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Der Aufstieg von Kyoshi ist der erste Roman einer zweiteiligen Romanserie geschrieben von F.C. Yee, welche die Ereignisse rund um Avatar Kyoshis Leben erzählt und rund vier Jahrhunderte vor den Geschehnissen in Avatar – Der Herr der Elemente datiert. Hauptaugenmerk des Romans liegt auf Kyoshis Reise während ihrer frühen Kindheit durch die Jugend von einem Mädchen aus einfachen Verhältnissen zur gnadenlosen Verfolgerin der Gerechtigkeit, die noch Jahrhunderte nachdem sie zum Avatar wurde, gefürchtet und bewundert wird. Der Roman erschien im deutschsprachigen Raum Anfang Dezember 2019. Die Fortsetzung Der Schatten von Kyoshi soll voraussichtlich am 21. Juli 2020 im englischsprachigen Raum erscheinen.[3]

Beschreibung

Kyoshi, der am längsten lebende Avatar in der Geschichte dieser geliebten Welt, gründete die tapferen und respektierten Kyoshi-Krieger, rief aber auch den geheimnisvollen Dai Li ins Leben, der zu Korruption und Niedergang ihrer eigenen Nation führte.

Der erste der beiden auf Kyoshi basierenden Romane zeichnet ihre Reise vom Mädchen aus einfachen Verhältnissen zur gnadenlosen Verfolgerin der Gerechtigkeit nach, die noch Jahrhunderte nachdem sie zum Avatar wurde, gefürchtet und bewundert wird.“[4]

Englische Beschreibung

„F. C. Yee’s The Rise of Kyoshi delves into the story of Kyoshi, the Earth Kingdom–born Avatar. The longest-living Avatar in this beloved world’s history, Kyoshi established the brave and respected Kyoshi Warriors, but also founded the secretive Dai Li, which led to the corruption, decline, and fall of her own nation. The first of two novels based on Kyoshi, The Rise of Kyoshi maps her journey from a girl of humble origins to the merciless pursuer of justice who is still feared and admired centuries after she became the Avatar.“[1]

Klappentext

NACH NEUN LANGEN JAHREN verzweifelten Suchens ist der charmante Avatar Yun gefunden worden, und die Vier Nationen haben Stabilität gewonnen. Doch dann demonstriert Yuns Freundin und Dienerin Kyoshi, geboren im Erdkönigreich, auf einer Mission zum Südpol bemerkenswerte Bändigerfähigkeiten. Die Frage nach dem wahren Avatar ist plötzlich wieder offen, die Unruhe unter den Verbündeten mündet in Gewalt, und Kyoshi ist gezwungen, mit ihrer feurigen Freundin Rangi vom Avatar-Anweswn zu fliehen. Sie hat nicht viel dabei als zwei metallene Kriegsfächer und den Kopfschmuck, Erbstücke von ihren Eltern.

Auf der Flucht Trainer für den Avatar zu finden ist nicht einfach, doch Kyoshi und Rangi bekommen überraschend Unterstützung: Eine bunte Truppe von Daofei – Kriminellen und Gesetzlosen, die im Untergrund des Erdkönigreichs leben – schließt sich ihnen an. Kyoshi trainiert im Geheimen und ringt mit sich, ob sie dem traditionellen Pfad des Avatars folgen soll, oder ob sie stattdessen Rache üben soll für die, die sie verloren hat. Doch während Kyoshi, Rangi und ihre Daofei-Freunde sich brutalen Gegnern aus der Unterwelt stellen müssen, kommen diejenigen, die den Avatar unter ihre Kontrolle bringen wollen, immer näher und gehen dabei über Leichen.

Vorwort von Michael Dante DiMartino

Prequel-Storys stellen eine besondere Herausforderung dar – erst recht, wenn sie in einem so kanonischen fiktionalen Universum spielen wie dem von Avatar – Der Herr der Elemente. Eine typische Tücke bei der Sache: Da die Leser schon wissen, wie alles ausgeht, sind sie der Figur immer einen Schritt voraus. Ist ein Prequel jedoch gut gemacht, dann kann es die geliebte Fantasiewelt erweitern und ihr mehr Tiefe verleihen, indem es die Geschichte und die Figuren auf neue Weise beleuchtet. Dies ist der Fall bei Der Aufstieg von Kyoshi. Wer die Originalserie auf Nickelodeon geschaut hat, wird sich erinnern, dass Avatar Kyoshi selbst im beeindruckenden Pantheon der Avatare eine Legende war. Aber wie wurde sie zu der Frau, die sich dem Kampf gegen das Unrecht auf der ganzen Welt verschrieben hat? Diese Fragen blieben offen. In meinen ersten Gesprächen mit F. C. Yee sprachen wir über mögliche Plots, fragten uns aber auch: Was für ein Charakter ist Kyoshi, was treibt sie an und welche Ereignisse ihrer Vergangenheit haben dazu geführt, dass sie zu solch einer legendären Figur wurde? Ich habe Yee nicht um die Herausforderung beneidet, Antworten auf diese Fragen zu finden: Er musste sich an die Konventionen einer bereits etablierten Welt halten und ihr zugleich seinen eigenen kreativen Stempel aufdrücken. Im Avatar-Universum gibt es zudem keinen Mangel an »Musthaves«. Zunächst braucht man einen Avatar: Diese Person wird immer wiedergeboren und verfügt über die Fähigkeit, alle vier Elemente zu manipulieren – oder zu »bändigen«. Außerdem besitzt sie eine Verbindung zur Geisterwelt und kümmert sich um Konflikte zwischen den Wasserstämmen, dem Erdkönigreich, der Feuernation und den Luftnomaden. Ganz allein kann dieser Mensch das alles jedoch nicht schaffen, daher braucht er eine Kerngruppe aus Lehrern und Freunden – ein Team Avatar, wie wir es gerne nennen. Auch politische Konflikte sind ein Muss: Sei es ein Weltkrieg oder eine Revolution, der Avatar gerät unweigerlich in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung, bevor er oder sie dafür bereit ist. Und natürlich darf es dabei nie an epischen Bändigerkämpfen mangeln. Obgleich alle Avatare bestimmte Initiationsriten durchlaufen – etwa alle vier Elemente meistern zu können –, muss jeder, um ein wahrer Avatar zu werden, seinen eigenen Weg gehen und sich persönlichen und politischen Herausforderungen stellen. In Der Aufstieg von Kyoshi lernen wir eine junge Frau kennen, die wenig gemein hat mit der Legende, die sie einmal werden soll. Sie ist keine großartige Erdbändigerin. Zu Anfang des Buchs glauben die Leute nicht einmal, dass sie überhaupt der Avatar ist – ein großartiger Einfall von Yee und zugleich der Kernkonflikt des gesamten Romans. Einem weiteren Autor die Welt und die Charaktere anzuvertrauen, an deren Entwicklung ich mitgewirkt habe, ist für mich immer wieder beängstigend: In den falschen Händen kann es eine enttäuschende Erfahrung sein. Doch als ich Der Aufstieg von Kyoshi zum ersten Mal las, wurde ich sofort in die Geschichte hineingezogen und war gebannt von all den spannenden neuen Figuren und ihrer Vorgeschichte. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn ich musste einfach wissen, wie Kyoshi die zahlreichen Hürden überwinden würde, die Yee ihr in den Weg legte – und das waren wirklich eine ganze Menge. Es war mir eine Freude, mit allen Beteiligten an diesem Projekt zu arbeiten, und ich bin wahrhaft begeistert von dieser Inkarnation des Avatar-Universums.

Kapitel

1. Der Test (Seite 7–22)

Hauptartikel: Der Test

Nachdem sämtliche konventionellen Methoden zur Findung des neuen Avatars nicht gefruchtet haben, versuchen die ehemaligen Freunde und Meister von Avatar Kuruk, Jianzhu und Kelsang, andere Methoden und reisen dazu in die Hafenstadt Yokoya, wo sie Kinder aus einer Menge an Spielzeugen 4 auswählen lassen. Bis zum Ende scheint es hoffnungslos, doch ein Mädchen namens Kyoshi nimmt sich eines der bedeutenden Spielzeuge, läuft daraufhin aber weg.

2. Neun Jahre später (Seite 23–34)

Hauptartikel: Neun Jahre später

Kyoshi, jetzt Dienstmädchen im Anwesen von Meister Jianzhu und persönliche Freundin des sich in Ausbildung befindenden Avatars Yun und seiner Leibwache, der Feuerbändigerin Rangi, trägt einen Krug mit Würztang zum Anwesen, begleitet von Gleichaltrigen Jugendlichen der Bauernfamilien, die sie für ihre noble Arbeit verachten. Kyoshi wird dabei von Rangi aus deren Gegenwart befreit und kann dafür eine Standpauke anhören lassen, sich nicht zur Wehr zu setzen.

3. Der Junge aus Makapu (Seite 35–47)

Hauptartikel: Der Junge aus Makapu

Yun wird von seiner Feuerbändigungslehrerin Hei-Ran beim Herumlungern erwischt und gleich wieder zum Training verdonnert, bis Meister Jianzhu kommt und ihm eine Pause gönnt. Er redet mit ihm über die Bedrohung, die von Piratenkönigin Tagaka und ihrer Flotte der Fünften Nation ausgeht, was Yun strategisch zu entschärfen versucht.

4. Ehrliche Arbeit (Seite 48–57)

Hauptartikel: Ehrliche Arbeit

Während Kyoshi ihre tägliche Arbeit verrichtet, kommt sie im Anwesen weit herum, spricht mit Rangi der Küchenchefin Tante Mui und Meister Kelsang, dem Luftbändigermönch. In der Küche, wo Kyoshi mithilft, stimmt Mui eine Poesiestunde an, und um Kelsang nicht zu enttäuschen, der schon vorgelegt hat, probiert sich auch Kyoshi am Dichten und zaubert dabei so spezielle Verse hervor, die Kelsang veranlassen, die Fassung zu verlieren.

5. Enthüllungen (Seite 58–69)

Hauptartikel: Enthüllungen

Kelsang erzählt Kyoshi, wie Yun durch sein Pai-Sho-Spielverhalten, das dem von Kuruk glich, für seine Reinkarnation gehalten wurde. Genauso sind die Verse, die Kyoshi zitiert hat, dieselben, wie sie Kuruk einst für seine Liebe Ummi verfasste.

6. Versprechen (Seite 70–77)

Hauptartikel: Versprechen

Yun nimmt Kyoshi mit, um mit ihr die ganzen neuen Geschenke durchzusehen, die er bekommen hat. Dabei erzählt er Kyoshi, dass er sie auf einer Mission dabeihaben will, wo er Tagaka treffen und mit verhandeln soll.

7. Der Eisberg (Seite 78–121)

Hauptartikel: Der Eisberg

Die Verhandlungen laufen anfangs gut, doch dann aus dem Ruder und es kommt zum Kampf, wo Tagaka überraschende Bändigerfähigkeiten demonstriert, von Kyoshi und den anderen Bändigern allerdings besiegt wird.

8. Die Spaltung (Seite 122–133)

Hauptartikel: Die Spaltung

Kyoshi wacht in einer Krankenstation wieder auf, wo ihre Freunde ziemlich sauer sind, weil sie ihnen ihre Kräfte und dass sie womöglich der Avatar ist verheimlicht hat. Diesen Frust lässt Kyoshi auch an Kelsang aus.

9. Verzweifelte Maßnahmen (Seite 134–144)

Hauptartikel: Verzweifelte Maßnahmen

Kyoshi wird von Hei-Ran einem Feuerbändigertest unterzogen, schafft es aber nicht, einen Funken zu erzeugen. Immer noch im Ungewissen sprechen sich Yun und Kyoshi aus, bis Jianzhu mit den beiden auf einen Ausflug gehen will.

10. Der Geist (Seite 145–166)

Hauptartikel: Der Geist

Jianzhu beschwört in den Xishaan Bergen einen Geist herauf, der Klarheit verschaffen soll. Er wird allerdings zornig und greift die drei an, wobei er Yun mit sich zieht, ein Todesurteil. Als Kelsang zum Unglücksort kommt, stellt sich ihm Jianzhu zum Kampf und tötet den Mönch dabei. Das löst in Kyoshi den Avatarzustand aus und sie verfällt in Raserei.

11. Das Erbe (Seite 167–178)

Hauptartikel: Das Erbe

Kyoshi rennt zum Bison Pengpeng zurück und fliegt damit nach Yokoya zurück. Von dort nimmt sie sich ihr Hab und Gut, eine Truhe ihrer Eltern. Wieder beim Bison entdeckt sie Rangi, der sie alles erzählt. Rangi lässt sie natürlich nicht alleine losfliegen und kommt mit.

12. Die Entscheidung (Seite 179–186)

Hauptartikel: Die Entscheidung (Kapitel)

Die beiden Mädchen besprechen auf dem Flug ihren Schlachtplan. Training

13. Anpassung (Seite 187–194)

Hauptartikel: Anpassung

Jianzhu und Hei-Ran besprechen ihren Schlachtplan. Shirshus.

14. Die Einführung (Seite 195–218)

Hauptartikel: Die EinführungIn der Chamäleonbucht angekommen, steuern die Mädchen auf ein Teehaus zu, wo sie auf gewisse Personen einer Vereinigung von Daofei warten, wie sie in einem Tagebuch von Kyoshis Eltern beschrieben werden. Dessen Anweisungen gemäß spricht sie mit ihnen, wobei sie sich als Tochter von den Leuten entpuppte, die diese Gruppierung gegründet haben. Bevor sie jedoch große Besprechungen halten können, klopft die Polizei an die Türen.

15. Flucht (Seite 219–236)

Hauptartikel: Flucht

Sie schlagen die Polizisten und fliehen auf Pengpeng, wo sich die Geschichte von Kyoshis Eltern enthüllt. Weiters spricht Kyoshi mit Lao Ge, einem Mitglied der Truppe, den sie dank Tagebuch als Tieguai, den Unsterblichen identifiziert, der zu wissen scheint, dass sie der Avatar ist und ihr auch erzählt, dass er gern hobbymäßig auf Ermordungstouren geht.

16. Die Vereinbarung (Seite 237–257)

Hauptartikel: Die Vereinbarung

Nachdem Kyoshi eine Weile von Rangi grundlegende Feuerbändigingstechniken gezeigt bekommt, setzen sich alle ans Lagerfeuer und essen. Kyoshi stellt ihre Forderung nach Unterricht im Bändigen, wofür die Daofei allerdings wollen, dass sie eine von ihnen wird und den Eid schwört. Wong führt seine Fähigkeiten im Umgang mit den Fächern vor und anschließend satteln alle auf und wollen losfliegen.

17. Verpflichtungen (Seite 258–275)

Hauptartikel: Verpflichtungen

Jianzhu und Hei-Ran werden auf eine Feier zur Ehren des Avatars im Anwesen der Beifongs eingeladen. Als sie dort ankommen, zeigen sich die Spannungen zwischen Jianzhu und dem Kämmerer Hui; dennoch verrät ersterer, dass er den Avatar nicht mehr habe. Für Hui ein Vorteil, verlautbart er vor allen Gästen, Yun mache Urlaub, und Jianzhu und Hei-Ran fahren wieder zurück nach Yokoya, wo sie auch schon Professor Shaw mit den Shirshus erwartet.

18. Die Stadt (Seite 276–314)

Hauptartikel: Die Stadt

19. Die Bestie (Seite 315–324)

Hauptartikel: Die Bestie

20. Die Meister des Avatars (Seite 325–344)

Hauptartikel: Die Meister des Avatars

21. Vorbereitungen (Seite 345–358)

Hauptartikel: Vorbereitungen

22. Schlussfolgerungen (Seite 359–371)

Hauptartikel: Schlussfolgerungen

23. Fragen und Meditation (Seite 372–384)

Hauptartikel: Fragen und Meditation

24. Im Angesicht der Tradition (Seite 385–393)

Hauptartikel: Im Angesicht der Tradition

25. Der Überfall (Seite 394–417)

Hauptartikel: Der Überfall

26. Die Herausforderung (Seite 418–433)

Hauptartikel: Die Herausforderung

27. Pflicht und Schuldigkeit (Seite 434–440)

Hauptartikel: Pflicht und Schuldigkeit

28. Erinnerungen (Seite 441–447)

Hauptartikel: Erinnerungen (Kapitel)

29. Der Hinterhalt (Seite 448–461)

Hauptartikel: Der Hinterhalt

30. Abschiede (Seite 462–472)

Hauptartikel: Abschiede

31. Die Rückkehr (Seite 473–493)

Hauptartikel: Die Rückkehr

32. Heimsuchung (Seite 494–503)

Hauptartikel: Heimsuchung

Quellen

Einzelnachweise

250px-Iroh painting Das Avatar-Wiki hat einige Bilder aus Der Aufstieg von Kyoshi
  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 amazon.de Der Aufstieg von Kyoshi auf Englisch (Stand: 01.05.2019)
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 amazon.de Der Aufstieg von Kyoshi auf Deutsch (Stand: 01.05.2019)
  3. amazon.de Der Schatten von Kyoshi auf Englisch (Stand: 19.12.2019)
  4. cross-cult.de
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