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Das Versprechen Band 2 ist der zweite Teil der Comictrilogie Das Versprechen (aus dem Englischen The Promise) und stellt eine Fortsetzung der Serie Avatar – Der Herr der Elemente dar. Der Band erschien am 15. Oktober 2012 in deutscher Sprache.

Klappentext

Das größte Abenteuer des Avatars geht weiter!

Aang und Katara arbeiten ruhelos an einer Lösung des Konflikts zwischen Feuerlord Zuko und Erdkönig Kuei, der die Welt zurück in die Wirren des Krieges stürzen könnte! Währenddessen hilft Sokka Toph dabei, die unglücklichen Metallbändiger-Erstklässler darauf vorzubereiten, ihre Schule gegen eine rivalisierende Feuerbändiger-Klasse zu verteidigen!

Geschrieben von Eisner-Award-Gewinner Gene Luen Yang (American Born Chinese) in enger Zusammenarbeit mit den Avatar-Schöpfern Bryan Konietzko und Michael Dante DiMartino – dies ist die Geschichte, auf die alle Avatar-Fans gewartet haben!

Inhalt

Charaktere
Ereignisse
Organisationen
Orte
Spezies
Technologie
Weitere


Handlung

Kataang-Herz und Geschmuse

Katara und Aang schmusen beim Flug auf Appa.

Auf Appas Rücken fliegen Aang, Sokka, Katara und Toph zurück in das Erdkönigreich. Aang und Katara bringen ihre Liebe durch Knuddeln zum Ausdruck, was Sokka deutlich missfällt. Nach einer Einheit Nasepopeln erklärt Toph, dass sie zurück zu ihrer Schule müsse, als Appa an ihr vorbeifliegt, woraufhin Sokka sie dafür rügt, dass sie ihn mit den beiden anderen und ihrem „Sabber-Schlabber“ zurücklasse. Sie verständigen sich darauf, dass Sokka mit Toph gemeinsam zu ihrer Schule zurückkehrt.

Kunyo-Salut

Der Kunyo-Salut der Schüler des Kunyo.

Auf einer gebändigten Felsrutsche gelangen sie nach unten, wo Toph ihm erklärt, was sie dazu inspiriert hat, Metallbändigen zu lehren, aber Sokka widerspricht und legt offen, dass sie die Schule bloß eröffnet hat aufgrund ihrer Vorliebe, andere Leute herumzukommandieren. Als Toph und Sokka die Schule erreichen, entfernt sich Team Beifong gerade von jener. Toph droht ihnen für ihre Flucht starke Schmerzen an. Penga fragt, wer Sokka sei und es folgt eine Vorstellungsrunde. Die neunjährige Penga ist begeistert von Sokkas Bizeps und betrachtet den Krieger fortan als ihren „neuen festen Freund“. Als Toph wieder auf die Schmerzen zu sprechen kommen will, berichten ihre Schüler davon, dass sie aus der Schule rausgeschmissen worden sind. Toph konfrontiert Kunyo, der sich mit seinen Schülern in einer Übungseinheit in „Meister Kunyos Feuerbändiger-Dojo“ befindet. Er erklärt, dass durch den Widerruf Feuerlord Zukos in Bezug auf dessen Zustimmung zur Bewegung zur Wiederherstellung der Harmonie sie ihren Platz im Gebäude, welches sie durch die Bewegung haben verlassen müssen, zurückfordern können. Kunyo, der die Existenz von Metallbändigen anzweifelt, bekommt eine Kostprobe der Erfinderin zu spüren, woraufhin er sie als „dreckiges Mädchen“ bezeichnet und einen Vergeltungsschlag androht. Sokka interveniert und weist darauf hin, dass ein Kampf der beides das Gebäude, um welches sie sich streiten, zerstören würde. Er schlägt stattdessen einen Wettstreit der Schüler vor, da der Ort ja eine Schule sein solle. Sie einigen sich auf einen von Sokka vorgeschlagenen „Kampf bis zum Sturz“ drei Tage später. Zum Abschied schüchtern die Schüler des Kunyo auf Anweisung ihres Meisters hin die Gegenseite mit dem Kunyo-Salut ein.

Katara und Aang fliegen währenddessen auf Appa nach Ba Sing Se. Der Avatar weist seinen Himmelsbison an, sich einen ruhigen Felsen für die Nacht zu suchen, bis er ihn am Folgetag nach dem Gespräch mit dem Erdkönig rufe. Katara schlägt als Unterkunft für sich und Aang den Jasmin Drachen vor. Doch bevor sie sich auf den Weg machen können, wird er von zwei Vertreterinnen des Offizieller Avatar Aang Fan Club der Region Ba Sing Se erkannt und angesprochen. Won-Yee, Co-Präsidentin und Mitbegründerin, macht Katara eifersüchtig, indem sie sie als „erste“ Freundin des Avatars bezeichnet. Die Damen laden Aang und Katara ein, in ihrem Clubhaus zu übernachten. Aang ist begeistert, als er hört, dass es nach dem Westlichen Lufttempel gestaltet worden sei. Als Aang es zu Gesicht bekommt, drückt er seine Begeisterung darüber aus.

Klein-Zukos Dilemma mit den Tieren

Wen retten – Falke oder Schildkröten-Krabbe?

Im Hauptstadtgefängnis der Feuernation führen Ozai und Zuko bei Tee eine Unterhaltung. Ozai fragt seinen Sohn, ob dieser sich noch an ihren Urlaub auf den Ascheninseln erinnere. Dort, am Strand im Alter von nicht mehr als drei Jahren, haben sie einen Falken gesehen, der eine Schildkröten-Krabbe angegriffen habe. Zuko sei gerannt, so schnell er konnte, um die Schildkröten-Krabbe vor seinem Angreifer zu retten. Aber als er dies erreicht hat, habe er begriffen, dass der Falke auch nur Hunger gehabt hat und er ihm den Hungertod aussetzen würde, weshalb er nicht gewusst habe, auf wessen Seite er sich stellen solle. Eine große Welle hat ihm die Entscheidung abgenommen und ihn auf den Ozean hinaus gespült. Ozai sei selbst hinein gesprungen, um Zuko zu retten. Der Gegenwarts-Zuko ist nicht in der Lage zu verstehen, was sein Vater ihm mit dieser alten Geschichte sagen möchte. Die Fortsetzung des Gesprächs wird auf den nächsten Tag vertagt.

Sokka, der Motivationsbändiger

Sokka, der Motivationsbändiger.

Das Team Beifong stellt unterdessen fest, dass sie zwei Tage vor dem Kampf kein Bisschen Metall bändigen können. Sokka fragt sarkastisch, ob das die qualifiziertesten Schüler seien, die Toph hat finden können, woraufhin jene auf ihr Meteoritenarmband verweist. Als Sokka eine Erinnerung an sein Meteoritenschwert aufkommt, erklärt sie, dass ihr Armband ein Jahr zuvor in der Öffentlichkeit etwas vibriert habe. Sie hat es nur fühlen können, wenn sie besonders darauf geachtet habe, und sie hat herausgefunden, dass die Vibrationen immer dann aufkommen, wenn jemand superemotional werde. Sie habe erkannt, dass Leute, die ihr Armband beeinflussen können, die Gabe zum Metallbändigen haben müssen, sodass sie sie für ihre Schule angeworben hat: Ho Tun hat sie in einem Nudelhaus getroffen, als dieser gerade eine Spinnen-Wespe, eigentlich nur eine halbe, in seiner Suppe gefunden hat und daraufhin verzweifelt gejault hat, er habe das ganze Verderben geschluckt, Penga hat am Marktplatz einen Streit mit dem Diener ihrer Familie über ihre Schule gehabt und Der Dunkle hat an einer Straßenecke Leute beobachtet und zu sich selbst gesagt, wie er jeden davon hasse. Sokka erinnert sich nach der Geschichte an Katara, welche herausgefunden hat, dass sie eine Wasserbändigerin ist, weil das Eis immer gekracht hat, wenn sie superemotional gewesen ist. Tophs Schüler hingegen sind in der Öffentlichkeit superemotional geworden, nach ihrer Schlussfolgerung also Verrückte, und das Ganze sei ohnehin eine bloße Theorie, da sie noch kein Stück Metall gebändigt haben. Sokka bietet seine Hilfe als „Motivationsbändiger“ und präsentiert seine Biographie als Untermauerung seines angeblichen Erfolgs in dieser Disziplin. Mit fast all seinen Sinnesorganen kommt er mit einer Metallmünze in Verbindung und versucht, auf dieser Grundlage seine Botschaft zu übermitteln, was bei den Schülern und Toph aber nicht sonderlich gut ankommt. In einem zweiten Versuch weist er das Team Beifong an, für eine Verteidigungstechnik einen festen Stand einzunehmen und das Chi tief ihn ihren Bäuchen und die Wärme in ihren Inneren wie ein Feuer zu spüren. Das innere Feuer solle ihre Sinne leiten, die Augen geschlossen sein und die Erde um sie herum von ihren wahrgenommen werden. Er schleudert im Anschluss Metallmünzen auf sie und erwartet von den Schülern, jene sollen sie in der Luft aufhalten, was nicht funktioniert, sodass die Münzen die Schüler am Kopf treffen. Ho Tun beschwört das Verderben, Penga hält neue Schuhe für eine angemessene Kompensation und Der Dunkle drückt seinen Hass aus. Toph lobt Sokka sarkastisch für diesen Akt und lästert über sein Stirnband.

Yee-Li überreicht Aang eine Luftbändigerflöte

Yee-Li überreicht Aang eine Luftbändigerflöte.

Aang prahlt am nächsten Morgen im Clubhaus mit seinem Luftbändigen, was die Mitglieder des Fanclubs sehr in Ekstase versetzt, Katara aber eifersüchtig auf sie werden lässt. Hei-Won stellt dem Avatar Yee-Li, ebenfalls Co-Präsidentin und Mitbegründerin des Clubs, vor. Diese zeigt ihm eine Luftbändigerflöte, was Aang an Mönch Gyatso erinnert, da dieser auch so eine gehabt hat. Als Aang musiziert, fasst Katara den Entschluss, mit Aang aufzubrechen, weshalb sie ihn zum Abschied bringt. Aang bedankt sich anschließend bei ihr dafür, dass sie über Nacht geblieben sind, da es sich für ihn so angefühlt hat, als ob er wieder zu Hause bei seinem Volk wäre. Katara, die Situation und ihre Fehleinschätzung realisierend, weist beschämt den Dank zurück.

An diesem neuen Tag begibt sich Zuko erneut in die Gefängniszelle seines Vaters. Er gibt an, die ganze Nacht über seine Worte nachgedacht zu haben, mit dem Ergebnis, am Strand damals überfordert gewesen zu sein, es nun aber offensichtlich sei, die Wahl müsse auf den Falken gefallen sein, da er, stark und edel wie die Feuernation, sich seine Beute verdient gehabt habe. Er fügt jedoch hinzu, dies habe er bereits getan durch seinen Widerruf der Bewegung zur Wiederherstellung der Harmonie, aber er könne trotzdem noch immer nicht schlafen. Ozai gibt ihm teilweise Recht. Seine Schlaflosigkeit resultiere zwar aus seiner Unfähigkeit, sich für eine Seite zu entscheiden, aber er liege falsch, was den Falken betrifft. Zuko wendet ein, dies bedeute, er hätte die Seite des Schwächeren, der Schildkröten-Krabbe, wählen müssen. Ozai aber stellt klar, es gebe kein Richtig oder Falsch, sondern nur die Entscheidung des Feuerlords, welche automatisch das Richtige festlege. Zuko beharrt auf seiner Intention zur friedlichen Zusammenarbeit, doch Ozai argumentiert, der Erdkönig werde die übrigen Kolonisten nicht fair behandeln. Er müsse sie verteidigen, nicht nur, weil sie Bürger der Feuernation, sondern auch, weil sie Ausdruck seines Willens seien. Zuko, wütender werdend, mahnt zur Geduld und vertraut auf eine friedvolle Lösung mit der Hilfe des Avatars, welchen Ozai jedoch als unwichtiges Relikt aus vergangenen Zeiten bezeichnet, der die Welt zum Stillstand bringen wolle, indem er den angeblichen Sieg der Starken über die Schwachen verleugne. Zuko erwidert, Aang sei sein Freund und er vertraue ihm. Ozai will wissen, ob er ihm hingegen mehr vertraue als sich selbst, was Zuko nicht eindeutig beantworten kann. Ozai verlangt, dass Zuko aus seinen Augen verschwindet, trotz seiner Stellung als Gefangener gegenüber dem Feuerlord.

Sokka entdeckt Kunyos Dojo-Bunker

Sokka entdeckt den Bunker unter Kunyos Dojo.

Toph fordert von ihren Schülern, die Ma-Bu-Haltung einzunehmen. Dann sollen sie ihr inneres Feuer zum Fühlen des Metalls vor ihnen benutzen und im Anschluss um ihre Leben treten. All dies bringt absolut keinen Fortschritt. Ho Tun ist verwundert darüber, dass Toph sie nicht anschreit. Sokka stört die Trainingseinheit und meint, etwas Wichtiges sei passiert. Es stellt sich heraus, dass Sokkas Kopf die Idee entwickelt hat, die Superemotionalität, die zum Bändigen des Meteoritenarmbands geführt hat, auf die Spitze zu treiben, um sie zu Metallbändigern zu machen. Toph rät scherzhaft bei ihrer Frage, wie Sokka dies anstellen wolle, er würde zwei Stirnbänder tragen. Sokka antwortet, bei Penga sei es einfach - Schuhe - und bei Ho Tun ebenfalls - Verderben. Beim Dunklen hat er noch keine Lösung parat, woraufhin Toph ins Spiel bringt, sein richtiger Name würde ihn mehr als alles andere auf der Welt auf die Palme bringen. Da sie viel Metall für ihr Vorhaben benötigen, begeben sie sich in den Bunker unter der Schule, wo sie Kunyos Kinderrüstungen vorfinden. Sokka beschreibt ihr, was sie daraus formen solle, was ihr so gut gelingt, dass sie darauf beharrt, dass Sokka sie den „großartigsten Erdbändiger aller Zeiten“ bezeichnen solle, ein Wunsch, den Sokka ihr erfüllt.

Kori küsst Sneers

Kori küsst Sneers.

Nach dem Training des Yu-Dao-Widerstands taucht Sneers auf, welcher Kori Morishita küsst. Anschließend stellt er fest, dass sie mit Feuerbändigern trainiert hat, woraufhin sie verdeutlicht, sie und ihre Cousins, nur zwei von ihnen seien Feuerbändiger, müssen bereit sein, Yu Dao zu verteidigen, nachdem ein paar Tage zuvor Demonstrationen gegen die Kolonisten stattgefunden haben. Sneers, damals ein Teilnehmer der Demonstration, wird von Kori weggestoßen, als sie von diesem Umstand erfährt. Er müsse sich entscheiden zwischen der Gefolgschaft von Smellerbee und der Beziehung mit ihr.

Aang und Katara sind im Palast des Erdkönigreichs in Kueis Thronsaal und werden vom Erdkönig begrüßt. Er bedankt sich für die Hilfe bei der Bewegung zur Wiederherstellung der Harmonie, die sich bei den übrigen Kolonien schwieriger umzusetzen lassen scheint als die vorherigen. Katara unterbricht ihn und bietet ein Gespräch mit dem Feuerlord an, woraus Kuei schließt, dass Zuko sich gegen die Bewegung stellt und seine Kolonien behalten möchte. Aang untermauert, dass er auf Kueis Seite stehe und mit etwas Überzeugungsarbeit die Sache zu lösen sei, aber Katara interveniert und schildert, dass Zuko berechtigte Bedenken bezüglich der noch in den Kolonien lebenden Kolonisten habe. Man müsse weitere Optionen erörtern. Kuei bleibt skeptisch.

Das Team Beifong sitzt mit Sokka am Lagerfeuer. Sokka beabsichtigt nach eigener Aussage, den Zusammenhalt im Team zu stärken. Er erzählt die Geschichte über das Fliegende Wildschwein, Wappen der Beifong-Familie, und dass Toph es angeblich im Übungsraum angebracht habe, um den „Geist des Geflügelten Wildschweins“, der die Berge um Yu Dao heimsuche, zu besänftigen. Jener sei der „uralte Vorbote des Verderbens und von feiner Fußbekleidung“, was Ho Tun und Penga erschaudert. Sokka führt weiter aus, dass man, da Kunyo das Banner abgefackelt hat, davon ausgehen könne, dass es sie heimsucht, und anschließend taucht das Metallene Geflügelte Wildschwein auf. Es frisst Pengas Jade-Plateau-Schuhe und Ho Tun sieht das Verderben kommen. Der Dunkle hingegen bemerkt sofort, dass Toph in Wahrheit drinnen steckt. Toph zeigt sich anschließend, nennt ihn aber bei seinem wahren Namen, Moo-Chee-Goo-Chee-La-Poo-Chee der Dritte, was ihn innerlich zerstört. Sokka sieht seinen Plan als funktionierend an und wirft Münzen auf die Teammitglieder, aber das Team liegt bereits kampfunfähig am Boden.

Kuei überbringt Aang und Katara die Nachricht

Kuei überbringt Aang und Katara die Nachricht.

Aang und Katara dinieren im Palast des Erdkönigs. Als dieser zurückkommt, überbringt er die Nachricht, er wolle nun stark sein und keine weiteren Lügen mehr zulassen. Er werde nach Zukos Bruch seiner Zusage in Bezug auf die Bewegung General How beordern, Truppen nach Yu Dao zu führen und die Harmonie zu erzwingen. Aang wendet ein, dies komme einer Kriegserklärung gleich, doch Kuei entscheidet, dass die Bürger der Feuernation Yu Dao entweder friedlich verlassen oder sich den „fatalsten Konsequenzen“ gegenübersehen werden.

Sokka trifft Toph vor ihrer Schule an. Toph schildert ihre Ansichten über Metall und dass ihre Eltern in ihrer Kindheit etwas von ihr erwartet hätten, was sie nicht sei. Sie evaluiert, dass sie von ihren Schülern ebenfalls etwas erwarte, was sie nicht seien, nämlich Metallbändiger. Sie kündigt ihre Aufgabe der Schule an.

Aang und Katara wollen vor General How in Yu Dao sein und steigen auf Appa. Katara und Aang sind jedoch weiterhin unterschiedlicher Meinung über die Thematik. Yee-Li hört das Gespräch mit und schickt daraufhin einen Botenfalken nach Yu Dao, wo sie den dortigen Fanclub dortigen Fanclub darum bittet, dem Avatar zu helfen.

Ho Tun Metallbändigen gegen eine Schülerin des Kunyo

Ho Tun landet gegen eine Schülerin des Kunyo einen Volltreffer.

Am Tag des Kampfes bis zum Sturz stürmt Kunyo energisch in die Schule und ist bereit, seine Schüler kämpfen zu lassen. Toph jedoch beginnt, vor ihm zu Boden zu gehen und aufzugeben, bis Ho Tun plötzlich eine Metallmünze an ihren Hintern bändigt. Toph ist überrascht über diese Wendung und lobt ihn dafür, obwohl er ihren Hintern getroffen hat. Kunyo hält dies für einen Trick und befiehlt seinen Schülern den Angriff. Kurz geschockt, wird das Team Beifong von Sokka zum Gegenangriff angespornt, woraufhin alle Schüler ihre Gegner mit Münzen treffen. Die Schüler des Kunyo wollen sich mit Feuerbändigen wehren, stellen aber fest, dass sie dadurch nur die Münzen erhitzen. Kunyo ist vehement gegen eine Aufgabe seiner Schüler und bekommt zur Strafe eine Armada an Metallmünzen ins Gesicht. Anschließend zieht er mit seinen Schülern von dannen. Tophs Schüler erklären ihrer Meisterin, dass ihre Worte aus der letzten Nacht sie dazu motiviert hätten, da sie erwartet hat, dass sie Metallbändiger werden. Zuvor wurde noch nie wirklich etwas von ihnen erwartet außer ein Weichei, ein verwöhntes Gör und ein großer, dunkler, mysteriöser Adonis zu sein. Toph sei die erste Person gewesen, die von ihnen mehr erwartet hat, als sie bisher gewesen sind. Toph ist zu Tränen gerührt und fordert sie auf, zurück an ihre Übungen zu gehen.

Mai trennt sich von Zuko

Mai trennt sich von Zuko.

Zuko sitzt auf seinem Thron hinter einer Feuerwand, ist jedoch der Ansicht, dies spiegele ihn nicht wieder. Mai erscheint vor ihm und erzählt, dass sie weiß, dass Zuko heimlich Ozai getroffen hat. Zuko möchte wissen, von wem sie dies gehört habe, woraufhin Mai kritisiert, dass es nicht von ihm kam. Zuko beteuert seine Liebe gegenüber ihr, aber Mai ist der Ansicht, er liebe seine Geheimnisse mehr als sie, woraufhin sie mit ihm Schluss macht und ihm den Rücken zukehrt. Zuko versucht, ihr das Umdrehen zu befehlen, was aber keine Wirkung zeigt. Unmittelbar darauf ärgert er sich über seine Worte. Suki taucht in seinem Thronsaal auf und entschuldigt sich bei ihm, da sie es gewesen ist, die Mai gebeten hat, mit ihm zu sprechen. Sie habe sich dies jedoch anders vorgestellt. Suki sei Zuko am Vortag gefolgt, da sich die Kyoshi-Kriegerinnen, und sie insbesondere, Sorgen um ihn machen würden. In dem Moment taucht General Mak auf, welcher Zuko mitteilt, dass seine Spione im Erdkönigreich vom Marsch des Militärs des Erdkönigreichs nach Yu Dao berichteten. Zuko stellt fest, dass sein Vater Recht gehabt hat. Beide Nationen bringen ihre Armeen in Stellung.

Veröffentlichung

Nach dem Erfolg von Das Versprechen Band 1 konnte auch der zweite Band große Erfolge verbuchen. So erreichte er ebenfalls die Spitze Charts von BookScan. Außerdem wurde in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt gegeben, dass Band 2 auch Platz 1 der Bestseller-Liste der New York Times erreichen und sich dort für mindestens eine Woche halten konnte.[1] Die deutsche Version des zweiten Bandes – die englische Ausgabe ging schon ab April 2012 über die Ladentheken – erschien weniger als einen Monat nach dem ersten Band, welcher im September 2012 veröffentlicht wurde; der dritte folgte weniger als zwei Monate später im Dezember des Jahres.

Rezeption

Bamfas war eine der ersten Medienquellen, die die Chance bekamen, Das Versprechen Band 2 zu reviewen. Dies geschah über einen Monat vor dem eigentlichen englischen Erscheinungsdatum. Bamfas kam zu dem Ergebnis, dass „mit seinem eigenartigen Humor, Avatar – Der Herr der Elemente – Das Versprechen Band 2 weiterhin eine gute Lektüre bleibt.“ Es wäre außerdem „gut geschrieben und hat deshalb einen guten Flow, weshalb die Handlung in diesem Band gut voran kommt. […] Deshalb ist er ein Muss für alle Fans.“ Der Band bekam eine Vier-von-fünf-Sternen-Gesamtwertung, wobei die Zeichnungen von Gurihiru sogar fünf von fünf Sternen erhielten.[2]

Comicsgirl lobte ebenfalls die Gurihiru-Schwestern für ihren „unglaublichen Sinn für Layout und Farben, um eine Stimmung zu erzeugen — von den dünnen, dunklen Panels zu Zukos Besuch bei seinem Vater im Gefängnis bis zu den hellen Abschnitten, die Toph und Sokka behandeln.“ Die Autorin könnte sich „dieses Buch in keinen anderen Händen“ vorstellen. Gene Luen Yang wurde für seine Fähigkeit gelobt, so viel in einen Band zu packen. Sie sagte, es wäre „eine spaßige, einfache Lektüre, welche dich nicht realisieren lässt, wie viel Information und Tiefe hineingepackt wurden, bis es vorbei ist.“[3]

Manche Reviews waren weniger positiv. Bookyurt war von Band 2 enttäuscht, da es sich „am Ende irgendwie wie ein Filler“ anfühlte. Obwohl man „von Avatar mehr erwarten“ müsste, bekam der Comic von Bookyurt die Bewertung B+.[2]

Eine deutsche Rezension gab es beispielsweise von Splashcomics, wo die Handlung als „spannend und abwechslungsreich“ bezeichnet wurde.[4]

Produktionsnotizen

Übersetzungen

Hauptartikel: Schreiben in der Welt von Avatar#Das Versprechen Band 2

Serienkontinuität

  • Als Toph Sokka erzählt, wie sie dazu gekommen ist, eine Schule für Metallbändigen zu eröffnen, sagt sie, dass ihr durch Aangs Ausbildung klar wurde, wie erfüllent das Unterrichten sei. Sokka entgegnete, dass sie es einfach nur liebe, Leute herumzukommandieren, eine Anspielung auf Aangs Training in „Hartes Training“.
  • Auf Seite 18 schlägt Katara vor, in Irohs Teeladen, dem Jasmin Drachen, zu nächtigen. Jener hatte ihn sich in „Zosins Komet, Teil 4: Avatar Aang“ bei der Befreiung von Ba Sing Se zurückgeholt.
  • Auf Seite 25 sagt Sokka: „Oh, wie ich mein Weltraum-Schwert vermisse!“ Dies hatte er in „Sokka und sein Meister“ gefertigt und in „Zosins Komet, Teil 4: Avatar Aang“ verloren.
  • Auf Seite 35 kommentiert Aang, dass es sich beim Fanclub für einen Moment so angefühlt hätte, als ob er „wieder zuhause wäre“, was eine Vorandeutung der Gründung der Luftlehrlinge in Das Versprechen Band 3 darstellt.
  • Auf Seite 44 spielt Sokka auf den Kampf in der Kabine des Luftschiffs der Feuernation an und erklärt anhand dieses Beispiels, was Toph mit Metall anstellen solle.
  • Auf Seite 51 setzt Momo die Tradition aus dem ersten Band fort, dass er jedes Mal versucht, Boscos Mütze zu klauen, wenn die beiden aufeinander treffen. Dafür gibt Momo dem Bären in Nord und Süd Band 3 etwas Trockenfisch, was man als Entschuldigung beziehungsweise Wiedergutmachung deuten könnte.
  • Als Toph Sokka auf Seite 59 erklärt, warum sie die Schule schließen möchte, erzählt sie Sokka davon, wie sie das Metallbändigen in der Metallzelle von Yu und Xin Fu erfunden hatte, wie es in „Der Guru“ gezeigt wurde.

Fehler

  • Auf Seite fünf scheint Katara ihren Wasserschlauch nicht zu haben, aber auf Seite sieben ist er zu sehen. Beim Avatar-Aang-Fanclub trägt sie ihn noch immer, aber im Palast des Erdkönigs und bei der Rückkehr auf Appa ist er wieder weg.
  • Auf Seite neun scheint der Teil von Tophs Gürtel, der herunterhängt, in einem Panel verschwunden zu sein.
  • Auf Seite zwölf fehlen in einem Panel die Bänder, die von Kunyos Gürtel hinunterhängen.
  • Auf Seite 14 trägt Sokka im dritten Panel keine Handschuhe, in anderen hat er aber welche.
  • Die Anzahl der Schnallen am Bein des Dunklen wechselt im Verlauf des Comics mehrfach zwischen einer an jedem Bein und einer an dem einen und zwei an dem anderen Bein.
  • Auf Seite 15 fehlen auf dem obersten Bild bei den beiden weiblichen Schülern des Kunyo ihre roten Haargummis.
  • Die hutartige Metallvorrichtung auf Kunyos Kopf wird auf Seite 16 von Toph so gebändigt, dass Speer und der Stick die Seiten tauschen und gekreuzt werden, sodass der Speer auf Kunyos rechter Seite ist. Unten rechts auf der Seite ist die Anordnung aber wieder wie ursprünglich. Auf der nächsten Seite sind die beiden Enden überhaupt nicht mehr gekreuzt. Auf Seite 62 (Tage später also) sind sie erneut nicht gekreuzt, also wieder in ihren ursprünglichen Positionen. Der Speer scheint außerdem länger zu sein.
  • Auf Seite 20 fehlt in einem Panel Kataras Haarknoten.
  • Auf Seite 29 trägt Sokka im linken oberen Panel sein Motivationsbändiger-Stirnband, aber im Panel rechts daneben fehlt es.
  • Auf der gleichen Seite ist im Hintergrund eine deutliche Lücke zwischen dem gegabelten Speer und dem Messerspeer zu sehen, aber auf der nächsten Seite sind alle Werkzeuge gleichmäßig angeordnet.
  • Auf Seite 33 fehlen Aangs Armtattoos. Außerdem scheint im Panel unten rechts der Rest seines Arms zu fehlen.
  • Auf den Seiten 54 und 55 ist die Brust des Metallenen Geflügelten Wildschweins braun, auf der Seite 56 ist sie hingegen silber.
  • Unten auf Seite 58 sowie oben rechts auf Seite 61 verläuft Aangs Armtattoo über seinen Bizeps, obwohl er darunter verlaufen sollte. Im mittleren Panel auf der Seite 61 fehlen ferner seine beiden Arme komplett.
  • Auf der Seite 72 hat Mai gelbe Augen, in der Serie waren sie gräulich-violett. Ein ähnlicher Fehler passiert auf Seite 74, wo Suki grüne Augen hat, in der Serie sind sie hingegen lila.
  • Auf der letzten Seite, 76, haben die Wachen ihre Schultern im zweiten Panel hinter Zukos Schultern, beide vor der Tür, aber im dritten Panel, herausgezoomt, sind sie weder hinter Zuko noch vor der Tür.

Enthüllungen der Premium-Edition

Das Versprechen Premium beinhaltet alle drei Teile der Das Versprechen-Trilogie und wirft Trivia- und produktionsbasierte Notizen in der Seitenleiste von vielen Seiten ein, geschrieben von Gene Yang und dem Team Gurihiru. Die folgenden sind erwähnenswerte Notizen aus der Premium-Edition, die die Produktion rund um Das Versprechen Band 2 betreffen.

  • Gene Yang (Autor-Perspektive, Trivia zur Handlungserzählung):
    • Yang hat Toph und dem Team Beifong pro Person ein Laster zugeordnet: Toph repräsentiert Rage, Ho Tun irrationale Angst, Penga die Gier und der Dunkle „die ständige Beschäftigung mit dem Tod“. Im Laufe ihrer Zeit an der Beifong Akademie setzen sich die Personen mit ihren Lastern auseinander. Nach der Veröffentlichung der Comics fiel Yang auf, dass er unterbewusst womöglich von Geoff Johns' „Green Lantern“-Comics beeinflusst war (S. 86).[Anm. 1]
    • Passend zu Tophs Charakter hat Yang für das Motivationsposter in ihrer Akademie den Slogan „Brauchst du mal wieder eine ordentliche Abreibung?“ gewählt (S. 89).
    • Yang hat „rassistische Schimpfnamen“ eingebaut, da dies passieren würde, „wenn unterschiedliche Kulturen in Anspannung zusammenleben“ (S. 90).
    • In Das Versprechen wird, ähnlich wie in „Die Kriegerinnen von Kyoshi“, eine Gruppe junger Mädchen gezeigt, die als eine Art „Fanclub“ von Aang auftreten. Dieser Fanclub wird zu den Luftlehrlingen, die man aus Die Legende von Korra kennt. In dieser Trilogie wird eine Entwicklung von Aangs Anhängern bzw. „Fans“ durch zwei unterschiedliche Phasen im Verhalten des Avatar-Aang-Fanclubs erklärt (S. 96).
    • Die Luftbändigerflöte, die Yee-Li Aang überreicht, basiert auf einem echten chinesischen Instrument, der Paixiao, eine chinesische Panflöte (S. 109).
    • Die Kontroverse um die „Tigermama“ floss in Yangs Überlegungen bezüglich Toph in diesem Comic mit ein, da sie umherging, als er gerade das Skript geschrieben hatte. Konkret ging es um einen Vergleich zwischen asiatischen und westlichen Erziehungsmethoden und es wurde in diesem Zusammenhang über elterliche Erwartungen und das Selbstwertgefühl des Kindes debattiert. Toph sei ganz eindeutig eine „Tigertrainerin“ wie Amy Chua (S. 136).
    • Das Thema Kolonialismus war bereits von Anfang an ein Thema für den Comic. Yangs erster Instinkt war es, den Ton der Comics an den Film „Die schwarzen Tiger von Hongkong“ anzulehnen. Aang wäre wie Jet Li und würde mit ein paar Patrioten des Erdkönigreichs die verbliebenen Kolonisten der Feuernation herausschmeißen. Diesem Instinkt ist er dann aber aus zwei Gründen nicht nachgegangen: erstens, weil der Kolonialismus eine ziemlich komplexe Angelegenheit sei. Obwohl wir uns als moderne Menschen wohl darauf einigen könnten, dass das „eine ziemlich schreckliche Sache“ sei und „den Menschen ihre Würde“ nehme, verhielt es sich in der Geschichte oft komplizierter und oft entstand auch etwas Gutes aus solchen Situationen; zweitens, weil in Die Legende von Korra die Komplexität des Themas ausführlich reflektiert wird, denn „die blühende, multikulturelle Stadt Republica entstand aus einer Kolonie der Feuernation im Erdkönigreich heraus“ (S. 144).
    • Kunyo wurde als Verkörperung des Kolonialismus geschrieben. Nach Yangs Ansicht habe jeder Kolonist „einen Tritt in den Hintern verdient.“ Das Versprechen behandelt ein paar Verwicklungen des Kolonialismus, aber hier wurde einfach nur einem Kolonisten der Hintern versohlt (S. 144).
  • Gurihiru (stilistische und künstlerische Trivia):
    • Gurihiru hatte ziemliche Probleme mit dem Layout für die Seite zehn (86 in Das Versprechen Premium), da sie aus so viel Dialog besteht (S. 86).
    • Das Team hatte Probleme beim Entwickeln der Kleidung für den Fanclub, aber Yang zeichnete ihnen daraufhin eine Skizze seiner Vorstellung, was ihnen wirklich weitergeholfen hat (S. 95).
    • Auch Won-Yees Gesichtsausdruck im dritten Panel auf Seite 20 (96 in Das Versprechen Premium) bereitete dem Team Probleme dabei, ihn überzeugend und subtil darzustellen (dies war ja auch wichtig für den späteren Twist mit Aang und dass jener kein romantisches Interesse an den Mädchen hatte, wie es für Katara zunächst aussah, und er ihr somit nicht ausgespannt werden konnte) (S. 96).
    • Die Rückblenden sehen für Gurihiru immer ganz anders aus als für den Leser, da sie die ursprünglichen Farben noch sehen, die sich unter der getönten Farbpalette verstecken (S. 102).
    • Im ursprünglichen Layout für die Seite 38 (114 in Das Versprechen Premium) saß Zuko mit seinem Vater zusammen in der Zelle und sie waren einander zugewandt. Gurihiru hat das geändert, da sie dachten, Zuko vertraue seinem Vater dafür noch nicht genug (S. 114).
    • Die Seite 46 (122 in Das Versprechen Premium) hat keine Grenzen zwischen Panels und einen schlichten Hintergrund. Diese Idee kam von Yang, um den Zeitverlauf besser darzustellen (S. 122).
    • Bei den Zeichnungen von Das Versprechen Band 1 ging Gurihiru davon aus, dass Sneers weiblich wäre. Auf der Seite 49 (125 in Das Versprechen Premium) von Band 2 küsst Sneers Kori und dort haben sie erst davon erfahren, das er eigentlich ein Junge ist. „Das war eine ganz schöne Überraschung …“ (S. 125).

Anmerkungen

  1. Diese und die folgenden Seitenangaben dieses Abschnitts beziehen sich auf die Seitenzahlen der Premium-Edition.

Einzelnachweise

  1. CBR Staff. Comic Book Resources (CBR), 18.06.2012. "Dark Horse's Avatar: The Last Air Bender' Tops 'New York Times' Bestsellers"; Abgerufen am: 05.01.2020.
  2. 2,0 2,1 Davis, Anthony. Bamfas, 06.04.2012. "Review – Avatar: The Last Airbender Volume 2—The Promise Part 2"; Abgerufen am: 05.01.2020.
  3. Comicsgirl, 03.06.2012. "Review: Avatar: The Last Airbender: The Promise Part Two"; Abgerufen am: 05.01.2020.
  4. Splashcomics, 30.12.2012. "Comic-Besprechung - Avatar: Der Herr der Elemente - Das Versprechen: Band 2"; Abgerufen am: 18.01.2020.

Weiterführende Links

350px-Posters panshot Das Avatar-Wiki hat einige Zitate zu Das Versprechen Band 2
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