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Das Versprechen Band 1   Zitate   {{{4}}}   {{{5}}}   {{{6}}}   {{{7}}}   {{{8}}}   {{{9}}}   {{{10}}}   {{{11}}}

Das Versprechen Band 1 ist der erste Teil der Comictrilogie Das Versprechen (aus dem Englischen The Promise) und stellt eine Fortsetzung der Serie Avatar – Der Herr der Elemente dar. Der Band erschien am 20. September 2012 in deutscher Sprache.[1]

Inhalt Bearbeiten

Klappentext Bearbeiten

Der Krieg ist vorüber … aber das Abenteuer beginnt gerade erst!

Das Versprechen erzählt die Geschichte genau dort weiter, wo Avatar: Der Herr der Elemente aufgehört hat: Aang besucht eine Kolonie der Feuernation im Herzen des Erdkönigreichs, wo Spannungen zwischen den Nachbarn den neu gewonnenen Frieden bedrohen - der Konflikt zwingt den Avatar, gegen einen seiner besten Freunde anzutreten: Feuerlord Zuko!

Geschrieben von Eisner-Award-Gewinner Gene Luen Yang (American Born Chinese) in enger Zusammenarbeit mit den Avatar-Schöpfern Bryan Konietzko und Michael Dante DiMartino – dies ist die Geschichte, auf die alle Avatar-Fans gewartet haben!

Handlung Bearbeiten

Team Avatar trifft sich mit Erdkönig Kuei und ruft die Bewegung zur Wiederherstellung der Harmonie ins Leben mit dem Ziel, die Kolonien der Feuernation im Erdkönigreich zu entfernen. Anschließend besucht die Gruppe vor dem Beginn von Feierlichkeiten zum Ende des Krieges den Jasmin Drachen, wo Aang und Katara sich küssen und herausfinden, was sie einander bedeuten, bis Sokka sie unterbricht. Vor dem Beginn der Feierlichkeiten reitet die Gruppe noch etwas auf Appa, wo Zuko Aang das Versprechen abringt, ihn zu töten, wenn er so wird wie sein Vater.

Zuko und Kori kämpfen

Kori greift Zuko in der Absicht an, ihn für seine Unterstützung der Bewegung zur Wiederherstellung der Harmonie zu töten.

Ein Jahr später wacht Zuko auf in dem Gefühl, jemand sei dort, der versuche, ihn zu ermorden. Während seine Wachen versuchen, ihn zu beschwichtigen, werden sie von der Attentäterin erledigt. Zuko greift die Angreiferin mit Feuerbändigen an und kann sie so im Kampf besiegen. Nach der Enthüllung ihres Gesichts fordert er sie auf, ihm einen Grund zu nennen, warum er ihr Leben verschonen sollte. Als jene, Kori, behauptet, dass ihr ganzes Leben durch die Bewegung zur Wiederherstellung der Harmonie zerstört werden würde und ihr Vater der Bürgermeister von Yu Dao sei, verschont Zuko sie und nimmt sie mit zur Kolonie.

Nach der dortigen Ankunft stellt er Morishita mit dem Attentatsversuch seiner Tochter zur Rede. Dieser fleht den Feuerlord auf dem Boden um Gnade an. Zuko und die Morishitas diskutieren im Anschluss über die Auswirkungen der Bewegung zur Wiederherstellung der Harmonie. Als Morishita schließlich behauptet, Zukos Vater hätte im Gegensatz zu seinem Sohn im Interesse der Bürger seiner Nation gehandelt, hat Zuko eine Rückblende zu seiner ersten Konfrontation als Feuerlord mit seinem Vater in dessen Zelle im Hauptstadtgefängnis der Feuernation. Ozai ist dort der Frage Zukos bezüglich des Aufenthaltsortes seiner Mutter ausgewichen und bat stattdessen um etwas Tee und bot ihm in diesem Kontext Ratschläge dafür an, was man tun müsse, um ein guter Feuerlord zu sein. Als Zuko geht, ist sich Ozai sicher, dass er zurückkommen würde. Der Bürgermeister nennt Zuko anschließend einen Verräter, was ihn in Rage bringt.

Nishi

Bürgermeisterin Nishi und weitere Kolonisten sind in Sorge über die Bewegung zur Wiederherstellung zur Harmonie.

Vor der Küste der Feuernation spricht Aang mit Bürgermeisterin Nishi. Er und sein Team hätten schon vielen Kolonisten der Feuernation geholfen, zurück in ihr Heimatland zu ziehen, und das Leben dort sei besser geworden mit der Möglichkeit, viel über die eigene Vergangenheit zu lernen, doch sie bleibt skeptisch, da im Gegensatz zu den Kolonisten in jungen Kolonien die in den älteren schon Wurzeln im Erdkönigreich geschlagen hätten. Nach der Landung befehlt ein Offizier der Feuernation, dass das Frachtschiff nicht ausgeladen, sondern in das Erdkönigreich zurückkehren solle und dass Feuerlord Zuko seine Unterstützung für die Bewegung zur Wiederherstellung der Harmonie offiziell widerrufe. Aang, Katara und Sokka brechen unverzüglich nach Yu Dao auf, wo Zuko sich aufhält. Dabei fliegen sie an der Beifong Akademie des Metallbändigens vorbei, wo Tophs Schüler aus dem Fenster sehen und die Krise in Yu Dao beobachten. Toph weist sie an, zurück an ihre Übungen zu gehen, doch sie bleiben besorgt. Als Toph Appa bemerkt, verabschiedet sie sich, um durch Erdbändigen auf Appa zu springen, wo ihr von der Krise in Yu Dao berichtet wird.

Aang meditiert und bittet Roku um Hilfe. Roku bedauert, dass sich Aang noch immer mit den Konsequenzen seiner Unentschlossenheit auseinandersetzen müsse. Aang bereut, Zuko das Versprechen gegeben zu haben. Er fragt sich, wie er Ozai, welcher durch und durch böse sei, verschonen, aber seinen Freund Zuko töten könnte. Roku erwiderte, er sei dann ein Mensch, der seine Versprechen halte, denn Zuko sei bei klarstem Bewusstsein gewesen, als er Aang um dieses Versprechen gebeten hat. Roku bereut es, seinen einstigen Freund Zosin nicht getötet zu haben, denn obwohl er wie ein Bruder für ihn gewesen sei, ist die Welt wegen ihm in Flammen gestanden. Roku erinnert ihn daran, dass er in dieser Machtposition die Bedürfnisse der Welt hinter seine eigenen stellen und das Gleichgewicht wiederherstellen müsse, doch Aang beharrt darauf, zunächst mit Zuko zu sprechen.

Yu Dao Vordertor

Team Avatar erreicht Yu Dao.

Nach der Ankunft vor den Toren Yu Daos trifft Aang Smellerbee und informiert sie über die Situation, bevor er mit Katara mit Hilfe seines Gleiters über die Stadtmauern fliegt. Nachdem sie in der Stadt gelandet sind, wird das Paar von Wachen angegriffen, die darauf beharren. dass niemand, nicht einmal der Avatar, die Stadt ohne die ausdrückliche Erlaubnis des Feuerlords betreten dürfe. Katara besiegt die Wachen, nachdem diese Aang angegriffen haben. Als eine weitere dies versucht, wird sie von Zuko festgehalten, welcher sie für die Angriffe auf seine Soldaten, sein „Volk“ rügt. Er weigert sich, sie loszulassen, bis sie mit den Angriffen aufhört, doch Aang trennt die beiden durch Luftbändigen und verlangt von Zuko, dass er aufhöre. Nach Zukos Gegenangriff versetzt Aang sich in den Avatar-Zustand in der Absicht, Zuko zu töten, doch Katara schafft es, ihn zu beruhigen, woraufhin Aang sich dafür entschuldigt und Zuko einem Gespräch zustimmt.

Schmiedekunst in Yu Dao

Aang entdeckt bei seiner Tour durch Yu Dao die kooperative und friedliche Zusammenarbeit zwischen Feuernation und Erdkönigreich.

Zuko führt das Paar durch Yu Dao und erklärt, wie die Gesellschaft in der Stadt funktioniert und wie gut integriert die Menschen aus der Feuernation dort sind. Er erzählt ihnen außerdem, wie er herausgefunden hat, dass die Frau des Bürgermeisters eine Erdbändigerin ist und die beiden eine Tochter haben, die ebenfalls Erdbändigerin ist, aber durch die Abstammung von ihrem Vater eine Bürgerin der Feuernation. Die Menschen aus der Feuernation haben die Stadt mit zu dem gemacht, was es ist, und verdienen es seiner Ansicht nach zu bleiben. Aang beharrt jedoch darauf, dass die Voraussetzung für Harmonie vier eigenständige Nationen seien und es kein Gleichgewicht geben könne, wenn eine der Nationen eine andere besetze. Katara schlägt vor, für Yu Dao eine Ausnahme zu machen, was Zuko auch für alle anderen noch existenten Kolonien geltend machen möchte. Aang lehnt dies vehement ab. Katara schlägt Gespräche mit dem Erdkönig vor, zu der Teilnahme an jenem sich beide bereiterklären. Aang und Katara verlassen Yu Dao mit dem Gleiter und sprechen anschließend mit ihren Freunden.

Während des Aufenthaltes in der Stadt verbleiben Sokka und Toph bei den Demonstranten. Sokka verlangt von der Gruppe, sich zu beruhigen, und bekommt dafür einen Stein an den Kopf geschleudert. Toph bändigt sich auf einer Erdsäule empor und erzwingt die Ruhe mit der Androhung von Gewalt in Form eines großen Felsbrockens. Anschließend erreicht Aang mit Katara den Ort des Geschehens und erklärt Sokka, Toph und Smellerbee die Situation. Auf Aangs Bitte stimmt Smellerbee einer Frist von drei Tagen zu, um eine Lösung für das Problem zu finden. Anschließend würden die Freiheitskämpfer „eine eigene Lösung suchen“, um das Erdkönigreich von den „Aschemonstern“ zu befreien. Das Team Avatar macht sich auf Appa auf den Weg. Aang bedankt sich bei Katara dafür, ihn davon abgehalten zu haben, was er bereut hätte. Katara rät ihm Klarheit für diese Entscheidung und umarmt ihn, wobei sie ihn „Schatz“ nennt, was Sokka mit einer „Sabber-Schlabber“-Bemerkung quittiert, was Katara aufregt, da sie nicht einmal wisse, was das bedeute, woraufhin Toph ihr das Konzept erklärt, indem sie ihre Hand ableckt, was Katara anekelt.

Zuko bittet seinen Vater um Rat

Zuko bittet seinen Vater um Rat.

In der Hauptstadt der Feuernation kehrt Zuko in den Königlichen Palast zurück, wo Mai auf ihn wartet. Sie kritisiert, dass er erneut gegangen sei, ohne ihr Bescheid zu geben. Er solle mit ihr, seiner Freundin, sprechen, wenn er Probleme habe. Zuko gibt ihr Recht und verspricht, es werde nicht wieder passieren. Sie macht sich Sorgen darum, dass er erneut nicht geschlafen habe. Da seine Wache „eine Bande inkompetenter Idioten“ sei, präsentiert sie ihm seine neue Sicherheitstruppe, die Kyoshi-Kriegerinnen. Als er in der Nacht erneut aufwacht, geht er aus seinem Schlafsaal heraus und bekommt gesagt, dass es die gesamte Nacht über ruhig gewesen sei. Zuko geht, um sich etwas zu Trinken zu holen, macht Tee und bringt ihn in das Gefängnis zu seinem Vater. Er kniet vor ihm und bittet um einen Rat.


Auftritte Bearbeiten

Charaktere
Ereignisse
Organisationen
Orte
Spezies
Technologie
Weitere


Veröffentlichung Bearbeiten

Produktion Bearbeiten

Seit dem Ende der Originalserie Avatar – Der Herr der Elemente im Jahr 2008 verlangten Fans immer wieder eine Fortsetzung mit ihren Lieblingscharakteren. Ende 2010 schlug eine Mitarbeiterin von Dark Horse Comics, Samantha Robertson, den für seine American Born Chinese-Serie bekannten Autor Gene Luen Yang hierfür vor. Nach Gesprächen mit den Serienschöpfern Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko wurde er für drei Comics, die als Fortsetzung der Serie dienen sollten, verpflichtet.[3] Das Versprechen Band 1 erschien am 25. Januar 2012 in englischer Sprache[2], Monate später folgte dann die deutsche Veröffentlichung.[1]

Rezeption Bearbeiten

Das Versprechen Band 1 erhielt größtenteils positive Kritiken. Convention Scene beispielsweise lobte Yangs Darstellung der Charaktere und Gurihirus Zeichnungen, welche der Serie gerecht geworden wären.[4] Seattle Post-Intelligencer nannte den Comic „spaßig zu Lesen, auch wenn man nicht tief in der Handlung des Universums verankert ist“. [5] Eine deutschsprachige Kritik von Splashcomics lobte die „vielen versteckten Hinweise und Andeutungen […], die auch schon die Mutterserie ausgezeichnet hat“ und „dass auch diese Geschichte nicht ganz so simpel ist, wie sie im ersten Augenblick aussieht“.[6]

Die Verkaufszahlen von Das Versprechen waren hervorragend und sich selbst hervortuend „an einem Ort, wo Comics dies normalerweise nicht tun: Bookscan, wo nur Verkäufe aus Buchhandlungen und anderen Nicht-Comic-Läden aufgeführt werden.“ Innerhalb von zwei Wochen hatte der Comic die Bookscan-Charts angeführt.[7]

Hinter den Kulissen Bearbeiten

Kontinuität Bearbeiten

  • Die Handlung beginnt unmittelbar nach der letzten Episode der Serie, Zosins Komet, Teil 4: Avatar Aang.
  • Der Comic zeigt ein paar Szenen, beispielsweise das Treffen des Team Avatar im Jasmin Drachen/Aangs Kuss mit Katara oder Zukos erster Besuch im Gefägnis seines Vaters, aus der finalen Episode und liefert den Kontext für sie.

Produktionsnotizen Bearbeiten

Das Versprechen Premium beinhaltet alle drei Teile der Das Versprechen-Trilogie und wirft Trivia- und produktionsbasierte Notizen in der Seitenleiste von vielen Seiten ein, geschrieben von Gene Yang und dem Team Gurihiru. Die folgenden sind erwähnenswerte Notizen aus der Premium-Edition, die die Produktion rund um Das Versprechen Band 1 betreffen.

  • Gene Yang (Autor-Perspektive, Trivia zur Handlungserzählung):
    • Die Bewegung zur Wiederherstellung der Harmonie wurde von zahlreichen Kampagnen im China des 19. und frühen 20. Jahrhunderts inspiriert. Nachdem das chinesische Militär einige demutigende Niederlagen gegen seine Feinde im Ausland hinnehmen musste, versuchte die Regierung über verschiedene Programme das Land wieder auf Kurs zu bringen. Zum Beispiel mit der Kampagne zur Selbststärkung oder der Bewegung des 4. Mai. Am Anfang von Das Versprechen befindet sich das Erdkönigreich in einer ähnlichen Situation wie China im späten 19. Jahrhundert (S. 12).[Anm. 1]
    • Die Szene, in der Team Avatar das Kriegsende feiert durch die Begutachtung der Feuerwerksshow auf Appa soll fir „große Party“ sein, in Anlehnung an die in der TV-Serie typischen Momenten im Erwachsenwerden von amerikanischen Teenagern wie die „Highschool-Strandparty“ in „Am Strand“ und Aangs Sorge in „Durch den Wind“, die Abschlussprüfung nur in Unterhosen zu absolvieren (S. 15).
    • Das Versprechen versteckt sich wie die TV-Serie nicht vor großen, moralischen Fragen, so zum Beispiel „ist es legitim zu Töten?“ aus dem Buddhismus, auf dem die Philosophie der Luftnomaden beruht, „ist Töten mit Einwilligung des Opfers legitim?“ und vielleicht eine Art von „freiwilliger Sterbehilfe“? Wäre es also gerechtfertigt aus Aangs Sicht, Zuko zu Töten, wenn dieser es verlangt, um vielleicht nicht mehr unter schrecklichen Schmerzen leiden zu müssen oder um nicht mehr eine Gefahr für andere darzustellen? Außerdem kommt obendrein zu Aangs Identitäten als Luftbändiger (Tötung kann nicht toleriert werden) und als Avatar (Tötung ist gerechtfertigt, um das Gleichgewicht zu wahren) seine Freundschaft zu Zuko. In der TV-Serie sah man öfter, dass Aangs größte Schwäche seine Freunde sind (in „Der Guru“ gab er seine spirituelle Weiterentwicklung auf, um Katara zu retten, in „Gauner und Fallen“ gab er sich sogar Betrügereien hin, um mit seinen Freunden Spaß zu haben, und er verlor komplett die Kontrolle, als Appa entführt wurde). Der Konflikt zwischen diesen drei Ideologien ist Thema durch die gesamte Trilogie hinweg (S. 16–17).
    • Yang wollte die Unterhaltung zwischen Aang und Roku ursprünglich zwischen Aang und Kyoshi stattfinden lassen, welche die perfekte Verfechterin für die Unabhängigkeit des Erdkönigreichs wäre, so Yang. Mike und Bryan meinten aber, Kyoshi mit Roku auszutauschen, würde besser zu dem passen, was bereits in der Serie etabliert wurde. Da Roku Aangs Mentor ist, sei es logisch gewesen, dass Aang sich zuerst an ihn wendete anstatt an Kyoshi. Außerdem würde diese Szene durch den Zwiespalt dieser zwei Figuren, die einander sehr wichtig sind, wesentlich intimer und interessanter (S. 40)
    • Yang baute ursprünglich Jet als protestierenden Freiheitskämpfer neben Smellerbee, Longshot und Sneers ein, da er der Meinung war, sein Ende wäre unklar genug, um ihn auch wieder zurückholen zu können. Diese Idee wurde jedoch verworfen, als Yang darüber informiert wurde, dass Jet tatsächlich verstorben ist (S. 42)
    • Yang hat lange gebraucht, um „Schatz“ als passenden Spitznamen für das frisch verliebte Pärchen Aang und Katara auszudenken (S. 44).
    • Jedes chinesische Schriftzeichen auf Seite 60 (62 in der Premium-Edition) wurde von Yangs Mutter beigesteuert, welche ihm in seiner Jugend erzählt hatte, dass er es später als Erwachsener bereuen würde, wenn er dem Chinesisch-Unterricht nicht aufrichtig folgen würde (S. 62).
    • Kori Morishitas Familie sollte einen ersten Hinweis auf die Familien mit gemischten Nationalitäten in Die Legende von Korra geben (S. 65).
    • Yang hat sich mit DiMartino, Konietzko, Dark Horse und Nickelodeon viel über die Entwicklung von Zukos und Ozais Beziehung in Das Versprechen gesprochen. Der Druck der Macht ließe oft die Grenzen zwischen Feinden verschwimmen, wie hier bei Zuko, der weiß, dass Ozai der Einzige mit der „Weisheit der Erfahrung“ ist. Yang habe sich als Kind auch oft mit seinem Vater gestritten (obwohl jener natürlich nicht durch und durch böse sei), konnte ihn aber, als er in Situationen kam, die auch er durchgemacht hatte, mehr und mehr verstehen (S. 78).
  • Gurihiru (stilistische und künstlerische Trivia):
    • Das Intro von Avatar – Der Herr der Elemente wurde von Gurihiru immer wieder in Zeitlupe angeschaut, um die Szene am Anfang des Comics möglichst genau umsetzen zu können (S. 7).
    • Es war nicht ganz einfach, sich auf eine Farbgebung für Yu Dao zu einigen, die die dortige kulturelle Mischung von Feuernation und Erdkönigreich gut widerspiegelt (S. 24).
    • Die Rückblenden wurden erst normal koloriert und dann und die Farbtöne dann wieder zurückgenommen. Es sei „schwierig“ gewesen, „in so einem kleinen Farbspektrum die richtige Balance zu finden“ (S. 28).
    • Seite 33 von Band 1 (35 in der Premium-Edition) war im ursprünglichen Layout in Aufsicht angelegt, sodass man von oben draufgeschaut hätte. Dies wurde beim Zeichnen aber geändert, sodass man Tophs Gesicht jetzt klar erkennen kann (S. 35).
    • Das Treffen zwischen Aang und Roku sei besonders einfach zu zeichnen gewesen, da es keinen Hintergrund gab, um den sich Gedanken gemacht werden musste (S. 40).
    • Das Team Gurihiru, mit lediglich einer einzigen Episode als Vorlage, dachte bei Sneers Designvorlage zunächst, er wäre ein Mädchen. Aus diesem Grund sehe er auf dieser Seite etwas feminin aus (S. 42).
    • Wasserbändigen war eine „ganz schöne Herausforderung“ für Gurihiru gewesen, besonders „die Dynamik einer flüssigen Substanz in einem unbeweglichen Bild zu zeichnen“ (S. 52)
    • Yu Daos Vorbild waren chinesische Städe mit „einem Hauch japanischer Bauweise“ gewesen (S. 62).
    • Die Mittagsszene auf Seite 69 (71 in der Premium-Edition) wurde ursprünglich mit Sonnenuntergang im Hintergrund gezeichnet, aber Gurihiru wurde darauf hingewiesen und korrigierte dies (S. 71).
    • Beim Treffen zwischen Zuko und Ozai wurde „auf einen komplizierten Panel-Aufbau verzichtet“, da es sich „so ruhig wie möglich“ anfühlen sollte (S. 77).

Fehler Bearbeiten

  • In dem ersten Panel auf Seite neun wurde Kataras Kleid viel länger dargestellt als es in Staffel drei war. Dies ist auf der nächsten Seite korrigiert worden.
  • Als Aang im gleichen Panel die Weltkarte zeigt, fehlt seine Manschette.
  • Als Zuko Ozai im Gefängnis besucht, fehlt eine Zeile aus der Originalserie („Es hat mich auf den rechten Weg geführt.“), abgesehen von leichten Übersetzungsunterschieden.
  • In dem unteren Panel auf Seite 33 läuft Toph auf der linken Seite der Metallbändiger-Akademie (auf der Seite des Lesers), aber wenn sie mit ihren Freunden auf Seite 35 wiedervereint wird, schauen sie auf die rechte Seite der Akademie statt auf die linke.
  • Als Aang auf Seite 44 „Flameo, Feuerleute!“ sagt, wird stattdessen „Flamio“ gesagt. Im Deutschen ist es sogar falsch, da der Gruß „Feurio“ lautet.
  • Auf Seite 70 fehlen Aangs Luftbändigertattoos auf dem Arm.
  • In einem Panel auf Seite 71 ist die Robe unter Mais Kleid rosa, aber auf der nächsten Seite ist sie rot.
  • Auf dem Cover ist das Band im Kataras Haarknoten rot, aber im Comic ist es blau.
  • Mais Augen sind rot statt violettgrau.

Trivia Bearbeiten

  • Jeder Charakter trägt ein neues Outfit.
  • Der Hauptteil der Geschichte spielt in Yu Dao, in der viele verschiedene Kulturen friedlich nebeneinander leben. Dies stellt einen starken Kontrast zur Serie Avatar – Der Herr der Elemente dar, in der es eine strikte Aufteilung der vier Nationen auf unterschiedliche Teile der Welt gab.
  • Schon kurz nach dem Erscheinen in den USA stürmte der 1. Band die Top 10 der New-York-Times-Comic-Bestsellerliste.
  • Im Englischen trägt dieser Comic die Ordnungszahl 2, da er nach Die verlorenen Abenteuer erschien, im Deutschen jedoch die Nummer 1, da der Sammelband der Kurzcomics hierzulande erst nach der Das Versprechen-Trilogie erschien und somit die Nummer 4 trägt.

AnmerkungenBearbeiten

  1. Diese und die folgenden Seitenangaben dieses Abschnitts beziehen sich auf die Seitenzahlen der Premium-Edition.

Quellen Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Das Versprechen Band 1 auf Cross Cult (Abgerufen: Juli 2019)
  2. 2,0 2,1 Das Versprechen Band 1 auf Dark Horse (Abgerufen: Juli 2019)
  3. Avatar The Last Airbender Online, 09.11.2011. Exclusive: Interview with Author of Season 4 Avatar The Last Airbender Comics, Gene Yang
  4. Solan, Colin. Convention Scene, 27.12.2011. ConScene Review: ATLA: The Promise (Abgerufen: 28.12.2018)
  5. Jones, Michael. Seattle Post-Intelligencer, 27.12.2011. Graphic Novel Review: Avatar: The Last Airbender Volume 1 The Promise Part One (Seite in Deutschland nicht abrufbar)
  6. Scheja, Christel. Splashcomics, 29.12.2012.Comic-Besprechung - Avatar: Der Herr der Elemente - Das Versprechen: Band 1 (Abgerufen: 18.01.2020)
  7. Polo, Susana. The Mary Sue, 16. Februar 2012.Avatar: The Promise Tops Charts (Abgerufen: 23.04.2012)

Weiterführende Links Bearbeiten

350px-Posters panshot Das Avatar-Wiki hat einige Zitate zu Das Versprechen Band 1
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