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Anne Heche (*25. Mai 1969, Aurora; †11. August 2022, Los Angeles) war eine englische Schauspielerin, Autorin und Regisseurin und sprach im englischen Original von Die Legende von Korra Suyin Beifong.

Werdegang[]

In Annes Kindheit war ihre Familie in einer schwierigen finanziellen Lage. Um Geld aufzutreiben, verkaufte sie an einem Stand auf der Straße Burger und sang dabei, um Leute anzulocken. Auch in der Kirche sang sie. Ihren ersten bezahlten Job hatte sie mit zwölf Jahren, wo sie in dem Musical The Music Man die Rolle der Amaryllis spielte. Sie trat dabei für 100 USD in der Woche in Dinner Theaters in New Jersey auf.[1][2]

Francis W

Die Francis W. Parker School, Annes High School in Chicago.

Als Anne mit ihrer Mutter nach Chicago gezogen war, besuchte sie dort eine High School. In dieser war sie in einem Theater aktiv, wo sie von einem Agenten entdeckt wurde, der sie mit 16 Jahren nach New York für eine für die Seifenoper As the World Turns vorsprach. Ihr wurde ein Job angeboten, doch sie entschied sich dazu, zuerst die Schule abzuschließen.[3] Kurz vor dem Abschluss jedoch wurde ihr aus New York erneut eine Rolle in einer Seifenoper angeboten. Diesmal nahm sie an,[4] womit sie ihr Debüt vor der Kamera 1987 in einer komplizierten dualen Rolle als die eineiigen Zwillinge Vicky und Marley in der Serie Another World hatte. Dabei erhielt sie u.a. 1991 den Daytime Emmy Award als beste Jungschauspielerin. 1992 hatte sie dann ihr Fernsehfilmdebüt in O Pioneers!, ihre erste Spielfilmrolle war im Jahr darauf Mary Jane Wilks in The Adventures of Huckckleberry Finn.[3]

Immer größere Aufträge und auch Hauptrollen Mitte der Neunziger führten 1997 schließlich zu ihrem Durchbruch in Donnie Brasco an der Seite von Johnny Depp.[3] In diesem einen Jahr hatte sie sogar noch drei weitere erfolgreiche Spielfilme zu verbuchen, so etwa die von Kritikern sehr gelobte Satire Wag the Dog mit Robert De Niro. In diesem Jahr begann allerdings auch ihre Beziehung zur Schauspielerin Ellen DeGeneres, mit der sie sehr im Rampenlicht der (Klatsch-)Presse stand. Die Filme, in denen sie in den nächsten Jahren mitspielte, konnten ihren früheren Erfolgen auch weit nicht mehr das Wasser reichen.

Privatleben[]

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Anne Heche wurde am 25. Mai 1969 in Aurora, Ohio geboren. Sie entstammte einer christlich-konservativen Familie und hatte an Übergriffen zu leiden, die nach ihrer Aussage zu einer gespaltenen Persönlichkeit führte.[5]

Ellen DeGeneres

Ellen DeGeneres.

Die weltweit bekannteste lesbischen Beziehung der späten Neunziger zwischen ihr und DeGeneres endete am 18. August 2000. Am darauffolgenden Tag fuhr sie mit dem Auto in eine sehr abgelegene Gegend in Kalifornien, stellte es ab, ging zu Fuß noch eineinhalb Meilen weiter und klopfte dann an einem Haus an. Die Bewohnerin erkannte sie und ließ sie eintreten, gab ihr zu trinken und ließ sie sogar duschen. Als Heche dann mit ihr noch einen Film schauen wollte, rief die Bewohnerin das Sheriff Department an. Diesem erklärte Heche später, dass sie Gott wäre, und jeden in einem Raumschiff in den Himmel führen werde. Sie wurde unter medizinische Aufsicht gestellt.[6]

Kurz darauf traf sie den Kameramann Coley Laffoon, heiratete ihn und bekam ein Kind mit ihm, Homer. 2006 traf sie, erneut während Dreharbeiten, den Schauspieler James Tupper, mit dem sie ein paar Jahre darauf ebenfalls einen Sohn bekam, Atlas. Laffoon selbst reichte 2007 die Scheidung ein und erhielt vor Gericht das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn sowie Unterhaltszahlungen, da Anne bizarres und wahnhaftes Verhalten gezeigt habe.[3]

Am 5. August 2022 verunfallte sie schwer. Es wurden in ihrem Blut Rauschmittel nachgewiesen. Nachdem sie infolge ihrer schwersten Verletzungen für hirntot erklärt worden war, wurden nach Organspende am 11. August die lebenserhaltenden Maßnahmen abgeschaltet.[5]

Arbeit an Avatar[]

Suyin

Suyin Beifong.

Heche war die englische Stimme von Suyin Beifong.

Suyin Beifong[]

In folgenden 14 Episoden sprach Heche Suyin:

Andere Werke[]

Hinter den Kulissen[]

Synchronisation[]

Seit Mitte der 2000er wurde sie in TV-Serien, seit 2010 auch vorwiegend in Kinofilmen, von Ulrike Stürzbecher synchronisiert.[7]

Quellen[]

Einzelnachweise[]

  1. Wallace, Debra. SouthJerseyMagazine, Oktober 2017. Balancing Act (Abgerufen: 01.09.2022)
  2. Sturdivant, Doug. Playbill, 26.02.2004. From the Archives: Alec Baldwin and Anne Heche Board the Twentieth Century (Abgerufen: 01.09.2022)
  3. 3,0 3,1 3,2 3,3 Yahoo! Movies. Archiviert am 11.02.2012 im Web Archiv unter Anne Heche - Biography (Abgerufen: 01.09.2022)
  4. Pringle, Gill. The Telegraph, 01.05.2011. Archiviert am 21.02.2012 im Web Archiv unter Anne Heche: There was no joy in my family (Abgerufen: 05.09.2022)
  5. 5,0 5,1 Zweites Deutsches Fernsehen: Geräte abgeschaltet: Anne Heche ist tot (Abgerufen: 15.08.2022)
  6. Smolowe, Jill. People, 04.09.2022. Yep, It's Over (Abgerufen: 05.09.2022)
  7. Deutsche Synchronkartei. Anne Heche (Abgerufen: 10.09.2022)

Weiterführende Links[]

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