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Qoute1 (Weiß) Damit der Süden wieder stark wird, muss jegliche fremde Präsenz beseitigt werden. Besonders die Nördliche. Qoute2 (Weiß)
— Gilak über den Wiederaufbau des Südens (Quelle)

Gilak war ein Krieger des Südlichen Wasserstamms, der während des Hundertjährigen Krieges mit Hakoda reiste, um gegen die Feuernation zu kämpfen. Nach seiner Rückkehr zum Südpol war er in Bezug auf die Zukunft des Stammes anderer Meinung als Hakoda und versuchte, den Wiederaufbau des Südens durch den Nördlichen Wasserstamm zu verhindern, weshalb er versuchte, die Macht zu übernehmen.

Geschichte[]

Während des Hundertjährigen Krieges kämpfte Gilak unter Hakodas Kommando gegen die Feuernation und brachte dem De facto-Anführer des Südens großen Respekt entgegen. Er wurde sich den Machtstrukturen bewusst, die im Erdkönigreich und in der Feuernation existieren, da sich diese Gesellschaften um einen einzelnen mächtigen Anführer konzentrieren würden, während der Südliche Wasserstamm für die Gleichheit der "Brüder" des Stammes teuer bezahlt hätte. Bei seiner Rückkehr zum Südpol nach dem Krieg erfuhr er, dass Hakoda zum Anführer des gesamten Südens gewählt wurde, sehr zu seiner Freude.

Gilaks Versammlung der Patrioten

Gilak stellt seine Versammlung der Patrioten vor.

Katara und Sokka trafen Gilak, nachdem sie den Dieben von Maliqs Dokumenten in seiner Tasche hinterherjagten und dabei in eine Gruppe von Südländern hineinrannten, die sich in einer Höhle unter dem Schiffswrack versteckten. Gilak erklärte den beiden Geschwistern, dass er sie kenne und sie genau wie Hakoda Helden wären. Er zeigte ihnen etwas, das er "Versammlung der Patrioten" nannte, wo alle Personen anwesend waren, die die Präsenz des Nordens als unerwünscht ansahen. Gilak versuchte, die beiden zu überzeugen, sich ihm anzuschließen, doch als sie ablehnten, zog er ein Messer und bedrohte Sokka, weil er verhindern wollte, dass Hakoda von ihnen erfährt, bevor sie bereit waren. Katara besiegte ihn allerdings durch Wasserbändigen, sodass die beiden fliehen konnten. Gilak rief durch ein Horn seine Soldaten, die die beiden mit allen Mitteln aufhalten sollten, aber sie schafften es dennoch zu fliehen.

Nachricht an Eiswand

Hakoda und seine Soldaten finden eine Nachricht in der Höhle unter dem Schiffswrack.

Da er wusste, dass Katara und Sokka ihr Unterfangen ihrem Vater erzählen würden, räumte Gilak das Schiffswrack und hinterließ eine Nachricht für Hakoda an der Eiswand, in der er verkündete, dass Hakoda schon bald die Wahrheit erkennen würde. Später in der Nacht, als die Hauptstadt ein Festival abhielt, um die Partnerschaft der Nordländer mit der Erdigen Feuerraffinerie zu feiern, schaute Gilak mit seinem Stellvertreter, Thod, und seiner Armee zu, als Hakoda die Hauptstadt auf einen Angriff Gilaks vorbereitete, was Gilak vorhersah.

Gilak enthüllt die Pläne der Nordländer

Gilak enthüllt die Pläne der Nordländer.

Indem er eine Bohrmaschine benutzte, gelangte er unterirdisch zur Mitte des Stadtplatzes, wo er vor der versammelten Menschenmenge enthüllte, dass Malina und Maliq geplant hatten, den Süden im Namen des Nordens aufgrund des Öls zu kontrollieren. Dann zeigte er Maliqs Tasche, um seine Anschuldigungen zu untermauern. Malina gestand beschämend, dass das tatsächlich der ursprüngliche Plan war, weil sie befürchteten, dass der Süden nicht bereit dafür wäre, mit einem so wichtigen Rohstoff umzugehen. Sie bestand aber darauf, dass sie Unrecht gehabt und den Plan abgelegt hätten. Maliq hingegen gestand öffentlich, dass er die Pläne nie abgesägt hätte, dass Gilak die Wahrheit gesagt hätte und dass der Süden unter der Kontrolle des Nordens stehen müsse. Malina versuchte, ihren Bruder zum Schweigen zu bringen und Gilak zu besänftigen, indem sie den Vorschlag machte, das Projekt zum Wiederaufbau des Südens einzustellen und den Süden am nächsten Morgen zu verlassen. Gilak hingegen nahm den Vorschlag nicht an und befahl seinen Soldaten, die Nordländer anzugreifen, was Team Avatar noch verhindern konnte, sodass die beiden fliehen konnten.

Gilak verfolgte sie bis zum Stadtrand, wo seine beiden Diebe sie gefangen nahmen. Malina bettelte erneut darum, sie gehen zu lassen, was Gilak erneut ablehnte. Seine Krieger steckten sie in ein Netz und Thods Schüler blockten das Chi von Malina, um zu verhindern, dass sie bändigen konnte. Malina beharrte darauf, dass ihr Bruder nicht gewusst hätte, was er sagte, aber Gilak vergab ihnen nicht, da Vergebung in der Familie zwar einfach wäre, sie aber nicht zur Familie gehören würden, da sie nicht Teil des Stammes wären. Als er zum tödlichen Schlag ansetzte, sagte Gilak, dass der Stamm an ihnen ein Exempel statuieren würde als Warnung für fremde Mächte. Hakoda verhinderte den Schlag plötzlich und stellte sich auf die Seite von Malina. Gilak sah Malinas Worte als Täuschungsversuch an, aber Hakoda führte das Beispiel von Feuerlord Zuko auf, welcher früher einer der größten Feinde war, aber nun einer der wichtigsten Verbündeten, woraus man schließen könne, dass Menschen sich ändern können. Gilak meinte, dass Hakoda sich tatsächlich verändert hätte und nannte ihn einen Verräter. Es kam zum Kampf zwischen den beiden, welchen Hakoda gewann. Hakoda erinnerte ihn an ein gemeinsames Abenteuer auf der Walflosseninsel und nannte ihn einen Bruder. Gilak hingegen stach ihm in die Brust. Als Team Avatar ankam, sperrte Katara Gilak in Eis und wandte sich anschließend ihrem Vater zu. Aang nahm die restlichen von Gilaks Anhängern gefangen.

Gilak wurde ins Gefängnis gesperrt, wo eine Hakoda nahestehende Offizierin namens Lirin zu Gilak sagte, dass sie von anderen Insassen von seiner Rede gehört hätte. Es würde Sinn machen und sie habe den Nordländern nie vertraut. Daraufhin ließ sie ihm den Zellenschlüssel zukommen. 

Nachdem er erneut Hilfe von der Wache erhielt, schaffte Gilak den Ausbruch und versammelte seine Anhänger wieder. Er platzte in ein Treffen von Hakoda, Erdkönig Kuei und Team Avatar herein. Gilak schaffte es zwar zunächst, Hakoda zu besiegen und zu entführen, wurde allerdings von Team Avatar aufgehalten. Gilak konnte fliehen. Obwohl Hakoda sicher war, wurde stattdessen der Erdkönig entführt.

Er schickte schnell die Lösegeldforderung, die einen Tausch des Lebens des Erdlönigs gegen das von Hakoda vorschlägt an der "Brücke ohne Wiederkehr", welche Katara als eine nicht weit entfernte alte Seilbrücke in den Bergen beschrieb. Der Stamm benutzte die Brücke früher, um Verbrecher loszuwerden, indem man die Brücke, die zum gefährlichsten Gebiet des ganzen Südpols führen würde, überquerte. Der Stamm stellte sicher, dass man niemals zurückkehrte. Gilaks Bedingung für den Austausch war, dass Team Avatar Thod und seinen Schülern erlauben sollte, ihr Chi zu blocken, damit sie nicht kämpfen konnten.

Gilak schickte den Erdkönig über die Brücke, versuchte aber, die Seile der Brücke zu durchtrennen, als Kuei und Hakoda an der Mitte der Brücke waren. Er wurde gestoppt von Malina und Tophs Metallbändiger-Schülern, die Gilaks Wachen schnell ausschalteten. Da er wusste, dass er verloren hatte, griff Gilak sich eine Fackel und floh auf die Brücke. Malina folgte ihm und hielt ihn im Griff. Er schaffte es dennoch, die Seil in Flammen zu setzen, was aber von Zuko schnell gelöscht wurde. Das Seil der Brücke riss dennoch, sodass die Brücke einstürzte. Zuko konnte den Erdkönig schnell retten und Aang versuchte mit der Hilfe seines Gleiters Malina, Hakoda und Gilak zu retten. Der letztgenannte versuchte dennoch, Malina zu töten, wobei er allerdings seinen Griff löste und in die Schlucht stürzte.

Persönlichkeit[]

Gilak ist ein stolzer Mann, was die Unterstützung seines eigenen Stammes beweist. Er scheint seinem Stamm gegenüber loyal zu sein, da er eine Art Bürgerkrieg mit Hakoda führt, weil er denkt, dass er wüsste, welcher Weg der beste für seinen Stamm sei. Dies führt zu einer Furcht vor Veränderung, die von auswärtigen Entitäten wie dem Nördlichen Wasserstamm angeregt wurden. 

Gilak ist gewillt, alles für den Sieg zu tun und hält sich nicht an Vereinbarungen, da er nicht die Absicht hatte, das Leben des Erdkönigs gegen das von Hakoda zu tauschen. Er ist ein schlechter Verlierer und wolle sich selbst opfern, um sicherzustellen, dass der Feind nicht gewinnt, was letzten Endes zu seinem Tod führte.

Quellen[]

Trivia[]

  • Gilak ist die dritte bekannte Person, die versucht hat, eine(n) König(in) zu ermorden. Die erste ist Ozai und die zweite Zaheer. Gilak ist allerdings der Einzige, der bei seinem Versuch scheiterte.
  • Gilak ist auch die dritte bekannte Person, die einen Mord-Selbstmord (einen Mord bei gleichzeitigem Selbstmord) versuchte. Die erste ist Tarrlok und die zweite ist Ghazan.
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