Fandom


Kohlkopfhändler

Feurio, Leute!

Okay, haltet alle mal für einen Moment inne und stellt euch Avatar – Der Herr der Elemente vor! Aber nicht so, wie es sonst abläuft. Nein, dieses Mal ist Aang, der Avatar höchstselbst, der Bösewicht! 😱

Also, es gibt da seit ein paar Tagen dieses Video auf YouTube (hier). Es ist eine Version des Intros, nur dass sich alles rund um den Kohlkopfhändler dreht und der Avatar an die Stelle der Feuernation tritt. Und tatsächlich: wenn man die Perspektive wechselt und die Originalserie aus der Sicht des Kohlkopfhändlers beschreibt, wird aus dem friedliebenden Mönch ein irrer Vandale.

Hier ist eine kleine Fanfiction von mir, um das zu verdeutlichen :D:

Omashu. Endlich. Der Kohlkopfhändler wollte seine Ware in der Stadt verkaufen, also brachte er seinen Kohlwagen mit. Der Absatzmarkt in einer solchen Siedlung war gigantisch, weshalb er wirklich motiviert an die Wachsoldaten herantrat. „Guten Tag, die Herren. Ich bin ein Händler auf Reisen und möchte meine Ware---“ „VERFAULTER KOHL?!“, schrie der Wachmann ihn an. „WAS GLAUBST DU, WAS DAS HIER IST? EINE MÜLLKIPPE ODER WAS?!“ Er schlug dem Händler einen Kohlkopf aus der Hand und katapultierte den Kohlwagen mit einer mächtigen Erdbändiger-Attacke den Berg hinunter. Der Händler sah seinem geliebten Gemüse nach und platzte verzweifelt aus sich heraus: „Meine Kohlköpfe!! Während er versuchte, seine Fassung zu wahren, betrat ein älter aussehender Herr mit zwei Kindern vom Wasserstamm die Stadt ...

Endlich hatte er es geschafft. Die Stadt stand für ihn offen. Seine gesamte Kohlreserve hatte es ihn gekostet, es noch einmal an einem anderen Eingang zu versuchen. Zufrieden kuschelte er mit seinem neuen Lieblingskohlkopf, den er „Bobby“ nannte. Doch dann hörte er Geräusche von oben. Ein paar Verrückte hatten einen Wagen des Postsystems entwendet und sich damit einen Spaß gemacht, indem sie von oben direkt auf seinen gesamten Stand fielen. Bobby und all seine Freunde waren zermatscht. „Meine Kohlköpfe!! Die werdet ihr mir bezahlen!“, schrie der Händler die jungen Leute an.

Die Ordnungshüter klagten die drei Kinder namens Aang, Sokka und Katara vor dem Stadtgericht an. Unter den Anklagepunkten befand sich auch ein besonders perfides Verbrechen: die Zerstörung von Kohlgemüse! „Ab mit ihren Köpfen, und zwar einen für jeden Kohlkopf!!“, forderte ein aufgebrachter Händler, der seiner gesamten Existenz beraubt wurde. Der König von Omashu selbst fällte allerdings ein schier unglaubliches Urteil: es sollte ... ein Fest für sie ausgerichtet werden! Der Kohlkopfhändler war fassungslos.

Wie er sich wieder berappeln konnte, war unklar. Doch tatsächlich schaffte er es noch einmal, die Privatinsolvenz zu vermeiden. Doktor Aangmut Kohl verbündete sich allerdings mit dem Phönix-König Bumi höchstselbst, bretterte gezielt mit 300 Sachen über die Poststraße von Omashu, nur um es dem Händler wieder reinzudrücken. Das Böse siegte immer! Am Piraten-Hafen wurde sein Kohlwagen, als er gerade mit Kohlkuscheln beschäftigt war, von Sokka und Katara, den Lakaien des bösen Doktor Aangmut, ins Wanken gebracht, bis der große Feind selbst den Kohlkopfhändler mit einer gezielten Luftbändiger-Attacke in den Ruin stieß. „Meine Kohlköpfe!“, sagte er, und befand den Ort für noch schlimmer als Omashu.

In der Vollmondbucht versuchte er es, mit der Fähre nach Ba Sing Se überzusetzen, um wenigstens dort Verkaufserfolge zu feiern. Die grummelige Dame am Stempelstand verweigerte aber, Gemüse auf die Fähre zu lassen. Willkürlich beschuldigte sie ihn, dass sein Qualitätskohl mit schleimigen Kohlschnecken befallen wäre. Der Sicherheitsdienst zerstörte seinen Kohlwagen und zerriss das Gemüse. „Meine Kohlköpfeeee. Neeeeeeeeein!!“, wimmerte er. Natürlich war klar: Doktor Aangmut Kohl war nicht weit entfernt! Er steckte sicherlich dahinter! Hatte er seinen Kohl etwa mit Kohlschnecken befallen lassen? Natürlich bekam der Pfeilstirni Tickets für die Fähre, nicht nur eines, sondern gleich vier. Die Welt war ein grausamer Ort. Wo blieb das Gute? Wo blieb die Menschlichkeit?

Nachdem es auch in Ba Sing Se nicht funktionierte, assistierte er aushilfsweise gegen Entgelt für ein Theaterskript, um über die Runden zu kommen, bis er sich schließlich in einer kleinen Siedlung niederließ. Alles schien wieder in Harmonie zu sein, doch dann betrat der Avatar sein Kohlrestaurant und alles änderte sich ...

Aang ist ein grausames Wesen. Nicht nur die Ruinierung des Kohlkopfhändlers hatte er zu verwantworten, nein! Auch Utor, viele weitere Soldaten der Feuernation und ähnliche Personen waren ruiniert. Sie hatten ein gutes Leben in Ozais Armee oder andernorts, doch dann kam dieser feine Herr Avatar, der es wagte, den Hundertjährigen Krieg zu beenden! Was für ein Dreckskerl!! 😡

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Vielen Dank, dass ihr meinen Blog-Beitrag gelesen habt! Bleibt schön – Achtung, Wortspiel! – kohl! Ha!! 🥁

LG, PW12321.

PS: R.I.P. Bobby :(

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