufzublasen“.

In diesem Moment schritt Hui erneut ein und spielte Entsetzen vor. Er führte aus, dass es doch wohl nichts Wichtigeres gäbe als den Stolz und die Liebe, die sie für ihr Land empfänden. Er untermauerte seine Position mit der Auffassung des Erdkönigs, dem seit dessen Krönung die Inseln ein Dorn im Auge waren und Jianzhu doch wohl nicht dessen Urteil infrage stellen würde. Dieses Argument überzeugte Lu letztlich, das Darlehen und die Marine für den Südlichen Wasserstamm abzulehnen.

Da Jianzhu keinen Avatar bei dem Fest vorweisen konnte, welcher Lus Meinung noch hätte ändern können, gewann Hui diesen Disput. Hui entschuldigte sich halbherzig bei Jianzhu und verwies auf seine angeblichen Pflicht als Berater von Lu Beifong, sicherzustellen, dass bei jeder wichtigen Entscheidung beide Seiten gegeneinander abgewogen werden würden, womit er Jianzhu innerlich zur Weißglut trieb. Anschließend schlug Jianzhu Hui vor, sich gemeinsam mit Hei-Ran zurückzuziehen und eine private Unterhaltung zu führen.[4]

Qoute1 (Weiß) IHR HABT DEN AVATAR VERLOREN?! Qoute2 (Weiß)
— Ein kreischender Hui zu Jianzhu. (Quelle)

Bei diesem Gespräch enthüllte Jianzhu Hui unerwartet, dass er den Avatar verloren hatte, was Hui vor Überraschung um ein Haar aus seinen Stiefeln kippen ließ. Der Kämmerer versuchte, sich am Schreibtisch in seinem Büro festzuhalten, wobei er ein Tintenfass umstieß. Dadurch tropfte die Tinte von dem Ärmel des Kämmerers, ähnlich wie Blut aus einer Wunde. Jianzhu tischte Hui eine Geschichte auf, nach der Jianzhu und Yun sich zerstritten hätten. Hui, nach wie vor unter Schock, dachte eifrig nach und bekundete letztendlich seinen Beistand für Jianzhu, obgleich er innerlich hoffte, dass die Beziehung zwischen Jianzhu und Yun gravierende Schäden davongetragen hätte. Jianzhu bat Hui scheinbar um dessen Unterstützung. Hui war dadurch innerlich sehr glücklich, da er nicht erwartet hatte, scheinbar einen so großen Erfolg in seinem politischen Spiel zu erzielen. Er wies Jianzhu auf die unzähligen Weisen hin, die in der großen Halle auf den Avatar warteten, woraufhin Jianzhu glaubwürdig eine Maske der Hilflosigkeit aufsetzte. Hui fasste sich wieder und versuchte, eine straffe Haltung anzunehmen, welche der Tatsache, dass er die Entscheidung treffen durfte, angemessen war. Die Tinte auf seinem Ärmel ruinierte zu seinem Leidwesen allerdings am Ende den Effekt, wie ein geschniegelter Mann von Welt zu wirken.[11]

Hui erzählte Lu Beifong und den versammelten Weisen letztlich die gleiche Geschichte, welche Jianzhu zuvor seinem eigenen Haushalt aufgetischt hatte: Yun hatte das Gefühl gehabt, er würde seine spirituellen Studien vernachlässigen. Auf seine Bitte hin hatte Jianzhu ihn beurlaubt, damit er mit Kelsang auf Selbstfindungsreise gehen konnte, sodass er eine Zeit lang fort wäre. Aus Huis Mund klang die Geschichte glaubwürdiger als sie aus Jianzhus geklungen hätte, da es ein offenes Geheimnis unter den Gästen der Feier war, dass Hui einen politischen Krieg gegen Jianzhu führte. Waren sie sich jemals einig, dann nur im Fall von grundlegenden, unanfechtbaren Fakten, wie beispielsweise, dass der Avatar Ferien machte.[12]

Huis Hinterhalt[]

Hui begann womöglich vor Jianzhus Reise in die Taihua-Gebirgskette mit Vorbereitungen für einen Coup gegen Jianzhu, um ihn als Meister des Avatars abzusetzen.[6]

Entgegen Jianzhus Vermutung, dass Verwundbarkeit gleichbedeutend mit Wahrheit wäre und Hui nur das für bare Münze nahm, was Jianzhu bloßstellte[12], sandte Hui mit Saiful, der von der Östlichen Halbinsel stammte, wo Hui oft geschäftlich unterwegs war, einen Spion aus, um Jianzhus Haushalt zu infiltrieren und herauszufinden, was mit dem Avatar passiert war. Saiful wurde von Jianzhu im Zuge der Aufspürung Kyoshis und Rangis auf eine Mission als Wachmann mitgenommen, die sie in die Taihua-Gebirgskette nach Hujiang führte. Da die Spur von zuvor geschickten Shirshus an dem Ort endete, wurde für Saiful offensichtlich, dass der Avatar von Daofei entführt wurde. Saiful schickte einen Botenfalken mit einer Nachricht über diese Entdeckung zu Hui, bevor Jianzhu hinter das doppelte Spiel des Wachmannes kam. Dem Kämmerer wurde dadurch klar, welches Schlammassel Jianzhu zu vertuschen versuchte, und trug den Fall den übrigen Weisen des Erdkönigreichs vor.[13]

Jianzhu rechnete zwar damit, dass Hui versuchen würde, ihm die Verantwortung für den Avatar abzunehmen, aber letztendlich gelang es Hui über Nacht das Kunststück zu vollbringen, das notwendige Quorum für eine Zusammenkunft der Erdweisen zusammenzutrommeln, mit dem man die Verbindung zwischen einem Erdavatar und seinem Meister auflösen konnte, weil er womöglich schon vor Jianzhus Reise in die Taihua-Gebirgskette mit Vorbereitungen für einen Coup gegen Jianzhu, um ihn als Meister des Avatars abzusetzen. Mit einer Karawane von Kutschen tauchten die Erdweisen, hauptsächlich von der Nordwestküste des Erdkönigreichs, aber keiner aus Omashu ,Gaoling oder Ba Sing Se, wo Jianzhu am meisten Rückhalt hatte, mit Hui unangekündigt und plötzlich vor Jianzhus Anwesen in Yokoya auf. Obgleich sie mit dem fliegenden Eber geschmückt war, hatte Lu Beifong die Aktion womöglich nicht abgesegnet.[6]

Neben dem unangemeldeten Besuch leistete sich Hui eine weitere Unsitte, indem er in der Mitte der Empfangshalle saß, dort, wo normalerweise der Herr des Hauses, also Jianzhu, saß. Hui bat den ungewollten Gastgeber darum, Kelsang und den Avatar rufen zu lassen, damit sie sich zu ihnen gesellten, wobei Jianzhu mit der Geschichte der spirituellen Reise entgegnete, welche er bei der Feier in Huis Büro erzählt hatte. Hui drückte ein schmales Lächeln aus und antwortete damit, dass die Äbte der Lufttempel die beiden kein einziges Mal gesehen hätten. Jianzhu erklärte, dass Kelsang eine schwierige Beziehung zu einigen orthodoxeren Vorstehern der Lufttempel hätte und dass es überall auf der Welt heilige Orte für die Luftnomaden gäbe. Hui fragte ihn direkt, welche heiligen Orte es in Taihua gäbe, womit er Jianzhu mitteilte, dass er Saifuls Nachricht erhalten hatte. Der Kämmerer warf ihm vor, im besten Fall „eine unverzeihliche Fahrlässigkeit“ begangen und im schlimmsten in dem Zyklus das Erdkönigreich um seinen Avatar gebracht zu haben. Er hatte zwar keine Beweise für diese Anschuldigung, aber hätte sich jederzeit welche beschaffen können. Womöglich hatte Hui die anwesenden Erdweisen bestochen, damit sie in Jianzhus Haus genau dies bestätigten. Hui warf Jianzhu vor, nicht mehr in der Lage gewesen zu sein, als Meister des Avatars zu dienen. Jianzhu ging den Kämmerer daraufhin giftig an und fragte, ob er es stattdessen sein wollte, damit er die damit einhergehende Macht und den Status um ihrer selbst willen bekommen konnte.[14]

Hui, sich seines scheinbaren Sieges gewiss, nahm sich Zeit, um an seinem Tee zu riechen und daran zu nippen. Er wies darauf hin, dass die Zusammenkunft noch nicht über diese Frage entschieden hatte, woraufhin Jianzhu die Legitimität dieser Versammlung infrage stellte. Er warf dem Kämmerer vor, korrupt zu sein. Hui zog sie Nase hoch, welche zu laufen begonnen hatte, verwies auf das Quorum, welches sie exakt erfüllten, und wollte zur Abstimmung voranschreiten. In dem Moment zeigte Jianzhu Anzeichen von Unwohlsein. Dieser beschuldigte anschließend die anderen Erdweisen, woraufhin sich Hui zunächst von seinem Stuhl erhob, sich dann allerdings wieder zurück in ihn stürzte und erstaunt die Hand an die Nase presste, weshalb Blut über seine Finger floss.[15] Da sie von dem Tee tranken,[1] welchen Jianzhu vergiftet hatte,[16] starben Hui und seine verbündeten Erdweisen, während Jianzhu dank seines Gifttrainings überleben und die Schuld von sich weisen konnte.[2]

Vermächtnis[]

Aufgrund von Huis Willen, bei einer Feier eine Debatte gewinnen zu wollen, hinterließ er Fingerabdrücke auf dem Verlauf der Geschichte, die nicht wieder weggewischt werden konnten. Der Südliche Wasserstamm blieb arm, unterentwickelt und verletzlich.[4] Dies resultierte während des Hundertjährigen Krieges darin, dass die Feuernation unter Feuerlord Azulon die Überfälle auf den Südlichen Wasserstamm durchführen konnte, bei denen fast alle Wasserbändiger des Stammes gefangen genommen oder getötet wurden.[17][18]

Aussehen[]

Hui hatte im Jahr 296 VG einen kurzen und stämmigen Körperbau, ein kantiges beziehungsweise „quadratisches“[19] Gesicht, das von einem grauen Bart umrahmt wurde. Für Jianzhu sah er so aus, als würde er tagsüber Felsen mit einer Spitzhacke zertrümmern, obwohl er keinerlei schwere, körperliche Arbeit vollführte.[3] Hui trug teure Stiefel.[20]

Persönlichkeit[]

Qoute1 (Weiß) Meister Jianzhu, es gibt keinen Grund zur Sorge. Ich werde mich um die Sache kümmern. Qoute2 (Weiß)
— Ein hinterlistiger Hui in einem privaten Gespräch zu Jianzhu. (Quelle)

Hui war ein Karrierist, der allerdings Probleme damit hatte, mit eigenen Errungenschaften zu politischer Macht und Ruhm zu kommen, sodass er Jianzhu als Trittleiter brauchte. In seinem politischen Spiel zeigte sich seine Widerborstigkeit. Irrelevant waren für ihn die Konsequenzen seiner Zerstörungswut, die er womöglich nicht einmal begriff, solange seine persönlichen Karriereziele mit einer Aktion umgesetzt werden konnten.[7]

Zeichnete sich ein Sieg für ihn ab, war er ungemein selbstzufrieden und arrogant, sodass er sogar Höflichkeitssitten bewusst missachtete, weil er in einer Stellung war, in der er es sich leisten konnte.[1]

Schematische Darstellung Theorie, Empirie, Induktion und Deduktion

Schematische Darstellung des Zusammenhangs von Theorie, Empirie, Induktion und Deduktion, wie er klassisch vertreten wird.

Hui war ein Mann der Induktion, einer Form des Schlussfolgerns, die aus dem Speziellen auf allgemeine Zusammenhänge schließt. Er prüfte Mundwinkel und Augen auf unfreiwilliges Zucken und verwandelte kleinste Hinweise in generelle Fakten, welche er Lu Beifong und anderen Weisen in die Ohren träufelte.[21]

Fähigkeiten[]

Huis Schauspielerfähigkeiten ließen zu wünschen übrig.[8] Zudem hatte er die Fähigkeit, erfolgreich Demolierung zu betreiben, ohne dass es jemanden außer Jianzhu zu stören schien. Er beherrschte die Rhetorik und es gelang ihm, viele Menschen von seinen Ansichten zu überzeugen.[22] Er konnte aus kleinen Hinweisen große Schlüsse ziehen und hatte zudem ein Talent dafür, die Fakten zu seinen Gunsten zu verdrehen.[11][21]

Beziehungen[]

Jianzhu[]

Hui:„Ihr seid nicht mehr in der Lage, als Meister des Avatars zu dienen!“
Jianzhu:„Aber Ihr wollt es sein? Ihr wollt die Macht und den Status, allein aus dem Grund, weil sie da sind?!“
— Hui und Jianzhu. (Quelle)

Hui benutzte Jianzhu als Trittleiter, um persönlich voranzukommen. Hui kam einfacher an politische Macht und Ruhm, wenn er Jianzhus Errungenschaften niederriss, anstatt seine eigenen zu machen. Egal wie logisch oder nutzbringend Jianzhus Pläne auch sein mochten, Hui untergrub sie, wo er nur konnte. Er versuchte, Abkommen den Garaus zu machen, in denen jahrelange Arbeit steckte, tat sie als unnötig ab, obwohl er in Wahrheit nicht verstand, wie sie funktionierten, und es ihn auch nicht kümmerte. Er fachte ohne Not kleinliche Rivalitäten an und spielte mit dem Frieden, den Jianzhu erkämpft hatte.[7] Hui kümmerte es höchstwahrscheinlich nicht, wer der Avatar war, so lange er ihn Jianzhu wegnehmen konnte.[23]

Jianzhu hatte ihn im Gegenzug innerlich verachtet. Er würde sich der rhetorischen Waffe von Heuchlern und Ignoranten bedienen und war in Jianzhus Augen nicht besser als ein Daofei, der mutwillig Getreidefelder anzündete, nur weil er Spaß daran hatte, Rauch über dem Horizont aufsteigen zu sehen. Bissige Gedanken Jianzhus beschrieben Hui als „unnötig und kaum zu ertragen“, wobei er mit einer lästigen und beschwerlichen Reise über holprige Wege verglichen wurde.[3][20] Jianzhu mutmaßte, dass Hui, wenn er schon früher im Amt gewesen wäre, womöglich sogar darauf bestanden hätte, den Wahnsinnigen Xu Ping An als Volkshelden zu behandeln.[7] Zudem sah Jianzhu in dem Kämmerer einen „machtgierigen kleinen Dachsfrosch“.[24] Jedoch hatte er stets einen höflichen Schein gewahrt.[4] Erst bei Huis Hinterhalt haute Jianzhu dem Kämmerer seine wahre Meinung von ihm direkt um die Ohren.[25] Jianzhu ermordete Hui fast schon beiläufig, ohne dass er dem sonderliche Bedeutung beimaß.[26]

Lu Beifong[]

Nach dem Tod von Lus Gemahlin übte Hui immer mehr Einfluss auf den alten Mann aus.[7] Offenkundig war Hui allerdings trotz intensiver Bemühungen nicht dazu in der Lage, Lus Meinung zu Jianzhus Eignung als Meister des Avatars zu ändern.[6][9]

Hei-Ran[]

Qoute1 (Weiß) Rektorin. Hinreißend seht Ihr aus. Ich möchte schwören, Ihr seid den Seiten von Yuan Zhens schönster Liebespoesie entstiegen. Qoute2 (Weiß)
— Hui zu Hei-Ran bei der Feier. (Quelle)

Hui machte Hei-Ran Komplimente und schleimte sich bei ihr ein. Er führte mit einem schmierigen Lächeln aus, dass Erzieher, auch ehemalige, auf Lebenszeit den höchsten Respekt verdienen würden, um Eindruck bei ihr zu schinden. Männer wie Hui schafften es, selbst die feindseligste Abweisung der reichen und schönen Witwe mit guten Verbindungen als Teil eines Balztanzes zu interpretieren. Die Möglichkeit, dass Hei-Ran nichts mit Hui und anderen Verehrern zu tun haben wollte, zog er nie in Betracht.[27]

Seine Verbündeten[]

Qoute1 (Weiß) Was hat er euch versprochen, hm? Geld? Macht? Jahrhunderte lang haben Männer wie Hui diese Nation in Stücke geschnitten und sie denen angeboten, die dafür bezahlen! Qoute2 (Weiß)
— Jianzhu schreiend über Huis Beziehung zu dessen Verbündeten. (Quelle)

Ähnlich wie Jianzhu mit seinem Netzwerk hatte auch Hui einige Verbündete im Erdkönigreich.[5] Allerdings waren sie zahlenmäßig deutlich unterlegen:[28] Für seinen Hinterhalt hatte Hui offenbar die komplette Nordwestküste des Erdkönigreichs nach Verbündeten abgegrast. Etwa ein Fünftel der Elite des Erdkönigreichs hatte sich ihm angeschlossen, darunter Kräuterkundler Pan aus Taku, General Saiyuk, Kommandant der Do-Hwan-Festung, der Weise Ryong aus Pohuai und der Zhang Dakou, allerdings niemand aus Omashu, Gaoling oder Ba Sing Se, wo Jianzhu am meisten Rückhalt hatte. Diese Mobilisierung war Hui durch eine Menge Versprechungen und große Summen Geld möglich, und auch Erbfeindschaften wie zwischen den Zhang und den Gan Jin spielten ihm in die Karten.[6]

Anmerkungen[]

  1. „Strohmann“ war eine Analogie, die für Hui verwendet wurde. Es wurde eingeräumt, dass womöglich eine andere Analogie ebenfalls passen könnte.

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 Der Hinterhalt, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 457–461)
  2. 2,0 2,1 2,2 Die Rückkehr, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 473ff.)
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 3,4 3,5 Verpflichtungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 261)
  4. 4,00 4,01 4,02 4,03 4,04 4,05 4,06 4,07 4,08 4,09 4,10 Verpflichtungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 260–267)
  5. 5,0 5,1 Anpassung, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 192)
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 6,6 6,7 6,8 6,9 Der Hinterhalt, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 454ff.)
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 7,4 7,5 Verpflichtungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 265)
  8. 8,0 8,1 Verpflichtungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 268)
  9. 9,0 9,1 Verpflichtungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 259)
  10. Verpflichtungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 258 ff.)
  11. 11,0 11,1 Verpflichtungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 267–270)
  12. 12,0 12,1 Verpflichtungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 270–273)
  13. Schlussfolgerungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 368–371)
  14. Der Hinterhalt, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 457 ff.)
  15. Der Hinterhalt, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 460 f.)
  16. Der Hinterhalt, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 457)
  17. Drama um Hama
  18. Schatten der Vergangenheit
  19. Der Hinterhalt, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 458)
  20. 20,0 20,1 Verpflichtungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 267)
  21. 21,0 21,1 Verpflichtungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 262 f.)
  22. Verpflichtungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 264–267)
  23. Schlussfolgerungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 371)
  24. Der Hinterhalt, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 459)
  25. Der Hinterhalt, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 459 f.)
  26. Die Rückkehr, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 473)
  27. Verpflichtungen, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 262)
  28. Der Hinterhalt, Der Aufstieg von Kyoshi (Seite 460)
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