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Qoute1 (Weiß) Avatar, ich korrigiere nur einen Fehler. Dieses Land gehört mir. Der Thron ist mein Geburtsrecht, egal wie sehr mein Vater sich die Gesetze auch zurechtgebogen haben mag. Ich werde bekommen, was mir zusteht, und wenn dafür ein wenig Blut fließen muss, dann soll es so ... sein ... Qoute2 (Weiß)
— Chaejins (vermeintlicher) Thronanspruch. (Quelle)

Chaejin war ein unehelicher Sohn von Feuerlord Chaeryu und Lady Huazo Saowon. Er versuchte beim Kamelien-Päonien-Krieg, seinem Halbbruder Zoryu den Thron streitig zu machen.[6]

Geschichte[]

Verbitterung und Racheplan[]

Lord Chaeryu war für seine Promiskuität bekannt. Chaejin war wahrscheinlich nicht sein einziger unehelicher Sohn. Ihn allerdings konnte er nicht völlig ignorieren, denn seine Mutter war Lady Huazo aus dem Hause Saowon,[7] was Chaeryu äußerst verlegen machte, zumal sie, seine Mätresse, ihm kurz vor seiner Eheschließung mit Lady Sulan von ihrer Schwangerschaft erzählte.[8] Um Lady Huazo und den Saowon-Klan nicht zu entehren, erkannte Chaeryu Chaejin offiziell als sein Kind an. Er fädelte es jedoch so ein, dass Chaejin dennoch nicht offiziell zur Königsfamilie gehörte. Weil jener sich dadurch in einer unklaren Position befand, was die Thronfolge anging, wurde er aus dem Palast der Feuernation entfernt und zu den Feuerweisen geschickt, damit der Feuerlord nicht seinetwegen in Verlegenheit geraten konnte. Chaeryu verbot zu Lebzeiten allen, bei Hof von der Chaejin-Sache zu sprechen. Dass sein Vater ihn fortschicken ließ, machte Chaejin verbittert.[9] Chaejin wurde im Hohen Tempel der Feuerweisen ausgebildet.[5]

Als Chaeryu starb, schickte der Saowon-Klan Chaejin zurück an den Hof, um als Verbindung zum Hohen Tempel der Feuerweisen – Chaejins Großonkel mütterlicherseits war der oberste Weise[10] – zu dienen. Chaejin kam zurück, um sich „seine“ Krone zurückzuholen, und nutzte Zoryus anfängliche Nachsicht aus, um den Klans zu zeigen, dass er viel königlicher wäre als er. Es folgte ein langfristig angelegtes Unterfangen an Sticheleien und Versuchen, den Feuerlord und seine Autorität zu untergraben. Dabei spielte es Chaejin ebenfalls in die Karten, dass die Feuernation zwei Jahre in Folge enorme Ernteausfälle und leere Fischernetze erzielte, während es der Heimatinsel der Saowon, Ma'inka, relativ gut ging, was ihm mehr Glaubwürdigkeit und Einfluss verschaffte, sodass die Idee eines „Feuerlord Chaejin“ trotz den Gesetzes der Thronfolge für einige Klans immer mehr zur ernsthaften Alternative wurde. Es schien, als schätzten die Geister diesen Sohn Chaeryus mehr als den auf dem Thron. Chaejin konzentrierte sich auf den Hofadel, während seine Mutter Huazo Wohlstand und Macht auf allen Inseln konsolidierte, und dem Feuerlord fehlten unterdessen die politischen und militärischen – die Feuerarmee war eine Eliteeinheit, aber klein – Ressourcen, um ihnen Einhalt zu gebieten.[11]

Kyoshis Fauxpas auf der Palastgartenfeier[]

Qoute1 (Weiß) Zoryu! Ich hab mich schon gefragt, wann du endlich kommst. Ich würde dir gern den Avatar vorstellen. Sie dachte, ich wäre der Feuerlord. Kannst du dir das vorstellen? Qoute2 (Weiß)
— Chaejin auf der Palastgartenfeier zu Zoryu. (Quelle)

Chaejin musste einen Handel mit den Hofkünstlern abgeschlossen haben, damit sie in der Königlichen Galerie auf dem Porträt von Chaejins und Zoryus Vater, Feuerlord Chaeryu, eine Vorzeichnung anfertigte, in der die Steinkamelie, das Symbol des Saowon-Klans[7], eine Pfingstrose, das Symbol des Keohso-Klans, dem Zoryus Mutter Sulan[12] entstammte, überragte. Dabei folgte Chaejin auch seinem zweiten Ziel: Er versuchte, jemanden vom Keohso-Klan so stark zu provozieren, dass er einen unverzeihlichen Gewaltakt gegen einen Saowon beging, damit Chaejin einen triftigen Grund hätte, um einen Konflikt vom Zaum zu brechen. In der Geschichtsschreibung würde es dann lediglich heißen, er hätte nur seine Ehre verteidigen wollen.[13]

Bei einer Palastgartenfeier 295 VG war Avatar Kyoshi als Gast geladen. Chaejin sprach sie an. Kyoshi wandte sich um und meinte, endlich den Feuerlord erreicht zu haben. Sie hieß ihn mit einer respektvollen Miene willkommen und nannte ihn „Feuerlord“, bevor sie sich für seine „großzügige Gastfreundschaft“ bedankte. Die Menschen um die beiden herum wurden still und richteten ihre Blicke auf sie, doch Kyoshi fuhr fort: Sie sei noch nicht lange in der Feuernation und schon mehrmals von Ehrfurcht ergriffen angesichts der Herrlichkeit seines Landes, insbesondere vom künstlerischen Können, erklärte sie ihm. Chaejin fragte sie, ob sie also bereits in der Königlichen Galerie gewesen wäre, dem „ganze[n] Stolz“ der Nation. Kyoshi ignorierte, dass jemand vorsichtig an ihrem Kleid zupfte, denn sie war gerade voll in Fahrt, und bejahte seine Frage. Sie betonte gar, dass ihr große Ähnlichkeiten zwischen ihm und seinem Vater, Feuerlord Chaeryu, aufgefallen wären. Sie hoffte, der vor ihr stehende Mann möge „ebenso ruhmreich über die Feuernation herrschen wie er“. Anschließend bekam Kyoshi einen harten Tritt gegen die Wade und wurde von einer unendlich beschämt klingenden Rangi fiepend darauf hingewiesen, dass vor ihr nicht Feuerlord Zoryu stand.[14]

Während die Menge schwieg, stellte sich Chaejin vor und erwähnte, dass Zoryu sein jüngerer Halbbruder war. Panisch blickte sich Kyoshi um und entdeckte in der Ferne den echten Feuerlord, welcher im Unterschied zu dem Mann vor ihm auch den Feuerlord-Kopfschmuck trug. Sie entschuldigte sich bei Chaejin, von dem sie vorher noch nie gehört hatte, für die Verwechslung. Chaejin äußerte Verständnis, denn schließlich könnten königliche Abstammungslinien „verwirrend“ sein. Er erläuterte, dass sein Vater, Feuerlord Chaeryu, seine Mutter nie geheiratet hatte und sie sich in der Feuernation darum bemühten, die eigene „Indeskretion nicht nach außen zu tragen“, insbesondere nicht vor Außenstehenden. Die fassungslosen Blicke der Menge wurden schließlich durch die Ankunft des Feuerlords unterbrochen. Chaejin rief Zoryus Namen und schlug seinem Bruder scheinbar herzlich auf den Rücken. Mit einer gewissen Ironie kommentierte er sein verspätetes Eintreffen und stellte ihm Avatar Kyoshi vor, wobei er ausdrücklich betonte, dass sie ihn für den Feuerlord gehalten hatte. Damit missachtete Chaejin nicht nur den Titel seines Bruders, sondern setzte sich auch über seine höhere Stellung hinweg, indem er ihm die Gelegenheit gestohlen hatte, sich selbst vorzustellen. Außerdem hatte er den Feuerlord auf unangebrachte Weise berührt – und all das unter dem Deckmantel einer freundlichen Geste unter Familienmitgliedern. Dies alles ein großer Bruch mit der Hofetikette im Allgemeinen und mit der Etikette für Palastgartenfeiern[15] im Speziellen.[16]

Zoryu klang wehleidig, als er gegenüber seinem Bruder ankündigte, nun mit seinem Gast allein sprechen zu wollen. Chaejin spielte weiter mit ihm und stimmte zu, wobei er besonders betonte, dass die Ernteausfälle der letzten Zeit oder den jähen Niedergang der Fischbestände anzusprechen wären. Ungefragt erklärte Chaejin Kyoshi die Einzelheiten: nach dem Tod ihres Vaters wäre Unglück über das Land gekommen, die natürliche Fülle seiner Regentschaft wäre dahin und einige der älteren Feuerweisen glaubten, die Geister der Inseln hätten sich aus Unzufriedenheit von ihnen abgewandt. Chaejin habe ihnen natürlich widersprochen, denn es dürfe niemand „die Kraft der Herrschaft“ seines Bruders infrage stellen. Zoryu biss die Zähne zusammen und schaute weg, weil er wusste, dass die Worte seines Bruders einen wahren Kern hatten, und Kyoshi schätzte es überhaupt nicht manipuliert zu werden, um Chaejin mit Respekt zu überhäufen und den Feuerlord zu kritisieren, weshalb sie die Augen verengte, Chaejin anblickte und verkündete, ein etwaiges Problem mit den Geistern im Namen des Feuerlords lösen zu wollen. Als Avatar versicherte sie jenem ihre volle Unterstützung und bat darum, nun mit ihm unter vier Augen sprechen zu wollen. Chaejin stand der Mund offen und blieb stehen, woraufhin Kyoshi ihn nachdrücklicher zum Abgang aufforderte, weil Chaejin dort eine Theathervorführung veranstaltete und sie den Zuschauern zeigen wollte, dass seine Anstrengungen nicht fruchteten. Er ließ ihren Tadel jedoch nicht einfach leidend über sich ergehen, sondern strahlte vor Glück. Er willigte ein, verbeugte sich und eilte aufgeregt davon, um jemandem davon zu erzählen. Begeistert tuschelte Chaejin daraufhin mit einem anderen Gast, welcher ein Gewand mit einer Steinkamelie trug, also zu Chaejins Saowon-Klan[7] gehörte.[17]

Kyoshi bekam anschließend erklärt, dass sie nicht Chaejin beleidigt hatte, sondern den Feuerlord, und dass ihre Erklärung, sie würde ein nationales Problem für jenen lösen, eine Schwäche Zoryus implizierte.[18] Eigentlich hatte Zoryu gehofft, wenn der Avatar ihm auf dem Szeto-Fest ihre Solidarität erwies, könnte das die aufgewühlte Stimmung im Palast ein wenig beruhigen. Allerdings hatte Chaejin seinen Plan unterwandert und Zoryu wieder einmal ausmanövriert. Kyoshi hatte im Wesentlichen Chaejins künftige Regentschaft gesegnet, noch dazu vor dem gesamten Hof.[19]

Yuns Angriff im Palast[]

Eine Gruppe um Zoryu und den Avatar, darunter Hei-Ran, verblieb an dem Abend zunächst dabei, nichts wegen Chaejin zu unternehmen, bis sie sich einen Plan ausgedacht hätten.[20] Allerdings wurde unmittelbar darauf offenbar, dass Yun in den Palast eingedrungen war.[21] Er griff mehrere Menschen an und tötete in der Galerie Lu Beifong, Kanzler Dairin und zwei Wachen.[22] Direkt nach dem Angriff schickte Chaejin anscheinend einen Botenfalken zu seinem Klan, sodass seine Mutter davon erfuhr.[23]

Im Thronsaal des Feuerlords fand unter formeller Leitung Zoryus der Kriegsrat. Bei der Audienz war der Hof zutiefst aufgebracht, denn die Höflinge betrachteten das Volk der Feuernation als aufs Schlimmste entehrt, und sie forderten teilweise bereits Vergeltung gegen das Erdkönigreich, Yuns Heimatland. Chaejin verbrachte auf der Versammlung zwanzig Minuten damit, dem Hof zu versichern, dass ihre „Freunde von jenseits des Meeres“ keine Schuld daran trügen. Seine Mühen erwiesen sich schließlich als erfolgreich, denn er konnte sie überzeugen. Zoryu hätte eigentlich die Diplomatiearbeit erledigen müssen, doch Chaejin hatte das Ruder an sich gerissen und der Feuerlord ließ sich auf diese Weise vorführen. Die Versammlung ging zu Ende und viele Höflinge, insbesondere Keohso, fühlten sich sehr durch den feindlichen Saowon gedemütigt und sahen im „Kind“ Zoryu „eine Schande für die Krone“. Die Versammlung ging zu Ende und gerade als der letzte Minister den Saal verließ, betrat Avatar Kyoshi den Raum, in welchem sich nur noch die beiden Halbbrüder aufhielten. Während Zoryu aschfahl war und leicht gebeugt stand, mit halb geschlossenen Augen, stand Chaejin aufrecht an seiner Seite, königlich und ruhig. Kyoshi wartete vergebens auf den Befehl Zoryus, der Chaejin fortschicken würde. Stattdessen fragte der Feuerlord nach Yun und warum niemand auf die Idee gekommen wäre ihm mitzuteilen, dass er noch am Leben war. Er suchte unverständig nach den Motiven für die Tat und Kyoshi berichtete, von Yuns Racheplänen gegenüber denen, die ihm gesagt hatten, er wäre der Avatar. Sie beantwortete ihm auch eine Frage nach den Toten, woraufhin Zoryu in sich zusammensackte. Chaejin reagierte ganz anders auf die Liste der Opfer: Er ordnete die Ereignisse ein, während er sich übertrieben langsam das Kinn rieb:[24]

Qoute1 (Weiß) Das ist schrecklich. Ein hochrangiger Beamter der Feuernation ist mitten im Palast ums Leben gekommen? Ein ausländischer Würdenträger wurde ermordet, während er beim Feuerlord zu Gast war? Ganz zu schweigen von der Zerstörung unseres kulturellen Erbes und der Demütigung des gesamten Hofstaates im Garten. Die Schmach unseres Landes türmt sich immer höher auf. Ich kann mir nicht einmal ausmalen, was passiert wäre, wenn es dem Eindringling gelungen wäre, ein Attentat auf die Rektorin der Königlichen Akademie zu verüben. Qoute2 (Weiß)
— Chaejins Einordnungen der Liste der Opfer vor Zoryu und Kyoshi (Quelle)

Kyoshi stellte fest, dass Chaejin die gefallenen Wachen nicht erwähnt hatte. Außerdem gab sie die Etikette auf und fuhr ihn an, fragend, was er eigentlich dort machte. Er antwortete, sich „stellvertretend für die Feuerweisen zu diesem abscheulichen Angriff“ gegen ihre Nation zu äußern, und umso besser wäre es, wenn er „dabei auch ein paar Worte im Namen des Saowon-Klans loswerden“ konnte. Chaejin kam die Stufen der Thronplattform herab, auf der er wahrscheinlich ohnehin nicht hätte stehen dürfen, und erläuterte, keine Lösung nach diesem Desaster zu wissen aufgrund der schlimmen Entehrung ihres Volkes und den Vergeltungsforderungen gegen das Erdkönigreich. Er war mit Kyoshi darüber einig, dass das Erdkönigreich Yun nicht geschickt hätte, um der Feuernation Schaden zuzufügen, und Chaejin erzählte ihr, übermäßig gütig klingend, von seinen beschwichtigenden Handlungen auf der Konferenz zuvor, wobei er nicht einmal einen Grund hatte zu lügen, da es in seinem Interesse war, dass sich der Ärger des Hofs gegen den Feuerlord richtete statt gegen eine ausländische Macht. Kyoshi bat den Feuerlord, der seinem großen Bruder nicht ins Wort fiel, darum, mit jenem allein zu sprechen. Zoryu bewegte zwar den Kopf, aber es war unklar, in welche Richtung. Chaejin gurrte seinen Namen, als wollte er seinen kleinen Bruder in den Schlaf singen, und bat, ob sie bitte gehen dürften. Es folgte ein schwaches Winken des Herrschers. Dies musste reichen; Kyoshi schlüpfte durch die schweren Türen hinaus und Chaejin gesellte sich zu ihr.[25]

Dort entschuldigte sich Chaejin bei Kyoshi dafür, dass sie „das mit ansehen“ musste. Er blickte den langen Flur hinab, um sicherzugehen, dass außer ihnen niemand hier war, und ergänzte, dass sein kleiner Bruder „nicht besonders gut mit Druck umgehen“ könnte. Kyoshi musterte sein Gesicht und war noch immer verblüfft ob der Ähnlichkeit der beiden Halbbrüder trotz unterschiedlicher Mütter. Chaejin führte aus, dass man ihn bereits darauf hingewiesen hätte, er könnte als Zoryus politischer Doppelgänger fungieren, und er erläutere dem Avatar kurz das, allerdings seiner Kenntnis nach inaktive, entsprechende Programm der Feuerarmee. Kyoshi sagte ihm, dass Zoryu sie bisher nicht sonderlich beeindruckt hätte, und meinte, wenn sollte jener wohl eher Chaejins Doppelgänger sein statt umgekehrt. Chaejin hob die Augenbrauen und sagte vorsichtig, dass er sich in Wahrheit Sorgen um ihn mache, denn wenn Zoryu den Täter nicht bald zur Rechenschaft zöge, würden die Klans ihn nicht länger für geeignet halten, der Feuerlord zu sein. Kyoshi fragte ihn, was dann geschehen würde. Chaejin entgegnete, dass man ihn ersetzen würde, und machte anschließend eine Pause, um ihre Reaktion einzuschätzen. Schließlich fuhr er fort und äußerte, er wüsste wohlgemerkt nicht, wer ihm dann auf den Thron folgen würde, aber klar wäre, dass „kein Feuerlord in der Geschichte [...] je den Thron verlassen und im Anschluss noch lange gelebt“ hätte. Kyoshi nickte langsam und deutete an, ein beliebterer Herrscher wäre besser für die Feuernation. Sie beugte sich vor und flüsterte ihm ins Ohr, dass der Avatar, trotz ihrer Worte auf der Feier zuvor, mit demjenigen zusammenarbeiten würde, der die Krone trug. Es müsse „kein Schwächling wie Zoryu sein“. Chaejin grinste, denn es hörte sich tatsächlich so an, als könnte er im Fall der Fälle auf Kyoshis Unterstützung bauen, und das sagte er ihr. Kyoshi wollte von ihm wissen, was er als Feuerlord wegen der Lage seines Landes unternehmen würde. Daraufhin wurde Chaejins Lächeln unsicher. Kyoshi präzisierte für ihn noch einmal die Frage und wollte wissen, mit welchen Maßnahmen er, der ihr ja selbst von den Schwierigkeiten erzählt hatte, in denen die Feuernation steckte, seinem Volk zu helfen gedachte. Chaejin zuckte mit den Schultern und antworte, dass er sich irgendetwas einfallen lassen würde, und er war sicher, dass sich die Probleme seines Volkes mit dem richtigen Herrscher auf dem Thron „in Wohlgefallen auflösen“ würden. Kyoshi fasst zusammen, dass Chaejin besser als Euer Bruder sein und die natürliche Ordnung der Dinge sich von selbst wieder einrenken würde, was er lautstark bestätigte, offenbar hocherfreut, dass sie ihn verstand. Er erklärte dem Avatar, nur einen „Fehler“ korrigieren zu wollen. Das Land gehörte ihm, der Thron wäre sein Geburtsrecht, ganz gleich, wie sehr sein Vater „sich die Gesetze auch zurechtgebogen haben mag“. Er würde bekommen, was ihm seiner Ansicht nach zustand, und wenn dafür ein wenig Blut fließen musste, dann sollte es so sein, fand er. Der Rest von Chaejins Grinsen schmolz nun allerdings dahin und seine Augen verengten sich, denn er fürchtete, der Avatar wollte ihn gerade überlisten. Kyoshi entgegnete, sie hätte sich nur eine Meinung gebildet. Sie sah in Chaejin immer mehr einen eigensinnigen Mann ohne Rücksicht auf Verluste, und als Chaejin ihre wachsende Entschlossenheit spürte und ahnte, zu welcher Seite sie tendierte, gab er ihr zu verstehen, dass nichts, was ich ihr dort gesagt hätte, bei Hofe oder vor Gericht Bestand haben würde. Wenn sie Meldung über ihn erstattete, würde ihr Wort gegen seines stehen, und sie wäre zwar der Avatar, doch in der Feuernation bloß eine Fremde. Kyoshi wusste dies und garantierte ihm, schon noch weitere Beweise in die Finger zu bekommen. Angesichts ihrer Direktheit verfinsterte sich seine Miene. Chaejin sagte ihr, dass der Angriff auf den Palast zu Zoryus Untergang führen werde, wenn er unerwidert blieb. Sie könnte, wenn sie wollte, seinen Bruder unterstützen, doch damit würde sie „das Unvermeidliche nur hinauszögern“. Nicht einmal der Avatar könne etwas gegen den Lauf der Geschichte ausrichten, ergänzte Chaejin. Kyoshi wandte sich um und ging den Flur entlang. Chaejin rief ihr nach, dass es in der Feuernation ein Sprichwort gäbe:[26]

Qoute1 (Weiß) Ehrlosigkeit ist wie ein fliegender Vogel: Irgendwo muss er landen. Qoute2 (Weiß)
— Ein von Chaejin zitiertes Sprichwort. (Quelle)

Entführung[]

Abseits vom Hof wurde in den Melonenkartoffelfeldern bei Nord-Chung-Ling ein Schriftzug gebildet, der „Ehre sei Feuerlord Chaejin“ lautete.[27] Da Chaejin den Eindruck erwecken wollte, die Geister wären auf seiner Seite, führte diese Botschaft zu einer Ermutigung von seinem Klan, während die Unterstützer Zoryus es für einen Verrat der Saowon am Feuerlord hielten.[28] Der sich dadurch zuspitzenden Klan-Kampf war aber vom Autor der Botschaft, Yun, als Ablenkungsmanöver intendiert worden, um ungestört Hei-Ran angreifen zu können.[29] Anschließend schlussfolgerten Kyoshi und Hei-Ran, welche den Angriff überlebte, dass Yun für die Saowon arbeitete, denn all seine bisherigen Taten hätten den Stand der Saowon gefestigt und Zoryus Position geschwächt. Sollte dies der Wahrheit entsprechen, hätten Chaejin und Huazo die ganze Zeit über unehrenhaft gehandelt und wären Verräter der Feuernation gewesen, die einen ausländischen Angriff auf das eigene Land provoziert hätten. Der eskalierende Klan-Konflikt könnte demnach gestoppt werden, wenn die Saowon ihre Ehre verlören.[30] Zurück in der Hauptstadt überzeugte Kyoshi Zoryu von einem Plan: wenn er ihr Chaejin brächte, würde Kyoshi ihm ein Geständnis beschaffen. Nach etwas Zögern willigte der Feuerlord ein und veranlasste, auch wenn es sich vermutlich herumsprechen würde, die Entführung Chaejins.[31]

Chaejin ließ sich so bereitwillig entführen, dass Zoryus Agenten ihn gar nicht erst knebeln oder fesseln mussten. Die Männer, die sich als junge Minister verkleidet hatten, baten ihn einfach, das Teehaus zu verlassen, in dem sie ihn aufgespürt hatten, und in ihre Kutsche zu steigen. Als würde ein Adliger mit ein paar seiner Bediensteten eine Spazierfahrt unternehmen, rumpelten sie über die gewundenen Straßen der Hauptstadt zu den einsamen Wiesen, die die Außenbezirke der Stadt umgaben. Nur einmal warfen sie ihm den Sack über den Kopf, wie Kyoshi es verlangt hatte: Als sie die Tür zu seiner Kutsche öffneten und er ausstieg. Doch dabei stellten sie sich so tollpatschig an, dass Chaejin einen langen Blick auf Kyoshi und Jinpa werfen konnte, die mit Yingyong auf ihn gewartet hatten. Er grinste sie wissend an, bevor sein Gesicht unter dem Sack verschwand.[32]

Er saß gegenüber von Kyoshi im hinteren Bereich von Yingyongs Sattel und äußerte seinen tiefen Dank an den Avatar für die Entführung, wobei seine Worte wegen des Leinensacks über seinem Kopf ein wenig gedämpft klangen. Sie hätte seine Legende aufblühen lassen, wie er es sich nie hätte träumen lassen: Fälschlicherweise beschuldigt, gezwungen, die schlimmste Ungerechtigkeit zu ertragen, zugleich jedoch von den Geistern gesegnet. Historiker würden für alle Ewigkeit das Lied seiner Regentschaft singen, führte er aus. Eine Beschwerde wollte Chaejin äußern, während er schnupperte, und so fragte er, was „das für ein entsetzlicher Gestank“ wäre. Kyoshi antwortete ihm, dass es Seevogeldreck wäre, was Chaejin hinnahm und er ergänzte, dass er wüsste, dass der Ozean nicht weit sein könnte. Er konnte allerdings nicht wirklich ausmachen, in welche Richtung sie geflogen waren, denn dies war seine erste Flugreise. Kyoshi zog ihm den Sack vom Kopf, was er auch selbst hätte tun können, aber er hatte absichtlich darauf verzichtet, um seine Rolle als leidender Gefangener voll auskosten zu können. Jinpa brachte den Bison auf eine Höhe mit der Felsplattform, auf der eine Hütte stand. Chaejin erblickte sie und höhnte über ihr Aussehen, fragend, ob es sich um „die Privatresidenz des Avatars in der Feuernation“? handelte, was Kyoshi in gewisser Weise bejahte, denn das einstige Haus von Meister Jianzhu aus dem Erdkönigreich gehörte nun ihr. Sie beugte sich näher zu ihm heran und flüsterte ihm ins Ohr, dass seine Mutter darin wäre. Für Chaejin kam das unerwartet und er lachte. Er hielt es für einen schlechten Scherz des Avatars und nahm an, er und Kyoshi hätten dort einfach „etwas zu erledigen“.[33]

Kyoshi setzte anschließend ihre Erdbändigungsfähigkeiten ein und riss das Fundament der Hütte mit einem gewaltigen Ruck entzwei, sodass die Hütte auseinanderbrach. Bretter und Splitter flogen in die Luft, als hätte ein Tornado sie erfasst. Huazo, die plötzlich kein Dach mehr über dem Kopf hatte, schrie vor Überraschung auf, was ihr Sohn bemerkte. Chaejin streckte die Hand nach seiner Mutter aus und wollte offensichtlich zu ihr gelangen, doch Kyoshi hatte keine Rampe erschaffen. Die Lücke zwischen Yingyongs Sattel und der Steinplattform war zu groß, um hinüberzuspringen. Sie waren jedoch nah genug, dass sich alle gegenseitig hören könnten. Huazo fragte, was das zu bedeuten hätte, und beteuerte abermals, nicht zu wissen, wo Yun wäre. Kyoshi ließ den felsigen Untergrund, auf dem Huazo stand, erbeben und die ganze Plattform erbebte, drohend, jeden Augenblick ins Meer zu stürzen. Panisch streckte Chaejin die Arme aus, als könnte er selbst die Erde kontrollieren, und rief ein „Nein!“ und dass Kyoshi aufhören sollte. Auch Jinpa wusste nicht genau, was Kyoshi da tat; er dachte, sie wollte ihnen lediglich etwas Angst einjagen. Kyoshi fragte, wo Yun wäre, und es war ihr egal, ob Huazo oder Chaejin es ihr verriet. Einer von beiden musste es wissen, dachte sie. Sie erklärte, dass die Saowon die ganze Zeit über mit ihm gemeinsame Sache gemacht hätten, im Palast und in Nord-Chung-Ling, und verlangte von ihnen ein Geständnis und eine Antwort auf ihre Frage nach Yuns Aufenthaltsort. Kyoshi ließ den Fels unter Huazo ein weiteres Stück in die Tiefe sacken, und Jinpa wollte gerade wegfliegen, als Kyoshi ihr befahl, dies nicht zu tun, da sie sonst die Kontrolle über das Gestein verlieren könnte. Chaejin schrie, dass sie nicht wüssten, wo Yun war, und nie etwas mit ihm zu tun gehabt hätten. Seine Leugnung ließ in Kyoshi Zorn aufflammen. Mit der freien Hand packte sie ihn an der Kehle und hielt ihn über den Rand des Sattels, sodass nun beide Saowon drohten, in die Tiefe zu stürzen. Huazo kreischte, verlangte, dass sie die Finger von ihrem Sohn lassen sollte, und versah Kyoshi panisch mit Schimpfworten. Chaejin hob sein tränennasses Gesicht und heulte vor Hilflosigkeit. Schluchzend kroch Huazo auf den Klippenrand zu und streckte die Hand vergeblich nach ihrem Sohn aus, um ihrem Kind dadurch wenigstens ein kleines Stück näher zu kommen. Plötzlich erkannte Kyoshi die nackte und kalte Wahrheit: Sie wussten nicht, wo Yun war. Sie hatten nicht mit ihm zusammengearbeitet. In ihrer Raserei hätte sie beinahe Mutter und Sohn vor den Augen des anderen umgebracht. Sie stieß Chaejin zu seiner Mutter auf die Felsplattform, damit sie ihn nicht aus Versehen erwürgte. Sie zog ihre Fächer, was Huazo und Chaejin ein Wimmern entlockte. Wieder knirschte es laut im Gestein. Es folgte jedoch kein Steinschlag; stattdessen hob sich der gesamte Fels, auf dem sie sich befanden, in die Höhe, an der Wand entlang und auf den Himmel zu. Jinpa ließ Yingyong aufsteigen, um mit Kyoshis Erdbändigen mitzuhalten, bis die Plattform schließlich am Gipfel der Klippe anhielt. Die beiden Saowon befanden sich nun auf einer Ebene mit einem windgepeitschten Feld grober Gräser. Sie befahl ihnen zu gehen. Zuerst krochen Huazo und Chaejin, trauten weder der Stabilität des Bodens noch Kyoshis plötzlichem Sinneswandel. Dann schöpften sie Hoffnung, sie würden vielleicht doch noch überleben. Sie halfen sich gegenseitig auf und verfielen in einen unbeholfenen Laufschritt. Sie rannten in Sichtweise Kyoshis ums eigene Leben, demütig, und wirkten dabei besiegt und klein. Huazo und Chaejin rannten zurück zur Hauptstadt der Feuernation, und es wäre zu befürchten gewesen, dass sie die Kunde über die Geschehnisse verbreiten und die Geschichte, wie Zoryu und der Avatar sie behandelt hatten, zum Anlass nehmen würden, in den Krieg zu ziehen.[34] Der Rückweg zum Palast, wo sie auf weitere Mitglieder ihre Klans treffen würden, würde etwa einen Tag oder zwei dauern.[35]

Ächtung und Inhaftierung[]

Jinpa informierte den Feuerlord über das Scheitern des Plans und Kyoshi verbrachte einige wertvolle Stunden mit Schlafen, bis sie schließlich von Jinpa geweckt wurde, weil der Feuerlord zu einer Versammlung rief, wodurch Kyoshi zunächst annahm, Huazo und Chaejin wären angekommen und Zoryu wollte in den letzten Momenten des Friedens zu seinem Volk sprechen. Allerdings wendete Zoryu die gesamte Situation, indem er in einer Rede, unmittelbar bevor die Stimmung am Hof gegen ihn gekippt wäre, erklärte, er hätte die Kränkung der Ehre der Feuernation rächen können. Er präsentierte den Adligen vorgeblich Yun – in Wahrheit war es ein Doppelgänger[36] –, welcher alle Taten gestand, die Yun zur Last gelegt worden waren, und ergänzte, dass er all dies auf Geheiß des Saowon-Klans getan hätte, von Lady Huazo bezahlt, um Feuerlord Zoryu zu demütigen, einen Krieg anzuzetteln und „den Usurpator Chaejin“ auf den Thron zu bringen. Zoryu verlangte daraufhin, dass alle treuen Landsleute die „Saowon-Verbrecher“ ergreifen sollten, und der Hof wandte sich gegen den Klan.[37] Die Kunde verbreitete sich auf der Hauptstadtinsel rasch und die Saowon wurden aus ihren Gebäuden vertrieben.[38] Einstweilen standen Huazo, Chaejin und die anderen Saowon aus der Hauptstadt unter Hausarrest. Der Saowon-Klan war zugrunde gerichtet und Chaejin mit einigen von seinen Verwandten unter Zoryus bzw. des Keohso-Klans[39] Kontrolle – die Saowon-Klanmitglieder auf Ma'inka konnten nicht eingreifen, ohne das Leben der Geiseln zu gefährden –, aber der Feuerlord wusste nicht, was er mit ihnen machen sollte, denn Avatar Kyoshi stellte sicher, dass sie nicht umgebracht wurden; er durfte sie lediglich für ihre Tricksereien beim Umsturzversuch bestrafen.[40][41]

Zoryu sah später im Versuch von Huazo und Chaejin, den Thron zu erobern, nur das Symptom einer Krankheit, die innerhalb seines Landes lauerte: Solange die Klans Macht besaßen und sich von der Gier und dem Hass ihrer herrschenden Familien beeinflussen ließen, würde die Feuernation immer wieder in solche bürgerlichen Konflikte gestürzt werden, genau wie in der Vergangenheit, und wenn sich nichts änderte, wohl auch in der Zukunft. Daher leitete er ein generationenübergreifendes Projekt zum Niedergang der Adelshäuser ein, bei dem der Sieg über den Klan seines Bruders nur ein erster Schritt gewesen sein sollte.[42]

Aussehen[]

Qoute1 (Weiß) Darf ich sagen, dass Ihr Eurem verstorbenen Vater Lord Chaeryu ausgesprochen ähnelt? Qoute2 (Weiß)
— Kyoshi zu Chaejin, ihn mit Feuerlord Zoryu verwechselnd. (Quelle)

Chaejin war im Jahre 295 VG ein junger Mann, der ins Gold und Schwarz der Königsfamilie gehüllt war.[43] Sein Gewand war so geschnitten, dass es der Königsrüstung ähnelte, und der Farbton des Goldbrokats, der von seinen Schultern hing, war dem Feuerlord und seiner engsten Familie vorbehalten.[44] Somit war es sozusagen ein falsches Feuerlordgewand.[45] Allerdings prangte auf der Rückseite eine große, kunstvoll mit Goldfäden aufgestickte, Steinkamelie, das Symbol des Saowon-Klans[7], welche weithin zu sehen war.[46] Sein Haar war fest zurückgebunden, wodurch seine hohe Stirn noch mehr zur Geltung kam, und sein scharf geschnittenes Kinn war glatt rasiert. Er hatte enorme Ähnlichkeit mit seinem Vater Chaeryu.[14] Die Gesichter von Chaejin und Zoryu waren zudem fast identisch, bis hin zur hohen Stirn und dem hervorstechenden Kinn. Der Feuerlord war jedoch, wie erst bei genauem Hinsehen auffiel, dünner als Chaejin.[4]

Chaejin hatte eine tiefe und souveräne Stimme.[43]

Persönlichkeit[]

Qoute1 (Weiß) Ich sollte mich wohl vorstellen. Ich heiße Chaejin. Feuerlord Zoryu ist mein jüngerer Halbbruder. Qoute2 (Weiß)
— Chaejins Vorstellung erst nach der Verwechslung durch Kyoshi. (Quelle)

Chaejin war entschlossen, sein Ziel zu erreichen, aber auch arrogant; er hielt den Thron seines Bruders für sein Geburtsrecht. Er hatte kein Problem damit, dafür einen Bürgerkrieg anzuzetteln und über Leichen zu gehen.[26] Chaejin verhielt sich im Zusammenhang mit seiner Ambition anmaßend gegenüber seinem Bruder und manipulativ gegenüber Dritten,[47] besaß aber auch die nötige Geduld, um Schritt für Schritt vorzugehen.[48] Er war für das Erreichen seiner Ziele sogar bereitwillig damit einverstanden, sich von Zoryus Agenten entführen zu lassen, und war auch in dieser Situation übermäßig selbstbewusst, den Sieg davonzutragen.[33]

Obwohl er fest entschlossen war, der Herrscher seines Landes zu werden, verschwendete Chaejin keine Gedanken daran, wie er die Situation seines Landes verbessern könnte. Er nahm einfach an, dass sich die Probleme mit dem „richtige[n]“ Herrscher auf dem Thron in Wohlgefallen auflösen würden, wodurch man ihn auch als einfältig und kurzsichtig betrachten könnte.[49]

Fähigkeiten[]

Rangi:„Die Saowon waren schon immer gut darin, auf subtile Weise die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Chaejin kann das alles ganz leicht abstreiten. Er könnte einfach behaupten, er hätte sich eben etwas unverschämt verhalten, wie man es nun mal unter Familienangehörigen tut, und er hätte aus Versehen die falschen Kleider getragen. Wenn der Feuerlord ihn dafür bestraft, würde das wie eine Überreaktion wirken, und er würde im Ansehen nur noch weiter sinken.“
Zoryu:„»Genau das ist seine Taktik! Chaejin ist in diesem Spiel einfach besser als ich. Und Tag für Tag kommt er seinem endgültigen Sieg näher.“
— Rangi und Zoryu über Chaejins Gerissenheit. (Quelle)

Chaejin war, wie es in seiner Familie häufiger vorkam, sehr gut darin, die öffentliche Meinung subtil zu beeinflussen, denn in seinem Versuch, den Thron zu erlangen, ging er sehr gerissen und langfristig vor. Mit kleinen Nadelstichen ging er gegen seinen Gegner in einer Art und Weise vor, die jedwede harte Antwort Zoryus als Überreaktion hätte dastehen lassen.[48] Dies bedeutete aber nicht, dass Chaejin dabei keine Fehler machte, denn trotz seiner Vorsicht setzte er in einer Situation fälschlicherweise darauf, dass der Avatar auf seiner Seite stünde.[26]

Beziehungen[]

Zoryu[]

Qoute1 (Weiß) Nach dem Tod unseres Vaters ist Unglück über das Land gekommen, und die natürliche Fülle, die wir während seiner Regentschaft genießen durften, ist dahin. Einige der älteren Feuerweisen glauben, die Geister der Inseln selbst seien unglücklich und hätten sich abgewandt. (Zoryu anlächelnd) Natürlich habe ich ihnen widersprochen. Niemand darf die Kraft der Herrschaft meines Bruders infrage stellen. Qoute2 (Weiß)
— Chaejin ungefragt über Zoryus vermeintlich schlechte Herrschaft manipulierend zu Kyoshi. (Quelle)

Zoryu wünschte sich während des Kampfes um den Thron manchmal, er hätte mit Chaejin tauschen und sich in der Abgeschiedenheit seinen Studien widmen können, statt regieren zu müssen. Allerdings hatte der Feuerlord zu dem Zeitpunkt, wie er reflektierte, schon seit langer Zeit zugelassen, „dass sich die Sache mit Chaejin in die falsche Richtung entwickelt[e]“ – und die Keohso hätten im Falle einer Abdankung Zoryus, gar zu Gunsten Chaejins, in seinem Namen wahrscheinlich ein Blutbad angerichtet[13]. Dabei war Zoryu, als er nach dem Tod seines Vaters hörte, dass der Saowon-Klan Chaejin zurück an den Hof schicken würde, zunächst hocherfreut, weil er dachte, der Spielgefährte seiner Jugend und sein einziger noch lebender Blutsverwandter wäre zurückgekehrt. Jedoch hatte es Chaejin bitter gemacht, dass ihr Vater ihn fortschicken ließ. Er kam zurück, um sich „seine“ Krone zurückzuholen, und nutzte die anfängliche Nachsicht seines Halbbruders aus, um den Klans zu zeigen, dass er viel königlicher wäre als er. In einer langen Reihe von Sticheleien und Versuchen, Zoryu und seine Autorität zu untergraben, spielte er eine lange und gute Partie um die Macht und kam seinem endgültigen Sieg immer näher und näher, denn er war besser darin als Zoryu und verhielt sich so subtil, dass eine Bestrafung Chaejins durch den Feuerlord als Überreaktion gewirkt hätte und jener im Ansehen bloß weiter gesunken wäre.[50] Zoryu wollte auch nicht das Blut seiner Landsleute vergießen und nahm die Beleidigungen Chaejins hin, so gut er konnte, um sie bloß nicht auf einen Bürgerkrieg zuzutreiben. Stück für Stück verschacherte er sein Image, um das Unvermeidliche hinauszuzögern, bis zu einem Punkt, an dem er sich nicht mehr sicher war, wie viel Ehre er aus Sicht seines Volkes noch zu verlieren hatte.[51]

Qoute1 (Weiß) Zoooryuuu. Qoute2 (Weiß)
— Chaejin gurrend, als wollte er seinen kleinen Bruder in den Schlaf singen. (Quelle)

Chaejin zog Zoryu auf, indem er sich etwa so ähnlich kleidete wie er, sein Recht nahm, sich selbst vorzustellen, seinen Titel missachtete und ihn auf unangebrachte Weise berührte – alles unter dem Deckmantel einer freundlichen Geste unter Familienmitgliedern.[52] Zudem ließ er Zoryu wie ein kleines Kind wirken. Dies wurde deutlich, als er vor den Augen des Avatars seinen Namen gurrte, als wollte er seinen kleinen Bruder in den Schlaf singen. Neben ihm wollte er vor dem Hof sozusagen wie „der Erwachsenere von beiden“ wirken.[53] Am nächsten Tag hatte Zoryu die Einsicht gewonnen, in der Situation direkt nach dem Vorfall das Kommando hätte übernehmen und statt Chaejin mit dem Avatar sprechen zu müssen. Er schwur, wenn es um seinen Bruder ging, wüsste er oft einfach nicht weiter, und manche Leute machten „einen wieder zu dem, der man früher mal war“.[54]

Für Chaejin war klar, dass der Angriff auf den Palast durch Yun zu Zoryus Untergang führen musste, wenn er unerwidert blieb.[55] Zoryus Berater stimmten damit überein; sprich wenn Zoryu verhindern wollte, dass der Hof sich gegen ihn wandte, blieb ihm nur übrig, Yun festzunehmen.[54] Später willigte Zoryu unter großem Risiko in Kyoshis Plan ein und veranlasste die Entführung Chaejins.[31] Chaejin ließ sich bereitwillig im Namen des Feuerlords entführen und sah sich als sicherer Sieger. Kyoshi ging in die Extreme und bedrohte die Saowon mit ihrem Leben, was einen Bürgerkrieg zur Folge gehabt hätte. Zudem kooperierten die Saowon in Wahrheit nicht mit Yun.[56] Dennoch stellte es Zoryu mit einem Trick so dar und wendete damit den Klankonflikt zu seinen Gunsten.[57] Er wollte Chaejin umbringen, denn jener hätte ihn gewiss nicht verschont, wäre er an die Macht gekommen, doch Kyoshi verlangte von ihm, die Saowon lediglich für ihre Tricksereien beim Umsturzversuch zu bestrafen und nicht umzubringen.[40] Weil Kyoshi auch die Mittel hatte, die Einhaltung des Ultimatums an den Feuerlord sicherzustellen, verblieben Chaejin und Verwandte schließlich unter Zoryus Kontrolle unter Hausarrest.[41]

Huazo[]

Qoute1 (Weiß) (kreischend) Lass die Finger von meinem Sohn, du Ungeheuer! Giftschlange! Monster! Qoute2 (Weiß)
— Huazo Saowon, als Kyoshi das Leben ihres Sohnes Chaejin bedrohte. (Quelle)

Chaejin war Huazos Sohn, den sie gemeinsam mit Feuerlord Chaeryu hatte. Huazo drückte gegenüber Kyoshi aus, dass es „ein ziemlich ungünstiger Zeitpunkt [gewesen wäre], mit seinem ersten Sohn schwanger zu sein“, und erzählte zudem von der Verlegenheit Chaeryus, als sie es ihm gesagt hatte. Kyoshi fragte sich, ob Huazo das Chaejin gegenüber jemals so ausgedrückt hatte und was ihr Sohn davon wohl gehalten hätte, so beiläufig verletzend gegenüber dem eigenen Sohn, wie das klang.[58]

Huazo liebte ihren Sohn. Nichtsdestotrotz konnte sie ebenfalls nicht leugnen, dass er für sie eine Art zweite Chance auf den Thron bzw. ein Mittel war, in der Feuernation „ein paar Fehler der Vergangenheit wiedergutmachen“ zu können, würde er Sulans Nachwuchs Zoryu die Krone abnehmen.[59] Ihre enorme Liebe zu ihrem Sohn wurde auch deutlich, als sie verzweifelt versuchte, ihre Hand am Abgrund zu ihm auszustrecken, als sie von Kyoshi bedroht wurden und Chaejin dabei an der Kehle gepackt und über die Tiefe gehalten wurde, um ihrem Kind, das sie mehr liebte als ihr eigenes Leben, dadurch wenigstens ein kleines Stück näher zu kommen.[60]

Chaejin liebte seine Mutter sehr und war absolut verzweifelt, als Kyoshi damit drohte, sie umzubringen. Er weinte über das ganze Gesicht vor Hilflosigkeit und flehte den Avatar an, damit aufzuhören. In der Liebe zwischen Mutter und Sohn erkannte Kyoshi schließlich die Wahrheit, nämlich dass sie im Angesicht des Todes des geliebten Familienmitglieds die Wahrheit sagten, und ließ sie gemeinsam gehen.[34]

Als sie gemeinsam unter Arrest standen, hätte Chaejin wohl so ziemlich alles getan, damit seine Mutter ihre Freiheit wiedererlangen könnte, was jedoch nicht möglich gewesen wäre ohne Hilfe von außen.[39]

Stammbaum[]

Yosor[SF 1]
Nachkommen
Gonryu[SF 1]
Chaejins GroßonkelUnbekanntNachkommen
UnbekanntHuazo
Chaeryu
Sulan
KoulinChaejinZoryu
Nachkommen
Zosins Großvater
Zosins Vater
ZosinZeisanRoku
Ta Min
Ilah
AzulonJinzuk
Rina
IrohOzai
Ursa
Ikem
Lu TenZukoAzulaKiyi
Izumi
IrohIzumis Tochter
  1. 1,0 1,1 Es ist nicht gänzlich sicher, ob Yosor und Gonryu tatsächlich in gerader Linie zueinander und ihren bekannten Nachfolgern stehen. Auch möglich ist beispielsweise, dass etwaige Geschwister ihnen auf den Thron folgten o.ä.


Keohso[]

Qoute1 (Weiß) Wir sind keine Bauerntrampel! Wir wissen von den schmutzigen Tricks, die Chaejin, der Thronräuber, am Hof abzieht! Qoute2 (Weiß)
— Ein Mann aus der Menge an Keohso-Marktleuten über Chaejin zu Kyoshi. (Quelle)

Chaejin wollte jemanden vom Keohso-Klan so stark provozieren, dass jener einen unverzeihlichen Gewaltakt gegen einen Saowon beging. Dann hätte er einen triftigen Grund, einen Konflikt vom Zaun zu brechen. In der Geschichtsschreibung würde es heißen, er habe nur seine Ehre verteidigen wollen. Er wollte also, dass ein Keohso seine in Auftrag gegebene Vorzeichnung auf dem Porträt seines Vaters sah und deswegen durchdrehte. Die Keohso verachteten jedenfalls die Saowon und hätten lieber das Land niedergebrannt, als Chaejin als Herrscher anzuerkennen.[13] Sie unterstützten Zoryu als legitimen Feuerlord. Die einfachen Mitglieder des Keohso-Klans waren sehr wohl mit Chaejins Verhaltensweisen am Hof vertraut und sie versahen ihn mit dem Beinamen „der Thronräuber“. Zudem hoben die Keohso mit dem Begriff „Bastard“ auch seine uneheliche Geburt hervor.[1]

Die Keohso verwalteten den Arrest Chaejins unter Kontrolle des Feuerlords.[39]

Kyoshi[]

Qoute1 (Weiß) Unterstützt meinen Bruder, wenn Ihr wollt. Es wird das Unvermeidliche nur hinauszögern. Nicht einmal der Avatar kann etwas gegen den Lauf der Geschichte ausrichten. Qoute2 (Weiß)
— Chaejin zu Kyoshi, als sie ihre Seite zu seinen Ungunsten gewählt hatte. (Quelle)

Chaejins Spielchen bei ihrem ersten Treffen, die Insubordination und das Sich-Verstellen, waren im Nachhinein offensichtlich: Er wollte, dass Kyoshi ihn mit Respekt überhäufte und den Feuerlord kritisierte. Sie schätzte es jedoch überhaupt nicht, manipuliert zu werden, schon gar nicht von jemandem, den sie gerade erst kennengelernt hatte, und wies ihn zurecht, wodurch die Situation nur verschlimmert wurde.[61]

Sie drückte ihm gegenüber zwar auf der Feier klar ihre Ablehnung seiner Spielchen und ihre Unterstützung für Zoryu aus,[61] war aber nach dem Angriff Yuns auf den Palast und angesichts der Handlungslosigkeit Zoryus offen für die Idee eines „Feuerlord Chaejin“. Sie erkundigte sich bei ihm, welche Maßnahmen er als Feuerlord ergreifen würde, um die Probleme des Landes zu lösen, und bildete sich dabei die Meinung, dass Chaejin ein Mann wäre, der die Macht um ihrer selbst willen wollte und bereit wäre, sein eigenes Land dafür niederzubrennen. Sie wollte den Würdenträger der Feuernation zwar nicht, wie Lao Ge, ihr früherer Sifu, es vielleicht von ihr gewollt hätte, ausradieren, aber alles dafür tun, was in ihrer Macht stand, um zu verhindern, dass ein in ihren Augen einfältiger und kurzsichtiger Mann wie dieser zu seinem eigenen Vorteil einen Bürgerkrieg anzettelte. Das war für Kyoshi ihre Pflicht als Avatar. Als Chaejin bemerkte, dass sie ihre Seite gewählt hatte, spielte er die Einflussmöglichkeiten des Avatars herunter und zitierte ihr das Sprichwort, dass Ehrlosigkeit wie ein Vogel sei, also irgendwo landen müsse.[49] Am folgenden Tag in Nord-Chung-Ling bat Kyoshi Huazo in scharfen Worten darum, sie möge ihrem Sohn, wenn sie ihm zurückschriebe, ausrichten, dass er einen guten Feuerweisen abgäbe – und weiter nichts.[62] Wiederum am Tag darauf, während Kyoshi nach Erblicken der Botschaft in den Melonenkartoffelfeldern zurück nach Nord-Chung-Ling rannte, konnte sie Chaejin vor sich sehen, mit einem selbstzufriedenen und höhnischen Grinsen auf dem Gesicht, und erinnerte sich dabei an seine Worte, der Avatar könne „nichts gegen den Lauf der Geschichte ausrichten“.[63]

Kyoshi und Zoryu entführten Chaejin, um ein Geständnis bezüglich einer Verbindung Yuns mit den Saowon zu erwirken. Er ließ sich bereitwillig entführen und spielte seine Rolle als Geisel mit großer Genugtuung, weil er sich davon den Sieg im Kampf um den Thron versprach. Chaejin fühlte sich dabei überlegen, bis er entdeckte, dass Kyoshi seine Mutter Huazo in eine abgelegene Hütte gebracht hatte. Kyoshi bedrohte Mutter und Sohn mit dem Tod, und Chaejin wurde dabei körperlicher und emotionaler Schmerz angetan. Sie wäre bis zum Äußersten gegangen und hätte sie umgebracht, wenn sie nicht, auch dank der Intervention ihres Vorlebens Kuruk, die Wahrheit erkannt und sie schließlich laufen gelassen hätte. Durch diese Aktion goss Kyoshi sprichwörtlich Öl ins Feuer und die Feuernation stand deshalb kurz vor einem Bürgerkrieg.[56]

Avatar Kyoshi verhinderte, dass Zoryu Chaejin und seine Verwandten für eine nicht begangene Tat umgebracht wurden, und ließ Zoryu sie nur für ihre Tricksereien bestrafen, sodass Chaejin unter Hausarrest verblieb.[40][41][39]

Hinter den Kulissen[]

Trivia[]

  • Chaejin ist der erste Charakter, von dem bekannt ist, dass er außerehelich geboren wurde. Zuvor wurden allerdings im Kapitel Schlussfolgerungen aus Der Aufstieg von Kyoshi bereits unbenannte „Bastardkinder von Oma“ erwähnt.
  • Es gibt auffallende Parallelen zwischen Chaejins Geschichte und der vom Bastard Jon Schnee aus Game of Thrones. Chaejins Vater erinnert an König Robert Baratheon, welcher ebenso einen „unersättlichen Appetit“ hatte, sowohl in Bezug auf Essen als auch auf Frauen. Er schenkte vielen Frauen viele Söhne, um die er sich aber nie kümmerte, geschweige denn überhaupt wusste, wenn seine Liebschaften gebaren. Seine Frau, Cercei vom Hause Lennister (einflussreichste Familie der Königslande, Äquivalent zum Keohso-Klan), war gerissen und klug, sodass sie im Hintergrund ihre Söhne an den Thron bringen konnte. Des Weiteren gab es eben noch besagten Jon Schnee, der zwar nicht von Robert Baratheon abstammte, aber als Bastard vom König des Nordens bekannt war. Da er weder Anrecht auf den Thron hatte noch groß eine Rolle in der Familie spielen konnte, ging er zur Nachtwache (Äquivalent zu den Feuerweisen), eine Mauergarnison, die alle Titel und Erbschaften ablegte, um lediglich der Mauer der Sieben Königslande zu dienen.

Quellen[]

  • Die Avatar-Chroniken
    • Der Schatten von Kyoshi
      • Die Aufführung
      • Die Rektorin
      • Geschichtsstunde
      • Das Nachspiel
      • Das Ritual
      • Der Feuerweise
      • Die Botschaft
      • Resignation
      • Schwäche
      • Die Gefährtin
      • Der Abgrund
      • Formen von Leben und Tod
      • Hausputz
      • Zweite Chance
      • Epilog
  • Avatar Legends – Das Rollenspiel
    • Avatar Legends – Das Rollenspiel: Grundregelwerk

Einzelnachweise[]

  1. 1,0 1,1 Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 199)
  2. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 119)
  3. Epilog, Der Schatten von Kyoshi (Seite 380)
  4. 4,0 4,1 Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 116)
  5. 5,0 5,1 Resignation, Der Schatten von Kyoshi (Seite 230)
  6. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 118–127)
  7. 7,0 7,1 7,2 7,3 Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 118)
  8. Die Gefährtin, Der Schatten von Kyoshi (Seite 262 ff.)
  9. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 118 ff.)
  10. Das Ritual, Der Schatten von Kyoshi (Seite 159)
  11. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 120–123)
  12. Die Gefährtin, Der Schatten von Kyoshi (Seite 263)
  13. 13,0 13,1 13,2 Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 127)
  14. 14,0 14,1 Die Rektorin, Der Schatten von Kyoshi (Seite 107 f.)
  15. Die Aufführung, Der Schatten von Kyoshi (Seite 90 f.)
  16. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 109 ff.)
  17. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 111 ff.)
  18. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 114)
  19. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 122)
  20. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 125)
  21. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 130)
  22. Das Nachspiel, Der Schatten von Kyoshi (Seite 149)
  23. Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 192 f.)
  24. Das Nachspiel, Der Schatten von Kyoshi (Seite 147–150)
  25. Das Nachspiel, Der Schatten von Kyoshi (Seite 149 ff.)
  26. 26,0 26,1 26,2 Das Nachspiel, Der Schatten von Kyoshi (Seite 151 ff.)
  27. Die Botschaft, Der Schatten von Kyoshi (Seite 222)
  28. Resignation, Der Schatten von Kyoshi (Seite 229 f.)
  29. Resignation, Der Schatten von Kyoshi (Seite 237 ff.)
  30. Schwäche, Der Schatten von Kyoshi (Seite 248 f.)
  31. 31,0 31,1 Der Abgrund, Der Schatten von Kyoshi (Seite 271 ff.)
  32. Der Abgrund, Der Schatten von Kyoshi (Seite 274)
  33. 33,0 33,1 Der Abgrund, Der Schatten von Kyoshi (Seite 273 ff.)
  34. 34,0 34,1 Der Abgrund, Der Schatten von Kyoshi (Seite 275–279)
  35. Formen von Leben und Tod, Der Schatten von Kyoshi (Seite 281)
  36. Formen von Leben und Tod, Der Schatten von Kyoshi (Seite 289 f.)
  37. Formen von Leben und Tod, Der Schatten von Kyoshi (Seite 281–287)
  38. Zweite Chance, Der Schatten von Kyoshi (Seite 301 f.)
  39. 39,0 39,1 39,2 39,3 Avatar Legends – Das Rollenspiel: Grundregelwerk (Seite 38)
  40. 40,0 40,1 40,2 Hausputz, Der Schatten von Kyoshi (Seite 294 ff.)
  41. 41,0 41,1 41,2 Epilog, Der Schatten von Kyoshi (Seite 380–384)
  42. Epilog, Der Schatten von Kyoshi (Seite 380 f.)
  43. 43,0 43,1 Die Rektorin, Der Schatten von Kyoshi (Seite 107)
  44. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 110)
  45. Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 185)
  46. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 113)
  47. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 110 ff.)
  48. 48,0 48,1 Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 120 f.)
  49. 49,0 49,1 Das Nachspiel, Der Schatten von Kyoshi (Seite 152 f.)
  50. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 119 ff.)
  51. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 123)
  52. Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 111)
  53. Das Nachspiel, Der Schatten von Kyoshi (Seite 147–151)
  54. 54,0 54,1 Das Ritual, Der Schatten von Kyoshi (Seite 167)
  55. Das Nachspiel, Der Schatten von Kyoshi (Seite 153)
  56. 56,0 56,1 Der Abgrund, Der Schatten von Kyoshi (Seite 273–279)
  57. Formen von Leben und Tod, Der Schatten von Kyoshi (Seite 283–287)
  58. Die Gefährtin, Der Schatten von Kyoshi (Seite 264)
  59. Die Gefährtin, Der Schatten von Kyoshi (Seite 265)
  60. Der Abgrund, Der Schatten von Kyoshi (Seite 276 f.)
  61. 61,0 61,1 Geschichtsstunde, Der Schatten von Kyoshi (Seite 112)
  62. Der Feuerweise, Der Schatten von Kyoshi (Seite 197)
  63. Resignation, Der Schatten von Kyoshi (Seite 230 f.)
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