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Disambig Dieser Artikel behandelt das Ereignis rund um die Belagerung des Nordens; für die Episoden siehe Die Belagerung des Nordens, Teil 1 und Die Belagerung des Nordens, Teil 2.
Qoute1 (Weiß) Jahrhunderte später werden die Menschen vom großen Admiral Zhao lesen, dem es gelang, die Wasserstämme von der Landkarte zu streichen. Qoute2 (Weiß)
— Admiral Zhao zu Iroh (Quelle)

Die Belagerung des Nordens war ein Versuch der Feuernation unter Admiral Zhao, den Nördlichen Wasserstamm einzunehmen. Avatar Aang konnte mithilfe von La, dem Geist des Meeres, die Flotte der Feuernation schließlich zurückschlagen.[2][3]

Vorgeschichte[]

Aufgrund ihrer vielen Sicherungsmaßnahmen sowie ihrer Umgebung mitten im Nördlichen Meer war es dem Nördlichen Wasserstamm gelungen, bisherigen Angriffen der Feuernation standzuhalten.[4]

Zhao in Wan Shi Tongs Bibliothek

Zhao eignet sich Wissen über Tui und La an, welches er sich zunutze macht.

Als Zhao noch als Leutnant unter General Shu im Erdkönigreich diente, entdeckte er in Wan Shi Tongs Bibliothek eine vergessene Büchersammlung. In einer der Schriftrollen war er auf eine detaillierte Zeichnung mit den Worten „Mond“ und „Meer“ gestoßen, in der erklärt wurde, wie der Geist des Mondes und des Meeres ihre unsterbliche Form aufgegeben und stattdessen die Form von zwei Koifischenen angenommen hatten. Diese Information behielt Zhao jahrelang für sich, um sich einen strategischen Vorteil zu verschaffen. Er hielt daran fest, dass es seine Bestimmung sei, diese Geister zu vernichten.[3][5]

Als er im Jahre 99 NG schließlich zum Admiral befördert wurde, hatte er die Befehlsgewalt über die Feuermarine und er machte sich zum Ziel, den Nördlichen Wasserstamm endgültig auszuschalten, um in die Geschichtsbücher der Feuernation einzugehen. Noch dazu hatte er sich vorgenommen, den Mond auszuschalten, indem er den Mondgeist umbrachte, um allen Wasserbändigern ihre Kraftquelle zu nehmen.[2][3] Für die Belagerung hatte sich Zhao mit anderen höherrangigen Offizieren getroffen, um den Grund zu erläutern, dass der Avatar sich dort aufhielt, und die Strategie zu besprechen. Captain Li wollte sofort loslegen, doch Zhao mahnte die Stärke des Nördlichen Wasserstamms und die zugehörigen Faktoren an und meinte deshalb, dass eine schlagkräftige Invasionstruppe nötig wäre. Daraufhin rekrutierte er unter anderem die Crew von Zukos Schiff.[6]

Verlauf[]

Die Ankunft der Feuernation am Nördlichen Wasserstamm kündigte sich in Form von schwarzem Ruß an, der sich mit dem herunterfallenden Schnee vermischte und zu Boden fiel. Sokka bemerkte diesen Schnee, als er sich an einem Wintermorgen mit Yue auf einem Ausflug befand. 

Zhao erreichte mit seiner Flotte die Tore des Nördlichen Wasserstammes und ließ mithilfe von Trebuchets mehrere Feuerkugeln über das Gebiet abschießen, welche unter anderem den Eiswall beschädigten. Aang und die Wasserbändiger versuchten, mehrere dieser Geschosse mithilfe ihrer Bändigungsfähigkeiten aufzuhalten. Der Wasserstamm konterte mit mehreren kleineren Angriffen auf die einzelnen Schiffe der Flotte. So zerstörten Aang und einige Wasserbändiger mehrere Schiffe und machten sie segelunfähig. Ersterer kehrte aber bald vor Erschöpfung zurück und sagte, dass die Flotte einfach zu groß sei. 

Währenddessen organisierte Arnook, Oberhaupt des Wasserstamms, eine geheime Mission, auf welcher sich sein sein zukünfigtiger Schwiegersohn Hahn, getarnt als Soldat der Feuernation, auf das Schiff von Zhao schleichen sollte, um ebendiesen zu töten. Diese Mission scheiterte jedoch, als Zhao den angekündigten Attentatsversuch ohne jegliche Probleme parierte und Hahn über Board warf.

Belagerung des Nordens Offensive

Die Feuernation greift den Wasserstamm an

Nach einem Tag heftiger Kämpfe riet Iroh Zhao, den Angriff über Nacht abzubrechen, da die Wasserbändiger unter dem Licht des Mondes viel stärker sein würden als am Tag, vor allem da in dieser Nacht fast Vollmond war. Zhao verstand diese Sorge und brach den Angriff ab, erklärte jedoch, dass er sich bereits für die Beseitigung dieses Problems etwas ausgedacht hätte. In dieser Nacht zeigte Yue Aang die Geisteroase, an der sich dieser in die Geisterwelt meditieren konnte, um nach dem Geist des Mondes und des Meeres zu suchen, in der Hoffnung, sie könnten dabei helfen, die Feuernation in die Flucht zu schlagen. Während sich sein Geist jedoch in der Geisterwelt befand, wurde sein Körper trotz der Verteidigungsversuche von Katara von Zuko entführt und in die eisige Tundra des Nordpols verschleppt.[2] 

Soldaten der Feuernation gegen Wasserbändiger

Soldaten der Feuernation gegen die Wasserbändiger

Bei Tagesanbruch führte Zhao den Angriff weiter und brach bald durch den Eiswall des Wasserstamms. Seine Truppen waren mit Waffen, Panzern und Kavallerie ausgerüstet, welche ihren Gegnern sehr zusetzten. Zu diesem Zeitpunkt schien die Schlacht für den Wasserstamm fast hoffnungslos zu sein. Als die Nacht jedoch wieder hereinbrach, fanden die Verteidiger zu neuer Stärke und hielten den Angriffen erst einmal stand. Zhao offenbarte gegenüber Iroh nun seinen Plan, den Mond als entscheidenden Faktor für den Wasserstamm ausschalten zu wollen, damit die Wasserbändiger hilflos ihrem Schicksal ausgeliefert wären. 

Mit seinem Geist immer noch in der Geisterwelt erfuhr Aang, dass es sich bei Tui und La, den Geistern des Meeres und des Mondes, um die Koi-Fische in der Geisteroase handelte. Er kehrte zurück in die materielle Welt, wo er und seine Freunde Zuko überwältigten und mit ihm zurück zur Geisteroase reisten. Auf diesem Weg spürten sie bereits, dass etwas mit dem Geist des Mondes nicht stimmte. Zhao hatte diesen nämlich bereits aus der Oase gefischt, was zu einer Mondfinsternis geführt hatte und den Wasserbändigern ihre Kräfte nahm. Die Feuernation rückte nun ungehindert vor.

Aang und La

Aang und La kämpfen gegen die Schiffe der Feuernation

An der Geisteroase warnte Aang Zhao davor, den Geist zu verletzten, da dies das Gleichgewicht der Welt zerstören würde, was Iroh ebenfalls bestärkte und damit drohte, sich gegen ihn zu stellen, sollte er dem Geist etwas antun. Nach einem kurzen Moment des Zweifelns tötete Zhao den Koi-Fisch jedoch, womit die Wasserbändiger endgültig ohne den Mond dastand. Iroh besiegte die Feuerbändiger an der Geisteroase und schlug Zhao in die Flucht. 

Daraufhin verband sich Aang im Avatar-Zustand mit dem Geist des Meeres, zerstörte unzählige Schiffe der Feuernation und besiegte die Bodentruppen. Yue indes, die ihr Leben einst vom Geist des Mondes geschenkt bekommen hatte, gab dieses wieder zurück und starb. Sie stieg als Geist zum Mond auf, welcher wieder am Himmel erschien. Die Wasserbändiger erhielten ihre Kräfte zurück und Aang trennte sich vom Geist des Meeres. Letzterer ergriff Zhao, als er gerade gegen Zuko kämpfte, und sperrte ihn auf ewig in den Nebel der verlorenen Seelen.[1] Die übrigen Schiffe flohen vom Nördlichen Wasserstamm.[3]

Nachwirkungen[]

Der Nördliche Wasserstamm hatte den Kampf zwar gewonnen, hatte jedoch seine Prinzessin, viele Bürger und Gebäude in Folge der Kämpfe verloren. Als Folge der Belagerung wurde von einer Gruppe Gesandter rund um Pakku beschlossen, zum Südlichen Wasserstamm zu reisen und dort die Heimat der Brüder und Schwestern wieder aufzubauen.[7]

Obwohl die Feuernation einen großen Teil ihrer Flotte verlor, behielten sie immer noch die Übermacht im Krieg. Feuerlord Ozai war über die Niederlage im Krieg jedoch gar nicht erfreut, erklärte Iroh zum Verräter und bezeichnete seinen Sohn Zuko als Versager. Er sandte seine Tochter Azula los, um die beiden zu fangen.[3]

Der Kampf von Aang und La gegen die Marine der Feuernation wurde später Teil von Pu-on Tims Theaterstück, das auf der Ascheninsel aufgeführt wurde.[8]

Admiral Zhao verlor im Nebel der verlorenen Seelen mit der Zeit immer weiter seinen Verstand. Tenzin, Kya und Bumi trafen mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem Krieg auf ihn, als sie selbst dort gefangen gehalten wurden.[1]

Militär[]

Schiffe der Feuernation

Die Feuernation greif mit einer großen Seemacht an.

Die Feuernation griff den Wasserstamm mit einem gewaltigem militärischen Aufgebot an. Dutzende Schiffe segelten auf ihn zu, zu viele, als dass Aang sie jedes einzeln hätte außer Gefecht setzen können. Ausgestattet waren sie mit Trebuchets, welche Feuerbälle auf die Festung der Wasserbändiger schleuderten und damit Mauer sowie Infrastruktur zerstörten. An Land griff die Feuernation mit Panzern an, welche mit Kettengeschossen ausgestattet waren, um die Mauern niederzureißen. Außerdem kamen die Soldaten auf Kommodorhinos geritten, welche zusätzlichen Schaden anrichteten. Es wurden sowohl einfache Soldaten als auch Feuerbändiger für den Kampf eingesetzt.[2][3]

Der Nördliche Wasserstamm hingegen verfügte über keine Kriegsmaschinen, sondern war allein auf seine Wasserbändiger und Boote angewiesen, mit welchen sie zu den Schiffen hinausfuhren, um sie kampfunfähig zu machen. An Verteidigungsanlagen verfügte der Stamm über große Eiswälle, die über Schleusen für Verbündete geöffnet werden konnten. Allerdings hielten sie den Trebuchet-Geschossen nicht lange stand.[2][3]

Hinter den Kulissen[]

Trivia[]

Die Belagerung des Nordens ähnelt der späteren Invasion in die Feuernation, da bei beiden eine Finsternis genutzt wurde, die der angegriffenen Nation die Bändigungskräfte nahm. Weiterhin wurden beide Angriffe zurückgeschlagen, nachdem die Angreifer bereits ins innerste Zentrum vorgedrungen waren.[9]

Quellen[]

Einzelnachweise[]

Weiterführende Links[]

Bild von Iroh Das Avatar-Wiki hat einige Bilder von der Belagerung des Nordens
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