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Qoute1 (Weiß) Vier Spielzeuge, nur für dich! Wär das nicht schön? Qoute2 (Weiß)
— Kelsang zu Kyoshi.

Der Test ist das erste Kapitel des Romans Der Aufstieg von Kyoshi.

Zusammenfassung[]

Nachdem sämtliche konventionellen Methoden zur Findung des neuen Avatars nicht gefruchtet haben, versuchen die ehemaligen Freunde und Meister von Avatar Kuruk, Jianzhu und Kelsang, andere Methoden und reisen dazu in die Hafenstadt Yokoya, wo sie Kinder aus einer Menge an Spielzeugen vier auswählen lassen. Bis zum Ende scheint es hoffnungslos, doch ein Mädchen namens Kyoshi nimmt sich eines der bedeutenden Spielzeuge, läuft daraufhin aber weg.[Anm. 1]

Handlung[]

Auf der Suche nach einer Siedlung, wo Jianzhu und Kelsang ein neues Experiment zur Suche nach dem neuen Avatar durchführen können, kommen die beiden auf Yokoya im äußersten Südwesten des Erdkönigreichs. Jianzhu sinniert über die miserable Situation der Einwohner, die mit dem Pech gesegnet sind, dass jegliche Handelsschiffe an ihrer Küste vorbeisegeln und sie wie die ganze restliche Welt keines Blickes würdigen.

Wegen angeblich günstiger Windströmungen ist die Wahl für ein geeignetes Gebäude auf die Versammlungshalle gefallen, auf die Jianzhu zusteuert. Dabei passiert er eine Holzsäule, das spirituelle Zentrum von Yokoya, betet kurz an den Wächter dieser Säule und betritt das Gebäude. Im gewaltigen Innenraum sitzt bereits Kelsang und breitet auf mehreren gelben Tüchern eine ebenso gewaltigen Haufen an uraltem Krimskrams aus. Beide unterhalten sich darüber, dass dieser Test sowohl den alteingesessenen Mächtigen in den Lufttempeln als auch im Erdkönigreich nicht gefalle, wüssten sie denn davon. Jianzhu denkt dabei an all die tuschelnden Menschen, die versuchen zu spekulieren, was dazu geführt haben könne, dass noch kein Avatar-Test erfolgreich gewesen ist, doch ihn kümmern mehr die gesetzlosen Mächte im Hintergrund, die dieses Vakuum ausnutzen wollen. Pünktlich zu Mittag beendet Kelsang seine akribische Arbeit, als sich schon eine ganze Reihe Menschen vor der Tür angesammelt hat, um ihre Kinder testen zu lassen.

Zuvor sind Erdavatere mittels Richtungsgeomantie aufgespürt worden, aber da diese altbewährte Methode nicht zum Erfolg gekommen ist, Jianzhu und die anderen hochrangigen Erdbändiger überallhin außer zur neuen Avatar-Inkarnation geführt hat, versuchen sie es nun mit dem Luftnomadentest, wofür Yokoya ein sicherer Ort fernab vom Trubel für einen Probelauf sei. Die Theorie, dass sich einfach das Avatar-Kind von der gewaltigen Menge ausgelegter Spielzeuge die vier Relikte aus dem Besitz früherer Avatare aussuchen würde, erweist sich für Jianzhu und Kelsang in der Praxis als pures Chaos, weil die gescheiterten Kandidatenkinder dazu gezwungen werden müssen, die eben noch gewählten Spielzeuge für das nächste Kind wieder zurückzulegen, und weil die Eltern der Kinder im von Blutsbanden beherrschten Erdkönigreich den Gedanken nicht ertragen können, dass ihr Nachwuchs in Wahrheit nicht das bedeutendste Kind auf der Welt sei.

Jianzhu ist nicht bereit, mit einem dreisten Bauern über ein Gehalt zu verhandeln, sollte sein Kind der Avatar sein. Als er daraufhin aufbrechen möchte, seine Tochter aber den ersten richtigen Gegenstand gewählt hat, lenkt Jianzhu ein. Der Bauer feilscht aber auch für den Fall, dass seine Tochter doch nicht der Avatar ist, was Jianzhu sehr in Rage versetzt. Das Mädchen liegt aber auch beim zweiten Spielzeug richtig, sodass Jianzhu rasch auf den Deal mit dem Bauern eingeht. Als Suzu, das Mädchen, dann auch noch Kurs auf den ausgestopften Schweineaffen nimmt, platzt Kelsang vor Aufregung und Jianzhu wurde vor Hoffnung schwindlig. Das Mädchen zertritt den Gegenstand aber und der Bauer fordert seine zehn Silberstücke, wird von Jianzhu aber aufgefordert zu gehen. Jener nimmt seine Tochter und geht, als Jianzhu ihn darauf hinweist, er habe seine „andere Tochter“ vergessen. Es stellt sich jedoch heraus, dass es sich um eine Waise handelt. Zudem ist sie äußerst unterernährt, was Jianzhu an viele Schicksale in den inneren Provinzen des Erdkönigreichs erinnert, wo gesetzlose Daofei ihr Unwesen treiben. Kelsang nähert sich dem Mädchen freundlich und erfährt seinen Namen: Kyoshi. Er bietet ihr ein Spielzeug an, auch wenn Jianzhu sie aufgrund ihrer Größe für zu alt hält. Kyoshi nimmt sich die Tonschildkröte, eines der Avatar-Relikte. Kelsang bietet Kyoshi noch drei weitere Spielzeuge an, und sie möchte auch gern drei weitere, kann jedoch den verführerischen Worten kein Vertrauen entgegenbringen. Sie behält die Tonschildkröte fest in der Hand, schüttelt den Kopf und eilt, offenbar fluchterfahren, schnurstracks in die Stadt davon.

Jianzhu schließt die Augen und denkt zurück an die Erfahrung eines Dorfs im Erdkönigreich, in dem die Gelbnacken unter Xu Ping An Massen an Leichen hinterlassen haben und der offizielle Botschafter des Erdkönigs Jianzhu mitteilt, dass die Armee Seiner Majestät ihm keinerlei Verstärkung bereitstellen werden. Jianzhu versucht, diese Erinnerung abzuschütteln; allerdings tut sich eine andere hervor: Tulok, Anführer der Fünften Nation, lacht Blut und Schleim auf die unter Avatar Yangchen ausgehandelten Verträge, die seine Gruppe dazu verpflichtet haben, die südlichen Küstenlinien des Kontinents in Frieden zu lassen. Ohne einen Avatar ist Jianzhu auf sich allein gestellt und manch einer fühlt sich dazu ermutigt, ohne Konsequenzen sein Unwesen treiben zu können.

Ein kräftiger Schlag auf den Rücken durch Kelsang holt Jianzhu zurück in die Gegenwart. Mit seiner Fähigkeit, Rückschläge mühelos wegzustecken, versucht der Luftnomade, seinen Freund aufzumuntern. Jianzhu meint, sie müssen dem Mädchen folgen, doch Kelsang beschwichtigt die Situation und ist auch bereit, sich dem Zorn von Abt Dorje allein zu stellen. Jianzhu ist verwundert darüber, dass Kelsang den Luftnomadentest ruinieren möchte, nur um ein Kind glücklich zu machen, doch Kelsang bleibt zuversichtlich, es werde schon alles gut werden. Dann verblasst sein Lächeln aber, weil ihm bewusst wird, dass die Realität wahrlich wenig Anlass für Optimismus bietet.

Auftritte[]

Charaktere
Ereignisse
Organisationen
Orte
Spezies
Weitere


Hinter den Kulissen[]

Kontinuität[]

  • Der Vergleich mit der „wilden, vulkanischen Üppigkeit des Makapu-Tals“ ist ein Verweis auf den Handlungsort in Die Wahrsagerin, wo jene festzustellen ist.
  • Die Spielzeuge des Avatar-Luftnomadentests aus Der Sturm feiern ihr Comeback. Einige der übrigen Gegenstände nehmen Bezug auf weitere Gegenstände aus Avatar – Der Herr der Elemente, z.B. die Bisonpfeife oder das Miniaturboot (eine Anspielung auf Der Brodelnde Fels, Teil 2.
  • Der Aufbau von Yokoya deutet das spätere Dorf auf der Insel Kyoshi bereits an.
  • Die Redewendung „Heiliger Shu“ spielt auf den gleichnamigen Charakter an.
  • In Der Tag des Avatar wird Kyoshis außergewöhnliche Körpergröße erstmals erwähnt. In diesem Romankapitel wird nun offenbart, dass sie bereits in ihrer Kindheit viel größer war als ihre durchschnittlichen Altersgenossen.

Anmerkungen[]

  1. Hierbei handelt es sich um eine inoffizielle Zusammenfassung.

Weiterführende Links[]

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