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Qoute1 (Weiß) Der Junge im Eisberg ist eine neue Inszenierung des Theater-Autors Pu-On Tim, der auf der ganzen Welt Informationen über den Avatar gesammelt hat - vom eisigen Südpol bis nach Ba Sing Se. Seine Informationen stammen von singenden Nomaden, Piraten, Kriegsgefangenen und einem gut unterrichteten Kohlhändler. Für Sie dargeboten von den beliebten Aschenkomödianten. Qoute2 (Weiß)
— Sokka und Suki lesen Team Avatar das Werbeplakat vor. (Quelle)

Der Junge im Eisberg ist ein Theaterstück, welches während des Hundertjährigen Krieges vom Autor Pu-on Tim geschrieben wurde. Das Stück soll die Geschichte des Team Avatars nacherzählen, basierend auf wahren Begebenheiten, die durch ausführliche Recherchen von Pu-on Tim aufgedeckt wurden. Neben einer Nacherzählung der Ereignisse rund ums Team gab das Stück ebenfalls einen Ausblick in die Zukunft, die den Sieg der Feuernation im Hundertjährigen Krieg vorsah.[1]

Geschichte[]

Das Stück Der Junge im Eisberg zu schreiben trieb Pu-on Tim beinahe in den Wahnsinn. So hatte er sich vor der Produktion des Theaterstückes sieben Monate lang[2] auf die Suche nach Hinweisen und dem Avatar begeben und schob tagelange Schichten, um mit jeder Person, mit der der Avatar in Kontakt gekommen war, zu reden und konnte schließlich hunderte von Schriftrollen mit Notizen über den Avatar füllen. Rückblickend beschrieb Pu-on Tim seine Erfahrung mit der Suche nach dem Avatar als einen schmerzhaften und verschwommenen Traum.[3]

Um 100 NG, kurz vor der Ankunft von Zosins Kometen, fand eine Aufführung auf der Ascheninsel statt, welche von den Aschenkomödianten umgesetzt wurde. Bei einem Spaziergang wurden Sokka und Suki auf das Werbeplakat aufmerksam, welches sie anschließend ihren Freunden vorstellten. Obwohl es ihnen komisch vorkam, ein Stück über sich selbst anzuschauen, entschlossen sie sich doch dazu, am folgenden Abend das Stück gemeinsam anzuschauen. Die Gruppe reagierte gemischt auf die Darstellungen ihrer selbst, doch sie blieben bis zum Schluss der Vorstellung, wonach sie alle einvernehmlich ihre negative Erfahrung kundhielten.[1]

Handlung[]

Das Stück ist in drei Akte aufgeteilt, welche durch zwei Unterbrechungen voneinander getrennt werden.

Erster Akt[]

Das Stück beginnt mit Katara und Sokka, als sie mit einem kleinen Boot auf dem Meer reisen. Katara beklagt sich darüber, wie ihre ständigen Reisen in den eisigen Gewässern nichts Erfüllendes mit sich bringen würden, doch Sokka erwidert darauf nur, dass das Einzige, was er gerne füllen würde, sein Magen sei und er am Verhungern wäre. Katara fragt ihn enttäuscht, ob Essen wirklich das Einzige sei, was er im Kopf hätte. Jedoch antwortet Sokka nicht darauf und macht stattdessen erneut einen Witz über Essen. Katara führt ihren Monolog weiter, als sie in die Ferne schaut und erzählt, wie die Welt vergeblich jeden Tag auf einen Lichtstrahl warte, der sie führe. Voller Leidenschaft wirft sie sich zu Boden und hält in Tränen fest, dass sie die Hoffnung nicht aufgebe.

Team Avatar Theater

Sokka und Katara finden Aang im Eisberg.

Darauf erscheint hinter ihnen ein leuchtender Eisberg, worin sie jemanden erkennen. Mit Hilfe von Wasserbändigen zerbricht Katara das Eis und Aang springt heraus. Als sie ihn fragt, wer er sei, stellt sich der Luftbändiger dem Geschwisterpaar vor und kündigt an, er sei hier, um Freude zu bereiten. Als daraufhin auch Appa aus dem Eisberg erscheint und wild um sie herum fliegt, realisiert Katara, dass Aang ein Luftbändiger ist, was sie mit Hoffnung erfüllt. Erneut voller Emotionen, wirft sie sich diesmal vor Aang zu Boden, an dessen Knie sie sich weinend festhält. Sokka folgt ihrem Beispiel, geplagt von Hunger. Aang nimmt ihn daraufhin auf die Schulter und bezeichnet sich als einen Witzbold.

In der Nähe befindet sich Prinz Zuko mit seinem Onkel Iroh auf seinem Schiff. Erpicht darauf, den Avatar zu finden und seine Ehre wiederherzustellen, blickt Zuko durch das Fernrohr, während sein Onkel ihm im Hintergrund einen Kuchen anbietet, welchen er ausschlägt. Iroh nimmt die Situation gelassen und stopft sich den Teller voll Kuchen in den Mund, worüber Zuko sich angewidert zeigt. Daraufhin schlägt Iroh ihm eine Massage vor, was der Prinz ebenfalls ablehnt.

In der darauffolgenden Szene befinden sich Aang und die Geschwister am Südlichen Lufttempel, als Aang im Busch einen Lemuren entdeckt, welchen er als einen fliegenden Hasenaffen identifiziert und Momo nennt.

In der vierten Szene sieht man Sokka und Suki zusammen, als diese gerade am Trainieren ist und Sokka sie fragt, ob sein Hintern in der Uniform dick erscheine.

In der fünften Szene sieht man König Bumi auf einem Podest, als dieser Aang einer Prüfung unterzieht, um Katara, welche in Jenamyd-Kristallen erstickt, und Sokka, der vor Flopsie wegläuft, zu befreien. Mittlerweile versucht Aang einer großen schwingenden Kugel auszuweichen.

Als Nächstes sieht man die Piratenbande, als sie Aang, Katara und Sokka in der Gruppe angreifen, allerdings gelingt ihnen die Flucht. Als Sokka seine Schwester fragt, wieso sie unbedingt die Schriftrolle stehlen musste, antwortet Katara in Tränen, dass sie dort ihre Hoffnung hineingesteckt hätte.

Zuko verkündet, dass der Avatar nun endlich ihm gehöre, während Aang im Hintergrund angekettet und von Soldaten der Feuernation umgeben ist. Daraufhin erscheint der blaue Geist, welcher die Soldaten besiegt und Zuko in die Flucht jagt. Gemeinsam mit Aang verlassen sie den Feuertempel.

In den Armen von Jet weint Katara erneut, doch er tröstet sie, indem er eine Stadt in der Nähe überfluten lässt, woraufhin sie sich zu ihm angezogener fühlt.

Bei ihrem Flug auf Appa, entdeckt Aang einen blauen Fluss unter ihnen und verkündet, dass es sich um den großen Canyon handele, doch die Gruppe fliegt darüber hinweg.

In der Szene darauf stehen Sokka und Yue gemeinsam bei Mondlicht auf einer Brücke im Nördlichen Wasserstamm. Sokka sagt ihr, sie solle nicht gehen und dass sie die einzige Frau sei, bei der er nicht ans Essen denken müsse. Nach ihrem Kuss fragt er sie, ob sie Bratfisch zum Abendessen gehabt hätte. Daraufhin steigt Yue in die Höhe und verabschiedet sich von ihm und bestätigt seine Frage.

In der letzten Szene des ersten Aktes bekämpft Aang mit La in der Form des Koizilla die Marine der Feuernation und hält Zhao in seinem Griff und verkündet, dass der Avatar zurück sei, um die Welt zu retten.[1]

Zweiter Akt[]

Zu Beginn des zweiten Aktes befinden sich Aang, Katara, Sokka und Momo im Erdkönigreich, als sie auf der Suche nach einem Erdbändigungslehrer für Aang sind. Erfolglos fliegt dieser um die ganze Stadt herum, doch kurz darauf erscheint Toph Beifong aus dem Boden, ein großer und muskulöser Erdbändiger. Ihm zufolge müsse man nicht am Himmel, sondern unter der Erde suchen. Als Aang fragt, ob er wirklich blind sei, erklärt Toph ihm, dass er mittels bestimmter Schallwellen aus seinem Mund seine Umgebung warhnehmen könne. Nach einer Demonstration hat er schließlich einen Eindruck von Aang und seinen Freunden.

Derweil befinden sich Zuko und Iroh weiterhin auf der Suche nach dem Avatar, doch beschließen nach einem Streit über Zukos Haare getrennte Wege zu gehen.

Später stellt Zuko seine Schwester Azula, welche von Zuko, ihrem Onkel und Team Avatar umzingelt ist, zur Rede, doch sie legt ihren Bruder herein, indem sie ihm fälschlicherweise seine verlorene Ehre im Himmel aufzeigt und flieht durch eine Hintertür einer heruntergekommenen Mauer, während die anderen abgelenkt sind. Als die Gruppe dies bemerkt, ist es jedoch bereits zu spät.

Einige Zeit später stehen sich Aang und Azula gegenüber, als die Feuerbändigerin triumphierend auf dem Bohrer der Feuernation steht und die Mauer von Ba Sing Se durchbohrt, auf der Aang steht. Azula gelingt es, Aangs Erdbrocken auszuweichen.

Im Gefängnis trifft Team Avatar auf Jet, welcher unter dem Einfluss einer Gehirnwäsche steht und von einem großen Erdbrocken erfasst wird. Dabei ist unklar, ob er in der Szene stirbt oder nicht.[1]

Während ihrer Gefangenschaft in den Kristallkatakomben Ba Sing Ses kommen sich Katara und Zuko näher, als sie ihm beichtet, dass sie ihn attraktiv fände. Zuerst ist dieser der Auffassung, dass sie sich über ihn lustig mache, doch darauf erzählt sie ihm, wie sie sich zu ihm angezogen fühle seitdem er sie das erste Mal gefangen genommen hätte. Als Zuko offenbart, dass er dachte, sie sei die Freundin des Avatars, sagt Katara, dass er wie ein kleiner Bruder für sie sei und ihr Herz niemals an ihn verlieren könne. Es folgt eine enge Umarmung, als die beiden gemeinsam Händchen halten und sich darauf einigen, ihre neue Beziehung geheim zu halten.

Als Zuko gezwungen wird, zwischen seinem Heimatland und einem Leben als Verräter zu wählen, rät Iroh ihm beim Suppetrinken, sich für Letzteres zu entscheiden mit dem Grund, dass er mehr Spaß hätte. Zuko trifft seine Entscheidung und schubst seinen Onkel nieder und lässt ihn wissen, dass er ihn hasse. Gemeinsam mit Azula verlässt er das Geschehen.

Die letzte Szene des zweiten Aktes findet im Palast des Erdkönigreichs statt. Mai und Ty Lee bekämpfen im Saal des Erdkönigs seine Wachen, um Kuei und seinen Bären Bosco als Geisel zu nehmen. Aang erscheint und betritt den Avatar-Zustand. Als er sich in der Luft befindet, erscheint Azula, welche ihn mit einem Blitz angreift, worauf Aang bewusstlos zu Boden stürzt. Azulas Team tut sich zusammen und Azula verkündet feierlich, dass es den Avatar nun nicht mehr gäbe.[1]

Dritter Akt[]

Der dritte Akt beginnt mit der Reise des Team Avatars in die Feuernation nachdem Ba Sing Se gefallen war, wonach Aang sich erholt und die Gruppe einige Zeit später Jang Hui besucht, wo Katara sich als die Bemalte Lady ausgibt. Sokka erhält ein Schwert und die Gruppe kämpft gegen den Verbrutzelmann.

Kurz vor Beginn der Invasion in die Feuernation unterhalten sich Aang und Katara auf einem der Unterseeboote und verabschieden sich freundschaftlich voneinander, als Aang davon fliegt. Sokka und Toph stoßen zu Katara, als sie die Gegend auf den Gewässern ausspähen, währenddessen Sokka ein paar Witze reißt.

Einige Zeit danach ist Team Avatar wieder vereint und gelangt ins königliche Palast der Feuernation, doch findet niemanden außer Zuko vor, welcher sich der Gruppe anschließt und mit den anderen den Raum verlässt, als Aang seine Suche nach dem Feuerlord alleine fortführt.

Daraufhin erscheint Ozai, welcher sich auf die Ankunft des Kometen vorbereitet und sich des Sieges sicher ist. Azula alarmiert ihn über die Ankunft ihres Bruders und des Avatars, welche ihn aufhalten wollen. Ozai befiehlt ihr, sich ihrem Bruder anzunehmen, während er sich um den Avatar kümmere und verschwindet daraufhin in einer Rauchwolke. Wenig später erscheinen Zuko und Aang und teilen sich auf, sodass Zuko seine Schwester und Aang den Feuerlord konfrontiert. Während der Komet an ihnen vorbeizieht, kommt es zu einem Agni Kai zwischen den Geschwistern, die sich um den Thron duellieren. Azula gelingt es, Zuko zu besiegen, welcher um Ehre schreiend zugrunde geht.

In der Schlussszene trifft Aang auf Ozai, welcher ihn über die Ankunft des Kometen informiert. Es kommt zu einem Kampf, bei dem Aang Ozais Angriffen auszuweichen versucht, aber Ozai kommt als Sieger hervor. Azula teilt ihrem Vater ihren Sieg mit, woraufhin er eine Rede über den nun erfüllten Wunsch seiner Vorfahren hält, endgültig die Macht an sich zu reißen, während der Raum in Flammen aufgeht und Ozai auf einem Podium in die Höhe steigt. Er verkündet, dass die Welt von nun an allein ihm gehöre. Der Krieg geht damit zu Gunsten der Feuernation aus und das Stück findet sein Ende.[1]

Darstellung der Realität[]

Historische Ungenauigkeiten[]

Einige Details im Stück stimmen nicht mit der wahren Geschichte von Team Avatar überein:

  • Katara befreite Aang nicht mit Wasserbändigen aus dem Eisberg, sondern benutzte Sokkas Keule, um den Eisberg aufzubrechen.[4]
  • Die Gruppe hat den Canyon nicht überflogen.[5]
  • Zuko hat sich nicht von seinem Onkel wegen seiner Frisur getrennt, sondern weil er keinen Vorteil mehr in einem gemeinsamen Weg sah.[6]
  • Azula trickste Zuko in Tu Zin nicht damit aus, dass sie seine Ehre sehe.[7]

Falsche Vorhersagen[]

Weiterhin wagt das Stück einen Ausblick in die Zukunft, der zwar positiv für die Feuernation endet, allerdings nicht den Gegebenheiten entspricht:

  • Im Agni Kai zwischen Azula und Zuko verwundete sie zwar ihren Bruder, aber tötete ihn nicht. Sie gewann den Kampf auch nicht.[8]
  • Genausowenig triumphierte Ozai in Wahrheit auch nicht über Aang.[9]

Charaktere[]

Schließlich werden auch die dargestellten Charaktere überspitzt dargestellt:

  • Katara hat etwas mehr Gewicht und verhält sich durchgehend melodramatisch. Sie predigt ständig Hoffnung.
  • Sokka ist übermäßig auf Essen und auf Witze, die nur mit Essen in Zusammenhang stehen, fixiert. Nachdem der echte Sokka seinem Schauspieler ein paar Ratschläge gab, ähnelte seine Darstellung eher seiner komödiantischen Natur.
  • Aang ist eine Frau, die sich und andere nicht ernstnimmt und herumalbert.
  • Zukos Suche nach dem Avatar, die dazu dienen soll, seine Ehre wiederherzustellen, wird als ein Witz abgetan und seine Fixierung auf seine Ehre übertrieben dargestellt. Des Weiteren befindet sich seine Narbe auf dem falschen Auge und auch seine Haarfrisuren entsprechen später nicht denen, die er wirklich hatte.
  • Iroh ist ein nutzloser Fresssack, der scheinbar nur auf Kuchen statt Tee fixiert ist, keine spirituelle oder weise Seite hat und stattdessen nur lahme Sprüche reißt.
  • Momo ist eine kleine Handpuppe, die reden kann.
  • Suki hat eine andere Frisur und trägt zwei Pferdeschwänze
  • Bumi ist ein verrückter, muskulöser Mann mit einem vergrößerten Glasauge.
  • Zhao ist eine Puppe.
  • Toph ist ein großer, muskulöser und erwachsener Mann, der zwar blind ist, aber die Umgebung statt mit dem seismischen Sinn mit Schallwellen in Form von Geschrei aus dem Mund wahrnimmt.
  • Der blaue Geist wird als eine andere Person, die nicht Zuko ist, dargestellt. Seine Maske ist viel größer und albern.
  • Azula ist immer noch gehässig und böse, allerdings nicht so kalkulierend wie die echte Azula. Stattdessen hält sie aufgeblasene Reden und trägt pinkfarbene Kleidung mit lavendelblauen Lidschatten.
  • Ozai ist ein stereotypischer Bösewicht, der so wie Azula hochgeschwollen redet und fähig ist, in einer Rauchwolke plötzlich zu verschwinden. Er macht übertriebene Gesichtsausdrücke.
  • Mai verbirgt ihre Augen mit einer Ponyfrisur und hält ihre Stilette, welche im Stück durch Dolche ersetzt wurden, in ihrem Haar statt unter ihrer Robe bereit. Außerdem lächelt sie öfter und trägt ein Smiley-Zeichen.
  • Ty Lees Kampfart ist deutlich vereinfacht und komödiantischer als ihre eigentliche Kampfweise. Sie ist zudem übergewichtig.
  • Jet ist kitschig und redet von sich in der dritten Person und macht komische Gesichtszüge. Sein Plan, den Damm nahe Gaipans zu bombadieren entspringt scheinbar nur dem Wunsch, eine weinende Katara zu trösten statt aus seiner Wut und Rachsucht an die Feuernation. Später im Stück wird er noch als mental labil dargestellt und das kleine Stück Weizen in seinem Mund ist durch eine Blume ersetzt worden.

Spezialeffekte[]

Die Darsteller waren alle keine Bändiger, wodurch sie entsprechende Szenen mit Bändern, Tüchern und Konfetti überbrückten, genauso wie auch die Flutung von Gaipan mit blauen Papierrollen gezeigt wurde. In einer anderen Kampfszenen etwa wurde Mais Wurfmesser auf die andere Seite der Bühne getragen und nicht geworfen.

Als Aangs Schauspielerin mit dem Gleiter flog, wurde sie an einer Schnur festgemacht; und als sie in den Avatar-Zustand wechselte, leuchteten phosphoriszierende Körperbemalungen auf den gefälschten Tattoos und ihren Augenlidern auf.

Jets Hypnosezustand wurde mit großen, aufgesetzten Wackelaugen demonstriert und sein Tod als Stein, der seinen reglosen Körper umschließt, angedeutet. Bei Aangs und Zukos Tod im Stück wurden rote Papierrollen auf sie gesandt, um sie im Feuer verschlungen werden zu lassen.

Um zu symbolisieren, dass der Bohrer wirklich durch die Äußere Mauer kommt, wurde Sand über die Bühne geblasen, und schließlich stellte den Kometen eine rote Lampe dar, die über die Bühne schwebte.

Rezeption[]

Das Theaterstück war ein zeitgenössisches Werk, das gegen Ende des Hundertjährigen Krieges das Licht der Welt erblickte und erstmals aufgeführt wurde. Trotz des nationalistischen Ansatzes und der Propaganda, das das Stück verfolgte, wurde es von Zuschauern der Feuernation auf der Ascheninsel zwar in größerer Menge angeschaut und applaudiert,[1] doch insgesamt erfreute sich das Stück eher mittelmäßigen Erfolges. Während Pu-on Tim selbst dieses Stück als sein Meisterwerk ansah,[3][10] waren Kritiker anderer Meinung.[11] Ihnen zufolge sei das Stück lediglich „sehenswert“. Trotzdessen stieß das Stück auf der Zuschauerseite auf genug Anklang, dass einige von ihnen, unter anderem Kinder, sich als ihre Lieblingscharaktere verkleideten; insbesondere hinterließ der Charakter Zuko einen guten Eindruck bei den Zuschauern und viele von ihnen verkleideten sich dementsprechend als Zuko.[3]

Die dargestellten Protagonisten selbst, jedoch, waren schockiert von ihren Charakterisierungen, die ihren wahren Persönlichkeiten stark widersprachen. Insbesondere betroffen war Aang, welcher entsetzt darüber war, dass er von einer Frau gespielt wurde. Zuko war der Auffassung, dass sie ihn als „total verbissen und humorlos“ darstellen würden. Toph und Katara fanden die jeweiligen Darstellungen der beiden dennoch einigermaßen glaubhaft. Für Zuko war die Pause „der beste Teil des Stückes“, welches er abschließend als „hunzmiserabel“ bezeichnete. Sokka zeigte sich ebenso verärgert über seine Darstellung, die eigener Meinung zufolge ihn als einen „Idiot, der in einer Tour schwache Witze über Essen reißt“ zeigen würde. Allerdings zeigte er sich unter seinen Freunden als der Emotionalste und derjenige, der am meisten ins Stück investiert war; so war er unter anderem peinlich berührt, als sein Charakter auf der Bühne vor allen Leuten seinen Hintern zur Schau stellte und sich in der Uniform der Kyoshi-Kriegerinnen zeigte sowie als er bei der Abschiedsszene mit Yue weinte.[1]

Toph zeigte sich anfangs von der Besetzung der Charaktere und insbesondere von ihrer eigenen Darstellung im Gegensatz zu ihren Freunden begeistert und nannte den Autor des Theaterstückes „ein echtes Genie“, doch insgesamt gefiel auch ihr das Stück nicht. Sokka, der seinem Schauspieler ein paar Witze zugesteckt hatte, um ihn authentischer darzustellen, empfand seine Darstellung darauffolgend eher getreu und fand die Effekte des Stückes „ganz okay“.[1]

Auch außerhalb des Theaters zeigten sich die Zuschauer der Ascheninsel einen Tag nach der Aufführung von den Darstellern begeistert. So feuerten sie die Schauspielerin Aangs an, als diese von Tophs Darsteller auf den Schultern getragen und in die Höhe gehoben wurde, als sie vorspielte, in den Avatar-Zustand zu wechseln. Dies traf jedoch auf Wut seitens Katara und Sukis.[12]

Hinter den Kulissen[]

Produktionsnotizen[]

  • Der Name des Stückes ist eine Anspielung auf Der Junge im Eisberg, welche die erste Episode von Avatar – Der Herr der Elemente ist.[13]
  • Das Plakat des Theaterstückes stellt eine überspitzte Version des Covers des DVD-Boxsets der ersten Staffel dar.[14]
  • Der Charakter Aang wird von einer Frau dargestellt, was eine Anspielung darauf sein soll, dass häufig erwachsenen Frauen in Animationsserien Rollen für männliche Charaktere vergeben werden.[15] Außerdem basiert die Schauspielerin von Aang auf Peter Pan, da dieser ebenfalls oft von einer Frau dargestellt wird.[16]
  • Der Schauspieler Irohs musste für diese Rolle an Gewicht zunehmen.[17]
  • Die Darstellung Tophs durch einen großen, muskulösen männlichen Schauspieler dient als Witz zu der ursprünglichen Idee der Serienmacher, die Toph als einen männlichen Charakter vorsah.[15]
  • Die Schauspielerin Aangs im „Koizilla“-Kostüm ist eine Hommage an ein Genre, welches oft in japanischen Monsterfilmen vorkommt, welche von sogenannten Kaiju (dt. „seltsame Bestien“) Gebrauch machen.[15]
  • Die Technik für die Spezialeffekte ähneln denen aus „Xiqu“, chinesischen Opern und „Kabuiki“, japanischen Tanztheatern. Die Schauspielerei und die Charakterisierungen ähneln Pantomimen und der Commedia dell’arte, dem traditionellen italienischem Theater.

Trivia[]

  • Die drei Akte im Theaterstück korrespondieren mit der Anzahl von drei Staffeln innerhalb der Serie.
    • Bei der Unterteilung des Stückes in drei Akte kann es sich allerdings auch um einen Zufall handeln, da auch in der Wirklichkeit einige Theaterstücke dem 3-Akte-Modell folgen.
  • Sokka stellte die Theorie auf, dass das Stück die Zukunft aufzeigen würde, womit er teilweise richtig lag: tatsächlich duellierte Zuko sich später mit Azula bei einem Agni Kai, um als rechtmäßiger Erbe des Throns seinen Anspruch darauf geltend zu machen, während Aang sich allein Feuerlord Ozai gegenüber stellen musste.[8]
  • Obwohl laut dem Werbeplakat des Stückes auch die singenden Nomaden zu den Befragten gehören,[1] gibt es im Stück keinerlei Verbindungen zu Ereignissen, die die singenden Nomaden involvierten.[18]

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8 1,9 Auf die Bühne, fertig, los
  2. Avatar Extras (Buch III – Feuer): „Auf die Bühne, fertig, los!“ (Nr. 44)
  3. 3,0 3,1 3,2 The Lost Lore of Avatar Aang (Archiv von nick.com). Der Junge im Eisberg (Theaterstück) (Abgerufen: 28.02.2020)
  4. Der Junge im Eisberg
  5. Grabenkämpfe
  6. Der Tag des Avatar
  7. Die Verfolgungsjagd
  8. 8,0 8,1 Zosins Komet, Teil 3: Von Angesicht zu Angesicht
  9. Zosins Komet, Teil 4: Avatar Aang
  10. Avatar Extras (Buch III – Feuer) „Auf die Bühne, fertig, los!“ (Nr. 45)
  11. Avatar Extras (Buch III – Feuer) „Auf die Bühne, fertig, los!“ (Nr. 46)
  12. Zosins Komet, Teil 1: Der Phönix-König
  13. Avatar Extras (Buch III – Feuer) „Auf die Bühne, fertig, los!“ (Nr. 36)
  14. Avatar Extras (Buch III – Feuer) „Auf die Bühne, fertig, los!“ (Nr. 35)
  15. 15,0 15,1 15,2 Avatar – Der Herr der Elemente: Das Artwork der Animationsserie (Seite 160)
  16. Avatar Extras (Buch III – Feuer) „Auf die Bühne, fertig, los!“ (Nr. 48)
  17. Avatar Extras (Buch III – Feuer) „Auf die Bühne, fertig, los!“ (Nr. 52)
  18. Die Höhle der Verliebten

Weiterführende Links[]

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