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Qoute1 (Weiß) Das ist der Unterschied zwischen dir und mir, Suki. Du willst ein Teil der Gemeinschaft sein. Ich nicht. Ich will meine Zeit im Gefängnis nur so bequem wie möglich absitzen. Qoute2 (Weiß)
— Biyu zu Suki über Ziele. (Quelle)

Biyu war eine Diebin aus dem Erdkönigreich, die gegen Ende des Hundertjährigen Krieges im Brodelnden Felsen einsaß.[1]

Geschichte[]

Verhaftung[]

Biyus Festnahme

Biyu wird verhaftet.

Biyu war eine bekannte Diebin im Erdkönigreich. Bei ihrem letzten „Diebstahl”, welcher schließlich zu ihrer Verhaftung führte, stahl sie einem Mann aus der Feuernation das Herz. Die Mutter des Jungen, welche ein bekannter General war, bestrafte Biyu für ihre Tat und ließ sie von ihren Soldaten abführen und in den Brodelnden Felsen inhaftieren.[2]

Zeit im Brodelnden Fels[]

In 100 NG saß Biyu gemeinsam mit den anderen Insassen in der Kantine und beschwerte sich bei einer Wache über das geschmacklose Essen. Suki, welche dies mitbekam, stellte sich ihr freundlich vor, doch Biyu war an keiner Freundschaft interessiert außer sie hätte etwas Essbares zum Angebot. Sie stellte sich ihr vor und fragte Suki, was sie in den Brodelnden Felsen gebracht hätte. Als sie ihr erzählte, dass sie eine Kyoshi-Kriegerin wäre, fragte Biyu verwirrt, ob es sich dabei um einen Fan-Club zu Avatar Kyoshi handelte. Biyu war beeindruckt von Sukis Erzählung über ihre Mission und über den verlorenen Kampf gegen Prinzessin Azula. Biyu erzählte ihr daraufhin von ihrer eigenen Verhaftung und korrigierte wegwerfend, dass der Sohn des Generals nicht ihr Freund gewesen wäre sondern nur ein „Typ”.[3] Sie fragte ungeduldig nach dem versprochenen Essen und zeigte sich unbeeindruckt von Sukis Knödelkraut. Biyu hoffte, dass Sukis Essen schmackhaft und nährhaft sein würde und legte offen, wie das nahrstoffarme Essen im Gefängnis die Gefangenen halb verhungerte und so daran hinderte, Unruhe zu stiften. Als Suki eine Idee kam und Biyu sagte, mit ihr mitzukommen, fragte Biyu, ob sie noch ihr Essen fertig essen könnte. Gemeinsam mit Suki sammelte sie im Gefängnishof unauffällig wachsende Knödelkrautfrüchte und führte Suki an einen geheimen versteckten Ort, um ihre Beute zu inspizieren. Biyu schlug vor, das Essen untereinander aufzuteilen, doch Sukis Plan, die Hälfte für die Saat aufzusparen, traf auf Unverständnis bei Biyu. Biyu hatte kein Interesse daran, das Essen mit den anderen Insassen zu teilen, aber gab sich geschlagen und bezeichnete Suki als ihren Boss.[4]

Suki und Biyu im Garten

Biyu und Suki in ihrem Geheimgarten

Innerhalb von zwei Wochen schafften sie einen Geheimgarten im Gefängnishof an und verbündeten sich mit weiteren Insassen, um den Garten gemeinsam vor den Augen der Wachen und des Aufsehers zu schützen. Biyu begleitete Suki zu ihrem gemeinsamen Versteck im Wäscheraum des Gefängnisses, um nach dem Garten zu sehen, aber sie wurden von Han über eine Überraschungsbesichtigung des Aufsehers alarmiert. Biyu und Suki versteckten sich in einem Wagen mit Uniformen der Feuernation, sehr zu Biyus Missfallen. Nachdem der Aufseher sie verließ, saßen Biyu und Suki gemeinsam mit den anderen Insassen in einer Runde, in der Biyu ihren Ausbruchsplänen zuhörte. Anschließend lobte sie Suki für die Loyalität, die die Insassen ihr gegenüber hatten und gab zu, dass sie nie zugunsten anderer Menschen handelte und stets ihre eigenen Interessen verfolgte. Sie fing an, die Vorteile von Freunden zu erkennen, aber wurde von Suki darauf hingewiesen, dass es nicht um Vorteile sondern um die Gemeinschaft ginge. Biyu sicherte der Kyoshi-Kriegerin zu, dass sie im Sinne der Gemeinschaft handeln würde.[5]

Als Biyu und Suki in der Kantine saßen, bemerkte eine Wache das geschmuggelte Knödelkraut, den Suki an Quing gegeben hatte. Biyu war sich darüber bewusst, dass die Wachen ein stärkeres Auge auf sie geworfen hatten und beobachtete, wie der Konflikt in eine Essensschlacht ausartete. Als Suki sich den Insassen anschloss und Biyu hinterher rief, log die wegschleichende Biyu hinterrücks, dass sie dicht hinter ihr wäre. Als der Kampf letztendlich von den Wachen unterbunden wurde, wurde Biyu wie die anderen Insassen von den Wachen abgeführt und in Einzelhaft gebracht.[6]

Verrat an Suki[]

Biyu entschied sich dazu, Suki und ihren Plan mitsamt des Gartens, der Geheimpassage und all ihrer Werkzeuge an den Aufseher zu verraten. Dadurch verbesserte sie ihre Stellung innerhalb des Gefängnisses massiv: sie bekam einen schicken Raum und musste fortan nicht mehr den schwer genießbaren Gefängnisfraß essen. Das blieb auch Suki nicht verborgen.[7][8]

Qoute1 (Weiß) Oh, wow. Du siehst nicht gut aus. Einzelhaft ist ziemlich hart, oder? Qoute2 (Weiß)
— Biyu abfällig zu Suki. (Quelle)
Sukis Wut über Biyus Verrat

Biyu wird von Suki zur Rede gestellt.

Nach Ablauf ihrer zweiwöchigen Einzelhaft stellte Suki Biyu zur Rede. Biyu machte gerade einen Spaziergang an einem Geländer ins Gebäude hinein, als Suki die Wand hochkraxelte. Jene packte die arglose Biyu und riss sie zu Boden. Sie schrie, aber Suki wies sie darauf hin, dass dort keine Wachen, sondern nur die beiden wären. Biyu erlangte ihre Fassung zurück, konnte sich das Grinsen nicht verkneifen und ließ einen abfälligen Kommentar darüber ab, dass sie nicht gut aussähe und Einzelhaft wohl „ziemlich hart“ wäre. Suki warf ihr vor, sie „an den Aufseher verkauft“ zu haben, woraufhin Biyu, noch immer grinsend, erwiderte, ein Mädchen müsste tun, was ein Mädchen tun müsste. Suki, von Wut befallen, erinnerte sie an das Schicksal von Han, Quing und den anderen Mithäftlingen sowie an ihren Plan, doch Biyu wandte ein, es wäre Sukis Plan gewesen und nicht ihrer. Sie hätte nur aufgrund des anfangs scheinbar existierenden Vorteils und des Essens mitgemacht. Aber dann kam „der Kampf in der Kantine“ und „auf sowas“ hätte sie „keinen Bock“. Suki sah die Dinge anders: das waren ihre Mitgefangenen, die sich „gegen die Feuernation aufgelehnt“ und „die [für den Garten] ihr Leben riskiert“ hätten sowie mit ihnen „an diesem miesen Ort leben“ würden und daher Loyalität statt Verrat vierdient hätten. Biyu stellte klar, dass das der Unterschied zwischen ihnen beiden wäre: Suki wollte „ein Teil der Gemeinschaft sein“, sie nicht. Sie wollte ihre „Zeit im Brodelnden Felsen nur so bequem wie möglich absitzen“. Und dank Suki und ihres geheimen Gartens wäre sie nun „die beste Freundin des Aufsehers“. Für Biyu war klar, dass sie, wenn sie sich zwischen Suki und dem Aufseher entscheiden müsste, letzteren wählen würde. Schließlich wäre es sein Gefängnis. Suki war fassungslos über dieses Verhalten, aber Biyu brachte sie auf den Boden der Tatsachen: es war schlicht närrisch von Suki zu glauben, sie wäre ihre Freundin oder gar Teil ihrer Kyoshi-Kriegerinnen gewesen. Für Biyu war das Gespräch damit beendet und sie stolzierte davon. Da stürmte Suki auf sie zu und stieß sie gegen das Geländer. Biyu bekam Panik und flehte Suki an, dies zu unterlassen. Dafür gab sie vor, dass es ihr leidtäte. Suki hob sie hoch und warf sie zurück auf die Mitte ihrer Plattform. Biyu erkannte dabei, dass es Suki nur darum gegangen war, ihr Angst einzujagen, fand ihr Grinsen wieder und nannte sie weggehende Suki einen „Feigling“.[9]

Aussehen[]

Biyu hatte olivgrüne Augen und eine makellose gebräunte Haut. Ihre Haare waren brünett. Im Jahr 100 NG trug sie einen Pferdeschwanz, dessen Ende an ihre Schultern reichte und vorne rum zierten mehrere spitz geschnittene Haarsträhnen ihr Gesicht. Zwei längere Strähnen zierten je eines ihrer Ohren und reichten zu ihrem Kinn.[10] Vor ihrer Verhaftung trug sie eine grüne Tunika mit robenartigem Obergewand mit gelben Armbändern und braune Schuhe.[2] Als Insassin trug sie die übliche Gefangenenkleidung des Brodelnden Felsens.[11] Nach ihrem Aufstieg in der Hierarchie trug sie die gleiche Kleidung wie vor der Verhaftung in roter Farbe mit schwarzen Schuhen.[10]

Persönlichkeit[]

Qoute1 (Weiß) Ein Mädchen muss tun, was es tun muss. Qoute2 (Weiß)
— Biyu grinsend über ihre Einstellung. (Quelle)

Biyu war stets auf den eigenen Vorteil bedacht und lehnte den Gedanken des Teilens unter Leidenden sowie der Nächstenliebe gänzlich ab. Sie arrangierte sich nur mit Gruppenkonstellationen, wenn sie sich davon einen Vorteil versprach. Loyal war sie ausschließlich gegenüber sich selbst und denen, die ihr den erwünschten Vorteil verschaffen konnten. Dabei hatte sie kein Problem damit, ihre alten Gefährten zu verraten. Sie sah zudem abfällig auf diejenigen herab, die unter ihr standen.[12][13] Tollkühnheit war der Inbegriff ihres Wesens, sodass Biyu Feigheit äußerst geringschätzte.[14][15]

Beziehungen[]

Sohn des Generals[]

Biyus Romanze

Der Sohn des Generals

Qoute1 (Weiß) Er war nicht mein Freund. Nur ein Typ. Qoute2 (Weiß)
— Biyu über den Sohn des Generals (Quelle)

Biyu stahl dem Sohn eines prominenten Generals der Feuernation das Herz und nutzte dies für ihre eigenen Zwecke. Seine aufrichtigen Gefühle fanden keine Erwiderung bei ihr.[2]

Suki[]

Qoute1 (Weiß) Ach komm, Suki, dachtest du echt, wir wären Freunde? Dass ich eine deiner Kyoshi-Kriegerinnen wäre? Ich bitte dich. Qoute2 (Weiß)
— Biyu zu Suki nach dem Verrat. (Quelle)

Suki stellte für Biyu eine Gelegenheit dar, um an besseres Essen heranzukommen. Da Biyu sie für schlau hielt, täuschte sie ihr ihre Anteilnahme an der schlechten Lage der Mitinsassen vor,[10] zeigte sich aber aufrichtig beeindruckt von Sukis Heldentaten als Kyoshi-Kriegerin.[2] Auch war sie von der Loyalität, die die anderen Gefangenen gegenüber Suki zeigten, beeindruckt, und nutzte die Geborgenheit unter Suki und dem Widerstand für ihre eigene Sicherheit.[11] Bei Anzeichen von der Gefährdung jener Sicherheit entfernte sich Biyu unauffällig von ihren Assoziierten und nutzte Sukis Vertrauen und Mitgefühl schamlos für sich selbst aus, indem sie sie verriet.[7][10] Obwohl sie dies hinter ihrem Rücken tat, maßte Biyu es sich an, sich bei ihrer Konfrontation sogar lustig über Sukis miserable Verfassung nach ihrer Einzelhaft zu machen.[16] Als sie von Suki bedroht wurde, wandelte sich ihr Gemüt schlagartig und sie war beängstigt, aber betrachtete Sukis Nachsicht als schwach und bezeichnete sie als einen Feigling.[17]

Aufseher[]

Qoute1 (Weiß) Und dank dir und deinem geheimen Garten bin ich jetzt die beste Freundin des Aufsehers. Nichts für ungut, aber wenn ich mich zwischen dir und dem Aufseher entscheiden muss, wähle ich ihn. Immerhin ist es sein Gefängnis. Qoute2 (Weiß)
— Biyu zu Suki über ihre neue Freundschaft. (Quelle)

Biyu erkannte nach dem Scheitern von Sukis Plan, dass die Gunst des Aufsehers deutlich vorteilhafter und bequemer für sie war. Bei der Entscheidung zwischen Suki und dem Aufseher wählte sie ihn, denn schließlich war es sein Gefängnis. Sie verriet ihm alles, was er wissen wollte, und wurde dadurch „die beste Freundin des Aufsehers“. Er belohnte sie mit einer viel besseren Stellung in der Hierarchie, edlerer Kleidung, vernünftigem Essen und einem schicken Raum.[7][8][18]

Hinter den Kulissen[]

Synchronisation[]

  • Biyu wurde bei einer Live-Lesung von Deedee Magno Hall gesprochen.[19]

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. Suki, allein
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Suki, allein (Seite 22)
  3. Suki, allein (Seite 20-23)
  4. Suki, allein (Seite 22-25)
  5. Suki, allein (Seite 32-37)
  6. Suki, allein (Seite 42-48)
  7. 7,0 7,1 7,2 Suki, allein (Seite 53)
  8. 8,0 8,1 Suki, allein (Seite 60 f.)
  9. Suki, allein (Seite 60–67)
  10. 10,0 10,1 10,2 10,3 Suki, allein (Seite 64)
  11. 11,0 11,1 Suki, allein (Seite 37)
  12. Suki, allein (Seite 63 ff.)
  13. Suki, allein (Seite 25)
  14. Suki, allein (Seite 63 f.)
  15. Suki, allein (Seite 67)
  16. Suki, allein (Seite 63)
  17. Suki, allein (Seite 66 f.)
  18. Suki, allein (Seite 64 f.)
  19. Avatar: The Last Airbender - Suki, Alone Live Reading with Voice Cast & Comics Creators (Abgerufen: 06.11.2021)

Weiterführende Links[]

Bild von Iroh Das Avatar-Wiki hat einige Bilder von Biyu
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